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Versöhnung aller Menschen mit Gott

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Re: Versöhnung aller Menschen mit Gott

Beitragvon joh146 » 20. April 2017 00:15

magdalena91 hat geschrieben:Warum soll eine Versöhnung zwischen allen Menschen eine böse Irrlehre sein, gar von Menschen denen du gar den Heiligen Geist absprichst, Joh.146?

Mit was für Bibelstellen willst du das belegen können? Gott sandte seinen Sohn damals nicht zum Richten sondern um zu retten was verloren war.

Du scheinst mir eine düstere Gottesvorstellung zu haben, ganz anders als die Jünger und Apostel von Jesus Christus übernommen haben.

Ich stosse in der Bibel oftmals und eigentlich ausnahmslos auf solche Bibelstellen, die zu Frieden anleiten.

Also bin ich gespannt auf deine Nennung von Bibelstellen die aufzeigen sollen, dass Gott, respektive Jesus etwas gegen den friedlichen Umgang zwischen allen Menschen, Juden, Griechen etc. haben soll.

lg magdalena


Deine Vorstellung ist in jedem Fal vollkommen unzureichend, im ersten Schritt muss Dir erst mal die Existenz der Hölle klar sein. Zahlreiche Stellen belegen dies, ich nenne Dir aber erst mal nur eine einzige:

Offenbarung 14, 9 (Schlachter 2000):Und ein dritter Engel folgte ihnen, der sprach mit lauter Stimme: Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Malzeichen auf seine Stirn oder auf seine Hand annimmt, so wird auch er von dem Glutwein Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in dem Kelch seines Zornes, und er wird mit Feuer und Schwefel gepeinigt werden vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm. Und der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit; und die das Tier und sein Bild anbeten, haben keine Ruhe Tag und Nacht, und wer das Malzeichen seines Namens annimmt.

Alle Menschen, die (in der Drangsalzeit) das Tier und sein Bild anbeten und das Malzeichen auf die Stirn oder die Hand annehmen werden unvermischt mit Gottes Zorn in Kontakt treten. Sie werden mit Feuer und Schwefel gepeinigt von Engeln und Christus, sie werden von Ewigkeit zu Ewigkeit keine Ruhe haben.

Das ist erst einmal ein einziges Beispiel von Menschen, die definitiv in der Hölle landen werden in alle Ewigkeit mit ewigen Qualen. Hier greift keine Allversöhnung. Sie Dir die Stelle an und denk darüber nach und teil Deine Ansicht mit.
joh146
 
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Re: Versöhnung aller Menschen mit Gott

Beitragvon joh146 » 20. April 2017 00:24

Chrischi hat geschrieben:Im Übrigen ist der Begriff “Allversöhnung” als solcher alles andere als unbiblisch – das Problem ist nur, dass der Begriff allzu oft in unbiblischer Weise gebraucht wird.


Kein guter Hinwei wie ich meine, wenn auch in der Sache richtig, kann aber bei unsicheren Menschen vollends zur Verwirrung führen. Die Allversöhnung ist der Oberbergriff einer klaren Irrlehre, wir sollen das nicht unklarer machen.

Chrischi hat geschrieben:Anbei möchte ich mit einem Missverständnis aufräumen, dass Anhängern der – von mir nicht (!) vertretenen – Allversöhnungslehre immer wieder gerne unterstellt wird. Besagte Allversöhnungsanhänger behaupten keineswegs, dass es Versöhnung mit Gott außerhalb des Opfers Christi gebe – sie behaupten lediglich, dass die Möglichkeit, der von Christus erworbenen Versöhnung teilhaftig zu werden, für immer offenstehe, sodass nach diversen Zeitaltern eben doch alle Menschen, die jemals gelebt haben, bekehrt und – durch das Blut Christi! – mit Gott versöhnt seien. Innerhalb christlichen Kontextes gibt es keine Allversöhnungslehre, die eine Versöhnung mit Gott unabhängig von Christus postuliert.


Das mögen die Allversöhnungsvertreter nennen wie sie wollen, irgendwo den biblischen Kontext zu suchen ist ja notwendig, sonst fällt es zu schnell auf, Satans beliebtes Instrument.

Aber de facto ist es eine Erlösung an Christi Opfer vorbei. Eine Erlösung, die auf eine besondere Gnade des Vaters baut, die die mit dem Opfer Christi verbundenen Regeln ausser Kraft setzen will. Sie heben die Voraussetzungen für die persönliche Gültigkeit des Opfers auf. Und das ist eindeutig nicht der Weg des Christus, es ist an Christus vorbei und somit nicht der Weg der Erlösung.

Ein ja ist ein ja und ein nein ist ein nein. Wir sollten das auch so klar sagen.
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Re: Versöhnung aller Menschen mit Gott

Beitragvon magdalena91 » 21. April 2017 07:46

Hallo Joh146, zu Deinem Beitrag von gestern 01.15 habe ich folgendes mitzuteilen.

Sie werden mit Feuer und Schwefel gepeinigt von Engeln und Christus, sie werden von Ewigkeit zu Ewigkeit keine Ruhe haben.

VON Jesus Christus wird niemand mit Feuer und Schwefel gepeinigt, Joh146. (ebensowenig stammte die Todesstrafe von Jesus und noch weniger hat Jesus jemals jemand getötet, wie Du in einem andern Thread behauptet hast :cry: )

Hier geht es nicht um Menschen, welche gelernt haben in Frieden miteinander zu leben, somit versöhnt mit Gott durch seinen Sohn Jesus Christus.

Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Malzeichen auf seine Stirn oder auf seine Hand annimmt((ich kenne niemanden, bei dem dies zutrifft, ich kenne hingegen kaltherzige Egoisten, schamlose Unterdrücker/Ausbeuter, die beim jüngsten Gericht auf der Seite der Böcke sind, denn darauf kommt es Gott an, ob jemand zu ihm darf oder zu seinem Widersacher geschickt wird,


Doch lies, was im selben Kapitel vor und nach dem Text steht, das bewahrt vor der Hölle:
Offenbarung 14, 6 (Schlachter 2000):Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation und jedem Volksstamm und jeder Sprache und jedem Volk. 


Also jedem Volk, allen Menschen ist die Möglichkeit gegeben die durch Jesus verbreitete Frohe Botschaft leben zu können. Mti dem ewigen Evangelium ist sicher dasjenige von Jesus Christus, Gottes Sohn gemeint, das besagt, dass das Reich Gottes nahen kann, wenn Sünder sich umbesinnen, davon abkehren und zu Gerechten sich ändern, sich reinigen wie Jesus rein war.

Offenbarung 14, 12 (Schlachter 2000):Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen, hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren!

So, hier sehen wir, wer nicht den Höllenqualen ausgesetzt werden wird. Ist doch beruhigend für all jene, die bewusst oder intuitiv in der Nachfolge Jesus Christus sind, dadurch eine persönliche Beziehung mit ihm und dem himmlischen Vater haben.

Wer natürlich in Feindschaft mit dem himmlischen Vater ist, durch fleischliche Gesinnung, Römer 8, 7sollte die Gnadenzeit noch nutzen sich mit Gottes Hilfe und Jesu Lehren von aller Boshaftigkeit zu bekehren.
Apostelgeschichte 3, 26 (Schlachter 2000):Euch zuerst hat Gott, als er seinen Knecht Jesus erweckte [f], ihn gesandt, um euch zu segnen, indem [g] ein jeder von euch sich von seiner Bosheit bekehrt!


Hätten sie dies befolgt, dann wäre ja eine Versöhnung aller mit sich dem Nächsten und insbesondere mit Gott längst Wirklichkeit, hätten wir den Himmel auf Erden. Findest Du nicht?

lg magdalena91 (Apg.3.26 gibt vor, was eine wahre, biblisch belegte Bekehrung bedeutet, bezweckt)
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Re: Versöhnung aller Menschen mit Gott

Beitragvon joh146 » 21. April 2017 10:12

magdalena91 hat geschrieben:Hallo Joh146, zu Deinem Beitrag von gestern 01.15 habe ich folgendes mitzuteilen.

Sie werden mit Feuer und Schwefel gepeinigt von Engeln und Christus, sie werden von Ewigkeit zu Ewigkeit keine Ruhe haben.

