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Rosch ha-Schana

Themen die das Neue Testament betreffen könnt ihr hier diskutieren.

Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Erich » 19. Oktober 2017 06:54

Hallo Regula Falsi!

Regula Falsi hat geschrieben:
Ellipirelli hat geschrieben:Alles zur seiner Zeit. Gott sei Dank, dass wir weder Tag noch Stunde wissen.

Das stimmt so nicht. Denn ab Eintritt gewisser vorhergesagter Ereignisse lässt sich die Rückkehr Jesu fast auf den Tag genau vorhersagen.

Es steht geschrieben:
Matthäus 25, 13 (Luther):Darum wachet; denn ihr wisset weder Tag noch Stunde, in welcher des Menschen Sohn kommen wird.
Matthäus 24, 42 (Luther):Darum wachet; denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt.
Matthäus 24, 44 (Luther):Darum seid ihr auch bereit; denn des Menschen Sohn wird kommen zu einer Stunde, da ihr's nicht meinet.
Apostelgeschichte 1, 7-8 (Luther 1984):7 Er (Jesus) sprach aber zu ihnen: Es gebührt euch nicht, Zeit oder Stunde zu wissen, die der Vater in seiner Macht bestimmt hat;
8 aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.

Bitte sag uns doch, wann Jesus Christus und somit das Ende der Welt kommt,
denn nur Du kannst uns doch das "fast auf den Tag genau vorhersagen"!?! ;)
(Denke dabei aber mal an die ZJ, die auch klüger sein wollen als unser Herr Jesus Christus!)
Matthäus 24, 3 (Luther):... Was wird das Zeichen sein für dein (Jesu) Kommen und für das Ende der Welt?


Schau mal:
Lukas 12, 39-40 (Luther):39 Das sollt ihr aber wissen: Wenn ein Hausherr wüßte, zu welcher Stunde der Dieb käme, so wachte er und ließe nicht in sein Haus brechen.
40 Darum seid auch ihr bereit; denn des Menschen Sohn wird kommen zu der Stunde, da ihr's nicht meinet.
1. Thessalonicher 5, 1-4 (Luther 1984):1 Von den Zeiten und Stunden aber, liebe Brüder, ist es nicht nötig, euch zu schreiben;
2 denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn kommen wird wie ein Dieb in der Nacht.

4 Ihr aber, liebe Brüder, seid nicht in der Finsternis, dass der Tag wie ein Dieb über euch komme.
2. Petrus 3, 10 (Luther):Es wird aber des HERRN Tag kommen wie ein Dieb in der Nacht, an welchem die Himmel zergehen werden mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden verbrennen.
Offenbarung 3, 3 (Luther 1984):So denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und halte es fest und tue Buße! Wenn du aber nicht wachen wirst, werde ich kommen wie ein Dieb und du wirst nicht wissen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde.
Offenbarung 16, 15 (Luther 1984):Siehe, ich komme wie ein Dieb. Selig ist, der da wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht nackt gehe und man seine Blöße sehe. - .




Matthäus 28, 20 (Luther 1984):19 Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
20 und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.
Matthäus 24, 14 (Luther 1984):Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen.

LG! Erich
Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
(Johannes 3, 16)
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Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Regula Falsi » 19. Oktober 2017 15:02

Erich hat geschrieben:- - -
Bitte sag uns doch, wann Jesus Christus und somit das Ende der Welt kommt,
denn nur Du kannst uns doch das "fast auf den Tag genau vorhersagen"!?! ;)

Hallo Erich!

Auf dieses Argument ging ich im Forum schon mehrmals ein. Jesus sagte die in den Zitaten wiedergegebenen Worte zur Zeit Seines Erdendaseins. Genaueres wusste Er erst, als Ihm der Vater die Offenbarung gab.

Und diese nennt uns einige wesentlichen Details. Die letzte Weltmacht entsteht auf Kontinental-Europa, existiert aber nur für die Dauer von zweiundvierzig Monaten. Danach wird der Führer der Weltmacht von dem zur Erde zurückgekehrten Jesus entmachtet.

Also: Erst mit dem Auftritt des europäischen Spitzenpolitikers und dessen Wunder wirkenden Helfers (das zweite “Tier”) kann der Tag der Ankunft Jesu fast auf den Tag genau bestimmt werden.
Nun ist die Politik zwar sehr um die Neuordnung Europas bemüht - man lese hierzu die Rede, die der französische Präsident Macron am 26.09. an der Sorbonne hielt (mir liegt die 22 Seiten umfassende deutsche Übersetzung vor) -, allerdings gelingt das erst dem Politiker, dem Satan seinen Thron zur Verfügung stellt (vgl. Offenbarung 13,2).

Die Kenntnis der Dauer der Regierung des Machtpolitikers ist für das Durchhaltevermögen der bedrohten Nachfolger Jesu von ungeheurer Wichtigkeit.

