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Rosch ha-Schana

Themen die das Neue Testament betreffen könnt ihr hier diskutieren.

Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Erich » 11. Oktober 2017 20:51

Hallo Ziska!

Wenn es möglich wäre, dann sollte man das "Heilige Abendmahl" täglich begehen, ja, so oft wie möglich. - Deshalb finde ich es traurig, dass das Abendmahl von vielen Christen viel zu wenig begangen wird. - Es heißt doch: "so oft", und nicht: "so wenig" (nur einmal im Jahr).
1. Korinther 11,26 (Luther):Denn so oft ihr von diesem Brot esset und von diesem Kelch trinket, sollt ihr des HERRN Tod verkündigen, bis dass er kommt.

Alle Christen sündigen doch täglich viel (wer das nicht zugibt, der macht Gott zum Lügner) und weil dem so ist, deshalb hat doch auch unser Herr und Gott, Jesus Christus, das heilige Abendmahl eingesetzt, eben dazu: zur Vergebung der Sünden.
1. Johannes 1,8 (Schlachter 2000):Wenn wir sagen, daß wir keine Sünde haben, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. 
Matthäus 26, 26-28 (Schlachter 2000):Als sie nun aßen, nahm Jesus das Brot und sprach den Segen, brach es, gab es den Jüngern und sprach: Nehmt, eßt! Das ist mein Leib. Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen denselben und sprach: Trinkt alle daraus! Denn das ist mein Blut, das des neuen Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden. 
Apostelgeschichte 2, 46-47 (Schlachter 2000):Und jeden Tag waren sie beständig und einmütig im Tempel und brachen das Brot in den Häusern, nahmen die Speise mit Frohlocken und in Einfalt des Herzens; sie lobten Gott und waren angesehen bei dem ganzen Volk. Der Herr aber tat täglich die zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden.

Hoffnung für Alle - Apg 2,46
Tag für Tag kamen die Gläubigen einmütig im Tempel zusammen und feierten in den Häusern das Abendmahl. In großer Freude und mit aufrichtigem Herzen trafen sie sich zu den gemeinsamen Mahlzeiten.
https://www.bibleserver.com/text/HFA/Ap ... hichte2,46

Es geht hier nicht um das Brot vom Bäcker, sondern um das wahre Brot, Jesus Christus!
Johannes 6,35-58 (Luther 1984):35 Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.

37 Alles, was mir mein Vater gibt, das kommt zu mir; und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.
38 Denn ich bin vom Himmel gekommen, nicht damit ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.
39 Das ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich nichts verliere von allem, was er mir gegeben hat, sondern dass ich's auferwecke am Jüngsten Tage.
40 Denn das ist der Wille meines Vaters, dass, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, das ewige Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.

44 Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat, und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.
45 Es steht geschrieben in den Propheten (Jesaja 54,13): »Sie werden alle von Gott gelehrt sein.« Wer es vom Vater hört und lernt, der kommt zu mir.
46 Nicht als ob jemand den Vater gesehen hätte außer dem, der von Gott gekommen ist; der hat den Vater gesehen.
47 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt, der hat das ewige Leben.
48 Ich bin das Brot des Lebens.
49 Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben.
50 Dies ist das Brot, das vom Himmel kommt, damit, wer davon isst, nicht sterbe.
51 Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist. Wer von diesem Brot isst, der wird leben in Ewigkeit. Und dieses Brot ist mein Fleisch, das ich geben werde für das Leben der Welt.

53 Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohns esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch.
54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben, und ich werde ihn am Jüngsten Tage auferwecken.
55 Denn mein Fleisch ist die wahre Speise, und mein Blut ist der wahre Trank.
56 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm.
57 Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und ich lebe um des Vaters willen, so wird auch, wer mich isst, leben um meinetwillen.
58 Dies ist das Brot, das vom Himmel gekommen ist. Es ist nicht wie bei den Vätern, die gegessen haben und gestorben sind. Wer dies Brot isst, der wird leben in Ewigkeit.

LG! Erich
Zuletzt geändert von Erich am 12. Oktober 2017 08:28, insgesamt 1-mal geändert.
Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
(Johannes 3, 16)
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Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Ellipirelli » 12. Oktober 2017 08:23

Etwas OT, möchte aber auf das Abendmahl noch eingehen.

Brot und Wein ist ein Sinnbild für die Opferung Jesus im Fleisch und Blut.

Die Gemeinde und wir in unserem Körper, sind ein Tempel Gottes.
ER in uns und wir in IHM, dass ist der neue Bund. In Jesus stehen wir vor dem Thron Gottes.
Der Vorhang (Leib Jesus) ist zerrissen.
Jesus sagt, ich bin der Weg und die Wahrheit, nur durch IHN, durch seinen Vorhang hindurch, können wir zum Thron Gottes kommen...
Im Glauben, nehmen wir in diesem Sinne, den Weg Gottes täglich an. SeIn Heiliger Geist wohnt in uns, als Hoherpriester und König, in seinem/unserem Tempel.( natürlich auch der Vater)

Das Abendmahl ist in diesem Sinne für die Gemeinde, damit der Heilige Geist, im Tempel der Gemeinde, leben kann.
Nur dann, wenn wir im Geist der Liebe und Versöhnung, in der Gemeinschaft Gottes, miteinander das Mahl nehmen, hat es einen Sinn.
Mit Wut und Zorn im Bauch ein Liebesmahl halten, ist nicht sinnvoll. Der Hinweis auf das gemeinsame Mahl im Himmel dient uns zum Trost...weil wir doch noch sündigen und nicht nur der Heilige Geist uns immer führt.
Wir seufzen noch, aber wir wissen, um unseren Frieden im Himmel.

Natürlich können wir dieses Mahl so oft wie möglich halten, wir sollten aber wissen was wir tun und da habe ich meine Zweifel.
Oft ist es nur ein Ritual...ohne Einkehr und Buße. Alleine die Streitereinen über das Abendmahl zeugt doch schon, dass etwas Wichtiges fehlt.

Gemeinden die zerstritten sind, könnten sich aber wieder neu besinnen und gemeinsam Buße tun und sich durch den Heiligen Geist, der ja eine Verheißung ist, wieder erneuern lassen.

Im Glauben sind wir bereits rein, bedürfen aber immer einer erneuten Reinigung, wie die Jünger bei der Fußwaschung.

So gesehen ist das Liebesmahl für das Leben in der Gemeinde absolut wichtig.
Wird es nicht verstanden...und gesetzlich gehalten, wird der Heilige Geist keine Freude daran haben.

LG
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Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Regula Falsi » 12. Oktober 2017 12:28

Erich hat geschrieben:Habt euch lieb! - Das Neue Jahr beginnt jetzt, für alle, die an Jesus glauben! :-)

Und deshalb feiern wir alle auch die wunderbaren Tage unseres Herrn Jesus ganz besonders!

Wer die Tage der Geburt Jesu, seines Todes, seiner Auferstehung, seiner Himmelfahrt und der Sendung des Heiligen Geistes, nicht mitfeiern will, der gehört leider nicht zu uns!

Ich frage mich wahrlich: Welche "armen Menschen" wollen nicht zu Jesus Christus gehören?
- - -

Vergessen wir mal kurz die üblichen Traditionen und orientieren wir uns an der Schrift (die Beachtung des Pfingstfestes ist übrigens biblisch). Was sagt uns Paulus in seinem Brief an die Kolosser wirklich?
Kolosser 2,16-17 (Schlachter 2000):So laßt euch von niemand richten wegen Speise oder Trank, oder wegen bestimmter Feiertage oder Neumondfeste oder Sabbate, 17die doch nur ein Schatten der Dinge sind, die kommen sollen, wovon aber der Christus das Wesen hat


Wie schon einige Male erwähnt, steht das Wörtchen “nur” im Griechischen nicht. Paulus drückt sich also nicht abwertend über die Feste aus, die ja “ein Schatten des Zukünftigen sind” (die Offenbarung äußert sich dazu detaillierter). Pessach und Pfingsten - Meilensteine im Plan, den Gott mit den Menschen verfolgt - werden an keiner Stelle in Frage gestellt.

