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Re: Gedanken zur Bergpredigt

BeitragVerfasst: 20. Januar 2018 12:59
von Ziska
Hab es mir überlegt und werde die Gespräche bis auf weiteres einstellen!

Re: Gedanken zur Bergpredigt

BeitragVerfasst: 20. Januar 2018 20:50
von Bert80
Jo 2 schreibt gestern 23:07
Ein Straftäter (Sünder) wird für seine Straftat sterben müssen. So sagt die Bibel. Damit ist die Strafe Gottes schon vollzogen. Den Straftäter wieder ans Leben zu bringen (Auferstehung), mit dem Beweggrund ihn wieder mit dem Tod zu bestrafen, ist zumindest ungerecht.


Ich glaube, lieber Jo, hier unterliegt Dir ein Denkfehler.

Der erste Tod ist zu allen Menschen durchgedrungen und nicht die Strafe für die Sünde, sondern einfach deren Folge. Wir Menschen haben keinen Zutritt mehr zum Baum des Lebens, also müssen alle Menschen sterben, sogar das ungeborene Kind im Mutterleib, welches noch gar nicht persönlich sündigen konnte.

Die Strafe für sie persönliche Sünde ist der zweite Tod im "feurigen Pfuhl", und der betrifft nur diejenigen, die sich nicht von Christus haben rein waschen lassen.

Und deshalb sind alle Schlussfolgerungen, die Du aus Deiner Erklärung ziehst, falsch.

Was mich noch interessieren würde: Ist Deine Aussage Deine persönliche Meinung oder ist das Lehre der WT-Gesellschaft und deshalb für alle ZJ gültig ?

L G v.Bert

Re: Gedanken zur Bergpredigt

BeitragVerfasst: 20. Januar 2018 20:55
von Bert80
Jo 2 schreibt gestern 23:07
Ein Straftäter (Sünder) wird für seine Straftat sterben müssen. So sagt die Bibel. Damit ist die Strafe Gottes schon vollzogen. Den Straftäter wieder ans Leben zu bringen (Auferstehung), mit dem Beweggrund ihn wieder mit dem Tod zu bestrafen, ist zumindest ungerecht.


Ich glaube, lieber Jo, hier unterliegt Dir ein Denkfehler.

Der erste Tod ist zu allen Menschen durchgedrungen und nicht die Strafe für die Sünde, sondern einfach deren Folge. Wir Menschen haben keinen Zutritt mehr zum Baum des Lebens, also müssen alle Menschen sterben, sogar das ungeborene Kind im Mutterleib, welches noch gar nicht persönlich sündigen konnte.

Die Strafe für sie persönliche Sünde ist der zweite Tod im "feurigen Pfuhl", und der betrifft nur diejenigen, die sich nicht von Christus haben rein waschen lassen.

Und deshalb sind alle Schlussfolgerungen, die Du aus Deiner Erklärung ziehst, falsch.

Was mich noch interessieren würde: Ist Deine Aussage Deine persönliche Meinung oder ist das Lehre der WT-Gesellschaft und deshalb für alle ZJ gültig ?

L G v.Bert

Re: Gedanken zur Bergpredigt

BeitragVerfasst: 20. Januar 2018 21:21
von Erich
Jo2 hat geschrieben:Hallo Erich,
nicht das du denkst ich bin unhöflich dir gegenüber,
Entspricht Dein Verhalten den Regeln des Anstands?

wir beide leben in Paralleluniversen.
Glaubst Du wirklich, dass Du Dich außerhalb unseres bekannten Universums befindest!?
Laut Bibel befinden wir uns zur Zeit auf dieser vergänglichen Erde, in diesem vergänglichem Universum, in dieser vergänglichen Welt.

Du könntest aber sagen:
Wahre Christen sind nicht von der Welt, obwohl sie sich noch in der Welt befinden.
Johannes 15, 19 (Schlachter 2000):Wenn ihr von der Welt wärt, so hätte die Welt das Ihre lieb; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt heraus erwählt habe, darum haßt euch die Welt.
Johannes 17, 14-16 (Schlachter 2000):Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt haßt sie; denn sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der Welt bin. Ich bitte nicht, daß du sie aus der Welt nimmst, sondern daß du sie bewahrst vor dem Bösen.
Sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der Welt bin. 


Du verstehst mich nicht und ich dich...
Ich verstehe Dich schon, bin aber oft anderer Meinung als Du, auf Grund meines Glaubens.
Würde ich Dich nicht verstehen, dann wüsste ich auch nicht, was ich antworten soll.

Ich könnte auf alle deine Punkte antworten,
Und warum tust Du es nicht?

wird aber nichts bringen.
Wenn Du das so siehst, dann muss ich fragen: Wem bringen denn Deine Worte etwas? ;)

LG! Erich

Re: Gedanken zur Bergpredigt

BeitragVerfasst: 20. Januar 2018 23:25
von Jo2
Hallo Bert,
Bert80 hat geschrieben:Ich glaube, lieber Jo, hier unterliegt Dir ein Denkfehler.
Der erste Tod ist zu allen Menschen durchgedrungen und nicht die Strafe für die Sünde, sondern einfach deren Folge. Wir Menschen haben keinen Zutritt mehr zum Baum des Lebens, also müssen alle Menschen sterben, sogar das ungeborene Kind im Mutterleib, welches noch gar nicht persönlich sündigen konnte.

Nicht die Abwesenheit des Baums des Lebens bringt den Tod, sondern die „Anwesenheit“ der Sünde. Wie es von statten geht beschreibt uns die Bibel:
Römer 5, 12 (Schlachter 2000):Darum, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod, und so der Tod zu allen Menschen hingelangt ist, weil sie alle gesündigt haben 

Sogar das ungeborene Kind im Mutterleib“ steht unter der Sünde:
Psalmen 51, 7 (Schlachter 2000): Siehe, in Schuld bin ich geboren,
und in Sünde hat mich meine Mutter empfangen.

Bert80 hat geschrieben:Die Strafe für sie persönliche Sünde ist der zweite Tod im "feurigen Pfuhl", und der betrifft nur diejenigen, die sich nicht von Christus haben rein waschen lassen.

Die Strafe „für die persönliche Sünde“ die jemand während der 1000 Jahre macht, wird durch den Feuersee symbolisiert.
Bert80 hat geschrieben:Und deshalb sind alle Schlussfolgerungen, die Du aus Deiner Erklärung ziehst, falsch.

Ich denke nicht…
Bert80 hat geschrieben:Was mich noch interessieren würde: Ist Deine Aussage Deine persönliche Meinung oder ist das Lehre der WT-Gesellschaft und deshalb für alle ZJ gültig ?
Wenn ich davon ausgehe das ich keine gespaltene Persönlichkeit habe, ja meine Meinung. :-) Ob die „anderen“ auch so denken, ist nicht schwer heraus zu finden..

Grüße
Jo

Re: Gedanken zur Bergpredigt

BeitragVerfasst: 21. Januar 2018 08:10
von Bonnie
Ziska hat geschrieben:Hab es mir überlegt und werde die Gespräche bis auf weiteres einstellen!

Liebe Ziska,

Das verstehe ich sehr gut :( . Ich wünsche dir, dass du deine Mitte (wieder) findest.

Gottes Segen

Re: Gedanken zur Bergpredigt

BeitragVerfasst: 21. Januar 2018 08:42
von Regula Falsi
Bert80 hat geschrieben:- - -
Die Strafe für sie persönliche Sünde ist der zweite Tod im "feurigen Pfuhl", und der betrifft nur diejenigen, die sich nicht von Christus haben rein waschen lassen.
- - -

Das ist nicht richtig.

Offenbarung 20,12.15 (Schlachter 2000):12 Und ich sah die Toten, Kleine und Große, vor Gott stehen, und es wurden Bücher geöffnet, und ein anderes Buch wurde geöffnet, das ist das Buch des Lebens; und die Toten wurden gerichtet gemäß ihren Werken, entsprechend dem, was in den Büchern geschrieben stand.
15 Und wenn jemand nicht im Buch des Lebens eingeschrieben gefunden wurde, so wurde er in den Feuersee geworfen.

Viele Menschen werden also nach ihren Werken beurteilt. Sie hörten unverschuldet nie von Jesus, lebten aber nach dem Gesetz und ihrem Gewissen. Paulus beschreibt diese Menschen folgendermaßen:
Römer 2,14-16 (Schlachter 2000):Wenn nämlich Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur aus tun, was das Gesetz verlangt, so sind sie, die das Gesetz nicht haben, sich selbst ein Gesetz, da sie ja beweisen, daß das Werk des Gesetzes in ihre Herzen geschrieben ist, was auch ihr Gewissen bezeugt, dazu ihre Überlegungen, die sich untereinander verklagen oder auch entschuldigen — an dem Tag, da Gott das Verborgene der Menschen durch Jesus Christus richten wird nach meinem Evangelium,.

Die Überlebenden werden zwar nach Offenbarung Kapitel 21 und 22 nicht im neuen Jerusalem wohnen, aber auf der neuen Erde.

Re: Gedanken zur Bergpredigt

BeitragVerfasst: 21. Januar 2018 11:30
von Ellipirelli
Hallo,
die Bibel spricht immer nur von zwei Gruppen, nicht von drei oder vier...

Das Gericht am Ende der Zeiten, umfasst alle "Völker"
Es wird nicht unterschieden zwischen Juden und Heidenvölkern, sondern zwischen diejenigen, die den Willen Gottes getan haben und den Rest der übrig bleibt.
Matthäus 25, 31-46
Die Gesegneten des Vaters ( Vers 34) und die Verfluchten ( Vers 41).

Jesus scheidet zwei Gruppen, wie der Hirte, der die Schafe und die Ziegenböcke zusammen auf der Weide, voneinander trennt.Matthäus 25, 31-33
Schon an dem Vergleich mit dem Hirten, der Schafe und Ziegen voneinander trennt, dürfte klar sein, dass es nicht darum gehen kann, ganze Völker pauschal der einen oder anderen Gruppe zuzuordnen. Beide, weideten zusammen auf einer Wiese.

Sie haben auf dem gleichen Feld gearbeitet und auf der gleichen Mühle gemahlen und gehören doch in zwei verschiedene Welten
Matthäus 24, 40-41 (Schlachter 2000):Dann werden zwei auf dem Feld sein; der eine wird genommen, und der andere wird zurückgelassen. Zwei werden auf der Mühle mahlen; die eine wird genommen, und die andere wird zurückgelassen.

Matthäus 25, 46 (Schlachter 2000):Und sie werden in die ewige Strafe hingehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.
Dass eine dritte Gruppe, eine erneute Chance bekommt, steht nirgends geschrieben!

Auch hier, ganz klar, zwei Gruppen, die zusammen waren und dann von einander getrennt werden.
Matthäus 3, 12 (Schlachter 2000):Er hat die Wurfschaufel in seiner Hand und wird seine Tenne gründlich reinigen und seinen Weizen in die Scheune sammeln; die Spreu aber wird er verbrennen mit unauslöschlichem Feuer.

Matthäus 13, 30 (Schlachter 2000):Laßt beides miteinander wachsen bis zur Ernte, und zur Zeit der Ernte will ich den Schnittern sagen: Lest zuerst das Unkraut zusammen und bindet es in Bündel, daß man es verbrenne; den Weizen aber sammelt in meine Scheune!


Die Bergpredigt spricht nicht von zwei oder drei Gruppen,( 1000 Jahre) es geht um Seligpreisungen in diesem Leben. Wer Gutes ernten will, muss Gutes tun!

