• PM
  • Friendship
  • News
ACHTUNG: Leider hatten wir in den letzten Tagen einige Datenbankprobleme, wodurch auch einige Benutzer-Accounts betroffen sind (und Login-Probleme entstehen könnten)

Hier klicken für weitere Informationen und Hilfe

Rosch ha-Schana

Themen die das Neue Testament betreffen könnt ihr hier diskutieren.

Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Ellipirelli » 10. Oktober 2017 21:18

Regula Falsi schrieb
Und gerade das Fest Rosch ha-Schana symbolisiert die Rückkehr Jesu und die Übernahme der politischen Macht über die Erde.

Diese Gedanken lese ich immer wieder, wobei ich sie keineswegs nachvollziehen kann.
Das Fest war ein Fest-Sabbat, oder auch ein Neumondfest. Einer von mehreren Fest-Sabbate. Sie wiesen auf Jesus Opfertod hin.
Ein Buß- und Bettag,vorbereitend für den großen Versöhnungstag. Für uns sind diese Feste, alle zusammen, tagtäglich, im Glauben erfüllt
Jesus hat diese Feste erfüllt.Nur weil Jesus mit Posaunenschall wiederkommt...hier die Verbindung zu ziehen, ist für mich nicht logisch.
Kolosser 2, 16-17 (Schlachter 2000):So laßt euch von niemand richten wegen Speise oder Trank, oder wegen bestimmter Feiertage oder Neumondfeste oder Sabbate, die doch nur ein Schatten der Dinge sind, die kommen sollen, wovon aber der Christus das Wesen hat [e]. 
Benutzeravatar
Ellipirelli
 
Beiträge: 831
Registriert: 29. Juni 2016 15:16
Geschlecht: weiblich
Glaubensrichtung / Konfession: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde

Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Erich » 11. Oktober 2017 07:37

Hallo Tobias!

Abischai hat geschrieben:Mit "Feiertag heiligen" meine ich, einen solchen Feiertag einzusetzen und ihn für heilig zu erklären.
Wenn für Dich der Sonntag und die Tage der Geburt Jesu, seines Todes, seiner Auferstehung, seiner Himmelfahrt und der Sendung des Heiligen Geistes nicht heilig sind, und Du sie nicht feiern willst, bitte, dann ist das Deine Sache, aber ich hoffe für Dich, dass Du es mit Blick auf unseren Herrn tust.
Römer 14,5-6 (Luther 1984):5 Der eine hält einen Tag für höher als den andern; der andere aber hält alle Tage für gleich. Ein jeder sei in seiner Meinung gewiss.
6 Wer auf den Tag achtet, der tut's im Blick auf den Herrn; ...
"Heilig" heißt hier für mich: Abgesondert und unserem Herrn und Gott zugehörig.

Die Bibelfälschung Luthers machte aus "gedenke des Schabbattages, daß du ihn heiligest" das berüchtigte "gedenke des Feiertages, daß du ihn heiligest", weil Luther ein gestörtes Verhältnis zum jüdischen Glauben hatte.
Der Sabbat ist ein Feiertag! - Und wer hier was fälscht, das wird sich noch herausstellen.

Etwas "heiligen" bedeutet, es entweder als bereits heilig anzuerkennen, oder es als heilig zu deklarieren, daß es hinfort als heilig gelte.
Ja, wir Christen kennen die Feiertage an und verkünden sie auch.

Es steht nirgends in der Schrift, daß der Herr am 1. Tage der Woche auferstanden ist.
Vielleicht in "Deiner Schrift", aber nicht in unserer Heiligen Schrift.
Mk 16,9 (Luther):Jesus aber, da er auferstanden war früh am ersten Tag der Woche, erschien er am ersten der Maria Magdalena, von welcher er sieben Teufel ausgetrieben hatte.

Siehe:
Mt 28,1-2 (Luther):Als aber der Sabbat um war und der erste Tag der Woche anbrach, kam Maria Magdalena und die andere Maria, das Grab zu besehen.
Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn der Engel des HERRN kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein von der Tür und setzte sich darauf.
Denkst Du wohl, dass Jesus schon, bevor der Stein weggewälzt wurde, auferstanden war? - Das denke ich nicht, denn Jesus war noch nicht aufgefahren zum Vater. - Jesus konnte noch nicht durch Wände, verschlossene Türen oder diesen Stein gehen. - Und das geschah nicht am Abend, sondern am Morgen des erstesn Tages der Woche.

Suche nicht lange, ich sage Dir was da steht: Es steht, daß der Herr am 1. Tag der Woche (bereits) auferstanden war (Vergangenheit).
Du solltest mal den Text und auch die anderen Bibelstellen richtig lesen, die diesen Tag betreffen, und nicht Deinen ungläubigen Gedanken freien Lauf lassen.

Niemand wurde Zeuge des Vorgangs seiner Auferstehung, alles war bereits geschehen, als die Datierungen es dann bezeugen.
Kein Mensch, aber unser Herr und Gott, der Vater, der Sohn, der Heilige Geist und die Engel waren Zeuge.

Der früheste dokumentierte Zeitpunkt (nach jüdischer Lesart !!), als der Herr bereits auferstanden war ist dieser: "als der Sabbat vorüber war, in der Dämmerung des 1. Tages".
Der Schabbat ist am Samstag mit Sonnenuntergang vorbei. Die Abenddämmerung ist die Dämmerung des 1. Tages. D.h.: am Samstagabend war der Herr breits auferstanden.
Das und nur das sagt die Schrift, alles andere ist falsch.
Nein, da bist Du im Irrtum, Tobias! Richtig ist: Freitag abend beginnt der Sabbat, und endet am Samstag abend. Aber mit der Dämmerung des ersten Tages ist nicht der Samstagabend, wo die Sonne untergeht, sondern die Dämmerung am Sonntagmorgen, wo die Sonne aufgeht, gemeint.

Und das deckt sich auch (muß es ja zwingend) mit der Ansage Jesu, daß er 3 Tage und 3 Nächte im Schoß der Erde sein werde.
Muss es nicht zwingend! Denn es wird öfter bezeugt, dass Jesus am dritten Tage auferstehen wird und auferstanden ist.
(Mt 16,21; 17,23; 20,19; Lk 9,22; 18,33; 24,7; 24,46; Apg 10,40; 1Kor 15,4)

"Karfreitag" war der Tag nach dem "großen" Sabbat in jenen Tagen (Pessach), an dem die Frauen loszogen und die Salbe vorbereiteten. Danach aber ruhten sie den Sabbat über (!!). Und als der Sabbat (diesmal nicht Pessach, sondern der Samstag) vorüber war, kamen sie zu dem Grab... usw. (Nur so kommt man auf 3 Tage und 3 Nächte, also ~ 72h)
Weißt Du nicht, dass der Sabbat und das Passafest auf einen Tag zusammen fielen? Johannes 19, 31 - Jesus Christus ist am Freitag, den 3. April, im Jahr 33, ca. zur neunten Stunde gestorben, und am Sonntag, den 5. April, früh auferstanden. - Er war nicht 72 Stunden tot, sondern im Höchstfall 40 Stunden.

Was da mit "Ostern" fleißig gefeiert wird, ist einfach nur ein umbenanntes heidnisches Fest, und das bereitet dem Herrn nicht so die Ehre, die er verdient hat.
Diese Tage mögen zwar Ostern genannt werden, aber wir feiern die Auferstehung Jesu Christi! - Ehre sei Gott!

LG! Erich
Zuletzt geändert von Erich am 11. Oktober 2017 07:56, insgesamt 2-mal geändert.
Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
(Johannes 3, 16)
Benutzeravatar
Erich
 
Beiträge: 2936
Registriert: 19. August 2013 15:08
Geschlecht: männlich
Glaubensrichtung / Konfession: Evangelisch Lutherische Gemeinde

Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Helmuth » 11. Oktober 2017 07:53

Tobias, alles schön und gut, und auch "Danke", hab wieder was dazugelernt, aber was ist nun mit Rosh ha-Shana? Das interessiert wohl jetzt keine Sau mehr hier. :mrgreen:
Herzliche Grüße
Helmuth
Benutzeravatar
Helmuth
 
Beiträge: 5869
Registriert: 23. Februar 2016 13:55
Wohnort: Wien
Geschlecht: männlich
Glaubensrichtung / Konfession: Pfingst-, oder Charismatische Gemeinde

Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Erich » 11. Oktober 2017 08:44

Hallo Helmuth!