Die Offenbarung ist sicher nicht leicht zu verstehen, aber dass nach dreieinhalb Jahren währender Regierung des “Tieres” Jesus zur Erde zurückkehrt, steht klar und für jedermann verständlich geschrieben.
Erich hat geschrieben:(Denke dabei aber mal an die ZJ, die auch klüger sein wollen als unser Herr Jesus Christus!)
- - -

Ich halte die von der WTG vertretene Sicht für Schrift-widrig und damit für hoch gefährlich...

Grüße
Regula Falsi
 
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Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Erich » 21. Oktober 2017 08:20

Hallo Regula Falsi!

Regula Falsi hat geschrieben:
Erich hat geschrieben:Bitte sag uns doch, wann Jesus Christus und somit das Ende der Welt kommt,
denn nur Du kannst uns doch das "fast auf den Tag genau vorhersagen"!?!
Auf dieses Argument ging ich im Forum schon mehrmals ein.
Ja? - Dann bitte sage uns doch das Datum (Ein paar Tage hin oder her ist nicht so wichtig). ;)

Jesus sagte die in den Zitaten wiedergegebenen Worte zur Zeit Seines Erdendaseins.
Das spielt keine Rolle, denn den Menschen gebührt es nicht Zeit oder Stunde zu wissen.

Genaueres wusste Er erst, als Ihm der Vater die Offenbarung gab.
In der Offenbarung steht aber geschrieben, dass Jesus Christus kommen wird wie ein Dieb; und wir werden nicht wissen, wann er kommen wird. - Also: Woher willst es dann Du wissen?

Und diese nennt uns einige wesentlichen Details. Die letzte Weltmacht entsteht auf Kontinental-Europa, existiert aber nur für die Dauer von zweiundvierzig Monaten. Danach wird der Führer der Weltmacht von dem zur Erde zurückgekehrten Jesus entmachtet.

Also: Erst mit dem Auftritt des europäischen Spitzenpolitikers und dessen Wunder wirkenden Helfers (das zweite “Tier”) kann der Tag der Ankunft Jesu fast auf den Tag genau bestimmt werden.
Nun ist die Politik zwar sehr um die Neuordnung Europas bemüht - man lese hierzu die Rede, die der französische Präsident Macron am 26.09. an der Sorbonne hielt (mir liegt die 22 Seiten umfassende deutsche Übersetzung vor) -, allerdings gelingt das erst dem Politiker, dem Satan seinen Thron zur Verfügung stellt (vgl. Offenbarung 13,2).

Die Kenntnis der Dauer der Regierung des Machtpolitikers ist für das Durchhaltevermögen der bedrohten Nachfolger Jesu von ungeheurer Wichtigkeit.
Das sind leider nur menschliche Gedanken, Phantasien und Träume, die sich Menschen (oder vielleicht auch nur Du) so zusammengereimt haben. - Denk doch mal nach: Wie oft schon wollten Menschen (anhand der Bibel) das Ende der Welt und die Wiederkunft Jesu Christi berechnen, und sie sind allesamt kläglich gescheitert!

Die Offenbarung ist sicher nicht leicht zu verstehen, aber dass nach dreieinhalb Jahren währender Regierung des “Tieres” Jesus zur Erde zurückkehrt, steht klar und für jedermann verständlich geschrieben.
Wo steht das verständlich geschrieben? - Nirgendwo in der Offb steht etwas von "dreieinhalb Jahren" geschrieben (außer in falschen Übersetzungen), denn es heißt: Eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit. – Vgl. Daniel 7,25; 12,7. - Es handelt sich um (von Gott) bestimmte, festgesetzte Zeiten oder Zeitabschnitte. - Bedenke auch, dass "ein" Tag vor dem Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag.

Ein sehr guter Hinweis auf die Wiederkunft Jesu Christi und somit auch für das Ende der Welt ist für mich dieser (wie ich schon zitiert hatte):
Matthäus 24, 14 (Luther):Und es wird gepredigt werden das Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zu einem Zeugnis über alle Völker, und dann wird das Ende kommen.

Da Jesus Christus (sichtbar - Offenbarung 1, 7) noch nicht gekommen ist, lässt dies darauf schließen, dass das Evangelium vom Reich noch nicht allen Völkern in der ganzen Welt gepredigt wurde, denn erst dann, wenn das geschehen ist, wird Jesus Christus wiederkommen und somit auch das Ende der Welt (Mt 24,3). - Das kann heute oder morgen, nächste Woche oder nächstes Monat oder in zwei drei Monaten oder nächstes Jahr oder in zwei, drei, vier Jahren oder zehn, zwanzig, dreißig Jahren oder auch in hundert Jahren usw. sein. - Nur Gott weiß es, und das ist auch gut so!! - Wichtig ist: "Wachet"!

LG! Erich
Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
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Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Regula Falsi » 21. Oktober 2017 11:17

Erich hat geschrieben:
- - -
Regula Falsi hat geschrieben:
Erich hat geschrieben:Bitte sag uns doch, wann Jesus Christus und somit das Ende der Welt kommt,
denn nur Du kannst uns doch das "fast auf den Tag genau vorhersagen"!?!
Auf dieses Argument ging ich im Forum schon mehrmals ein.
Ja? - Dann bitte sage uns doch das Datum (Ein paar Tage hin oder her ist nicht so wichtig). ;)

Hallo Erich!

Wenn immer ich darauf näher einging, schrieb ich, dass sich das Datum nur dann genau bestimmen lässt, wenn die in deutlichen Worten vorhergesagten Ereignissen sichtbar werden. Eines davon ist der Auftritt des u.a. in den Kapiteln 13 und 17 der Offenbarung genannten europäischen Macht-Politikers. Dass sich die letzte Weltmacht vor der Rückkehr des Messias in Europa bilden wird, geht auch aus dem Danielbuch klar hervor.
Erich hat geschrieben:
Jesus sagte die in den Zitaten wiedergegebenen Worte zur Zeit Seines Erdendaseins.
Das spielt keine Rolle, denn den Menschen gebührt es nicht Zeit oder Stunde zu wissen.

Dieses Wissen gebührt jedoch Jesus, der es vom Vater erhielt. Weil dieses Wissen von ungeheurer Wichtigkeit für das physische wie zumindest für die Teilnahme an der ersten Auferstehung ist, wurde es Johannes übermittelt.

Erich hat geschrieben:
Genaueres wusste Er erst, als Ihm der Vater die Offenbarung gab.
In der Offenbarung steht aber geschrieben, dass Jesus Christus kommen wird wie ein Dieb; und wir werden nicht wissen, wann er kommen wird. - Also: Woher willst es dann Du wissen?

Würde das für die letzten dreieinhalb Jahre gelten, die Offenbarung könnte kaum göttlichen Ursprungs sein. Es geht mir in den Diskussionen über dieses Thema übrigens nicht etwa darum, besondere Kenntnisse über die Vorhersagen vorzuweisen, sondern um die Widerspruchslosigkeit der Schrift zu zeigen.

Erich hat geschrieben:
Und diese nennt uns einige wesentlichen Details. Die letzte Weltmacht entsteht auf Kontinental-Europa, existiert aber nur für die Dauer von zweiundvierzig Monaten. Danach wird der Führer der Weltmacht von dem zur Erde zurückgekehrten Jesus entmachtet.

Also: Erst mit dem Auftritt des europäischen Spitzenpolitikers und dessen Wunder wirkenden Helfers (das zweite “Tier”) kann der Tag der Ankunft Jesu fast auf den Tag genau bestimmt werden.
Nun ist die Politik zwar sehr um die Neuordnung Europas bemüht - man lese hierzu die Rede, die der französische Präsident Macron am 26.09. an der Sorbonne hielt (mir liegt die 22 Seiten umfassende deutsche Übersetzung vor) -, allerdings gelingt das erst dem Politiker, dem Satan seinen Thron zur Verfügung stellt (vgl. Offenbarung 13,2).

Die Kenntnis der Dauer der Regierung des Machtpolitikers ist für das Durchhaltevermögen der bedrohten Nachfolger Jesu von ungeheurer Wichtigkeit.
Das sind leider nur menschliche Gedanken, Phantasien und Träume, die sich Menschen (oder vielleicht auch nur Du) so zusammengereimt haben. -

Aber genau diese sind doch deutlich genug vorhergesagt, und zwar derart unmissverständlich, dass selbst die nicht gerade vor Glauben an den göttlichen Ursprung der Schrift strotzenden Hochschul-Theologen nicht umhin können, das auch so zusehen. Anhand der Vorhersagen lässt sich einigermaßen die Phase bestimmen, in der sich Europa aktuell befindet.


Ich bitte die Moderation um Nachsicht, wenn die Beiträge vom gestellten Thema “Rosch ha-Schana” abzuweichen scheinen. Doch sollen nach meinem Schriftverständnis einige der beschriebenen Ereignisse vor der durch Rosch ha-Schana symbolisierten Rückkehr des Messias stattfinden. Selbstverständlich wäre es vermessen, ein bestimmtes Jahre zu nennen.
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Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Erich » 21. Oktober 2017 17:41

Hallo Regula Falsi!

Leider bist Du nicht fähig auf meine Worte und Fragen zu antworten. - Das ist schade! :(

LG! Erich
Zuletzt geändert von Erich am 22. Oktober 2017 00:52, insgesamt 1-mal geändert.
Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
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Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Regula Falsi » 21. Oktober 2017 18:33

Erich hat geschrieben:- - -
Leider bist Du nicht fähig auf meine Worte und Fragen zu antworten.
- - -

Hallo Erich!