VON Jesus Christus wird niemand mit Feuer und Schwefel gepeinigt, Joh146. (ebensowenig stammte die Todesstrafe von Jesus und noch weniger hat Jesus jemals jemand getötet, wie Du in einem andern Thread behauptet hast :cry: )


Vor Christus, nicht von Christus. Absolut korrekt. Aber natürlich stammt die Todesstrafe von Christus. Und Christus tötet jeden Tag Menschen. Gott entscheidet, wer wann stirbt. Und Christus ist Gott.
magdalena91 hat geschrieben:Hier geht es nicht um Menschen, welche gelernt haben in Frieden miteinander zu leben, somit versöhnt mit Gott durch seinen Sohn Jesus Christus.

Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Malzeichen auf seine Stirn oder auf seine Hand annimmt((ich kenne niemanden, bei dem dies zutrifft, ich kenne hingegen kaltherzige Egoisten, schamlose Unterdrücker/Ausbeuter, die beim jüngsten Gericht auf der Seite der Böcke sind, denn darauf kommt es Gott an, ob jemand zu ihm darf oder zu seinem Widersacher geschickt wird,


Die Bibel schreibt eindeutig von Menschen, die das Malzeichen annehmen und das werden sehr viele sein. Warum? Weil sie nicht Busse taten wie in Off 9,20-21, Offb 16,9-11 zu lesen.
Auch wenn Du das Weltengericht am Ende der Tage anführst. Die Schafen werden Gläubige sein, denn nur die konnten in der Drangsal Israel helfen, alle anderen sind Gefolge des Antichristen und tun seine Befehle und helfen niemandem.

Also werden auch am Ende der Tage noch Menschen, die wegen Ihres Glaubens Isarel geholfen haben ewiges Leben haben und alle andere in die ewige Strafe eingehen. Auch das sagt die Schrift eindeutig.

Doch lies, was im selben Kapitel vor und nach dem Text steht, das bewahrt vor der Hölle:
Offenbarung 14, 6 (Schlachter 2000):Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation und jedem Volksstamm und jeder Sprache und jedem Volk. 


Also jedem Volk, allen Menschen ist die Möglichkeit gegeben die durch Jesus verbreitete Frohe Botschaft leben zu können. Mti dem ewigen Evangelium ist sicher dasjenige von Jesus Christus, Gottes Sohn gemeint, das besagt, dass das Reich Gottes nahen kann, wenn Sünder sich umbesinnen, davon abkehren und zu Gerechten sich ändern, sich reinigen wie Jesus rein war.


Natürlich bekommt jeder Mensch von Gott grundsätzlich die Möglichkeit errettet zu werden, aber die wenigsten nehmen es an (breiter Weg=Verderben, schmaler Weg=Errettung). Ohne ausdrückliche Annahme zu Lebzeiten keine Errettung.


Hätten sie dies befolgt, dann wäre ja eine Versöhnung aller mit sich dem Nächsten und insbesondere mit Gott längst Wirklichkeit, hätten wir den Himmel auf Erden. Findest Du nicht?

lg magdalena91 (Apg.3.26 gibt vor, was eine wahre, biblisch belegte Bekehrung bedeutet, bezweckt)

Es sterben geschätze 30 Mio Menschen jeden Tage und mind geschätzte 90% sind nicht errettet und treten den Weg ins Totenreich und später in die Hölle an.

Vielleicht liest Du mal Lukas 16,19-31. Her erzählt Christus selbst vom Totenreich. Und nein, es ist kein Gleichnis, es ist eine reale Begebenheit vor der Himmelfahrt. Gott gibt die Möglicheit zur Buße, hat mit Christus die Möglichkeit geschaffen und wir müssen annehmen.
Wer aber das Opfer nicht annimmt, tritt Christus mit Füssen und geht verloren. Und das seit vielen Jahre mehrheitlich so passiert kann man nicht von Allversöhnung sprechen. Gott würde gerne alle versöhnen, aber die Menschen wollen nicht.
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Re: Versöhnung aller Menschen mit Gott

Beitragvon Tiric » 21. April 2017 18:10

Da Jesus in allen vier Evangelien bezüglich eines Endgericht mit doppeltem Ausgang zitiert wird, braucht man sich die Frage, ob alle Menschen mit Gott versöhnt werden, gar nicht zu stellen.

- tiric
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Re: Versöhnung aller Menschen mit Gott

Beitragvon magdalena91 » 22. April 2017 04:20

Es ist Dir sicherlich auch klar, lieber tiric, wer beim Endgericht wo landen wird und weshalb. Kaltherzigkeit findet beim Vater im Himmel keinen Wohlgefallen, sowenig wie dereinstige Opferungen.

