• PM
  • Friendship
  • News
ACHTUNG: Leider hatten wir in den letzten Tagen einige Datenbankprobleme, wodurch auch einige Benutzer-Accounts betroffen sind (und Login-Probleme entstehen könnten)

Hier klicken für weitere Informationen und Hilfe

Unfassbar!

Allgemeine biblische Themen könnt ihr hier diskutieren.

Unfassbar!

Beitragvon joh146 » 19. Mai 2017 12:26

Matthäus 13, 44-46 (Schlachter 2000):Wiederum gleicht das Reich der Himmel einem verborgenen Schatz im Acker, den ein Mensch fand und verbarg. Und vor Freude darüber geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft jenen Acker.
Wiederum gleicht das Reich der Himmel einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine kostbare Perle fand, ging er hin, verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.


Philipper 2, 5-8 (Schlachter 2000):Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war, [a] der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich [b] zu sein; sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen [c]; und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz. 


Verstehen wir, dass er alles verkaufte, das er hatte? Dass er es aufgab Gott gleich zu sein?
joh146
 
Beiträge: 3820
Registriert: 3. Mai 2013 14:14
Geschlecht: männlich
Glaubensrichtung / Konfession: Brüdergemeinde

Re: Unfassbar!

Beitragvon Abischai » 19. Mai 2017 20:47

Die Gleichnisse in Mt. sind unterschiedlich gerichtet.: Zum einen ist das Reich der Schatz, und der Mensch geht hin und verkauft alles, um das Reich zu bekommen, im anderen Gleichnis ist das Reich Gottes (also Gott selbst) der Perlenhändler, der jemanden von UNS findet und alles dafür hergibt.
Das erste ist Vorbild für unseren Ernst der Nachfolge, das zweite erinnert an den guten Hirten, der um eines verlorenen Schafes alle anderen in Sicherheit erst mal zurückläßt, um das eine zu suchen.

Er ist wunderbar, der Herr Jesus Christus und unser Vater in den Himmeln, und wir dürfen dazugehören !!
Das ist in der Tat unfaßbar, ich kann es nicht fassen. Aber ich darf es glauben und daheraus leben.
Benutzeravatar
Abischai
 
Beiträge: 8384
Registriert: 24. Oktober 2007 06:59
Geschlecht: männlich
Glaubensrichtung / Konfession: -----

Re: Unfassbar!

Beitragvon joh146 » 19. Mai 2017 22:54

Tatsächlich denke ich, dass beide Gleichnisse anders ausgelegt werden müssen (Die Auslegung stammt nicht von mir, halte sie aber für richtig). Ich musste nur an diese Gleichnisse plötzlich denken, als ich an Philipper 2 dachte, da war es mir klar.

Matthäus 13, 44 (Schlachter 2000):Wiederum gleicht das Reich der Himmel einem verborgenen Schatz im Acker, den ein Mensch fand und verbarg. Und vor Freude darüber geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft jenen Acker.


Der Mensch ist nicht ein normaler Mensch, da er ein Sünder ist und nicht den Herrn Jesus sucht.
Der Schatz ist nicht der Herr Jesus.
- Der Herr Jesus ist nicht verborgen, sondern die bekannteste Person der Weltgeschichte
- Schatz steht bildhaft für Israel
- Es wird nicht direkt der Schatz, sondern der Acker gekauft.

Also, der Herr Jesus sieht auf einem Acker (Welt) einen Schatz (Israel). Aus Freude verkauft er alles was er hat und kauf den Acker (Welt).


Matthäus 13, 45-46 (Schlachter 2000):Wiederum gleicht das Reich der Himmel einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine kostbare Perle fand, ging er hin, verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.


Der Kaufmann ist kein Mensch, da ein Sünder nicht Gott sucht.
Die Perle scheint die Gemeinde zu sein.
- Sie kommt aus dem Wasser (Bild für die Völker)
- Sie wächst langsam
- Erst wenn sie rausgehoben wird ist sie sein Eigentum (Entrückung)

Also, der Herr Jesus fand eine kostbare Perle (Gemeinde) und verkaufte um sie zu bekommen alles, was er hatte.

