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Menschen nach der Auferstehung

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Re: Menschen nach der Auferstehung

Beitragvon Helmuth » 1. Dezember 2017 16:59

Ziska hat geschrieben:Bekehrung/Wiedergeburt ist nicht das selbe wie die Auferstehung der Toten.

Darüber bin ich froh, dass du das so siehst. Damit hat sich das Missverständnis aufgeklärt. Ja unser Paulus mit seinen teils stark vergeistlichten Reden kann schon mal verwirren. :mrgreen:
Herzliche Grüße
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Re: Menschen nach der Auferstehung

Beitragvon ThomasWeritz » 2. Dezember 2017 12:37

Hallo zusammen,

Helmuth schreibt:
Wenn die Leibesfrage hinreichend behandelt wurde, mache ich gerne den Schwenk mit, den sich auch Elli wünscht. Vielleicht sollten wir uns mit der Frage auseinandersetzen, warum Gott nicht sofort tabula rasa macht. Was meinst du ist dafür der Grund? Warum eine sog. Übergangszeit an deren Ende nochmals Satan aufbegehrt? Wenn wir das Herz Gottes, seine Motivation dazu verstehen, haben wir auch eine bessere Antwort dafür, meine ich.

Ich kenne nur einen biblischen Grund. Gott will dem Volk Israel ihr Land zurückgeben, weil er seinen Namen heiligen will. Gott empfindet es als Entheiligung seines Namens, wenn das Volk Israel überall in der Welt verstreut ist. In den Synagogen gedenken sie ihres Gottes, aber er hat ihnen lange Zeit einfach nicht geholfen. Römer 11, 25
Hesekiel 36, 20 (Luther):Und sie hielten sich wie die Heiden, zu denen sie kamen, und entheiligten meinen heiligen Namen, dass man von ihnen sagte: Ist das des HERRN Volk, das aus seinem Lande hat müssen ziehen ?

Um seinen Namen zu heiligen gedenkt der HERR seit einiger Zeit seines Volkes Israel und läßt es wieder aufleben. Damit beschäftigt sich das ganze Kapitel 36 des Propheten Hesekiel. Hesekiel 36,
Bei einigen dieser Worte , denkt man an die Rückführung der Juden aus dem babylonischen Exil, auch an die Sammlung des Volkes Israel vor der Ausgießung des Heiligen Geistes.

In der Offenbarung erinnert aber auch vieles an das Volk Israel.Die Versiegelten der Stämme Israels z. Bsp. und auch die beiden Zeugen erinnern daran. Sie sind die beiden Gesalbten , die vor dem HERRN stehen. Nach dem babylonischen Exil waren es Serubabel und Joschua, ein königlicher und ein hohenpriesterlicher Sproß. Sacharja 4, Die beiden haben die Rückführung des Volkes Israel angeführt. Offenbarung 11, 3-4 Die Verbindung mit den beiden Zeugen in der Offenbarung ist nicht eben zufällig.

Und wenn in Kapitel 18 der Offenbarung der Ruf erschallt, "Geht heraus aus ihr mein Volk" , darf man sich fragen, um welches Volk es sich nun handelt. Ist die Gemeinde nicht längst entrückt ?
Offenbarung 18, 4 (Luther):Und ich hörte eine andere Stimme vom Himmel, die sprach: Gehet aus von ihr, mein Volk, dass ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden, auf dass ihr nicht empfanget etwas von ihren Plagen !

Jedenfalls wird ein Volk vor diesen letzten Plagen bewahrt und lebt weiter. Und so manches erinnert an das Volk Israel.

Ebenso auch Micha 4, Helmuth. Ein ganz interessantes Kapitel. Sie werden ihre Schwerter zu Pflugschalen machen und ein kärglicher Überrest Israels darf friedlich im Lande wohnen.

Und während Laubhüttenfestes werden sie sich dankbar daran erinnern, wie Gott sie in der Trübsal bewahrt und versorgt hat.

Aber die Auferstandenen, die auf diese Erde kommen, um dort zu regieren, werden die Sache unsichtbar begleiten. Oder, Helmuth kannst du dir vorstellen, daß dein geistlicher Leib von Menschen noch wahrgenommen wird ?

Liebe Grüsse Thomas
Zuletzt geändert von ThomasWeritz am 2. Dezember 2017 13:07, insgesamt 2-mal geändert.
1 Kor 13, 2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.
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Re: Menschen nach der Auferstehung

Beitragvon arved » 2. Dezember 2017 13:01

ThomasWeritz hat geschrieben:...kannst du dir vorstellen, daß dein geistlicher Leib von Menschen noch wahrgenommen wird ?
Nun geht das hier schon an die 14 Seiten um ein Thema - und die Frage lautet noch immer nach dem, was sich Mensch vorstellen kann. 3) Als wenn es in der Bibel auch nur ein einziges Mal darum gegangen wäre, ob sich der Mensch etwas "vorstellen" kann.
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Re: Menschen nach der Auferstehung

Beitragvon Caramillus » 2. Dezember 2017 20:49

arved hat geschrieben:Als wenn es in der Bibel auch nur ein einziges Mal darum gegangen wäre, ob sich der Mensch etwas "vorstellen" kann.

Doch, einmal schon, als Eva sah, daß die Frucht gut anzusehen war…
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Re: Menschen nach der Auferstehung

Beitragvon ThomasWeritz » 3. Dezember 2017 13:53

Hallo zusammen,

ThomasWeritz hat geschrieben:
...kannst du dir vorstellen, daß dein geistlicher Leib von Menschen noch wahrgenommen wird ?
Nun geht das hier schon an die 14 Seiten um ein Thema - und die Frage lautet noch immer nach dem, was sich Mensch vorstellen kann. 3) Als wenn es in der Bibel auch nur ein einziges Mal darum gegangen wäre, ob sich der Mensch etwas "vorstellen" kann.

Arved, das hat jetzt etwas weh getan. Wir hatten Interesse an diesem Thema und warum willst uns hier die Freude nehmen ? Du kannst ja ein anderes Thema eröffnen und uns hier in Ruhe lassen.

Es geht in der Bibel sehr oft darum, daß der Mensch sich etwas vorstellen kann. Das beweist z. Bsp. die Bildsprache, mit der Dinge der himmlischen Welt auf das irdische Niveau gebracht werden.

Was die Beschaffenheit des geistlichen Leibes angeht, könntest du ja auch argumentativ etwas einbringen, arved. Fällt dir da nicht auch was ein ?
Das Adjektiv "geistlich " spricht nach meiner Sprachkenntnis von der Beschaffenheit des Leibes. Man könnte also sagen. Der geistliche Leib besteht aus Geist.
Geist ist aber für uns Menschen nicht sichtbar. Also werden wir in einer zukünftigen irdischen Welt nicht sichtbar sein. So würde ich argumentieren.
Bisher hat es Gott auch so gehalten, daß er die himmlische von der irdischen Welt getrennt hat. Wir sehen weder Gott noch seine dienstbaren Geister. Warum sollte er es in Zukunft anders halten ?

Caramillus schreibt:

arved hat geschrieben:
Als wenn es in der Bibel auch nur ein einziges Mal darum gegangen wäre, ob sich der Mensch etwas "vorstellen" kann.

Doch, einmal schon, als Eva sah, daß die Frucht gut anzusehen war…

Dunkle Andeutungen helfen hier auch nicht weiter. Erläutere dich und bring dich mit Argumenten hier ein. Oder willst du , wie arved, das Liebesgebot umsetzen, indem du deine Geschwister frustierst ?
Ich kenne ja deine Meinung bzgl. der Zukunft Israels. Ich akzeptiere sie auch. Aber ich bin davon nicht überzeugt. So ungewöhnlich es ist, glaube ich das Israel eine Zukunft hat.

Vielleicht können wir uns auch erst mal darauf einigen, daß es Menschen gibt, die nach der 1 Auferstehung leben werden. Was werden die in den anstehenden 1000 Jahren machen ?
Und wie, werden die Auferstandenen , die mit der Stadt Jerusalem symbolisiert werden, mit diesen Menschen zusammengebracht ?

Im übrigen hätte mich noch ein Thema interessiert, das Helmuth schon mal angesprochen hat. Was ist das für ein Bild, das in Hesekiel gebracht wird ? Oder passiert es tatsächlich, daß ein ganzes Heer wieder lebendig wird und auf der Erde weiterlebt ?
Hesekiel 37, 1-13

Liebe Grüsse Thomas
1 Kor 13, 2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.
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Re: Menschen nach der Auferstehung

Beitragvon Regula Falsi » 3. Dezember 2017 14:32

ThomasWeritz hat geschrieben:- - -
Ich kenne nur einen biblischen Grund. Gott will dem Volk Israel ihr Land zurückgeben, weil er seinen Namen heiligen will. Gott empfindet es als Entheiligung seines Namens, wenn das Volk Israel überall in der Welt verstreut ist. In den Synagogen gedenken sie ihres Gottes, aber er hat ihnen lange Zeit einfach nicht geholfen.

Die Nachkommen der Stämme versammeln sich keineswegs nur in Synagogen. Schon zur Zeit ihrer Deportation durch die Syrer 722 v. Chr. zählten die Stämme zwischen acht und zwölf Millionen. Man braucht kein Experte zu sein, um nachzuweisen, dass es heute mehr als zweihundert Millionen sein können. Die “Juden” mit nicht einmal zwanzig Millionen Angehörigen ihrer Religion stellen an der Gesamtheit der Nachfahren israelischer Stämme nur eine Minderheit dar. Im 36. Kapitel des Buches Hesekiel wie im 11. Kapitel des Briefes an die Römer werden aus gutem Grunde nicht allein die Juden, sondern “Israel”, d.h. alle Stämme genannt.

ThomasWeritz hat geschrieben:- - -
In der Offenbarung erinnert aber auch vieles an das Volk Israel.Die Versiegelten der Stämme Israels z. Bsp. und auch die beiden Zeugen erinnern daran. Sie sind die beiden Gesalbten , die vor dem HERRN stehen. Nach dem babylonischen Exil waren es Serubabel und Joschua, ein königlicher und ein hohenpriesterlicher Sproß. Sacharja 4, Die beiden haben die Rückführung des Volkes Israel angeführt. Offenbarung 11, 3-4 Die Verbindung mit den beiden Zeugen in der Offenbarung ist nicht eben zufällig.

Um es mal auf aktuelle Ebene zu bringen: Die Weltgemeinschaft braucht dringendst Autoritäten . Der Auftritt der beiden in Offenbarung 11 beschriebenen Seher ist wegen der Dringlichkeit in Kürze zu erwarten. Auch das vormalige Oberhaupt der Katholiken - Benedikt XVI. - appellierte diesbezüglich in einer seiner Enzykliken an die Weltgemeinschaft.
ThomasWeritz hat geschrieben:Und wenn in Kapitel 18 der Offenbarung der Ruf erschallt, "Geht heraus aus ihr mein Volk" , darf man sich fragen, um welches Volk es sich nun handelt. Ist die Gemeinde nicht längst entrückt ?
Offenbarung 18, 4 (Luther):Und ich hörte eine andere Stimme vom Himmel, die sprach: Gehet aus von ihr, mein Volk, dass ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden, auf dass ihr nicht empfanget etwas von ihren Plagen !

Jedenfalls wird ein Volk vor diesen letzten Plagen bewahrt und lebt weiter. Und so manches erinnert an das Volk Israel.

Richtig. Mit diesen Plagen sind übrigens die in Offenbarung 16,19 gemeint. Zu diesen aber kommt es erst wenige Wochen vor der endgültigen Rückkehr Jesu. Er selbst befindet sich zu dieser Zeit zusammen mit Seinen Streitkräften und den in Offenbarung 17,14 genannten Kreisen - diese wurden wegen der Plagen (den Schalen des Zorns) kurz zuvor evakuiert - bereits in Erd-Nähe. Dies ist keineswegs konstruiert, sondern ergibt sich zwangsläufig aus der Beschreibung der für die während den letzten dreieinhalb Jahren vorhergesehenen Ereignisse.
ThomasWeritz hat geschrieben:Ebenso auch Micha 4, Helmuth. Ein ganz interessantes Kapitel. Sie werden ihre Schwerter zu Pflugschalen machen und ein kärglicher Überrest Israels darf friedlich im Lande wohnen.

Aus den verbliebenen Angehörigen der Stämme werden innerhalb kurzer Zeit Weltmächte werden. Das waren sie bzw. sind sie übrigens auch heute.
ThomasWeritz hat geschrieben:Aber die Auferstandenen, die auf diese Erde kommen, um dort zu regieren, werden die Sache unsichtbar begleiten. Oder, Helmuth kannst du dir vorstellen, daß dein geistlicher Leib von Menschen noch wahrgenommen wird ?
- - -

Einer Reihe von Schriftstellen zufolge sind diese sehr wohl sichtbar. Es wäre ja auch merkwürdig, dass der oder die Richter in Prozessen für Angeklagte und Publikum unsichtbar sind. Nach den Schriften des Alten Bundes bewegten sich Abgesandte Gottes wie Menschen, konnten auch essen und trinken wie Menschen. Auch Jesus tat dies nach Seiner Auferstehung.
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Re: Menschen nach der Auferstehung

Beitragvon Regula Falsi » 3. Dezember 2017 15:08

ThomasWeritz hat geschrieben:- - -
Ich kenne ja deine Meinung bzgl. der Zukunft Israels. Ich akzeptiere sie auch. Aber ich bin davon nicht überzeugt. So ungewöhnlich es ist, glaube ich das Israel eine Zukunft hat.

Selbstverständlich haben die Stämme eine große Zukunft. Gott hält Seine Versprechen. Sie werden wieder zu Weltmächten...
ThomasWeritz hat geschrieben:Im übrigen hätte mich noch ein Thema interessiert, das Helmuth schon mal angesprochen hat. Was ist das für ein Bild, das in Hesekiel gebracht wird ? Oder passiert es tatsächlich, daß ein ganzes Heer wieder lebendig wird und auf der Erde weiterlebt ?
Hesekiel 37, 1-13
- - -

Um eine Reihe Schriftstellen des Alten Bundes zu verstehen, bedarf es der Offenbarung. Man muss dazu eben die Eingangsverse dieser Schrift als wahr akzeptieren. In einer Tischrunde mit STA-Angehörigen hatte ich vor langer Zeit schon die Auffassung vertreten, dass wer die Offenbarung versteht, auch den von Gott verfolgten Plan mit den Menschen versteht.
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Re: Menschen nach der Auferstehung

Beitragvon Helmuth » 4. Dezember 2017 07:11

Guten Morgen Thomas,

Schönen Start in die neue Woche!
ThomasWeritz hat geschrieben:Oder, Helmuth kannst du dir vorstellen, daß dein geistlicher Leib von Menschen noch wahrgenommen wird ?

Ja. Das kann ich mir nicht bloß vorstellen, das hat der Herr Jesus vor den Augen der Jünger demonstriert. Nur einer konnte es anfgangs nicht glauben, dein werter Namensvetter ( :-) ), aber auch diesen konnte der Herr überzeugen.

Ich persönlich befinde den Wandel des Leibes nicht als einen Augenblicksmoment, sondern als einen Prozess. Wie der Leib des Herrn heute beschaffen ist weiß ich nicht. Wenn du unsere Leiber betrachtest, so altert er infolge der Ssünde. Unabhängig davon macht jeder Mensch einen Wandel durch.

Als du gezeugt wurdest, wie hast du da ausgesehen? Als eine befruchtet Eizelle. Nachdem du geboren wurdest, wie hast du ausgesehen? Ein Baby. Und als 3-jähriger? Süß hoffe ich. Und dann betrachte den 25-jährigen Thomas? Wie sah der aus?

Jetzt denke dir den Alterungsprozess weg und sieh dir nur den laufenden Wandel an. Würde die Sünde nicht an uns nagen, ich sähe heute noch wie 25 aus und jede 20-jährige würde mir nachlaufen. ;)

Des Weiteren glaube ich, dass unser Geist einen ähnlichen, aber eben geistlichen Wandel durchmacht. Ich glaube heute z.B. vieles anders als noch vor 20 Jahren, nachdem ich zum Glauben gekommen bin.

Stelle das nun auf die Stufe eines verherrlichten Menschen. Das Wort "geistlich" dürfte dir immer noch ein wenig Schwierigkeiten bereiten, oder? Löse dich von den unseligen Ammenmärchen, die man dir als Kind seitens RKK, EKD oder der Eltern eingebläut hat. Du liest ja wie ich die Schrift, aber ich denke man löst sich auch schwer von gewissen Dogmen, die einem immer und immer wieder eingehämmert wurden und permanent werden. Das ist ein Kampf gegen Dämonen.

Darum feiern die Menschen z.B. derzeit auch Jesus als Baby in ihren festgefahrenen traditionellen Vorstellungen, wiewohl er längst nicht mehr wie ein solches aussieht. Den meisten ist sogar das abhanden gekommen. Sie feiern weder Jesus noch sonst was. Sie machen das, was man ihnen vorbetet. Die Schlinge des Teufels zieht sich um sie immer enger.

ThomasWeritz hat geschrieben:Arved, das hat jetzt etwas weh getan.

Gewöhn dich einfach an unseren Stachel im Geist! :mrgreen:
Caramillus ist aber nicht so, er meinte seine Worte andes, ich bin mir sicher.

Uns aber möge der Herr lehren.
Amen

ThomasWeritz hat geschrieben:Im übrigen hätte mich noch ein Thema interessiert, das Helmuth schon mal angesprochen hat. Was ist das für ein Bild, das in Hesekiel gebracht wird ? Oder passiert es tatsächlich, daß ein ganzes Heer wieder lebendig wird und auf der Erde weiterlebt ?
Hesekiel 37, 1-13

Du sagst es richtig: Ein Bild. Es ist dieselbe Art wie dem Daniel, Sacharja, bis zuletzt Johannes Bilder, oder sagen wir Videos vor Augen abgespult wurden. Interaktiv, indem Gott mit dem Propheten dabei redet. Solche Visionen sind nicht der eigentliche historische Ablauf, sondern es werden geitliche Aspekt vermittelt. Er lautet: Ich werde das ganze Haus Israel auferstehen lassen.

Darauf nimmt Paulus in Römer 11,15 Bezug. Er gibt uns nun einen historischen Einlick in dieses Bild. Sein Evangelium lehrt, dass zunächst die Heiden vervollständigt werden, erst zuletzt Israel. Das geistllche Bild wird fantatisch durch das an Paulus geoffenbarte Wort ergänzt. Füge die Bilder zusammen.
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Re: Menschen nach der Auferstehung

Beitragvon ThomasWeritz » 4. Dezember 2017 13:34

Hallo zusammen,

Ok , der Begriff "Juden" ist mehr volkstümlich, so wie wir "Engel" zu dienstbaren Geistern sagen. In Wirklichkeit haben wir es mit dem Volk Israel zu tun.

Regula Falsi schreibt:
Um es mal auf aktuelle Ebene zu bringen: Die Weltgemeinschaft braucht dringendst Autoritäten . Der Auftritt der beiden in Offenbarung 11 beschriebenen Seher ist wegen der Dringlichkeit in Kürze zu erwarten. Auch das vormalige Oberhaupt der Katholiken - Benedikt XVI. - appellierte diesbezüglich in einer seiner Enzykliken an die Weltgemeinschaft.

Das müßtest du eigentlich mal näher erläutern.
Die beiden Zeugen weissagen 1260 Tage und haben Macht, der Menschheit Schaden zuzufügen.
Wie können wir so etwas gebrauchen ? Offenbarung 11,

Regula Falsi schreibt:
Richtig. Mit diesen Plagen sind übrigens die in Offenbarung 16,19 gemeint. Zu diesen aber kommt es erst wenige Wochen vor der endgültigen Rückkehr Jesu. Er selbst befindet sich zu dieser Zeit zusammen mit Seinen Streitkräften und den in Offenbarung 17,14 genannten Kreisen - diese wurden wegen der Plagen (den Schalen des Zorns) kurz zuvor evakuiert - bereits in Erd-Nähe. Dies ist keineswegs konstruiert, sondern ergibt sich zwangsläufig aus der Beschreibung der für die während den letzten dreieinhalb Jahren vorhergesehenen Ereignisse.

Die in Off 17,14 genannten Kreise sind die Berufenen , Auserwählten und Gläubigen:
Offenbarung 17, 14 (Schlachter 2000):Diese werden mit dem Lamm Krieg führen, und das Lamm wird sie besiegen — denn es ist der Herr der Herren und der König der Könige —, und mit ihm sind die Berufenen, Auserwählten und Gläubigen [e].

Es geht zwar etwas vom Thema weg. Aber für wen hälst du die Berufenen , Auserwählten und Gläubigen ? Für ein auserwähltes menschliches Heer, daß auf Erden agiert oder ein himmlisches Heer , daß vom Himmel her agiert, in etwa wie es Offenbarung 19, 14 zum Ausdruck bringt ?

Von Flucht bzw. Evakuierung ist in der Bibel einige male die Rede.
Matthäus 24, 15-18 (Schlachter 2000):Wenn ihr nun den Greuel der Verwüstung, von dem durch den Propheten Daniel geredet wurde, [f] an heiliger Stätte stehen seht (wer es liest, der achte darauf!), dann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist; wer auf dem Dach ist, der steige nicht hinab, um etwas aus seinem Haus zu holen, und wer auf dem Feld ist, der kehre nicht zurück, um seine Kleider zu holen. 

Es ist ja in Offenbarung 11, 1-2 von einem Tempel die Rede und auch davon, daß die Stadt Jerusalem zertreten wird.
Israel wird wieder fliehen müßen.
Offenbarung 12, 6 (Schlachter 2000):Und die Frau floh in die Wüste, wo sie einen von Gott bereiteten Ort hat, damit man sie dort 1 260 Tage lang ernähre.

Wenn Gott sich so viel Mühe macht , sein Volk zu erhalten, wird er sie ja auch nicht ganz verderben lassen. Das heißt, sie werden die Trübsal überleben.

Regula Falsi schreibt:

Einer Reihe von Schriftstellen zufolge sind diese sehr wohl sichtbar. Es wäre ja auch merkwürdig, dass der oder die Richter in Prozessen für Angeklagte und Publikum unsichtbar sind. Nach den Schriften des Alten Bundes bewegten sich Abgesandte Gottes wie Menschen, konnten auch essen und trinken wie Menschen. Auch Jesus tat dies nach Seiner Auferstehung

Gott ist auch unsichtbar und richtet uns alle. Der Gedanke, daß dem Abraham der als Mensch materialisierte HERR und materialisierte Engel entgegentraten ist mir nicht gesichert genug.
Er kann sich auch dreier Männer bedient haben, die zu der Zeit gelebt haben.

Der leiblich auferstandene Herr Jesus Christus ist für mich nicht der Prototyp des auferstandenen Menschen. Wir stehen ja auch nicht leiblich wieder auf. Vielmehr wird doch die Schar der Seelen, die sich schon im Himmel befinden, mit einem himmlischen Leib überkleidet, bevor die Entrückung geschieht.
1. Korinther 15, 45-49 Was ist nun ein himmlischer Leib ? Bestimmt nichts irdisches. So wird im Vortext ja auch gesagt, daß unser Herr nicht in dieser fleischlichen Behausung geblieben ist, sondern er wurde zum Geist, der lebendig macht.

Liebe Grüsse Thomas
1 Kor 13, 2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.
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Re: Menschen nach der Auferstehung

Beitragvon Christine » 4. Dezember 2017 16:44

Thomas, deine Aussagen oben möchte ich nicht unkommentiert lassen.
Thomas hat geschrieben:Der leiblich auferstandene Herr Jesus Christus ist für mich nicht der Prototyp des auferstandenen Menschen. Wir stehen ja auch nicht leiblich wieder auf. Vielmehr wird doch die Schar der Seelen, die sich schon im Himmel befinden, mit einem himmlischen Leib überkleidet, bevor die Entrückung geschieht.
1. Korinther 15, 45-49 Was ist nun ein himmlischer Leib ? Bestimmt nichts irdisches. So wird im Vortext ja auch gesagt, daß unser Herr nicht in dieser fleischlichen Behausung geblieben ist, sondern er wurde zum Geist, der lebendig macht.

Es ist ziemlich einfach, deine Behauptung mit der Bibel zu widerlegen. Das was du schreibst, sind einfach nur deine Vorstellungen, aber nicht das, was die Bibel uns offenbart.

1. Der Herr ist der Prototyp für die Auferstehung schlechthin. Die Bibel nennt ihn "Erstling". es lohn sich den Vers im Zusammenhang zu lesen. Sein Auferstehungsleib war 1000% geistig und himmlisch. Und trotzdem konnte man ihn sehen, anfassen und er konnte essen und trinken damit.
1. Korinther 15, 20 (Schlachter 2000):Nun aber ist Christus aus den Toten auferweckt; er ist der Erstling der Entschlafenen geworden. 
Christus hat jetzt einen "Leib der Herrlichkeit"
Philipper 3, 20-21 (Schlachter 2000):Unser Bürgerrecht [e] aber ist im Himmel, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus erwarten als den Retter, der unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten wird, so daß er gleichförmig wird seinem Leib der Herrlichkeit, vermöge der Kraft, durch die er sich selbst auch alles unterwerfen kann.


2 . Wir stehen leiblich aus den Gräbern auf. Wörtlich sagt die Bibel, dass der Leib verwandelt auferweckt wird. Auch hier bitte die Stelle im Zusammenhang lesen.
1. Korinther 15, 51 (Schlachter 2000):Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden zwar nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, 


3. Der himmlische Leib ist der verwandelte irdische Leib. Der irdische Leib wird in die Erde "gesät", daraus steht ein geistiger Leib auf, der so beschaffen ist, dass er für den Himmel passt. Dieser Vorgang sieht man bei jedem Säen und Ernten. Aus dem Saarkorn kann die spätere Frucht nicht herausgelesen werden, aber das Korn ist zwingend notwendig, dass die Frucht entstehen kann.
1. Korinther 15, 36-37 (Schlachter 2000):Du Gedankenloser, was du säst, wird nicht lebendig, wenn es nicht stirbt! Und was du säst, das ist ja nicht der Leib, der werden soll, sondern ein bloßes Korn, etwa vom Weizen, oder von einer anderen Saat. 
1. Korinther 15, 44 (Schlachter 2000):es wird gesät ein natürlicher [h] Leib, und es wird auferweckt ein geistlicher Leib.


4. Jesus Christus hat sich nicht geändert! Er "wurde" nach der Auferstehung nichts anderes als er vorher war. Er war Mensch und blieb Mensch!
1. Timotheus 2, 5 (Schlachter 2000):Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus
Hebräer 13, 8 (Schlachter 2000):Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und auch in Ewigkeit!


5.Im Philipperbrief lesen wir, dass Christus jetzt einen "Leib der Herrlichkeit" hat.
Unser irdischer Leib wird einmal "umgestaltet" werden, so dass er seinem ähnlich ist.
Philipper 3, 20-21 (Schlachter 2000):Unser Bürgerrecht [e] aber ist im Himmel, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus erwarten als den Retter, der unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten wird, so daß er gleichförmig wird seinem Leib der Herrlichkeit, vermöge der Kraft, durch die er sich selbst auch alles unterwerfen kann.


Zum Schluss möchte ich noch betonen: Das Grab war leer! Die leiblich Auferstehung ist darum das Fundament unseres Glaubens. Jeder Lehre, die diese Heilstatsache vom Sinn her verändert, oder als nicht relevant ansieht, kann nur als Irrlehre bezeichnet werde.

Gruß Christine
Dies ist das Wort des Glaubens, das wir verkündigen. Denn wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, daß Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.
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