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Re: Rosch ha-Schana

BeitragVerfasst: 22. September 2017 17:36
von Regula Falsi
Tiric hat geschrieben:- - -
Denn egal aus welchem Grund Christen dem Alten Bund nicht zu folgen brauchen, ist die Beachtung von bestimmten Tagen im Neuen Bund in jedem Fall nicht mehr von Belang.

Nicht von Belang? Hatte sich Paulus in seinem Brief an die Kolosser derart abwertend über die Feste ausgedrückt? Nein, vielmehr hat er zunächst Passah (nicht Ostern!) und Pfingsten als zu beachtende Festtage bestätigt. Was von Kirchen und Gemeinschaften ja auch so gesehen wird. In der Phase der “ungesäuerten Brote” befinden sich die Nachfolger Jesus übrigens nach wie vor.

Zu den weiteren Festen sagt Paulus nur, dass sie ein Schatten des Künftigen sind. Das war durchaus folgerichtig, denn die Rückkehr Jesu fand bzw. findet vom zeitlichen Standpunkt Paulus wie auch dem unserem erst in der Zukunft statt. Vermutlich haben Juden die Kolosser zu traditionellen Ritualen gedrängt. Zur Beachtung dieser Rituale sind Nachfolger Jesu jedoch nicht verpflichtet.

Es gibt keinen Grund, die übrigen Festtage, die lütt-matten aufgelistet hat, nicht mehr als maßgebend anzusehen. Lautet nicht die erste Bitte des Vaterunser “Dein Reich komme”? Unzählige Male ertönt dieses Gebet in Kirchen und Gemeindesälen. Die Eingangsbitte reflektiert die Sehnsucht nach dem Friedensreich unter der Herrschaft Jesu. Und gerade das Fest Rosch ha-Schana symbolisiert die Rückkehr Jesu und die Übernahme der politischen Macht über die Erde. Diese Zäsur in der Geschichte der Menschheit ist ganz sicher nicht ohne Belang. Nach diesem Reich sehnen sich nicht nur die Christen, sondern unzählige Geplagte, auch wenn diese infolge der Nichterfüllung der Pflicht zur Verbreitung der Botschaft davon nicht wissen.

Re: Rosch ha-Schana

BeitragVerfasst: 22. September 2017 17:48
von Tiric
Hallo Abischai,
Abischai hat geschrieben:Ich sagte doch ausdrücklich, daß der biblische Bezug dazu nötig wäre. Wo aber ist der?
ja, das ist der entscheidende Punkt.
Abischai hat geschrieben:Christen lassen sich korrumpieren und vernachlässigen die wahre Identität in Christus, indem sie etwas völlig anderes als "die Wurzel des Weinstocks" verehren.
Wäre gut, wenn das durchdringt. Da gebe ich Dir recht. Bin mir nicht sicher, ob dies in Bälde passiert.

- tiric

Re: Rosch ha-Schana

BeitragVerfasst: 10. Oktober 2017 08:05
von Erich
Hallo Regula Falsi!

Ob es nun Rosch ha-Schana (ein "Neumondfest") oder andere jüdische Feste sind, dazu sagte Gott schon im Buch des Propheten Jesaja:
Jesaja 1, 1-15 (Schlachter 2000):1 Dies ist die Offenbarung, die Jesaja, der Sohn des Amoz, über Juda und Jerusalem geschaut hat in den Tagen Ussijas, Jotams, Ahas’ und Hiskias, der Könige von Juda:
2 Hört, ihr Himmel, und horche auf, o Erde; denn der HERR hat gesprochen: Ich habe Kinder großgezogen und emporgebracht, sie aber sind von mir abgefallen.
3 Ein Ochse kennt seinen Besitzer, und ein Esel die Krippe seines Herrn, [aber] Israel hat keine Erkenntnis; mein Volk hat keine Einsicht.

11 Was soll mir die Menge eurer Schlachtopfer?, spricht der HERR. Ich bin der Brandopfer von Widdern und des Fettes der Mastkälber überdrüssig, und am Blut der Jungstiere, Lämmer und Böcke habe ich kein Gefallen!
12 Wenn ihr kommt, um vor meinem Angesicht zu erscheinen — wer verlangt dies von euch, dass ihr meine Vorhöfe zertretet?
13 Bringt nicht mehr vergebliches Speisopfer! Räucherwerk ist mir ein Gräuel! Neumond und Sabbat, Versammlungen halten: Frevel verbunden mit Festgedränge ertrage ich nicht!
14 Eure Neumonde und Festzeiten hasst meine Seele; sie sind mir zur Last geworden; ich bin es müde, sie zu ertragen.
15 Und wenn ihr eure Hände ausbreitet, verhülle ich meine Augen vor euch, und wenn ihr auch noch so viel betet, höre ich doch nicht, denn eure Hände sind voll Blut!
Oder siehe auch den Propheten Amos, was Gott hier sagt:
Amos 5, 21-23 (Schlachter 2000):Ich hasse, ich verachte eure Feste und mag eure Festversammlungen nicht riechen! Wenn ihr mir auch euer Brandopfer und Speisopfer darbringt, so habe ich doch kein Wohlgefallen daran, und das Dankopfer von euren Mastkälbern schaue ich gar nicht an. Tue nur hinweg von mir den Lärm deiner Lieder, und dein Harfenspiel mag ich nicht hören! 

Frage: Haben sich die Israeliten und Juden, seit Jesu Zeiten, so sehr geändert, dass nun Gott wohlgefallen an ihren Festen hätte?

- Leider kann ich das nicht erkennen, denn sie glauben ja bis heute noch nicht an unseren Herrn und Gott, Jesus Christus, den sie mit lautem Geschrei der Kreuzigung preisgaben.
Lukas 23, 22-25 (Schlachter 2000):Und zum drittenmal sprach er zu ihnen: Was hat dieser denn Böses getan? Ich habe keine des Todes würdige Schuld an ihm gefunden. Darum will ich ihn züchtigen und dann freilassen. Sie aber hielten an mit lautem Geschrei und forderten, daß er gekreuzigt werde; und ihr Geschrei und das der obersten Priester nahm überhand. Da entschied Pilatus, daß ihre Forderung erfüllt werden sollte, und gab ihnen den frei, den sie begehrten, welcher eines Aufruhrs und Mordes wegen ins Gefängnis geworfen worden war; Jesus aber übergab er ihrem Willen.
Dazu kam auch noch:
Matthäus 27, 25 (Schlachter 2000):Und das ganze Volk antwortete und sprach:
Sein Blut komme über uns und über unsere Kinder!

Wenn nun Menschen gottwohlgefällig dieses Fest (und auch die anderen Feste des alten Bundes) feiern möchten, dann wären es gewiss nicht die ungläubigen Israeliten/Juden, die sich bis heute nicht geändert haben, sondern die wahren gläubigen Christen, die das aber in Wahrheit gar nicht nötig haben.

Das Alte ist vergangen! Siehe: Neues ist geworden!

Wir Christen feiern die Geburt, den Tod, die Auferstehung (deshalb feiern wir auch den Sonntag), die Himmelfahrt und die Ausgießung des Heiligen Geistes unseres Herrn und Gottes, Jesus Christus!

LG! Erich

Re: Rosch ha-Schana

BeitragVerfasst: 10. Oktober 2017 09:06
von Abischai
Lieber Erich !

Es ist bekannt, daß man den Teufel nicht mit dem Belzebub austreiben kann. Ebenso ist es unangebracht, biblische Wahrheit mit fingierten Symboliken zu "beweisen" oder zu belegen.
Daß der Sonntag nun absolut kein Argument ist, wissen nicht nur Adventisten, es dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben, daß der Sonntag keinerlei biblischen Bezug hat.

"Wir" feiern die Geburt des Herrn nicht, einige tun das, gewiß, aber es ist weder vorgeschrieben, noch ist es allgemein üblich. Viele Ungläubige feiern die Geburt Jesu und viele Christen tun das auch, aber nicht alle, ich z.B. nicht.

Des Sterbens Jesu zu gedenken, ist Weisung des Herrn, aber er hat auch gewiesen, wann das erfolgen soll.
Paulus betont das noch mal in:
1. Korinther 11, 26 (Elberfelder):Denn so oft ihr dieses Brot esset und den Kelch trinket, verkündiget ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.
Das ist nicht 1x pa zu "Karfreitag", sondern "so oft ihr...", also unbestimmt oft, aber oft !
Es gibt keinen kalendarischen Feiertag für Christen.

