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meine christl. Freundin lebt in "wilder Ehe"

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Re: meine christl. Freundin lebt in "wilder Ehe"

Beitragvon Legolas » 16. Dezember 2017 20:33

Ich glaube das ist tatsächlich ihre Meinung, auch wenn diese nicht sehr christlich ist... Aber ist das nicht die weitläufige Meinung unserer Zeit? Jeder soll tun und lassen was er will, man will ja schließlich nicht Intolerant wirken. Sich in andre, vor allem so intime, Angelegenheiten zu mischen ist nicht erwünscht. "Was geht dich bitteschön MEIN Leben an?".

Aber denkst du wirklich so Hundefreundin? Mal ganz ehrlich?
Aber schau, wenn das wahr ist, was die Bibel sagt, dann mischt Sie sich dauernd in unser Leben ein. Wir wollen ja schließlich hier auf Erden Gutes ernten. Wie können wir das, wenn sich niemand einmischt und uns sagt was gut ist?
Und letzlich geht es ja um den Himmel. Wie sollen wir dahin kommen, wenn sich niemand einmischt, und uns sagt: Wie?

Stell dir vor Jesus hätte so gedacht. Dass er auf unsere Erde kam war die allegrößte Einmischung der Weltgeschichte. Und wenn er es nicht gemacht hätte, dann wären wir alle verloren. Aber Jesus ist ein guter Freund ;) Er mischt sich ein. Täglich, auch in meinem Leben. Vielleicht solltest du Ihm mehr erlauben sich in dein Leben einzumischen um herauszufinden was Gut und Richtig ist.

lg
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Re: meine christl. Freundin lebt in "wilder Ehe"

Beitragvon arved » 16. Dezember 2017 21:10

Legolas hat geschrieben:Ich glaube das ist tatsächlich ihre Meinung, auch wenn diese nicht sehr christlich ist
Ja, vermutlich. Nur habe ich danach ja gar nicht gefragt.
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Re: meine christl. Freundin lebt in "wilder Ehe"

Beitragvon Hundefreundin » 16. Dezember 2017 22:02

@Legolas:
Nur weil man Christ ist und die Bibel als Glaubensgrundlage heranzieht heißt das noch lange nicht, dass man das eigenständige Denken einstellen muss....
Deine Bibelzitate haben vielleicht heute noch in Saudi-Arabien Gültigkeit, aber in Deutschland hat sich mittlerweile rumgesprochen, dass Mann und Frau gleichberechtigt sind - sowohl von Gesetz her als auch in den Kirchen.
Der Rest sind zusammenhanglose Bibelverse die du auf ziemlich eigenwillige Weise interpretierst. Was machst du denn, wenn du mal mit deiner Frau oder Tochter unterwegs bist und ihr überfallen werdet?

Verhältst du dich dann auch so wie die ganzen Heiligen im Alten Testament und opferst deine Frau oder Tochter um dein eigenes Leben zu retten? Weil es so in der Bibel steht?

Ist das immer der beste Weg?


Ja ist es. Liebe und Sexualität sind in Deutschland Privatsache. Wenn die Freundin darüber reden möchte dann wird sie das schon von sich aus tun. Das tut sie nicht, weil sie selber offenbar zufrieden mit ihrer Situation ist. Wie oft sprichst du mit Freunden über deine Partnerschaft und möchtest das dich andere Leute zu irgendwas bekehren wollen?

Als gute Freundin will Lydia doch sicher das Beste für Sie, oder?


Klingt für mich mehr so als wenn allein Lydia damit ein Problem hat, weil ihre Freundin nicht nach Lydias glauben lebt.
Wenn ein Alkoholiker glücklich mit seiner Situation ist und niemanden gefährdet dann würde ich auch einen Alkoholiker nicht vom Trinken abbringen wollen.

Aber denkst du wirklich so Hundefreundin? Mal ganz ehrlich?


Ja so denke ich. Und die Bibel mischt sich auch nicht in mein Leben ein.

Wie können wir das, wenn sich niemand einmischt und uns sagt was gut ist?


Da wären wir wieder beim Thema selber denken und Verstand einschalten.

Und Jesus hat seine Freunde sicher nicht dadurch gewonnen, dass er ihnen vorschreiben wollte, was sie zu tun haben und was nicht. Was soll Lydia deiner Meinung denn ihrer Freundin raten? Trennung? Heirat?
Ein Mensch des Glaubens muss man sein.
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Re: meine christl. Freundin lebt in "wilder Ehe"

Beitragvon Legolas » 16. Dezember 2017 23:04

Hallo Hundefreundin,
würdest du dich selbst nicht als Christ bezeichnen? Was macht für dich Christsein aus wenn es nicht die Bibel ist? Und wenn du dich selbst nicht als Christ bezeichnest, wieso willst du dann Christen rat geben? Könntest du, wenn das der Fall ist, bitte damit aufhören? Und ich mein das garnicht böse, aber mir erschließt sich nicht, aus welcher Motivation heraus du hier Ratschluss geben möchtest. Willst du die Welt verbessern, indem du den Glauben nicht so ernst nimmst wie wir es tun? Das darfst du gerne. Aber bitte nicht hier. Denn das stört ein bisschen. Wenn du doch so anders denkst, wieso fühlst du dich denn hier überhaupt wohl? Ich meins ganz ehrlich. Ich will dich sicher nicht rausekeln weil Ich finde, dass man unter Christen immer gut aufgehoben ist. Es ist eine ehrliche Frage: Wenn du hier hauptsächlich "andersgläubige" auffindest, was hält dich dann noch hier?

Und jetzt zu deinen Fragen.
Nur weil man Christ ist und die Bibel als Glaubensgrundlage heranzieht heißt das noch lange nicht, dass man das eigenständige Denken einstellen muss....

Da hast du recht. Aber Ich meinte damit, dass Menschen, die hier eine Frage stellen, eben nicht irgendeine Meinung hören wollen, sondern eine die wenigstens ansatzweiße Gottes Meinung wiederspiegelt. Die Menschen die hier was reinschreiben, wollen ja Gottes Willen Leben, nicht deinen.
in Deutschland hat sich mittlerweile rumgesprochen, dass Mann und Frau gleichberechtigt sind - sowohl von Gesetz her als auch in den Kirchen.

Ich habe nicht von gleichberechtigung gesprochen? Aber wenn es denn Gott gibt, wen soll man mehr gehorchen, Gott oder den Menschen (Staat und Kirche)?
Der Rest sind zusammenhanglose Bibelverse die du auf ziemlich eigenwillige Weise interpretierst.

Um den Zusammenhang zu verstehen würde Ich dir folgende Bibelstellen zu Erläuterung empfehlen: 1.Mose 1,1 - Offenbarung 22,21. :angel: Ganz ehrlich, ich habe nichts aus dem biblischen Zusammenhang gerissen! Die Frage ist ob man die Bibel ernst nimmt oder eben nicht.
Was machst du denn, wenn du mal mit deiner Frau oder Tochter unterwegs bist und ihr überfallen werdet?
Verhältst du dich dann auch so wie die ganzen Heiligen im Alten Testament und opferst deine Frau oder Tochter um dein eigenes Leben zu retten? Weil es so in der Bibel steht?

Sorry, aber deine Bibelzitate haben nichtmal in Saudi-Arabien gültigkeit, weil es sie nichtmal gibt... Wo steht das denn in der Bibel?? Ich kenne meinen Gott, ja und mein Gott ist der Gott der Bibel, Ich kenne ihn noch nicht so Gut, wie manch andrer hier weil ich noch jung bin, aber ich kenne ihn. Und Ich weiß dass er DAS nicht von mir verlangen würde... Nein im Gegenteil.
Epheser 5, 25 (Schlachter 2000):Ihr Männer, liebt eure Frauen, gleichwie auch der Christus die Gemeinde geliebt hat und sich selbst für sie hingegeben hat, 

Ja ist es. [...] Wie oft sprichst du mit Freunden über deine Partnerschaft und möchtest das dich andere Leute zu irgendwas bekehren wollen?

