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wäre unsere Gemeinschaft eine andere, wenn..?

Wie lebt man das Christein aktiv im Alltag, worauf kommt es an? Wie geht mit Herausforderungen im Job um? Können wir als Christ einen Unterschied machen? SOLLEN wir als Christ einen Unterschied machen?

wäre unsere Gemeinschaft eine andere, wenn..?

Beitragvon susan1962 » 17. März 2016 10:21

Guten Morgen Ihr Lieben, :-)


Es ist imo ein gewisser Luxus, seine Weisheiten auf einer Plattform darzulegen, wo im
gleichen Augenblick Andere (auf der ganzen Welt) genau deshalb- jetzt in diesem Moment - um ihr Leben bangen und vllt. in diesem Moment, wo ich das schreibe, ihren letzten Atemzug machen.
Unter dieser Berücksichtung entstand dieser Thread... ><>

Glaube ich doch fest, wären wir alle hier schon in wirklicher Not, würden wir - und das ist meine Behauptung - alle ziemlich dicht aneinanderrücken und für den andern da sein. ><>
Diese Gemeinschaft würde sich auf die Basis konzentrieren... -+

oder?

gesegnete, liebevolle, nachdenkliche Grüße
susan
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Re: wäre unsere Gemeinschaft eine andere, wenn..?

Beitragvon arved » 17. März 2016 10:41

susan1962 hat geschrieben:Glaube ich doch fest...
Da denke ich allerdings, das vor allem der Wunsch der Vater des Glaubens ist. Abgesehen von den vermutlich nicht sonderlich zahlreichen persönlichen Verbindungen, welche im Laufe des Bestehens dieses Forums entstanden sind, wird es kein "Zusammenrücken" geben. Meiner Ansicht nach ist es eine Illusion zu glauben, wenn man sich in einem Medium wie diesem einigermaßen streitfrei unterhalten kann, könnte man das auf den gesamten, weit größeren Rest eines Lebens übertragen. Ich habe es selbst schon getan, dass ich Mitgliedern in Not geholfen habe und würde das auch jederzeit wieder tun. Sympathie und Antipathie spielen da eher eine untergeordnete Rolle. Mir wurde auch schon geholfen.

Aber das sind Einzelfälle, die man nicht auf das Forum an sich ausdehnen kann und darf. Wir wohnen zum Teil hunderte und sogar tausende Kilometer voneinander entfernt. Die wenigsten kennen einander persönlich und nicht selten wird man überrascht sein, wenn man dem, mit dem man sich hier in angenehmer Sympathie geschrieben hat, plötzlich gegenüber steht. Das kann ebenso eine angenehme wie eine unangenehme Überraschung sein.

Ich warne davor, diese virtuelle Art der Gemeinschaft durch einen zu hohen Erwartungsdruck zu belasten, welchem sie auf keinen Fall als Ganzes, sondern allenfalls punktuell standhalten kann.

Forenteffen sind sicher in der Lage, diesem Umstand etwas abzuhelfen, wenn man sich, gewissermaßen, qua Termin persönlich trifft. Aber kaum in großem Umfang.
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Re: wäre unsere Gemeinschaft eine andere, wenn..?

Beitragvon jonas.sw » 17. März 2016 10:54

Ich weiß es nicht. Wenn ich in der jeweiligen Situation dann diese Liebe ausleben kann, von der Jesus gesprochen hat, dann gilt die Dankbarkeit Jesus.
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Re: wäre unsere Gemeinschaft eine andere, wenn..?

Beitragvon susan1962 » 17. März 2016 10:56

Guten Morgen Arved, :-)

ich meinte mit "Hier" vor allem die Christen und ihre verschiedenen Gemeinden in Deutschland.

Nicht dieses Forum speziell, sondern, dass wohl alle Christen unterschiedlicher Denominationen sich auf die Basis konzentrieren würden, da hier der gemeinsam "Code der Kommunikation" den Konsens bildet.

Ich bin davon zutiefst überzeugt, dass jeder gläubige Christ sich dann auf das Besinnen würde, was uns ausmacht.

