• PM
  • Friendship
  • News
ACHTUNG: Leider hatten wir in den letzten Tagen einige Datenbankprobleme, wodurch auch einige Benutzer-Accounts betroffen sind (und Login-Probleme entstehen könnten)

Hier klicken für weitere Informationen und Hilfe

Rosch ha-Schana

Themen die das Neue Testament betreffen könnt ihr hier diskutieren.

Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Regula Falsi » 22. Oktober 2017 10:47

Erich hat geschrieben:- - -
Regula Falsi hat geschrieben:- - -
Gut, nehmen wir die in Offenbarung 13,5 erwähnte Regierungszeit des europäischen Spitzenpolitikers von 42 Monaten.
Wer sagt Dir denn, dass es sich hier um einen europäischen Spitzenpolitiker handelt, und nicht um einen Menschen der schon lange tot ist, oder um einen Nord- oder Süd-Amerikaner oder einen Asiaten (z.B. Chinesen, Nordkoreaner, Inder, usw.) oder einen Afrikaner oder einen Australier?

Hallo Erich!

Die Kapitel 2 und 7 des Danielbuches wie u.a. die Kapitel 13 und 17 der Offenbarung lassen keinen Zweifel, dass das letzte Weltreich auf dem Territorium des noch nicht wiederaktivierten Römischen Reiches entstehen wird. Ich gehe nicht davon aus, dass Frankreich an der Spitze des Elfer-Bundes stehen wird...

Erich hat geschrieben:
Oder die 1.260 Tage, während denen die in Kapitel 11 der Offenbarung beschriebenen zwei Propheten der Menschheit eine äußerst wichtige Botschaft bringen.
Auch zu Offb 11 ein paar Fragen:
1. Zu Vers 1 u. 2:
- Welcher Tempel Gottes und welcher Altar ist gemeint?
- Welcher Vorhof, der den Heiden gegeben ist, ist gemeint?
- Und welche heilige Stadt ist gemeint, die 42 Monate lang zertreten wird?
2. Zu Vers 3 u. 4
- Wer sollen denn die zwei Zeugen, die zwei Ölbäume und die zwei Leuchter sein, die vor dem Herrn der Erde stehen und 1260 Tage lang weissagen.

Dass mit dem Tempel kein wirkliches Gebäude gemeint ist, steht wohl nach etwas Nachdenken außer Frage. Diese Heiligtum umfasst den Kreis der Nachfolger Jesu, die an der ersten Auferstehung teilhaben werden.

Auf dem flächenmäßig weit größeren “Vorhof” befinden sich Lauen unter den Gläubigen, die Laodicea - Gruppe. Diese wird während den letzten dreieinhalb Jahren dieser Ära massiv unter Druck geraten (Offenbarung 13,7;10). Aus Identifizierungshilfe sind hier 42 Monate genannt und nicht andere Bezeichnungen für dieses Zeit-Intervall.

Bei den beiden in Offenbarung 11 vorgestellten Seher handelt es sich selbstverständlich um natürliche Personen - das sieht auch der Großteil der Hochschul-Theologen so. Andere Deutungen, die ich selbstverständlich kenne, sind haltlos.

Den baldigen Auftritt dieser beiden Autoritäten halte ich für dringendst notwendig. Diese werden der Gesellschaft einiges zu erzählen haben. Daher die giftigen Reaktionen.
Erich hat geschrieben:
Zumindest nach dieser Botschaft kann sich kaum noch jemand damit herausreden, nicht von der baldigen Rückkehr Jesu gewusst zu haben.
Wo steht das geschrieben? - Außerdem: Wir wissen doch, dass Jesus wiederkommt, aber niemand weiß das Datum. Und auch diese Zwei verkündigen nicht das Datum von der Wiederkunft Jesu?

Die beiden Seher, die in etwa gleichzeitig mit den beiden in Offenbarung 13 genannten “Tieren” auftreten, können der Gesellschaft die Ankunft Jesu selbstverständlich auf den Tag genau vorhersagen. Dass die beiden “Tiere” nur zweiundvierzig Monate wirken werden, wissen übrigens nicht nur die beiden Zeugen, sondern auch aufmerksame Bibel-Leser.
Erich hat geschrieben:
Laut dem ersten Schöpfungsbericht wurden die Menschen am sechsten Tag geschaffen, und seit dieser Zeit sind über 6000 Jahre vergangen (siehe meinen Beitrag oben).
Und was ist mit den fünf Tagen vorher? - Wenn Du diese auch mit 1000 Jahren berechnen willst, dann sind über 11000 Jahre vergangen (nach Adam Riese).

Ich glaube mich klar ausgedrückt zu haben, dass ich mit dem “Tag” das ungefähre Lebensalter Adams meinte, und nicht die Schöpfungstage, die nur 24 Stunden dauerten...
Erich hat geschrieben:
Wohl erst die beiden in Offenbarung 11 vorgestellten Seher werden diese vollumfänglich bringen...
Woher willst Du das wissen? Es steht nicht geschrieben!

Die Reaktionen der Gegner sind eindeutig. Wenn heute jemand mit Autorität die wahre Botschaft verkündet, ist sein Leben in höchster Gefahr. Die Religionsführer wissen darum...
Erich hat geschrieben:- - -
Katastrophen, wie Erdbeben, Kriege, Hungersnöte, Seuchen usw. usf. gab es seit fast 2000 Jahren unzählige.

Die Reihenfolge der Ereignisse, wie sie während den letzten dreieinhalb Jahren ablaufen, ist klar beschrieben. Unmittelbar zuvor die jetzt schnell zunehmenden Spannungen, dann der Auftritt des Schein-Messias, danach verheerende Großkriege...
Erich hat geschrieben:
Hilfreich neben guten Kenntnissen der biblischen Vorhersagen Kenntnisse der Geschichte Europas und der aktuellen Nachrichten.
Die Welt besteht nicht nur aus Europa!

Um etwa die Großmacht USA richtig einordnen zu können, muss man die Kapitel 48 und 49 des ersten Buches Mose genau lesen...
Regula Falsi
 
Beiträge: 6391
Registriert: 24. April 2010 16:25
Geschlecht: männlich
Glaubensrichtung / Konfession: -----

Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Andy1 » 11. Dezember 2017 18:26

Ellipirelli hat geschrieben:Wenn man immer noch auf den Bock wartet, der in die Wüste geschickt werden soll, wäre der aaronitische Opferdienst nicht abgeschlossen.
Ich möchte des Verständnisses wegen es mal genau anders herum angehen.
Wäre der antitypische aaronitsche Opferdienst bereits abgeschlossen würde es keinen Bock mehr geben der in die Wüste geschicht würde. Somit würden natürlich auch keine Sünden (die auf den Bock für Asasel gelegt wurden) mehr in die Wüste geschicht werden wo sie nicht mehr hervorgeholt werden können.......
Was ist dann aber mit den Sünden die wir momentan begehen bzw. die noch begangen werden? Gab es eine Art Ablass im Voraus wie in der RKK? Oder sind all jene (im Falle dass der antitypische aaronitische Dienst bereits wirklich beendet sein sollte) verloren, weil die Sünde auf Sie selber bleibt, oder wo sonst sind eben diese Sünden und wie werden diese ausgeräumt?

Liebe Grüße
Andy
"Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg." Psalm 119,105 (Schlachter)
Benutzeravatar
Andy1
 
Beiträge: 1618
Registriert: 25. Mai 2011 06:39
Geschlecht: männlich
Glaubensrichtung / Konfession: Siebenten-Tags-Adventisten

Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Ellipirelli » 11. Dezember 2017 21:15

Andy1 hat geschrieben:
Ellipirelli hat geschrieben:Wenn man immer noch auf den Bock wartet, der in die Wüste geschickt werden soll, wäre der aaronitische Opferdienst nicht abgeschlossen.
Ich möchte des Verständnisses wegen es mal genau anders herum angehen.
Wäre der antitypische aaronitsche Opferdienst bereits abgeschlossen würde es keinen Bock mehr geben der in die Wüste geschicht würde. Somit würden natürlich auch keine Sünden (die auf den Bock für Asasel gelegt wurden) mehr in die Wüste geschicht werden wo sie nicht mehr hervorgeholt werden können.......
Was ist dann aber mit den Sünden die wir momentan begehen bzw. die noch begangen werden? Gab es eine Art Ablass im Voraus wie in der RKK? Oder sind all jene (im Falle dass der antitypische aaronitische Dienst bereits wirklich beendet sein sollte) verloren, weil die Sünde auf Sie selber bleibt, oder wo sonst sind eben diese Sünden und wie werden diese ausgeräumt?
Hallo Andy1,
"Ablass im Voraus", finde ich unglücklich ausgedrückt.
Für mich gibt es keine Zweifel, dass Jesus, alle Schuld der Menschen, am Kreuz stellvertretend für uns zahlte. Nicht nur das, auch eine Reinigung von unseren Sünden hat ER durch seinen Opfertod bewirkt.
Im Hebräerbrief werden drei Dienste beschrieben:
Zum einen, der aaronistischer Opferdienst durch den Hohenpriester Aaron. Dann von dem aaronitschen Opferdienst Jesus Christus, als Antitypos, an der wahren Stiftshütte.
Nach der Himmelfahrt Jesus wird uns der hohepriesterliche Dienst nach der Ordnung Melschisedek vorgestellt. Alle drei Dienste, muss man verstehen, und auseinander halten, sonst gibt es Verständigungsprobleme.

Wir wissen, dass der zweite Bock, der in die Wüste geschickt wird, zum aaronitischen Opferdienst des Menschen Aarons gehörte.
Der aaronitsche Opferdienst unseres Herrn Jesus Christus wurde auf der Erde erfüllt...Dieser blutige Dienst, konnte/kann nicht im Himmel stattfinden.
Im Hebräerbrief werden zwei Dienste, nach der Ordnung Aarons und nach der Ordnung Melchisedek vorgestellt. Melchisedek steht nur für den königlichen Hohenpriester, nicht für Blutopfer, wie bei Aaron.
Wir lesen, dass Jesus mit seiner Himmelfahrt, von seinem Vater, mit einem Eid, für seinen hohenpriesterlichen Dienst, nach der Ordnung Melchisedek, eingeweiht wurde..
Fakt ist, dass der aaronitische Dienst abgeschlossen ist und im Himmel keinerlei Bedeutung mehr hat.
Ich habe mich mit der Heiligtumslehre der STA beschäftigt. Nach eurer Lehre, müssen am Ende der Tage, die Sünden aller Menschen, auf den Bock (Satan)gelegt werden...
Anschließend müsste Jesus dann als Hohenpriester Aaron wiederkommen. Dies ist theoretisch einfach nicht möglich. Dazu kommt noch, dass nach dem Fortschicken des zweiten Bocks weiterhin Tiere geopfert werden. Die anschließenden Opfer, werden bei euch gar nicht thematisiert.
Niemals wird Satan unsere Sünden tragen, damit wir letztendlich doch noch versöhnt werden. Also kurz vor Schluß....noch alles auf Satan legen und erst dann, die erfolgreiche Versöhnung.
Jesus hat unsere Sünden getragen, nicht Satan!!

Die heilige Schrift sagt, klar und deutlich, dass wir versöhnt sind, und warum, weil Yom Kippur erfüllt wurde. Jesus hat den blutigen aaronitischen Opferdienst zu Ende gebracht.Jesus war nicht nur das Opferlamm, er war auch ein Hoherpriester, der das Opferlamm opferte.
Das ist für unser Verständnis sehr wichtig. Wir sind versöhnt, der zweite Bock ist ein Bild dafür, dass unser Herr Jesus, unsere Schuld bezahlte (erster Bock) und die Erinnerung an unsere Sünden weit fort bringt, so weit, dass sie von Gott nicht mehr hochgeholt werden. Es heißt ja auch...ins tiefste Meer geworfen.
Eure Heiligtumslehre passt nicht, sie ist selbst unter euren Theologen sehr umstritten.
Jesus kann nur als Hohepriester Melchisedek wiederkommen, der mit dem Opferdienst nichts mehr zu tun hat.

LG
Benutzeravatar
Ellipirelli
 
Beiträge: 823
Registriert: 29. Juni 2016 15:16
Geschlecht: weiblich
Glaubensrichtung / Konfession: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde

Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Andy1 » 11. Dezember 2017 22:45

Ellipirelli hat geschrieben:Ablass im Voraus", finde ich unglücklich ausgedrückt
Nun, so wäre es in diesem Fall. Es wären Sünden vergeben bzw. gesühnt worden die noch gar nicht begangen worden sind. Das geht mit meinem Verständnis von Vergebung nicht konform.
Ellipirelli hat geschrieben:Für mich gibt es keine Zweifel, dass Jesus, alle Schuld der Menschen, am Kreuz stellvertretend für uns zahlte.
Ich möchte es so ausdrücken….er legte den Grundstein dafür, dass „alle Schuld der Menschen“ bezahlt ist. Jesus löscht jedoch nicht automatisch mit dem Kreuz alle Sünden aus. Wer Jesu Blut nicht annimmt dessen Schuld und Sünde bleibt bei einem selber, nur wer sein Blut annimmt darf sein schmutziges Kleid darin rein waschen und steht letztlich als gerechtfertigt dar. Allerdings muss es dazu auch eine Instanz geben die auf gerechte und nachvollziehbare Art und Weise belegen kann wer Jesu Blut angenommen hat und wer nicht…….
Offenbarung 20, 12 (Schlachter 2000):Und ich sah die Toten, Kleine und Große, vor Gott stehen, und es wurden Bücher geöffnet, und ein anderes Buch wurde geöffnet, das ist das Buch des Lebens; und die Toten wurden gerichtet gemäß ihren Werken, entsprechend dem, was in den Büchern geschrieben stand.
.....das ist nach meinem Verständnis das endzeitliche Gerichtsverfahren welches u.a. den Jom Kippur repräsentiert.
Ellipirelli hat geschrieben:Nach der Himmelfahrt Jesus wird uns der hohepriesterliche Dienst nach der Ordnung Melschisedek vorgestellt.
Nach meinem Verständnis vereinigt Jesus beides (gleichzeitig). König (Melchisedek) und Priester (Aaron).
Ellipirelli hat geschrieben:Fakt ist, dass der aaronitische Dienst abgeschlossen ist und im Himmel keinerlei Bedeutung mehr hat.
Aufgrund welcher Stellen machst Du das fest. Versöhnung abgeschlossen? Ja Jesus hat alles getan damit wir versöhnt sind. Wenn jedoch das gesamte aaronitsche Werk bereits beendet wäre, wäre die Sünde bereits ausgetilgt und das Problem der Sünde ausgeräumt, das Gerichtsgeschehen müsste zu Ende sein und es dürfte keine Sünde mehr geben.
Ellipirelli hat geschrieben:Nach eurer Lehre,
Ich gehe zwar in vielen Dingen noch konform mit der Lehre der STA wenngleich ich ausgeschlossen bin, ich stimme aber nicht in Allem zu und habe viele Fragen.
Ellipirelli hat geschrieben:Anschließend müsste Jesus dann als Hohenpriester Aaron wiederkommen.
Warum? Der hohepriesterliche Dienst (falls Du Dich mit der Lehre der STA auseinandergesetzt hast) endet ja mit Ende der Gnadenzeit noch vor der Wiederkunft (wenn das Gericht abgeschlossen ist).
Ellipirelli hat geschrieben:Dazu kommt noch, dass nach dem Fortschicken des zweiten Bocks weiterhin Tiere geopfert werden.
Jene Opfer wie beispielsweise das Dankopfer hat nach meinem Verständnis nichts mehr mit dem Versöhnungswerk zu tun sondern repräsentiert lediglich die Dankbarkeit der Gläubigen die Teil der Ernte sind und am Hochzeitsmahl des Lammes teilnehmen dürfen.

Liebe Grüße
Andy
"Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg." Psalm 119,105 (Schlachter)
Benutzeravatar
Andy1
 
Beiträge: 1618
Registriert: 25. Mai 2011 06:39
Geschlecht: männlich
Glaubensrichtung / Konfession: Siebenten-Tags-Adventisten

Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Ellipirelli » 12. Dezember 2017 08:56

Andy1 hat geschrieben:
Ellipirelli hat geschrieben:Ablass im Voraus", finde ich unglücklich ausgedrückt
Nun, so wäre es in diesem Fall. Es wären Sünden vergeben bzw. gesühnt worden die noch gar nicht begangen worden sind. Das geht mit meinem Verständnis von Vergebung nicht konform.

Das ist ein großes Problem, einer falsch verstandenen Heiligtumslehre, einschließlich Untersuchungsgericht.
Wenn ich Morgen sündige, wovon ich jezt noch nichts weiß, habe ich die Vergebung oder nicht, wenn ich Buße tue.? Wenn ich mich nicht darauf verlassen kann, dass Jesus all meine Schuld bezahlt hat, dann kann ich keine Heilsgewissheit haben.
Die Ansicht, von Geschwister ohne Heilsgewissheit, dass ich dann ja machen kann was ich will, weil ich die Gnade so oder so habe, wird dem Evangelium nicht gerecht. Paulus erklärt das sehr gut im Römerbrief. Wiedergeborene wollen nicht sündigen, und warum nicht, weil der Geist Gottes in ihnen wohnt. Sie sündigen noch, aber aus Schwacheit. Sie haben ein schlechtes Gewissen, wenn sie sündigen. Darüberhinaus, gibt es auch ein Gericht, während der Heiligung, ich weiß, dass dieses Gericht sehr schmerzhaft sein kann.
Andy1 hat geschrieben:Ellipirelli hat geschrieben:
Für mich gibt es keine Zweifel, dass Jesus, alle Schuld der Menschen, am Kreuz stellvertretend für uns zahlte.

Ich möchte es so ausdrücken….er legte den Grundstein dafür, dass „alle Schuld der Menschen“ bezahlt ist. Jesus löscht jedoch nicht automatisch mit dem Kreuz alle Sünden aus. Wer Jesu Blut nicht annimmt dessen Schuld und Sünde bleibt bei einem selber, nur wer sein Blut annimmt darf sein schmutziges Kleid darin rein waschen und steht letztlich als gerechtfertigt dar. Allerdings muss es dazu auch eine Instanz geben die auf gerechte und nachvollziehbare Art und Weise belegen kann wer Jesu Blut angenommen hat und wer nicht…….
[Offenbarung 20, 12 (Schlachter 2000):
Und ich sah die Toten, Kleine und Große, vor Gott stehen, und es wurden Bücher geöffnet, und ein anderes Buch wurde geöffnet, das ist das Buch des Lebens; und die Toten wurden gerichtet gemäß ihren Werken, entsprechend dem, was in den Büchern geschrieben stand.

Das Gericht, in diesem Text, hat mit Yom Kippur nichts zu tun. Wir sind versöhnt, weil Jesus das stellvertretende Gericht auf sich nahm. Wir dürfen "Gericht" uns nicht so vorstellen, wie ein irdisches Gericht.
Du beschreibst hier das Untersuchungsgericht der STA. Jesus hat unsere Schuld bezahlt. Der Schuldschein wurde ans Kreuz genagelt!! Wenn hier nur von einem Grundstein sprichst, dann ist das Haus noch nicht fertig. Es ist aber fertig.
Natürlich nimmt jeder Wiedergeborener das stellvertretende Blut Jesus im Glauben an.
Wir stehen rein vor dem Thron Gottes, im Glauben!!
Meinst du wirklich, dass unser Gott nicht weiß, wer ihn angenommen hat oder nicht.?
Nach meinem Verständnis vereinigt Jesus beides (gleichzeitig). König (Melchisedek) und Priester (Aaron).

Eben nicht!! Den aaronitischen Dienst hat er vollendet. Wenn nicht, würde Jesus jetzt sein Blut vor dem Thron Gottes spritzen. Das macht er auch symbolisch nicht.
Aufgrund welcher Stellen machst Du das fest. Versöhnung abgeschlossen? Ja Jesus hat alles getan damit wir versöhnt sind. Wenn jedoch das gesamte aaronitsche Werk bereits beendet wäre, wäre die Sünde bereits ausgetilgt und das Problem der Sünde ausgeräumt, das Gerichtsgeschehen müsste zu Ende sein und es dürfte keine Sünde mehr geben.

Die Sünde ist nicht ausgeräumt, wir sehen es.
Unsere Schuld, die uns verdammt, wurde bezahlt. Unsere Schuld erfordert Gericht.
Das Gericht nahm Jesus auf sich.
Wir sind versöhnt, weil keine Schuld mehr auf uns ruht.
Kolosser 2, 13-14 (Schlachter 2000):Er hat auch euch, die ihr tot wart in den Übertretungen und dem unbeschnittenen Zustand eures Fleisches, mit ihm lebendig gemacht, indem er euch alle Übertretungen vergab; und er hat die gegen uns gerichtete Schuldschrift ausgelöscht, die durch Satzungen uns entgegenstand, und hat sie aus dem Weg geschafft, indem er sie ans Kreuz heftete.[d] 

Kolosser 1, 22 (Schlachter 2000):in dem Leib seines Fleisches durch den Tod, um euch heilig und tadellos und unverklagbar darzustellen vor seinem Angesicht

Hebräer 8, 12 (Schlachter 2000):denn ich werde gnädig sein gegen ihre Ungerechtigkeiten, und an ihre Sünden und ihre Gesetzlosigkeiten werde ich nicht mehr gedenken.« [c]


Fortsetzung folgt
Benutzeravatar
Ellipirelli
 
Beiträge: 823
Registriert: 29. Juni 2016 15:16
Geschlecht: weiblich
Glaubensrichtung / Konfession: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde

Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Ellipirelli » 12. Dezember 2017 08:58

Dieser Text nimmt Bezug auf den zweiten Bock...Das Volk sah den Bock, der fortgeführt wurde, und sie wußten, dass sie mit Gott versöhnt waren, und dass er nicht mehr an ihre Sünden denken würde. Sünden symbolisch fortbringen, geht nur über eine Bezahlung der Schuld. Sünden, sagen wir mal Ehebruch, kann nicht von A nach B gebracht werden.
Andy1 hat geschrieben:
Ellipirelli hat geschrieben:
Anschließend müsste Jesus dann als Hohenpriester Aaron wiederkommen.

Warum? Der hohepriesterliche Dienst (falls Du Dich mit der Lehre der STA auseinandergesetzt hast) endet ja mit Ende der Gnadenzeit noch vor der Wiederkunft (wenn das Gericht abgeschlossen ist).

Unser Gericht ist bereits abgeschlossen, weil Jesus das Gericht auf sich nahm. Du bist noch bei Aaron, Melchisedek hat mit Blut nichts mehr zu tun.
Die Gnadenzeit endet mit der Wiederkunft Jesus, ja, so sehe ich das auch, alles andere ergibt keinen Sinn.
Andy1 hat geschrieben:
Ellipirelli hat geschrieben:
Dazu kommt noch, dass nach dem Fortschicken des zweiten Bocks weiterhin Tiere geopfert werden.

Jene Opfer wie beispielsweise das Dankopfer hat nach meinem Verständnis nichts mehr mit dem Versöhnungswerk zu tun sondern repräsentiert lediglich die Dankbarkeit der Gläubigen die Teil der Ernte sind und am Hochzeitsmahl des Lammes teilnehmen dürfen.

Diese Opfer erbrachte der Hohepriester Aaron, nicht das Volk aus Dankbarkeit.
Die weiteren Brandopfer dienten auch zur Reinigung des Menschen, der den zweiten Bock in die Wüste fortführte.
Es wird wohl kein Mensch, Satan, in den Feuersee führen.
Warum sollten wir, aus Dankbarkeit wieder Blut opfern. Nein, Jesus hat sein Blut geopfert.

LG
Benutzeravatar
Ellipirelli
 
Beiträge: 823
Registriert: 29. Juni 2016 15:16
Geschlecht: weiblich
Glaubensrichtung / Konfession: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde

Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Regula Falsi » 12. Dezember 2017 11:12

Ellipirelli hat geschrieben:- - -
Die weiteren Brandopfer dienten auch zur Reinigung des Menschen, der den zweiten Bock in die Wüste fortführte.

Ich wiederhole mich: Den Sohn Gottes mit dem Sündenbock gleichzusetzen, ist schon ein starkes Stück.
Ellipirelli hat geschrieben:Es wird wohl kein Mensch, Satan, in den Feuersee führen.
- - -

Die Schrift lässt uns über den Ablauf dieses Vorgangs nicht im Unklaren:
Offenbarung 20,1-3 (Schlachter 2000):Und ich sah einen Engel aus dem Himmel herabsteigen, der hatte den Schlüssel des Abgrundesa und eine große Kette in seiner Hand. Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist, und band ihn für 1 000 Jahre und warf ihn in den Abgrund und schloß ihn ein und versiegelte über ihm, damit er die Völker nicht mehr verführen kann, bis die 1 000 Jahre vollendet sind. Und nach diesen muß er für kurze Zeit losgelassen werden.

Nicht nur Theologen machen den folgenschweren Fehler, nicht an den einheitlichen Ursprung der Schrift zu glauben. Allein um die aktuellen Gegebenheiten zu begreifen, ist das Vertrauen in den göttlichen Ursprung der Schrift höchst notwendig...
Regula Falsi
 
Beiträge: 6391
Registriert: 24. April 2010 16:25
Geschlecht: männlich
Glaubensrichtung / Konfession: -----

Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Ellipirelli » 12. Dezember 2017 11:17

Regula Falsi hat geschrieben:
Ellipirelli hat geschrieben:- - -
Die weiteren Brandopfer dienten auch zur Reinigung des Menschen, der den zweiten Bock in die Wüste fortführte.
Ich wiederhole mich: Den Sohn Gottes mit dem Sündenbock gleichzusetzen, ist schon ein starkes Stück


Nicht nur ein starkes Stück, die Heilige Schrift spricht von einer unverdienten Gnade.
Jesus hat unsere Schuld getragen, nicht Satan.!
Wenn Satan die Völker nicht mehr verführen kann...hm, was hat das mit dem fortführen des zweiten Bockes zu tun?
LG
Benutzeravatar
Ellipirelli
 
Beiträge: 823
Registriert: 29. Juni 2016 15:16
Geschlecht: weiblich
Glaubensrichtung / Konfession: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde

Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Regula Falsi » 12. Dezember 2017 12:58

Ellipirelli hat geschrieben:- - -
Jesus hat unsere Schuld getragen, nicht Satan.!

Das Wegführen des Bockes symbolisiert die Strafe für den schlimmsten Lügner, Satan. Die Wüste entspricht dem in Offenbarung 20,1-3 als Abgrund bezeichneten Verbannungsort.
Ellipirelli hat geschrieben:Wenn Satan die Völker nicht mehr verführen kann...hm, was hat das mit dem fortführen des zweiten Bockes zu tun?

Ich meine, Du solltest zunächst nochmal das 16. Kapitel von 3. Mose lesen...
Regula Falsi
 
Beiträge: 6391
Registriert: 24. April 2010 16:25
Geschlecht: männlich
Glaubensrichtung / Konfession: -----

Re: Rosch ha-Schana

Beitragvon Ellipirelli » 12. Dezember 2017 13:36

Regula Falsi hat geschrieben:Das Wegführen des Bockes symbolisiert die Strafe für den schlimmsten Lügner, Satan. Die Wüste entspricht dem in Offenbarung 20,1-3 als Abgrund bezeichneten Verbannungsort.

Nein, der Bock wird zur Sühnung in die Wüste geschickt.....
3. Mose 16, 10 (Schlachter 2000):Aber den Bock, auf den das Los »Für die Verwendung als Sündenbock« fiel, soll er lebendig vor den Herrn stellen, um über ihm die Sühnung zu erwirken und ihn als Sündenbock in die Wüste fortzuschicken.

Wenn du glauben musst, dass wir noch nicht gesühnt sind und die Versöhnung noch in der Zukunft liegen muss, dann kann ich dir 100 Stellen zeigen, die davon zeugen, dass es nicht so ist, es bringt nichts..
Für mich ist diese Diskussion zu Ende :-)

LG
Benutzeravatar
Ellipirelli
 
Beiträge: 823
Registriert: 29. Juni 2016 15:16
Geschlecht: weiblich
Glaubensrichtung / Konfession: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde

VorherigeNächste

Zurück zu Neues Testament/NT



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste