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Sünde gegen den Heiligen Geist

Wie lebt man das Christein aktiv im Alltag, worauf kommt es an? Wie geht mit Herausforderungen im Job um? Können wir als Christ einen Unterschied machen? SOLLEN wir als Christ einen Unterschied machen?

Sünde gegen den Heiligen Geist

Beitragvon oehmspecht » 28. September 2008 18:24

Da haben wir wieder so ein "Problemchen" welches es Wert ist, angesprochen zu werden und ich bitte um eifriges Mittun!
Also, was ist die Sünde gegen den Heiligen Geist. Ist es der Abfall vom schon erreichten Glauben an Jesus Christus, also von der Ablehnung der Gnade Gottes obwohl man weiss, dass sie die Wahrheit ist, die ins jenseitige Ewige Leben führt?
Grüsse Otto
Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.

Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, spricht Gott der HERR, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.
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Re: Sünde gegen den Heiligen Geist

Beitragvon Django » 28. September 2008 18:30

Auch wenn ich Gefahr laufe, mir damit Feinde zu machen:

Könnte es bedeuten, z.B. etwas das durch den heiligen Geist gewirkt wird, als vom Teufel zu beschimpfen? Ich will ganz vorsichtig damit sein und will jetzt nicht behaupten dass es das ist. Aber könnte es das bedeuten?

Desweiteren bedeutet die Sünde gegen den Heiligen Geist vielleicht, dass man zwar weiß, was er einem sagen will(also wenn der hl geist einen zum besipiel auf eine sünde aufmerksam macht), aber bewusst nicht auf ihn hört, nicht Buße tut, immer tiefer in den Sumpf der Sünde gerät...
"Denn ihr werdet mit Freuden ausziehen und in Frieden geleitet werden; die Berge und Hügel sollen vor euch in Jubel ausbrechen und alle Bäume des Feldes in die Hände klatschen." Jesaja 55, 12
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Re: Sünde gegen den Heiligen Geist

Beitragvon Django » 28. September 2008 18:41

Matthäus 12, 22-32 (Schlachter (2000)):22Da wurde ein Besessener zu ihm gebracht, der blind und stumm war, und er heilte ihn, so daß der Blinde und Stumme sowohl redete als auch sah. 23Und die Volksmenge staunte und sprach: Ist dieser nicht etwa der Sohn Davidsd»Sohn Davids« war ein biblischer Titel des Messias (vgl. 1Chr 17,11-14; Mt 22,42).?
24Als aber die Pharisäer es hörten, sprachen sie: Dieser treibt die Dämonen nicht anders aus als durch Beelzebul, den Obersten der Dämonen!
25Da aber Jesus ihre Gedanken kannte, sprach er zu ihnen: Jedes Reich, das mit sich selbst uneins ist, wird verwüstet, und keine Stadt, kein Haus, das mit sich selbst uneins ist, kann bestehen. 26Wenn nun der Satan den Satan austreibt, so ist er mit sich selbst uneins. Wie kann dann sein Reich bestehen? 27Und wenn ich die Dämonen durch Beelzebul austreibe, durch wen treiben eure Söhne sie aus? Darum werden sie eure Richter sein. 28Wenn ich aber die Dämonen durch den Geist Gottes austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen!
29Oder wie kann jemand in das Haus des Starken hineingehen und seinen Hausrat rauben, wenn er nicht zuerst den Starken bindet? Erst dann kann er sein Haus berauben. 30Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich, und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut!
31Darum sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird den Menschen nicht vergeben werden. 32Und wer ein Wort redet gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wer aber gegen den Heiligen Geist redet, dem wird nicht vergeben werden, weder in dieser Weltzeiteod. in diesem Zeitalter; das gr. aion kann je nach Zusammenhang entweder einen langen Zeitraum oder den nicht endenden überzeitlichen Zustand, die Ewigkeit, bezeichnen. noch in der zukünftigen.