Den Rest Deines Beitrages möchte ich dennoch noch kommentieren.

Erich hat geschrieben:Denk doch mal nach: Wie oft schon wollten Menschen (anhand der Bibel) das Ende der Welt und die Wiederkunft Jesu Christi berechnen, und sie sind allesamt kläglich gescheitert!

Ich glaube die gescheiterten Versuche so weit zu kennen. Meist verfolgten die Ausleger eigensüchtige Ziele mit ihren Vorhersagen. Zum Beispiel mißachteten die meisten unter ihnen den für die Geschichte der Menschheit vorgesehenen Zeitrahmen von siebentausend Jahren.

Erich hat geschrieben:
Die Offenbarung ist sicher nicht leicht zu verstehen, aber dass nach dreieinhalb Jahren währender Regierung des “Tieres” Jesus zur Erde zurückkehrt, steht klar und für jedermann verständlich geschrieben.
Wo steht das verständlich geschrieben? - Nirgendwo in der Offb steht etwas von "dreieinhalb Jahren" geschrieben (außer in falschen Übersetzungen), denn es heißt: Eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit. – Vgl. Daniel 7,25; 12,7. - Es handelt sich um (von Gott) bestimmte, festgesetzte Zeiten oder Zeitabschnitte.

Gut, nehmen wir die in Offenbarung 13,5 erwähnte Regierungszeit des europäischen Spitzenpolitikers von 42 Monaten. Oder die 1.260 Tage, während denen die in Kapitel 11 der Offenbarung beschriebenen zwei Propheten der Menschheit eine äußerst wichtige Botschaft bringen. Zumindest nach dieser Botschaft kann sich kaum noch jemand damit herausreden, nicht von der baldigen Rückkehr Jesu gewusst zu haben. Für diese gilt nicht, dass Jesus kommen wird wie ein Dieb...
Erich hat geschrieben:Bedenke auch, dass "ein" Tag vor dem Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag.

Richtig. Adam wurde knapp einen Tag alt. Er starb im Alter von 930 Jahren. So nämlich sind Petrus’ Worte zu verstehen. Die Weltgeschichte dauert insgesamt sieben “Tage.”, wohl sechs “Tage” liegen hinter uns.
Erich hat geschrieben:Ein sehr guter Hinweis auf die Wiederkunft Jesu Christi und somit auch für das Ende der Welt ist für mich dieser (wie ich schon zitiert hatte):
Matthäus 24, 14 (Luther):Und es wird gepredigt werden das Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zu einem Zeugnis über alle Völker, und dann wird das Ende kommen.


Es sind höchstens kleine Gemeinschaften, die die originäre Botschaft vertreten. Wohl erst die beiden in Offenbarung 11 vorgestellten Seher werden diese vollumfänglich bringen...

Erich hat geschrieben:Da Jesus Christus (sichtbar - Offenbarung 1, 7) noch nicht gekommen ist, lässt dies darauf schließen, dass das Evangelium vom Reich noch nicht allen Völkern in der ganzen Welt gepredigt wurde, denn erst dann, wenn das geschehen ist, wird Jesus Christus wiederkommen und somit auch das Ende der Welt (Mt 24,3). - Das kann heute oder morgen, nächste Woche oder nächstes Monat oder in zwei drei Monaten oder nächstes Jahr oder in zwei, drei, vier Jahren oder zehn, zwanzig, dreißig Jahren oder auch in hundert Jahren usw. sein. - Nur Gott weiß es, und das ist auch gut so!! - Wichtig ist: "Wachet"!
- - -

Wäre das so, die Vorhersagen wären furchtbare Irreführungen. Besonders die Offenbarung, die ja, wie schon oft erwähnt, unmittelbar von Gott kommt, nennt deutlich genug Entwicklungen, die der Ankunft Jesu vorangehen. Hilfreich neben guten Kenntnissen der biblischen Vorhersagen Kenntnisse der Geschichte Europas und der aktuellen Nachrichten. Der bereits erwähnte französische Präsident Macron hat zwar nicht die Macht, Europa in den vorhergesagten Zustand zu bringen, aber er regte in seiner Rede zu den dafür notwendigen Änderungen an.

Übrigens: Einen wesentlichen Ruck zu dem von Paulus vorhergesagten finalen Zustand (vgl. 2. Timotheus 3,1-4) hat die Gesellschaft mit der Legalisierung der “Ehe für alle” vollzogen.

Noch eines: Vieler Menschen Elend schreit zum Himmel. Ein “Weiter-so” während den nächsten zehn Jahren lässt einen schaudern.
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Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Erich » 22. Oktober 2017 02:47

Hallo Regula Falsi!

Sorry, aber ich war ein wenig enttäuscht von Dir.