LG

Re: Gedanken zur Bergpredigt

BeitragVerfasst: 21. Januar 2018 12:31
von Regula Falsi
Ellipirelli hat geschrieben:- - -
Die Bergpredigt spricht nicht von zwei oder drei Gruppen,( 1000 Jahre)...
- - -

Die Tausend-Jahr-Periode wird es jedenfalls geben (ihr Beginn liegt den aktuellen Entwicklungen nach zu urteilen dicht vor uns). Dass die während dieser Zeit lebenden Menschen für ihr Versagen keine Nachsicht mehr erwarten können, liegt auf der Hand. Trotz langer Zeit in Frieden und Wohlstand fallen sie auf die Versuchung des losgelassenen Satans herein (Offenbarung 20,7-10).

Re: Gedanken zur Bergpredigt

BeitragVerfasst: 21. Januar 2018 12:42
von Jo2
Ellipirelli hat geschrieben:Warum dann noch eine Auferstehung zum Gericht, warum noch ein "Feuersee".

Gericht bedeutet nicht immer Strafgericht. Ein paar meiner Lieblings Bibelverse beschreiben in poetischer Sprache die Gerichtszeit während der 1000 Jahre:
Psalmen 96, 10-13 (Elberfelder):Saget unter den Nationen: Jahwe regiert! Auch steht der Erdkreis fest, er wird nicht wanken. Er wird die Völker richten in Geradheit.Es freue sich der Himmel, und es frohlocke die Erde! Es brause das Meer und seine Fülle!Es frohlocke das Gefilde und alles, was darauf ist! Dann werden jubeln alle Bäume des Waldesvor Jahwe; denn er kommt, denn er kommt, die Erde [Menschen] zu richten: er wird den Erdkreis richten in Gerechtigkeit, und die Völker in seiner Treue.

Ellipirelli hat geschrieben:Warum sollte der Mensch noch einmal die Möglichkeit zum Sündigen bekommen, wenn er bereits von Sünde freigesprochen worden ist?

Da verstehe ich dich nicht ganz was du sagen möchtest. Ein Beispiel:In Länder wo die Todesstrafe noch praktiziert wird, wird ein zum Tode verurteilter umgebracht. Durch das „absetzen“ seiner Strafe (Tod), ist er vor dem Gesetz freigesprochen, nutzt ihn aber nicht weil er tot ist. :-)

Ähnlich nutzt einen verstorbenen sein freisprechen auch nichts, er muss weiter tot bleiben weil dies war ja der „Lohn“ für seine Sünde(n), der Tod. Im Mosaischen Gesetz hieß es: Auge für Auge ….Leben für Leben. Wenn ein „geeigneter“ Mensch, sein Leben für das verlorene Leben von Adam geben würde, wären alle nachkommen Adams vom Hades befreit.

Dieser Mensch war-wie jeder weiß-Jesus Christus. Er wird alle verstorbenen zu Auferstehung bringen. Aber,so wie Adam am Anfang ohne Sünde war und danach (leider) gesündigt hatte, so wird auch der Auferstandene die Möglichkeit haben selbst zu sündigen, muss er aber nicht.

Für 1000 Jahre, werden diese Auferstandenen die Zeit haben, an der Sündenlosigkeit zu „üben“. Der „Himmel“ (Jesus und die anderen Richter und Priester) werden sie mächtig dabei unterstützen.

Ellipirelli hat geschrieben:Das Gericht am Ende der Zeiten, umfasst alle "Völker"
Es wird nicht unterschieden zwischen Juden und Heidenvölkern, sondern zwischen diejenigen, die den Willen Gottes getan haben und den Rest der übrig bleibt.

Dieses Gericht steht unmittelbar vor uns, nicht zu verwechseln mit dem Strafgericht am Ende der 1k Jahre.

Grüße
Jo