Ich schätze mal, das ist eine Warnung an Menschen, die Heilungen und Wunder, Dämonenaustreibungen die im Namen Jesu passieren, als vom Teufel bezeichnen.
Wie gesagt will ich vorsichtig sein. Aber Menschen die prinzipiell sagen, heute gäbe es diese Dinge nicht mehr, und alle die Dämonenaustreibung, Heilungen und dergleichen im Namen Jesu durchführen, als vom Teufel bezeichnen, fallen meines Erachtens in diese Kategorie.
So etwas gibts...leider...
Für mich persönlich ist es eine solche Warnung, durch die ich meine Sicht auf die Charismatiker und Pfingstler radikal geändert habe.
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Re: Sünde gegen den Heiligen Geist

Beitragvon jorba » 28. September 2008 19:02

Hallo!

Es gibt einen Unterschied zwischen Sünde zum ewigen Tod und Sünde zum leiblichen Tod. Das Erste hat damit zu tun, daß ein Mensch die Sünde gegen den Heiligen Geist vollbringt (Matthäus 12,31). Diese Sünde kann nur ein Ungläubiger tun! Kein Christ kann die Sünde gegen den Heiligen Geist tun, denn sonst wäre er kein Christ! Es ist unmöglich erleuchtet worden zu sein und Gottes Gnade "geschmeckt" zu haben, um dann doch wieder abzufallen (Hebräer 6,4). Wer so etwas glaubt und für möglich hält, zweifelt in seinem Herzen an der ewigen Kraft und Macht des Evangeliums und wird auf allen seinen Wegen unbeständig und unsicher sein (Jakobus 1,8). Ein Christ ist zu vielem fähig - auch wenn man gläubig ist, kann es Abgründe in einem geben, die man kaum für möglich hält. So musste als zweites Beispiel, Paulus einem Glaubensbruder in Korinth sehr deutlich tadeln (und die Gemeinde für ihr Nichtstun kritisieren) sowie weitere Konsequenzen ankündigen, weil der ein Verhältnis mit der Frau seines Vaters hatte (1. Korinther 5, 1-4). Dies hatte für die betreffende (gläubige) Person zur Folge, daß er aufgrund dieser schwerwiegenden Sünde, den Verlust seines Lebens zu beklagen hatte. Sein Leib wurde dem Satan überantwortet (als die führende Kompetenz was den Tod betrifft) damit sein Geist gerrettet wird am Tag des HERRN (Vers 5). Oder denken wir an Ananias und Saphira (Apostelgeschichte 5, 1-11) die Geld, was sie versprochen hatten der Gemeinde zu geben, zum Teil unterschlagen haben. Und dies im Glauben, daß es sowieso niemand (einschließlich Gott) merken wird. Sie sind beide nacheinander tot umgefallen. Ich bin aber sicher, daß wir sie im Himmel wiedersehen werden. Auch Unzucht und Götzendienst (was Unzucht im Grunde ist) macht keinen Bogen um die Gläubigen. Wir werden aufgefordert ehrbar zu leben, nicht in Fressen und Saufen, nicht in Unzucht und Ausschweifung, nicht in Hader und Eifersucht (Römer 13,13). Gott übersieht das nicht und wird den Gläubigen und die Gläubige auch entsprechend erziehen und züchtigen. Es kommt also nicht selten vor, daß man die Suppe, die man sich durch sein Verhalten selbst eingeschenkt hat, dann auch auslöffeln muss.

Ohne Zucht geht es nicht und es ist auch ein Zeichen dafür, daß Gott unser Vater ist, und wir nicht verworfen sind (Sprüche 3,12). Manchmal kann so eine Zucht Gottes auch zum Verlust des irdischen Lebens führen. Da Gott die Zukunft eines jeden kennt (und wir nicht) geschehen auch unangenehme, vielleicht sogar schockierende und überraschende Dinge und Veränderungen in unserem Leben, die wir nicht verstehen und einordnen können. Hier ist unser Glaube und Vertrauen gefordert, daß uns nämlich (auch wenn es wehtut) selbst das Unbegreifbare zum Guten mitwirkt (Römer 8,28). Der Glaube wird manchmal auf eine harte Probe gestellt. Zum Beispiel wenn plötzlich in den besten Jahren eine schwere Krankheit kommt? Ein Unfall mit schlimmen Folgen? Der Verlust eines eigenen Kindes? Kinder verstehen oft nicht, was die Eltern für sie entscheiden müssen! Ebenso können und sollen wir das als Kinder Gottes auch verstehen und annehmen. Man kann also feststellen, daß der leibliche Tod von gläubigen Menschen manchmal mehr hilft (auf die Ewigkeit bezogen) als ein Weiterleben auf Erden in Sünden, Ungehorsam oder einfach schlimmen Umständen. Manchmal ist ein Christ durch seine Vergangenheit und Veranlagung auch innerlich so kaputt, daß es ein Gnadenakt Gottes ist, wenn er diesen Menschen vorzeitig nach Hause holt, um ihm und anderen längere Quälerei und Schaden zu ersparen. Möglich, daß wir so etwas bei einem Glaubensbruder/schwester auch einfach übersehen, weil wir nie ernsthaft nachgefragt haben, wie es ihm denn tatsächlich geht? Das nur am Rande. Nun gibt es aber auch Menschen, denen hat der Allmächtige das Herz verhärtet weil sie Gott und Jesus Christus als ihren HERRN und Erlöser immer wieder vehement ablehnen und bekämpfen (2. Mose 7,3). Es gibt ein "zu spät"! Das ist dann ein Gericht, was schon auf Erden begonnen hat. Die Essenz (lat. essentia "Wesen, Sein") der Sünde ist der Unglaube (Johannes 16,9). Dies kann nicht vergeben werden! Diese Sünde ist zum ewigen Tod und direkt gegen Gott gerichtet, der alles vergeben kann, wenn man nur will...!

