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Wort Gottes und Heilige Schrift - Unterschied?

Allgemeine biblische Themen könnt ihr hier diskutieren.

Re: Wort Gottes und Heilige Schrift - Unterschied?

Beitragvon Caramillus » 30. April 2018 15:26

Christine hat geschrieben:Hallo Lemar,

wenn ich dich recht verstehe, versuchst du, die Bibel gegen Gott auszuspielen.

Das kann so sein, vielleicht ist es sogar wahrscheinlich, aber zu diesem Zeitpunkt ist es nur eine negative Unterstellung ohne näheren Anhaltspunkt.
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Re: Wort Gottes und Heilige Schrift - Unterschied?

Beitragvon lemar » 30. April 2018 17:00

Christine hat geschrieben:Hallo Lemar,

wenn ich dich recht verstehe, versuchst du, die Bibel gegen Gott auszuspielen. Man kennt diese Diskussion auch unter dem Begriff: Bibel-treu oder Jesus-treu und ähnlicher Polemisierung.

Die Bibel ist das Wort Gottes. Dieses (geschriebene) Wort ist in sich lebendig und bewirkt die Wiedergeburt. Der Herr selbst wird mit dem Wort gleich gesetzt in "Das Wort wurde Fleisch".

Wenn Gott spricht, so wird es. Er ruft die Dinge ins Dasein, sein Wort hat unendliche Kraft in sich selbst. Und die Bibel ist von Anfang bis Ende 100% Gottes Wort. Sie enthält nicht Gottes Wort, sie ist es. Das Wort ist vollendet, es fehlt nichts, nicht ein Buchstabe.

Es ist leichter, dass Himmel und Erde vergehen, als dass ein Tüpfelchen vom Gesetz fällt, sagt Jesus. Er maß dem geschriebenen Wort Gottes die höchst-denkbare Autorität zu und sagt am Ende der Bibel deshalb:
Offenbarung 22, 18-19 (Schlachter 2000):Fürwahr, ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand etwas zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, von denen in diesem Buch geschrieben steht; und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buches dieser Weissagung, so wird Gott wegnehmen seinen Teil vom Buch des Lebens und von der heiligen Stadt, und von den Dingen, die in diesem Buch geschrieben stehen.


Gruß Christine


Hi Christine,

ich versuche hier nicht irgendetwas auszuspielen. Die Bibel selbst definiert sich als "Heilige Schrift", und nicht als "Wort Gottes".

Ich glaube auch nicht, dass man jemandem unbedingt aus der Bibel vorlesen muss, um eine Wiedergeburt zu bewirken. Die Wiedergeburt bewirkt Gott selbst, und zwar aus Wasser (Wort Gottes) und seinem Geist. Die meisten Christen, die ich kenne, haben auch erst nach ihrer Wiedergeburt intensiv begonnen in der Bibel zu lesen. Wobei es natürlich normal ist, dass jeder schonmal den ein oder anderen Vers gelesen hat.

Es ist leichter, dass Himmel und Erde vergehen, als das ein Strichlein vom Gesetz vergeht. Da stimme ich 100%ig zu, hier ist aber vom Gesetz die Rede und nicht von allen Büchern des Kanons der Bibel.

Und dass die Bibel "die" Autorität unter allen Büchern hat, das habe ich ja auch behauptet, schließlich kommt sie von Gott. Und du aus der Offenbarung des Johannes zitiert hast... ich weiß nicht, was du mir damit sagen willst bzw. wie das in diese Diskussion passt. Außerdem bezieht sich diese Drohung Jesu eben auf "die Wörter der Weissagung dieses Buches", und damit ist die Offenbarung des Johannes gemeint, und nicht der komplette Kanon..



@Caramillus

"weil sie unter Gottes Wort nur die Bibel verstehen und sonst nichts." Eben. Und auch das Beispiel mit dem Römer-Vers passt dazu.


Ich liebe Jesus, und ich liebe die Bibel, also versteht mich hier bitte nicht falsch... Ich entdecke nur immer mehr eine Art Verkrampfung, wenn es um die Bibel geht. Die Bibel ist dafür da, um einen Christen näher zu Gott zu bringen, aber nicht um diesen Gott zu ersetzen. Und schließlich definiert sich die Bibel eben selbst als "Heilige Schrift", nur Jesus Christus und Aussprüche Gottes werden als "Wort Gottes" bezeichnet, es ist also biblisch..
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Re: Wort Gottes und Heilige Schrift - Unterschied?

Beitragvon DanEl » 30. April 2018 17:10

Hallo lemar,

ich meine dich verstehen zu können... bin eigentlich auch ganz deiner Meinung.

In Kasachstan gab es mal einen Prediger. Dieser war nicht gebildet, liebte aber Jesus stark. Dieser predigte über Jesus und Menschen glaubten an Jesus.
Dann kam an seiner statt ein gebildeter Prediger. Dieser hat eine Theologie Ausbildung, nur das bei diesem Menschen niemand oder sehr wenig zu glauben kammen.

Ich meine zu sehen das wir in den Gemeindeversammlung uns zur Aufgabe gemacht haben die Heilige Schrift auszulegen anstatt das lebendige Wort zu predigen.
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Re: Wort Gottes und Heilige Schrift - Unterschied?

Beitragvon stereotyp » 30. April 2018 17:48

Es ist erschreckend mit anzusehen, mit welcher Gelassenheit dieser Drahtseilakt vollführt wird.

Es geht hier um die Bibel, als einzig zuverlässige "Wort Gottes" das wir haben. Es besteht (zumindest für ältere Generationen) überhaupt kein Zweifel daran, dass das alte und neue Testament den ewigen Ratschluss Gottes, das Evangelium beinhalten.

Die Rechtfertigungen gegen die Bibel als Grundlage des Glaubens könnten nicht widersprüchlicher sein.

Woran genau glaubt den jemand, der nie etwas "aus der Bibel" gehört hat?

DanEl hat geschrieben:Ich meine zu sehen das wir in den Gemeindeversammlung uns zur Aufgabe gemacht haben die Heilige Schrift auszulegen anstatt das lebendige Wort zu predigen.
Wo ist denn da der Unterschied?
lemar hat geschrieben:Die meisten Christen, die ich kenne, haben auch erst nach ihrer Wiedergeburt intensiv begonnen in der Bibel zu lesen.
Aber was genau, welche Botschaft, welcher Inhalt hat sie denn überhaupt erst zum Glauben bewogen?

Römer 10, 17 (Schlachter 2000):Demnach kommt der Glaube aus der Verkündigung [g], die Verkündigung aber durch Gottes Wort. 
Caramillus hat geschrieben:Die meinten, da ginge es um eine evangelischen Pastor, der von der Kanzel spricht und die vorbereitete Rede ("die Predigt") hätte eben die Bibel ("dem Wort Gottes") als Grundlage oder zumindest Ausgangspunkt.

Und das ist das Problem: denen war nicht mehr zugänglich, daß hier nicht von der Bibel die Rede ist.
Ja, natürlich kann ich dir von Gott erzählen, ohne aus den Bibel vorzulesen. Aber ich kann niemanden die frohe Botschaft bringen, ohne den Inhalt der Bibel weiterzugeben.

Da euch sicher bewusst ist, dass dieses Thema eine gewisse Brisanz hat, eine Frage an euch: Kann jemand, ohne jemals inhaltlich etwas aus der Bibel gehört zu haben, zum Glauben kommen?

MfG
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Re: Wort Gottes und Heilige Schrift - Unterschied?

Beitragvon DanEl » 30. April 2018 18:18

stereotyp hat geschrieben:Es geht hier um die Bibel, als einzig zuverlässige "Wort Gottes" das wir haben. Es besteht (zumindest für ältere Generationen) überhaupt kein Zweifel daran, dass das alte und neue Testament den ewigen Ratschluss Gottes, das Evangelium beinhalten.
Ich wiederspreche diesem gesagten gar nicht.

stereotyp hat geschrieben:Wo ist denn da der Unterschied?
Vielleicht liegt es an meiner Aussruckweise aber für mich besteht da ein Unterschied. Es ist das eine über die Bedeutung eines Bibelverses zu reden und das andere mal Klartext zur Versammlung zu sprechen wie sie die Sünde loswird, die sie täglich umgibt.

Nun der Inhalt der Schrift soll ja unsere Gesinnung sein... also die Gesinnung Christi. Die Schrift spricht von dieser Gesinnung aber sie ist nicht die Gesinnung.
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Re: Wort Gottes und Heilige Schrift - Unterschied?

Beitragvon lemar » 30. April 2018 18:27

stereotyp hat geschrieben:Woran genau glaubt den jemand, der nie etwas "aus der Bibel" gehört hat?


Nach meiner Wiedergeburt z.B. hat Gott mir Dinge offenbart, und ich hab es dann erst im Nachhinein auch in der Bibel gefunden. Andere Dinge lese ich erst in der Bibel, und später offenbart der Geist dann das, was ich gelesen habe.

stereotyp hat geschrieben:DanEl hat geschrieben:
Ich meine zu sehen das wir in den Gemeindeversammlung uns zur Aufgabe gemacht haben die Heilige Schrift auszulegen anstatt das lebendige Wort zu predigen.
Wo ist denn da der Unterschied?


