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Jesus lehrte doch nie tägl.Schriftenstudium

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Jesus lehrte doch nie tägl.Schriftenstudium

Beitragvon salvato » 18. Februar 2018 20:24

Immer wieder liest oder hört man, dass tägluches Bibellesen -mit oder ohne Bibelleseplan- ein absolutes MUSS für bekennende Christen sei.

Bei den 1. Christen kursierten indes die von Jesus geredeten, gelehrten Worte als DIE WORTE GOTTES. (Die falsch übersetzte Stelle bei 2. Tim. 3.16 kannten sie Gottseidank noch nicht. ;) ) Instruiert, was gemäss Jesus Christus Gott im Himmel gefällt und was künftig zu lassen sei, wurden sie dann von Jesus Jünger und Apostel.

Tägliches Schriftenstudium überliess man den Schriftgelehrten....Jesus Christus Lehren wurden ausnahmslos mündlich weitergeleitet... Warum lehrt man nicht intensives Studium derWorte Jesus in den Evangelien?

Haben sich noch mehr Christen hier darüber schon mal Gedanken gemacht?
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Re: Jesus lehrte doch nie tägl.Schriftenstudium

Beitragvon Bert80 » 18. Februar 2018 21:50

Hallo.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass die drei synoptischen Evangelien um das Jahr 50 n.Chr. vor gelegen haben. Es gibt sogar ein kleines Stückchen Papyrus aus dem Markus-Evangelium, das aus der Zeit um 40 n. Chr. stammt.

Da die frühen Christen keine eigenen Kirchen hatten, versammelten sie sich mit den übrigen Juden am Sabbat in deren Synagogen. Dort wurde regelmäßig aus dem AT vor gelesen und gepredigt. Eine eigene Schriftrolle (n) konnten sich aber nur Reiche, wie der Kämmerer aus dem Sudan, erlauben. Und in den Jahrhunderten ab ca. 400 sorgten die römischen Bischöfe dafür, dass die Bibel dem Kirchenvolk vorenthalten wurde. Zunächst hatten noch Priester und Bischöfe die Erlaubnis, die Bibel zu lesen. Später nur noch die Bischöfe. Noch um 1830 warnte der Vatikan in einem Rundbrief vor dem "giftigen" Bibellesen. Heute ist das aber anders.

Im Übrigen müssen wir aber nicht alles nach machen, was die Leute mal vor 2000 Jahren machten. Du kannst also getrost jeden Tag ein Stück aus der Bibel lesen. Du kannst die Bibel aber auch an Hand einer thematischen Studien-Anleitung regelrecht studieren. So mache ich das, und ich empfinde diese Methode als sehr segensreich.

L G v. Bert.
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Re: Jesus lehrte doch nie tägl.Schriftenstudium

Beitragvon Tiric » 19. Februar 2018 07:06

salvato hat geschrieben:Immer wieder liest oder hört man, dass tägluches Bibellesen -mit oder ohne Bibelleseplan- ein absolutes MUSS für bekennende Christen sei.
Jo, und was ist daran verkehrt? Geht aus Deinem Beitrag nämlich nicht hervor. Auch ohne das mir das damals jemand als "MUSS" vorgelegt hatte, war mir tägliches Bibelstudium sehr wichtig. Warum sollte es das auch nicht sein?
salvato hat geschrieben:Bei den 1. Christen kursierten indes die von Jesus geredeten, gelehrten Worte als DIE WORTE GOTTES. (Die falsch übersetzte Stelle bei 2. Tim. 3.16 kannten sie Gottseidank noch nicht. ) Instruiert, was gemäss Jesus Christus Gott im Himmel gefällt und was künftig zu lassen sei, wurden sie dann von Jesus Jünger und Apostel.
Sind mündlich überlieferte Worte besser, richtiger oder haben sonst einen Vorteil? Gerade in Bezug auf die für Dich scheinbar umstrittende Bibelstelle aus 2. Timotheus 3, 16 ahne ich jedoch, worauf Du hinaus willst. Mal im Laufe des Threads sehen, ob meine Ahnung stimmt. Falls ja, ist dieser Thread im Bereich "Bibelkritik" bestens aufgehoben.
salvato hat geschrieben:Tägliches Schriftenstudium überliess man den Schriftgelehrten....Jesus Christus Lehren wurden ausnahmslos mündlich weitergeleitet... Warum lehrt man nicht intensives Studium derWorte Jesus in den Evangelien?
Jo, gutes "Argument".... Tägliches Bibelstudium, wozu übrigens auch die Evangelien gehören, sollte man Schriftgelehrten überlassen... :roll: Als ob sich das in den Jahrhunderten der RKK nicht schon ausreichend als eine schlechte Idee erwiesen hätte.
salvato hat geschrieben:Haben sich noch mehr Christen hier darüber schon mal Gedanken gemacht?
Hast Du den Inhalt Deines Beitrages irgendwo abgeschrieben oder sonst wie inhaltlich übernommen? Die Frage klingt so ähnlich als wenn man einen Programmierer fragt, ob sich dieser schon mal mit Programmiersprachen beschäftigt oder einen Elektroingenieur, ob er sich schon mal mit Strom auseinandergesetzt hätte. :o

