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Wer lobt den untreuen Verwalter? Lukas 16,1-13

Themen die das Neue Testament betreffen könnt ihr hier diskutieren.

Re: Wer lobt den untreuen Verwalter? Lukas 16,1-13

Beitragvon Tiric » 18. Oktober 2017 15:44

Hallo beloved'nsaved,

habe noch mal nachgeschlagen. Meine Gedanken in Bezug zu in
Tiric hat geschrieben: Spontan fallen mir da eine Reihe Bibelverse ein, in denen es ebenfalls um Aufnahme geht. Vielleicht steht es damit im Zusammenhang.

Beispiele sind die Kontexte von:
- Matthäus 10, 40
- Johannes 13, 20
- Matthäus 25, 35

Klar ist, dass sich die Ewigkeit nicht erkaufen lässt. Es nimmt Christen in dem Abschnitt von Lukas 16, 1-13 ja nicht der Mammon auf, sondern Menschen erinnern sich an Großzügigkeit und möchten es erwiedern.
haben sich bestätigt. Sich die Ewigkeit zu erkaufen ist ein Gedanke, der sowohl den weitere Bibelstellen als auch durch den Zusammenhang von Lukas 16, 1-13 selbst nicht bestätigt wird.

Denn in Lukas 16, 8 geht es zunächst um das Verhalten Menschen der eigenen "Welt" (Kindes des Lichts) gegenüber. Nur Christen haben überhaupt einen Bezug oder einen Zugang zur Ewigkeit, und haben selber aufgrund der ihnen zuteil werdenen Gnade nichts zu verkaufen.

- tiric
Zuletzt geändert von Tiric am 18. Oktober 2017 18:32, insgesamt 1-mal geändert.
"...und laß mein Denken und Fühlen vor dir spielen, so wie ein Kind im Sand."
Jer 17,14 Heile mich, HERR, so bin ich geheilt, hilf mir, so ist mir geholfen...
Titus 3, 4-7
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Re: Wer lobt den untreuen Verwalter? Lukas 16,1-13

Beitragvon beloved'nsaved » 18. Oktober 2017 18:29

Hallo Tiric,
ich will mich da nicht "zwischendrängeln" - die Frage kam von Ellipirelli. :)
Aber ich lese gespannt mit, hab darauf auch noch keine Antwort gefunden.

lg, beloved'nsaved
guckst du hia.. ; )


Tiric hat geschrieben:Hallo Elli,

Ellipirelli hat geschrieben:
Tiric hat geschrieben:Auch ich sage euch: Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, damit, wenn ihr Mangel habt, sie euch aufnehmen in die ewigen Hütten!
Eine ganz andere Frage: Was bedeutet: aufnehmen in die ewigen Hütten? Wie kann ein ungerechter Mammon uns aufnehmen, und dann noch für die Ewigkeit?
Offensichtlich werden wir gelobt, wenn wir hier vorsorglich handeln. Für mich nicht verständlich
da werde ich später mal nachschlagen. Spontan fallen mir da eine Reihe Bibelverse ein, in denen es ebenfalls um Aufnahme geht. Vielleicht steht es damit im Zusammenhang.

Beispiele sind die Kontexte von:
- Matthäus 10, 40
- Johannes 13, 20
- Matthäus 25, 35

Klar ist, dass sich die Ewigkeit nicht erkaufen lässt. Es nimmt Christen in dem Abschnitt von Lukas 16, 1-13 ja nicht der Mammon auf, sondern Menschen erinnern sich an Großzügigkeit und möchten es erwiedern.

- tiric
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Re: Wer lobt den untreuen Verwalter? Lukas 16,1-13

Beitragvon Tiric » 18. Oktober 2017 18:33

Danke für den Hinweis. In dem Zusammenhang habe ich gleich einen unvollständigen Satz in meinem letzten Beitrag vervollständigt.