Regula Falsi hat geschrieben:Den Rest Deines Beitrages möchte ich dennoch noch kommentieren.
Danke! :-)

Erich hat geschrieben:Denk doch mal nach: Wie oft schon wollten Menschen (anhand der Bibel) das Ende der Welt und die Wiederkunft Jesu Christi berechnen, und sie sind allesamt kläglich gescheitert!

Ich glaube die gescheiterten Versuche so weit zu kennen. Meist verfolgten die Ausleger eigensüchtige Ziele mit ihren Vorhersagen.
Ob dem so ist, das weiß ich natürlich nicht, aber seit über 1900 Jahren warten Christen auf die Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus. - Ja, manche behaupten sogar, dass Jesus Christus ca. im Jahre 70 schon da war. - Es gab also wahrlich viele Berechnungen und Ansichten und Auslegungen der Menschen in diesen ca. 1900 Jahren. - Meiner Ansicht nach steht aber die Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus noch aus. - Ein anders Beispiel:
Offenbarung 13, 18 (Schlachter 2000):Hier ist die Weisheit! Wer das Verständnis hat, der berechne die Zahl des Tieres, denn es ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist 666.
Es wurde/wird behauptet, dass die 666 auf Nero zutrifft, andere denken da an Domitian und wieder andere an Hadrian. Alle drei Kaiser hassten Christen und ließen sie gezielt verfolgen. Es gibt auch die Vermutung, dass das „Tier“ mit der Zahl 666 Kaiser Trajan ist. - Ich frage mich, wer im Laufe der Zeit noch alles ein Kandidat für die 666 war oder ist. - Und nun: Wer ist denn für Dich das Tier mit der Zahl 666?

Zum Beispiel mißachteten die meisten unter ihnen den für die Geschichte der Menschheit vorgesehenen Zeitrahmen von siebentausend Jahren.
Wo steht geschrieben, dass der für die Geschichte der Menschheit vorgesehene Zeitrahmen siebentausend Jahre ist? - Und was meinst Du damit? Meinst Du, dass dann erst Jesus Christus wiederkommt und dann das Ende da wäre? - Oder meinst Du etwas anderes? - Laut den Juden schreiben wir das Jahr 5778 (ab Rosch ha-Schana), aber nach meinen Berechnungen schreiben wir das Jahr 6126 (am 1.Januar 2018), nach Erschaffung des Menschen. - Zwischen dem Jüdischen Kalender und meinen Berechnungen besteht also ein Unterschied von 348 Jahren! (Natürlich könnte es sich auch um das Jahr 6121 handeln, wenn der Tempelbau Salomos 5 Jahre später erfolgte, dann würde es sich um einen Unterschied von 343 Jahren handeln.)

Der ewige Gott hat am sechsten Tage den Menschen erschaffen 1.Mose 1,26-31
Adam war 130 Jahre alt und zeugte Set 1.Mose 5,3
Set war 105 Jahre alt und zeugte Enosch 1.Mose 5,6
Enosch war 90 Jahre alt und zeugte Kenan 1.Mose 5,9
Kenan war 70 Jahre alt und zeugte Mahalalel 1.Mose 5,12
Mahalalel war 65 Jahre alt und zeugte Jered 1.Mose 5,15
Jered war 162 Jahre alt und zeugte Henoch 1.Mose 5,18
Henoch war 65 Jahre alt und zeugte Metuschelach 1.Mose 5,21
Metuschelach war 187 Jahre alt und zeugte Lamech 1.Mose 5,25
Lamech war 182 Jahre alt und zeugte Noah 1.Mose 5,28
Noah war 500 Jahre alt und zeugte Sem, Ham und Jafet 1.Mose 5,32
Sem war 100 Jahre alt und zeugte Arpachschad 1.Mose 11,10
Arpachschad war 35 Jahre alt und zeugte Schelach 1.Mose 11,12
Schelach war 30 Jahre alt und zeugte Eber 1.Mose 11,14
Eber war 34 Jahre alt und zeugte Peleg 1.Mose 11,16
Peleg war 30 Jahre alt und zeugte Regu 1.Mose 11,18
Regu war 32 Jahre alt und zeugte Serug 1.Mose 11,20
Serug war 30 Jahre alt und zeugte Nahor 1.Mose 11,22
Nahor war 29 Jahre alt und zeugte Terach 1.Mose 11,24
Terach war 70 Jahre alt und zeugte Abram (Abraham) 1.Mose 11,26
Abraham war 100 Jahre alt und zeugte Isaak 1.Mose 21,5
Isaak war 60 Jahre alt und zeugte Jakob 1.Mose 25,26
Jakob war 130 Jahre alt als er nach Ägypten kam 1.Mose 47,28
(Nebenbei: Mose war 80 - und Aaron 83 Jahre alt als sie mit dem Pharao redeten. 2.Mose 7,7)
Israel wohnte 430 Jahre lang in Ägypten 2.Mose 12,40f
*Salomos Tempelbau begann ca. 480 Jahre nach dem Auszug Israels aus Ägypten 1.Kön 6,1

*Salomos Tempelbau begann ca. 962 (957) Jahre vor unserer Zeitrechnung und wurde sieben Jahre später fertiggestellt.

Bis zum Jahre 0 vergingen ca. 4108 (4103) Jahre nach der Erschaffung des Menschen.
Und dann haben wir noch 2018 Jahre unserer Zeitrechnung.
Das macht insgesamt ca. 6126 (6121) Jahre bis heute (also ab 1.Jan 2018)
nach der Erschaffung des Menschen.

Wie sieht z.B. Deine Berechnung aus? Welches Jahr schreibst Du?

LG! Erich
Zuletzt geändert von Erich am 22. Oktober 2017 05:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Erich » 22. Oktober 2017 04:54

Hallo Regula Falsi!

Regula Falsi hat geschrieben:
Erich hat geschrieben:
Die Offenbarung ist sicher nicht leicht zu verstehen, aber dass nach dreieinhalb Jahren währender Regierung des “Tieres” Jesus zur Erde zurückkehrt, steht klar und für jedermann verständlich geschrieben.
Wo steht das verständlich geschrieben? - Nirgendwo in der Offb steht etwas von "dreieinhalb Jahren" geschrieben (außer in falschen Übersetzungen), denn es heißt: Eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit. – Vgl. Daniel 7,25; 12,7. - Es handelt sich um (von Gott) bestimmte, festgesetzte Zeiten oder Zeitabschnitte.

Gut, nehmen wir die in Offenbarung 13,5 erwähnte Regierungszeit des europäischen Spitzenpolitikers von 42 Monaten.
Wer sagt Dir denn, dass es sich hier um einen europäischen Spitzenpolitiker handelt, und nicht um einen Menschen der schon lange tot ist, oder um einen Nord- oder Süd-Amerikaner oder einen Asiaten (z.B. Chinesen, Nordkoreaner, Inder, usw.) oder einen Afrikaner oder einen Australier?

Oder die 1.260 Tage, während denen die in Kapitel 11 der Offenbarung beschriebenen zwei Propheten der Menschheit eine äußerst wichtige Botschaft bringen.
Auch zu Offb 11 ein paar Fragen:
1. Zu Vers 1 u. 2:
- Welcher Tempel Gottes und welcher Altar ist gemeint?
- Welcher Vorhof, der den Heiden gegeben ist, ist gemeint?
- Und welche heilige Stadt ist gemeint, die 42 Monate lang zertreten wird?
2. Zu Vers 3 u. 4
- Wer sollen denn die zwei Zeugen, die zwei Ölbäume und die zwei Leuchter sein, die vor dem Herrn der Erde stehen und 1260 Tage lang weissagen.

Zumindest nach dieser Botschaft kann sich kaum noch jemand damit herausreden, nicht von der baldigen Rückkehr Jesu gewusst zu haben.
Wo steht das geschrieben? - Außerdem: Wir wissen doch, dass Jesus wiederkommt, aber niemand weiß das Datum. Und auch diese Zwei verkündigen nicht das Datum von der Wiederkunft Jesu?

Für diese gilt nicht, dass Jesus kommen wird wie ein Dieb...
Also, in Offbarung 16,5 (fünf Kapitel weiter) spricht Jesus eindeutig noch davon, dass er kommt wie ein Dieb.
1. Thessalonicher 5, 2 (Schlachter 2000):Denn ihr wißt ja genau, daß der Tag des Herrn so kommen wird wie ein Dieb in der Nacht.


Erich hat geschrieben:Bedenke auch, dass "ein" Tag vor dem Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag.

Richtig. Adam wurde knapp einen Tag alt. Er starb im Alter von 930 Jahren. So nämlich sind Petrus’ Worte zu verstehen. Die Weltgeschichte dauert insgesamt sieben “Tage.”, wohl sechs “Tage” liegen hinter uns.
Laut dem ersten Schöpfungsbericht wurden die Menschen am sechsten Tag geschaffen, und seit dieser Zeit sind über 6000 Jahre vergangen (siehe meinen Beitrag oben). Und was ist mit den fünf Tagen vorher? - Wenn Du diese auch mit 1000 Jahren berechnen willst, dann sind über 11000 Jahre vergangen (nach Adam Riese).

Erich hat geschrieben:Ein sehr guter Hinweis auf die Wiederkunft Jesu Christi und somit auch für das Ende der Welt ist für mich dieser (wie ich schon zitiert hatte):
Matthäus 24, 14 (Luther):Und es wird gepredigt werden das Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zu einem Zeugnis über alle Völker, und dann wird das Ende kommen.