Eine Schriftstelle der Bibel auszulegen hat absolut nichts mit "Lebendigem Wort" zu tun, weil du diese Stelle aus eigener Vorstellungskraft/Vermögen/Verstand auslegst. Das kann nicht funktionieren, denn Geistliches muss geistlich interpretiert werden, und das kann nur Gott selber, und er tut das durch seinen Geist. Jesus selbst sagte: "Meine Lehre kommt nicht von mir, sondern von dem, der mich gesandt hat. Denn wer aus sich selbst redet, sucht seine eigene Ehre." Jesus hat auch nichts von sich aus ausgelegt, sondern er hat alles vom Geist offenbart bekommen. "Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht, das tut in gleicher Weise auch der Sohn".

Jede Stelle in der Bibel kann unterschiedlich interpretiert werden, wenn man selber darauf beharrt, sie auszulegen. Wenn jedoch Gott seinen Stempel draufgibt, und er dir beispielsweise einen Vers offenbart, dann weißt du, dass es wahr ist. "Und ihr? Die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr habt nicht nötig, dass euch jemand belehre, sondern wie seine Salbung euch über alles belehrt, so ist es auch wahr und keine Lüge. Und wie sie euch belehrt hat, so bleibt in ihm!"



stereotyp hat geschrieben:Da euch sicher bewusst ist, dass dieses Thema eine gewisse Brisanz hat, eine Frage an euch: Kann jemand, ohne jemals inhaltlich etwas aus der Bibel gehört zu haben, zum Glauben kommen?


Ja, ich meine schon, aber das wäre wohl eine seltenere Angelegenheit, da sich jeder Mensch mehr oder weniger mit der Bibel befasst hat. Aber ich weiß nicht, was das zur Diskussion beitragen soll^^


Grüße
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Re: Wort Gottes und Heilige Schrift - Unterschied?

Beitragvon stereotyp » 30. April 2018 18:42

Hi DanEl!

DanEl hat geschrieben:Ich wiederspreche diesem gesagten gar nicht.
Ja, das weiß ich. Deshalb nannte ich das ganze "Drahtseilakt" und nicht "Absturz".

DanEl hat geschrieben:Es ist das eine über die Bedeutung eines Bibelverses zu reden und das andere mal Klartext zur Versammlung zu sprechen wie sie die Sünde loswird, die sie täglich umgibt.
Ja.. da geb ich dir recht. Das sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Das eine ist die Predigt (oder das Wort Gottes), das andere sind hilfreiche Ratschläge.
Die Ratschläge können durchaus "inspiriert", "geistlich" oder schlicht "gut" sein. Aber durch sie allein, kommt niemand zum Glauben!

Hallo lemar,

lemar hat geschrieben:Nach meiner Wiedergeburt z.B. hat Gott mir Dinge offenbart, und ich hab es dann erst im Nachhinein auch in der Bibel gefunden.
Erstaunlich. Aber hat deine Offenbarung die Bibel bestätigt, oder die Bibel deine Offenbarung?

lemar hat geschrieben:Jede Stelle in der Bibel kann unterschiedlich interpretiert werden, wenn man selber darauf beharrt, sie auszulegen.
Die Bibel wird auch von Leuten mit Offenbarungen unterschiedlich ausgelegt.

Und glauben kann ich dir erst, wenn ich deine "inspirierten Auslegungen" prüfen konnte.

MfG
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Re: Wort Gottes und Heilige Schrift - Unterschied?

Beitragvon lemar » 30. April 2018 19:13

Wir sind meiner Meinung nach etwas vom Thema abgeschweift.. ich versuche nochmals klarzustellen, was meine Position ist, da ich denke, dass ich sehr missverstanden werde:

Die ganze Bibel ist von Gott inspiriert, und dementsprechend ist alles in ihr wahr und im Geist gegründet.

Meine Ansicht ist nur diese: Dass wenn wir in der Bibel die Formulierung "Wort Gottes" lesen, dass dieses eben niemals auf die Bibel hinweist! Aber immer, wenn wir in der Bibel "Schrift" oder "Heilige Schrift" lesen, dann verweist die Bibel mit dieser Formulierung auf die Bibel!

Also eine Definitionssache, die mMn total falsch ist, ja sogar unbiblisch ist.
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Re: Wort Gottes und Heilige Schrift - Unterschied?

Beitragvon stereotyp » 1. Mai 2018 08:42

Hallo lemar,

lemar hat geschrieben:Wir sind meiner Meinung nach etwas vom Thema abgeschweift.
ja, kann gut sein. Allerdings kommen diese Einsprüche und der Fokus auf das (geschriebene) Wort Gottes nicht von ungefähr.

Ich verstehe ja, dass man zwischen der Heiligen Schrift und dem Wort Gottes (zumindest einen abstrakten) Unterschied sehen kann. Man könnte auch so weit gehen, dass das (liturgische) Zitieren der Bibel weniger hilfreich ist, als die freie, spontane Erzählung über geistliche Themen.
Wenn allerdings "solche" Worte Gottes inhaltlich nicht greifbar, nicht "verkündbar" sind, dann weiß ich nicht, ob sie den Terminus "Wort Gottes" eher verdienen, als die Bibel.
Verstehst du, worauf ich hinaus will?

lemar hat geschrieben:Also eine Definitionssache, die mMn total falsch ist, ja sogar unbiblisch ist.
Apostelgeschichte 10, 39-44 (Schlachter 2000):Und wir sind Zeugen alles dessen, was er im Land der Juden und in Jerusalem getan hat. Ihn haben sie getötet, indem sie ihn ans Holz [d] hängten. Diesen hat Gott auferweckt am dritten Tag und hat ihn offenbar werden lassen, nicht dem ganzen Volk, sondern uns, den von Gott vorher erwählten Zeugen, die wir mit ihm gegessen und getrunken haben nach seiner Auferstehung aus den Toten. Und er hat uns geboten, dem Volk zu verkündigen und zu bezeugen, daß Er der von Gott bestimmte Richter der Lebendigen und der Toten ist. Von diesem legen alle Propheten Zeugnis ab, daß jeder, der an ihn glaubt, durch seinen Namen Vergebung der Sünden empfängt.
Während Petrus noch diese Worte redete, fiel der Heilige Geist auf alle, die das Wort hörten. 

Durch diese Worte sind damals tatsächlich Menschen zum Glauben gekommen. Diese Worte, die nicht mit "und Gott sprach" eingeleitet wurden. Die Apostel lehrten freimütig und mit Kraft, ihre Aussprüche waren so bemerkenswert, dass sie aufgeschrieben und überliefert wurden.

Wenn ihr diese Worte weniger als "Gottes Wort" betrachtet als die "Eindrücke" die ihr bekommen habt, frage ich mich, worin deren Nützlichkeit liegt, was sie davon abhebt.

MfG
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Re: Wort Gottes und Heilige Schrift - Unterschied?

Beitragvon lemar » 1. Mai 2018 10:42

Guten Morgen stereo!

stereotyp hat geschrieben:Ich verstehe ja, dass man zwischen der Heiligen Schrift und dem Wort Gottes (zumindest einen abstrakten) Unterschied sehen kann.


Die Bibel unterscheidet zwischen den beiden, nicht ich :-)

stereotyp hat geschrieben:Man könnte auch so weit gehen, dass das (liturgische) Zitieren der Bibel weniger hilfreich ist, als die freie, spontane Erzählung über geistliche Themen.


eine spontane Erzählung über geistliche Themen kann genau so tot sein wie das Zitieren einer Stelle einer Bibel. Es muss mit Gott und mit Leben gefüllt sein, ob man jetzt direkt zitiert oder erzählt oder sonst was

stereotyp hat geschrieben:Durch diese Worte sind damals tatsächlich Menschen zum Glauben gekommen. Diese Worte, die nicht mit "und Gott sprach" eingeleitet wurden. Die Apostel lehrten freimütig und mit Kraft, ihre Aussprüche waren so bemerkenswert, dass sie aufgeschrieben und überliefert wurden.


Das ist doch eben ein wunderschönes Beispiel von dir! Aber es ist wichtig zu verstehen, dass nicht die Apostel selber gesprochen haben, sondern Gott durch seinen Geist in ihnen! Wir lesen das schon im Alten Testament, dass z.B. der Heilige Geist durch David gesprochen hat. Das ist Gottes Wort! Und die Menschen haben es gehört und glaubend angenommen, und in diesem Moment wurden sie von oben/von neuem geboren, der Heilige Geist fiel auf sie.

Deswegen heißt es: Ihr müsst aus Wasser (dem Wort Gottes) und Geist geboren werden.

Gott spricht überall und auf verschiedene Art und Weise, natürlich auch durch die Heilige Schrift. Aber eben auch durch andere Menschen, oder eben ganz persönlich zu seinen Kindern! Das ist nicht nur meine Meinung, sondern auch meine Erfahrung und es ist biblisch
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