In beiden Fällen verkauft der Herrr Jesus alles, einmal für Israel und einmal für die Gemeinde. Er gibt sein Leben, sein Blut, er gab es auf Gott gleich zu sein.

Eben unfassbar:

Philipper 2, 5-8 (Schlachter 2000):Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war, [a] der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich [b] zu sein; sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen [c]; und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz. 
joh146
 
Beiträge: 3820
Registriert: 3. Mai 2013 14:14
Geschlecht: männlich
Glaubensrichtung / Konfession: Brüdergemeinde

Re: Unfassbar!

Beitragvon Schoham » 20. Mai 2017 16:05

joh146 hat geschrieben:Tatsächlich denke ich, dass beide Gleichnisse anders ausgelegt werden müssen


So denkt jeder sich das seine. Das darf auch sein. Es wäre anmassend die eigene Sicht als die einzig richtige zu denken und damit gegen die Liebe zu verstossen, die den anderen höher als sich selber sehen soll.

Wie auch immer man es auslegt. Solange Gott die Ehre darin gegeben wird sehe ich nichts verwerfliches.
Benutzeravatar
Schoham
 
Beiträge: 2446
Registriert: 21. November 2007 06:10
Geschlecht: weiblich
Glaubensrichtung / Konfession: Freie Evangelische Gemeinde

Re: Unfassbar!

Beitragvon joh146 » 21. Mai 2017 14:21

Schoham hat geschrieben:
joh146 hat geschrieben:Tatsächlich denke ich, dass beide Gleichnisse anders ausgelegt werden müssen


So denkt jeder sich das seine. Das darf auch sein. Es wäre anmassend die eigene Sicht als die einzig richtige zu denken und damit gegen die Liebe zu verstossen, die den anderen höher als sich selber sehen soll.

Wie auch immer man es auslegt. Solange Gott die Ehre darin gegeben wird sehe ich nichts verwerfliches.


Er gibt nur eine Auslegung und die gilt es zu suchen. Alles für gleich gültig zu erklären heisst letztlich der Ökumene und somit der Hure Babylons den Weg zu bereiten.
joh146
 
Beiträge: 3820
Registriert: 3. Mai 2013 14:14
Geschlecht: männlich
Glaubensrichtung / Konfession: Brüdergemeinde

Re: Unfassbar!

Beitragvon Gesetzt » 21. Mai 2017 17:48

Hallo Joh146,

Er gibt nur eine Auslegung und die gilt es zu suchen. Alles für gleich gültig zu erklären heisst letztlich der Ökumene und somit der Hure Babylons den Weg zu bereiten.

Mit der Auslegung sehe ich es ähnlich wie mit der Frau und Jesus:
Jesus und die Ehefrau sind auf einer Ebene: Jesus macht sich mit dem Mann gleich, der Mann macht sich mit seiner Ehefrau gleich, alle sind auf einer Ebene, trotz der Hierarchie. Dieses Prinzip gibt es meiner Meinung auch bei Auslegungen.

Als er eine kostbare Perle fand, ging er hin, verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.


Die Perle könnte auch als Jesus der Retter gedeutet werden, wenn Ihn jemand findet, gibt der Finder alles Weltliche, das er vorher hatte, auf und gibt alles für Jesus.


Wiederum gleicht das Reich der Himmel einem verborgenen Schatz im Acker, den ein Mensch fand und verbarg. Und vor Freude darüber geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft jenen Acker.


Hier ähnlich, aber bitte nur durch die enge Pforte.

Gruß
Dieses Leben ist nicht eine Frömmigkeit, sondern ein Frommwerden, nicht eine Gesundheit, sondern ein Gesundwerden, nicht ein Wesen, sondern ein Werden, nicht eine Ruhe, sondern eine Übung. Wir sind’s noch nicht; wir werden’s aber. (Martin Luther)
Benutzeravatar
Gesetzt
 
Beiträge: 35
Registriert: 4. September 2016 19:32
Geschlecht: männlich
Glaubensrichtung / Konfession: Evangelische Kirche

Re: Unfassbar!

Beitragvon joh146 » 22. Mai 2017 10:41

Hallo Gesetzt

ich verstehe, was Du meinst und Deine Sichtweisen sind ja auch die ersten, die einem im den Sinn kommen, weil wir so egozentrisch sind

Aber wer hat denn wirklich alles aufgegeben? Deshalb habe ich ja Philipper 2 zitiert. Dazu kommt, dass die Schrift klar bezeugt, dass niemand Gott sucht, niemand nach ihm fragt Unser vermeintliches Fragen nach Gott ist also nur eine Reaktion auf Gottes Ziehen.

Und Schatz und Meer haben in der Schrift auch Zuordnungen, nämlich Israel und Nationen. Für Deine Ansicht, dass man mehrere Auslegungen gleichberechtigt stehen lassen kann finde ich keinen Hinweis, auch Christus hat Gleichnissen eine eindeutige Erklärung zugebilligt.
joh146
 
Beiträge: 3820
Registriert: 3. Mai 2013 14:14
Geschlecht: männlich
Glaubensrichtung / Konfession: Brüdergemeinde

Re: Unfassbar!

Beitragvon DanEl » 22. Mai 2017 12:23

Hallo joh146,

joh146 hat geschrieben:Also, der Herr Jesus fand eine kostbare Perle (Gemeinde) und verkaufte um sie zu bekommen alles, was er hatte
Jesus braucht die Gemeinde nicht finden, denn er ist die Gemeinde/Leib/Tempel etc.

Denke mir das du da etwas zu viel hinein interpretierst.
Bin aber auch der Auffassung das ein Gleichnis nur eine Bedeutung zulässt.

Gruss
DanEl
 
Beiträge: 644
Registriert: 17. Mai 2016 16:13
Geschlecht: männlich
Glaubensrichtung / Konfession: Freie Evangelische Gemeinde

Re: Unfassbar!

Beitragvon ThomasWeritz » 22. Mai 2017 12:45

Hallo zusammen,

mich würde in dem Zusammenhang auch interessieren, wie man die Worte vesrstehen soll:
Philipper 2, 6 (Schlachter 2000):der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich [b] zu sein; 


... es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein.

Liebe Grüsse Thomas
1 Kor 13, 2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.
ThomasWeritz
 
Beiträge: 2066
Registriert: 26. Oktober 2011 17:52
Geschlecht: männlich
Glaubensrichtung / Konfession: -----

Re: Unfassbar!

Beitragvon Schoham » 22. Mai 2017 13:12

Menge drückt es recht gut aus.

Philipper 2, 6-7 (Menge):denn obgleich er Gottes Gestalt (= göttliche Wesensgestalt oder: Wesensart) besaß, sah er doch das Gleichsein mit Gott nicht als einen gewaltsam festzuhaltenden Raub (= unveräußerlichen, kostbaren Besitz) an;nein, er entäußerte sich selbst (seiner Herrlichkeit), indem er Knechtsgestalt annahm, ganz in menschliches Wesen einging und in seiner leiblichen Beschaffenheit als ein Mensch erfunden wurde;


Mit meinen Worten ausgesagt verstehe ich es so:

Obwohl der HERR Jesus Christus Gott ist, hielt er nicht daran fest Gott allein zu sein, sondern nahm zu seinem Gottsein das Menschsein an und wurde somit wie wir.
Benutzeravatar
Schoham
 
Beiträge: 2446
Registriert: 21. November 2007 06:10
Geschlecht: weiblich
Glaubensrichtung / Konfession: Freie Evangelische Gemeinde

Nächste

Zurück zu Allgemeine biblische Themen



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast