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Rosch ha-Schana

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Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Regula Falsi » 12. Dezember 2017 15:37

Ellipirelli hat geschrieben:- - -
Für mich ist diese Diskussion zu Ende :-)
- - -

Sich bei diesem Thema zu drücken, zeugt nicht gerade von Verantwortungsbewusstsein für die Mitmenschen.

Im 23. Kapitel von 3. Mose sind die Feiertage, die Marksteine der Geschichte symbolisieren, zeitlich geordnet. An anderer Stelle ging ich auf die Bedeutung der Feste näher ein, hier interessieren uns nur Passah und Jom Kippur.

Dass das Passah-Lamm für Jesus steht, wird wohl kaum jemand unter den Angehörigen der christlichen Religion bestreiten. Jesus starb für unsere Gesetzesübertretungen. Warum auf diese Tatsache nochmal, und zwar durch den in die Wüste geschickten Bock (3. Mose 16,20-22) hingewiesen werden soll, erschließt sich dem Leser nicht.

Der Kurzkommentar der Stuttgarter Jubiläumsbibel, Ausgabe 1963, äußert sich hierzu wie folgt:
Durch das Sündopfer des 1. Bockes ist das Heiligtum entsündigt und sind die Sünden des Volkes vor Gott getilgt. Wenn nun über dem 2. Bock die schon vergebenen Sünden bekannt werden und er in die Wüste gebracht wird, um nicht mehr wiederzukehren, so kann das nur die Bedeutung einer feierlichen Erklärung haben: Nun haben wir mit der Sünde nichts mehr zu schaffen; sie ist mit ihrer Schuld und ihren Wirkungen ganz von uns fortgenommen; wir haben sie dem bösen Geist in der Wüste draußen heimgeschlagen - dort soll sie bleiben und im heiligen Volk Gottes keine Stätte mehr haben.


Der Verfasser hat also zumindest begriffen, dass der 2. Bock niemals für Jesus stehen kann - auch wenn er den Zusammenhang mit Offenbarung 20,1-3 nicht begriffen hat.
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Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon lütt-matten » 12. Dezember 2017 19:42

Interessant an diesen Sündenböcken ist ja, dass sie scheinbar die Sünden hinweg nehmen, die nach Pfingsten passiert sind, denn es ist ja das Versöhnungsfest, welches erst nach Pfingsten gefeiert wird.

Gottes Segen! :)
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Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Andy1 » 12. Dezember 2017 20:46

Ellipirelli hat geschrieben:Wenn ich Morgen sündige, wovon ich jezt noch nichts weiß, habe ich die Vergebung oder nicht, wenn ich Buße tue.?
Du sagst es selber: “wenn ich Buße tue“….diese wurde aber eben zukunftsgerichtet noch gar nicht getan, nicht einmal die Sünde……wie kann diese dann bereits ausgeräumt sein?
Ellipirelli hat geschrieben:Offenbarung 20, 12
Und ich sah die Toten, Kleine und Große, vor Gott stehen, und es wurden Bücher geöffnet, und ein anderes Buch wurde geöffnet, das ist das Buch des Lebens; und die Toten wurden gerichtet gemäß ihren Werken, entsprechend dem, was in den Büchern geschrieben stand.
Das Gericht, in diesem Text, hat mit Yom Kippur nichts zu tun.
Weil Du ein ganz anderes Verständnis hast, und auch die Sündenübertragung beim Bock für Asasel welche ganz offensichtlich aus 3. Mose 16, 21-22 hervorgeht nicht siehst. Beim täglichen Opfer steht es nicht (was mir zugegeben schon viel Kopfschmerz bereitet hat), aber hier schon, dass es um die Sünden geht die auf den Bock übertragen werden die letztlich mit ihm für immer verschwinden. Im Gericht geht es ganz genauso um die Sünde und darum aufzuzeigen wer Jesu Blut angenommen hat und wer nicht. Nein, nicht für Gott….sondern für die Erlösten, damit sie die Gerechtigkeit Gottes in seinem Handeln erkennen können.
Willst Du nicht später wissen warum mache Deiner Freunde vielleicht nicht dabei sind? Oder warum Der den Du vielleicht nicht mochtest doch dabei ist? Genauso denke ich, dass auch Stephanus wissen möchte warum Paulus der der Steinigung von Stephanus beigewohnt hatte auf einmal in Gottes Reich eingekehrt ist.
Jesu Blut sorgt am Jom Kippur dafür mit dem Gesetz versöhnt zu werden (Blut am Sühnedeckel der Bundeslade in der das Gesetz lag) Dies wurde erforderlich durch die Sünden aller Menschen. Das Gerichtsverfahren deckt die Sünden auf und natürlich auch wer diese bereut hat (Jesu Blut angenommen hat und damit auch wer Jesu Blut als Versöhnung für sich in Anspruch genommen hat). Wäre dieses Gericht bereits zu Ende wie Du sagst gäbe es für meine Sünden von heute und morgen keine Lösung und damit auch keine Hoffnung.
Dein zitierter Vers aus Kolosser beschreibt den ehemaligen im Fleisch nun im Geist wandelnden Gläubigen. Seine frühere (bereute) Schuld wird diesem nicht zugerechnet werden. Alle Schuld (inkl. der Zukünftigen) kann aber unmöglich bereits vergeben sein…nach wie vor gilt erst Buße, dann Vergebung und Austilgung der Sünden Apostelgeschichte 3, 19
Ellipirelli hat geschrieben:Wir sind versöhnt, weil Jesus das stellvertretende Gericht auf sich nahm.
Wenn das Erlösungswerk bereits vollständig abgeschlossen wäre müsste ich mich fragen warum ich hier noch Erden bin und noch nicht zu Hause wo „das Haus“ doch bereits fertig ist wie Du sagst. Natürlich hat Jesus die Strafe für uns auf sich genommen…..aber Satan lebt offensichtlich noch unter uns, und dieses Problem (Satan) inkl. der Folgen seiner Verführung in der noch existierenden Sünde ist genauso offensichtlich nicht ausgeräumt. Insofern ist hier für mich kein Abschluss zu sehen.
Ellipirelli hat geschrieben:Nein, der Bock wird zur Sühnung in die Wüste geschickt.....
Hier liegt wohl ein falsches Verständnis von „Sühnung“ vor, welches mehrere Bedeutungen haben kann. Es könnte auch vom Verständnis her mit „auslöschen“ übersetzt werden, was dann die Auslöschung der Sünde als Ergebnis hätte und nicht die „Sühne“ im Sinne von „Versöhnung“. Hier verstehe ich Dich (wie Regula) wirklich gar nicht. Die Versöhnung hat doch der erste Bock für Jaweh bereits erwirkt…..warum sollte der zweite Bock für Asasel genau dasselbe dann nachträglich nochmal erwirken und ebenfalls auf den Messias deuten, dazu noch ohne dass er geopfert wird bzw. ohne dass sein Blut Anteil an der Versöhnung hätte?….Dieser Bock stirbt in der Wüste und war lediglich außerhalb der Stiftshütte bzw. Tempels, kann das wahrhaft ein Sinnbild für Jesus sein?

Liebe Grüße
Andy
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Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Ellipirelli » 13. Dezember 2017 07:18

Andy1 hat geschrieben:
Ellipirelli hat geschrieben:
Wenn ich Morgen sündige, wovon ich jezt noch nichts weiß, habe ich die Vergebung oder nicht, wenn ich Buße tue.?

Du sagst es selber: “wenn ich Buße tue“….diese wurde aber eben zukunftsgerichtet noch gar nicht getan, nicht einmal die Sünde……wie kann diese dann bereits ausgeräumt sein?

Es geht um die Schuld, die für alle Menschen bezahlt wurde. Jesus Blut hat unsere Schuld bezahlt. Das kann ich glauben oder nicht. Wenn ich nicht glaube, wird das stellvertretende Opfer nicht angenommen. Wozu dann noch Buße tun...gerade diese Gedanken, die sagen, du musst so gut sein, dass du am Ende der Tage, das Gericht bestehst, ist katholische Lehre.
Andy1 hat geschrieben:Weil Du ein ganz anderes Verständnis hast, und auch die Sündenübertragung beim Bock für Asasel welche ganz offensichtlich aus 3. Mose 16, 21-22 hervorgeht nicht siehst.

Beim täglichen Opfer steht es nicht (was mir zugegeben schon viel Kopfschmerz bereitet hat), aber hier schon, dass es um die Sünden geht die auf den Bock übertragen werden die letztlich mit ihm für immer verschwinden. Im Gericht geht es ganz genauso um die Sünde und darum aufzuzeigen wer Jesu Blut angenommen hat und wer nicht. Nein, nicht für Gott….sondern für die Erlösten, damit sie die Gerechtigkeit Gottes in seinem Handeln erkennen können.

Ja, es wird nur an einer Stelle von einer Sündenübertraung berichtet. Das tägliche Opfer wird von E. White so ausgelegt, als würde dort eine Sündenübertragung stattfinden, dies steht aber nicht geschrieben!!. Ein ganz grober Auslegungsfehler.

Ihr seht Sünden, die von A nach B getragen werden. Meine Sünden werden nicht in eine Abstellkammer geschoben, damit eines Tages, Satan kommt, um meine Abstellkammer zu reinigen. Die Reinigung soll dann Jesus durchführen, der alles auf Satan legt...??

Nach der Sünde, bleibt die Schuld.
Das Blut der täglichen Opfer wurde ins Heiligtum gebracht und dort verspritzt...Das sagt doch nicht aus, dass die Sünden der Opfernden dort hingebracht wurden.
Alles dreht sich bei euch um Sünden, nicht um bezahlte Schuld.
Schuldbeladene können nicht vor Gottes Thron stehen. Wir können und dürfen, weil unsere Schuld bezahlt wurde. Das Blut überdeckt unsere Schuld.

Leben gegen Leben, so sagt es das Gesetz. Genau das, geschah mit mit ersten Bock. Er bezahlte mit seinem Leben. Es ist bezahlt, noch einmal, unsere Schuld wurde bezahlt.
Mit dem hinausführen des sichtbaren zweiten Bocks, wusste das Volk, dass JHWH ihr Opfer angenommen hatte.
Ein Bild dafür, dass JHWH ihre Schuld vergeben hatte und nicht mehr an sie denken würde.
Wir Menschen halten oft anderen ihre Schuld vor, obwohl sie sich dafür entschuldigt haben. So ist unser Gott nicht. Hat ER vergeben, dann bleibt kein Nachtragen mehr, außer der Mensch verlässt freiwillig die Gnade Gottes. Das liegt dann am Menschen, nicht an Gott.
Voran erkennen wir den zweiten Bock, ganz einfach, wir lesen Gottes Wort, dass wir versöhnt sind. Das, was geschrieben steht, glaube ich.

Überleg doch mal, das Los fällt über zwei gleichwertige Böcke. Das Los entscheidet also, wer Satan oder wer Gott sein soll. Meinst du wirklich, dass Satan gleichwertig neben Jesus steht?

Und dann die Lehre, dass Jesus mit seinem Blut die Sünden der Menschen in den Himmel gebracht habe....das geht doch gar nicht. Wie soll Jesus, Lügen, Betrügen, Ehebruch...usw. in den Himmel bringen. Eure Lehre sagt, dass ER damit den Himmel verunreinigt habe, um ihn dann, ab 1844 wieder zu reinigen.
Tut mir leid, aber bei dem Gedanken, Jesus wurde jetzt mit seinem Blut den Himmel reinigen, den ER zuvor mit seinem Blut verunreinigt haben soll....läuft es mir kalt den Rücken runter.

Ich habe Theologen gefragt, wo das Ganze denn stehen soll...Sie können keine Bibeltexte angeben, nur auf ihre Prophetin verweisen, die den Geist der Weissagung hat und somit alles richtig sieht.
Sie sagen es nicht direkt, dass bekommt man erst mit, wenn man beharrlich danach fragt.

Dass wirkich tragische daran ist, dass euere Untersuchungsgericht, die Heilsgewissheit frisst. Jeder der das glaubt, was MS. White gelehrt hat, kann keine Heilsgewissheit haben.

Ich bin gewiss, dass viele Adventisten richtig glauben und somit auch meine Geschwister sind. Niemals würde ich ihnen ihren Glauben absprechen. Viele haben Heilsgewissheit. Sie müssen allerdings, das Untersuchungsgericht anders deuten und das kannst du auch feststellen, wenn du 10 Adventisten fragst, wirst du viele unterschiedliche Ansichten bekommen.

LG
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Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Andy1 » 14. Dezember 2017 08:14

Ellipirelli hat geschrieben:Wenn ich nicht glaube, wird das stellvertretende Opfer nicht angenommen. Wozu dann noch Buße tun...gerade diese Gedanken, die sagen, du musst so gut sein, dass du am Ende der Tage, das Gericht bestehst, ist katholische Lehre.
"Katholische Lehre" ist es, dass man Vergebung der Schuld im Voraus erlangen kann.
Ellipirelli hat geschrieben:Ja, es wird nur an einer Stelle von einer Sündenübertraung berichtet. Das tägliche Opfer wird von E. White so ausgelegt, als würde dort eine Sündenübertragung stattfinden, dies steht aber nicht geschrieben!!
Steht es nicht stimmt. Ich bin auch eher geneigt deshalb hier die Sündenübertragung nicht zu sehen wenngleich es schon eine gewisse Logik hätte und die Handlung mit dem Handauflegen exakt dieselbe ist wie beim Bock für Asasel. Welchen Sinn siehst Du an dieser Stelle?
Ellipirelli hat geschrieben:Ihr seht Sünden, die von A nach B getragen werden. Meine Sünden werden nicht in eine Abstellkammer geschoben,
Wie erklärst Du die Übertragung der Sünden beim ersten Bock oder auch die Verunreinigung des Heiligtums durch Götzendienst in 3. Mose 20, 1-3 welches nach m. E. durch den Hohepriester am Jom Kippur wieder geweiht wird ( Daniel 8, 14 )? Auch Hesekiel 28, 18 spricht von einer „Entweihung“ (Verunreinigung) durch Ungerechtigkeit im Handel (Fürst Thyrus). Genau das sagt für mich aus, „dass die Sünden der Opfernden dort hingebracht wurden“ und zur "Weihe" (Reinigung) ausgeräumt werden müssen . Dazu passt auch, dass das Blut am Jom Kippur ins Allerheiligste „gebracht und dort verspritzt“ wurde, denn es gilt: Hebräer 9, 22
Ellipirelli hat geschrieben:Überleg doch mal, das Los fällt über zwei gleichwertige Böcke. Das Los entscheidet also, wer Satan oder wer Gott sein soll. Meinst du wirklich, dass Satan gleichwertig neben Jesus steht?
Sie sind ganz und gar nicht gleichwertig. Beide Böcke haben vollkommen andere Bestimmungen. Der erste Bock ist das Opfer und sorgt für die Sühnung, das andere trägt die Sünde ohne am Opfer oder der Sühne teilzuhaben.
Ellipirelli hat geschrieben:Und dann die Lehre, dass Jesus mit seinem Blut die Sünden der Menschen in den Himmel gebracht habe....
Habe ich nicht gesagt und glaube ich in dieser Form auch so nicht. Dennoch ist Jesus unzweifelhaft der Träger unserer Sünden.
2. Korinther 5, 21 (Schlachter 2000):Denn er hat den, der von keiner Sünde wußte, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm [zur] Gerechtigkeit Gottes würden.
Ellipirelli hat geschrieben:Dass wirkich tragische daran ist, dass euere Untersuchungsgericht, die Heilsgewissheit frisst. Jeder der das glaubt, was MS. White gelehrt hat, kann keine Heilsgewissheit haben.
Ich glaube, dass es besser ist ohne Heilsgewissheit zu Gott als mit Heilsgewissheit in die Verdammnis zu gehen. Matthäus 7, 21. So oder so mache ich die Heilsgewissheit aber nicht von einem Untersuchungsgericht abhängig sondern von meiner Beziehung zu dem Herrn.

Viele liebe Grüße
Andy
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Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Ellipirelli » 14. Dezember 2017 08:54

Andy1 hat geschrieben:
Ellipirelli hat geschrieben:
Wenn ich nicht glaube, wird das stellvertretende Opfer nicht angenommen. Wozu dann noch Buße tun...gerade diese Gedanken, die sagen, du musst so gut sein, dass du am Ende der Tage, das Gericht bestehst, ist katholische Lehre.
"Katholische Lehre" ist es, dass man Vergebung der Schuld im Voraus erlangen kann.

Wo liest du das bei den Katholoiken? Hast du keine Schuld mehr, braucht auch keiner mehr ins Fegefuer :-)
Andy1 hat geschrieben:
Ellipirelli hat geschrieben:
Ja, es wird nur an einer Stelle von einer Sündenübertraung berichtet. Das tägliche Opfer wird von E. White so ausgelegt, als würde dort eine Sündenübertragung stattfinden, dies steht aber nicht geschrieben!!

Steht es nicht stimmt. Ich bin auch eher geneigt deshalb hier die Sündenübertragung nicht zu sehen wenngleich es schon eine gewisse Logik hätte und die Handlung mit dem Handauflegen exakt dieselbe ist wie beim Bock für Asasel. Welchen Sinn siehst Du an dieser Stelle?

Nein, ist nicht logisch, weil es um eine stellvertretende Schuld geht, nicht um Sünden, die von A nach B gebracht werden.
Das Opfer stirbt stellvertretend für den Opfernden. Dieses Blut wird ins Heiligtum gebracht.
Die Bußgebete des Volkes werden symbolisch mit Rauch ins Heiligtum gebracht. Das Blut, welches im Heiligtum verspritzt wird, überdeckt die Bußgebete.
Im AT wurden das täglichen Blut (auch Fleisch) ins Heiligtum gebracht. Mit dem großen Versöhnungstag, wurde das Heiligtum wieder gereinigt. Übertragen auf Jesus, heißt das, als der Vorhang zerriss, wurden die temporären, jährlich vergebenen Sünden, der Gläubigen im AT, die symbolisch im Heiligtum waren, vollständig durch Jesus Blut vergeben.
In diesem Sinne wird am Jom Kippur das Heiligtum gereinigt.Das geschah am Kreuz.
Bei allen Menschen, einschließlich des AT, wurde die Schuld bezahlt. Der Vorhang trennte neues und altes Testament.
Ihr legt das irdische Heiligtum, so wie es vor der Kreuzigung Jesus war, in den Himmel, einschließlich Vorhang. Ellen White hat nichts verstanden.
Nicht ohne Grund ist eure Lehre, in eigenen Reihen, stark umstritten

Die Weihe des Heiligtum ist ein Bild unserer Weihe mit dem Heiligen Geist, bei unserer Wiedergeburt. Unsere Sünden werden mit Blut überdeckt und unser Tempel ( Körper)wird mit Blut gereinigt.
Entweihung und Verunreinigung, ist ein Bild für die Sünden und dem Teufel, der uns zum Sündigen verführt.
Daniel,Hesekielund Offenbarung wird von vielen Gemeinschaften verwirrt ausgelegt. Nicht das ich es schon begriffen hätte, aber eure Auslegungen, passen gewiss nicht.
Eine Reinigung ab 1844, ist ohne jede Logik.

Den Himmel reinigen zu müssen...ist doch nun wirklich an jeder Logik vorbei.
Wie gesagt, die Schuld wurde durch das Blut Jesus bezahlt, wenn das nicht erkannt wird, kann man keine Heilsgewissheit haben.

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Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Regula Falsi » 14. Dezember 2017 15:11

Ellipirelli hat geschrieben:- - -
Mit dem großen Versöhnungstag, wurde das Heiligtum wieder gereinigt. Übertragen auf Jesus, heißt das, als der Vorhang zerriss...
- - -

Der Vorhang zerriss an einem Passsah, nicht an einem Versöhnungstag. Jesus ist das Lamm Gottes (Johannes 1,29) - und nicht der “Sündenbock”.

Wer die zeitliche Abfolge der “jüdischen” Festtage nicht akzeptiert, kann die aktuelle Weltlage nicht richtig analysieren. Das aber ist höchst bedenklich, auch wenn das nicht alle so sehen...
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Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Ellipirelli » 14. Dezember 2017 18:33

Regula Falsi hat geschrieben:
Ellipirelli hat geschrieben:- - -
Mit dem großen Versöhnungstag, wurde das Heiligtum wieder gereinigt. Übertragen auf Jesus, heißt das, als der Vorhang zerriss...
- - -

Der Vorhang zerriss an einem Passsah, nicht an einem Versöhnungstag. Jesus ist das Lamm Gottes (Johannes 1,29) - und nicht der “Sündenbock”.

Wer die zeitliche Abfolge der “jüdischen” Festtage nicht akzeptiert, kann die aktuelle Weltlage nicht richtig analysieren. Das aber ist höchst bedenklich, auch wenn das nicht alle so sehen...

Auch wenn du deine "Feiertage" gebetsmühlenartig wiederholst, werden deine Ansichten nicht wahrer
Als Jesus am Kreuz starb, zerriss der Vorhang, richtig, am Passah.
Das ist ein Beweis von mehreren, dass der gr. Versöhnungstag am Kreuz stattfand.

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Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Regula Falsi » 14. Dezember 2017 21:04

Ellipirelli hat geschrieben:- - -
Auch wenn du deine "Feiertage" gebetsmühlenartig wiederholst, werden deine Ansichten nicht wahrer
Als Jesus am Kreuz starb, zerriss der Vorhang, richtig, am Passah.

Ja, meine Feiertage...Die Erfüllung der durch diese Feiertage symbolisierten Ereignisse, Marksteine des Planes, den Gott mit den Menschen verfolgt, ist ein wesentlicher Beleg für den gemeinsamen göttlichen Ursprungs der Schriften des Alten und Neuen Bundes. Ich sage sicher nichts Neues, wenn ich behaupte, dass der göttliche Ursprung der Schrift massiv bestritten wird, nicht zuletzt durch Theologen. Um so mehr sollte in einem christlichen Forum die Möglichkeit zur Stellungnahme pro Schrift genutzt werden...
Ellipirelli hat geschrieben:Das ist ein Beweis von mehreren, dass der gr. Versöhnungstag am Kreuz stattfand.
- - -

Du wirst nicht viele finden, die Deiner Folgerung zustimmen...
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Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Andy1 » 14. Dezember 2017 21:48

Ellipirelli hat geschrieben:Nein, ist nicht logisch, weil es um eine stellvertretende Schuld geht, nicht um Sünden,
Die Schuld wurde am Kreuz bezahlt, dafür steht stellvertretend das Passahfest und nicht Jom Kippur. Regula müsste es noch viel öfter wiederholen weil Du diesen markanten Aspekt vollkommen ausblendest. Du kannst einfach nicht verschiedenen Festen die verschiedene Zeiten wie verschiedene Bedeutungen beschreiben dieselben Bestimmungen geben (bei den Böcken machst Du das genauso).
Deine folgende Stellungnahme ist auch nicht nachvollziehbar wo wieder Ereignisse die in verschiedenen Festen symbolisiert sind vermischt werden.
Ellipirelli hat geschrieben:Als Jesus am Kreuz starb, zerriss der Vorhang, richtig, am Passah.
Das ist ein Beweis von mehreren, dass der gr. Versöhnungstag am Kreuz stattfand.
Jom Kippur = Tag der Sühne und nicht Tag des Kreuzes welches durch Passah dargestellt wird. Warum sollte es zwei verschiedene Feste geben die letztlich doch ein und dasselbe beschreiben? Das gibt keinen Sinn zumal „die zeitliche Abfolge der Festtage“ (übrigens nicht „Feiertage“ wie Du sagst) mehr als offensichtlich ins Auge sticht. Ferner steht immer noch die Frage im Raum was wir hier überhaupt im Sumpf des Elends zu suchen haben wenn doch alles vollkommen erledigt ist wie Du glaubst, selbst das ausräumen unserer Sünden und das Gericht siehst Du ja schon als erledigt. Was macht Jesus dann überhaupt im Himmel, worauf wartet er?
Ellipirelli hat geschrieben:Das Blut, welches im Heiligtum verspritzt wird, überdeckt die Bußgebete.
Das hätte ich gerne mal näher erklärt.
Ellipirelli hat geschrieben:Ellen White hat nichts verstanden.
Nun ich sehe, dass auch Sie sicherlich Fehler bezüglich der Deutung hatte. Ihr Verständnis ist nicht in Stein gemeißelt genauso wenig wie meins………bei Deinem auftrumpfen könnte man allerdings diesen Eindruck bekommen während Deine Version mindestens ebenso viele Fragen aufwirft und bisher an allen Enden nicht zusammenpasst, das zeugt jedenfalls nicht von Demut und Offenheit.
Ellipirelli hat geschrieben:Nicht ohne Grund ist eure Lehre
Es gibt kein „Eure Lehre“. Jeder ist verpflichtet Lehre zu prüfen und jeder ist auch für seinen Glauben selbst verantwortlich, nicht die STA oder ZJ, kein Papst auch keine EGW oder auch Ellipirelli. So sollten wir es glaube ich alle handhaben…..annehmen und akzeptieren nach unserer Erkenntnis.
Ellipirelli hat geschrieben:Den Himmel reinigen zu müssen...ist doch nun wirklich an jeder Logik vorbei.
Es geht nicht um den Himmel, sondern um das "Abbild" des sich im Himmel befindlichen Heiligtums welches gereinigt wird. Anscheinend hattest Du überlesen obwohl ich dies schon zitierte, ließ diesmal bitte genau was da steht..
Hebräer 9, 21-23 (Schlachter 2000):Auch das Zelt und alle Geräte des Gottesdienstes besprengte er in gleicher Weise mit Blut; und fast alles wird nach dem Gesetz mit Blut gereinigt, und ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung.
So ist es also notwendig, daß die Abbilder der im Himmel befindlichen Dinge hierdurch gereinigt werden, die himmlischen Dinge selbst aber durch bessere Opfer als diese.
..dass Jesus zur Reinigung dieser Dinge mit seinem eigenen Blut ins himmlische Heiligtum einging um es symbolisch damit zu reinigen ist wohl unbestritten (Hebräer 9, 12), da darf Dir auch gerne "ein Schauer kalt den Rücken runter laufen". Was meinst Du wohl was Dir runtergelaufen wäre wenn Du damals im Vorhof bei den Schlachtungen dabei gewesen wärst. Diese für uns widerliche Symbolik steht auf einer Ebene mit der Widerlichkeit unserer Sünde, das ist es was der Herr uns damit klar machen will.

Gruß
Andy
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