An Rosch ha-Schana beginnen die Zehn ehrfurchtsvollen Tage (Jamim Noraim), die mit dem Versöhnungsfest Jom Kippur enden.
(Nachzulesen in: https://de.wikipedia.org/wiki/Rosch_ha-Schana)

Jom Kippur (hebräisch יוֹם כִּפּוּר Tag der Sühne, auch Jom ha-Kippurim יוֹם הכִּפּוּרִים), deutsch zumeist Versöhnungstag oder Versöhnungsfest, ist der höchste jüdische Feiertag.
(Nachzulesen in: https://de.wikipedia.org/wiki/Jom_Kippur)

Glaubst Du, dass diese Feste noch nötig sind, wenn es doch z.B. heißt:
Hebräer 13,10-12
10 Wir haben einen Altar, das Kreuz, an dem Jesus seinen Leib als Opfer darbrachte. Daran haben die keinen Anteil, die ihre Rettung von den Opfern im jüdischen Heiligtum erwarten.
11 Einmal im Jahr – am großen Versöhnungstag – bringt der Hohepriester das Blut von Opfertieren in das Allerheiligste, um die Sünden des Volkes zu sühnen. Die Tiere selbst werden aber außerhalb der Stadt verbrannt.
12 So starb auch Jesus außerhalb der Stadt, um durch sein Blut die Menschen von ihrer Schuld zu befreien.
https://www.bibleserver.com/text/HFA/He ... er13,10-12

Römer 5, 8-11 (Luther 1984):8 Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
9 Um wie viel mehr werden wir nun durch ihn bewahrt werden vor dem Zorn, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerecht geworden sind!
10 Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, um wie viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, nachdem wir nun versöhnt sind.
11 Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unsern Herrn Jesus Christus, durch den wir jetzt die Versöhnung empfangen haben.

2. Korinther 5, 18-21 (Luther 1984):18 Aber das alles von Gott, der uns mit sich selber versöhnt hat durch Christus und uns das Amt gegeben, das die Versöhnung predigt.
19 Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung.
20 So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!
21 Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.

Kolosser 1, 19-23 (Luther 1984):19 Denn es hat Gott wohlgefallen, dass in ihm alle Fülle wohnen sollte
20 und er durch ihn alles mit sich versöhnte, es sei auf Erden oder im Himmel, indem er Frieden machte durch sein Blut am Kreuz.
21 Auch euch, die ihr einst fremd und feindlich gesinnt wart in bösen Werken,
22 hat er nun versöhnt durch den Tod seines sterblichen Leibes, damit er euch heilig und untadelig und makellos vor sein Angesicht stelle;
23 wenn ihr nur bleibt im Glauben, gegründet und fest, und nicht weicht von der Hoffnung des Evangeliums, das ihr gehört habt und das gepredigt ist allen Geschöpfen unter dem Himmel. Sein Diener bin ich, Paulus, geworden.

1. Johannes 2, 1-2 (Luther 1984):1 Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist.
2 Und er ist die Versöhnung für unsre Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt.

Und nun rate mal (wenn Du die Bibelverse gelesen hast):
Wann war oder ist der wahre Versöhnungstag oder das wahre Versöhnungsfest!?

LG! Erich
Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
(Johannes 3, 16)
Benutzeravatar
Erich
 
Beiträge: 2936
Registriert: 19. August 2013 15:08
Geschlecht: männlich
Glaubensrichtung / Konfession: Evangelisch Lutherische Gemeinde

Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Helmuth » 11. Oktober 2017 09:24

Erich hat geschrieben:Glaubst Du, dass diese Feste noch nötig sind, wenn es doch z.B. heißt: ...

Darum geht es mir nicht. Lies den Eingangstext von R.F. und lies meine Frage. R.F. dürfte sich mittlerweile vom Thema vertschüsst haben, aber meine Frage interessiert mich eben weiterhin.