Es sind höchstens kleine Gemeinschaften, die die originäre Botschaft vertreten.
Die Mehrheit hat nicht immer recht.

Wohl erst die beiden in Offenbarung 11 vorgestellten Seher werden diese vollumfänglich bringen...
Woher willst Du das wissen? Es steht nicht geschrieben!

Erich hat geschrieben:Da Jesus Christus (sichtbar - Offenbarung 1, 7) noch nicht gekommen ist, lässt dies darauf schließen, dass das Evangelium vom Reich noch nicht allen Völkern in der ganzen Welt gepredigt wurde, denn erst dann, wenn das geschehen ist, wird Jesus Christus wiederkommen und somit auch das Ende der Welt (Mt 24,3). - Das kann heute oder morgen, nächste Woche oder nächstes Monat oder in zwei drei Monaten oder nächstes Jahr oder in zwei, drei, vier Jahren oder zehn, zwanzig, dreißig Jahren oder auch in hundert Jahren usw. sein. - Nur Gott weiß es, und das ist auch gut so!! - Wichtig ist: "Wachet"!

Wäre das so, die Vorhersagen wären furchtbare Irreführungen. Besonders die Offenbarung, die ja, wie schon oft erwähnt, unmittelbar von Gott kommt, nennt deutlich genug Entwicklungen, die der Ankunft Jesu vorangehen.
Katastrophen, wie Erdbeben, Kriege, Hungersnöte, Seuchen usw. usf. gab es seit fast 2000 Jahren unzählige.

Hilfreich neben guten Kenntnissen der biblischen Vorhersagen Kenntnisse der Geschichte Europas und der aktuellen Nachrichten.
Die Welt besteht nicht nur aus Europa!


LG Erich
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Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Erich » 22. Oktober 2017 05:00

Hallo Regula Falsi!

Regula Falsi hat geschrieben:Der bereits erwähnte französische Präsident Macron hat zwar nicht die Macht, Europa in den vorhergesagten Zustand zu bringen, aber er regte in seiner Rede zu den dafür notwendigen Änderungen an.
Du magst wohl diesen Präsidenten nicht? - Dann bete für ihn!
1. Timotheus 2, 1-4 (Luther):So ermahne ich euch nun, dass man vor allen Dingen zuerst tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen,
für die Könige und alle Obrigkeit, auf dass wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit.
Denn solches ist gut und angenehm vor Gott, unserm Heiland,
welcher will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.


Übrigens: Einen wesentlichen Ruck zu dem von Paulus vorhergesagten finalen Zustand (vgl. 2. Timotheus 3,1-4) hat die Gesellschaft mit der Legalisierung der “Ehe für alle” vollzogen.
Viele Menschen haben auch vor ca. 1900 Jahren viel von sich gehalten und waren geldgierig, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, zuchtlos, wild, dem Guten Feind, Verräter, unbedacht, aufgeblasen und liebten die Wollust mehr als Gott.

Noch eines: Vieler Menschen Elend schreit zum Himmel.
Da hast Du recht, aber das war auch schon früher so!
5. Mose 15, 11 (Luther):Es werden allezeit Arme sein im Lande; darum gebiete ich dir und sage, dass du deine Hand auftust deinem Bruder, der bedrängt und arm ist in deinem Lande.
Matthäus 26, 11 (Luther):Ihr habt allezeit Arme bei euch; mich aber habt ihr nicht allezeit.

Ja, wenn jeder Mensch nur 1% seines Verdienstes den Armen geben würde,
dann gäbe es ganz gewiss kein Elend mehr.

Ein “Weiter-so” während den nächsten zehn Jahren lässt einen schaudern.
Ja, da können wir nur hoffen, dass die Menschheit gütiger und barmherziger wird.
Jakobus 5, 1 (Luther):Wohlan nun, ihr Reichen, weinet und heulet über euer Elend, das über euch kommen wird !
Offenbarung 3, 17 (Luther):Du sprichst: Ich bin reich und habe gar satt und bedarf nichts ! und weißt nicht, dass du bist elend und jämmerlich, arm, blind und bloß.

LG! Erich
Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
(Johannes 3, 16)
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Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Regula Falsi » 22. Oktober 2017 09:09

Erich hat geschrieben:
Regula Falsi hat geschrieben:Der bereits erwähnte französische Präsident Macron hat zwar nicht die Macht, Europa in den vorhergesagten Zustand zu bringen, aber er regte in seiner Rede zu den dafür notwendigen Änderungen an.
Du magst wohl diesen Präsidenten nicht? - Dann bete für ihn!
- - -

Hallo Erich!

Wer die Vorhersagen kennt (hat damit tatsächlich zu tun), hat sicher bemerkt, dass ich den französischen Präsidenten nicht angegriffen, eher in Schutz genommen habe. Es wird höchstwahrscheinlich ein anderer sein, der die Rolle des europäischen Machtpolitikers spielen wird. Was Macron in seiner Rede an der Sorbonne sagte, sagen seit mindestens fünfzig Jahren viele Politiker. Nun aber nähern wir uns augenscheinlich der Verwirklichung der Vorschläge schnell.

Selbst die abgebrühtesten Politiker und politischen Beobachter leugnen nicht die zunehmende Gefahr für den Weltfrieden - merkwürdigerweise sehen das Mitbürger, die sich als gläubig bezeichnen, offenbar anders...
Erich hat geschrieben:
Übrigens: Einen wesentlichen Ruck zu dem von Paulus vorhergesagten finalen Zustand (vgl. 2. Timotheus 3,1-4) hat die Gesellschaft mit der Legalisierung der “Ehe für alle” vollzogen.
Viele Menschen haben auch vor ca. 1900 Jahren viel von sich gehalten und waren geldgierig, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, zuchtlos, wild, dem Guten Feind, Verräter, unbedacht, aufgeblasen und liebten die Wollust mehr als Gott.

Eine Sünde der Bewohner der Städte Sodom und Gomorra geht aus dem 18. Kapitel von 1. Mose deutlich. Dann kam die kosmische Bombe. Nun ja keine falschen Schlüsse: Das läuft dieses Mal anders. Doch sieht man an dem Beispiel, wie sehr dieses Verhalten Gottes Zorn herausfordert.

Was bei der Betrachtung der aktuellen Situation gerne, nur zu gerne vergessen wird: Der Mensch verfügt heute über Waffen, die die Politiker bisher vor dem letzten Schritt abhielten. Doch nicht zuletzt die drohenden ungeheuren Vermögensverluste werden die Ängste vor Kriegsfolgen vergessen lassen.

Erich hat geschrieben:
Noch eines: Vieler Menschen Elend schreit zum Himmel.
Da hast Du recht, aber das war auch schon früher so!
5. Mose 15, 11 (Luther):Es werden allezeit Arme sein im Lande; darum gebiete ich dir und sage, dass du deine Hand auftust deinem Bruder, der bedrängt und arm ist in deinem Lande.
Matthäus 26, 11 (Luther):Ihr habt allezeit Arme bei euch; mich aber habt ihr nicht allezeit.

Ja, wenn jeder Mensch nur 1% seines Verdienstes den Armen geben würde,
dann gäbe es ganz gewiss kein Elend mehr.

Wer sich in Wirtschaftswissenschaft einigermaßen auskennt, weiß um das weltweite Berauben de einfachen Menschen. Man kann Jakobus 5 sehr wohl als Beschreibung unserer Zeit ansehen. Damit klar ist, auf welche Weise der Raub geschieht, Jakobus ausführlicher zitiert:

Jakobus 5,1-6 (Schlachter 2000):Wohlan nun, ihr Reichen, weint und heult über das Elend, das über euch kommt! Euer Reichtum ist verfault und eure Kleider sind zum Mottenfraß geworden; euer Gold und Silber ist verrostet, und ihr Rost wird gegen euch Zeugnis ablegen und euer Fleisch fressen wie Feuer. Ihr habt Schätze gesammelt in den letzten Tagen!
Siehe, der Lohn der Arbeiter, die euch die Felder abgemäht haben, der aber von euch zurückbehalten worden ist, er schreit, und das Rufen der Schnitter ist dem Herrn der Heerscharen zu Ohren gekommen! Ihr habt euch dem Genuß hingegeben und üppig gelebt auf Erden, ihr habt eure Herzen gemästet wie an einem Schlachttag! Ihr habt den Gerechten verurteilt, ihn getötet; er hat euch nicht widerstanden.

Leider werden die Zusammenhänge nur von wenigen Mitmenschen begriffen. Tatsächlich ist die Gefahr des finalen Finanzcrashs so hoch wie nie in der Geschichte der Menschheit (immerhin einige Größen der Gesellschaft sagen dies öffentlich). Was in Kürze geschehen wird, dagegen gleichen die Ereignisse Ende der zwanziger/ Anfang dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts einem gemütlichen Jahrmarkt. Selbst mäßig Begabte können sich vorstellen, wie die Reichen der Welt auf die ungeheuren Verluste reagieren werden. Für diesen mit Sicherheit eintretenden Fall vorgeplant haben die Völker nicht...
Erich hat geschrieben:
Ein “Weiter-so” während den nächsten zehn Jahren lässt einen schaudern.
Ja, da können wir nur hoffen, dass die Menschheit gütiger und barmherziger wird.
Jakobus 5, 1 (Luther):Wohlan nun, ihr Reichen, weinet und heulet über euer Elend, das über euch kommen wird !


Es wir Jesus sein, der den Menschen Gerechtigkeit bringt. Und das wird schnell geschehen, nicht erst in zehn Jahren...
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