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zur Erbauung !

Wie lebt man das Christein aktiv im Alltag, worauf kommt es an? Wie geht mit Herausforderungen im Job um? Können wir als Christ einen Unterschied machen? SOLLEN wir als Christ einen Unterschied machen?

Re: zur Erbauung !

Beitragvon lütt-matten » 28. Juli 2017 10:29

1. Korinther 8, 1-6 (Schlachter 2000):Was aber die Götzenopfer angeht, so wissen wir: Wir alle haben Erkenntnis. Die Erkenntnis bläht auf, die Liebe aber erbaut. Wenn aber jemand meint, etwas zu wissen, der hat noch nichts so erkannt, wie man erkennen soll. Wenn aber jemand Gott liebt, der ist von ihm erkannt.
Was nun das Essen der Götzenopfer betrifft, so wissen wir, daß ein Götze in der Welt nichts ist, und daß es keinen anderen Gott gibt außer dem Einen. Denn wenn es auch solche gibt, die Götter genannt werden, sei es im Himmel oder auf Erden — wie es ja wirklich viele »Götter« und viele »Herren« gibt —, so gibt es für uns doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir für ihn; und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind, und wir durch ihn.
Hallelujah!

Wir alle haben Erkenntnis und müssen aufpassen uns nicht aufzublähen, die Liebe aber erbaut. Wenn jemand Gott liebt, der ist von ihm erkannt.

Für uns gibt es nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir für ihn; und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind, und wir durch ihn.

Hallelujah!
In Jesu Namen
Amen


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Re: zur Erbauung !

Beitragvon lütt-matten » 28. Juli 2017 21:44

Sprüche 31, 8-9 (Schlachter 2000): Tue deinen Mund auf für den Stummen, für das Recht all derer, die dem Untergang geweiht sind!
 Tue deinen Mund auf, richte recht und verteidige den Elenden und Armen!
Amen

Oh Herr,
immer wieder braucht es Menschen, die den Mund für die auftun, die selbst keine Stimme haben. Gib und hilf, dass wir im richtigen Moment das Schweigen brechen und eine Stimme für die Stummen, die Elenden und Armen sind.

In Jesu Namen
Amen


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Re: zur Erbauung !

Beitragvon lütt-matten » 31. Juli 2017 14:20

Jesaja 11, 9 (Schlachter 2000):Sie werden nichts Böses tun noch verderbt handeln auf dem ganzen Berg meines Heiligtums; denn die Erde wird erfüllt sein von der Erkenntnis des Herrn, wie die Wasser den Meeresgrund bedecken.
Habakuk 2, 14 (Schlachter 2000):Denn die Erde wird erfüllt werden von der Erkenntnis der Herrlichkeit des Herrn, gleichwie die Wasser den Meeresgrund bedecken.
Hallelujah!

Maranatha, komm Herr Jesus!
In Jesu Namen
Amen


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Re: zur Erbauung !

Beitragvon lütt-matten » 5. August 2017 01:20

Das Ausfegen des bösen Triebes zum Fest der ungesäuerten Brote.

1. Mose 8, 21 (Schlachter 2000):...; obwohl das Trachten [der Trieb] des menschlichen Herzens böse ist von seiner Jugend an; ...

Im Judentum gibt es den Begriff "Jezer HaRa", der "böse Trieb". Er stammt aus obiger Bibelstelle. Man geht davon aus, dass dieser böse Trieb durch den Sündenfall in den Menschen geraten ist. Und nun muss der Mensch gegen ihn ankämpfen.
http://www.juedische-allgemeine.de hat geschrieben:Gern wird der Jezer hara von unseren Weisen symbolisch auch mit Chametz (Gesäuertem) verglichen, das vor Pessach unbedingt entfernt werden muss.
Quelle: http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/17549

So wird im Judentum zur Vorbereitung auf das Passah-Fest das ganze Haus nach "Chamez" dem Sauerteig durchsucht und davon gründlich gereinigt. Jede Ecke des Hauses wird ausgefegt. Die dabei gefundenen Krümel werden verbrandt. Weil es heißt ...
2. Mose 12, 15 (Schlachter 2000):... Sieben Tage lang sollt ihr ungesäuertes Brot essen; darum sollt ihr am ersten Tag den Sauerteig aus euren Häusern hinwegtun. ...

Man erklärt den Zusammenhang zum bösen Trieb wie folgt.
http://www.juedische-allgemeine.de hat geschrieben:Denn wie bei der Hefe im Sauerteig fängt auch der Jezer hara ganz klein an und wird dann immer, immer größer. Ist die erste Sünde einmal begangen, ist der nächste Schritt zu einem noch größeren Vergehen nicht weit, bis dann auch die letzte Hemmschwelle verschwindet.
Quelle: http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/17549

Was die Rabbinen heute über den "bösen Trieb", den "Sauerteig" und "Passah" lehren, ist dabei nichts Neues. Rabbi Paulus lehrte dies schon vor 2000 Jahren. ;)
1. Korinther 5, 6-8 (Schlachter 2000):Euer Rühmen ist nicht gut! Wißt ihr nicht, daß ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert? Darum fegt den alten Sauerteig aus, damit ihr ein neuer Teig seid, da ihr ja ungesäuert seid! Denn unser Passahlamm ist ja für uns geschlachtet worden: Christus. So wollen wir denn nicht mit altem Sauerteig Fest feiern, auch nicht mit Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit, sondern mit ungesäuerten Broten der Lauterkeit und Wahrheit.
Amen

Der böse Trieb durchsäuerte den Menschen und brachte den Tod. Doch Christus hat zum Fest der ungesäuerten Brote den bösen Trieb, den Sauerteig aus seinem Haus gefegt und den Tod überwunden. Hallelujah! Das ist so groß!

Herr,
durch Christus sind wir bereits ungesäuert,
doch hilf uns immer wieder neu auch die letzten Krümel
des bösen Triebes aus unserem Haus zu fegen und
mit ungesäuertem Broten der Lauterkeit und Wahrheit das Fest zu feiern.

Hallelujah!
In Jesu Namen
Amen


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Re: zur Erbauung !

Beitragvon lütt-matten » 6. August 2017 12:59

Psalm 34, 20-21 (Schlachter 2000): Der Gerechte muß viel Böses erleiden;
aber aus allem rettet ihn der Herr.

 Er bewahrt ihm alle seine Gebeine,
daß nicht eines von ihnen zerbrochen wird.
Jesaja 50, 6-7 (Schlachter 2000):Meinen Rücken bot ich denen dar, die mich schlugen, und meine Wangen denen, die mich rauften; mein Angesicht verbarg ich nicht vor Schmach und Speichel. Aber Gott, der Herr, wird mir helfen, darum muß ich mich nicht schämen; darum machte ich mein Angesicht wie einen Kieselstein, denn ich wußte, daß ich nicht zuschanden würde. 
Markus 10, 34 (Schlachter 2000):und sie werden ihn verspotten und geißeln und anspucken und ihn töten; und am dritten Tag wird er wieder auferstehen.
Amen

Der Gerechte heißt auf Hebräisch Tzaddik. Es heißt, dass er viel leiden müsse, doch am Ende würde Gott ihn aus allem erretten. Hallelujah!

Sogar das hebräische Alphabet nimmt diesen Gedanken in seine Grammatik auf. Denn das Wort Tzaddik (צדיק) beginnt mit dem gleichlautenden Buchstaben Tzadi. Dieser hat jedoch zwei Formen, das gebeugte צ und das aufrechte ץ.

Darin liegt eine große Hoffnung. Genau wie der Gerechte seinen Rücken beugt und leidet, so steht das gebeugte צ am Anfang oder in der Mitte eines Wortes, doch nicht ohne Hoffnung! Denn am Ende eines Wortes angelangt, wird aus dem gebeugten צ, das aufgerichtete ץ.

Hallelujah!

Was für eine frohe Botschaft; in einem einzigen Buchstaben!

Hallelujah!
In Jesu Namen
Amen


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Re: zur Erbauung !

Beitragvon Tiric » 7. August 2017 06:15

Sie kamen um Jesus zu hören und Jesus hatte sie alle satt gemacht. Danach, am Abend, zog Jesus sich zurück, da er nicht zum König gemacht werden wollte.

Johannes 6, 24-25 (Schlachter 2000):— da also die Volksmenge sah, daß Jesus nicht dort war, auch nicht seine Jünger, stiegen auch sie in die Schiffe und kamen nach Kapernaum und suchten Jesus. Und als sie ihn am anderen Ufer des Sees fanden, sprachen sie zu ihm: Rabbi, wann bist du hierher gekommen?
Jesus antwortete ihnen darauf
Johannes 6, 26-27 (Schlachter 2000):Jesus antwortete ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht deshalb, weil ihr Zeichen gesehen, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid. Wirkt nicht [für] die Speise, die vergänglich ist, sondern [für] die Speise, die bis ins ewige Leben bleibt, die der Sohn des Menschen euch geben wird; denn diesen hat Gott, der Vater, bestätigt! 
Das Volk stellt darauf die entscheidene Frage
Johannes 6, 28 (Schlachter 2000):Da sprachen sie zu ihm: Was sollen wir tun, um die Werke Gottes zu wirken?
Und Jesus gibt die entscheidene Antwort:
Johannes 6, 29 (Schlachter 2000):Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Das ist das Werk Gottes, daß ihr an den glaubt, den er gesandt hat. 


Die dort anwesenden Menschen hatten Jesus gesucht und Jesus erklärt ihnen weshalb. Es geht im Leben um die Speise, die für das ewige Leben bleibt. Dafür sollen die Menschen alles wirken. Dieses "was sollen wir tun" läge auch auf meinen Lippen. Die Antwort darauf ist erstaunlich, denn man liest nun keine Tat und keine Liste an Taten, die von uns Menschen getan werden soll, um Gott zu gefallen und Speise für das ewige Leben wirken. Man liest, dass es auf den Glauben an Jesus ankommt und das dieser Glaube das Werk Gottes ist und nicht das von Menschen.

Der Glaube ist das Werk Gottes. Ihm gebührt Ehre und Ruhm für unsere Erlösung.

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Re: zur Erbauung !

Beitragvon Tiric » 7. August 2017 11:51

Vertrauen in Gott Matthäus 12, 9

Matthäus 12, 9 (Schlachter 2000):Und er ging von dort weiter und kam in ihre Synagoge. Und siehe, da war ein Mensch, der hatte eine verdorrte Hand. Und sie fragten ihn und sprachen: Darf man am Sabbat heilen?, damit sie ihn verklagen könnten. Er aber sprach zu ihnen: Welcher Mensch ist unter euch, der ein Schaf hat und, wenn es am Sabbat in eine Grube fällt, es nicht ergreift und herauszieht? Wieviel mehr ist nun ein Mensch wert als ein Schaf! Darum darf man am Sabbat wohl Gutes tun. Dann sprach er zu dem Menschen: Strecke deine Hand aus! Und er streckte sie aus, und sie wurde gesund wie die andere.


Jesus ist HERR über den Sabbat (Matthäus 12, 8), war es schon immer und wird es immer sein. Tun wir es dem kranken Menschen nach. Strecken wir unsere Krankkeit, unseren Kummer und unser Leid vor IHM aus! Vertrauen wir ihm, denn Jesus heilt die Wunden.

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Re: zur Erbauung !

