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Kreuze für Bayern

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Re: Kreuze für Bayern

Beitragvon lütt-matten » 9. Mai 2018 16:41

Christine hat geschrieben:Und ein Kreuz in Behörden anerkennt, dass es einen christlichen Gott gibt, der Schöpfer, Richter und Erlöser ist.
Hallo Christine,
das tut es ohne Zweifel. Erkennt man dann die Handlungen, die unter diesem Zeichen begangen werden, auch als Taten von Christen an?

Wenn man mal das Weiße Haus als Behörde unter G.W Bush mit seinen Bet- und Bibellesekreisen als Beispiel nehmen möchte. Haben dann 2003 also Christen den Irak mit Atommüll gebombt und über 1 Millionen Menschen umgebracht?
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Re: Kreuze für Bayern

Beitragvon Christine » 9. Mai 2018 18:05

Hallo Lütt-Matten,

Christen gibt es auch im Weissen Haus, natürlich.
Und Christen tun zuweilen schreckliche Dinge, wie zum Beispiel Krieg führen.
Die Bibel ist voll von Berichten über wahre Gottesmänner, die blutige Kriege führten.

Was für ein Leben muss man denn nach deiner Meinung geführt haben, um sich "zu Recht" durch ein Kreuz zu dem Gott der Bibel zu bekennen?

Gruss, Christine
Dies ist das Wort des Glaubens, das wir verkündigen. Denn wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, daß Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.
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Re: Kreuze für Bayern

Beitragvon stereotyp » 9. Mai 2018 19:55

Hi,

lütt-matten hat geschrieben:Ich selbst bin ja nicht gegen Kreuze in der Öffentlichkeit, sondern in Behörden und Ämtern oder ähnlichem.
lütt-matten hat geschrieben:
Christine hat geschrieben:Und ein Kreuz in Behörden anerkennt, dass es einen christlichen Gott gibt, der Schöpfer, Richter und Erlöser ist.
Hallo Christine,
das tut es ohne Zweifel. Erkennt man dann die Handlungen, die unter diesem Zeichen begangen werden, auch als Taten von Christen an?
Hmm.. wenn ich mich richtig erinnere, hatten wir beide mal eine Diskussion darüber, ob ein Volk pauschal zur Gemeinde Jesu gerechnet werden kann/darf/soll. Mich irritiert, dass du von "christlichen Kriegen" sprichst, aber dich gegen Kreuze in den Institutionen aussprichst. Wie geht das zusammen?

Christine hat geschrieben:Was du, Sven hier schreibst, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
Ich dachte schon ich wäre der Einzige..

P.S. Hat jemand Lust über die Themen Marx/Kapitalismus oder Links/Rechts zu diskutieren? Ich finde keinen Aufhänger...

MfG
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Re: Kreuze für Bayern

Beitragvon lütt-matten » 10. Mai 2018 01:05

Christine hat geschrieben:Christen gibt es auch im Weissen Haus, natürlich.
Und Christen tun zuweilen schreckliche Dinge, wie zum Beispiel Krieg führen.
Hallo Christine,
da bin ich ganz bei dir. Ich würde Herrn Bush eben auch als Christ bezeichnen, doch hier wurde sehr dagegen argumentiert. Nach dem Motto "Nicht überall ist Christ drin, wo es drauf steht!" Im Forum und auch privat ich wurde schon oft angezählt, weil ich die Toten aufzählte, die durch die von Christen verursachten Kriege zu beklagen sind. Sehr oft werden die Christen, die Kriege führen nicht als solche gelten gelassen.

Nach meinem Verständnis kann ich aber einem Christen nicht sein Christsein absprechen und muss dann eben, wie es im Vaterunser heißt, um die Vergebung "unserer Schuld" bitten.

Gottes Segen! :)
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Re: Kreuze für Bayern

Beitragvon SK35483 » 10. Mai 2018 20:28

Christine hat geschrieben:Was du, Sven hier schreibst, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Man fragt sich unwillkürlich wovon du lebst, wie du für deinen Unterhalt sorgst, denn du schreibst, dass Armut für dich Identität ausmacht, und behauptest, dass Europa die Armen hasst.

Meine Behauptung, zum Hass gegenüber den Armen, teilt ja auch Papst Franziskus, wie das Zitat deutlich belegt. Er maßregelt die westliche Welt und den Kapitalismus, und nicht irgendwelche Einzelfälle hinterm Mond.

Nun, unser Staat lässt dir die Freiheit, arm zu sein, sofern du dich dafür entscheidest. Und wenn du unfreiwillig arm bist, sorgt er sogar für deinen Lebensunterhalt.

Nur weil man arm ist, hat man noch längst keinen Anspruch auf Staatsleistungen. Umgekehrt schließt aber auch Reichtum nicht von staatlichen Beihilfen aus. Siehe z.B. Kindergeld.

Aber ich verstehe auch nicht, warum Armut christlich sein soll.

Die Bibel warnt uns vor der Gefahr des Reichtums, nicht aber vor der Gefahr der Armut. Aber dass Armut christlich und Reichtum unchristlich sein soll, habe ich auch nicht sagen wollen. Es kommt doch sehr darauf an, in welche Verhältnisse man hinein geboren wird. Wenn ich in Armut geboren bin, muss ich schon einiges auf mich nehmen, um diesen Zustand zu ändern. In unserer Gesellschaft wird diese Mühe über die Maßen gefeiert und als Eigenleistung anerkannt. Ob das allerdings wirklich immer so feiernswert und tatsächlich Eigenleistung ist, kann in Anbetracht vieler Bibelverse bezweifelt werden.

Für mich gilt der biblische Grundsatz, dass jede Obrigkeit von Gott ist.
Römer 13, 1 (Schlachter 2000):Jedermann ordne sich den Obrigkeiten unter, die über ihn gesetzt sind; denn es gibt keine Obrigkeit, die nicht von Gott wäre; die bestehenden Obrigkeiten aber sind von Gott eingesetzt.

Dann hätte Mose sich diesem Grundsatz schuldig gemacht. Es sei denn, dass Paulus in Römer 13 mit Unterordnung etwas anderes meinte, als Gehorsam.

Die Israeliten in Ägypten waren ja nicht arm. Sie hatten immerhin Fleischtöpfe, Melonen, Zwiebeln etc. wohin sie dann ja auch später zurück wollten. Sie hatten einen wirklich sehr sozialen Pharao, der Arbeitsplätze geschafffen hat. Ägypten, das Paradies der Vollbeschäftigung. Und dann kommt da so ein Mose, und lehnt sich dagegen auf.

Mose hatte sich aber gar nicht gegen den Pharao aufgelehnt, sondern der Pharao hat sich gegen Gott aufgelehnt. Mose hatte sich dem Pharao unterstellt, indem er ja andauernd zu ihm hin ging, um Freilassung bat, und damit gleichzeitig evangelisierte. Mit Gottes Schutz hätte Mose eigentlich sofort mit dem ganzen Volk Israel abziehen können.

Römer 13 sagt, dass wir Gutes tun sollen. Mose tat dem Pharao Gutes, indem er dessen Rettung im Sinn hatte und ihn immer wieder warnte, dass sein Vollbeschäftigungsprogramm gegen Faulheit gar nicht so sozial war.

Ich bin dankbar für unseren freiheitlichen demokratischen Rechtsstaat. Er ist von Gott über mich gesetzt worden.
Für was ist das jetzt ein Argument ?

Und ein Kreuz in Behörden anerkennt, dass es einen christlichen Gott gibt, der Schöpfer, Richter und Erlöser ist.
Davon ist in den Debatten aber nirgendwo die Rede, oder hast du ein anderes Beispiel ? Ich weiß nur, dass im Grundgesetz von einem Gott die Rede ist. Aber das ist kein konkretes Bekenntnis. CDU/CSU reden nur vom christlichen Menschenbild oder christlichen Werten. Der Name Jesus, oder Gott als Schöpfer, Erhalter und Versorger wird da nirgendwo erwähnt. Der CSU Mitbegründer Alois Hundhammer beispielsweise vertrat den "christlichen Wert" Schülerprügel durch Lehrkräfte.

Gruß, Sven
Jeder sollte sich fragen, ob er sein Gegenüber verstehen will, oder nur eine Begründung sucht, sich über ihn mit Recht aufregen zu dürfen, einfach nur weil er anders ist und denkt.
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Re: Kreuze für Bayern

Beitragvon SK35483 » 10. Mai 2018 20:39

stereotyp hat geschrieben:P.S. Hat jemand Lust über die Themen Marx/Kapitalismus oder Links/Rechts zu diskutieren? Ich finde keinen Aufhänger...

Ja ich. Als Aufhänger könnte man vielleicht Marx Stellung in christlichen Kreisen nehmen. Warum ist er dort so negativ behaftet ? Es wird ihm gar Satanismus unterstellt.

Gruß, Sven
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Re: Kreuze für Bayern

Beitragvon Christine » 11. Mai 2018 07:02

Dann hätte Mose sich diesem Grundsatz schuldig gemacht.
Nein, wieso? Er ging erst aus Ägypten, als er vom Pharao die Erlaubnis erhielt.

Mose tat dem Pharao Gutes, indem er dessen Rettung im Sinn hatte und ihn immer wieder warnte, dass sein Vollbeschäftigungsprogramm gegen Faulheit gar nicht so sozial war.
Sorry, das halte ich für ganz falsch. Gott wollte an dem Pharao seine Macht und Souveränität erweisen. Es ging nie um mehr "soziale Gerechtigkeit".
2. Mose 9, 15-16 (Schlachter 2000):Denn ich hätte meine Hand schon ausstrecken und dich und dein Volk mit der Pest schlagen können, daß du von der Erde vertilgt worden wärst; aber ich habe dich eben dazu bestehen lassen, daß ich an dir meine Macht erweise, und daß mein Name verkündigt werde auf der ganzen Erde. 


Grüß Christine
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Re: Kreuze für Bayern

Beitragvon Ellipirelli » 11. Mai 2018 08:45

:shutup: Hallo,

SK35483 hat geschrieben:
stereotyp hat geschrieben:P.S. Hat jemand Lust über die Themen Marx/Kapitalismus oder Links/Rechts zu diskutieren? Ich finde keinen Aufhänger...

Ja ich. Als Aufhänger könnte man vielleicht Marx Stellung in christlichen Kreisen nehmen. Warum ist er dort so negativ behaftet ? Es wird ihm gar Satanismus unterstellt.

Ich finde die Diskussion über Marx sehr besorgniserregend. Wieder einmal wird uns etwas vor die Füße geworfen, worüber sonst kaum jemand sprechen würde. Die Mainstream-Medien manipulieren uns sehr geschickt. Auf Kritik wird immer wieder "Häppchenweise" dagegen gehalten, bis der Bürger glaubt, er gehöre zu den Intelligenteren, die mit Durchblick glänzen...wobei die anderen, die Dummen, nicht mehr folgen können.
Gerade weil wir hier auf einen Zug springen sollen, werde ich mich nicht beteiligen.

Wohin der Kommunismus führte kann jeder Gläubige sehen, wenn er will.

"Religion ist Opium für das Volk". Diese Aussage stimmt, so wie viele andere Aussagen auch, dass ist ja das perfide.Sie manipuliert und führt vom Wesentlichen weg. Lebendige Christen erkennen das...
Unser Glaube ist kein Opium, unser Glaube macht wirklich frei, während die Menschen unter dem Marxismus unfrei waren und ja, sogar versklavt wurden.

Das Argument, der Marxismus wurde missbraucht...und deshalb falsch ausgelebt, kann ich so nicht erkennen. Nein, der Marxismus kann nur, so oder so, mit Zwang dem Volk aufgedrückt werden. Marx sagt es doch: Das dumme Volk braucht eine starke untergeordnete Führung. Bei nicht befolgen, muss bestraft werden. Der Machtmissbrauch der Elite ist dadurch schon vorprogrammiert......warum, weil der Mensch ein Sünder ist.

Die Bibel spricht davon, dass die ersten Christen alles verkauften und untereinander aufteilten. Klasse, richtig gut, wie eine große Familie. Sie sorgten füreinander.

Nun, wo ist hier der Unterschied. Christen werden vom Heiligen Geist geführt. Sie tun das, weil der Heilige Geist es ihnen sagt. Sie geben gerne, niemand wird zum Abgeben gezwungen.
Kein Neid, kein, "ich muss mehr arbeiten als du", keine Gewinnsucht, kein, "ich brauche mehr, als du".
Geld war schon immer, für viele nicht nur ein Mittel zum Leben, es war und ist für nicht wenige,ein " Goldenes Kalb". Menschen haben Millionen, Milliarden, Billionen und es reicht immer noch nicht. Wir sehen den bösen Geist

Aus meiner Sicht, sind Philosophen in einem Hammsterrad gefangen. Sie können unseren Erlöser mit keiner menschlichen Philosophie, und sei sie noch so gut gemeint, übertrumpfen oder, wie so oft, kleinreden. Alles ein Haschen nach dem Wind....mit ungutem Ergebnis.

Nicht selten machen sie das, was sie zuvor kritisierten, eine Unterdrückung des Volkes. .

Ob Marx das erkannte oder nicht, spielt keine Rolle, das Ergebnis ist, wenn du Gottes Gebote hältst, geht es dir gut, wenn du sündigst, geht es dir nicht gut ( früher oder später). So steht es geschrieben.
Prediger 12, 13-14 (Schlachter 2000):Laßt uns die Summe aller Lehre hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das macht den ganzen Menschen aus. [e] Denn Gott wird jedes Werk vor ein Gericht bringen, [f] samt allem Verborgenen, es sei gut oder böse.

Alles läuft so wie Gott das vorgibt und nicht, wie Philosophen das gerne hätten, noch schlimmer, mit Unterdrückung vorgeben.
Philosophie ist nur ein endloser Weg, über das Grundlegende nachzudenken, was letztlich von sündigen Menschen zusammengetragen wurde. Oft Halbwahrheiten, die das Problem der Sünde nicht mit einbezieht.
Philosophische Bücher lese ich nicht mehr, weil ich mich mit dem Geist vieler "Verdrehungen", nicht beschäftigen möchte.
Warum sollte etwas Gutes entstehen, wenn unser Herr Jesus Christus, von vornherein ausgeklammert wird. Aus diesem Grund werde ich in Zukunft nur das sagen, was ich hier schreibe. Aussagen von Marx, können nicht im Sinne Christi sein.

So gesehen kannn die Diskussion über Marx, ein ablenken von Jesus Christus sein.
Was sagt uns die Geschichte? Warum wurden Christen unter dem Marxismus verfolgt?. Soll das eine Freiheit sein...wenn das sogenannte "Opium" von einer Machtelite vorgeschrieben wird?

Der Marxismus muss wieder schmackhaft gemacht werden, weil eine erneute Elite das Volk unter ihrem "Opium"versklaven möchte. Ich bete zu Gott, dass wir von solchen Mächten befreit werden.

LG
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Re: Kreuze für Bayern

Beitragvon SK35483 » 11. Mai 2018 13:04

Christine hat geschrieben:
Dann hätte Mose sich diesem Grundsatz schuldig gemacht.
Nein, wieso? Er ging erst aus Ägypten, als er vom Pharao die Erlaubnis erhielt.

Dem ging aber keine friedliche Einigung voraus. Du lässt hier mal einfach so das Drama der 10 Plagen unter den Tisch fallen. Es war nicht Mose, der sich damit gegen die ägyptische Obrigkeit gestellt hat, sondern Gott persönlich.

Christine hat geschrieben:
Mose tat dem Pharao Gutes, indem er dessen Rettung im Sinn hatte und ihn immer wieder warnte, dass sein Vollbeschäftigungsprogramm gegen Faulheit gar nicht so sozial war.
Sorry, das halte ich für ganz falsch. Gott wollte an dem Pharao seine Macht und Souveränität erweisen. Es ging nie um mehr "soziale Gerechtigkeit".
2. Mose 9, 15-16 (Schlachter 2000):Denn ich hätte meine Hand schon ausstrecken und dich und dein Volk mit der Pest schlagen können, daß du von der Erde vertilgt worden wärst; aber ich habe dich eben dazu bestehen lassen, daß ich an dir meine Macht erweise, und daß mein Name verkündigt werde auf der ganzen Erde.

Es ging um die Verheißung an Abraham :
1. Mose 15, 13-14 (Schlachter 2000):Da sprach Er zu Abram: Du sollst mit Gewißheit wissen, daß dein Same ein Fremdling sein wird in einem Land, das ihm nicht gehört; und man wird sie dort zu Knechten machen und demütigen 400 Jahre lang. Aber auch das Volk, dem sie dienen müssen, will ich richten; und danach sollen sie mit großer Habe ausziehen. 

Gott hat sich aber keinen Wecker gestellt, sondern er wartete, bis das Volk Israel wegen ihrer Qual von selber zu Gott schrie :
2. Mose 2, 23-25 (Schlachter 2000):Aber viele Tage danach geschah es, daß der König von Ägypten starb. Und die Kinder Israels seufzten über ihre Knechtschaft und schrieen. Und ihr Geschrei über ihre Knechtschaft kam vor Gott. Und Gott erhörte ihr Wehklagen, und Gott gedachte an seinen Bund mit Abraham, Isaak und Jakob. Und Gott sah auf die Kinder Israels, und Gott nahm sich ihrer an.

Für was wurden also die Ägypter gerichtet, wenn es nicht um Gerechtigkeit geht ? Der Pharao hatte ganz niedere Motive für die Versklavung der Israeliten :
2. Mose 1, 8 (Schlachter 2000):Da kam ein neuer König auf über Ägypten, der nichts von Joseph wußte. Der sprach zu seinem Volk: Siehe, das Volk der Kinder Israels ist zahlreicher und stärker als wir. Wohlan, laßt uns kluge Maßnahmen gegen sie ergreifen, daß sie nicht zu viele werden; sie könnten sonst, wenn sich ein Krieg erhebt, womöglich zu unseren Feinden übergehen und gegen uns kämpfen und aus dem Land ziehen!

Er hatte ganz einfach Angst, seinen Wohlstand zu verlieren und zu Recht ein schlechtes Gewissen, wenn er mit Auflehnung rechnete.

Die Befreiung aus der Zwangsarbeit Ägyptens war der wesentliche Gedenkaspekt für Israel und Gott war sehr verärgert darüber, als das Volk vor der scheinbar endlosen Wüste kapitulieren und wieder zurück dorthin wollte. Die Sklaverei ist ihnen zur Identität geworden, so wie auch heute Menschen sich mit ihrer Arbeitsstelle identifizieren. Gott konnte es ihnen nicht aberziehen, er musste die Generation in der Wüste aussterben lassen.

Gruß, Sven
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Re: Kreuze für Bayern

Beitragvon lütt-matten » 11. Mai 2018 18:35

Ellipirelli hat geschrieben:Die Bibel spricht davon, dass die ersten Christen alles verkauften und untereinander aufteilten. Klasse, richtig gut, wie eine große Familie. Sie sorgten füreinander.

Nun, wo ist hier der Unterschied. Christen werden vom Heiligen Geist geführt. Sie tun das, weil der Heilige Geist es ihnen sagt. Sie geben gerne, niemand wird zum Abgeben gezwungen.
Kein Neid, kein, "ich muss mehr arbeiten als du", keine Gewinnsucht, kein, "ich brauche mehr, als du".
Liebe Elli,
ganz richtig: Wir brauchen keinen Marx und keinen Kommunismus. Die Bibel zeigt uns den Weg. Und genau so wenig, wie der Kommunismus, so führt auch der von Marx kritisierte Kapitalismus nicht dort hin.

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