Denn Gott ist Liebe und sein Heiliger Geist leitet zu gelebter Liebe an, wo man auf ihn hört und sich dementsprechend verhält.

Durch den Mund Jesus Christus lehrte der allein wahre Gott aller Zeiten, wie es möglich wäre, dass alle Menschen zu den Schafen gestellt werden könnten, somit im Reich Gottes ihre Daseinsberechtigung hätten.

Was glaubst denn du, was Jesus Christus vor mittlerweile 2000 Jahren mit der Verbreitung seines Evangeliums vom Reich Gottes durch Umkehr, allfällig not-wendiges Umdenken der Sünder erreichen wollte? Alle damaligen Jünger und Apostel lehrten dann im Auftrag Jesus, aufzuhören zu sündigen, sich zu Gerechten zu verändern, Nächstenliebe zu leben. Was ist aus der einstigen heilsfördernden Lehre Christi geworden, wo wird sie noch gelehrt/gelebt/anempfohlen?

Im Christentum würde es zumindest längst keine Böcke mehr geben, hätten Jesus Christus Worte seinerzeit allgemein und insbesondere bei den Schriftgelehrten und Pharisäer auf fruchtbaren Boden fallen und keimen können. Doch letztere zogen es vor, Jesus an der Verbreitung seiner Gotteslehre zu hindern, sie widersprach der bisher Geglaubten.

Somit bleibt die Versöhnung Aller insbesondere Vieler im sogenannten Christentum vorerst von Jesus Christus gelehrte und vorgelebte seinerzeit anempfohlene, da heilsfördernd Theorie.

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Re: Versöhnung aller Menschen mit Gott

Beitragvon joh146 » 22. April 2017 07:26

Hallo magdalena,

mir scheint, Dir sind die Gerichte noch nicht klar.

Das Weltengericht von Matthäus 25:

Matthäus 25, 31-40 (Schlachter 2000):Wenn aber der Sohn des Menschen in seiner Herrlichkeit kommen wird und alle heiligen Engel mit ihm, dann wird er auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen, und vor ihm werden alle Heidenvölker versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirte die Schafe von den Böcken scheidet, und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken.
Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, ihr [b]Gesegneten
meines Vaters, und erbt das Reich, das euch bereitet ist seit Grundlegung der Welt! Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich gespeist; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich beherbergt; ich bin ohne Kleidung gewesen, [c] und ihr habt mich bekleidet; ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht; ich bin gefangen gewesen, und ihr seid zu mir gekommen.
Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dich gespeist, oder durstig, und haben dir zu trinken gegeben? Wann haben wir dich als Fremdling gesehen und haben dich beherbergt, oder ohne Kleidung, und haben dich bekleidet? Wann haben wir dich krank gesehen, oder im Gefängnis, und sind zu dir gekommen? Und der König wird ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!


Hier spricht der Herr Jesus in seiner Herrlichkeit am Ende der Drangsal unmittelbar vor dem 1.000 jährigen Reich mit allen nicht irsraelitschen Menschen, die noch lebend auf der Erde sind.
Die Gemeinde wurde bereits vorher entrückt, viel in der Drangsal zum Glauben gekommene sind den Märtyrertod gestorben, aber die in der Dransal zum Glauben gekommen sind und die Drangsal bis zum Ende überlebt haben und keine Isareliten stehen jetzt vor dem Herrn Jesus.

Die eine Gruppe hier wird als Gesegnte vom Vater und als Gerechte bezeichnet. Sie haben Ihren Glauben dadurch gezeigt, dass sie in der Drangsal den Brüdern Jesu geholfen haben. Sie sind erlöst, sie gehen ins ewige Leben beginnend mit dem 1.000 jährigen Reich ein.

Matthäus 25, 41-46 (Schlachter 2000):Dann wird er auch denen zur Linken sagen: Geht hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist! Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich nicht gespeist; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir nicht zu trinken gegeben; ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich nicht beherbergt; ohne Kleidung, und ihr habt mich nicht bekleidet; krank und gefangen, und ihr habt mich nicht besucht!
Dann werden auch sie ihm antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder als Fremdling oder ohne Kleidung oder krank oder gefangen gesehen und haben dir nicht gedient? Dann wird er ihnen antworten: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr mir auch nicht getan!
Und sie werden in die ewige Strafe hingehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.

