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leben wir im 6. Tag?

Allgemeine biblische Themen könnt ihr hier diskutieren.

Re: leben wir im 6. Tag?

Beitragvon Isai » 18. August 2017 10:06

Abischai hat geschrieben:Auch im persönlichen Leben gibt es diese Einteilung individuell. Die Schabbatterminologie der Bibel deutet die Zeit des unerlösten Menschenlebens als die 6 Tage und die Erlösung durch den Herrn Jesus Christus als den 7 Tag. Ein unerhört hoher Anspruch !


Guten Morgen,

dazu ganz interessant ein Aufsatz, der genau das untermauert: http://herausgerufene.de/downloads/sabbat05.pdf

Liebe Grüße,

Isai
Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und er in Gott. (1. Johannes 4:15)

Ich will aber, dass ihr wisst, dass der Christus das Haupt eines jeden Mannes ist, das Haupt der Frau aber der Mann, des Christus Haupt aber Gott. (1. Korinther 11:3)
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Re: leben wir im 6. Tag?

Beitragvon Abischai » 18. August 2017 10:20

MOSE-OFFENBARUNG hat geschrieben:...wie kommst Du darauf, dass der Herr am "Schabbat" auferstanden sei?...
Wir haben das schon so oft durchgekaut, immer wenn OStern ins Haus steht, geht die Diskussion los.:
Nicht am Schabbat (da habe ich mich wohl verschrieben), sondern nach dem Schabbat, also am Samstagabend. Der Schabbat geht bis zum Sonnenuntergang am Samstag, dann beginnt der 1. Tag der Woche. Alle Beschriebungen, sowohl als man am Samstagabend den Leichnam des Herrn salben wollte, wie auch die Erklärungen vom Sonntagmorgen bei Sonnenaufgang, sagen alle nur eins, der Herr war bereits auferstanden. Um den Zeitpunkt einzugrenzen muß man die früheste Erwähnung des "bereits auferstanden" hernehmen, und das ist am Samstagabend, also nach dem der Schabbat vorüber war in der (Abend-) Dämmerung des ersten Tages.
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Re: leben wir im 6. Tag?

Beitragvon Sonnenblume » 18. August 2017 12:22

1. Mose 1, 31 (Schlachter 2000):Und Gott sah alles, was er gemacht hatte; und siehe, es war sehr gut. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag.


1. Mose 2, 3 (Schlachter 2000):Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn, denn an ihm ruhte er von seinem ganzen Werk, das Gott schuf, als er es machte.


Nach dem ersten Bibelvers, ist der sechste Tag abgeschlossen. und weil der siebte Tag schon begonnen hat, segnete und heiligte Gott ihn.
Ca. 4000 Jahre später ermunterte Paulus die Israeliten unbedingt in Gottes "Ruhe" einzugehen. Welchen Sinn hätte dies, wenn die "Ruhe" noch nicht existiert?
Mir sind keine Schrifttexte bekannt, die aussagen, dass die "Ruhe" Gottes schon beendet sei.
Folglich leben wir immer noch am Ruhetag Gottes. 1975 waren 6000 Jahre Menschheitsgeschichte um. Demnach dauert der 7.Tag bereits 6042 Jahre an.
Wenn für uns jeder Tag gleich lang ist , dann dauerte ein Schöpfungs"Tag" mindestens 6042 Jahre. Aber er wird noch länger sein. Warum?
Weil in Gottes "Ruhe" noch die Tausendjahrherrschaft des Christus fällt. Erst wenn sie beendet ist und der Christuis alles wieder seinem Vater übergibt, ist anzunehmen, dass die "Ruhe" Gottes vorbei sein wird.
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Re: leben wir im 6. Tag?

Beitragvon Helmuth » 18. August 2017 15:55

lütt-matten hat geschrieben:Alle Tage wurde mit "gut" bezeichnet, aber gerade der 6. Tag mit "sehr gut". Nun sind ja die Folgen des Sündenfalls bekannt, wie kann man diese mit "sehr gut" in Einklang bringen? Die Antwort könnte sein, dass der 6. Tag noch gar nicht beendet ist. Erst am Ende des Tages kommt Gott und sagt: "sehr gut". Was natürlich auf Christus hindeuten würde.

Das sehr gut bezieht sich auf den Menschen, weil er Gottes Ebenbild ist, so meine Meinung. Vielleicht interessiert dich der folgende Gedankengang.

Der Schöpfungsbericht beschreibt die von deinem Standpunkt aus betrachtete subjektive Wirklichkeit. Gott redet so, wie du die irdische Welt wahrnimmst. Versetze dich in die Lage, dass Gott dir die Welt zeigt, so als rede er spezifisch nur zu dir allein. Und das kann jeder Mensch für sich so machen.

Dein Verweis auf Christus kommt nicht von ungefähr. Die Evangelisten Markus und Johannes beginnen ihre Evangelien auch mit dem "Anfang".
Markus 1, 1 (Schlachter 2000):Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes. 
Johannes 1, 1 (Schlachter 2000):Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. 

Sie versetzen uns In die Lage des Sohnes Gottes. Spezifisch versuche einmal den Johannesprolog aus der Perspektive Jesu zu lesen. Also setze fûr das Wort Gott Vater ein und lies es. Und wenn auf Jesus referenziert wird lies es in der Ichform oder setze Sohn ein.

Dann sehe ich eine Parallele zwischen dem mosaischen Schöpfungsbericht und dem der erneuerten Schöpfung, die in Jesus seinen Anfang nimmt.

Darum meine ich, dass Gott "sehr gut" gesagt hat war sehr gut. :-)
Herzliche Grüße
Helmuth
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Re: leben wir im 6. Tag?

Beitragvon Regula Falsi » 19. August 2017 15:57

lütt-matten hat geschrieben:- - -
Kann es sein, dass die 7 Schöpfungstage prophetisch sind und Gott, so zu sagen, einen Blick von Oben auf die ganze Schöpfungswoche gewährt, dann aber im 2. Kapitel mit der erneuten Schilderung der Erschaffung des Menschen auf den 6. Tag zurück geht?

Ich komme auf diesen Gedanken, weil es ja heißt
Hebräer 4, 4-5 (Schlachter 2000):denn er hat an einer Stelle von dem siebten [Tag] so gesprochen: »Und Gott ruhte am siebten Tag von allen seinen Werken«, und an dieser Stelle wiederum: »Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen!«
Wenn sie noch nicht eingegangen sind, so sind wir ja noch im sechsten Tag. Wie seht ihr das?
- - -

Der Begriff der “Weltwoche” dürfte allgemein bekannt sein. Bibelchristen verstehen darunter sechs Wochentage à 1.000 Jahre unter der Herrschaft Satans, den siebten Tag - nach der Inhaftierung Satans - unter der Herrschaft Jesu.

Ein jeder kann sich selbst davon überzeugen, dass Bischof Ussher mit seiner Berechnung schon annähernd richtig lag. Danach befinden wir uns etwa am Ende des sechsten Jahrtausends nach der Schöpfung oder am Anfang des siebten Jahrtausends. Ohne dass die im 20. Kapitel der Offenbarung genannten tausend Jahre währende Herrschaft Jesu ausdrücklich als (Welt-) Sabbat genannt wird, ist dennoch klar genug, dass genau das gemeint ist.

Im Übrigen gibt es in der Schrift eine Reihe von Vorhersagen, die deutlich genug zeigen, dass wir uns dicht vor der Wende befinden. Dazu muss man halt die Aufforderung Jesu befolgen, auf die Ereignisse, die Seiner Rückkehr vorangehen, zu achten.
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Re: leben wir im 6. Tag?

Beitragvon Regula Falsi » 19. August 2017 16:33

Bert80 hat geschrieben:- - -
Dass die 7-tägige Schöpfungswoche als Analogie für eine 6000-jäjrige Geschichte der Menschheit stehen soll, ist mir zwar bekannt, aber ich habe bisher dazu keine eindeutige biblische Erklärung gefunden. Im alten "Paradiesbuch" auf den 1950er/1960er Jahren schrieben die ZJ, dass die Erde analog der7-tägigen Schöpfung 7 x 7000 Jahre alt sei, also 49 000 Jahre. Das gab man aber später wieder auf. Heute sind es 6000 Jahre plus das erwartete 1000-j. Reich = 7000 Jahre.

Dass die WTG das nicht kann, sollte nun langsam bekannt sein...
Bert80 hat geschrieben:Nun ist uns aber die Zeit von der Schöpfung bis heute unbekannt. In den verschiedenen, erhaltenen Grundtexten werden unterschiedliche Zahlen genannt.

Die Schrift ist deutlich genug. Die Theologie verlässt sich aus guten Gründen auf den masoretischen Text. Der Samaritanische Pentateuch weicht in sechstausend Fällen vom masoretischen Text ab. Aber selbst im Samaritanischen Pentateuch weichen die Zahlen nicht stark vom eigentlichen Grundtext ab.
Bert80 hat geschrieben:Von der Wissenschaft wieder andere, Es gibt Luftproben aus den Gletschern Grönlands, die -abgezählt an den Jahresringen - um die 100 000 Jahre alt sind.

Wer sich die Verfahren der Eis-Datierungen mal etwas näher anschaut, wird, wenn er ehrlich ist, nicht von Wissenschaft sprechen. Grimms Märchen sind dagegen Tatsachenberichte.
Bert80 hat geschrieben:Die Berechnung des Alters der Erde vom irischen Bischof Usher auf 6000 Jahre erfolgte nicht auf Grund der Bibel, sondern beruhte auf meist esoterischen Quellen.

Das wäre mir neu. Das von Bischof Ussher errechnete Alter der Schöpfung kann ein jeder selbst nachrechnen. Hätten dies die vielen Endzeit-Gläubigen getan, wäre es nicht zu den bekannten Peinlichkeiten und Dramen gekommen.
Bert80 hat geschrieben:Ob wir heute im 6. Tag leben, kann man also nur spekulativ beantworten.
Aber "Verspekulieren" hat schon Manchen in den Ruin getrieben.
- - -

Wirklich verspekulieren, und zwar mit weitaus dramatischeren Konsequenzen, tun sich jene vielen Christen, die mit der Rückkehr Jesu in Millionen wenn nicht Milliarden Jahren rechnen...
Zuletzt geändert von Regula Falsi am 20. August 2017 10:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: leben wir im 6. Tag?

Beitragvon Bert80 » 19. August 2017 20:53

Guten Abend.

Am Abschluss eines jeden Tages zig Gott die Bilanz, indem er sagte: Alles gut. Nur am 6. Tag sagte er: alles sehr gut.

Der Ausspruch Gottes beendete jeden Schöpfungstag, also auch den sechsten Tag. Und der Aussprach ist schon gefallen. Also ist der sechste Tag schon abgeschlossen und vollendet.

Spekulativ-allegorisch kann man aber fast alles in der Bibel deuten. Ob aber das Ergebnis immer stimmt? Gottes Aussagen sind eindeutig und klar. Die Allegorie ist aber menschlichem Geist entsprungen und verwirrt oft das Klare Gottes.

Zum Schöpfungsbericht gehört auch die Sabbat Feier und -Heiligung, dir Gott anschließend mit Adam beging. Auch dieses Vorbild wird in der Bibel als abgeschlossen dar gestellt. Gott lehrte die ersten Menschen damals, wie sie das machen sollten. Er wusste ja, wie alles kommen würde und wie nötig der Mensch solch eine intime Verbindung mit ihrem Schöpfer benötigen würden. Israel hat im Laufe der Geschichte mehrmals darauf verzichtet und sich der Umwelt angepasst. Und jedes mal endete es in einer Katastrophe. Ich denke, heute wird es für viele, die es eigentlich wissen kannten, nicht anders aus gehen.

