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Menschen nach der Auferstehung

Themen die das Neue Testament betreffen könnt ihr hier diskutieren.

Re: Menschen nach der Auferstehung

Beitragvon ThomasWeritz » 7. Dezember 2017 12:59

Hallo Helmuth,

jetzt stehen wir also da, wie die Hornochsen und verstehen die Bibel anders. Wir können ja nichts für unseren Glauben. Es geht ja auch nicht darum, sich gegenseitig zu ärgern. Sondern wir haben schon Respekt voreinander.

ThomasWeritz hat geschrieben:
Wie unterscheidet sich der himmlische von dem irdischen Leib ?

Puh, ernst jetzt? Na gut, Gott prüft meine Geduld. Er unterscheidet sich nicht, nicht in dieser Hinsicht. Die Aussage ist an sich so irreführend. Wir erhalten einen neuen von Gott geschaffenen Leib, ohne Sünde, in dem der Heilige Geist wohnt. Damit ist er himmlisch und dieser wird Jesus gleichgestaltet.

Vielleicht verwechselst du den "geistlichen Menschen" mit dem "geistlichen Leib" ? Denn , wenn ich dich richtig verstehe, ist dein geistlicher Leib identisch mit unserem jetzigen Leib, nur, daß er unsterblich ist und ohne Sünde.
Das verstehe ich nicht so. Ich denke, daß wir , wenn wir Bürger des Himmels geworden sind, einen Leib haben, der dem der jetzigen Bewohner des Himmels ähnelt. Eben einen himmlischen Leib.


Wenn du wissen willst ob die Neuschöpfung aus 92 Grundelementen besteht, ob es wieder eine biologische DNA gibt, ob es Zellstrukturen gibt, Blut, Knochen, Schweiß, Hirnschmalz, all das weiß ich das natürlich nicht, aber das ist gegenwärtig doch auch nicht weiter wichtig. Für das heutige Leben gilt es im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe zu wandeln.

Wenn es so wäre und wir wieder mit einem menschlichen Leib auferstehen würden, dann gäbe es zumindest keine Geschlechterteilung mehr, sagt unser Herr. Somit kämst du ohne Geschlechtsorgane zur Welt und wahrscheinlich würden dir auch keine 20 jährigen mehr hinterherlaufen.


ThomasWeritz hat geschrieben:
Dann sollen die einen das Himmelreich bewohnen und die anderen sollen das Erdreich besitzen. Oder wie soll ich die Worte in der Bergpredigt verstehen ?
Matthäus 5, 3-10

Vers 5 gibt die Antwort. Oder du folgst eben der Lehre Ziskas. :mrgreen:

Matthäus 5, 5 (Schlachter 2000):Glückselig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben!

Die Verhältnisse in der zukünftigen Welt werden jedenfalls nicht mehr so sein, wie unserer derzeitigen Welt, wo die Machthungrigen und Habgierigen alles an sich reißen.

Wer ist hier gemeint ? Vielleicht kommen wir dahinter, wenn wir uns anschauen, wer die Trübsal überleben wird ? Wir beide sind uns ja einig, daß z. Bsp. ein kärglicher Überrest friedlich im Lande Israel wohnen wird. Israel war auf der Flucht, vor den Angreifern, die Jerusalem zertrampeln werden. Matthäus 24, 15-16
Offenbarung 12, 5-6 (Schlachter 2000):Und sie gebar einen Sohn, einen männlichen, der alle Heidenvölker mit eisernem Stab weiden wird; und ihr Kind wurde entrückt zu Gott und seinem Thron. Und die Frau floh in die Wüste, wo sie einen von Gott bereiteten Ort hat, damit man sie dort 1 260 Tage lang ernähre.

Hier ist mir übrigens der Gedanke gekommen, daß mit dem Sohn durchaus auch die Entrückung der Gemeinde gemeint sein kann.
Die Frau dagegen wird von manchen Auslegern als Bild für Israel angesehen. Sie muß fliehen und Satan will sie mit Wasser ersaufen. Aber die Erde tut ihren Mund auf und verschlingt die Wassermassen. Offenbarung 12, 13-16Das klingt so, wie ein Tsunamie und ein anschließendes Erdbeben. Na, zum Glück muß Israel ja nicht mehr zu Fuß flüchten. Da gibt eine Art Gi action mit Hubschraubern usw.

Irgendwann kehrt der gerettete Teil Israels zurück und sie dürfen dann friedlich in ihrem Lande leben. Der Tempel würde gebaut , wie es im Propheten Hesekiel beschrieben ist.

Israel würde zur Weltmacht, sagt Regula Falsi. Sanftmütige würden das Land besitzen.
Das wäre eine Auslegungsvariante.

Liebe Grüsse Thomas
1 Kor 13, 2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.
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Re: Menschen nach der Auferstehung

Beitragvon Helmuth » 7. Dezember 2017 15:10

Servus Thomas,
ThomasWeritz hat geschrieben:jetzt stehen wir also da, wie die Hornochsen und verstehen die Bibel anders.

Aber das macht doch nichts. Dann haben wir hierin wenigstens eine Übereinstimmung. :mrgreen:

ThomasWeritz hat geschrieben:Vielleicht verwechselst du den "geistlichen Menschen" mit dem "geistlichen Leib" ?

Das glaube ich eigentlich nicht. Dafür differnziere ich zu sorgfältig.

ThomasWeritz hat geschrieben:Wenn es so wäre und wir wieder mit einem menschlichen Leib auferstehen würden, dann gäbe es zumindest keine Geschlechterteilung mehr, sagt unser Herr.

Nun, es hat dem Herrn Jesus bei seiner Erscheinung vor den Jüngern wohl noch keiner unter sein Gewand gesehen. :mrgreen:

Ich gehe heute einmal von dieser These aus: Wir auferstehen mit einem Leib aus Fleisch und Blut, wie der Herr Jesus. Wir werden verwandelt, wie der Herr Jesus. Wie sein anatomischer Körperbau heute beschaffen ist, weiß ich nicht. Nach seiner Himmelfahrt hat ihn niemand mehr so gesehen, wie bei der Erscheinung vor den Jüngern vor der Aufnahme in den Himmel.

Man könnte spekulieren, dass der Leib anpassungsfähig ist, aber von den irdischen Elementen nicht schädlich beeinträchtigt werden kann. Unmittelbar nach Jesu Auferstehung sagte er zu Maria Magdala:
Johannes 20, 17 (Schlachter 2000):Rühre mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater.

Warum sagte er dies? Weiters steht geschrieben:
Apostelgeschichte 1, 11 (Schlachter 2000):Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird in derselben Weise wiederkommen, wie ihr ihn habt in den Himmel auffahren sehen!

Ob sich "in derselben Weise" nun nur auf das Auffahren und Wiederkommen beschränkt, oder auch auf seinen physischen Zustand weiß ich nicht. Paulus sagte einmal:
2. Korinther 12, 2 (Schlachter 2000):Ich weiß von einem Menschen in Christus, der vor 14 Jahren (ob im Leib oder ob außerhalb des Leibes, ich weiß es nicht; Gott weiß es) bis in den dritten Himmel entrückt wurde.

Ich gehe davon aus, dass Paulus hier sein eigenes Erlebnis beschreibt. Dann konnte er in diesem Zustand nicht feststellen, ob er im oder außerhalb seines Leibes war. Ich spekuliere gerne, aber annehmen möchte ich nur, was sich durch das Gesamtzeugnis aus dem Wort deckt oder mir durch Gottes Geist geoffenbart wird.

Diese einzelne Stelle wird mich also nicht überzeugen. Ansonsten ginge man über das hinaus, was geschrieben steht. Lass uns doch einfach überraschen. Eines ist sicher: Es wird herrlich sein!

ThomasWeritz hat geschrieben:Israel würde zur Weltmacht, sagt Regula Falsi. Sanftmütige würden das Land besitzen.
Das wäre eine Auslegungsvariante.

Dieser Variante stimme ich zu, weil sie sich mit dem Wort Gottes klar abdeckt.
Herzliche Grüße
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Re: Menschen nach der Auferstehung

Beitragvon Bert80 » 7. Dezember 2017 17:13

Hallo.
Leider hat uns Adam nicht beschrieben, wie sein vollkommener Leib vor dem Sündenfall beschaffen war. Und auch niemand von denen, die untreschiedlichisch sind oder schon verwandelt wurden, hat das getan. Wir streiten uns also um bloße persönliche Vermutungen. Ist es das der vielen Worte wert?

Die verschiedenen Bibelstellen beziehen sich alle auf unterschiedliche Anlässe. Darf man sie dann verallgemeinern ?
Jesaja schildert, dass wir essen werden:Er spricht von Feigen und Wein. Das war aber AT, Johannes sieht eine Mauer um Jerusalem, ein heute und auf der friedlichen Neuen Erde vollkommener Überfluss. Dort brauch wir keinen Schutz vor Feinden mehr.

Dann gibt es Feuer, welches sogar Nicht-Materielles verbrennen kann, usw., usw. Da halte ich mich doch lieber an das Bibel Wort: Was keine Auge gesehen und kein Ohr je gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, hat Gott denen bereitet, die ihn lieben.

Da ist es doch völlig egal, ober der Auferstehungsleib Knochen hat oder keine. Jesus jedenfalls, so glaubten es unsere Väter, hat sowohl seinen himmlischen wie auch seinen irdischen Leib behalten. Wie das ?? ist doch völlig egal. Er hat beide Leider, auch wenn wir das nicht erklären können.

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Re: Menschen nach der Auferstehung

Beitragvon Regula Falsi » 7. Dezember 2017 18:02

ThomasWeritz hat geschrieben:- - -
Offenbarung 12, 5-6 (Schlachter 2000):Und sie gebar einen Sohn, einen männlichen, der alle Heidenvölker mit eisernem Stab weiden wird; und ihr Kind wurde entrückt zu Gott und seinem Thron. Und die Frau floh in die Wüste, wo sie einen von Gott bereiteten Ort hat, damit man sie dort 1 260 Tage lang ernähre.

Hier ist mir übrigens der Gedanke gekommen, daß mit dem Sohn durchaus auch die Entrückung der Gemeinde gemeint sein kann.
Die Frau dagegen wird von manchen Auslegern als Bild für Israel angesehen. Sie muß fliehen und Satan will sie mit Wasser ersaufen. Aber die Erde tut ihren Mund auf und verschlingt die Wassermassen. Offenbarung 12, 13-16Das klingt so, wie ein Tsunamie und ein anschließendes Erdbeben. Na, zum Glück muß Israel ja nicht mehr zu Fuß flüchten. Da gibt eine Art Gi action mit Hubschraubern usw.

Die Offenbarung bietet, was die der letzten dreieinhalb Jahre des gegenwärtigen Systems betrifft, eine in sich geschlossene Beschreibung. Die in Offenbarung 12,13-16 genannte Frau steht für die Gemeinde, die übrigens keineswegs nur aus Nachkommen der Stämme besteht. Paulus hat auf diese Tatsache im 11. Kapitel seines Briefes an die Römer hingewiesen.

Die genannten dreieinhalb Jahre sind in etwa identisch mit dem in Offenbarung 13,5 erwähnten zweiundvierzig Monaten. Es sind Militär und Polizei des Herrschers der letzten Weltmacht, die die aus dem unmittelbaren Herrschaftsbereich des an mehreren Stellen der Schrift genannten Herrschers fliehenden Teile der Gemeinde verfolgen. Dieser Umstand beweist übrigens auch, dass die Macht des “Tieres” letztendlich so umfassend nicht ist.

Zwischen der ersten in Offenbarung 12,6 beschriebenen Flucht und der in Offenbarung 12,13-16 liegen rd. zweitausend Jahre.

Mir ist selbstverständlich bewusst, dass die hier vorgetragene Interpretation von kontinental-europäischen Gemeinden meist nicht geteilt wird. Im Gegensatz zu einer Reihe von Gemeinden in Ländern mit Menschen anglo-keltischer Abstammung.

ThomasWeritz hat geschrieben:Irgendwann kehrt der gerettete Teil Israels zurück und sie dürfen dann friedlich in ihrem Lande leben. Der Tempel würde gebaut , wie es im Propheten Hesekiel beschrieben ist.
- - -

Man muss hier unterscheiden zwischen der in Offenbarung 12 mehrfach erwähnten “Frau” (wie oben beschrieben die Gemeinde, bestehend aus Nachkommen der Stämme und von nicht-israelischen Völkern) und den u.a. zwei Schwerstkriege überlebenden Israeliten.
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Re: Menschen nach der Auferstehung

Beitragvon Helmuth » 8. Dezember 2017 09:51

Bert80 hat geschrieben:Dann gibt es Feuer, welches sogar Nicht-Materielles verbrennen kann, usw., usw. Da halte ich mich doch lieber an das Bibel Wort:

Was keine Auge gesehen und kein Ohr je gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, hat Gott denen bereitet, die ihn lieben.

Da ist es doch völlig egal, ober der Auferstehungsleib Knochen hat oder keine.

Amen!

Hallo Bert, mit Freude registriere ich wieder deine Teilnahme. Und wie ist es nun mit deinem Leib bestellt? Geht es dir gut? Ich hoffe und bete für dein Heil.

Was das Thema anbelangt so stimme ich zu, dass mich das Wie und Was möglicherweise auch erst konkret nach erfolgter Auferstehung interessiert. Vielleicht müssen wir aber auch dafür hier mit Sorgsamkeit unseren Leib pflegen.

Denn wenn er auch stirbt wie das Samenkorn einer Pflanze und die spätere Gestalt völlig anders aussehen wird, so ist die Unversehrtheit des Samens doch von Bedeutung.

Wir können also nicht Raubbau an unserem Körper vornehmen, oder Ihn schmählich vernachlässigen, als er auch Tempel unseres Heiligen Geistes genannt wird.

Insoferne frage ich ob dem durch unser Leben auch entsprechend Rechnung getragen wird. Es könnte durchaus sein, dass unsere künftige Gestalt auch von unserer hiesigen Leibespflege mitbestimmt wird. Wäre das nicht zumindest denkbar?
Herzliche Grüße
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Re: Menschen nach der Auferstehung

Beitragvon Regula Falsi » 8. Dezember 2017 10:18

Bert80 hat geschrieben:- - -
Da ist es doch völlig egal, ober der Auferstehungsleib Knochen hat oder keine. Jesus jedenfalls, so glaubten es unsere Väter, hat sowohl seinen himmlischen wie auch seinen irdischen Leib behalten. Wie das ?? ist doch völlig egal. Er hat beide Leider, auch wenn wir das nicht erklären können.
- - -

Die Universitätsbibliotheken sind brechend voll mit Werken, in denen über die “Entwicklung” des Lebens spekuliert wird (wobei nach wie vor kein Mensch weiß was Leben ist). Da sind Gedanken, wie Menschen nach ihrer Verwandlung bzw. Auferstehung beschaffen sein werden, durchaus berechtigt. Solche Gedanken bewegten auch die Ur-Gemeinde (1. Korinther 15,35-49).
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Re: Menschen nach der Auferstehung

Beitragvon ThomasWeritz » 8. Dezember 2017 13:40

Hallo zusammen,

Helmuth schreibt:
Nun, es hat dem Herrn Jesus bei seiner Erscheinung vor den Jüngern wohl noch keiner unter sein Gewand gesehen. :mrgreen:

Ich möchte beinahe schwören. Die Geschlechtsmerkmale waren noch vorhanden. Er aß und trank, er mußte seine Notdurft verrichten. Es war also noch der Leib der Niedrigkeit und nicht der verherrlichte Leib. Aber nach der leiblichen Auferstehung war sein Körper etwas Heiliges. So, wie die Opfer des alten Testament auch etwas Heiliges waren, ja sogar etwas Hochheiliges.3. Mose 7, 1

Helmuth schreibt:

Ich gehe heute einmal von dieser These aus: Wir auferstehen mit einem Leib aus Fleisch und Blut, wie der Herr Jesus. Wir werden verwandelt, wie der Herr Jesus. Wie sein anatomischer Körperbau heute beschaffen ist, weiß ich nicht. Nach seiner Himmelfahrt hat ihn niemand mehr so gesehen, wie bei der Erscheinung vor den Jüngern vor der Aufnahme in den Himmel.

Stimmt nicht ganz. Saulus sah ein Licht am Himmel umd hörte die Stimme des Herrn. Das nehme ich an, war die Stimme des verherrlichten Herrn.
Apostelgeschichte 9, 3-4

Helmuth schreibt:
Warum sagte er dies? Weiters steht geschrieben:
Apostelgeschichte 1, 11 (Schlachter 2000):
Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird in derselben Weise wiederkommen, wie ihr ihn habt in den Himmel auffahren sehen!

Ich beziehe diese Worte darauf, daß unser Herr Jesus Christus auf dem Ölberg wiedererscheinen will. Es bezieht sich also nicht auf das Leibliche, sondern auf das Wiederkommen.
Wiederkommen will unser Herr in Jerusalem, um dem Volk Israel in der endzeitlichen Schlacht zu helfen.

Als ich vorgestern die Nachrichten hörte, wurde ich an ein Bibelwort erinnert:
Sacharja 12, 1-3 (Schlachter 2000):Dies ist die Last, das Wort des Herrn über Israel: Es spricht der Herr, der den Himmel ausspannt und die Erde gründet und den Geist des Menschen in seinem Inneren bildet: Siehe, ich mache Jerusalem zum Taumelkelch [a] für alle Völker ringsum, und auch über Juda wird es kommen bei der Belagerung Jerusalems. Und es soll geschehen an jenem Tag, daß ich Jerusalem zum Laststein [b] für alle Völker machen werde; alle, die ihn heben wollen, werden sich gewißlich daran wund reißen; und alle Heidenvölker der Erde werden sich gegen es versammeln.

Jerusalem ist nach wie vor die Hauptstadt zweier Länder und die Kultstätte dreier Religionen. Aus der Reaktion der Palestinenser spürt man schon die inhaltliche Kraft dieser Worte. Sie wollen nicht, daß ein amerikanischer Präsident Jerusalem als Hauptstadt von Israel anerkennt.

Regula Falsi schreibt:
Die Offenbarung bietet, was die der letzten dreieinhalb Jahre des gegenwärtigen Systems betrifft, eine in sich geschlossene Beschreibung. Die in Offenbarung 12,13-16 genannte Frau steht für die Gemeinde, die übrigens keineswegs nur aus Nachkommen der Stämme besteht. Paulus hat auf diese Tatsache im 11. Kapitel seines Briefes an die Römer hingewiesen.

Wie kommst du darauf, daß die Frau für die Gemeinde steht ? Welche Aussage im Römerbrief meinst du ? Ich gehe davon aus, daß die Gemeinde, die mit dem Sohn verkörpert wird schon entrückt ist. Der Sohn, der alle Völker mit eisernem Stabe weiden soll ist ja nicht nur der Herr Jesus Christus . Das sind ja auch Berufene Auserwählte und Gläubige, die schon in einem verherrlichten Zustand dem Herrn Jesus Christus folgen, so wie es auch in den Sendschreiben verheißen ist. Offenbarung 2, 27 Sie weiden die Nationen mit eisernem Stabe, das heißt sie üben Gericht. Offenbarung 17, 14 Offenbarung 19, 14-15.

Die Gemeinde flieht also nicht. Aber dem Volk Israel hat der Herr Jesus Christus geraten zu fliehen, wenn sie das Gräuelbild sehen.
Sie kennen ja diesen Vorgang aus ihrer Geschichte. Israel hat ja immer Heilsgeschichte vorgelebt.

Regula falsi schreibt:
Zwischen der ersten in Offenbarung 12,6 beschriebenen Flucht und der in Offenbarung 12,13-16 liegen rd. zweitausend Jahre.

Wieso sollen da 2000 Jahre dazwischenliegen ? Die Frau flieht in die Wüste, bzw. wird in die Wüste geflogen, wo sie ernährt wird. Das ist doch ein Vorgang.
Mir wird auch immer klarer , warum nach der endzeitlichen Schlacht das Laubhüttenfest gefeiert werden soll. Das war ja eine Festlichkeit , die Israel zum Gedenken an die Versorgung Israels in der Wüste halten sollte.

Bert ich freue mich über deine Genesung, aber nicht deine Worte. Die sind für mich frustrierend. Ist denn wirklich alles egal und unwichtig ?

Liebe Grüße Thomas
1 Kor 13, 2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.
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Re: Menschen nach der Auferstehung

Beitragvon Bert80 » 8. Dezember 2017 15:35

Hallo Helmuth.

Ich freue mich auch, dass es mit mir wieder ein klein wenig bergauf geht. Es darf aber noch viel mehr werden. Mein Sehen ist immer noch mehr als eingeschränkt und alles dauert drei mal so lang wie früher. Aber ich kann wenigstens im Haus wieder von Zimmer zu Zimmer gehen. Treppe ist aber ein großes Problem.

Nun, lieber Helmuth, Deine Worte sind ganz in meinem Sinn. Zur Pflege meines Körpers gehören für mich auch die Reinheitsgebote in 3. Mose 11 und das Vermeiden von Genussmitteln wie Tabak und Alkohol Ob aber die Pflege des Leibes, der der Sünde unterworfen ist, Auswirkungen auf den ewigen Leib haben wird, wage ich doch an zu zweifeln.
Adams Leib wurde einst von Gott für die Ewigkeit erschaffen. Warum sollte unser neuer Leib nicht ihm ähnlich sein? Mit der Wiederkunft Jesu und der neuen Erde beginnt ja Gott nochmal von vorne, aber diesmal ohne Satan. Abe da fange ich auch an zu spekulieren, und das will ich nicht. Ich bleibe dabei: Was da auf die Erlösten zu kommt, hat sich noch niemals jemand insgesamt vorstellen können. Was uns gesagt wird, sind nur Teilaspekte, die auf bestimmte Situationen bezogen sind und die man nicht verallgemeinern darf. Liebe Brüder, lasst euch doch einfach vom Herrn Jesus alle mal überraschen. Eins nur ist gewiss: Was kein Auge gehen hat....

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Re: Menschen nach der Auferstehung

Beitragvon Helmuth » 8. Dezember 2017 16:58

ThomasWeritz hat geschrieben:Stimmt nicht ganz. Saulus sah ein Licht am Himmel umd hörte die Stimme des Herrn. Das nehme ich an, war die Stimme des verherrlichten Herrn.
Apostelgeschichte 9, 3-4

Was stimmt nicht ganz? Bist du der Meinung, es stand Jesus leibhaftig vor Saulus? Ich gehe davon aus, dass das jederzeit möglich wäre, ist aber wieder Spekulation. Propheten hörten die Stimme Gottes, des Vaters, auch akustisch. Die Jünger hörten sie am Berg der Verklärung. Gott selbst hat aber keinen Leib, den hat nur Jesus.

Am Berg der Verklärung sehen wir übrigens, wie der Leib gewandelt werden kann. Wenn bei Gott alle Dinge möglich sind, dann ist das eben so. Mich würde in diesem Zusammenhang heute nichts mehr wundern, das meine ich auch hinischtlich unseren heutigen Leibes.

Will Gott dass er versetzt wird, dann versetzt er ihn (Philippus), Will Gott nicht dass er verbrennt, dann verbrennt er nicht (die 3 Männer, die dem Feuerofen entkamen), will Gott dass du 40 Tage ohne Essen und auch Trinken (!) auskommst, dann geht das eben (siehe Mose).

Thomas, ich denke unser Gott hat weit mehr drauf, als wir uns überhaupt vorstellen könnten. Hier sehe ich es schon so wie Bert: "Was kein Auge gesehen hat ... "!

Bert80 hat geschrieben:Ich freue mich auch, dass es mit mir wieder ein klein wenig bergauf geht. Es darf aber noch viel mehr werden.

Dein Wunsch sei auch mir Gebetsbefehl. Da du schon lange vor mir unter der Autorität Jesu stehst, so wird er für dich schon korrekt sorgen, dir alle Kraft zu geben, die du brauchst. Ich aber freue mich einfach mit dir, solches zu hören.
Bert80 hat geschrieben:Ob aber die Pflege des Leibes, der der Sünde unterworfen ist, Auswirkungen auf den ewigen Leib haben wird, wage ich doch an zu zweifeln.

Es war ein Gedanke meinerseits. Ich zweifle ihn selbst an, aber ich komme nicht umhin darüber auch gewissenhaft nachzudenken. Wir müssen uns für sämtliche Taten verantworten:
2. Korinther 5, 10 (Schlachter 2000):Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse.

Ich weiß dass es um das Wirken durch den Leib Christi geht, aber schließt diese Aussage nicht auch den Umgang mit dem eigenen Leib mit ein?
Herzliche Grüße
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Re: Menschen nach der Auferstehung

Beitragvon ThomasWeritz » 9. Dezember 2017 14:05

Hallo zusammen,

Helmuth schreibt:
ThomasWeritz hat geschrieben:
Stimmt nicht ganz. Saulus sah ein Licht am Himmel umd hörte die Stimme des Herrn. Das nehme ich an, war die Stimme des verherrlichten Herrn.
Apostelgeschichte 9, 3-4

Was stimmt nicht ganz? Bist du der Meinung, es stand Jesus leibhaftig vor Saulus? Ich gehe davon aus, dass das jederzeit möglich wäre, ist aber wieder Spekulation. Propheten hörten die Stimme Gottes, des Vaters, auch akustisch. Die Jünger hörten sie am Berg der Verklärung. Gott selbst hat aber keinen Leib, den hat nur Jesus.

Es stimmt nicht ganz, daß der Herr Jesus Christus nach seiner Himmelfahrt von niemandem gesehen wurde.
Er hat sich eben nicht leibhaftig gezeigt. Er hat sich auch nicht allen, also Saulus und seinen Begleitern in der gleichen Weise gezeigt, sondern da,war eine geistige Verbindung , die es dem Paulus ermöglichte , die Stimme des Herrn zu hören, die Begleiter konnten aber nichts hören.
Apostelgeschichte 22, 9 (Schlachter 2000):Meine Begleiter aber sahen zwar das Licht und wurden voll Furcht, aber die Stimme dessen, der mit mir redete, hörten sie nicht. 

Da war also eine Erscheinung, die uns aus dem AT bekannt ist, nämlich genau dann, wenn Engel auf den Plan traten. Die Propheten allein hörten die Stimme und wurden geistig manchmal an ferne Orte getragen. Die Begleiter hörten und sahen manchmal nichts.

Helmuth schreibt:

Am Berg der Verklärung sehen wir übrigens, wie der Leib gewandelt werden kann. Wenn bei Gott alle Dinge möglich sind, dann ist das eben so. Mich würde in diesem Zusammenhang heute nichts mehr wundern, das meine ich auch hinsichtlich unseren heutigen Leibes

Matthäus 17, 2-3 (Schlachter 2000):Und er wurde vor ihnen verklärt [a], und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weiß wie das Licht. Und siehe, es erschienen ihnen Mose und Elia, die redeten mit ihm.

Verklärung ist nicht Verwandlung, Helmuth. Das Angesicht des Herrn leuchtete , wie die Sonne und seine Kleider wurden weiß.
Das Angesicht des Mose leuchtete auch, als er vom Berg Sinai herunterkam. Deswegen war er ja noch Mensch geblieben. Da war keine Verwandlung.

Liebe Grüsse Thomas
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