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Jesus kam auf die Erde, um uns nah zu sein

Allgemeine biblische Themen könnt ihr hier diskutieren.

Re: Jesus kam auf die Erde, um uns nah zu sein

Beitragvon Ellipirelli » 22. März 2018 15:32

Jonas hat geschrieben:ohne Worte:
Johannes 4, 24 (Schlachter 2000):Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.


Vielleicht meinen wir dasselbe, ich stelle mir unter einem "Geistwesen", einen geschaffenen Engel vor. Jesus ist Gott, Gott ist Geist. Der Geist weht wo er will und der Geist kann jede Gestalt annehmen wie er will.
Fleisch und Geist muss ich nicht getrennt voneinander betrachten.
Wenn unser Gott ins Fleisch geht, dann entäußert er sich natürlich.

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Re: Jesus kam auf die Erde, um uns nah zu sein

Beitragvon ThomasWeritz » 23. März 2018 18:28

Hallo Danik,
Danik hat geschrieben:Moinsen Thomas,
es fühlt sich für mich sehr komliziert an. Ich versuche es mal zu sortieren.
ThomasWeritz hat geschrieben:Das Kind, das Maria in ihrem Leibe trägt ist der Sohn Gottes schon der Tatsache heraus, daß Gott dieses Kind gezeugt hat.
Lukas 1, 35 (Schlachter 2000):Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Darum wird auch das Heilige, das geboren [j] wird, Gottes Sohn genannt werden. 


Also Sohn Gottes, König, Gott, von Anfang an. Denke ich auch so!

Sohn Gottes und König aber nicht Gott. Maria hat einen fleischlichen Sohn gezeugt, einen Menschen, keinen Gott.
ThomasWeritz hat geschrieben:Im Verlaufe seiner menschlichen Entwicklung wurde der Geist des Sohnes Gottes , der Gott ist und wie er selber sagt vom Himmel herabkam Johannes 3, 13 mit dem Menschen Jesus vereint.

Jetzt doch nicht Göttlich sondern menschlich :o ??? Jetzt braucht er noch den Geist Gottes damit er göttlich wird? Woher kommt dieser Zwischenschritt? Wir haben doch in den o.g. Versen schon gesehen, dass er vom Himmel in das "Baby" herabkam?

Doch , jetzt göttlich, weil der Geist in dem Menschen Jesus göttlich war. Der Sohn Gottes, der Herr, wie er in Psalmen 110, genannt wird oder auch Melchisedek, kam vom Himmel herab in das Fleisch des im Mutterleib heranreifenden Jesus. 2. Johannes 2, 7

ThomasWeritz hat geschrieben:Wir sagen ja beide, daß der Geist Jesu nicht bei Null angefangen hat, aber der Mensch Jesus fängt bei Null an.

Ich kenne keinen Menschen Jesus... Ich rede von einem Sohn Gottes der im Körper bei Null angefangen hat. Also unsere Verständniss-Schnittmenge ist noch undeutlich.

Ich kenne schon einen Menschen namens Jesus.
Römer 5, 15 (Schlachter 2000):Aber es verhält sich mit der Gnadengabe nicht wie mit der Übertretung. Denn wenn durch die Übertretung des Einen die Vielen gestorben sind, wieviel mehr ist die Gnade Gottes und das Gnadengeschenk durch den einen Menschen Jesus Christus in überströmendem Maß zu den Vielen gekommen. 

Ich denke er hat trotz seines hohen Geistes bei Null angefangen und dann langsam dazugelernt. Bei einem Menschen ist ja für den Lernprozess auch das Gehirn zuständig nicht nur der Geist. Und das entwickelt sich so langsam.

ThomasWeritz hat geschrieben:Er muß heranreifen, wie jeder Mensch. Er lernt zwar schnell und erstaunt die Gelehrten mit seinen guten Antworten. Aber verhält sich sonst , wie jedes Menschenkind und erlernt auch den Beruf des Vaters.
Eigentlich nicht, denn schon mit 12 Jahren weiß der Sohn Gottes wer sein Vater ist. Also da muss gar nichts noch passieren, damit er "adoptiert" wird.
Lukas 2, 49 (Schlachter 2000):Und er sprach zu ihnen: Weshalb habt ihr mich gesucht? Wußtet ihr nicht, daß ich in dem sein muß, was meines Vaters ist? 

