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Wiedertaufe

Geistesgaben, Gemeindeleben, Schmaler Weg, Christenverfolgung etc.

Re: Wiedertaufe

Beitragvon Helmuth » 6. September 2017 09:03

Bonnie hat geschrieben:Es war für mich sehr wichtig, öffentlich zu bekennen, dass ich Jesus Christus als meinen Herrn erkennen und anerkennen durfte.

Das befinde ich als das Um und Auf. Rituale haben nur dann irgendeinen Sinn, wenn sie mit dem rechten Glauben verbunden sind. Darum finde ich deine Einstellung entscheidend, dass man sich öffentlich zu Jesus bekennt was er uns als "Bekenntnis" auch abverlangt:
Matthäus 10, 32 (Schlachter 2000):Jeder nun, der sich zu mir bekennt vor den Menschen, zu dem werde auch ich mich bekennen vor meinem Vater im Himmel; 

Ob dieses Bekenntnis in Form einer Wassertaufe oder anders erfolgt befinde ich wieder für eine Nebensache. Da Babies dazu ja gar nicht in der Lage sind, so zählt es auch nichts. Was in diesem Falle höchstens bezeugt wird ist der Gaube der Eltern, nicht der des Täuflings.

Ein Bekenntnis zu einer Denomination ist für mich aber grundsätzlich auch nichts Falsches. Ich bekenne mich zum Beispiel vollständig zu meiner eigenen Familie. Diese könnte ich nicht verleugnen, aber das Bekenntnis zu Jesus, auch innerhalb der Familie, hat jedenfalls Vorrang.

Wenn sich deine Familie allein deshalb von dir abwendet, weil du hier ein öffentliches Bekenntnis zu Jesus abgelegt hast, so ist das schmerzhaft, aber dann musste es so sein.

Ich bete sehr viel für die Wiederherstellung der Familien nach Gottes Ordnung. Liebe Bonnie, in meinen Augen hast du hier alles richtig gemacht. Den Rest kannst du nun Jesus anvertrauen.
Herzliche Grüße
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Re: Wiedertaufe

Beitragvon Hundefreundin » 6. September 2017 10:39

@arved:
Interessant. Geht das denn so einfach, dass man nach einer Widertaufe nochmal in eine Landeskirche eintritt? Oder bekommen die Landeskirchen das gar nicht mit, wenn man sich erneut taufen lässt?

@ThomasWeritz:
Das weiß ich nicht, es steht aber meines Wissens nach in der Bibel auch nirgends geschrieben, dass Kinder eben nicht getauft werden dürfen.
Ein Mensch des Glaubens muss man sein.
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Re: Wiedertaufe

Beitragvon Abischai » 6. September 2017 11:01

Du kannst Dich jedes Jahr 3x taufen lassen, warum nicht, jeder kann sich taufen lassen. Aber was als Taufe gilt, hängt nicht von der inflationären Verwendung ab, sondern allein von der Bedeutung, die die Taufe in der Bibel hat.
Wenn Kinder "Taufe" spielen, ist das auch nicht verkehrt, es ist aber in seiner tatsächlichen Bedeutung nicht wirklich die Taufe, von der der Herr Jesus gesprochen hat.
Wenn Menschen ihre Babies taufen lassen, so ist das genau so, als wenn man des neugeborenen Kindes wegen ein Freudenfest feiert. Das ist schön, aber eben keine Taufe.

Der entscheidende Vers lautet: "Wer glaubt und getauft ist, wird seelig, wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden."

Rein mit mathematischer Mengenbetrachtung geht hieraus deutlich hervor, daß es auf den Glauben ankommt, denn wenn der fehlt, geht es ab in den Abgrund.
Die Taufe ist vielleicht Ausdruck des Glaubens, aber nicht Inhalt des Glaubens.

Seit David von Samuel zum König gesalbt worden war, war David dann König, obwohl er noch nicht als solcher regierungsfähig war. Die eigentliche öffentliche Anerkennung viele Jahre später war zwar für die Menschengruppe wichtig, aber am Königtum änderte das nichts.
Man kann den Success deutlich erkennen, seit David gesalbt war, ging es mit Saul steil bergab. Das zählt.

So ist das auch mit der Taufe. Ein Mensch ist errettet mit dem Augenblick seiner neuen Geburt, das hat abe rmit der Taufe nichts zu tun, sollte rituell zeitlich nahe beieinanderliegen, damit es überhaupt einen Sinn ergibt, ist aber für das geistliche Leben zweitrangig.
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Re: Wiedertaufe

Beitragvon Bert80 » 6. September 2017 21:05

Hallo.

Mein leider schon verstorbener Freund erzählte mir:

Sein Vater im damaligen Pommern war Handwerksmeister mit 8 angestellten Gesellen. Dazu war er auch praktizierender Spiritist.

Als er zum Glauben an Jesus kam und sich taufen lassen wollte, war es Winter. Aber man hackte im zu gefrorenen See ein großer Loch ins Eis. Am Vorabend der Taufe bekam er Besuch von seinen Geistern. Diese verlangten, er solle die Taufe absagen. Doch er blieb bei seinem Entschluss. Da ergriffen sie ihn und schleuderten ihn mehrfach durch sein Büro und am Schluss durch die Glastür. Dabei wurde er ziemlich verletzt, sodass er am andern Tag blutend ins Wasserloch stieg und im Eiswasser des Sees getauft wurde..

Eine sehr alte Schwester berichtete mir, dass sie unter den Bolschewisten in Sibirien nachts im Winter im aufgehackten Strom Ob getauft worden sei. Nachts deshalb, weil die Partei nichts davon erfahren durfte.

Beide Personen waren auch als Kinder "getaufter" worden. Sie erkannten aber, dass die "Säuglings-Zwangsbesprengung" keine der Bibel entsprechende Taufe war, weil ein Baby ja noch nicht den Herrn Jesus erkennen und sich unter seine Herrschaft stellen kann. Deshalb nahmen sie freudig alle Mühen einer echten Taufe auf sich..
L G v. Bert.
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Re: Wiedertaufe

Beitragvon arved » 6. September 2017 21:33

Hundefreundin hat geschrieben:@arved:
Interessant. Geht das denn so einfach, dass...
Bei meinem "Wiedereintritt" habe ich gegenüber dem zuständigen Pastor damit nicht hinter dem Berg gehalten, ein Problem ergab sich daraus nicht.
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