Wenn nun aber die Spätjahrsfeste Zukünftiges anzeigen, ist deren Beachtung heute notwendiger denn je. Denn eine Reihe von Entwicklungen deuten stark auf das baldige Eintreffen der durch die Feste symbolisierten Umwälzungen. Die so genannten Thinktanks würden sich glücklich schätzen, wenn sie Einzelheiten über künftige Entwicklungen wüssten.

Die Pessach-Feier - nunmehr mit anderen Symbolen - hat Jesus zur Zeit Seines Erdendaseins persönlich angeordnet. Auch zur Beachtung des Pfingstfestes hielt Jesus Seine Nachfolger an. Nicht zuletzt an den Festen ist der gemeinsame göttliche Ursprung der Schriften des Alten und Neuen deutlich erkennbar.

Wie die gem. 3. Mose 23 angeordnete zeitliche Abfolge der Feste eingehalten wurde - Jesus starb an einem Pessach, genau fünfzig Tage später kam es zur Geistesausgießung - wird es wohl auch mit den Spätjahrfesten Rosch ha-Schana (Posaunentag) und Jom Kippur (Versöhnungstag) sein.

Der Posaunentag (Matthäus 24,31 und Offenbarung 11,1-18) steht für die Rückkehr Jesu und Seine Machtübernahme über die Erde. Auch der zehn Tage danach folgende Versöhnungstag symbolisiert nach Kol. 2,16-17 eindeutig ein künftiges Ereignis. Der an diesem Tag in die Wüste verbannte Bock (3. Mose 16,22) steht für Satan, der kurz nach Jesu Rückkehr in Haft genommen wird (Offenbarung 20,1-3).

Der heutige Festtag Schimini Azeret, der sich an das Laubhüttenfest - symbolisch für das kommende Tausendjährige Reich - anschließt, steht für die Zeit danach, die ohne Ende ist...
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Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Ellipirelli » 12. Oktober 2017 15:55

Regula Falsi hat geschrieben:Wie schon einige Male erwähnt, steht das Wörtchen “nur” im Griechischen nicht. Paulus drückt sich also nicht abwertend über die Feste aus, die ja “ein Schatten des Zukünftigen sind” (die Offenbarung äußert sich dazu detaillierter). Pessach und Pfingsten - Meilensteine im Plan, den Gott mit den Menschen verfolgt - werden an keiner Stelle in Frage gestellt.

Der Kontext im Text sagt mir, dass mit "das Zukünftige" die Feste auf Opferung Jesus am Kreuz, gemeint ist. Die Fest-Sabbate waren rituelle Opfer mit Fleisch und Blut im AT, die auf das wahre Opfer hinwiesen. ...Das Hörner-Blasen läutete die Vorbereitungszeit für den großen Versöhnungstag ein.
Am Roch ha-Schana wurde zudem in ein Widderhorn geblasen. Widder symbolisiert wieder das Opfer am Yom Kippur und ist ein Blid für Jesus Opfer am gr. Versöhnungstag. Der Ort des Blasens, war der Berg, an dem Abraham, anstelle seines Sohnes, einen Widder opferte.
Im NT werden nur Posaunen aus Silber geblasen, keine Widderhörner mehr...

Der Versöhnungstag fand am Kreuz statt. Wir sind durch Jesus Fleisch und Blut versöhnt.
Das steht doch klar und deutlich im Hebräerbrief. Passah und Yom Kippur gehören zusammen.
Wenn nicht, dann dürfte der Vorhang im Tempel erst in der Zukunft, in zwei Teile zerreißen.
Zum großen Versöhnungstag gehört der Vorhang und Blut vergießen...ohne, geht es nicht.

Wir stehen geistlich gesehen, durch das Opfer Jesus, jetzt im Allerheiligsten, vor dem Thron Gottes
Wenn es nicht so wäre, müsste Jesus immer noch den aaronitischen hohenpriesterlichen Dienst tun. Dieser geht aber nur mit Blutvergießen, bzw. Opfer mit Fleisch und Blut.
Einge Theologen meinen sogar, dass Jesus jetzt zwar Melchisedek sei, aber als Aaron wieder auf die Erde käme. Das steht alles nicht im Hebräerbrief. Jesus ist jetzt König und Hoherpriester in unserem Herzen und als solcher wird er auch wiederkommen.
Niemals wird wieder ein Blutopfer-Ritus stattfinden!!

Wenn nun aber die Spätjahrsfeste Zukünftiges anzeigen, ist deren Beachtung heute notwendiger denn je. Denn eine Reihe von Entwicklungen deuten stark auf das baldige Eintreffen der durch die Feste symbolisierten Umwälzungen. Die so genannten Thinktanks würden sich glücklich schätzen, wenn sie Einzelheiten über künftige Entwicklungen wüssten.

Spätjahresfeste wiesen im AT auf Zukünftiges hin. Deshalb heißt es ja "Schatten".
Wir leben jetzt in keinem "Schatten", wir sind bereits erbberechtigte Kinder Gottes.

Wie die gem. 3. Mose 23 angeordnete zeitliche Abfolge der Feste eingehalten wurde - Jesus starb an einem Pessach, genau fünfzig Tage später kam es zur Geistesausgießung - wird es wohl auch mit den Spätjahrfesten Rosch ha-Schana (Posaunentag) und Jom Kippur (Versöhnungstag) sein.

Ich weiß, dass viele diese Theologie vertreten, die für mich absolut nicht logisch ist.
Passah und Yom Kippur sind erfüllt. Jesus hat das Gesetz erfüllt. Er war das wahre Opfer, wir sind versöhnt. Wir warten auf seine Wiederkunft und freuen uns tagtäglich auf seine Wiederkunft.
Wir müssen aufpassen, dass wir nicht die Juden zum Vorbild nehmen, die noch auf ihren Messias warten .. wir sind Christen.. unser Messias ist gekommen, er wohnt in unserem Herzen. Die Juden leben und denken noch nach dem AT...

Der Posaunentag (Matthäus 24,31 und Offenbarung 11,1-18) steht für die Rückkehr Jesu und Seine Machtübernahme über die Erde. Auch der zehn Tage danach folgende Versöhnungstag symbolisiert nach Kol. 2,16-17 eindeutig ein künftiges Ereignis. Der an diesem Tag in die Wüste verbannte Bock (3. Mose 16,22) steht für Satan, der kurz nach Jesu Rückkehr in Haft genommen wird (Offenbarung 20,1-3

Auch hier, eine Theologie die für mich nicht logisch ist, wenn schon alles geschehen ist.
Der Bock der in die Wüste geführt wird, steht für die vergebenen Sünden, die symbolisch gesehen in das tiefste Meer geworfen werden. Die Sünden werden symbolisch fortgetragen

Gott hat uns vergeben und holt die vergebenen Sünden(tiefste Meer) nicht wieder hoch.
Es gibt mehrere Auslegungen über den Sündenbock, dabei wird aber immer wieder vergessen, dass nach dem hinausführen des Bockes in die Wüste, der Hohepriester erneut Brandopfer auf dem Altar opfert.
Ein sehr großes Thema....

LG
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Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Regula Falsi » 12. Oktober 2017 17:12

Ellipirelli hat geschrieben:- - -
Wie die gem. 3. Mose 23 angeordnete zeitliche Abfolge der Feste eingehalten wurde - Jesus starb an einem Pessach, genau fünfzig Tage später kam es zur Geistesausgießung - wird es wohl auch mit den Spätjahrfesten Rosch ha-Schana (Posaunentag) und Jom Kippur (Versöhnungstag) sein.

Ich weiß, dass viele diese Theologie vertreten, die für mich absolut nicht logisch ist.
Passah und Yom Kippur sind erfüllt. Jesus hat das Gesetz erfüllt. Er war das wahre Opfer, wir sind versöhnt.

Gott verfährt mit dem Menschen nach einem zeitlich geordneten Plan. Wie bereits gezeigt, stehen die Feste für die zeitliche Abfolge von Geschehen mit überragender Bedeutung für die Menschheit. Ich hatte dargelegt, dass zwischen Pessach und Pfingsten des Alten Bundes genau fünfzig Tage liegen. Und so geschah es auch, dass Jesus an einem Pessach umgebracht wurde und fünfzig Tage danach der heilige Geist ausgegossen wurde.

Als Paulus seinen Brief an die Kolosser schrieb, hatte Jesus durch Sein Opfer die Versöhnung der Menschen bereits bewirkt. Der als Versöhnungstag bezeichnete Festtag “Jom Kippur” hat danach eine andere Bedeutung, und liegt noch in der Zukunft. Wenn man die Offenbarung als das akzeptiert, als was sie in den Eingangsversen zu dieser Schrift beschrieben ist, nämlich als unmittelbar von Gott stammende Vorhersage, dann weiß man auch um die Abfolge künftiger Ereignisse - und zwar fast auf den Tag genau. Wie eben auch der Tod Jesu und die Ausgießung des Geistes auf den Tag genau bestimmbar waren...
Ellipirelli hat geschrieben:Wir warten auf seine Wiederkunft und freuen uns tagtäglich auf seine Wiederkunft.

Ich hoffe, damit ist nicht gemeint, dass Jesus jederzeit zur Erde zurückkommen könne. Das nämlich wäre eine falsche Annahme.
Ellipirelli hat geschrieben:Wir müssen aufpassen, dass wir nicht die Juden zum Vorbild nehmen, die noch auf ihren Messias warten .. wir sind Christen.. unser Messias ist gekommen, er wohnt in unserem Herzen. Die Juden leben und denken noch nach dem AT...
- - -

Die Schriften des Alten Bundes sind nicht den Juden, sondern den Stämmen insgesamt gegeben. Die Apostel bzw. die Ur-Gemeinde hielten sich an diese Schriften, denn es gab ja zunächst keine anderen.
Ich habe übrigens mehrmals die geradezu kosmische Bedeutung des Opfers Jesu hervorgehoben.
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Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Ellipirelli » 12. Oktober 2017 17:46

Regula Falsi hat geschrieben:Als Paulus seinen Brief an die Kolosser schrieb, hatte Jesus durch Sein Opfer die Versöhnung der Menschen bereits bewirkt. Der als Versöhnungstag bezeichnete Festtag “Jom Kippur” hat danach eine andere Bedeutung, und liegt noch in der Zukunft. Wenn man die Offenbarung als das akzeptiert, als was sie in den Eingangsversen zu dieser Schrift beschrieben ist, nämlich als unmittelbar von Gott stammende Vorhersage, dann weiß man auch um die Abfolge künftiger Ereignisse - und zwar fast auf den Tag genau. Wie eben auch der Tod Jesu und die Ausgießung des Geistes auf den Tag genau bestimmbar waren...


Der Kontext im Kolosserbrief sagt, dass wir uns kein schlechtes Gewissen machen müssen, wenn wir die alttestamentarischen Feste nicht mehr halten, weil sie ein Schatten auf das Zukünftige (Opferung Jesus) waren.
Warum hat der Versöhnungstag eine andere Bedeutung?
Wenn du Offb.11, meinst, solltest du nicht vergessen, dass gerade dieses Kapitel sehr viele unterschiedliche Interpretationen zulässt.Ich versteife mich auf keine Auslegung, bin mir aber gewiss, dass die abgeschlossene Versöhnung im Bild des großen Versöhnungstag zu finden ist.

Wenn wir die Sühnung und Versöhnung durch Jesus Blut und Fleisch verstehen wollen, dürfen wir die Lehren des "großen Versöhnungstag" studieren. Der Hebräerbrief erklärt viel.
Ich habe schon öfter gefragt, wie man die Wiederkunft Jesus mit dem großen Versöhnungstag (Jom Kippur) logisch zusammenbringt.
Was ist denn nun mit dem Tempel, mit den beiden Abteilungen, mit den Tieropfer, mit dem vielen Blut und verbrennen der Opfertiere ?Was ist mit der Aussage Jesus: Mein Leib ist der Tempel...Was ist mit der Bundeslade und dem Sühnedeckel, der Jesus Sühnung versinnbildlicht.?

Wie bringst du alles mit der Wiederkunft Jesus zusammen? Bisher hat mir das noch niemand beantworten können.

LG
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Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Erich » 13. Oktober 2017 07:36

Siehe die Worte im Gesetz, im alten Bund, im AT, zu Rosch ha-Schana:
3. Mose 23,23-25 (Luther 1984):23 Und der HERR redete mit Mose und sprach:
24 Sage zu den Israeliten: Am ersten Tage des siebenten Monats sollt ihr Ruhetag halten mit Posaunenblasen zum Gedächtnis, eine heilige Versammlung.
25 Da sollt ihr keine Arbeit tun und sollt dem HERRN Feueropfer darbringen.
4. Mose 29, 1-6 (Luther 1984):1 Und am ersten Tag des siebenten Monats soll heilige Versammlung sein; keine Arbeit sollt ihr an diesem Tage tun; ein Tag des Posaunenblasens soll er für euch sein.
2 Und ihr sollt als Brandopfer darbringen zum lieblichen Geruch für den HERRN: einen jungen Stier, einen Widder, sieben einjährige Schafe ohne Fehler,
3 dazu als Speisopfer: drei Zehntel feinstes Mehl, mit Öl vermengt, zu dem jungen Stier, zwei Zehntel zu dem Widder
4 und ein Zehntel zu je einem Schaf von den sieben Schafen,
5 auch einen Ziegenbock zum Sündopfer, um für euch Sühne zu schaffen,
6 außer dem Brandopfer des Neumondes und seinem Speisopfer und außer dem täglichen Brandopfer mit seinem Speisopfer und mit ihren Trankopfern, ihrer Ordnung gemäß, zum lieblichen Geruch als ein Feueropfer für den HERRN.

Wir Christen leben aber nicht mehr im "Alten Bund", sondern im "Neuen Bund"!
Hebräer 10,1-18 (Luther 1984):1 Denn das Gesetz hat nur einen Schatten von den zukünftigen Gütern, nicht das Wesen der Güter selbst. Deshalb kann es die, die opfern, nicht für immer vollkommen machen, da man alle Jahre die gleichen Opfer bringen muss.

4 Denn es ist unmöglich, durch das Blut von Stieren und Böcken Sünden wegzunehmen.
5 Darum spricht er, wenn er in die Welt kommt (Ps 40,7-9): »Opfer und Gaben hast du nicht gewollt; einen Leib aber hast du mir geschaffen.
6 Brandopfer und Sündopfer gefallen dir nicht.
7 Da sprach ich: Siehe, ich komme - im Buch steht von mir geschrieben -, dass ich tue, Gott, deinen Willen.«
8 Zuerst hatte er gesagt: »Opfer und Gaben, Brandopfer und Sündopfer hast du nicht gewollt, sie gefallen dir auch nicht«, obwohl sie doch nach dem Gesetz geopfert werden.
9 Dann aber sprach er: »Siehe, ich komme, zu tun deinen Willen.« Da hebt er das Erste auf, damit er das Zweite einsetze.
10 Nach diesem Willen sind wir geheiligt ein für alle Mal durch das Opfer des Leibes Jesu Christi.
11 Und jeder Priester steht Tag für Tag da und versieht seinen Dienst und bringt oftmals die gleichen Opfer dar, die doch niemals die Sünden wegnehmen können.
12 Dieser aber hat "ein" Opfer für die Sünden dargebracht und sitzt nun für immer zur Rechten Gottes
13 und wartet hinfort, bis seine Feinde zum Schemel seiner Füße gemacht werden.
14 Denn mit "einem" Opfer hat er für immer die vollendet, die geheiligt werden.
15 Das bezeugt uns aber auch der Heilige Geist. Denn nachdem der Herr gesagt hat (Jer 31,33-34):
16 »Das ist der Bund, den ich mit ihnen schließen will nach diesen Tagen«, spricht er: »Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben, und in ihren Sinn will ich es schreiben,
17 und ihrer Sünden und ihrer Ungerechtigkeit will ich nicht mehr gedenken.«
18 Wo aber Vergebung der Sünden ist, da geschieht kein Opfer mehr für die Sünde.
Hebräer 8,1-13 (Luther 1984):...
5 Sie dienen aber nur dem Abbild und Schatten des Himmlischen, wie die göttliche Weisung an Mose erging, als er die Stiftshütte errichten sollte (2.Mose 25,40): »Sieh zu«, sprach er, »dass du alles machst nach dem Bilde, das dir auf dem Berge gezeigt worden ist.«
6 Nun aber hat er ein höheres Amt empfangen, wie er ja auch der Mittler eines besseren Bundes ist, der auf bessere Verheißungen gegründet ist.
7 Denn wenn der erste Bund untadelig gewesen wäre, würde nicht Raum für einen andern gesucht.
8 Denn Gott tadelt sie und sagt (Jer 31,31-34): »Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da will ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließen,
9 nicht wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern schloss an dem Tage, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägyptenland zu führen. Denn sie sind nicht geblieben in meinem Bund; darum habe ich auch nicht mehr auf sie geachtet, spricht der Herr.
10 Denn das ist der Bund, den ich schließen will mit dem Haus Israel nach diesen Tagen, spricht der Herr: Ich will mein Gesetz geben in ihren Sinn, und in ihr Herz will ich es schreiben und will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein.

13Indem er sagt: »einen neuen Bund«, erklärt er den ersten für veraltet. Was aber veraltet und überlebt ist, das ist seinem Ende nahe.
Schau: Vor ca. 2000 Jahren war der alte Bund seinem Ende schon nahe.
Römer 10,4 (Luther):Denn Christus ist des Gesetzes Ende; wer an den glaubt, der ist gerecht.

LG! Erich
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Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon DanEl » 13. Oktober 2017 08:04

Das der Herr an seinen Festen agiert ist nicht von der Hand zu weißen. An seinen Festen passieren große Sachen... wie sein Tod, seine Auferstehung, Ausgießung des HG. Genau so wird auch an den "Herbstfesten" weiterhin sein Plan in Erfüllung gehen. Ob man diese Feste feiert oder nicht ändert an der Tatsache nichts!
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Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Ellipirelli » 13. Oktober 2017 09:33

DanEl hat geschrieben:Das der Herr an seinen Festen agiert ist nicht von der Hand zu weißen. An seinen Festen passieren große Sachen... wie sein Tod, seine Auferstehung, Ausgießung des HG. Genau so wird auch an den "Herbstfesten" weiterhin sein Plan in Erfüllung gehen. Ob man diese Feste feiert oder nicht ändert an der Tatsache nichts!


Nur kurz und einfach geschrieben:
Frühjahr-und Herbstfeste gehören zusammen, wie eine Medaille automatisch zwei Seiten haben muss, und doch eine ist.
Passah fand im Frühjahr statt und Jom Kippur im Herbst, das stimmt..

Am Passah fand unsere Rechtfertigung statt, unser Schuldschein wurde am Holz bezahlt.

Die Stiftshütte mit ihren Abend- und Morgenopfer und dem jährlichen Jom Kippur, steht in erster Linie für unsere tägliche Heiligung, d.h. wir nehmen Gottes Gnade und Reinigung tagtäglich im Glauben an.
Zur Rechtfertigung aus dem Glauben(Passah) gehört unsere Heiligung( Stifsthütte). Beides gehört unbedingt zusammen.
Zwischen Passah und Jom Kippur liegt eine Zeit der Saat und Ernte (Frühjahr und Herbst).
Wenn wir im Glauben Jesus annehmen, brauchen wir auch eine Zeit, bis wir erkennnen, dass wir nicht aus uns selbst heraus, uns heiligen können.
Fakt ist, das Jom Kippur neben Passah am Kreuz stattfand. Manche meinen, dass der große Versöhnungstag am Karfreitag war, ich meine Karfreitag, einschließlich Auferstehung.

Feiern können wir alles...Ostern, Pfingsten und Weihnachten werden auch rückblickend gefeiert. Für mich persönlich hat das aber nicht so einen hohen Stellenwert.
Streiterreien wegen Feiertage meide ich.

LG
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Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon DanEl » 13. Oktober 2017 09:47

Und wie würdest du den Posaunen,-Laubhüttenfest einordnen?
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