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Menschen nach der Auferstehung

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Re: Menschen nach der Auferstehung

Beitragvon Regula Falsi » 4. Dezember 2017 17:32

Christine hat geschrieben:- - -
4. Jesus Christus hat sich nicht geändert! Er "wurde" nach der Auferstehung nichts anderes als er vorher war. Er war Mensch und blieb Mensch!
- - -

Er ist aber auch Gott. Wie nach Johannes 10,34-36 Menschen Götter sind. Gem. 1. Mose 1,27 wurde der Mensch ja als Gottes Ebenbild geschaffen.
Christine hat geschrieben:Zum Schluss möchte ich noch betonen: Das Grab war leer! Die leiblich Auferstehung ist darum das Fundament unseres Glaubens. Jeder Lehre, die diese Heilstatsache vom Sinn her verändert, oder als nicht relevant ansieht, kann nur als Irrlehre bezeichnet werde.
- - -

Treffend gesagt!
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Re: Menschen nach der Auferstehung

Beitragvon Ziska » 4. Dezember 2017 18:23

Christine hat geschrieben:4. Jesus Christus hat sich nicht geändert! Er "wurde" nach der Auferstehung nichts anderes als er vorher war. Er war Mensch und blieb Mensch!
1. Timotheus 2, 5 (Schlachter 2000):Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus
Hebräer 13, 8 (Schlachter 2000):Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und auch in Ewigkeit!


5.Im Philipperbrief lesen wir, dass Christus jetzt einen "Leib der Herrlichkeit" hat.
Unser irdischer Leib wird einmal "umgestaltet" werden, so dass er seinem ähnlich ist.
Philipper 3, 20-21 (Schlachter 2000):Unser Bürgerrecht [e] aber ist im Himmel, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus erwarten als den Retter, der unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten wird, so daß er gleichförmig wird seinem Leib der Herrlichkeit,


 


Hallo Christine,

Jesus ist kein jetzt Mensch mehr. Er ist wieder eine Geistperson, hat also den selben Leib, den er vor seiner Geburt als Mensch hatte.
1. Petrus 3, 18 (Schlachter 2000):Denn auch Christus hat einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führte; und er wurde getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht durch den Geist, 


Denn Fleisch und Blut, also ein Mensch aus Fleisch und Blut kann nicht in den Himmel kommen.
1. Korinther 15, 50 (Schlachter 2000):Das aber sage ich, Brüder, daß Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht erben können; auch erbt das Verwesliche nicht die Unverweslichkeit.  


Jeder Mensch, der einmal in den Himmel kommt, wird verwandelt und bekommt einen, für Menschenaugen unsichtbaren, geistigen Leib.

So, wie auch der allmächtige Gott und die Engel einen für uns unsichtbaren geistigen Leib haben.

Diesen Leib hat Jesus jetzt auch wieder.
Diesen Leib hatte er übrigens auch schon, bevor er auf die Erde kam, und als Mensch geboren wurde.

Jesus war, als er auf der Erde ein Mensch war, immer die selbe Person.
Er wußte genau, was er vorher im Himmel bei Gott getan hatte.

Und Jesus ist immer noch die selbe Person und hat alle Erinnerungen behalten, nachdem er auferweckt wurde und in den himmlischen Bereich zurückkehrte.

Die selbe Person!
Aber er ist jetzt keine Mensch mehr aus Fleisch und Blut. Er wurde mit einem geistigen Leib auferweckt.

Jesus hatte aber die Macht sich zu materialisieren. Er konnte sich einen Leib aus Fleisch und Blut zu geben, um den erstaunten Jüngern zu beweisen, dass er wirklich lebt.

Für ihn ist das eine Kleinigkeit. Schließlich ist er Gottes Sohn, der sogar Tote auferwecken konnte.

Alle Personen mit diesen, für Menschenaugen unsichtbaren Leib,
können sich aber im Himmel unterhalten.
Alle können fühlen, überlegen, denken und sprechen.

Natürlich sprechen sie anders, wie wir Menschen hier auf der Erde. Wir brauchen Schallwellen.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Oder verstehst du unter "geistig" , dass etwas sinnbildlich gemeint ist?

Der allmächtige Gott und Jesus und alle anderen Geistgeschöpfe existieren wirklich.
Nicht als Personen aus Fleisch und Blut, sondern als Geistpersonen.
“Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt, was man weiß;
nicht alles glaubt, was man hört.
Und über den Rest einfach nur lächelt!“
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Re: Menschen nach der Auferstehung

Beitragvon ThomasWeritz » 4. Dezember 2017 18:48

Hallo Helmuth,


ThomasWeritz hat geschrieben:
Oder, Helmuth kannst du dir vorstellen, daß dein geistlicher Leib von Menschen noch wahrgenommen wird ?

Ja. Das kann ich mir nicht bloß vorstellen, das hat der Herr Jesus vor den Augen der Jünger demonstriert. Nur einer konnte es anfgangs nicht glauben, dein werter Namensvetter ( :-) ), aber auch diesen konnte der Herr überzeugen.

Wie ich schon im vorigen Beitrag sagte. Und auch, wenn Christine 1000000 % was anderes denkt. Der Leib Jesu ist nicht unbedingt der Prototyp eines Auferstehungsleibes.
Er bestand nämlich aus Fleisch und Knochen.
Lukas 24, 39 (Schlachter 2000):Seht an meinen Händen und meinen Füßen, daß ich es bin! Rührt mich an und schaut, denn ein Geist hat nicht Fleisch und Knochen, wie ihr seht, daß ich es habe! 

Da war äußerlich nichts himmlisches und geistiges zu finden. Der Auferstehungsleib ist aber nichts irdisch , fleischliches, sondern etwas himmlisch , geistliches. Demzufolge muß da noch eine weitere Verwandlung passiert sein. Der Zustand des leiblich auferstandenen Herrn Jesus Christus ist vielleicht vergleichbar mit dem Zustand , in dem wir uns derzeit befinden. Wir sind ja bereits auferstanden und in uns befindet sich als Unterpfand der Heilige Geist. Sogar in der Weise , daß wir jetzt schon zu einer neuen Schöpfung gezählt werden.
2. Korinther 5, 17 (Schlachter 2000):Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden!



Ich persönlich befinde den Wandel des Leibes nicht als einen Augenblicksmoment, sondern als einen Prozess. Wie der Leib des Herrn heute beschaffen ist weiß ich nicht. Wenn du unsere Leiber betrachtest, so altert er infolge der Ssünde. Unabhängig davon macht jeder Mensch einen Wandel durch.

Als du gezeugt wurdest, wie hast du da ausgesehen? Als eine befruchtet Eizelle. Nachdem du geboren wurdest, wie hast du ausgesehen? Ein Baby. Und als 3-jähriger? Süß hoffe ich. Und dann betrachte den 25-jährigen Thomas? Wie sah der aus?

Jetzt denke dir den Alterungsprozess weg und sieh dir nur den laufenden Wandel an. Würde die Sünde nicht an uns nagen, ich sähe heute noch wie 25 aus und jede 20-jährige würde mir nachlaufen. ;)

Mag sein, daß die neue Schöpfung bzw. Kreatur in uns wächst. Und trotzdem muß der alte irdische Leib sterben. Dann bekommst du den Auferstehungsleib.
1. Korinther 15, 35-36 (Schlachter 2000):Aber jemand könnte einwenden: Wie sollen die Toten auferstehen? Und mit was für einem Leib sollen sie kommen? Du Gedankenloser, was du säst, wird nicht lebendig, wenn es nicht stirbt! 

Die Sünde ist übrigens nicht der einzige Grund für unseren Zerfall. Da hat Gott eine physische Veränderung vorgenommen. Unsere Körper würden auch ohne Sünde sterben.

Nach dem Sterben ist der alte irdische Leib weg. Dann werden wir mit einem himmlischen Leib umkleidet. Der besteht aus Geist und kann von irdischen Augen nicht wahrgenommen werden.

Was gäbe das für ein heilloses Durcheinander , wenn auf unserer Erde überall Engel spazieren würden. Geistige Erscheinungen oder noch viel schlimmer , Engel in Menschengestalt. Das gibt es aber zum Glück nicht.

Liebe Grüsse Thomas
1 Kor 13, 2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.
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Re: Menschen nach der Auferstehung

Beitragvon Ziska » 4. Dezember 2017 19:20

ThomasWeritz hat geschrieben:Die Sünde ist übrigens nicht der einzige Grund für unseren Zerfall. Da hat Gott eine physische Veränderung vorgenommen. Unsere Körper würden auch ohne Sünde sterben.

Hallo Thomas,
erst mit der Sünde kam der Verfall.

Wären die ersten Menschen Adam und Eva Gott gehorsam gewesen, hätten sie niemals sterben müssen. Was sagte Gott?
1. Mose 2, 17 (Neue Evangelistische Übersetzung):nur nicht von dem Baum, der dich Gut und Böse erkennen lässt. Sobald du davon isst, musst du sterben."

Sie werden sterben müssen, wenn sie Ungehorsam sind.
Adam wurde nur 930 Jahre alt.
1. Mose 5, 5 (Neue Evangelistische Übersetzung):bis er im Alter von 930 Jahren starb.

Erst durch ihren Ungehorsam, durch diese Sünde begann der Körper zu verfallen.

Diese Unvollkommenheit gaben sie an alle ihre Nachkommen weiter.
So wie eine Backform mit Delle, nur Kuchen mit einer Delle hervorbringt.

Nach der Sintflut war die Lebenszeit sehr viel kürzer.
Psalmen 90, 10 (Neue Evangelistische Übersetzung):Unser Leben dauert nur siebzig Jahre, achtzig, wenn es voll Kraft war.
Und das meiste davon war nur Mühe und Last. Schnell geht es vorbei, und schon fliegt es davon.


Ohne diese ererbte Sünde würde kein Mensch sterben müssen. Wir sind alle Sünder und unvollkommen.
Römer 5, 12 (Schlachter 2000):Darum, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod, und so der Tod zu allen Menschen hingelangt ist, weil sie alle gesündigt haben 

Durch die Sünde Adams kam der Tod zu allen seinen Nachkommen...
Römer 5, 17 (Neue Evangelistische Übersetzung):Ist durch die Verfehlung eines Einzigen der Tod zur Herrschaft gekommen,
so werden erst recht alle, die Gottes Gnade und das Geschenk der Gerechtigkeit in so reichem Maß empfangen haben, durch den Einen, durch Jesus Christus, leben und herrschen.
Römer 5, 19 (Schlachter 2000):Denn gleichwie durch den Ungehorsam des einen Menschen die Vielen zu Sündern gemacht worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen zu Gerechten gemacht. [j]


Schlussfolgerung: Die Menschen hätten ewig auf der Erde leben können.

----- Wenn.... Ja, wenn...

Doch Gott hat seinen Plan, seinen Vorsatz nicht aufgegeben...
Er hat einfach einen Umweg gemacht... :-)
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Re: Menschen nach der Auferstehung

Beitragvon Regula Falsi » 4. Dezember 2017 20:08

Ziska hat geschrieben:- - -
Schlussfolgerung: Die Menschen hätten ewig auf der Erde leben können.
- - -

Die Erde sollte offenbar von vornherein lediglich siebentausend Jahre bestehen. Prediger 1,4 wird falsch verstanden...
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Re: Menschen nach der Auferstehung

Beitragvon Ziska » 4. Dezember 2017 20:19

Regula Falsi hat geschrieben:
Ziska hat geschrieben:- - -
Schlussfolgerung: Die Menschen hätten ewig auf der Erde leben können.
- - -

Die Erde sollte offenbar von vornherein lediglich siebentausend Jahre bestehen. Prediger 1,4 wird falsch verstanden...


Hallo!
Warum?
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Re: Menschen nach der Auferstehung

Beitragvon Regula Falsi » 4. Dezember 2017 20:21

ThomasWeritz hat geschrieben:- - -
Was gäbe das für ein heilloses Durcheinander , wenn auf unserer Erde überall Engel spazieren würden. Geistige Erscheinungen oder noch viel schlimmer , Engel in Menschengestalt. Das gibt es aber zum Glück nicht.
- - -

Wie wohl sahen die göttlichen Gesandten aus, die Lot und seine Töchter aus Sodom herausführten (1. Mose 19,1-29)?
Oder wodurch unterscheiden sich jene Gesandten Gottes von Menschen, die sich Hebräer 13,2 zufolge die Erde nach wie vor besuchen?
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Re: Menschen nach der Auferstehung

Beitragvon Ziska » 4. Dezember 2017 21:19

Regula Falsi hat geschrieben:
ThomasWeritz hat geschrieben:- - -
Was gäbe das für ein heilloses Durcheinander , wenn auf unserer Erde überall Engel spazieren würden. Geistige Erscheinungen oder noch viel schlimmer , Engel in Menschengestalt. Das gibt es aber zum Glück nicht.
- - -

Wie wohl sahen die göttlichen Gesandten aus, die Lot und seine Töchter aus Sodom herausführten (1. Mose 19,1-29)?
Oder wodurch unterscheiden sich jene Gesandten Gottes von Menschen, die sich Hebräer 13,2 zufolge die Erde nach wie vor besuchen?


Hallo!
Paulus wird an Abraham und Lot gedacht haben. Denn beide haben unbewusst Engeln Gastfreundschaft erwiesen.
Nirgendwo steht, dass gehorsame Engel Gottes sich auch heute materialisieren, um die Menschen zu besuchen.
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Re: Menschen nach der Auferstehung

Beitragvon arved » 4. Dezember 2017 21:48

Ziska hat geschrieben:Nirgendwo steht, dass gehorsame Engel Gottes sich auch heute materialisieren, um die Menschen zu besuchen.
Steht irgendwo, dass sie es nicht tun?

EDIT: Hab ich ganz vergessen. In Hebräer 1, 14 steht dazu etwas:
Hebräer 1, 14 (Schlachter 2000):Sind sie nicht alle dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, welche das Heil [m] erben sollen?
Gibt also eigentlich keinen Grund, dass das nicht auch heute noch stattfinden kann.
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Re: Menschen nach der Auferstehung

Beitragvon Helmuth » 5. Dezember 2017 06:28

Guten Morgen Thomas.

Höre (lese) meinen Konter zu deiner folgenden Aussage! :mrgreen:
ThomasWeritz hat geschrieben:Der leiblich auferstandene Herr Jesus Christus ist für mich nicht der Prototyp des auferstandenen Menschen. Wir stehen ja auch nicht leiblich wieder auf. Vielmehr wird doch die Schar der Seelen, die sich schon im Himmel befinden, mit einem himmlischen Leib überkleidet, bevor die Entrückung geschieht.

Leiblich ist das Adjektiv von Leib. Und das Wort Leib selbst sollte man verstehen können anhand unseres Leibes. Was ist daran so schwer zu verstehen? Du verwechselst das mit dem Wort "irdisch", dass fallweise als moralischer Begriff verwendet wird. Thomas, du hast dir daher meiner Meinung nach, wie übrigens auch etliche andere hier, eine falsche Vorstellung eingeprägt.

Der Begriff irdisch umfasst zwei Bedeutungen. Er hat je nach Kontext die natürliche, das ist hinischtlich Moral eine neutrale Bedeutung, oder auch die moralische Wertung, dann meint man damit eine verwerfliche böse Geisteshaltung. Leiblich hat keine moralische Bedeutung, so als wäre es etwas Schlechtes. Das macht bei einer Beschreibung unseres Auferstehungsleibes doch keinen Sinn.

Er meint das was zur Schöpfung gehört. Jesus erzählt uns viele Gleichnisse aus dem natürlich, irdischen Bereich, gerade um anhand dessen den himmlischen Bezug herzustellen. Himmlisch wird analog zu irdisch hinischtlich seiner Bedeutung daher ebenso falsch eingeordnet. Es ist quasi eine Folge dieser Verwechslung.

Der Leib selbst wurde gemäß Gottes Wort als "sehr gut" bezeichnet. Der Leib der Auferstehung wird erneut "sehr gut", wenn nicht noch besser sein, weil er nicht mehr durch die Sünde korrumpiert werden kann. Ansonsten wären wir nicht erlöst. Das macht den Unterschied. Und das ist der Wesenskern, den Paulus herausarbeitet, die Unverweslichkeit.

Der Leib wurde aber schon bei seiner ersten Schöpfung nicht werweslich geschaffen. Sterblich wurde Adam, nachdem er gesündigt hatte. Da stimme ich Ziska zu. Der erlöste, d.h. umgewandelte Leib wird wieder unsterblich sein.

Aber, und davon gehe ich aus heutiger Sicht aus, er verfügt über wesentlich mehr Fähigkeiten als unser bisheriger Leib. Z.B. dürften die Kommunikations- und Fortbewegungsmöglichkeiten einen völlig anderen Level haben. Das relativiert deinen Vergleich mit den Engeln, denn Jesus bestätigt doch, dass wir hinischtlch dessen ihnen als Söhne der Auferstehung gleich sind.

Ich verwerfe darum auch die Lehre über die himmlische Regeirung der ZJ, wie sie Ziska vorträgt. Sie verwechselt m.E. das Wort himmlisch wie ich zuvor beschrieben habe, wie eben sämtliche ZJ. Die himmlische Regierung ist die Erfüllung dessen was Jesus uns beten lehrt:
Matthäus 6, 10 (Schlachter 2000):Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden. 

Wozu sollte ich sonst so beten? Im Gegenteil, ich bete das in voller Erwartungshaltung, weil man Jesu Wort zu 100% vertrauen kann.

Ich sehe keine künstliche Trennung der Heiligen in eine Untermege an himmlisch Entrückten zur Regierungsblidung und der übrigen Masse an irdischen Auferstandenen als deren Untertanen. Das ist eine Irrlehre. Alle Erstauferstandenen bilden als Gesamtheit diese Regierung, sie herrschen alle. Hier nochmals ein treffender AT-Schriftbeleg dazu:
Jesaja 60, 22 (Schlachter 2000):Der Kleinste wird zu Tausend werden und der Geringste zu einem starken Volk; ich, der Herr, werde das zu seiner Zeit rasch ausführen!

Oder Jesu Wort persönlich:
Matthäus 5, 5 (Schlachter 2000):Glückselig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben!
Herzliche Grüße
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