Nee, da ist keine Spur von einem menschlichen Jesus vorhanden. Dieser Teenager im Tempel ist 100%ger Sohn Gottes, der noch durch den menschlichen Körper an diese Welt adaptiert wird und in allem lernen muss Versuchungen zu widerstehen und Gehorsam zu sein. Hebräer 5, 8

Wieso willst du keinen Menschen Jesus sehen ? Es gibt doch einige Bibelstellen, die das bezeugen. Alles andere sehe ich auch so. Er ist 100% Sohn Gottes, allerdings vom Fleische her Mensch und vom Geiste her Gott.
Der menschliche Jesus adaptiert sich in seiner Umgebung, lernt Versuchungen zu widerstehen und gehorsam zu sein.

ThomasWeritz hat geschrieben:Eine eigene Persönlichkeit hat sich bei dem Menschensohn nicht entwickelt.

Und da sehe ich wieder einen Hoffnugnsschimmer, dass wir vll irgendwo daoch vom gleichen denken... aber dann:
ThomasWeritz hat geschrieben:Der fleischliche Sohn Gottes ist fester Bestandteil des geistlichen Sohn Gottes geworden.
Frage ich mich wieder: wie kommt man auf sowas?

Irgendwie müßen wir da einen vom Himmel herabgekommenen Gott mit einem Menschen verbinden, der im Mutterleib geboren wurde.
Zuletzt geändert von ThomasWeritz am 23. März 2018 19:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Jesus kam auf die Erde, um uns nah zu sein

Beitragvon ThomasWeritz » 23. März 2018 18:34

ThomasWeritz hat geschrieben:
Philipper 2, 5-8 (Schlachter 2000):Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war, [a] der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich [b] zu sein; sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen [c]; und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz.

"...in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden,..."

Es wird in der Bibel von einem einzigen Kommen des Christus auf die Erde in der Knechtsgestalt berichtet und das ist die Geburt Jesu Christi von der Maria. Wo wird es sonst von einer Manifestation des Christus in einem Menschen berichtet?

Da gibt es eben die vielen Bibelstellen, die bezeugen, daß der Sohn Gottes vom Himmel herabgekommen ist.Johannes 3, 13 Der Mensch Jesus, von Maria geboren, ist doch nur die äußere Erscheinung des vom Himmel herabgekomenen Gottessohnes, sagt mir der Philipperbrief.

ThomasWeritz hat geschrieben:Ich glaube also nicht an zwei Persönlichkeiten. Es war schon der Sohn Gottes der vom Himmel herab in sein Eigentum kam, aber dieses mal in der besonderen Erscheinungsform eines Menschen.
Also doch nur ein Christus von Anfang an?
fühle mich verwirrt :disheartened:
Du vertritts keinen "klassischen" Dualismus oder bist noch nicht ganz fest in dieser Meinung. Was mir immer noch fehlt: eine deutliche Bibelstelle die von einer "2. Manifestation" oder Verschmelzung spricht.
Wir haben viele Bibelstellen vom Kommen des Sohnes Gottes durch die Geburt auf der Erde. +Bibelstellen von seiner Taufe und der Verschmelzung mit dem Heiligen Geist(nicht von einer neuen Persönlichkeit), von Seiner Menschlichekeit und gleichzeitiger Göttlichkeit, aber keine Bibelstellen über getrennten Persönlichkeiten.
sry, ich kanns einfach nicht nachvollziehen.
LG

Es gibt eben keine getrennten Persönlichkeiten. Das beweist eben z. Bsp. folgender Ausspruch Jesu:
Johannes 17, 5 (Schlachter 2000):Und nun verherrliche du mich, Vater, bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war.

Aber , wenn auch nicht von einer Verschmelzung einer himmlischen mit einer irdischen Person gesprochen wird, so ist doch der Sohn Gottes zugleich irdisch und zugleich himmlisch. Er ist zugleich menschlich und auch göttlich.
Also , ich kriege das ohne einen solchen Dualismus nicht hin: Der Sohn Gottes als Mensch , von der Maria geboten und der Sohn Gottes, der vom Himmel herabkam , um in dem Fleisch des Menschen Jesus , den Auftrag des Vaters gehorsam auszuführen.

Liebe Grüsse Thomas
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Re: Jesus kam auf die Erde, um uns nah zu sein

Beitragvon Danik » 24. März 2018 21:58

Moinsen Thomas,
ThomasWeritz hat geschrieben:Sohn Gottes und König aber nicht Gott. Maria hat einen fleischlichen Sohn gezeugt, einen Menschen, keinen Gott.

dazu ist mir das eingefallen:
Jesaja 9, 5 (Schlachter 2000):Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater, Friedefürst. 

Außerdem hast du einen ganz wichtigen Punkt angesprochen: Maria hat gar nichts gezeugt. Sie war quasi eine Leihmutter. Das hatten wir schon in diesem Thread mit anderen Bibelstellen.

ThomasWeritz hat geschrieben:Im Verlaufe seiner menschlichen Entwicklung wurde der Geist des Sohnes Gottes , der Gott ist und wie er selber sagt vom Himmel herabkam Johannes 3, 13 mit dem Menschen Jesus vereint.

Dass Jesus vom Himmel herab kam steht geschrieben, dass er sich mit dem Menschen "XY" vereinte nicht.

ThomasWeritz hat geschrieben:Doch , jetzt göttlich, weil der Geist in dem Menschen Jesus göttlich war. Der Sohn Gottes, der Herr, wie er in Psalmen 110, genannt wird oder auch Melchisedek, kam vom Himmel herab in das Fleisch des im Mutterleib heranreifenden Jesus. 2. Johannes 2, 7

So wie du es beschreibst, würde das zwei Persönlichkeiten in einem Fleisch bedeuten.
Wie ich schon sagte, ich glaube dass Jesus in einen heranreifenden Körper kam, ohne dass da eine andere Persönlichkeit "zwischenfunkte".

ThomasWeritz hat geschrieben:Ich kenne schon einen Menschen namens Jesus.
Römer 5, 15 (Schlachter 2000):Aber es verhält sich mit der Gnadengabe nicht wie mit der Übertretung. Denn wenn durch die Übertretung des Einen die Vielen gestorben sind, wieviel mehr ist die Gnade Gottes und das Gnadengeschenk durch den einen Menschen Jesus Christus in überströmendem Maß zu den Vielen gekommen. 

Ich denke er hat trotz seines hohen Geistes bei Null angefangen und dann langsam dazugelernt. Bei einem Menschen ist ja für den Lernprozess auch das Gehirn zuständig nicht nur der Geist. Und das entwickelt sich so langsam.

Was spricht denn dagegen, dass der Geist des Herrn sich von der Geburt an, an den Körper adaptierte? Und nichtsdestotrotz konnte dieser Körper nie der vollständigen Göttlichkeit genügen, weswegen der Herr jetzt auch einen neuen, verklärten Körper hat? 2. Korinther 5, 16 vgl auch Off.1

ThomasWeritz hat geschrieben:Wieso willst du keinen Menschen Jesus sehen ? Es gibt doch einige Bibelstellen, die das bezeugen. Alles andere sehe ich auch so. Er ist 100% Sohn Gottes, allerdings vom Fleische her Mensch und vom Geiste her Gott.
Der menschliche Jesus adaptiert sich in seiner Umgebung, lernt Versuchungen zu widerstehen und gehorsam zu sein.

um mich geht's hier hoffentlich nicht. Dazu kann ich nur sagen, dass man aus diesem Thread nicht erkennen kann was ich will ;) Und nebenbei, kann man solche Sätze immer auf den Gesprächspartner umdrehen...
back to topic: Er war 100% Sohn Gottes im Fleisch. Für meiste Menschen war das nur ein Mensch. Für diejenigen denen es der Vater offenbarte, war das ein Sohn des Allerhöchsten.
Philipper 2, 7 (Schlachter 2000):sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen [c]; 

Außerdem hatte er ein geistiges und fleischliches Werk. Deswegen die Bezeichnungen "Menschensohn" usw...

ThomasWeritz hat geschrieben: Der fleischliche Sohn Gottes ist fester Bestandteil des geistlichen Sohn Gottes geworden.

Mit dem Satz kann ich nichts anfangen... ich vermute das hängt mit dem zusammen:
ThomasWeritz hat geschrieben:
Irgendwie müßen wir da einen vom Himmel herabgekommenen Gott mit einem Menschen verbinden, der im Mutterleib geboren wurde.

Ich "muss" nur Gottes Sohn mit einem Körper verbinden - also mit menschlicher Gestalt.
Die Details brauche ich nicht zu verstehen(z.B. wie das mit der körperlichen Entwicklung abging), da wären meine Spekulationen zu menschlich.
ThomasWeritz hat geschrieben: Es gibt eben keine getrennten Persönlichkeiten.

würde bedeuten: Jesus als Mensch=Jesus Christus=ewiger Sohn Gottes.
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Re: Jesus kam auf die Erde, um uns nah zu sein

Beitragvon ThomasWeritz » 25. März 2018 11:28

Ellipirelli hat geschrieben:
Jonas hat geschrieben:ohne Worte:
Johannes 4, 24 (Schlachter 2000):Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.


Vielleicht meinen wir dasselbe, ich stelle mir unter einem "Geistwesen", einen geschaffenen Engel vor. Jesus ist Gott, Gott ist Geist. Der Geist weht wo er will und der Geist kann jede Gestalt annehmen wie er will.
Fleisch und Geist muss ich nicht getrennt voneinander betrachten.
Wenn unser Gott ins Fleisch geht, dann entäußert er sich natürlich.

LG

Der Sohn Gottes kam aber vom Himmel herab und kam in das Fleisch Jesu. Da entsteht die Vorstellung eines geistigen Wesens, das durch den Raum zu uns auf die Erde kommt.

Der Sohn Gottes ist Gott. Er wird in Psalmen 110, zur Rechten des,Vaters gezeigt. Das bedeutet , daß der Sohn eine dem Vater ebenbürtige Stellung einnimmt.
Aber warum wird er Herr genannt und der Vater HERR ?
Wieso nennt David ihn seinen Herrn ? Hat er irgendeine Gestalt im Kopf, die ihm klar macht , daß es,sich bei dem Herrn um seinen Gott handelt, dem er zeitlebens gefolgt ist ?

Der Philipperbrief spricht in Bezug auf den Sohn Gottes von einer göttlichen Gestalt. Ist da der Gedanke an ein Geistwesen so abwegig ? Ein Geistwesen hat Gestalt und bewegt sich im Raum.
Philipper 2, 5-8 (Schlachter 2000):Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war, [a] der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich [b] zu sein; sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen [c]; und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz. 


Liebe Grüsse Thomas
1 Kor 13, 2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.
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Re: Jesus kam auf die Erde, um uns nah zu sein

Beitragvon ThomasWeritz » 25. März 2018 12:05

Hallo Danik,

Maria hat einen Sohn geboren, nicht gezeugt. Das ist richtig.

Dieser Sohn kam jedenfalls nicht vom Himmel herab. Er war zwar Gottes Sohn , aber er war Mensch. Nur in dieser Gestalt konnte er das Opfer bringen, das nötig war , um Gott mit der Welt zu versöhnen.
2. Korinther 5, 18-19

Gott kann nicht sterben, aber der Mensch Jesus starb , damit wir leben können.
Auf diese Weise wurde er Mittler zwischen Gott und der Menschheit:
1. Timotheus 2, 5 (Schlachter 2000):Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus, 


Den Gott in dem Menschensohn Jesus kann ich nach wie vor nur im Geiste Jesu erkennen.
Es fällt mir zwar schwer , mir vorzustellen , daß Gott in einem Menschen ist und sich langsam mit ihm entwickelt, bis er bereit ist, ein von so großen Schmerzen begleitetes Werk auszuführen. Aber es steht so geschrieben.
2. Korinther 5, 19 (Schlachter 2000):weil nämlich Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte, indem er ihnen ihre Sünden nicht anrechnete und das Wort der Versöhnung in uns legte. 

Gott war in Christus. Der Vater , der Sohn und der Heilige Geist.

Wenn in dem Buch Jesaja von dem gegebenen Sohn gesprochen wird, der ein starker Gott ist, dann kann ich den Gott nur in dem Christus und nicht an seiner Hülle erkennen.

Liebe Grüsse Thomas
1 Kor 13, 2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.
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Re: Jesus kam auf die Erde, um uns nah zu sein

Beitragvon Ellipirelli » 26. März 2018 07:45

ThomasWeritz hat geschrieben:Der Sohn Gottes kam aber vom Himmel herab und kam in das Fleisch Jesu. Da entsteht die Vorstellung eines geistigen Wesens, das durch den Raum zu uns auf die Erde kommt.
Meinst du, zuerst den Körper Jesus (Mensch) und danach Gott...?

Ich sehe das anders. Gottes Odem (Gott ist Geist) macht alles zusammen, nicht getrennt von einander.
1. Mose 2, 7 (Schlachter 2000):Da bildete Gott der Herr den Menschen, Staub von der Erde, und blies den Odem des Lebens [c] in seine Nase, und so wurde der Mensch eine lebendige Seele.

Jesus kam nicht von der Erde
1. Korinther 15, 47 (Schlachter 2000):Der erste Mensch ist von der Erde, irdisch; der zweite Mensch ist der Herr aus dem Himmel. 

Im Gegensatz zu Jesus wird der Mensch wieder zu Staub.
Prediger 12, 7 (Schlachter 2000): und der Staub wieder zur Erde zurückkehrt, wie er gewesen ist, und der Geist zurückkehrt zu Gott, der ihn gegeben hat.

Ich lese an keiner Stelle, dass zuerst das Fleisch Jesus kam und anschließend der Geist Gottes.
Johannes 1, 1 (Schlachter 2000):Im Anfang war das Wort [a], und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. 

Johannes 1, 14 (Schlachter 2000):Und das Wort wurde Fleisch und wohnte( zeltete) unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.


Gott sitzt auf seinem Thron im Himmel, er ist Geist, dass heißt, der Geist weht wo er will. Er kann alles machen, was er will, auch Dinge die wir mit unserem Verstand nicht nachvollziehen können. Unser Gott kam, im Geist und wurde Fleisch, das Fleisch bekam, in Jesus, eine menschliche Persönlichkeit. (Gestalt nach, ein Mensch)
Jersus konnte die Erbsünde Adams nicht in sich tragen, weil er nicht von Adam kam, sondern von Gott.(Gestalt Gottes)
Es gibt eine vollkommene Übereinstimmung mit dem Vater:
Johannes 5, 19 (Schlachter 2000):Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selbst aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn. 


Jesus wird Menschensohn und Gottessohn genannt.

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Re: Jesus kam auf die Erde, um uns nah zu sein

Beitragvon Ellipirelli » 26. März 2018 08:53

ThomasWeritz hat geschrieben:Der Sohn Gottes ist Gott. Er wird in Psalmen 110, zur Rechten des,Vaters gezeigt. Das bedeutet , daß der Sohn eine dem Vater ebenbürtige Stellung einnimmt.
Aber warum wird er Herr genannt und der Vater HERR ?
Wieso nennt David ihn seinen Herrn ? Hat er irgendeine Gestalt im Kopf, die ihm klar macht , daß es,sich bei dem Herrn um seinen Gott handelt, dem er zeitlebens gefolgt ist ?
Auf dem Thron Gottes sitzt nur ein Gott, nicht mehrere.
Die ZJ sehen in Jesus einen geschaffenen Gott. Demnach müssten, aus ihrer Sicht, zwei Götter auf dem Thron Gottes sitzen. Sie sagen das nicht...geht aber nicht anders.

David's Thron gehört dem HERRN und dem Herrn. David nennt Jesus "Herrn", weil unser Herr Jesus "der Herr" ihn ( uns)erlöste und weil nur unser Herr Jesus, uns zu dem HERRN( Vater) bringen kann. Es gibt aber nur einen Gott der auf einem Thron sitzt.

JHWH stellt sich als den "einzigen wahren Heiland" vor
Jesaja 43, 11 (Elberfelder):Ich, ich bin Jahwe, und außer mir ist kein Heiland. [f]
Jesaja 45, 15 (Luther):Fürwahr, du bist ein verborgener Gott, du Gott Israels, der Heiland.


Jesus in seiner Person, wurde von Gott Vater, als "Heiland" gesandt
Philipper 3, 20 (Luther):Unser Wandel aber ist im Himmel, von dannen wir auch warten des Heilands Jesu Christi, des HERRN,
1. Johannes 4, 14 (Luther):Und wir haben gesehen und zeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat zum Heiland der Welt.
Wie kann Gott Vater, JHWH, sagen, nur er ist der Heiland und dann seinen Sohn, den "Heiland" nennen ? ( Wenn wir zwei getrennte Persönlichkeiten haben)


Die Person Jesus, im Fleisch, wird als der "Heiland" beschrieben. Andere Übersetzungen schreiben auch "Retter" Vom Sinn her passt das auch.
Lukas 2, 10-11 (Luther):Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht ! siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der HERR, in der Stadt Davids.
In diesem Text heißt unser Herr Jesus Christus, der "Heiland" , nicht nur das, er wird nicht Herr sonder "HERR" genannt

Lukas 2, 30 (Luther):denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen,
Wenn ein geschaffenes Wesen, der "Heiland" genannt wird, kann nicht gleichzeitig JHWH sagen, dass nur er der "Heiland" sei.

Nicht die Person (Vater) hat uns am Kreuz erlöst, nein, unser Herr Jesus Christus, hat uns im Fleisch, am Kreuz erlöst.
Wieso kann dann JHWH sagen, nur er ist der Heiland?
Für mich bedeutet das: Gott wurde Fleisch, in der Person Jesus Christus. In diesem Fall ist Gott, Geist und Fleisch. Das Fleisch bekam eine menschliche Persönlichkeit

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Re: Jesus kam auf die Erde, um uns nah zu sein

Beitragvon Ziska » 26. März 2018 09:19

Ellipirelli hat geschrieben: Auf dem Thron Gottes sitzt nur ein Gott, nicht mehrere.
Die ZJ sehen in Jesus einen geschaffenen Gott. Demnach müssten, aus ihrer Sicht, zwei Götter auf dem Thron Gottes sitzen. Sie sagen das nicht...geht aber nicht anders.

Hallo!
"Sie" sagen/lehren das sehr wohl, weil sie an die Richtigkeit der Bibel glauben. Schau hier:
Offenbarung 3, 21 (Schlachter 2000):Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen,
so wie auch ich überwunden habe und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe.

Jesus sitzt mit seinem Vater zusammen auf dem Thron.

Hebräer 10, 12 (Schlachter 2000):Er aber hat sich, nachdem er ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht hat, das für immer gilt, zur Rechten Gottes gesetzt, 

zur Rechten Gottes... :-)
“Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt, was man weiß;
nicht alles glaubt, was man hört.
Und über den Rest einfach nur lächelt!“
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Re: Jesus kam auf die Erde, um uns nah zu sein

Beitragvon Ellipirelli » 26. März 2018 10:42

Ziska hat geschrieben:
Ellipirelli hat geschrieben: Auf dem Thron Gottes sitzt nur ein Gott, nicht mehrere.
Die ZJ sehen in Jesus einen geschaffenen Gott. Demnach müssten, aus ihrer Sicht, zwei Götter auf dem Thron Gottes sitzen. Sie sagen das nicht...geht aber nicht anders.

Hallo!
"Sie" sagen/lehren das sehr wohl, weil sie an die Richtigkeit der Bibel glauben. Schau hier:
Offenbarung 3, 21 (Schlachter 2000):Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen,
so wie auch ich überwunden habe und mich mit meinem Vater [u]auf seinen Thron gesetzt habe[/u]


Ja, Ziska, ihr lehrt das so, wie es geschrieben steht. Demnach müsste, wenn wir zwei Identitäten haben, zwei Götter auf einem Thron sitzen.
Jesus hat sich zusammen mit dem Vater auf den Thron des Vaters gesetzt. Warum so, saß der Vater nicht schon vorher auf seinem Thron, warum zusammen?

Wir haben Texte, die davon sprechen, dass nur einer auf dem Thron sitzt.
Offenbarung 4, 2 (Schlachter 2000):Und sogleich war ich im Geist; und siehe, ein Thron stand im Himmel, und auf dem Thron saß Einer

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