Beitragvon Tiric » 8. August 2017 06:10

Heute möchte ich folgenden Abschnit zitieren:
Matthäus 10, 27-33 (Schlachter 2000):Was ich euch im Finstern sage, das redet im Licht, und was ihr ins Ohr hört, das verkündigt auf den Dächern! Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet vielmehr den, der Seele und Leib verderben kann in der Hölle! Verkauft man nicht zwei Sperlinge um einen Groschen? Und doch fällt keiner von ihnen auf die Erde ohne euren Vater. Bei euch aber sind selbst die Haare des Hauptes alle gezählt. Darum fürchtet euch nicht! Ihr seid mehr wert als viele Sperlinge.
Jeder nun, der sich zu mir bekennt vor den Menschen, zu dem werde auch ich mich bekennen vor meinem Vater im Himmel; wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den werde auch ich verleugnen vor meinem Vater im Himmel.
Man könnte hier über die Weitergabe des Evangeliums reden. Ganz gewiss könnte man über notwendige Gottesfurcht und völlig überflüssige da destruktive Menschenfurcht schreiben.

Zur Erbauung jedoch möchte ich über Gottes Beziehung zu seiner Schöpfung sprechen. Wir wissen aus dem AT, dass Gott sein Werk angefangen und es vollendet hat und es war sehr gut. Aus Versen wie in
Matthäus 10, 29 (Schlachter 2000):Verkauft man nicht zwei Sperlinge um einen Groschen? Und doch fällt keiner von ihnen auf die Erde ohne euren Vater. 
erfahren wir jedoch nicht nur den damaligen Marktpreis für zwei Sperlinge, sondern auch die manchmal erstaunliche Wahrheit über Gottes Beziehung zu seiner Schöpfung.

Man könnte auf den Gedanken kommen, Gott würde sich nach der Vollendung seiner Schöpfung als mehr oder weniger distanzierter Beobachter ab und an über das Geschick seiner Welt präsentieren. Etwa in der Art: "Der große Schöpfer betrachtet aus dem Himmel sein Werk und was die Menschen damit machen."

Dem ist nicht so. Gott ist und bleibt (mit) seiner Welt verbunden und er bekommt alles mit. Er leidet mit und er freut sich über seine Schöpfung und über Menschen, die seinen Willen tun. Der Ewige ist nicht fern und durch Jesus Christus kann er uns mit dem Heiligen Geist näher sein als irgend jemand sonst.

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Re: zur Erbauung !

Beitragvon lütt-matten » 9. August 2017 14:41

Lukas 15, 1-7 (Schlachter 2000):Es pflegten sich ihm aber alle Zöllner und Sünder zu nahen, um ihn zu hören. Und die Pharisäer und die Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt Sünder an und ißt mit ihnen!
Er sagte aber zu ihnen dieses Gleichnis und sprach: Welcher Mensch unter euch, der hundert Schafe hat und eines von ihnen verliert, läßt nicht die neunundneunzig in der Wildnis und geht dem verlorenen nach, bis er es findet? Und wenn er es gefunden hat, nimmt er es auf seine Schulter mit Freuden; und wenn er nach Hause kommt, ruft er die Freunde und Nachbarn zusammen und spricht zu ihnen: Freut euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war! Ich sage euch, so wird auch Freude sein im Himmel über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die keine Buße brauchen!
Hallelujah!

Tschuwa / שובה / heißt Umkehr oder Rückkehr

Jesus sitzt bei den Sündern, die gekommen waren, um ihm zuzuhören. Die scheinbar Gerechten kamen, um dies zu kritisierten. Sie hatten diese Zöllner und Sünder wohl schon als hoffnungslose Fälle abgetan. Doch Jesus bringt nun das Gleichnis mit dem verlorenen Schaf und zeigt ihnen, dass im Himmel mehr Freude über einen Sünder sein wird, der Buße tut, als über 99 Gerechte, die keine Buße brauchen. Warum ist das so?

Im Judentum kennt man eine mögliche Antwort darauf. Man spricht von dem Gerechten (Zaddik) und dem Meister der Umkehr (Baal Tschuwa), in dem Gleichnis wäre dies der reuige Sünder. Man lehrt, ganz wie es Jesus sagte, dass ein Sünder, der Buße täte, vor Gott höher stünde, als ein Gerechter, der nie einer Umkehr bedrufte. Mit dieser Übereinstimmung zwischen Juden- und Christentum hätte ich nun wirklich nicht gerechnet. ;)
Quelle: http://de.chabad.org/library/article_cdo/aid/471972/jewish/Tschuwa.htm

Dem Gerechten fehle es ein wenig an dem Schmerz über die Trennung und der Sehnsucht nach Gottes Nähe, die nur der reuige Sünder fühlen könne. Diese Sehnsucht, von der man im Judentum spricht, drückt Jesus so einfühlsam mit dem Bild des verlorenen Schafes aus, das sich nach seiner Herde zurück sehnt.

Genauso waren doch diese Sünder und Zöllner, die zu Jesus kamen und ihm zuhörten. Ihre Sehnsucht nach Gottes Nähe und vielleicht auch der Schmerz über ihre Trennung von ihm und ihren falschen Lebensweg, mag sie noch viel näher zu Gott führen, als es die Pharisäer und Schriftgelehrten in ihrer Gerechtigkeit überhaupt konnten.

Auch wäre der Aufstieg nach dem Fall, für den Sünder viel höher, als er es für den Gerechten jemals sein könnte. Man kann das vielleicht gut mit einem Raucher vergleichen, der seine Sucht überwunden hat. Jemand, der nie geraucht hat, kann die Freude dies überwunden zu haben, wohl schwer nachvollziehen. Eben deshalb wäre die Freude über den Sünder, der Umkehr täte, viel größer, als über die 99 Gerechten, die keine Umkehr brauchten.

Und als Letztes stimmen Judentum und Christus auch darin überein, dass diese Umkehr mit einer großen Freude und Begeisterung getan werden solle, egal wie große die Sünde auch war. Paulus schreibt ...
Philipper 3, 12-14 (Schlachter 2000):Nicht daß ich es schon erlangt hätte oder schon vollendet wäre; ich jage aber danach, daß ich das auch ergreife, wofür ich von Christus Jesus ergriffen worden bin. Brüder, ich halte mich selbst nicht dafür, daß ich es ergriffen habe; eines aber [tue ich]: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was vor mir liegt, und jage auf das Ziel zu, den Kampfpreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.
Hallelujah!

Herr,
lass uns vergessen, was hinter uns liegt und uns ausstrecken, nach dem, was vor uns liegt, und auf das Ziel zujagen. Und gebe uns die Freude, Kraft, Ausdauer und Geduld von alten Gewohnheiten, Bindungen und Süchten loszukommen.

Micha 7, 8 (Schlachter 2000):.. Denn wenn ich auch gefallen bin, so stehe ich doch wieder auf; wenn ich auch in der Finsternis sitze, so ist doch der Herr mein Licht.
Hesekiel 37, 23 (Schlachter 2000):... Und ich will ihnen aus allen ihren Wohnorten [Gewohnheiten], in denen sie gesündigt haben, heraushelfen und will sie reinigen; und sie werden mein Volk sein, und ich werde ihr Gott sein.
Hallelujah!

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Re: zur Erbauung !

Beitragvon Tiric » 10. August 2017 07:46

Der Heilige Geist hat die zentrale Funktion im Leib Christi. Erst durch den Heiligen Geist wird man Teil des Leibes. Getauft in den Tod, damit wir mit und IN Christus leben.
1. Korinther 12, 12-13 (Schlachter 2000):Denn gleichwie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des einen Leibes aber, obwohl es viele sind, als Leib eins sind, so auch der Christus. 

Denn wir sind ja alle durch einen Geist in einen Leib hinein getauft worden, ob wir Juden sind oder Griechen, Knechte oder Freie, und wir sind alle getränkt worden zu einem Geist.
Es ist nur ein Leib Christi vorhanden und es ist immer der selbe eine Geist der lebendig macht (Johannes 6, 63). Der Heilige Geist in uns garantiert also nicht nur das ewige Leben, er IST das ewige Leben und damit unsere Verbindung zum Leib Christi.

Und es ist der Heilige Geist, der uns Gott als Vater erkennen lässt und uns zu seinem Kind macht (Galater 4, 6). Diese Kindschaft wird vollendet durch die Erlösung unseres Leibes (Römer 8, 23-24), worauf wir heute hoffen und uns darauf freuen dürfen.

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