Ich vermute aber, ich werde sie eher mit meinen jüdischen Bekannten weiterdiskutieren. Hier hat man dazu zu wenig Kenntnisse darüber.
Herzliche Grüße
Helmuth
Benutzeravatar
Helmuth
 
Beiträge: 5869
Registriert: 23. Februar 2016 13:55
Wohnort: Wien
Geschlecht: männlich
Glaubensrichtung / Konfession: Pfingst-, oder Charismatische Gemeinde

Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Ziska » 11. Oktober 2017 09:58

Rosch ha-Schana ist das jüdische Neujahrsfest,
was am 1. Tischri nach dem hebräischen Kalender gefeiert wird.

Christen sind aber nicht verpflichtet sich an irgendwelche Feste oder Feiertage,
die in den verschiedenen Kalendern angegeben werden, zu halten.

Das einzige Fest, was Christen geboten wird zu feiern, ist das Abendmahl.
“Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt, was man weiß;
nicht alles glaubt, was man hört.
Und über den Rest einfach nur lächelt!“
Ziska
 
Beiträge: 5379
Registriert: 30. Juli 2011 09:48
Geschlecht: weiblich
Glaubensrichtung / Konfession: Zeugen Jehovas

Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Bonnie » 11. Oktober 2017 10:32

Ziska hat geschrieben:Das einzige Fest, was Christen geboten wird zu feiern, ist das Abendmahl.


Und nicht zu vergessen, das Feiern des Abendmahls beinhaltet auch eine aktive Teilnahme daran. Keinesfalls hat unser Herr Jesus geboten, dass die überwältigende Mehrheit der Gläubigen die Symbole für seinen Leib und sein Blut stumm an sich vorbeiziehen lassen muss. Ganz im Gegenteil!
Liebe Grüße
Bonnie

λέγει αὐτῷ Ἰησοῦς: Ἐγώ εἰμι ἡ ὁδὸς καὶ ἡ ἀλήθεια καὶ ἡ ζωή οὐδεὶς ἔρχεται πρὸς τὸν Πατέρα εἰ μὴ δι’ ἐμοῦ.
Joh 14,6
Benutzeravatar
Bonnie
 
Beiträge: 334
Registriert: 14. Mai 2017 17:01
Geschlecht: weiblich
Glaubensrichtung / Konfession: Freie Evangelische Gemeinde

Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Regula Falsi » 11. Oktober 2017 11:07

Helmuth hat geschrieben:- - -
R.F. dürfte sich mittlerweile vom Thema vertschüsst haben...
- - -

Nein, hat er nicht. Ich verfolge die Beiträge mit größtem Interesse. Bis später...
Regula Falsi
 
Beiträge: 6393
Registriert: 24. April 2010 16:25
Geschlecht: männlich
Glaubensrichtung / Konfession: -----

Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Ziska » 11. Oktober 2017 11:17

So ist es... Wer sich berufen fühlt, wird vom Brot und vom Wein nehmen. :-)
“Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt, was man weiß;
nicht alles glaubt, was man hört.
Und über den Rest einfach nur lächelt!“
Ziska
 
Beiträge: 5379
Registriert: 30. Juli 2011 09:48
Geschlecht: weiblich
Glaubensrichtung / Konfession: Zeugen Jehovas

Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Abischai » 11. Oktober 2017 11:18

Helmuth hat geschrieben:...aber was ist nun mit Rosh ha-Shana? Das interessiert wohl jetzt...

Man kommt immer auf flankierende Beispiele zu sprechen, das rundet das Thema ab, finde ich. Man erkennt durch das, was es NICHT ist, mitunter besser zu der Erkenngnis, was es denn nun im Grunde sei. Zu Rosch Haschana, wurde ja vieles gesagt, in der Bibel finde ich es nicht. Wie gesagt, das große Posaunen hat mit "Neujahr" und das ist die sinngemäße Übersetzung von Rosch Haschana, NICHTS zu tun, wie ich weiter vorn schon angedeutet habe. Das Neue Jahr beginnt mit Pessach, und das ist ja wohl nicht im Herbst, sondern genau in der anderen Jahreshälfte zu vermuten.
Benutzeravatar
Abischai
 
Beiträge: 8938
Registriert: 24. Oktober 2007 06:59
Geschlecht: männlich
Glaubensrichtung / Konfession: -----

VorherigeNächste

Zurück zu Neues Testament/NT



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast