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zur Erbauung !

Wie lebt man das Christein aktiv im Alltag, worauf kommt es an? Wie geht mit Herausforderungen im Job um? Können wir als Christ einen Unterschied machen? SOLLEN wir als Christ einen Unterschied machen?

Re: zur Erbauung !

Beitragvon lütt-matten » 2. Oktober 2017 22:13

5. Mose 16, 13-15 (Schlachter 2000):Das Fest der Laubhütten sollst du sieben Tage lang halten, wenn du [den Ertrag] deiner Tenne und deiner Kelter eingesammelt hast. Und du sollst an deinem Fest fröhlich sein, du und dein Sohn und deine Tochter und dein Knecht und deine Magd und der Levit und der Fremdling und die Waise und die Witwe, die in deinen Toren sind. Sieben Tage lang sollst du dem Herrn, deinem Gott, das Fest feiern an dem Ort, den der Herr erwählen wird; denn der Herr, dein Gott, wird dich segnen im ganzen Ertrag [deiner Ernte] und in jedem Werk deiner Hände; darum sollst du von Herzen fröhlich sein.
Hallelujah!

Warum so eine große Freude?
Weil Gottes Heilsplan mit diesem Fest seine Vollendung findet. Hallelujah!

2. Mose 6, 6-8 (Schlachter 2000):Darum sage den Kindern Israels: Ich bin der Herr, und ich will euch aus den Lasten Ägyptens herausführen und will euch aus ihrer Knechtschaft erretten und will euch erlösen durch einen ausgestreckten Arm und durch große Gerichte. Und ich will euch als mein Volk annehmen und will euer Gott sein; und ihr sollt erkennen, daß ich, der Herr, euer Gott bin, der euch aus den Lasten Ägyptens herausführt. Und ich will euch in das Land bringen, um dessentwillen ich meine Hand [zum Schwur] erhoben habe, daß ich es Abraham, Isaak und Jakob gebe. Das will ich euch zum Besitz geben, ich, der Herr.

Die sieben Heilsschritte finden in den sieben Festen aus 3. Mose 23, 1-44 ihre Entsprechung.

herausführen - Sabbat
erretten - Passah /ungesäuerte Brote/ Abendmahl & Karfreitag
erlösen - Erstlingsgarbe /Durchzug durch das Schilfmeer /Auferstehung Jesu
als Volk annehmen - Wochenfest /10 Gebote /Pfingsten
euer Gott sein - Hörnerschall / jüngstes Gericht
in das Land bringen - der Versöhnungstag
zum Besitz geben - Laubhüttenfest / Himmlisches Jerusalem

Was unter der Knechtschaft der Sünde in Ägypten begann, findet beim Laubhüttenfest seine Vollendung. Die Feste Gottes sind die Zeichen der Zeit, nach denen sich alles richtet. Und so wird zum Laubhüttenfest das Land, sprich die künftige Welt, das ewige Leben, zum Besitz gegeben. Hallelujah!

Offenbarung 21, 3-4 (Schlachter 2000):Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen; und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.
Hallelujah!

Das ist schon 7 Tage von Herzen fröhlich sein wert, oder? :mrgreen:

In Jesu Namen
Amen


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Re: zur Erbauung !

Beitragvon lütt-matten » 2. Oktober 2017 23:02

4. Mose 29, 12-35 (Schlachter 2000):Ebenso sollt ihr am fünfzehnten Tag des siebten Monats eine heilige Versammlung halten; da sollt ihr keine Werktagsarbeit verrichten, sondern ihr sollt dem Herrn sieben Tage lang ein Fest feiern. Da sollt ihr ein Brandopfer darbringen, ein Feueropfer zum lieblichen Geruch für den Herrn: 13 junge Stiere, zwei Widder, 14 einjährige Lämmer, makellos sollen sie sein, [...]
Und am zweiten Tag: 12 junge Stiere, zwei Widder, 14 einjährige, makellose Lämmer, [...]
Und am dritten Tag: 11 Stiere, zwei Widder, 14 einjährige, makellose Lämmer, [...]
Und am vierten Tag: 10 Stiere, zwei Widder, 14 einjährige, makellose Lämmer, [...]
Und am fünften Tag: 9 Stiere, zwei Widder, 14 einjährige, makellose Lämmer, [...]
Und am sechsten Tag: 8 Stiere, zwei Widder, 14 einjährige, makellose Lämmer, [...]
Und am siebten Tag: 7 Stiere, zwei Widder, 14 einjährige, makellose Lämmer, [...]
Am achten Tag sollt ihr eine Festversammlung halten; da sollt ihr keine Werktagsarbeit verrichten, sondern ein Brandopfer darbringen, ein Feueropfer zum lieblichen Geruch für den Herrn: einen Stier, einen Widder, sieben einjährige, makellose Lämmer,