Ob wir einfach mal ebenso einen Feiertag heiligen dürfen (!), sollte man den Herrn fragen, denn die Gemeinde ist schließlich sein Eigentum, und nicht irgendein Karnevalsverein.

Liebe Grüße,
Tobias

Re: Rosch ha-Schana

BeitragVerfasst: 10. Oktober 2017 09:54
von Ellipirelli
Das Fest der Posaunen, 10 Tage vor Jom Kippur, war ein hörbares Zeichen zur Aufforderung sich zu reinigen und Buße zu tun.
Das machen Christen normalerweise jeden Tag.
Jom Kippur ( 10 Tage danach)war der Tag der Versöhnung. Das Volk wurde gesühnt und versöhnt. Die Schuld wurde "vorgeschattet" mit Blut überdeckt.
Die Tieropfer waren ein Schatten, sie wiesen auf das richtige Erlösungsopfer Jesus hin.

Der große Versöhnungstag wurde mit dem Sterben Jesus am Kreuz abgeschlossen/erfüllt.
Jesus selbst sagte: Mein Leib ist der Tempel.

Wie hier schon erwähnt, ein Schatten auf das Zukünftige, dass in Jesus Christus erfüllt wurde.
Wir können diesen Tag feiern, ist keine Sünde...hat aber nicht mehr die Bedeutung wie im AT.
.
Wir Christen haben die Versöhnung...die Juden legen sie noch in die Zukunft.

LG
Elli

Re: Rosch ha-Schana

BeitragVerfasst: 10. Oktober 2017 10:06
von Helmuth
Fällt nun Rosh ha-Shana kalendarisch mit dem Tag des Posaunenblasens 10 Tage vor Jom Kippur zusammen oder hat sich das heuer rein zufällig so ergeben? Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

Abi, die rein kalendarische Verschiebung als Ungehorsam gegen Gott darzustellen, ginge mir zu weit. Was kann da ein heutiger Jude dafür?

Dann müssten wir auch für den falschen Shabbat Ruhetag am Sonntag belangt werden. Das werden wir aber auch nicht.

Ich würde zunächst gerne einmal die Fakten genau wissen, ehe man darangeht es geistlich zu interpretieren.

Re: Rosch ha-Schana

BeitragVerfasst: 10. Oktober 2017 18:40
von Erich
Hallo Tobias!

Abischai hat geschrieben:Es ist bekannt, daß man den Teufel nicht mit dem Belzebub austreiben kann.
Wo steht denn das geschrieben? - In der Bibel steht es jedenfalls nicht.
Denn der Teufel = Beelzebul = Satan = die alte Schlange = der große Drache = der Böse!
- Oder weißt Du das nicht?
- Wer außer dem Teufel usw. ist denn der Höchste der bösen Geister?

Und was hat das mit meinem Beitrag zu tun? - Gefällt er Dir nicht?

Ebenso ist es unangebracht, biblische Wahrheit mit fingierten Symboliken zu "beweisen" oder zu belegen.
Wer tut das? - Und bitte rede/schreibe möglichst Deutsch, sonst verstehe ich Dich nicht.

Daß der Sonntag nun absolut kein Argument ist, wissen nicht nur Adventisten, es dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben, daß der Sonntag keinerlei biblischen Bezug hat.
Der Sonntag ist der erste Tag der Woche. - Und Jesus ist am ersten Tag der Woche auferstanden. - Und somit ist der Sonntag für uns Christen ein Gedenk- und Ruhe- und Feiertag an dem wir uns versammeln und das Brot brechen und die Predigt des Evangeliums hören. - Ist das biblisch genug?
(Übrigens: Der Sabbat ist im Grunde auch nichts anderes als ein Ruhe- und Feiertag.)

"Wir" feiern die Geburt des Herrn nicht, einige tun das, gewiß, aber es ist weder vorgeschrieben, noch ist es allgemein üblich.
Ihr seid wohl traurig über die Geburt des Herrn,
oder ärgert ihr euch über die Geburt des Herrn?

X-Milliarden Christen feierten und feiern die Geburt unseres Herrn Jesus!

Viele Ungläubige feiern die Geburt Jesu
Warum, wozu ,weshalb feiern die Ungläubigen die Geburt Jesu? - Denn die Ungläubigen werden und können das Reich unseres Herrn und Gottes, Jesus, nicht sehen und ererben, und sie werden auch eines Tages in die ewige Strafe gehen.

und viele Christen tun das auch,
Ja, das ist wunderbar, denn ich feiere die Geburt Jesu auch, und ich freue mich darüber, bin fröhlich und sage und singe mit den Engeln und allen wahren Christen: "Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens."

aber nicht alle, ich z.B. nicht.
Da seid ihr, in meinen Augen, aber arme Leute!

Des Sterbens Jesu zu gedenken, ist Weisung des Herrn, aber er hat auch gewiesen, wann das erfolgen soll.
Paulus betont das noch mal in:
1. Korinther 11, 26 (Elberfelder):Denn so oft ihr dieses Brot esset und den Kelch trinket, verkündiget ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.
Das ist nicht 1x pa zu "Karfreitag", sondern "so oft ihr...", also unbestimmt oft, aber oft !
Richtig! Das sagte Martin Luther auch! - Ja, man sollte das oft tun, eigentlich immer dann, wenn sich Christen versammeln, und das ist eben meißtens an Sonn- und Feiertagen.

Selbstverständlich darf man sich auch an anderen Tagen treffen und mit gläubigen Brüdern und Schwestern, z.B. im Hauskreis, das Mahl des Herrn feiern.

Es gibt keinen kalendarischen Feiertag für Christen.
Es gibt den ersten Tag der Woche, es gibt den Karfreitag, es gibt den Ostersonntag und -montag , es gibt Christi Himmelfahrt und es gibt Pfingstsonntag und -montag. - Alle diese Tage kann man (anhand der Bibel) errechnen.

Weil nun aber damals niemand genau wußte, an welchem Tag nun unser Herr Jesus wahrlich geboren ist, deshalb hat man damals dazu die längste Nacht des Jahres gewählt.
- Der Stern, also die Konjunktion von Jupiter (= ein Königszeichen) und Saturn (= das Schutzzeichen von Israel) stand jedenfalls (laut Wissenschaft) am 4.Dezember im Jahre 7 (vor unserer Zeitrechnung) um 20.30 Uhr, von Jerusalem aus gesehen, genau über Bethlehem! - Da hat man sich also damals leicht verrechnet. - Aber das macht nichts, denn wichtig ist doch, dass wir alle gemeinsam den Geburtstag unseres Herrn Jesus feiern.

Ob wir einfach mal ebenso einen Feiertag heiligen dürfen (!),
Weißt Du überhaupt, was das ist: "Du sollst den Feiertag heiligen"?

Antwort: Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir die Predigt und sein Wort nicht verachten, sondern es heilig halten, gerne hören und lernen.

sollte man den Herrn fragen,
Und: Hast Du den Herrn gefragt? - Was hat er gesagt? - Ist er uns böse oder freut er sich?

denn die Gemeinde ist schließlich sein Eigentum,
Ja, und seine Gemeinde feiert eben seit X-Hunderten von Jahren diese Feiertage zu Lob und Preis und Ehre des Herrn!

und nicht irgendein Karnevalsverein.
Richtig!

LG! Erich

Re: Rosch ha-Schana

BeitragVerfasst: 10. Oktober 2017 19:17
von Abischai
Lieber Erich!

Mit "Feiertag heiligen" meine ich, einen solchen Feiertag einzusetzen und ihn für heilig zu erklären. Die Bibelfälschung Luthers machte aus "gedenke des Schabbattages, daß du ihn heiligest" das berüchtigte "gedenke des Feiertages, daß du ihn heiligest", weil Luther ein gestörtes Verhältnis zum jüdischen Glauben hatte.

Etwas "heiligen" bedeutet, es entweder als bereits heilig anzuerkennen, oder es als heilig zu deklarieren, daß es hinfort als heilig gelte.

Die anderen Nunacen haben wir schon lang und breit erörtert, Du müßtest das kennen.
Es steht nirgends in der Schrift, daß der Herr am 1. Tage der Woche auferstanden ist.
Suche nicht lange, ich sage Dir was da steht: Es steht, daß der Herr am 1. Tag der Woche (bereits) auferstanden war (Vergangenheit). Niemand wurde Zeuge des Vorgangs seiner Auferstehung, alles war bereits geschehen, als die Datierungen es dann bezeugen.
Der früheste dokumentierte Zeitpunkt (nach jüdischer Lesart !!), als der Herr bereits auferstanden war ist dieser: "als der Sabbat vorüber war, in der Dämmerung des 1. Tages".
Der Schabbat ist am Samstag mit Sonnenuntergang vorbei. Die Abenddämmerung ist die Dämmerung des 1. Tages. D.h.: am Samstagabend war der Herr breits auferstanden.
Das und nur das sagt die Schrift, alles andere ist falsch.

Und das deckt sich auch (muß es ja zwingend) mit der Ansage Jesu, daß er 3 Tage und 3 Nächte im Schoß der Erde sein werde.
"Karfreitag" war der Tag nach dem "großen" Sabbat in jenen Tagen (Pessach), an dem die Frauen loszogen und die Salbe vorbereiteten. Danach aber ruhten sie den Sabbat über (!!). Und als der Sabbat (diesmal nicht Pessach, sondern der Samstag) vorüber war, kamen sie zu dem Grab... usw. (Nur so kommt man auf 3 Tage und 3 Nächte, also ~ 72h)

Lies den Bibeltext mal mit diesen Augen, das ist irre spannend! (die Überschriften sind nicht Bibeltext !)

Was da mit "Ostern" fleißig gefeiert wird, ist einfach nur ein umbenanntes heidnisches Fest, und das bereitet dem Herrn nicht so die Ehre, die er verdient hat.

Der Spruch "den Teufel mit dem Beelzebub austreiben" ist eine Redewendung die besagt, daß man eine Sache nicht mit ihresgleichen bekämpfen kann. Immer dann wenn jemand meint, gegen ein Übel eine besondere Lösung zu haben, die aber aus dem gleichen Dunstkreis kommt wie das Übel selbst, trifft dieser Spruch zu: "da versucht jemand den Teufel mit dem Bee..."
Das machst Du, indem Du
Erich hat geschrieben:Wir Christen feiern die Geburt, den Tod, die Auferstehung (deshalb feiern wir auch den Sonntag)
als besonderes Argument anführst um es der bösen Haltung Israels zu den von Gott befohlenen (!) Festen gegenüberzustellen.

Liebe Grüße,
Tobias

Re: Rosch ha-Schana

BeitragVerfasst: 10. Oktober 2017 19:30
von jonas.sw
Samstag Abends wäre aber dann doch der 1.Tag.

Re: Rosch ha-Schana

BeitragVerfasst: 10. Oktober 2017 20:54
von Abischai
Nein. Der Herr wurde am Mittwoch gekreuzigt. Das war der "Rüsttag" (der "Vorsabbat" vor einem besonderen "Sabbat", dem Passahfest). Es folgt der Sederabend, man ruhte den "Sabbat" über (Do.), danach bereiteten einige Frauen die Salbe (Fr.) und ruhten erneut am Sabbat (diesmal der "Wochesabbat" Sa.). Mittwoch bis Samstag sind 3 Nächte samt der dazugehörigen folgenden 3 Tage. Das sind genau 3 Tage und 3 Nächte. Und nur das sind 3 Tage und Nächte.

Näme man die kirchlich tradierte Form, wäre von Fr. bis So. nur 2 Nächte und nur 1 ganzer Tag, also allenfalls die Hälfte oder 2/3 von ausdrücklich 3 Tagen und 3 Nächten.

Wie auch immer, die Tradition ist jedenfalls absolut falsch und wird vermittels abenteuerlicher Konstruktionen zurechtgeredet.

Die biblische "Norm" für Gnadenwerke ist immer am Abend. Die Morgenröte ist Symbol für Gericht. Die Kreuzigung begann morgens, Sodom und die Gegend wurden bei Aufgang der Morgensonne vernichtet.
Der Herr kam zur Welt, als es Abend wurde. Das sollte man gegenüberstellen.

Mit dem Sonntagmorgen wird der "unbesiegbaren Sonne" gedacht, dem Lieblingsgötzen Kaiser Konstantins, der in den "Heiligendarstellungen" der Kirche auch immer mit Sonnenkranz ("Heiligenschein") dargestellt wird. Das ist nicht der Herr Jesus, das soll "sol invictus" darstellen. Gutgläubige Christen halten das natürlich für Bild (!) - Darstellungen des Herrn Jesus. 2. Mose 20, 4 !!