Oft, sonst hätte ich Lydia nicht antworten können. Und wenn meine Freunde mich dabei erwischen würden wie Ich mit einer anderen Frau flirte, dann wäre ich unendlich Dankbar, wenn Sie mir heftig in den Arsch treten würden.
Klingt für mich mehr so als wenn allein Lydia damit ein Problem hat, weil ihre Freundin nicht nach Lydias glauben lebt.

So schätze Ich Lydia nicht ein. Ich glaube eher, dass sie das Beste für ihre Freundin will, wie ich es gesagt habe. Und wir glauben nunmal das Gott das Beste ist.
Wenn ein Alkoholiker glücklich mit seiner Situation ist und niemanden gefährdet dann würde ich auch einen Alkoholiker nicht vom Trinken abbringen wollen.

Das macht mich sehr traurig. Wirklich? Wie kannst du so egoistisch sein? Liegt dir den garnichts an den Menschen? Du weißt doch das Alkohol das Leben von Menschen zerstört! Wie kannst du so naiv sein und sagen, dass er "glücklich" damit ist? Und wir glauben, dass es sich mit Sünde ähnlich verhält.
Und Jesus hat seine Freunde sicher nicht dadurch gewonnen, dass er ihnen vorschreiben wollte, was sie zu tun haben und was nicht.

Nein, er hat Sie aus Liebe gewonnen, aber Liebe heißt nunmal auch, dass der Freund einen nicht egal ist. Und Jesus war sich von der Kränkung der Sünde am allermeisten bewusst. Ich weiß er will das Beste für uns und deswegen lass ich mir von ihm was sagen.

Was soll Lydia deiner Meinung denn ihrer Freundin raten? Trennung? Heirat?

Entweder, oder. Alles andre ist schädlich, weil es Gott nicht will. Aber, dass ist ein sensibles Thema und man muss die Menschen die in so einer Situation sind durchbegleiten. Aber dazu kann Ich oder ein anderer später mehr schreiben wenn Lydia diese Frage stellt.
Du nimmst zu Menschen Abstand die dich dauernd Enttäuschen?
Gott tut das nicht - jedenfalls nicht bei mir.
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Re: meine christl. Freundin lebt in "wilder Ehe"

Beitragvon Lydia. » 16. Dezember 2017 23:09

Vielen Dank für Eure ausführlichen Beiträge. :-)

Meine Freundin hat es mir vor einigen Tagen erzählt. Ich habe sie nicht darauf angesprochen. Ich war geschockt und traurig. Wir machen uns alle große Sorgen um sie, ihre Familie, die andere Freundin. Ihre älteren Brüder haben übrigens den Mann nach dem ersten furchtbaren Ende der Beziehung zur Rede gestellt mit Einverständis meiner Freundin und eine Ausprache mit den Eltern gab es auch! So einen Familienzusammenhalt habe ich nie kennengelernt und ich finde das gut!

Du hast leider überlesen Hundefreundin, dass meine Freundin ihr Verhalten selbst als Hurerei bezeichnet hatte nachdem die Beziehung erst einmal beendet war. Wir teilen übrigens denselben Glauben, haben beide eine persönliche Beziehung zum Herrn Jesus. Mir war der Begriff Hurerei im christlichen Kontext nicht so klar und sie erklärte mir, dass alle Sexualität außerhalb einer Ehe Hurerei ist. Der Begriff wird in der Welt ja anders gebraucht.