Die Nichtisareliten, die zwar die Drangsal überlebt haben, die aber nicht gerechtfertigt sind, die haben auch den Brüdern Jesus nicht geholfen, sie gehen ewig verloren.

In dieses Gericht kannst Du nicht kommen, weil

- wenn Du gläubig bist, Du vorher zum Herrn Jesus entrückt wirst
- wenn Du nicht bis zur Entrückung gläubig geworden bist, dann auch nicht mehr zum Glauben kommen kannnst (Zum Glauben kommen dann nur noch Menschen, die vorher nichts vom Herrn Jesus gehört haben)

Zu unterscheiden ist dieses Gericht vom Gericht vor dem weissen Thron nach den 1.000 Jahren (Offb 20,11-15) in dieses Gericht kommen alles jemals gelebten Ungläubigen und gehen danach ins ewige Feuer.

Mit dem Weltengericht nach Matth 25 haben haben heute lebende Christen nichts zu tun, sie sind dort als Zuschauer dabei, nachdem sievorher zum Herrn entrückt wurden.

Weltengericht (Matth 25) - für alle noch lebenden Nichtisraeliten am Ende der Drangsal (keine Gemeinde) vor dem 1.000 jährigen Reich - ewiges Feuer oder ewiges Leben

Gericht vor dem weissen Thron - für alles jemals gelebten nicht Erlösten nach den 1.000 Jahren mit dem Ergebnis ewiges Feuer.
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Re: Versöhnung aller Menschen mit Gott

Beitragvon Tiric » 22. April 2017 07:39

Hallo joh146,

Magdalena91 hat den Inhalt meines kurzen Beitrages gar nicht bestritten oder widerlegt. Dies dürfte auch ziemlich schwer fallen, da das Endgericht in allen Evangelien besprochen wird. Sie hat mir lediglich Kaltherzigkeit unterstellt und ist dann ausgewichen.

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Re: Versöhnung aller Menschen mit Gott

Beitragvon joh146 » 22. April 2017 07:57

Tiric hat geschrieben:Hallo joh146,

Magdalena91 hat den Inhalt meines kurzen Beitrages gar nicht bestritten oder widerlegt. Dies dürfte auch ziemlich schwer fallen, da das Endgericht in allen Evangelien besprochen wird. Sie hat mir lediglich Kaltherzigkeit unterstellt und ist dann ausgewichen.

- tiric


Hallo Tiric,

da möchte ich Dir auch nicht widersprechen, sie weicht öfter aus. Ich habe nur den Eindruck, dass sie das Weltengericht als Maßstab als Endgericht für alle Menschen sieht, an dem sich alles entscheidet.
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Re: Versöhnung aller Menschen mit Gott

Beitragvon magdalena91 » 22. April 2017 10:23

Tiric hat geschrieben:Hallo joh146,

Magdalena91 hat den Inhalt meines kurzen Beitrages gar nicht bestritten oder widerlegt. Dies dürfte auch ziemlich schwer fallen, da das Endgericht in allen Evangelien besprochen wird. Sie hat mir lediglich Kaltherzigkeit unterstellt und ist dann ausgewichen.

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Lieber Tiric, ich habe Dir keineswegs Kaltherzigkeit unterstellt. Beim Endgericht werden nun mal die Menschen in 2 Gruppen unterteilt, heisst es. Die Kaltherzigen sind dann die Böcke und die Warmherzigen die Schafe.

Mit diesem Gleichnis gab/gibt Jesus Christus jedem Bock die Möglichkeit, sich in der Gnadenzeit zum Schaf zu verändern. Eure Liebe sei nicht falsch, meidet das Böse hanget dem Guten an.[Römer 12, 9 lehrte auch Paulus.

Habe ich mich jetzt klarer ausgedrückt? Denn im Himmel/ Reich Gottes ist Friedfertigkeit, also Wandeln im Geiste gefragt. Warum das sich bis heute nicht einmal im Christentum vollends durchgesetzt zu haben scheint, liegt nicht an der Lehre Jesu, sondern wohl am Mangel an wahren Nachfolgern.
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