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Welche Bibelübersetzung lest Ihr?

Allgemeine biblische Themen könnt ihr hier diskutieren.

Welche Bibelübersetzung liest Du (bei Deiner täglichen stillen Zeit)?

Bibel in gerechter Sprache
0
Keine Stimmen
Bruns
1
0%
Einheitsübersetzung
19
8%
Elberfelder revidiert
31
13%
Elberfelder unrevidiert
17
7%
Gute Nachricht
4
2%
Genfer
2
1%
Konkordante Übersetzung (DaBhaR etc)
2
1%
Hoffnung für alle
12
5%
Luther 1912
11
5%
Luther 1984
19
8%
Menge
4
2%
Neue evangelistische Übersetzung
6
3%
Neues Leben
7
3%
Neue Welt Übersetzung
11
5%
Schlachter 1951
2
1%
Schlachter 2000
60
25%
Volxbibel
3
1%
Zürcher
3
1%
Sonstige (bitte angeben)
25
10%
 
Abstimmungen insgesamt : 239

Re:

Beitragvon Goswin » 17. April 2014 17:28

Dave hat geschrieben:Weil gerade in der GN teilweise Dinger drin stehen, bei denen sich einem die Fußnägel kräuseln.

Ich hätte gerne einige dieser "Dinger" selber kennengelernt: kannst du mir vielleicht ein paar krasse Beispiele nennen? (Natürlich aus der revidierten Fassung von 1997; nicht aus der von 1982, die wohl nur Experimentalstatus hatte und schon lange nicht mehr verkauft wird)

Da ich die Gute-Nachricht-Bible (1997-ohne-Spätschriften) für ziemlich gut halte (auf jeden Fall genauer und besser als die landeskirchlich geförderte Hoffnung-für-Alle), und da ich sie deshalb auch an etliche Familienmitglieder verschenkt habe, mache ich mir jetzt einige Sorgen, ob ich Leute damit in die Irre führe.
Abraham vertraute Gott, und es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet,
und er wurde Goswin genannt.
(Jak.2:23)
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Re: Welche Bibelübersetzung lest Ihr?

Beitragvon Dave » 23. April 2014 09:22

Ich weiß nicht welche Revision ich mal in der Hand hatte, aber die Übersetzung der Begriffe Glauben, Vertrauen fand ich schon irgendwie seltsam.
Hab da noch dumpf was von Hebräer 11,1 im Hinterkopf: Gott vertrauen heißt sich auf die Dinge zu verlassen die man hofft.

Hab das aber nicht mehr auf dem Radar...
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Re: Welche Bibelübersetzung lest Ihr?

Beitragvon Dummkopf » 23. April 2014 11:04

Dave hat geschrieben:Ich weiß nicht welche Revision ich mal in der Hand hatte, aber die Übersetzung der Begriffe Glauben, Vertrauen fand ich schon irgendwie seltsam.
Hab da noch dumpf was von Hebräer 11,1 im Hinterkopf: Gott vertrauen heißt sich auf die Dinge zu verlassen die man hofft.

Hab das aber nicht mehr auf dem Radar...



Ich verstehe nicht wo da das Problem ist;). Ich würde ja wohl auch nicht in mein auto steigen, wenn ich nicht darauf vertraue, dass alles so funktioniert wie es muss und ich in jeder mir auf dem Weg kommende Situation richtig handeln kann um keinen Unfall zu machen.

Somit vertraue ich und verlasse ich mich auf Umstände auf die ich hoffe, ansonsten würde ich nicht einsteigen.

also macht diese Aussage wohl Sinn, da sie Tagtäglich erlebt und nach ihr gehandelt wird.
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Re: Welche Bibelübersetzung lest Ihr?

Beitragvon Dave » 23. April 2014 11:09

Natürlich macht diese Aussage Sinn... Sie entspricht nur nicht dem was in der Bibel steht...

Bei einer Übersetzung geht es nicht darum, etwas zu schreiben was "Sinn" macht, sondern darum, dass es korrekt ist! Dabei muss man natürlich Abstriche machen, da eine Übersetzung immer auch eine Interpretation ist. Aber an dieser Stelle wäre das nicht notwendig gewesen...

Gruß, Dave
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Re: Welche Bibelübersetzung lest Ihr?

Beitragvon Dummkopf » 23. April 2014 12:01

Dave hat geschrieben:Natürlich macht diese Aussage Sinn... Sie entspricht nur nicht dem was in der Bibel steht...

Bei einer Übersetzung geht es nicht darum, etwas zu schreiben was "Sinn" macht, sondern darum, dass es korrekt ist! Dabei muss man natürlich Abstriche machen, da eine Übersetzung immer auch eine Interpretation ist. Aber an dieser Stelle wäre das nicht notwendig gewesen...

Gruß, Dave


Wenn es bei einer Übersetzung nicht darum geht, dass etwas sinn macht, wie soll dann die Übersetzung verstanden werden?

Wenn ich mit meiner Frau rede, die nicht Deutsch kann sondern eine Lateinische Sprache spricht, wie sollte ich mich mit ihr unterhalten können wenn das was wir einander sagen keinen Sinn macht in meiner Sprache. Als wir frisch verheiratet waren, da hab ich ihr eine ganze Konferenz übersetzt. Sie meinte danach, dass sie überrascht wurde wie sie alles verstanden hat. wie kann das sein, wenn meine Worte keinen Sinn machen. Um zu übersetzen muss ich doch zu erst verstehen was der andere sagen will und dann kann ich es übersetzten. ansonsten haben wir einfach Worte die sinnlos aneinandergefügt werden.

Bei der Bibelübersetzung wurde darauf geachtet, dass der Sinn bei den Aussagen erhalten blieb bei aller Korrektheit.

DA die Bibel durch einige Verschiedene Personen unabhängig übersetzt wurde und es zumeist zur selben aussage kam, kann man davon ausgehen dass die Aussagen korrekt sind. Ich hab bisher in der Lateinischen Bibel jedenfalls noch keine unterschiede in den Aussagen festgemacht die so gradierend waren, dass man etwas anderes Verstehen könnte.

Und mit meiner Frau verstehe ich mich annähernd so gut als würde sie Deutsch sprechen. Die üblichen Missverständnissse, die auch in normalen Familien vorkommen kommen natürlich auch bei uns vor.;)
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Re: Welche Bibelübersetzung lest Ihr?

Beitragvon Goswin » 23. April 2014 12:55

Dave hat geschrieben:Die Übersetzung der Begriffe Glauben, Vertrauen fand ich schon irgendwie seltsam.
Hab da noch dumpf was von Hebräer 11,1 im Hinterkopf: Gott vertrauen heißt sich auf die Dinge zu verlassen die man hofft.

Was du "im Hinterkopf" hast halte ich (im richtigen Zusammenhang gesehen) für relativ gut übertragen - natürlich nicht für wörtlich übersetzt, das wäre ja nicht im Sinne einer umgangssprachlichen Übertragung. Etwas deutlicher (aber noch freier) wäre gewesen:
Gott glauben oder Gott vertrauen heißt, sich auf Gottes Zusagen zu verlassen, welche man erhofft, aber nicht sehen kann.

Biblisches "glauben" ist meistens nicht mit "für wahr halten" gleichzusetzen - so meine Meinung, siehe Jakobus 2, 19. Und deshalb empfinde ich es an dieser Stelle schon als angebracht, diesen Unterschied hervorzuheben. Ein "Zehennägelkräuseln" bei einigen Menschen scheint mir eher theologische als linguistische Gründe zu haben - wobei ich durchaus zugebe, dass die Theologie bei umgangssprachlichen Übersetzungen natürlich mehr hineinspielt als bei formnahen Übersetzungen. Auf diese Stelle bezogen scheinen die dahinterliegenden theologischen Überlegungen aber nicht zu irgendeiner Sekte oder systematischen Sondereinstellung zu gehören.

Ich kann für diesen Vers und im gegebenen Zusammenhang keinen großen inhaltlichen Unterschied sehen zwischen der Schlachter-Bibel
Hebräer 11, 1 (Schlachter 2000):Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht. 

und deiner GN-Erinnerung, oder zwischen der Schlachter-Bibel und der Gute-Nachricht-Bibel 1997:
GN97, Hebräer 11:1 hat geschrieben:Glauben* heißt Vertrauen, und im Vertrauen bezeugt sich die Wirklichkeit dessen, worauf wir hoffen. Das, was wir jetzt noch nicht sehen: im Vertrauen beweist es sich selbst.

* »Glaube(n)« ist ein vieldeutig schillerndes Wort. Im Sprachgebrauch der Bibel bezeichnet es nicht ein Wissen mit geringerem Sicherheitsgrad, sondern das unerschütterliche Vertrauen auf Gott und seine Heilszusagen. Von solchem Vertrauen kündet schon das Alte Testament [...], im Neuen wird es zum beherrschenden Thema. Es wird dort in verschiedener Weise entfaltet [...].
Abraham vertraute Gott, und es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet,
und er wurde Goswin genannt.
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Re: Welche Bibelübersetzung lest Ihr?

Beitragvon Dummkopf » 23. April 2014 19:26

Goswin hat geschrieben:
* »Glaube(n)« ist ein vieldeutig schillerndes Wort. Im Sprachgebrauch der Bibel bezeichnet es nicht ein Wissen mit geringerem Sicherheitsgrad, sondern das unerschütterliche Vertrauen auf Gott und seine Heilszusagen. Von solchem Vertrauen kündet schon das Alte Testament [...], im Neuen wird es zum beherrschenden Thema. Es wird dort in verschiedener Weise entfaltet [...].


Pulus bezeugt da etwas, das jeder Echte Christ mit ihm bezeugen kann


1. Korinther 9, 26 (Schlachter 2000):So laufe ich nun nicht wie aufs Ungewisse; ich führe meinen Faustkampf nicht mit bloßen Luftstreichen, 


Das ist eine Gewissheit die auf der Erfahrung des Lebendigen Gottes beruht, das inwendige Zeugnis des Geistes. Zur Zeit des At hatten sie nur die äusseren Erfahrungen und das Wort worauf sie sich verlassen konnten. Wer aber in Christus ist, der hat das Wissen in sich, dass er Christi ist und somit auch die Gewissheit. Darum laufen wir nicht ins Ungewisse.
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Re: Welche Bibelübersetzung lest Ihr?

Beitragvon Goswin » 24. April 2014 09:25

Dummkopf hat geschrieben:
Goswin hat geschrieben:* »Glaube(n)« ist [...]


Bitte richtig zitieren, es muss heißen:
GN97, Hebräer 11:1 hat geschrieben:* »Glaube(n)« ist [...]
Abraham vertraute Gott, und es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet,
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Re: Welche Bibelübersetzung lest Ihr?

Beitragvon Smijel » 23. Mai 2014 11:05

Also ich verwende die Elberfelder-Fassung von 2003, habe für revidiert abgestimmt, wobei die die ich verwende, die überarbeitete Version der revidierten ist ;)
Ich hoffe es ist verständlich was ich meine :)
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Re: Welche Bibelübersetzung lest Ihr?

Beitragvon Pontifex » 28. Mai 2014 22:12

Smijel hat geschrieben:Also ich verwende die Elberfelder-Fassung von 2003, habe für revidiert abgestimmt, wobei die die ich verwende, die überarbeitete Version der revidierten ist ;)
Ich hoffe es ist verständlich was ich meine :)

Ist verständlich :)
Aber ich mein das die 2003er eine eigenständige Revison der 1905er ist. Die Revisoren hatten, so habe ich mal gelesen, ein Problem mit den jüngeren Revisionen der Elberfelder hatten, da diese die Textforschung meist Aktuell mit einfließen lies, so kam es z.B. das meine Taschenbibel der Elberfelder den Texstand 25 hat und meine 3 jahre später gekaufte Standartausgabe den Textstand 28 hat, es ist zwar keine Eigenständige Revision, aber es gibt durchaus ein paar geänderte Textstellen.
Hl. Papst Johannes XXIII. hat geschrieben:Glauben,
das ist die Heiterkeit,
die von Gott kommt.
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