13 + 12 + 11 + 10 + 9 + 8 + 7 = 70 Stiere

Während der sieben Tage des Laubhüttenfestes wurden im Tempel 70 Stiere geopfert. In der Jüdischen-Allgemeinen erklärt man, diese seinen für jedes der 70 Heidenvölker. Denn der Tempel sollte ja ein Bethaus für alle Völker sein.

Die Zahl der Stiere nimmt zunehmend ab. Man sagt, entsprechend der Heidenvölker. Da diese sich dem Volk Israel anschließen würden, um ebenfalls das Laubhüttenfest zu feiern, und letztendlich würde am 8. Tag ein Stier für das Volk Israel selbst geopfert. Hallelujah!

Sacharja 14, 16 (Schlachter 2000):Und es wird geschehen, daß alle Übriggebliebenen von all den Heidenvölkern, die gegen Jerusalem gezogen sind, Jahr für Jahr heraufkommen werden, um den König, den Herrn der Heerscharen, anzubeten und das Laubhüttenfest zu feiern. 
Hallelujah!

Das ist eine große Sache! Hallelujah!
In Jesu Namen
Amen


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Re: zur Erbauung !

Beitragvon lütt-matten » 8. Oktober 2017 23:17

Psalm 25, 14 (Schlachter 2000):Das Geheimnis des Herrn ist für die, welche ihn fürchten,
und seinen Bund läßt er sie erkennen.
Amen

Es gibt ein Geheimnis Gottes und einen Bund, den er die erkennen lässt, welche ihn fürchten. Jesus sagt, dass nur der Vater weiß, wer der Sohn ist. Lukas 10, 22 Wer der Gesalbte ist und welchen Bund er einsetzt, das ist das Geheimnis Gottes.

Darum spricht Jesus ...
Johannes 6, 65 (Schlachter 2000):Und er sprach: Darum habe ich euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, es sei ihm denn von meinem Vater gegeben!

Um so größer ist die Freude des Paulus zu verstehen, wenn nun ihm, der doch die Gemeinde des Herrn verfolgte, trotzdem von Gott diese große Gnade zuteil wurde, das Geheimnis des Namens Christi und seines Bundes erkennen und verkündigen zu dürfen.
Epheser 3, 1-9 (Schlachter 2000):Deshalb [bin] ich, Paulus, der Gebundene Christi Jesu für euch, die Heiden. Ihr habt ja gewiß von der Haushalterschaft der Gnade Gottes gehört, die mir für euch gegeben worden ist, daß er mich das Geheimnis durch Offenbarung wissen ließ, wie ich zuvor kurz geschrieben habe. Daran könnt ihr, wenn ihr es lest, meine Einsicht in das Geheimnis des Christus erkennen, das in früheren Generationen den Menschenkindern nicht bekanntgemacht wurde, wie es jetzt seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist geoffenbart worden ist, daß nämlich die Heiden Miterben und mit zum Leib Gehörige und Mitteilhaber seiner Verheißung sind in Christus durch das Evangelium, dessen Diener ich geworden bin gemäß der Gabe der Gnade Gottes, die mir gegeben ist nach der Wirkung seiner Kraft. Mir, dem allergeringsten unter allen Heiligen, ist diese Gnade gegeben worden, unter den Heiden den unausforschlichen Reichtum des Christus zu verkündigen, und alle darüber zu erleuchten, welches die Gemeinschaft ist, die als Geheimnis von den Ewigkeiten her in Gott verborgen war, der alles erschaffen hat durch Jesus Christus
Hallelujah!

Römer 16, 24-27 (Schlachter 2000):Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch allen! Amen. Dem aber, der euch zu festigen vermag laut meinem Evangelium und der Verkündigung von Jesus Christus, gemäß der Offenbarung des Geheimnisses, das von ewigen Zeiten her verschwiegen war, das jetzt aber offenbar gemacht worden ist und durch prophetische Schriften auf Befehl des ewigen Gottes bekanntgemacht worden ist bei allen Heiden, um Glaubensgehorsam zu bewirken — ihm, dem allein weisen Gott, sei die Ehre durch Jesus Christus in Ewigkeit! Amen.

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch allen!
Ihm aber, dem allein weisen Gott, sei die Ehre durch Jesus Christus in Ewigkeit!


Amen


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Re: zur Erbauung !

Beitragvon lütt-matten » 10. Oktober 2017 21:51

Zephanja 3, 9 (Schlachter 2000):Dann aber will ich den Völkern andere, reine Lippen geben, daß sie alle den Namen des Herrn anrufen und ihm einträchtig dienen. 
Hallelujah!

In Jesu Namen
Amen


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Re: zur Erbauung !

Beitragvon lütt-matten » 14. Oktober 2017 20:40

Galater 3, 23-29 (Schlachter 2000):Bevor aber der Glaube kam, wurden wir unter dem Gesetz verwahrt und verschlossen auf den Glauben hin, der geoffenbart werden sollte. So ist also das Gesetz unser Lehrmeister geworden auf Christus hin, damit wir aus Glauben gerechtfertigt würden. Nachdem aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter dem Lehrmeister; denn ihr alle seid durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus; denn ihr alle, die ihr in Christus hinein getauft seid, ihr habt Christus angezogen. Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Knecht noch Freier, da ist weder Mann noch Frau; denn ihr seid alle einer in Christus Jesus. Wenn ihr aber Christus angehört, so seid ihr Abrahams Same und nach der Verheißung Erben.
Amen

Oh himmlischer Vater,
durch den Glauben sind wir in Christus alle deine Söhne und Töchter.

So führe uns auf deinen Weg und lasse uns immer mehr erkennen, was es bedeutet, Christus angezogen zu haben und in ihn hinein getauft zu sein. Lass uns immer mehr begreifen, dass da weder Knecht noch Freier, weder Mann noch Frau, weder Jude noch Grieche, sondern wir alle einer in Christus Jesus sind und deshalb Abrahams Same und nach deiner Verheißung deine Erben.

In Jesu Namen
Amen


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Re: zur Erbauung !

Beitragvon lütt-matten » 20. Oktober 2017 23:28

Matthäus 16, 21 (Schlachter 2000):Von da an begann Jesus seinen Jüngern zu zeigen, daß er nach Jerusalem gehen und viel leiden müsse von den Ältesten, den obersten Priestern und Schriftgelehrten, und getötet werden und am dritten Tag auferweckt werden müsse. 
Amen

Jesus spricht ja immer wieder davon, dass er am dritten Tag auferweckt werden müsse. Er sagt nicht nach drei Tagen, sondern am dritten Tag. Am dritten Tag wovon eigentlich?

Hier nun mein Gedankengang:
Jesus zog zum Fest der ungesäuerten Brote nach Jerusalem hinauf. Dieses Fest währt 7 Tage.
3. Mose 23, 5 (Schlachter 2000):Im ersten Monat, am vierzehnten [Tag] des Monats, zur Abendzeit, ist das Passah des Herrn. Und am fünfzehnten Tag desselben Monats ist das Fest der ungesäuerten Brote für den Herrn. Da sollt ihr sieben Tage lang ungesäuertes Brot essen. Am ersten Tag sollt ihr eine heilige Versammlung halten; da sollt ihr keine Werktagsarbeit verrichten, und ihr sollt dem Herrn sieben Tage lang ein Feueropfer darbringen. Am siebten Tag ist eine heilige Versammlung, da sollt ihr keine Werktagsarbeit verrichten.
Und der Herr redete zu Mose und sprach: Rede zu den Kindern Israels und sage ihnen: Wenn ihr in das Land kommt, das ich euch geben werde, und seine Ernte einbringt, so sollt ihr die Erstlingsgarbe von eurer Ernte zum Priester bringen. Der soll die Garbe weben vor dem Herrn, zum Wohlgefallen für euch; am Tag nach dem Sabbat soll sie der Priester weben.

In dem Jahr war das Passah an einem Donnerstag. Der 15. des ersten Monats, also der erste der sieben Festtage, war ein Freitag (Karfreitag). Der zweite Festtag fiel auf den Sabbat und folglich der dritte Tag auf das Fest der Erstlingsgarbe, welches dem Sabbat folgt.

Was ist nun so besonderes daran?

Das Fest der Erstlingsgarbe dient der Darbringung der Erstlinge der Ernte vor Gott und erinnert an den Durchzug durch das Schilfmeer, welches auf Hebräisch Jam Suf (ים סוף) heißt. Suf bedeutet sowohl Schilf als auch Ende. Gott führte sein Volk trockenen Fußes durch das Ende, bildlich durch den Tod hindurch. Das Fest steht also seit jeher für die Überwindung des Todes und die Erstlinge.

Der dritte Tag steht ebenfalls für die Überwindung des Todes, denn Jona war 3 Tage im Bauch des Fisches und ebenso ging Abraham drei Tage mit Isaak, bis er ihn wieder erhielt.
1. Mose 22, 3-5 (Schlachter 2000):Da stand Abraham am Morgen früh auf und sattelte seinen Esel; und er nahm zwei Knechte mit sich und seinen Sohn Isaak; und er spaltete Holz zum Brandopfer, machte sich auf und ging hin an den Ort, den ihm Gott genannt hatte.
Am dritten Tag erhob Abraham seine Augen und sah den Ort von ferne. Da sprach Abraham zu seinen Knechten: Bleibt ihr hier mit dem Esel, ich aber und der Knabe wollen dorthin gehen und anbeten, und dann wollen wir wieder zu euch kommen. 
Hebräer 11, 17-19 (Schlachter 2000):Durch Glauben brachte Abraham den Isaak dar, als er geprüft wurde, und opferte den Eingeborenen, er, der die Verheißungen empfangen hatte, zu dem gesagt worden war: »In Isaak soll dir ein Same berufen werden«. Er zählte darauf, daß Gott imstande ist, auch aus den Toten aufzuerwecken, weshalb er ihn auch als ein Gleichnis wieder erhielt.

Beides fiel nun in diesem Jahr auf einen Tag. Ein Jahr zuvor wäre das Fest am vierten Tag gewesen und ein Jahr später am zweiten Tag. Nur in diesem Jahr lagen die Festtage so, dass der Tag nach dem Sabbat, also das Fest der Erstlingsgarbe, auf den dritten Tag fiel.
Hallelujah!

Apostelgeschichte 26, 22-23 (Schlachter 2000):Aber da mir Hilfe von Gott zuteil wurde, so stehe ich fest bis zu diesem Tag und lege Zeugnis ab vor Kleinen und Großen und lehre nichts anderes, als was die Propheten und Mose gesagt haben, daß es geschehen werde: nämlich, daß der Christus leiden müsse und daß er als der Erstling aus der Auferstehung der Toten Licht verkündigen werde dem Volk und auch den Heiden.

Als Jesus nach Jerusalem hinauf zog und vom dritten Tag sprach, so konnte allein schon die Lage der Feiertage ihn bestärkten, dass alles in diesem Jahr und auf dieser Weise geschehen sollte. Hallelujah!

In Jesu Namen
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Re: zur Erbauung !

Beitragvon lütt-matten » 23. Oktober 2017 15:21

Markus 11, 7 (Schlachter 2000):Und sie führten das Füllen zu Jesus und legten ihre Kleider darauf, und er setzte sich darauf.
Da breiteten viele ihre Kleider aus auf dem Weg, andere aber hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. Und die vorausgingen und die nachfolgten, riefen und sprachen: »Hosianna! Gepriesen sei der, welcher kommt im Namen des Herrn!« Gepriesen sei das Reich unseres Vaters David, das kommt im Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe! Und Jesus zog ein in Jerusalem und in den Tempel. Und nachdem er alles betrachtet hatte, ging er, da die Stunde schon vorgerückt war, mit den Zwölfen hinaus nach Bethanien.
Hallelujah! Amen

Psalm 118, 14-29 (Schlachter 2000): Der Herr ist meine Stärke und mein Lied,
und er wurde mir zum Heil.
 Stimmen des Jubels und des Heils
ertönen in den Zelten der Gerechten:
Die Rechte des Herrn hat den Sieg errungen!
 Die Rechte des Herrn ist erhöht,
die Rechte des Herrn hat den Sieg errungen!
 Ich werde nicht sterben, sondern leben
und die Taten des Herrn verkünden.

 Der Herr hat mich wohl hart gezüchtigt;
aber dem Tod hat er mich nicht preisgegeben.
 Tut mir auf die Tore der Gerechtigkeit,
daß ich durch sie einziehe und den Herrn preise!

 Dies ist das Tor des Herrn;
die Gerechten werden durch es eingehen.
 Ich danke dir, denn du hast mich erhört
und wurdest mein Heil!
 Der Stein, den die Bauleute verworfen haben,
der ist zum Eckstein geworden;
 vom Herrn ist das geschehen;
es ist wunderbar in unseren Augen!
 Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat;
wir wollen uns freuen und fröhlich sein in ihm!
Ach, Herr, hilf! (הושיעה נא) Hosian na!
Ach, Herr, laß wohl gelingen!
Gepriesen sei der, welcher kommt im Namen des Herrn!
Wir segnen euch vom Haus des Herrn aus.
 Der Herr ist Gott, er hat uns Licht gegeben.
Bindet das Festopfer mit Stricken
an die Hörner des Altars!
 Du bist mein Gott, ich will dich preisen!
Mein Gott, ich will dich erheben!
 Dankt dem Herrn, denn er ist gütig,
ja, seine Gnade währt ewiglich!
Hallelujah! Amen

Als Jesus mit seinem Gefolge in den Tempel einzog, sang man den Psalm 118. Dabei ging ich immer davon aus, Jesus und seine Jünger hätten mit dem Geschehen im Tempel gar nichts zu tun gehabt. Aber wohin sollte der Einzug des Sohnes Davids denn auch sonst führen, als in das Haus Gottes?

Wenn man den Psalm liest, dann kann man vielleicht ein wenig die Freude und den Jubel nachvollziehen, der ihn begleitet haben muss. Das "Hosianna" stammt ebenfalls aus diesem Psalm.

»Hosianna! Gepriesen sei der, welcher kommt im Namen des Herrn!«

Hallelujah!
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Re: zur Erbauung !

Beitragvon lütt-matten » 30. Oktober 2017 22:40

1. Mose 10, 8 (Schlachter 2000):Auch zeugte Kusch den Nimrod [Rebell] ; der war der erste Gewalthaber auf Erden. Er war ein gewaltiger Jäger vor dem Herrn; daher sagt man: »Ein gewaltiger Jäger vor dem Herrn wie Nimrod«. Und der Anfang seines Königreiches war Babel, sowie Erek, Akkad und Kalne im Land Sinear.
1. Mose 11, 1-9 (Schlachter 2000):Und die ganze Erde hatte eine einzige Sprache und dieselben Worte.
Und es geschah, als sie nach Osten zogen, da fanden sie eine Ebene im Land Sinear, und sie ließen sich dort nieder.
Und sie sprachen zueinander: Wohlan, laßt uns Ziegel streichen und sie feuerfest brennen! Und sie verwendeten Ziegel statt Steine und Asphalt statt Mörtel. Und sie sprachen: Wohlan, laßt uns eine Stadt bauen und einen Turm, dessen Spitze bis an den Himmel reicht, daß wir uns einen Namen machen, damit wir ja nicht über die ganze Erde zerstreut werden!
Da stieg der Herr herab, um die Stadt und den Turm anzusehen, den die Menschenkinder bauten. Und der Herr sprach: Siehe, sie sind ein (אחד) Volk, und sie sprechen alle eine Sprache, und dies ist [erst] der Anfang ihres Tuns! Und jetzt wird sie nichts davor zurückhalten, das zu tun, was sie sich vorgenommen haben. Wohlan, laßt uns hinabsteigen und dort ihre Sprache verwirren, damit keiner mehr die Sprache des anderen versteht!
So zerstreute der Herr sie von dort über die ganze Erde, und sie hörten auf, die Stadt zu bauen. Daher gab man ihr den Namen [Verwirrung] Babel, weil der Herr dort die Sprache der ganzen Erde verwirrte und sie von dort über die ganze Erde zerstreute.

Nach der Sintflut war Nimrod, sein Name bedeutet Rebell, der erste Gewaltherrscher auf der Erde. Sein Reich begann in Babel, was Verwirrung bedeutet. Damals gab es auf der ganze Erde eine einzige Sprache und dieselben Worte, und die ganzen Völker waren echad "eins" (אחד). Leider waren sie auf dem falschen Weg. Sie rebellierten gegen Gott und bauten eine Stadt und einen Turm, der bis an den Himmel reichen sollte, um sich selbst einen Namen zu machen.

Gott stieg hinab und verwirrte die Sprache der ganzen Erde. Er beendete diesen Größenwahn des Gewaltherrschers und auch die Einheit der Völker, um schlimmeres zu verhindern. Bis heute tragen wir die Folgen dieser Verwirrung davon, doch nicht ohne Hoffnung!

Zephanja 3, 9 (Schlachter 2000):Dann aber will ich den Völkern andere, reine Lippen geben, daß sie alle den Namen des Herrn anrufen und ihm ein(אחד)trächtig dienen. 
Hallelujah! Amen

Was hier mit Lippen übersetzt wurde, heißt auf Hebräisch "Saphah" שפה und bedeutet auch Sprache. Gott wird also diese Verwirrung der Sprachen wieder aufheben und dafür sorgen, dass die ganzen Völker wieder echad "eins" (אחד) sind, aber dieses mal nicht ihren eigenen Namen, sondern den des Herrn anrufen und ihm als echad "eins" (אחד) einträchtig dienen.

Hallelujah!
In Jesu Namen
Amen


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Re: zur Erbauung !

Beitragvon lütt-matten » 4. November 2017 21:01

Psalm 96, 1-3 (Schlachter 2000): Singt dem Herrn ein neues Lied,
singt dem Herrn, alle Welt!
 Singt dem Herrn, preist seinen Namen,
verkündigt Tag für Tag sein Heil!
 Erzählt unter den Heiden von seiner Herrlichkeit,
unter allen Völkern von seinen Wundern!
Hallelujah!

In dem Artikel von chabad.org wird auf obigen Psalm Bezug genommen. Man sagt, dass das Singen die Menschen vereinen würde. Worte würden gesprochen, aber von jedem anders verstanden, doch im Singen wären wir durch Rhytmus und Melodie vereinigt.
'chabad.org' hat geschrieben:Über die messianische Zeit heisst es: „Dann wird die ganze Welt ein neues Lied singen“, denn dann wird ein Lied, das unser Eins-Sein zum Ausdruck bringt, in der ganzen Welt widerhallen.
Hallelujah!

Reden kann immer nur einer - Singen vereinigt!
So wird dann alle Welt dem Herrn vereinigt singen!


Hallelujah!
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Re: zur Erbauung !

Beitragvon lütt-matten » 5. November 2017 00:40

Hebräer 4, 1-11 (Schlachter 2000):[...] während doch die Verheißung zum Eingang in seine Ruhe noch besteht!
Denn auch uns ist eine Heilsbotschaft verkündigt worden, gleichwie jenen; aber das Wort der Verkündigung hat jenen nicht geholfen, weil es bei den Hörern nicht mit dem Glauben verbunden war. Denn wir, die wir gläubig geworden sind, gehen in die Ruhe ein, wie er gesagt hat: »Daß ich schwor in meinem Zorn: Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen«. Und doch waren die Werke seit Grundlegung der Welt beendigt; denn er hat an einer Stelle von dem siebten [Tag] so gesprochen: »Und Gott ruhte am siebten Tag von allen seinen Werken«, und an dieser Stelle wiederum: »Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen!«
Da nun noch vorbehalten bleibt, daß etliche in sie eingehen sollen, und die, welchen zuerst die Heilsbotschaft verkündigt worden ist, wegen ihres Unglaubens nicht eingegangen sind, so bestimmt er wiederum einen Tag, ein »Heute«, indem er nach so langer Zeit durch David sagt, wie es gesagt worden ist: »Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht!« Denn wenn Josua sie zur Ruhe gebracht hätte, so würde nicht danach von einem anderen Tag gesprochen.
Also bleibt dem Volk Gottes noch eine Sabbatruhe vorbehalten; denn wer in seine Ruhe eingegangen ist, der ruht auch selbst von seinen Werken, gleichwie Gott von den seinen. 
Amen

Wenn man obige Zeilen liest, dann wirken sie zunächst vielleicht etwas trocken, doch eigentlich zitiert der Schreiber hier David aus einem Jubel Psalm. ;)
Psalm 95, 1-2 (Schlachter 2000): Kommt, laßt uns dem Herrn zujubeln
und jauchzen dem Fels unsres Heils!
 Laßt uns ihm begegnen mit Lobgesang
und mit Psalmen ihm zujauchzen!
Psalm 95, 7-11 (Schlachter 2000): Denn er ist unser Gott,
und wir sind das Volk seiner Weide

und die Schafe seiner Hand.
»Heute, wenn ihr seine Stimme hört,
 so verstockt eure Herzen nicht,
wie bei der Herausforderung, am Tag der Versuchung in der Wüste,
 wo mich eure Väter versuchten;
sie prüften mich — und sahen doch mein Werk!
 Vierzig Jahre empfand ich Ekel vor diesem Geschlecht;
und ich sprach: Sie sind ein Volk, das in seinem Herzen in die Irre geht,
und sie haben meine Wege nicht erkannt,
 so daß ich schwor in meinem Zorn:
Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen!«

Der Schreiber und David sprechen von den Werken Gottes. In 6 Tagen hat Gott alles erschaffen und ruht nun von all seinen Werken im 7. Tag. Die künftige Welt, der Sabbat, besteht bereits und ebenso die Verheißung des Eingangs in den selbigen.

Schon Mose war mit den Kindern Israel auf dem Weg in eben diese Ruhe. Gott hatte ihm die 7 Schritte dieses Weges verheißen - herausführen - erretten - erlösen - als Volk annehmen - ihr Gott sein - in das Land bringen - es zum Besitz geben - (2. Mose 6, 6-8). Doch die Verheißung gilt noch, denn das Volk, welchem zuerst die Heilsbotschaft verkündigt wurde, ist wegen seines Unglaubens nicht eingegangen. Die Kundschafter machten das Land schlecht in ihren Augen.
4. Mose 13, 32 (Schlachter 2000):Und sie brachten das Land, das sie erkundet hatten, in Verruf bei den Kindern Israels und sprachen: Das Land, das wir durchzogen haben, um es auszukundschaften, ist ein Land, das seine Einwohner frißt, und alles Volk, das wir darin sahen, sind Leute von hohem Wuchs. 
Das muss man sich mal vorstellen! Sie sind auf dem Weg ins ewige Leben und die Kundschafter sagen, es ist ein Land zum sterben. :o Gott bewahre! Das ist so traurig, aber nicht ohne Hoffnung. Denn der Schreiber meint, es bliebe dem Volk Gottes noch eine Sabbatruhe vorbehalten. Gott hat verheißen, dass er sein Volk in das Land bringen und es ihnen zum Besitz geben wird und er wird es auch ausführen. Hallelujah!

Mose konnte sie nicht in die Ruhe führen und zeigte auf Christus.
5. Mose 18, 15 (Schlachter 2000):Einen Propheten wie mich wird dir der Herr, dein Gott, erwecken aus deiner Mitte, aus deinen Brüdern; auf ihn sollst du hören!
Mose sah das Land von fern, doch Christus ist als erster in die künftige Welt eingangen. Hallelujah!
Hebräer 6, 19-20 (Schlachter 2000):Diese [Hoffnung] halten wir fest als einen sicheren und festen Anker der Seele, der auch hineinreicht ins Innere, hinter den Vorhang, wohin Jesus als Vorläufer [Wegbereiter] für uns eingegangen ist, der Hoherpriester in Ewigkeit geworden ist nach der Weise Melchisedeks.
Hallelujah!

In Jesu Namen
Amen


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