Vor meinem Umzug war ich in einer ev .landeskirchlichen Personalkirchengemeinde. Der Pfarrer (Vorstand der ev. Allianz) hat sich zu dem Thema mal geäußert und gesagt, das er jungen Paaren die zusammenziehen nach einem halben Jahr spätestens nahelegt zu heiraten, da sie ansonsten in der Gemeinde nicht mehr willkommen wären.

45 Jahre habe ich ohne Gott gelebt und hatte davon noch nie gehört, dass Sexualität außschließlich in eine Ehe gehört und hätte mich vielleicht auch so aufgeregt wie Du oder es total lächerlich gefunden, aber nun weiß ich dass es wirklich das Beste ist und alles andere nur seelischen Schmerz, Abstumpfung und Probleme mit sich bringt. Gott weiß genau, was gut für uns Menschen ist. Es ist besser, wenn eine Frau nur einen Mann kennt und umgekehrt.

Vielen Dank ,dass Du die Bibelstellen rausgesucht hast Legolas, Deinen einfühlsamen Beitrag arves und danke für die Erklärung bezüglich Gemeindezucht Helmuth, den Unterschied kannte ich noch nicht.

Die ganze Tragweite ist mir hier eigentlich erst richtig bewusst geworden und ich werde mehr für sie beten und hoffen, dass sie bald umkehrt.
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Re: meine christl. Freundin lebt in "wilder Ehe"

Beitragvon Helmuth » 17. Dezember 2017 06:49

Eine schönen Sonntagmorgen,

Es freut mich, wenn dir, liebe Lydia, unsere Beiträge weitergeholfen haben. Darin sehe ich den großartigen Nutzen dieses Forums. Einige Gedanken sind mir noch gekommen, die ich nun anlässlich deiner Antwort noch ergänzen möchte.

Lydia. hat geschrieben:Mir war der Begriff Hurerei im christlichen Kontext nicht so klar und sie erklärte mir, dass alle Sexualität außerhalb einer Ehe Hurerei ist.

Ja, es ist so, dass Sexualität außerhalb der Ehe nicht in Ordnung ist. Aber das Wesen der Ehe ist nicht an das formale Dokument einer amtlichen Eheschließung gebunden.

Du gibst im Folgenden hier selbst die beste Auslegung wieder:
Lydia. hat geschrieben:Es ist besser, wenn eine Frau nur einen Mann kennt und umgekehrt.

Solange deine Freunin nur diesen einen Mann kennt, würde ich ihre Beziehung keineswegs als eine hurerische Beziehung bezeichnen. Sie wird es erst, wenn sie mehrere Männer hat bzw. hatte.

Es geht also nicht um den Trauschein, sondern darum wie treu sie diesem einen Manne ist. Die Schrift lehrt keine formale Vorschrift der Ehe, sondern dieses:
1. Mose 2, 24 (Schlachter 2000):Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen [i], und sie werden ein Fleisch sein.

Ein Fleisch, darauf kommt es an. Das bedeutet einen Treuebund untereinander. Natürlich wird man diesen auch öffentlich bezeugen. Sie aber von außen zu nötigen vor einen Altar zu treten ist m.E. falsch, denn diese Einsicht muss von dem Paar selbst kommen. Sie aber damit zu konfrontieren, dass die Treue missachtet wurde, ja, das war völlig richtig.

Ich habe einen Sohn, an dem ich aus eigener Erfahrung die Problematik schmerzhalt in sehr ähnlicher Form miterleben muss. Ich zwinge ihn nicht zu heiraten, predige ihm aber treu zu bleiben.
Herzliche Grüße
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Re: meine christl. Freundin lebt in "wilder Ehe"

Beitragvon Lydia. » 20. Dezember 2017 13:59

Hallo ihr Lieben,

sie haben sich getrennt. Wir stehen ihr bei und trösten sie und ich glaube daran, dass sie doch noch einen wunderbaren Mann kennenlernt, der wirklich zu ihr passt.
Vielen Dank nochmal für Eure Hilfe!

LG
Lydia
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