- tiric
"...und laß mein Denken und Fühlen vor dir spielen, so wie ein Kind im Sand."
Jer 17,14 Heile mich, HERR, so bin ich geheilt, hilf mir, so ist mir geholfen...
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Re: Wer lobt den untreuen Verwalter? Lukas 16,1-13

Beitragvon Ellipirelli » 19. Oktober 2017 06:34

Ich möchte hier andere Übersetzungen zitieren:

Hoffnung für alle:
Wie man sein Geld richtig einsetzt
1 Jetzt wandte sich Jesus an seine Jünger und erzählte folgende Geschichte: »Ein reicher Mann hatte einen Verwalter. Als er erfuhr, dass dieser seinen Besitz verschleuderte, 2 stellte er ihn zur Rede: ›Was muss ich von dir hören? Bring mir deine Abrechnung! Du bist entlassen!‹ 3 Der Verwalter überlegte: ›Was mache ich jetzt? Meinen Posten bin ich los. Die schwere Feldarbeit liegt mir nicht, und zum Betteln bin ich zu stolz. 4 Aber ich weiß, was ich tue. Ich mache mir Freunde, die mich in ihren Häusern aufnehmen, wenn ich arbeitslos bin.‹ 5 Er ließ nacheinander alle Männer zu sich rufen, die bei seinem Herrn Schulden hatten. Den ersten fragte er: ›Wie viel bist du meinem Herrn schuldig?‹ 6 Der Mann antwortete: ›Hundert Fässer Olivenöl.‹ ›Hier ist dein Schuldschein‹, erklärte ihm der Verwalter. ›Trag fünfzig ein!‹ 7 ›Und du?‹, fragte er einen anderen. ›Hundert Säcke Weizen.‹ ›Hier, nimm den Schuldschein und schreib stattdessen achtzig!‹, forderte er ihn auf.«

8 Der Herr lobte den betrügerischen Verwalter dafür, dass er so vorausschauend gehandelt hatte.
Denn wenn es darum geht, sich seine Zukunft zu sichern, sind die Menschen dieser Welt klüger und geschickter als die Menschen, die im Licht Gottes leben. 9 Jesus erklärte seinen Jüngern: »Ich sage euch: So klug wie dieser ungerechte Verwalter sollt auch ihr das Geld einsetzen. Macht euch Freunde damit! Dann werdet ihr, wenn euch das Geld nichts mehr nützen kann, einen Platz im Himmel bekommen.
10 Nur wer im Kleinen treu ist, wird es auch im Großen sein. Wenn ihr bei kleinen Dingen unzuverlässig seid, werdet ihr es auch bei großen sein. 11 Geht ihr also schon mit dem Geld, an dem so viel Unrecht haftet, nicht gut und treu um, wer wird euch dann die Reichtümer des Himmels anvertrauen wollen? 12 Wenn ihr schon die Güter nachlässig verwaltet, die Gott euch nur vorübergehend anvertraut hat, wie soll er euch dann die Dinge schenken, die wirklich euch gehören sollen?« 13 »Niemand kann zwei Herren dienen.

Gute Nachricht
Vom Umgang mit Geld: Die Geschichte vom untreuen Verwalter
1 Dann wandte sich Jesus seinen Jüngern zu, den Männern und Frauen,1 und erzählte ihnen folgende Geschichte: »Ein reicher Mann hatte einen Verwalter, der ihn betrog. Als sein Herr davon erfuhr, 2 ließ er ihn rufen und stellte ihn zur Rede: ›Was muss ich von dir hören? Leg die Abrechnung vor, du kannst nicht länger mein Verwalter sein!‹ 3 Da sagte sich der Mann: ›Was soll ich machen, wenn mein Herr mir die Stelle wegnimmt? Für schwere Arbeiten bin ich zu schwach, und zu betteln schäme ich mich. 4 Ich weiß, was ich tun werde: Ich muss mir Freunde verschaffen, die mich in ihre Häuser aufnehmen, wenn ich hier entlassen werde.‹ 5 So rief er nacheinander alle zu sich, die bei seinem Herrn Schulden hatten. Er fragte den Ersten: ›Wie viel schuldest du meinem Herrn?‹ 6 ›Hundert Fässer Olivenöl‹, war die Antwort. ›Hier ist dein Schuldschein‹, sagte der Verwalter; ›setz dich hin und schreib fünfzig!‹ 7 Einen anderen fragte er: ›Wie steht es bei dir, wie viel Schulden hast du?‹ ›Hundert Sack Weizen‹, war die Antwort. ›Hier ist dein Schuldschein, schreib achtzig!‹«
8 Jesus, der Herr, lobte den betrügerischen Verwalter wegen seines klugen Vorgehens.2 Denn in der Tat: Die Menschen dieser Welt sind, wenn es ums Überleben geht,3 viel klüger als die Menschen des Lichtes. 9 »Ich sage euch«, forderte Jesus seine Jünger auf, »nutzt das leidige Geld dazu, durch Wohltaten Freunde zu gewinnen. Wenn es mit euch und eurem Geld zu Ende geht, werden sie euch in der neuen Welt Gottes in ihre Wohnungen aufnehmen.«
Vom Umgang mit Geld: Zuverlässigkeit, wie Jesus sie versteht
10 Jesus fuhr fort: »Wer in kleinen Dingen zuverlässig ist, wird es auch in großen sein, und wer in kleinen unzuverlässig ist, ist es auch in großen. 11 Wenn ihr also im Umgang mit dem leidigen Geld nicht zuverlässig seid,5 wird euch niemand das wirklich Wertvolle anvertrauen. 12 Wenn ihr mit dem nicht umgehen könnt, was euch gar nicht gehört, wie soll Gott euch dann schenken, was er euch als Eigentum zugedacht hat? 13 Kein Diener kann zwei Herren zugleich dienen. Er wird den einen vernachlässigen und den anderen bevorzugen. Er wird dem einen treu sein und den anderen hintergehen. Ihr könnt nicht beiden zugleich dienen: Gott und dem Geld.n gleichzeitig dienen. Wer dem einen richtig dienen will, wird sich um die Wünsche des anderen nicht kümmern können. Er wird sich für den einen einsetzen und den anderen vernachlässigen. Auch ihr könnt nicht gleichzeitig für Gott und das Geld leben.«

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Re: Wer lobt den untreuen Verwalter? Lukas 16,1-13

Beitragvon Ellipirelli » 19. Oktober 2017 06:48

Mammon ist das Geld(ungerecht)
Im ganzen Kapitel 16, geht es um das Geld und wie wir im Sinne Gottes damit umgehen sollen.

Nicht der Reiche Mann lobt den betrügerischen Verwalter.
Gott(Jesus) lobt den Verwalter, nicht weil er betrogen hat, nein, weil er zukunftsorientiert gedacht und gehandelt hat. Selbst mit ungerechtem Geld sollen wir gerecht umgehen.

Geht ihr also schon mit dem Geld, an dem so viel Unrecht haftet, nicht gut und treu um, wer wird euch dann die Reichtümer des Himmels anvertrauen wollen? 12 Wenn ihr schon die Güter nachlässig verwaltet, die Gott euch nur vorübergehend anvertraut hat, wie soll er euch dann die Dinge schenken, die wirklich euch gehören sollen?«


Das Geld sollen wir für Gottes Werk gebrauchen und damit treu sein. Wenn es hier schon fehlt, dann in größern Dingen auch.(Wie schnell behalten wir Geld für uns selbst)

Geben wir Geld dort ab, wo unser Herr das möchte..machen wir uns Freunde..

In diesem Sinne, können wir dann sagen: Wenn die Menschen euch aufnehmen, werden sie mich aufnehmen und wenn ihr die Menschen aufnehmt, werdet ihr mich aufnehmen.
In die "ewige Hütte" aufnehmen, ist ein Bild für, "Jesus aufnehmen"

LG
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