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Saul und die Totenbeschwörerin

Themen die das Alte Testament betreffen könnt ihr hier diskutieren.

Re: Saul und die Totenbeschwörerin

Beitragvon DanEl » 17. August 2017 10:35

...
Zuletzt geändert von DanEl am 17. August 2017 12:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Saul und die Totenbeschwörerin

Beitragvon Helmuth » 17. August 2017 10:49

In Ordnung, ich werde dich ab nun in Ruhe lassen, denn du bist aufgebracht und verunsichert und in diesem Gemüt zu sachlicher Diskussion einfach nicht fähig. Aber nochmals:

!! Diese Quelle kommt nicht von mir !!

Deine Worte zeigen in etwa an, woher sie kommen. Wenn du willst dann per PN. Schade, aber ich wollte dich nach Wien einladen oder auch dich besuchen kommen. Das kömma jetzt wohl wieder vergessen.

Der Herr behüte deine Seele.

(PS: Helena wird's aushalten :-) )
Herzliche Grüße
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Re: Saul und die Totenbeschwörerin

Beitragvon Abischai » 17. August 2017 10:59

Als einige von uns im letzten Jahr bei Dave versammelt waren, sprach ich davon, daß ich den Eindruck hätte, daß der Herr einen ganz besonderen Wert auf die Art und Weise unseres Umgangs miteinander legen würde. Denn er hatte ja auch gesagt, daß die Welt erkennen würde, "daß ihr meine Jünger seid", indem wir Liebe untereinander hätten.
Ich weiß nicht mehr genau wer, DanEl oder Caramillus, einer von Euch beiden sagte daraufhin geheimnisvoll, daß dies "der Wein der Stunde" sei.
Das hat Priorität. Und wenn sich an dem Thema "Saul und..." hier die Geister scheiden, dann muß es eben so sein. Daß Brüder sich darob auseinanderdividieren lassen, muß nicht unbedingt sein. So achte einjeder auf seine Worte und den anderen höher als sich selbst (Eph. 5;21)!
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Re: Saul und die Totenbeschwörerin

Beitragvon DanEl » 17. August 2017 11:07

:-)

Helmuth... entschuldige bitte dass ich dich irgendwie zum Teil falsch verstanden habe und was behauptet habe was nicht stimmt!
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Re: Saul und die Totenbeschwörerin

Beitragvon Tiric » 17. August 2017 15:13

DanEl hat geschrieben:Helmuth... entschuldige bitte dass ich dich irgendwie zum Teil falsch verstanden habe und was behauptet habe was nicht stimmt!


DanEl, zum zweiten Mal an diesem Tag zolle ich Dir Respekt
und grüße Dich mit Johannes 16, 13-14

- tiric
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Re: Saul und die Totenbeschwörerin

Beitragvon Abischai » 17. August 2017 15:25

Wenn wir jetzt noch die gegenseitigen Belobigenungen ausblenden, beginnt die Sache glaubwürdig zu werden. :-)
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Re: Saul und die Totenbeschwörerin

Beitragvon helena » 17. August 2017 17:04

Hallo an alle!

Nachdem ich die Diskussion mit großem Interesse verfolgt habe, möchte ich mich bei euch bedanken und melde mich nun auch zum Wort.

Ich neige dazu, dass es doch kein Samuel war... Da Gott sonst auf keine Weise mehr zu Saul gesprochen hat, wieso sollte Er dann exakt die Gräueltat, die Er verabscheut nun noch unterstützen und einen Toten (wenn auch nur für kurze Zeit) auf Wunsch einen sündigen Menschen erwecken?!

Wo ich mich mit dieser Geschichte aber beschäftigte, komme ich nun auf die folgende Gedanken:

Es kann doch sein, dass Saul hier nicht aus seinem Eigenwillen, sondern aus purer Verzweiflung so handelte... Ein völlig verzweifelter Mensch kann schon auf die dumme Gedanken kommen...

Und unser barmherziger Gott gab ihm noch eine Chance, indem Er doch redete (durch wen auch immer). Hätte Saul diese Chance ergriffen, zur Reue gekommen und Gott um seine Gnade gefleht, hätte er wahrscheinlich wenn auch nicht sein Leben, aber seine Seele retten können.
Nachdem er die schreckliche Botschaft hörte, wollte er doch nicht essen, es wird auch im Text betont.
Ja, ich weiß, dass solche Worte einem schon den Appetit verderben mögen. Aber es könnte sein, Saul wollte so seine Reue dem Herrn zeigen und Ihn um Vergebung bitten, was der Teufel durch die Hexe unbedingt verhindern wollte, und sie hatte so aufdringlich auf Saul eingeredet, dass er doch dann aß.
Zuletzt geändert von helena am 17. August 2017 17:16, insgesamt 1-mal geändert.
Und der Geist und die Braut sprechen: Komm!
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Re: Saul und die Totenbeschwörerin

Beitragvon Bert80 » 17. August 2017 17:11

DanEl schreibt:
Wenn das der Fall so direkt ist wie du ihn hier Schilderst... so frage ich mich. Wie konnte Elia und Mose sich Jesus und den anderen zwei Jüngern auf dem Ölberg erscheinen? Sowohl Samuel als auch Elia und Mose sind tot...Elia und Mose mussten irgendwie aus diesem Tiefschlaf raus, denn sie wurden gebraucht.
Nach deiner Logik muss es sich dann auch Wiedersprechen den anderen Stellen gegenüber.


