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Stellenwert von Ellen White in der STA Gemeinde

Geistesgaben, Gemeindeleben, Schmaler Weg, Christenverfolgung etc.

Re: Stellenwert von Ellen White in der STA Gemeinde

Beitragvon stereotyp » 12. März 2018 09:48

Hallo Andy,

also so richtig habe ich mich nicht mit der STA oder Ellen White auseinandergesetzt. Aber ich hatte mal ihr Buch gelesen. Mit dem selben Interesse wie ich auch Dave Hunt gelesen habe. Ich fand auch Walter Veits Vorträge spannend - vor allem als Aluhut-Träger. Dass sie eine Prophetin gewesen sein soll, hatte mir damals schon die Erwartungen in die Höhe schießen lassen.
Aber was davon geblieben ist, kann ich gar nicht sagen. Ob es an dem "Ruf" der STA liegt.. keine Ahnung. Aber etwas "anrüchiges" hatte es schon.

Aber an dieser Stelle würde ich aber gerne mal etwas relativieren: Die STA ist nicht die einzige Denomination, die sich (in Teilen, mal mehr mal weniger) auf einen Propheten beruft und aus dieser Tatsache, bzw. dem was sie sagte, einen Gutteil ihrer Theologie begründen. Charismatiker haben diesbezüglich einen anderen Stand, obwohl sie (in Teilen, mal mehr mal weniger) das gleiche tun. Sie lassen sich nur nicht so leicht von anderen auseinanderhalten. Und ehrlich gesagt... als jemand, der mit Eschatologie wenig zu tun hat, wüsste ich ehrlich gesagt nicht, wo der Unterschied zwischen einem Adventisten und einem Baptisten liegen würde. Was ich weiß ist, dass es u.a. um den Zeitpunkt der Rückkehr Jesu geht.

Andy1 hat geschrieben:Ich persönlich finde das äußerst schade, da ich denke, dass einem so viel von Gottes reichem Schatz verborgen bleiben wird…..dennoch hat Gott jedem seinen freien Willen gelassen, und auch das ist gut so.
Nein... nein, also grundsätzlich sollte die Bibel gelesen werden. So ein Vorurteil ist natürlich nicht schön.. Und auf mehr läuft es zumindest bei denjenigen hinaus, die sich damit nicht auskennen. Aber solche Äußerungen lassen auch schnell mal den Verdacht aufkommen, dass da jemand mehr von sich (oder jemanden) hält, als sich gebührt. Das kennen wir aus anderen Denominationen.

Ich glaube, wenn wir hier gewinnorientiert diskutieren wollen, sollten wir diese "Vorurteile" in Demut annehmen, und uns offen präsentieren. Ohne versteckte Absichten, mit offenem Visier und ohne Tiefschläge. So klappt es ja auch mit anderen Denominationen. Seid euch eurer Unterschiede bewusst. Wenn ihr glaubt, dass das die Wahrheit ist, wird sie im "Feuer" des Forums bestehen bleiben.. um das mal etwas prosaisch auszudrücken. Das wäre eigentlich ein guter Rat für alle, denke ich.

MfG
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Re: Stellenwert von Ellen White in der STA Gemeinde

Beitragvon Ellipirelli » 12. März 2018 11:09

Hallo Andy,

ich hatte nie ein Vorurteil gegen E. White. Habe auch einiges gelesen, bis ich merkte, dass fast in jedem Buch ein anderer Sprachstil zu finden ist.
Meine Recherchen haben meinen Verdacht bestätigt.

Ellen White hat weite Teile ihrer "Prophetien" von anderen abgeschrieben.

Wenn du willst, kann ich das hier öffentlich machen.
Bist du sicher, dass E. White, "Das Leben Jesus", selbst geschrieben hat?

LG
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Re: Stellenwert von Ellen White in der STA Gemeinde

Beitragvon Andy1 » 12. März 2018 11:46

Ellipirelli hat geschrieben:Ellen White hat weite Teile ihrer "Prophetien" von anderen abgeschrieben.
Wie viele Teile wurden von den Schreibern des NT aus dem AT übernommen und zitiert? Natürlich habe ich mich u.a. mit dem Plagiatsvorwurf beschäftigt genau wie mit den tausend anderen Vorwürfen mit denen von EGW bewiesen werden soll ein falscher Prophet zu sein der dem Teufel in die Hände spielt.
Ich weiß auch, dass es als nahezu erwiesen gilt, dass Sie von „Der große Kampf“ bis zu zwei Drittel abgeschrieben hat. Und? Auch EGW hat das Rad nicht neu erfunden, so wie jeder der eine Doktorarbeit schreibt oder jede andere Akademiker in der heutigen Zeit. Jeder trägt von jedem zusammen und nennt es nachher seine eigene Arbeit. Manchmal werden dabei sogar deren Formulierungen und Schreibstil übernommen. Warum nicht, wenn es genau in Übereinstimmung mit dem ist was ich aussagen und ausdrücken möchte?

Wer nach einem Grund der Ablehnung sucht wird garantiert fündig werden. Das gilt nicht nur für die Schriften von EGW sondern genauso für die Bibel….jeder der schon mal mit einem militanten Atheisten diskutiert hat wird das bestätigen können.

Gruß
Andy
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Re: Stellenwert von Ellen White in der STA Gemeinde

Beitragvon Bert80 » 12. März 2018 12:13

Bonnie schreibt:

Der Glaube an Jesus Christus, seinen Tod für unsere Sünden, die Annahme und das Bekenntnis als unseren Herrn und die Nachfolge sind entscheidend, NICHT ein intensives Bibelstudium VOR der Taufe.

Es sieht so aus, als wäre dieser Irrglaube nicht nur bei den ZJ Praxis :( . Die Verwandtschaft dieser beiden Glaubensgemeinschaften lässt sich in einigen Punkten nicht verleugnen.


Vor einiger Zeit stand unter "kirchliche Nachrichten" in unserer Stadt die Ankündigung der Freien evangelischen Gemeinde: Wir haben in 2 Wochen eine Taufe. Wer gerne getauft werden möchte, melde sich bitte da und da an.

Nach meinem Verständnis ist die Taufe eine sehr wichtige Entscheidung im Leben eines Menschen. Das darf man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Man kann sich nicht "mal eben" taufen lassen. Da muss man sich schon darüber informieren, auf was man sich da ein lässt. Und deshalb finde ich, dass es sehr wohl wichtig ist, sich über alles zu informieren, was Jesus und in seinem Wort mit teilt. Das sagt Jesus ja auch selbst in dem von Dir zitierten Vers in Matthäus. Die Gründe, die Du anführst, stehen ja auch alle in der Bibel-

Außerdem muss man zusätzlich Folgendes bedenken:
Wo Paulus auch hin kam - wohin ging er ? Richtig. Er ging in die Synagogen. Und wen traf er da ? Lauter Leute, die die Bibel (damals das AT) genau kannten. Das waren echte Juden, aber auch viele Juden Genossen, also Leute, die wie Juden lebten, aber noch nicht beschnitten waren. Den letzteren erklärte Paulus, dass seit der Auferstehung Jesu die körperliche Beschneidung hinfällig sei. Vielmehr komme es auf die "geistige" Beschneidung am Herzen an. Deswegen fielen ihm ja auch - sehr zum Ärger der Juden - die Proselyten scharenweise zu.

Alle diese Leute kannten die Schrift besser als die meisten Christen heute. Die Schrift brauchten sie nicht mehr neu zu lernen. Sie mussten nur noch erkennen, dass Jesus der verheißene Messias und das Lamm Gottes war. Alles Andere wussten sie.

Diese Situation ist heute völlig anders. Deshalb finde ich die Bekanntmachung und die Taufpraxis der Freien evangelischen Gemeinde in unserm Ort reichlich leichtfertig, die gründliche Unterweisung vor der Taufentscheidung dagegen völlig gerechtfertigt. Wer so leichtfertig tauft wie bei uns die Freie evangelische Gemeinde kann auch getrost Säuglinge taufen. Da gibt es kaum einen Unterschied.

L G v. Bert
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Re: Stellenwert von Ellen White in der STA Gemeinde

Beitragvon Bert80 » 12. März 2018 12:37

Hallo Elli.

Als ich noch ein junger Mensch war, machte der Enkel von Ellen White, der ihre Hinterlassenschaft verwaltete und seine Oma noch sehr gut gekannt hatte, eine Tour durch Deutschland. Und da habe ich ihn so Einiges gefragt, u.a., welcher Art die Visionen und Bilder gewesen seien, die Gott ihr gesandt habe. Waren es Film ähnliche Szenen oder war es so etwas wie eine Dia-Schau mit stehenden Bildern ?

Er hat mir dann gesagt, dass es seines Wissens stehende Bilder gewesen seien, keine Film ähnlichen Bilder.

Wegen ihrer geringen Schulbildung konnte EW mit den Bildern eigentlich nichts anfangen. Doch sie hatte eine Reihe von Büchern in ihrem Besitz, die von kompetenten Historikern verfasst worden waren. Diese Titel hat sie auch bekannt gegeben und der Gemeinde zum Studium empfohlen. Und wenn sie in diesen Büchern Beschreibungen fand, die zu den Bildern passten, die sie in der Vision gesehen hatte, hat sie Vieles in ihren eigenen Worten zu den Bildern wieder gegeben und einen teil auch wörtlich zitiert. Entsprechend den damaligen Gepflogenheiten hat sie aber die Zitate nicht kenntlich gemacht. Das geschah erst, als das Copyright gültig wurde. Im "Großen Kampf" hat sie das aber von Anfang an im Vorwort vermerkt.

Wenn Du das AT liest, wirst Du eine Reihe von Hinweisen auf nicht kanonische Bücher finden, aus denen abgeschrieben wurde. Leider sind diese Bücher verloren gegangen. Da haben also die Propheten auch schon abgeschrieben, wenn das zu dem passte, was Gott ihnen offenbart hatte.

Das ganze ist auch eine Frage des Inspirations-Verständnisses. Welche Ansprüche daran sind gerechtfertigt und welche nicht ?

L G v. Bert
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Re: Stellenwert von Ellen White in der STA Gemeinde

Beitragvon Ellipirelli » 12. März 2018 15:34

Andy1 hat geschrieben:
Ellipirelli hat geschrieben:
Ellen White hat weite Teile ihrer "Prophetien" von anderen abgeschrieben.

Wie viele Teile wurden von den Schreibern des NT aus dem AT übernommen und zitiert?

Wir dürfen die Aussagen eines Menschen, nicht mit dem Wort Gottes auf eine Stufe stellen.

Andy1 hat geschrieben:Ich weiß auch, dass es als nahezu erwiesen gilt, dass Sie von „Der große Kampf“ bis zu zwei Drittel abgeschrieben hat. Und? Auch EGW hat das Rad nicht neu erfunden, so wie jeder der eine Doktorarbeit schreibt oder jede andere Akademiker in der heutigen Zeit. Jeder trägt von jedem zusammen und nennt es nachher seine eigene Arbeit. Manchmal werden dabei sogar deren Formulierungen und Schreibstil übernommen. Warum nicht, wenn es genau in Übereinstimmung mit dem ist was ich aussagen und ausdrücken möchte?

Jeder trägt etwas zusammen, ja....so ist das. Damals musste man das Zusammengetragene noch nicht benennen, war noch nicht strafbar, wie heutzutage.

Sie gab an, dass ihre Bücher, ihr direkt vom Heiligen Geist eingegeben wurden. Die Fakten sprechen aber dagegen, warum, weil sie abgeschrieben hat und dies nicht erwähnte.

Sie hätte sagen müssen, ich habe den Text, von diesem oder jenem Autor übernommen.
Nein, das hat sie nicht gemacht. Das ist mehr als erwiesen, auch wenn so mancher das gern anders darstellen möchte.
Wenn du Werbung für das Buch "Das Leben Jesus" machst, dann solltest du auch erwähnen, dass vieles von einem anderen Autor stammt.
Dadurch muss das Buch nicht schlecht sein...nein, darum geht es nicht.

Patriarchen und Propheten kann ich auch sehr empfehlen. Tatsache ist, dass sie auch bei diesem Buch, von einem oder von zwei Autoren abgeschrieben hat. Sie gab aber vor, dass sie den Inhalt selbst schrieb.

Was bin ich, wenn ich sage: Letztes Jahr hatte ich, eine direkt von Gott eingegebene Vision, die ich in Gottes Auftrag niederschrieb.
Jemand liest das und stellt fest, dass er den Inhalt bereits schon woanders las. :(
Ich glaube kaum, dass derjenige noch interessiert wäre, irgendetwas von mir zu lesen....

Normalerweise sagt man doch - so würde ich das machen - "Du lügst, ich brauche das nicht, ich werde nie wieder etwas von deinen Eingebungen lesen, schäm dich".

Normale Menschen wenden sich dann doch ab...Bei den Adventisten ist das umgekehrt.
Sie bleiben bei ihrer von Gott berufenen Prophetin/Botin.
Ich verstehe das nicht, ich muss aber auch nicht alles verstehen.

LG
Elli
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Re: Stellenwert von Ellen White in der STA Gemeinde

Beitragvon Andy1 » 12. März 2018 17:22

Ellipirelli hat geschrieben:Normale Menschen wenden sich dann doch ab...Bei den Adventisten ist das umgekehrt.
Sie bleiben bei ihrer von Gott berufenen Prophetin7Botin.

Was bin ich, wenn ich sage: Letztes Jahr hatte ich, eine direkt von Gott eingegebene Vision, die ich in Gottes Auftrag niederschrieb.
„Normale Menschen“ suchen zumeist nicht nach der Harmonie sondern der Disharmonie. Sie werfen Widerspruch und Abweichung in einen Topf. Bei der Bibel machen es die Atheisten so und bei EGW machen es alle Christen außerhalb der STA.
So heißt (um Dein Beispiel aufzugreifen) „direkt vom hl. Geist eingegeben“ für mich nicht, dass Gott jedes ausformulierte Wort in den Mund legen muss welches aufgeschrieben werden soll. Ich denke, dass das auch bei keinem Propheten so der Fall war. Sondern Gott gibt ein Bild und der Prophet formuliert. Wenn es diese Formulierung an anderer Stelle schon gab die der Prophet aufgreift stellt das für mich auch kein Problem dar. Ich denke wie gesagt so oder so nicht, dass EGW groß etwas Neues erfunden hat. Am meisten hatte es mich beispielsweise überrascht zu sehen, dass selbst die Verbindung des Malzeichen des Tieres mit dem eschatologischen Sonntagsgesetz nicht von ihr stammte sondern bereits im 15. Jahrhundert schon in schriftlicher Form vorlag. Leider hab ich es nicht mehr zur Hand um es zu zeigen.
EGW hat, das will ich damit sagen keine neue Lehre erfunden sondern lediglich vergessene und wichtige Dinge die vor allem für unsere Zeit relevant sind wieder betont. Dabei waren ihre Visionen normalerweise nie der Anfang der jeweiligen Lehre in der zu ihrer Zeit noch jungen Gemeinschaft sondern Ihr wurden genau umgekehrt in bestätigender Form die Visionen und Botschaften von Gott gegeben…….zumeist genau dann wenn die entsprechende Sache bzw. Lehre in der Gemeinschaft gerade diskutiert wurde. Dinge und Schriftstücke die in diesem Zusammenhang zuvor auf dem Tisch lagen und diskutiert wurden hat sie dann auch verwendet.

Für Dich mag es „unverständlich“ sein, dass ich mich nicht „abwende“. Aber ich habe für mich den Geist Gottes in ihren Zeugnissen erkannt, so wie Du den Geist Gottes in der Bibel trotz der zahllosen Widerspruche (oberflächlich betrachtet) trotzdem siehst. Daran werden auch sämtliche denunzierenden Kritiken aus dem Netz nichts mehr ändern die ich nahezu alle auswendig kenne und alle betrachtet habe.

Gruß
Andy
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Re: Stellenwert von Ellen White in der STA Gemeinde

Beitragvon Ellipirelli » 12. März 2018 18:21

Andy1 hat geschrieben:„Normale Menschen“ suchen zumeist nicht nach der Harmonie sondern der Disharmonie. Sie werfen Widerspruch und Abweichung in einen Topf. Bei der Bibel machen es die Atheisten so und bei EGW machen es alle Christen außerhalb der STA.

Starke Aussage:
Du schreibst, dass alle Christen, außerhalb der STA, EGW so beurteilen, wie Atheisten die Bibel beurteilen.... :(

Andy1 hat geschrieben:So heißt (um Dein Beispiel aufzugreifen) „direkt vom hl. Geist eingegeben“ für mich nicht, dass Gott jedes ausformulierte Wort in den Mund legen muss welches aufgeschrieben werden soll. Ich denke, dass das auch bei keinem Propheten so der Fall war. Sondern Gott gibt ein Bild und der Prophet formuliert. Wenn es diese Formulierung an anderer Stelle schon gab die der Prophet aufgreift stellt das für mich auch kein Problem dar.
Du ziehst immer den Vergleich mit den Propheten des alten Testaments.
Ich verstehe das nicht. Sie hat vorgetäuscht, etwas geschrieben zu haben.....das aber für euch völlig in Ordnung ist und dadrüber hinaus noch gut genug ist, um sie mit den Propheten des AT gleichzusetzen.
Kannst du mir bitte erklären, mit welchem Recht, wieso und warum, der Vergleich mit den alttest. Propheten überhaupt zulässig ist.? Wie kommen solche Gedanken überhaupt zustande.?
Nun, was hat EGW , dass man sagen könnte, sie sei so gut, und vor allem so glaubwürdig wie Jesaja...? Warum wurde überhaupt EGW von Gott berufen, was muss sie uns mitteilen, was verpassen wir, wenn wir nicht auf sie hören..?

LG
Elli
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Re: Stellenwert von Ellen White in der STA Gemeinde

Beitragvon Andy1 » 12. März 2018 19:06

Ellipirelli hat geschrieben:Du schreibst, dass alle Christen, außerhalb der STA, EGW so beurteilen, wie Atheisten die Bibel beurteilen.... :(
Ich denke dies ist ein sehr treffender Vergleich, ja.
Ellipirelli hat geschrieben:Sie hat vorgetäuscht, etwas geschrieben zu haben....
Du siehst es als böswillige Täuschung womit Du ihr unterschwellig unterstellen möchtest, dass sie sich Lorbeeren einstreichen wollte die ihr nicht zustehen…..also sie wollte sich erhöhen. Ein Charakterzug, den ich in all den Schriften nicht einmal ansatzweise erkennen konnte……wo hast Du diesen sonst entdeckt? Es ging ihr immer nur darum Christus zu erhöhen und ihn als den darzustellen der er ist.
Nimm es nicht persönlich, aber zumeist ist es so, dass das was man anderen unterstellt für einen selber zutrifft, eben weil man dem anderen nicht zutraut anders zu sein als man selber.
Sie mag einen großen Teil mehr oder weniger wörtlich von anderen übernommen haben, für Sie (EGW) und für mich gibt es dennoch kein Anlass zu sagen, dass es nicht von ihr stammt, oder dass es nicht trotzdem ihre eigene von Gott gegebene Gedanken waren oder einen Grund dass man ihr gar Böswilligkeit unterstellen muss. Zu ihrer Zeit war (wie gesagt) jene Handhabe mit Texten üblich.
Ellipirelli hat geschrieben:Du ziehst immer den Vergleich mit den Propheten des alten Testaments.
Warum sollte ich einen Unterschied machen? Prophet ist Prophet…eine Abstufung in Autorität erkenne ich zwischen kanonischen und außerkanonischen Propheten nicht. Die Schrift ist nur der Maßstab an dem der Prophet gemessen wird (wahrer oder falscher Prophet).

Gruß
Andy
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Re: Stellenwert von Ellen White in der STA Gemeinde

Beitragvon Ellipirelli » 12. März 2018 22:07

Andy1 hat geschrieben:
Ellipirelli hat geschrieben:
Du ziehst immer den Vergleich mit den Propheten des alten Testaments.

Warum sollte ich einen Unterschied machen? Prophet ist Prophet…eine Abstufung in Autorität erkenne ich zwischen kanonischen und außerkanonischen Propheten nicht. Die Schrift ist nur der Maßstab an dem der Prophet gemessen wird (wahrer oder falscher Prophet).

Dann erklär mir doch bitte, was jetzt so besonders an EGW ist? Warum hat unser Gott sie gesandt? Was habt ihr, was wir nicht haben?
Warum ist sie überhaupt eine Prophetin? Was prophezeit sie uns?
Andy1 hat geschrieben:
Ellipirelli hat geschrieben:
Sie hat vorgetäuscht, etwas geschrieben zu haben....

Du siehst es als böswillige Täuschung womit Du ihr unterschwellig unterstellen möchtest, dass sie sich Lorbeeren einstreichen wollte die ihr nicht zustehen…..also sie wollte sich erhöhen.

Nicht unterschwellig, sie hats getan, das ist nun mal so.
Heutzutage wäre das eine Straftat, damals nicht, aber vor Gott und den Menschen war das eine Sünde, ja, eine Täuschung.
Wir sprechen hier nicht von ein paar Texte, nein, sie hat sehr viel, ja sogar ganze Bücher abgeschrieben. Natürlich ist das eine Täuschung, was sonst? Soll das eine gute Tat sein?

Sie hätte das sagen müssen, hat sie aber nicht. Ich wiederhole mich, ich kann eure Huldigung auf ihre Person, überhaupt nicht verstehen, zumal ich nicht einmal weiß, was nun so besonders an ihrer Person sein soll.
Ihre, unter ihrem Namen veröffentlichten Bücher, sind mehr oder weniger, je nach Autor, gut, aber auch nicht viel besser, als von anderen Autoren. In Sachen Seelsorge, habe ich nichts Brauchbares gelesen... so wie die Christen halt damals, im 19 Jahrhundert dachten.
Was hat sie über Sexualität geschrieben, unglaublich.

Der Vergleich mit Jesaja ....geht gar nicht, absolut nicht. Hier ist für mich eine Grenze überschritten, wo ich kein Verständnis mehr habe.

Für jeden, aus jeder Denomination, gilt Folgendes:
Offenbarung 22, 18-19 (Schlachter 2000):Fürwahr, ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand etwas zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, von denen in diesem Buch geschrieben steht; und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buches dieser Weissagung, so wird Gott wegnehmen seinen Teil vom Buch des Lebens und von der heiligen Stadt, und von den Dingen, die in diesem Buch geschrieben stehen.


Sagt ihr nicht sogar, dass unser Gott, eure Prophetin beauftragte, dass sie, zu "diesen Dingen" hinzufügen solle..

LG
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