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Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

BeitragVerfasst: 30. Mai 2017 16:48
von SamuelB
Hallo Stephan!

joh146 hat geschrieben:Zum errettet werden gehört streng genommen nur eines:

Der Glaube, dass Jesus Christus für mich gestorben ist.

Toll! Sehe ich ebenso.

joh146 hat geschrieben:Der Zusammenbruch vor Gott, meine Sündenerkenntnis, mein Bemühen es Gott recht zu machen auch in dieser Welt führt dann zu Traurigkeit, Ablehnung, Niedergeschlagenheit, usw.

Kannst du das mal genauer ausführen, bitte? Ich glaube, dass ich dich da gerade nicht verstehe.

Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

BeitragVerfasst: 30. Mai 2017 23:32
von joh146
SamJaser hat geschrieben:
joh146 hat geschrieben:Der Zusammenbruch vor Gott, meine Sündenerkenntnis, mein Bemühen es Gott recht zu machen auch in dieser Welt führt dann zu Traurigkeit, Ablehnung, Niedergeschlagenheit, usw.

Kannst du das mal genauer ausführen, bitte? Ich glaube, dass ich dich da gerade nicht verstehe.


Ich denke jeder Christ wird vom Herrn irgendwann (manche direkt, manche später) dahingleitet, dass er erkennen muss, dass er selbst vollkommen machtlos ist. Ein älterer Bruder sagte mal, wenn er ehrlich ist, dann könnte er nicht mal ohne zu sündigen einen Telefonhörer in die Hand nehmen. Ich denke, dass er recht hat. Ich fass es auch nicht, wie ich für einen kurzen Moment immer noch so abgrundtief böse denken und ein Stück weit auch handeln kann.

Mit dieser Machtlosigkeit ist dann auch Scham vor dem Herrn, Traurigkeit und auch Niedergeschlagenheit verbunden und Ablehnung aus der Welt usw. sollten wir auch kennen.

Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

BeitragVerfasst: 4. September 2017 05:02
von net.krel
Hallo
weis nicht ob noch jemand mitliest.

Aber zu:

Christof hat geschrieben:
Matthäus 7, 12-14 (Elberfelder):Alles nun, was immer ihr wollt, daß euch die Menschen tun sollen, also tut auch ihr ihnen; denn dies ist das Gesetz und die Propheten.Gehet ein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die durch dieselbe eingehen.Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden.


Diese Pforte ist der Weg der Nachfolgrans Kreuz und weiter durch Armut, Leiden, Angst, Verzweiflung und Not gehalten durch Gott. Go!


Da steht imho nix (auch nicht im gesamten Kapitel Mt 7) von einem Kreuz --> noch von einem Leben in Armut, Leiden, Angst und Verzweiflung... daß dies (angeblich) der Weg durch die enge Pfort sei...

Sondern die "goldene Regel" (https://de.wikipedia.org/wiki/Goldene_Regel) wird hier als "das Gesetz und die Propheten" gleichgesetzt.

Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

BeitragVerfasst: 4. September 2017 09:41
von Sonnenblume
Matthäus 7, 13-14 (Neue Evangelistische Übersetzung):Geht durch das enge Tor! Denn das weite Tor und der breite Weg führen ins Verderben, und viele sind dorthin unterwegs.Wie eng ist das Tor und wie schmal der Weg, der ins Leben führt, und nur wenige sind es, die ihn finden!

Zwei Wege zur Auswahl! Der erstere bietet viel Platz. Er wird nicht durch biblische Grundsätze, die die Moral und das tägliche Leben betreffen,eingeengt. Die meisten Personen haben diesen Weg gewählt, weil sie leben dürfen wie sie wollen, ohne Regeln und
Verpflichtungen.
Der zuerst genannte Weg, der vielen Platz bietet, und zwar mehr als genug, ist „breit“, weil er nicht durch biblische Grundsätze, die die Moral und das tägliche Leben betreffen, eingeengt wird. Er sagt denen zu, die gern denken, was sie wollen, und gern leben, wie es ihnen gefällt — ohne Regeln, ohne Verpflichtungen.
Sprach Jesus davon, dass nur ungläubige Menschen auf dem breiten Weg gehen, während diejenigen, die an Gott glauben — egal aus welcher Religion —, auf dem schmalen Weg sind, der zum Leben führt?
Direkt nachdem Jesus deutlich gemacht hatte, dass es nur zwei Wege gibt, sagte er Folgendes:
Matthäus 7, 15 (Luther):Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe.


Jesus fügte hinzu:

Matthäus 7, 21 (Luther):Es werden nicht alle, die zu mir sagen: HERR, HERR ! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.


Wenn ein Mensch den Christus als "Herr" ansieht, dann handelt es sich um einen religiösen und nicht um einen ungläubigen Menschen. Jesus machte demnach darauf aufmerksam, dass nicht alle Religionen gut sind und man nicht jedem religiösen Führer vertrauen kann.
Welches aber ist der schmale Weg?
Will man den richtigen Weg finden, braucht man die Bibel als zuverlässigen Wegweiser. Darin heißt es:
2. Timotheus 3, 16 (Luther):Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Strafe, zur Besserung, zur Züchtigung in der Gerechtigkeit,


Warum wählen jedoch, wie Jesus sagte, nur wenige den eingeengten Weg?

Wohl deshalb, weil nur eine Minderheit bereit ist, ihr Leben nach Gottes Gesetzen und Grundsätzen auszurichten, durch die der einzelne befähigt wird, unzähligen Verlockungen und Gelegenheiten zum Unrechttun zu widerstehen. Außerdem sind nur verhältnismäßig wenige bereit, gegen unerlaubte Wünsche und Gruppenzwang anzukämpfen. Und nur diese wenigen lassen sich durch den Spott der anderen nicht einschüchtern.

Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

BeitragVerfasst: 4. September 2017 10:12
von Bonnie
Sonnenblume hat geschrieben:
Matthäus 7, 15 (Luther):Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe.


Stimmt. Und es gibt noch eine Bibelstelle, aus der hervorgeht, dass Jesus sagte:
Matthäus 24, 23-24 (Schlachter 2000):Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus, oder dort, so glaubt es nicht! Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen. 

Das Wort Christusse bedeutet "Gesalbte". Jesus hatte die Mehrzahl gewählt, so dass man diese Bezeichnung nicht nur auf einzelne Personen anwenden kann, sondern auch auf eine Gruppe von Gesalbten. Es würde demnach "Gesalbte" geben, die sich fälschlicher Weise so bezeichnen. Beispielsweise bestimmen heutzutage 7 (angeblich) "Gesalbte" das Wohl und wehe einer bestimmten Glaubensgemeinschaft.

Meiner Meinung nach sollte man sehr vorsichtig sein, wenn nicht gleich ablehnend, sich einer derartig strukturierten Glaubensgemeinschaft anzuschließen, wenn man Jesus' Warnung ernst nimmt.

Sonnenblume hat geschrieben:Außerdem sind nur verhältnismäßig wenige bereit, gegen unerlaubte Wünsche und Gruppenzwang anzukämpfen.


Gruppenzwang kann eine mächtige Waffe sein, wenn sie bewusst eingesetzt. Es wird ein Einfaches, Dinge durchzusetzen, ohne ein ausdrückliches Verbot zu erlassen, wenn man auf dieses Mittel zurückgreift. So wird es einfach, z.B. in einer Glaubensgemeinschaft, selbsterschaffene Gebote durchzusetzen, egal ob sie eine biblische Grundlage haben, oder nicht. Und siehe da, kaum einer wird aus der Reihe tanzen.

Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

BeitragVerfasst: 4. September 2017 10:26
von net.krel
Sonnenblume hat geschrieben:Wohl deshalb, weil nur eine Minderheit bereit ist, ihr Leben nach Gottes Gesetzen und Grundsätzen auszurichten, durch die der einzelne befähigt wird, unzähligen Verlockungen und Gelegenheiten zum Unrechttun zu widerstehen.

Da hast Du imho recht.

Das Kapitel 7 von Mat ist auch eines meiner Lieblingskapitel... interessiert mich immer was andere dazu sagen.

lg

Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

BeitragVerfasst: 4. September 2017 11:05
von MOSE-OFFENBARUNG
Sonnenblume hat geschrieben:
_ _ _

Jesus fügte hinzu:

Matthäus 7, 21 (Luther):Es werden nicht alle, die zu mir sagen: HERR, HERR ! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.


_ _ _



Hallo Sonnenblume,

das heißt also, dass "die den Willen tun meines Vaters im Himmel", die kommen ins Himmelreich!!!

Gemäß dem Glauben der Zeugen Jehovas kommen fast alle Zeugen Jehovas nicht ins Himmelreich.
Also tun fast alle Zeugen Jehovas nicht den Willen des Vaters im Himmel, weil sie es sogar ablehnen, ins Himmelreich zu kommen!!!

Deshalb sind auch die Zeugen Jehovas auf dem breiten Weg, der zum Verderben führt.
Aber noch ist Zeit zur Umkehr zum ewigen Leben im Frieden mit Gott!!!
Johannes 14, 6 (Schlachter 2000):Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich! 



Liebe Grüße

Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

BeitragVerfasst: 4. September 2017 11:14
von net.krel
MOSE-OFFENBARUNG hat geschrieben:Gemäß dem Glauben der Zeugen Jehovas kommen fast alle Zeugen Jehovas nicht ins Himmelreich.

Stimmt das @Sonnenblume ?

Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

BeitragVerfasst: 4. September 2017 16:53
von Gesetzt
Persönlich habe ich schon mitbekommen, dass Menschen zu Jesus geführt wurden und das durch ZJs. Zu diesen Gruppengeschichten und Gruppenzwängen sagt Jesus auch etwas:

Lukas 17, 34-36 (Schlachter 2000):Ich sage euch: In dieser Nacht werden zwei in einem Bett sein; der eine wird genommen und der andere zurückgelassen werden. Zwei werden miteinander mahlen; die eine wird genommen, und die andere wird zurückgelassen werden. Zwei werden auf dem Feld sein; der eine wird genommen und der andere zurückgelassen werden.

Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

BeitragVerfasst: 5. September 2017 04:42
von Caramillus
net.krel hat geschrieben:Da steht imho nix (auch nicht im gesamten Kapitel Mt 7) von einem Kreuz --> noch von einem Leben in Armut, Leiden, Angst und Verzweiflung... daß dies (angeblich) der Weg durch die enge Pfort sei...

Das stimmt.


net.krel hat geschrieben:Sondern die "goldene Regel" (https://de.wikipedia.org/wiki/Goldene_Regel) wird hier als "das Gesetz und die Propheten" gleichgesetzt.

Gleichgesetzt in gewissem Sinne - auch das stimmt. Jedoch, der Weg durch die enge Pforte und die goldene Regel sind nicht das gleiche. Das sind zwei Dinge, schaue den Text an und habe das dabei im Sinn, Du wirst sehen, der Text gibt das her.