Glaubst du das nicht?
Würde jeder nach sich selbst und seinem letzten Hemd schauen, welches dann auch keine Taschen mehr hat?

grüßle
susan
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Re: wäre unsere Gemeinschaft eine andere, wenn..?

Beitragvon arved » 17. März 2016 11:15

Also - ein wenig ärgert mich das, muss ich sagen. :disheartened: Du schreibst:
Es ist imo ein gewisser Luxus, seine Weisheiten auf einer Plattform darzulegen,[...]in diesem Moment, wo ich das schreibe[...]Diese Gemeinschaft würde sich auf die Basis konzentrieren
Für mich lässt das keinen anderen Schluss zu, als dass Du von eben dieser "Plattform", dem Forum, von "Diese Gemeinschaft" - dem Forum schreibst. Entsprechend antworte ich. Dann aber hast Du auf einmal etwas ganz anderes gemeint: ich meinte mit "Hier" vor allem die Christen und ihre verschiedenen Gemeinden in Deutschland.Ich persönlich fände es gut, wenn Du solche Fragen unzweideutig abfassen würdest. Würdest Du mich wirklich "ein klitzekleines bisschen" kennen, wäre Dir das doch bestimmt schon mal aufgefallen, denkst Du nicht?
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Re: wäre unsere Gemeinschaft eine andere, wenn..?

Beitragvon Ziska » 17. März 2016 13:40

Hallo Susan,

du bist also davon überzeugt, dass sich alle katholischen oder evangelischen Nachbarn gegenseitig helfen werden?

Wenn es hart auf hart kommt, ist sich jeder selbst der Nächste! :(

Das zeigen doch die vielen Erfahrungen, die viele Deutsche
während des Weltkrieges machten. :(

Oder in Ruanda, als die Mitglieder der beiden verfeindeten Stämme auf einander losgingen.
Als hart auf hart kam, waren die freundlichen Nachbarn plötzlich Feinde, die jeden verrieten...

Natürlich gab und gibt es Ausnahmen, die unter Einsatz ihres Leben den Nachbarn halfen...

Ich bin aber felsenfest davon überzeugt, dass sich meine Glaubensbrüder umeinander kümmern werden, egal was es für sie bedeuten wird.

Das zeigen die weltweiten Erfahrungen, die diese einzigartige weltweite Bruderschaft unter Beweis stellt!

@Arved: Deine Antwort fand ich sehr gut. :-) Es gibt keinen Grund deswegen ärgerlich oder beleidigt zu sein...
“Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt, was man weiß;
nicht alles glaubt, was man hört.
Und über den Rest einfach nur lächelt!“
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Re: wäre unsere Gemeinschaft eine andere, wenn..?

Beitragvon arved » 17. März 2016 14:03

Ziska hat geschrieben:Es gibt keinen Grund deswegen ärgerlich oder beleidigt zu sein...
Oh glaub' mir - wenn's drauf ankommt, werde ich immer einen Grund dafür finden. :-7

Man muss aber nicht irgendeinem Glauben angehören, sich gegenseitig zu helfen. Als wir vor inzwischen sechs Jahren unser "Freudenfeuer" hier hatten, haben uns unsere Nachbarn völlig selbstlos und spontan geholfen. Tagelang hielten sie uns mit Mahlzeiten bei Kräften, unsere Küche war ja völlig zerstört, wir bekamen eine Wohnung als Ausweichwohnung keine 600 m Luftlinie entfernt von unserem Haus, die Kollegen meiner Frau halfen ebenso bei Aus- und Einzug wie unser Dave, der extra herangefahren kam - das waren Leute wie Dave, die als gläubige Christen halfen und "ganz normale" Menschen, keine gläubigen Christen, die einfach dort zulangten, wo es nötig war. Und das gesamte Lehrerkollegium meiner Frau bewältigte drei Wochen lang ihre Stunden zusätzlich, so dass sie in dieser Zeit das Wichtigste regeln konnte. Denn auch, wenn eine Sanierungsfirma das meiste übernahm, gab es dennoch Tonnen von Wäsche zu entrußen und vieles andere mehr. Wir hatten Temperaturen von 15° unter Null, es bestand die Gefahr, dass, weil wir nicht mehr heizen konnten, auch das Wasserrohrleitungssystem einfrieren würde. So stellten Elektriker & Heizungsmonteur ohne jede Berechnung ein Riesengebläse auf, das die Hütte so warm hielt, dass keine Rohre kaputtfroren. Finanziell gab es keine Probleme, weil wir gut abgesichert sind. Doch unserem Haus gegenüber, auf der anderen Hangseite, brannte letztes Jahr ein Haus vollkommen aus. Und die waren nicht so gut versichert, wie wir. Aber dort kamen so viele Spenden zusammen, dass die betroffene Familie zumindest persönlich nicht so große Verluste hinnehmen mussten.

Somit ist unsere Erfahrung also, dass Menschen einander helfen, ohne Rücksicht darauf, ob einer nun wiedergeboren gläubig ist oder nicht.
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Re: wäre unsere Gemeinschaft eine andere, wenn..?

Beitragvon Ziska » 17. März 2016 14:19

Was für eine tolle Erfahrung! :-)
Ich denke, wir werden uns noch wundern, wer hilft und wer wegschaut.
Und dann kommt Unterstützung von Menschen, von denen wir es am
wenigsten erwartet haben... :-)
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nicht alles glaubt, was man hört.
Und über den Rest einfach nur lächelt!“
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Re: wäre unsere Gemeinschaft eine andere, wenn..?

Beitragvon Helmuth » 17. März 2016 14:33

Matthäus 24, 9 (Schlachter 2000):Dann wird man euch der Drangsal [c] preisgeben und euch töten; und ihr werdet gehaßt sein von allen Heidenvölkern um meines Namens willen. Und dann werden viele Anstoß nehmen, einander verraten und einander hassen. Und es werden viele falsche Propheten auftreten und werden viele verführen. Und weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe [d] in vielen erkalten. Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden. 


Von wem spricht Jesus hier? Doch auch eindeutig von uns Christen. Wenn ich Jesu Vorhersage Glauben schenke, und bei Gott, das tue ich, dann wird es beide Reaktionen geben:

- Christen sogar engster Familenzugehörigkeit werden sich gegenseitig verraten und hassen
- Christen auch ohne größere Bindung werden einander beistehen und ausharren.

Ein Sprichwort sagt: Not verbindet, ein anderes: Jedem ist sein eigenes Hemd näher. Jesus meint, beides wird passieren.
Herzliche Grüße
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Re: wäre unsere Gemeinschaft eine andere, wenn..?

Beitragvon susan1962 » 18. März 2016 09:14

Guten Morgen Miteinander, Hi Ziska, :-)

du bist also davon überzeugt, dass sich alle katholischen oder evangelischen Nachbarn gegenseitig helfen werden?

wenn ich mir andere Völker betrachte, die gemeinsam in verlassene Gegenden flüchten, wie z.B. Indien, habe ich ganz stark den Eindruck, dass " diese Not" also die reine Existenzangst viele, wenn nicht gar - sehr viele - Christen zueinanderführt.

Als hart auf hart kam, waren die freundlichen Nachbarn plötzlich Feinde, die jeden verrieten...
wohl aus Angst vor dem Tod! Hier trennt sich dann wohl die Spreu vom Weizen...
"wer sein Leben retten" will, usw., usf, du weißt, was ich meine ><>

Natürlich gab und gibt es Ausnahmen, die unter Einsatz ihres Leben den Nachbarn halfen...
eben, vielleicht unterliegen ich dem Glauben, dass es eben mehr feststehende Christen gibt, die ( auch ) für ihre Freunde sterben;
Johannes 15, 13
oder auch
Sprüche 27, 10

ch bin aber felsenfest davon überzeugt, dass sich meine Glaubensbrüder umeinander kümmern werden, egal was es für sie bedeuten wird.
Liebe Ziska, soll ich dir was sagen: Ich glaube dir das sofort!! ><> :-)

sei lieb gegrüßt
susan

vllt. erscheint mir auch das Leben hier nicht "wirklich so erstrebendwert" wie bei IHM :-)
es ist nur ein kurzer Augenschlag im Vergleich zu seinem Reich :-)

aber keine Sorge, um Missverständnisse zu vermeiden...
ich bin nicht Suizid gefährdet :mrgreen:
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