Gruß Jörg
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Re: Sünde gegen den Heiligen Geist

Beitragvon Django » 28. September 2008 19:19

Jorba.
Im Großen und Ganzen gebe ich dir vollkommen Recht.
Aber was ist mit der Stelle: Matthäus 12, 22-32 ?

Hier sind es die religiösen Pharisäer, die Jesus Heilungen und Dämonenaustreibungen dem Satan zusprechen.
Und es passiert unter Christen noch heute, dass Wunderheilungen und Dämonenaustreibungen im Namen des Herrn dem Teufel zugesprochen werden, weswegen ich diesen Satz von dir relativieren muss:
Diese Sünde kann nur ein Ungläubiger tun! Kein Christ kann die Sünde gegen den Heiligen Geist tun, denn sonst wäre er kein Christ!


Wir sollten diese Warnung ernstnehmen.
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Re: Sünde gegen den Heiligen Geist

Beitragvon Schoham » 28. September 2008 19:57

Jesus betrachtet als unvergebbar nur die Lästerung des heiligen Geistes. Warum? Jesus ist der verborgene Gottessohn – bis Er in Herrlichkeit wiederkommt. Was verborgen ist, kann missdeutet werden. Darum vergibt Gott die Lästerung Seines verborgenen Sohnes. Wer aber den heiligen Geist lästert, muss zuvor den heiligen Geist kennen, d.h. selbst von Ihm erleuchtet sein. Wer als erleuchteter wissentlich und mit wirklicher Absicht den heiligen Geist lästert, erfährt keine Vergebung.
Vgl. Hebr. 6,4 ff; 10,26f.
Bibelkommentar Band 1 Matthäus-Evangelium, Gerhard Maier, Seite 430
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Re: Sünde gegen den Heiligen Geist

Beitragvon Django » 28. September 2008 20:03

Hallo Schoham.

Wer aber den heiligen Geist lästert, muss zuvor den heiligen Geist kennen, d.h. selbst von Ihm erleuchtet sein. Wer als erleuchteter wissentlich und mit wirklicher Absicht den heiligen Geist lästert, erfährt keine Vergebung.


Jesus spricht aber in Matthäus 12, 22-32 über die Pharisäer.
Könnte es sein, dass es unter wiedergeborenen Christen auch Pharisäer gibt?
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Re: Sünde gegen den Heiligen Geist

Beitragvon Schoham » 29. September 2008 13:14

Django hat geschrieben:Könnte es sein, dass es unter wiedergeborenen Christen auch Pharisäer gibt?


Folge du Mir, und lass die Toten ihre Toten begraben.
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Re: Sünde gegen den Heiligen Geist

Beitragvon Ron » 29. September 2008 14:03

@Schoham,

macht's Dir was aus, Dich etwas deutlicher auszudrücken? :-) Danke.
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Re: Sünde gegen den Heiligen Geist

Beitragvon Django » 29. September 2008 21:50

@Schoham,

macht's Dir was aus, Dich etwas deutlicher auszudrücken? :-) Danke


Hehe...dem schließe ich mich an....
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