L G v. Bert
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Re: leben wir im 6. Tag?

Beitragvon Regula Falsi » 20. August 2017 11:19

Bert80 hat geschrieben:- - -
Aber "Verspekulieren" hat schon Manchen in den Ruin getrieben.
- - -

Was ist gefährlicher: Anzunehmen, “der Herr kommt noch lange nicht” oder sich über den Zeitpunkt der Rückkehr Jesu zu irren?

Dass es zu Selbstmorden unter enttäuschten Gemeindemitgliedern gekommen wäre, als Jesus nicht vor der Zerstörung des Jerusalemer Tempels zurückkam, ist nicht bekannt. Der Überlieferung zufolge trat aber zumindest die Jerusalemer Gemeinde rechtzeitig die Flucht in die Wüste an (Offenbarung 12,6).
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Re: leben wir im 6. Tag?

Beitragvon Regula Falsi » 20. August 2017 11:24

Bert80 hat geschrieben:- - -
Am Abschluss eines jeden Tages zig Gott die Bilanz, indem er sagte: Alles gut. Nur am 6. Tag sagte er: alles sehr gut.

Der Ausspruch Gottes beendete jeden Schöpfungstag, also auch den sechsten Tag. Und der Aussprach ist schon gefallen. Also ist der sechste Tag schon abgeschlossen und vollendet.

Spekulativ-allegorisch kann man aber fast alles in der Bibel deuten. Ob aber das Ergebnis immer stimmt? Gottes Aussagen sind eindeutig und klar. Die Allegorie ist aber menschlichem Geist entsprungen und verwirrt oft das Klare Gottes.
- - -

Hier sind zunächst sechs bzw. sieben buchstäbliche Tage gemeint. Man kann aber auch bei der Androhung des Todes bei Missachtung des Gebotes (1. Mose 2,17) noch am gleichen Tag auch den sinnbildlichen Charakter der Tage erkennen. Adam erreichte tatsächlich nicht das Ende des ersten Tages bzw. des ersten Jahrtausends. Er starb im Alter von 930 Jahren (1. Mose 5,3-4).

Die winzige Erde war von vornherein nur für einen begrenzten Zeitraum als Ausbildungs-Ort für Menschen vorgesehen. Die Datierungen der so genannten Wissenschaft sind Großteils haltlos, die chronologischen Daten der Schrift sind nicht widerlegt. Schülern und Studenten hat man so lange von riesigen Zeiträumen erzählt, ihnen gesagt, dass diese wissenschaftlich gesichert seien, dass Zweifel daran nur bei Menschen aufkommen, die gewahr wurden, weshalb der Schöpfer dem Menschen einen Kopf gab.

Die Historie besonders die Europas stimmt mit den Vorhersagen der Schrift überein. All zu viel braucht man da nicht interpretieren. Aktuell steuern gesellschaftliche und politische Ereignisse auf eindeutig vorhergesagte Entwicklungen zu.
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Re: leben wir im 6. Tag?

Beitragvon lütt-matten » 22. August 2017 13:13

Regula Falsi hat geschrieben:Hier sind zunächst sechs bzw. sieben buchstäbliche Tage gemeint. Man kann aber auch bei der Androhung des Todes bei Missachtung des Gebotes (1. Mose 2,17) noch am gleichen Tag auch den sinnbildlichen Charakter der Tage erkennen. Adam erreichte tatsächlich nicht das Ende des ersten Tages bzw. des ersten Jahrtausends. Er starb im Alter von 930 Jahren (1. Mose 5,3-4).
Hi Regula Falsi,
Mein Gedanke ging dahin, dass Gottes Schöpfung 7 Tage umfasst. Adam wurde am 6. Tag erschaffen. Die Frage ist nun, hat Adam den 7. Tag mit Gott geruht und danach, also nach dem 7. Tag, vom Baum gegessen oder leben wir eben immer noch im 6. Tag?

Gottes Segen! :)
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