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Re: Jesus lehrte doch nie tägl.Schriftenstudium

Beitragvon Ellipirelli » 19. Februar 2018 08:40

Hallo salvato,

ich würde aus dem "Müssen" ein "Dürfen" machen. Wir dürfen täglich die beste Nahrung im ganzen Universum zu uns nehmen. :-)
Sie stärkt, baut auf, gibt Sicherheit, Geborgenheit und Führung. . Das Wissen, dass Jesus direkt mit uns spricht, erfreut das Herz. Wer möchte nicht mit seinem Liebsten jeden Tag sprechen?

Wenn der Mensch sprechen muss, obwohl er nicht will, dann wird die Beziehung automatisch immer schlechter.
Ich habe Christen kennengelernt, die pflichtbewusst jeden Tag die Bibel lesen. Die einen haben Freude dran und andere nicht. Wenn du keine Freude hast, dann zwing dich nicht dazu.
Zur Freiheit hat uns Gott berufen!!
So mancher der jeden Tag aus einem Pflichtbewusstsein die Bibel list, kann( muss nicht) sich irgendwann enttäuscht von Gott abwenden. Das ist nicht Sinn der Sache. Viele bekennende Christen hatte sogar Krisen, wo sie kaum beten konnten, oder mit Gott haderten und schimpften.
Wir sind Menschen, unser Gott kennt uns....Was musste Hiob erleiden, er haderte mit Gott... Am Ende bekam er einen lebendigen starken Glauben geschenkt.
Solche Zeiten, wo das Wort Gottes nicht in meinem Herzen wirkte, hatte auch zugenüge. Zum Glück habe ich mich nicht dazu gezwungen, es zu lesen.

Wenn ich wieder mal eine Zeit des Nichts-Lesens habe, dann bete ich aber auch, dass Jesus mir wieder einen Hunger nach seinem Wort gibt.
Ich bin ein Mensch, der noch nie nach einer ganz bestimmten Vorgabe die Bibel las. Ich kann auch nach keiner Liste, jeden Morgen, um dieselbe Zeit, beten. Ich habe das, des Öfteren probiert... geht einfach nicht.
Eine Liste habe ich schon. Ich bete in einem Satz für alle...auf jeden Fall.
Je nachdem, wie ich an diese Menschen denke, so bete ich, oft nur kurz und oft auch länger.
Nach dieser Vorgehensweise kann ich locker und entspannt beten.
Genauso mache ich das mit der Heiligen Schrift.

Bleib locker und such dir das aus was dich interessiert. Vielleicht ein Psalm oder nur eine Auslegung eines Gleichnisses im Internet, wobei nicht zu vergessen wäre - so mach ich das - mehrere Auslegungen zu betrachten. Nicht alles stimmt, was Menschen so von sich geben.
Das Wichtigste ist, willst du wissen was Gott dir zu sagen hat oder nicht.

Wenn der Christ nicht wissen will, dann weiß er auch etwas Wichtiges. Viele Wissen nicht einmal, dass sie nicht Wissen wollen. Dann wird das Lesen natürlich zur Last...gar nicht gut.

Ehrlich sein, ist absolut wichtig! In diesem Fall können wir beten, dass der Herr einen Neuanfang schenkt. Auch wenn das " Feuer " noch nie brannte, können wir darum bitten, dass es brennen wird.
Unser Herr Jesus kennt so oder so unser Herz. Ehrlich sein, mit einem selbst und mit Gott, ist der erste Schrift. Warum gibt es so viele "Heuchler" unter den Christen, weil sie nicht ehrlich ihr Verhältnis zu Gott betrachten.
Ich bin mir absolut sicher, dass es wichtig ist, dass wir so zu Jesus kommen sollen, wie wir sind, mit all unseren Fehlern und Unzulänglichkeiten. Jesus freut sich...auch wenn wir sagen: Ich kann nicht! Viele haben sogar Angst vor Jesus und seiner Kritik , die nicht gut schmecken könnte. Das ist ein Trugschluss, Jesu will, dass wir kommen, er hilft!

Unser Herr Jesus freut sich..an jedem neuen Tag, wenn wir sagen: Herr,ich danke dir, dass ich so kommen kann wie ich bin, mach aus mir das, was du haben möchtest. Ich kann dir nichts Gutes bringen, nur meine Seele zur Erneuerung, Herr hilf!
Glaube nur, das Interesse kommt dann von alleine. An manchen Tagen reichen auch christliche Lobpreislieder.
Wichtig ist, alles entspannt zu betrachten und ja, gib es Gott ab...lass IHN wirken.

Gottes Segen
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Re: Jesus lehrte doch nie tägl.Schriftenstudium

Beitragvon salvato » 20. Februar 2018 11:07

Bert80 hat geschrieben:Hallo.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass die drei synoptischen Evangelien um das Jahr 50 n.Chr. vor gelegen haben. Es gibt sogar ein kleines Stückchen Papyrus aus dem Markus-Evangelium, das aus der Zeit um 40 n. Chr. stammt.

Da die frühen Christen keine eigenen Kirchen hatten, versammelten sie sich mit den übrigen Juden am Sabbat in deren Synagogen. Dort wurde regelmäßig aus dem AT vor gelesen und gepredigt. Eine eigene Schriftrolle (n) konnten sich aber nur Reiche, wie der Kämmerer aus dem Sudan, erlauben. Und in den Jahrhunderten ab ca. 400 sorgten die römischen Bischöfe dafür, dass die Bibel dem Kirchenvolk vorenthalten wurde. Zunächst hatten noch Priester und Bischöfe die Erlaubnis, die Bibel zu lesen. Später nur noch die Bischöfe. Noch um 1830 warnte der Vatikan in einem Rundbrief vor dem "giftigen" Bibellesen. Heute ist das aber anders.

Im Übrigen müssen wir aber nicht alles nach machen, was die Leute mal vor 2000 Jahren machten. Du kannst also getrost jeden Tag ein Stück aus der Bibel lesen. Du kannst die Bibel aber auch an Hand einer thematischen Studien-Anleitung regelrecht studieren. So mache ich das, und ich empfinde diese Methode als sehr segensreich.

L G v. Bert.


Salve Bert

Die Lehren Jesu Christi stehen nun mal in den Evangelien. Und die Jünger und Apostel verbreiteten sie, obwohl sie ebenfalls dafür verfolgt wurden. Damals galten noch Jesus Worte als Worte Gottes, heutzutage werden ja gar die Worte eines Hebräerbriefschreibers als Worte Gottes gehandelt, auch wenn der offenbar nicht mit den unblutigen Vergebungslehren Jesus Christus vertraut war. Für mich ist Jesus Christus das EINZIGE Fleischgewordene Wort Gottes, was in der Bibel Lehren Jesu Christi widerspricht, ist für mich ein no go. (übrigens auch für Johannes, der ja davor warnt über die Lehren Christi hinaus zu gehen.
2. Johannes 1, 9 (Schlachter 2000):Jeder, der abweicht [d] und nicht in der Lehre des Christus bleibt, der hat Gott nicht; wer in der Lehre des Christus bleibt, der hat den Vater und den Sohn.


In meinem Bekanntenkreis stellte ich fest, dass viele Gläubige geradezu geistlich zwischen 2 Buchdeckeln derart gefangen sind, und sich mit X-Stellen darin stundenlang beschäftigen, statt die Anleitungen und Anregungen Jesus Christus und seiner Jünger und Apostel nebst zu lesen auch umzusetzen. Gleichsam beteuern sie aber Jesus Christus zu lieben, was er ihnen wohl kaum glauben wird, vertraut man auf seine Aussage:
Johannes 14, 21 (Schlachter 2000):Wer meine Gebote festhält und sie befolgt, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.

oder hier:
Johannes 15, 10 (Schlachter 2000):Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe, gleichwie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe geblieben bin. 


Damit will ich sagen: Wenn alles Mögliche in der Bibel täglich gelesen und mit andern über dies und das stundenlang diskutiert wird, statt sich eingehend damit zu beschäftigen was einen wahren Christen in Jesus Sinn ausmacht und dann die Theorie auch in die Praxis umsetzt, erfahren doch viele Gläubige zeitlebens den segensreichen, vom Bösen erlösenden Effekt nicht, den Jesus seinen Getreuen verheissen hat und der wahrhaftig eintrifft.

Wozu die in der Bibel von Gott eingegebenen Schriften à la 2. Tim 3.16 dienen sollte steht ja ganz klar in 2. Tim 3.17
2. Timotheus 3, 17 (Luther):dass ein Mensch Gottes sei vollkommen, zu allem guten Werk geschickt.


Da zeigt ja auch Paulus klar auf, wozu wennschon intensives Bibelstudium führen sollte. Er, der ehemalige Schriftgelehrte verbreitete Jesus Christus Lehren, und verteilte keine Schriften, ausser den auf Jesus Christus Lehren abgestimmten Briefen.

Wie soll man denn wissen, wie sich Jesus Christus seine Jünger wünscht, vorstellt, wenn man Gottsuchende oder andere am Christlichen Glauben Interessierte nicht explizit darauf hinweist, sich insbesondere mit der Person Jesus Christus in den Evangelien zu beschäftigen um einerseits den allein wahren Gott, andernseits seinen Willen kennenzulernen?
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Re: Jesus lehrte doch nie tägl.Schriftenstudium

Beitragvon salvato » 20. Februar 2018 11:22

Beitragvon Ellipirelli » Gestern 08:40
Hallo salvato,
ich würde aus dem "Müssen" ein "Dürfen" machen. Wir dürfen täglich die beste Nahrung im ganzen Universum zu uns nehmen. :-)
Sie stärkt, baut auf, gibt Sicherheit, Geborgenheit und Führung. . Das Wissen, dass Jesus direkt mit uns spricht, erfreut das Herz. Wer möchte nicht mit seinem Liebsten jeden Tag sprechen?


Hallo Ellipirelli, danke für Deinen Beitrag :-)
Aus diesen, Deinen Worten schliesse ich, dass auch Du Dich gerne, prioritär und intensiv mit den Reden, Lehren, Worten, Anleitungen Jesus Christus beschäftigst.

Und was mich absolut freut ist, dass der Hl. Geist uns auch im Alltag täglich an Jesus Christus Lehren erinnert, wie Jesus ja seinen Getreuen vorausgesagt hat. So ist man immerzu in bester Begleitung, kann auch durch stetem Eingepfropft sein im nährenden segensreichen Weinstock Jesus Christus entsprechende Frucht bringen. :-)


Unser Herr Jesus kennt so oder so unser Herz. Ehrlich sein, mit einem selbst und mit Gott, ist der erste Schrift. Warum gibt es so viele "Heuchler" unter den Christen, weil sie nicht ehrlich ihr Verhältnis zu Gott betrachten.


Ja, ist mir auch schon aufgefallen, dass es gerade unter Christen "Heuchler" hat. Jesus kennt deren und unser Herz, wie auch ob es nur leere Worte sind, dass man ihn von ganzem Herzen liebe oder ob dies sich darin erweist, dass man seine Worte liest und nebst Leser auch Umsetzer seiner Lehren ist.