Lieber DanEl.

Deine Frage ist vollkommen berechtigt. Deshalb gebe ich Dir hier meine Sicht der Dinge darauf:

Mose und Elia:

Elia ist nicht gestorben, sondern von "feurigen Rossen und Wagen" lebendig in den Himmel entrückt worden. Er ist heute bei Gott.
Israel erwartete schon beim Tod Jesu, dass Elia zurück kommen werde. Das kommt sowohl bei Johannes wie auch bei den Jüngern und am Kreuz zum Ausdruck. Elia lebt und steht Gott zu Diensten.

Mose ist gestorben. Gott JHWH, also Jesus selbst, hat ihn damals auf dem Berg Nebo beerdigt. Aber sein Grab wurde nie gefunden. Judas schreibt, dass der Erzengel Michael (möglicherweise Jesus selbst) mit Satan um den Leichnam stritt. Beide beanspruchten ihn für sich. In Verbindung mit der Geschichte vom Verklärungsberg sehe ich, dass Michael damals den Streit mit Satan gewonnen hat. Mose lebt, wie Elia, ebenfalls bei Gott im Himmel und steht ihm zu Diensten..

Nach meiner Meinung handelt es sich hier um die beiden Prototypen für die auferstandenen und für die lebend verwandelten Gerechten bei der Wiederkunft Jesu..

Wenn diese beiden auf dem Verklärungsberg erscheinen, so steht das mit keinem Wörtchen, nicht mal mit einem Buchstaben, in Verbindung mit einer generellen oder auch besonderen Möglichkeit, dass Verstorbene erscheinen.

Hinter der Ansicht, dass Verstorbene erscheinen können, steckt der Glaube an einer unsterblichen Seele des Menschen. Dier Glaube basiert aber auf der ersten Lüge des Teufels bei Eva, dass sie mitnichten des Todes sterben würden, wenn sie Gott ungehorsam würden. Im Laufe der Weltgeschichte ist dieser satanische Glaube an einen unsterblichen Teil des Menschen fast zu allen Religionen durch gedrungen. Nur die jüdische Religion blieb davon offiziell unberührt. Was nicht heißen soll, dass es wohl auch abgefallene Juden gab, die an diese Lehre glaubten. In der katholischen Kirche gehört diese teuflische Lehre von der unsterblichen Seele seit der Zeit kurz vor der Reformation zu den Dogmen. Man brauchte sie, um z.B. das Fegefeuer zu erklären und um damit Geld zu verdienen (Ablass !) Aber auch im protestantischen und Evangelikalen Lager gibt es manche Anhänger dieser Lehre, meistens deshalb, weil man die Bibel nicht oder nur oberflächlich kiest. oder einfach nachredet, was andere vorsagen. Aber auch im Dispensationalismus benötigt man die Lehre von der Unsterblichen Seele, um die abscheuliche Höllenlehre dieser Denomination zu stützen.

Aus Deinen Aussagen, auch an anderen Stellen, glaube ich entnehmen zu können, dass auch Du an das Weiterleben eines Teiles des Menschen nach seinem Tod glaubst. Wir haben das hier im Forum ja im Tread über die unsterbliche Seele des Langen und Breiten diskutiert, so dass sich hier eine weitere Diskussion darüber erübrigt.

L G v. Bert.
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Re: Saul und die Totenbeschwörerin

Beitragvon Abischai » 17. August 2017 17:35

Bert !?!? Was hat man Dir denn in den Tee gemischt? Verstehe ich das richtig? Das, was die Bibel und folglich auch Menschen über das Wesen im Totenreich mitteilen, lehnst Du ab?

Die "Unsterblichkeit der Seele" ist vielleicht ein Begriff, von Menschen gemacht, aber es geht hier darum, daß ein Mensch der einmal gezeugt wurde und gelebt hat, nie wieder im Nirvana verschwinden wird.
Wenn die Bibel mit "Seele" das irdische Leben meint, so ist andererseits doch aber auch der Teil gemeint, der auferstehen wird, der einen neuen Leib erhalten wird. OK, vielleicht ist das der Geist und nicht die Seele, das weiß ich nicht so genau, ist auch egal. Aber ich hoffe nicht, daß Du dem Irrglauben der Sadduzäer nacheiferst, das hatte der Herr Jesus doch eigentlich ein für allemal geklärt, oder nicht?
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Re: Saul und die Totenbeschwörerin

Beitragvon jonas.sw » 17. August 2017 20:44

Was sicherlich klar ist. Sich an Totenbeschwörer zu wenden ist eine klare Sünde und es führt zu keinen guten Ende. Sogar die Söhne müssen sterben.
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