Salve salvato
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Re: Jesus lehrte doch nie tägl.Schriftenstudium

Beitragvon Tiric » 20. Februar 2018 14:07

salvato hat geschrieben:Damals galten noch Jesus Worte als Worte Gottes, heutzutage werden ja gar die Worte eines Hebräerbriefschreibers als Worte Gottes gehandelt, auch wenn der offenbar nicht mit den unblutigen Vergebungslehren Jesus Christus vertraut war.
Ah, ok. Also doch Bibelkritik. Hatte gehofft, Du und magdalena91 wären von ihrem Weg, die Worte Jesu gegen denen der Apostel auszuspielen, inzwischen abgewichen. Seht ihr JHWH noch immer als Wettergötzen der nichts mit dem Vater Jesu zu tun habe?
salvato hat geschrieben:Für mich ist Jesus Christus das EINZIGE Fleischgewordene Wort Gottes, was in der Bibel Lehren Jesu Christi widerspricht, ist für mich ein no go. (übrigens auch für Johannes, der ja davor warnt über die Lehren Christi hinaus zu gehen.
Alle Apostel sehen das so und lehren entsprechend. Keiner von ihnen geht über die Lehren Christi hinaus.

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Re: Jesus lehrte doch nie tägl.Schriftenstudium

Beitragvon salvato » 20. Februar 2018 16:55

Tiric hat geschrieben:
salvato hat geschrieben:Damals galten noch Jesus Worte als Worte Gottes, heutzutage werden ja gar die Worte eines Hebräerbriefschreibers als Worte Gottes gehandelt, auch wenn der offenbar nicht mit den unblutigen Vergebungslehren Jesus Christus vertraut war.
Ah, ok. Also doch Bibelkritik. Hatte gehofft, Du und magdalena91 wären von ihrem Weg, die Worte Jesu gegen denen der Apostel auszuspielen, inzwischen abgewichen. Seht ihr JHWH noch immer als Wettergötzen der nichts mit dem Vater Jesu zu tun habe?
salvato hat geschrieben:Für mich ist Jesus Christus das EINZIGE Fleischgewordene Wort Gottes, was in der Bibel Lehren Jesu Christi widerspricht, ist für mich ein no go. (übrigens auch für Johannes, der ja davor warnt über die Lehren Christi hinaus zu gehen.
Alle Apostel sehen das so und lehren entsprechend. Keiner von ihnen geht über die Lehren Christi hinaus.

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Bist Du, tiric nicht einer derjenigen User hier im eigentlichen JESUS-FORUM , welcher Aussagen von Altikirchenvätern ausserhalb und z.B. dem Hebräerbriefschreiber, so auch von Apostel Paulus innerhalb der Bibel,welche aber biblisch nachweisbar mit Lehren Jesus Christus unvereinbar sind, gar über Lehren des einzigen fleischgewordenen Wort Gottes aller Zeitens Jesus Christus erhöht

Wieso Bibelkritik? Ich kritisierte ja nicht die Bibel, sondern die teils gezielten Verfälschung gleich mehrere Stellen, welche allzu buchstabenfixierte Gläubige als bare Münze glauben, statt zu prüfen, oder von sprachkundigen Theologen prüfen zu lassen um Klarheit zu bekommen?

Es kommt nämlich stark drauf an, auf welche Bibelübersetzung dass man vertraut. Es gibt solche, welche Nahe am Urtext sind, und andere bei denen erkennbar evangelikaler Fundamentalismus vom jeweiligen Übersetzer eingeflossen ist, Bibelstellen deren Glaubensüberzeugung angepasst wurden statt, wie eigentlich zu erwarten wäre umgekehrt. ;)

Jedenfalls wird von Jesus Christus und seinen Jünger und Apostel ja geboten in den Lehren Christi zu bleiben und die stehen ja nun mal in den Evangelien, findest Du nicht auch?

Wäre schön, wenn Du künftig themenbezogen antworten würdest. Hierfür schon mal besten Dank im Voraus.
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Re: Jesus lehrte doch nie tägl.Schriftenstudium

Beitragvon Tiric » 20. Februar 2018 17:15

salvato hat geschrieben:Wäre schön, wenn Du künftig themenbezogen antworten würdest. Hierfür schon mal besten Dank im Voraus.
Nein. Denn Themen wie diese hatten Du und Magdalena91 hier im Forum schon zur Genüge.
salvato hat geschrieben:Wieso Bibelkritik? Ich kritisierte ja nicht die Bibel, sondern die teils gezielten Verfälschung gleich mehrere Stellen, welche allzu buchstabenfixierte Gläubige als bare Münze glauben, statt zu prüfen, oder von sprachkundigen Theologen prüfen zu lassen um Klarheit zu bekommen?
Natürlich kritisierst Du die Bibel, sonst würdest Du die einzelnen biblischen Bücher und Autoren nicht gegeneinander ausspielen. Das aus Deiner Perspektive gar nicht alle biblischen Bücher in Deine Bibel gehören, ist doch offensichtlich und trifft den Bereich "Bibelkritik" 100%. Wer sagt eigentlich, dass sprachkundige Theologen nicht das glatte Gegenteil von dem aussagen, was Du hier verbreiten möchtest?
salvato hat geschrieben:Es kommt nämlich stark drauf an, auf welche Bibelübersetzung dass man vertraut. Es gibt solche, welche Nahe am Urtext sind, und andere bei denen erkennbar evangelikaler Fundamentalismus vom jeweiligen Übersetzer eingeflossen ist, Bibelstellen deren Glaubensüberzeugung angepasst wurden statt, wie eigentlich zu erwarten wäre umgekehrt.
Da alle deutschen Übersetzungen verfügbar vorliegen, trifft Deine Aussage nicht.
salvato hat geschrieben:Jedenfalls wird von Jesus Christus und seinen Jünger und Apostel ja geboten in den Lehren Christi zu bleiben und die stehen ja nun mal in den Evangelien, findest Du nicht auch?
Nö. Die findet man im ganzen NT.

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Re: Jesus lehrte doch nie tägl.Schriftenstudium

Beitragvon Bert80 » 20. Februar 2018 19:02

salvato schreibt:
Die Lehren Jesu Christi stehen nun mal in den Evangelien. Und die Jünger und Apostel verbreiteten sie, obwohl sie ebenfalls dafür verfolgt wurden. Damals galten noch Jesus Worte als Worte Gottes, heutzutage werden ja gar die Worte eines Hebräerbriefschreibers als Worte Gottes gehandelt, auch wenn der offenbar nicht mit den unblutigen Vergebungslehren Jesus Christus vertraut war. Für mich ist Jesus Christus das EINZIGE Fleischgewordene Wort Gottes, was in der Bibel Lehren Jesu Christi widerspricht, ist für mich ein no go. (übrigens auch für Johannes, der ja davor warnt über die Lehren Christi hinaus zu gehen.


Lieber salvato, natürlich stehen die Lehren Christi im Evangelium. Aber nicht nur. Johannes schildert in seinem Evangelium 20 Tage aus der 3 1/2 jährigen Lehrzeit Christi und schreibt dazu:

Johannes 21, 25 (Luther):Es sind auch viele andere Dinge, die Jesus getan hat; so sie aber sollten eins nach dem andern geschrieben werden, achte ich, die Welt würde die Bücher nicht fassen, die zu schreiben wären.


Aus diesem Text lese ich, dass Jesus noch viel mehr getan und gelehrt hat als das, was in den 4 Evangelien und der Apostelgeschichte steht.

Und außerdem weist Jesus darauf hin, dass er nach seinem Weggang den Heiligen Geist schicken will, der genau so ist wie Jesus. Und der soll dafür sorgen, dass der Gläubige alles erkennen kann, was Jesus gesagt hat. Deine Ansichten über die Briefe der Apostel müssen also nicht unbedingt richtig sein. Und außerdem stammt auch das Buch der Offenbarung von Jesus, bzw. wurde es von ihm veranlasst.

Wenn die Christen alles tun würden, was Jesus gesagt hat und Jesu Worte wörtlich nähmen, würde z.B. die ganze Christenheit und nicht nur die Juden und Adventisten Sabbat feiern. Das hat ja der berühmte Theologe Eck dem Martin Luther auf der Leipziger Disputation zu Recht vor geworfen.

Dies ist aber nur ein Beispiel von vielem.

Feierst bzw. heiligst Du den Sabbat ? Würde mich mal interessieren.

L G v. Bert
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