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Jesus kam auf die Erde, um uns nah zu sein

Allgemeine biblische Themen könnt ihr hier diskutieren.

Re: Jesus kam auf die Erde, um uns nah zu sein

Beitragvon Tiric » 12. März 2018 06:47

stereotyp hat geschrieben:solche und ähnliche "Sonntags-Phrasen" hört man in letzter Zeit häufiger.
Vielleicht achtest Du da in letzter Zeit verstärkt drauf. Vorhanden sind "Phrasen" vermutlich schon seit vielen Jahrhunderten.
stereotyp hat geschrieben:Bloß nicht in den "Christen-Slang" verfallen. Bloß nicht von Umkehr sprechen. Probleme bei der Mathe-Klausur? Wirf deine Sorgen auf ihn!
Ist das in Bezug auf die Überschrift des Threads?
stereotyp hat geschrieben:Das Problem ist, dass diese Aussagen ja nicht grundsätzlich falsch sind. Das Problem ist, dass man sie so unterschiedlich auffassen kann.
Das Thema des Threads nicht nur grundsätzlich nicht falsch. Es beschreibt einen der innigsten Bedürfnisse Gottes und ist Gegenstand diverser Prophezeiungen, Mittel um Nähe und Liebe deutlich zu machen und ist ein zentrales Fortschrittskennzeichen der Heilsgeschichte. Das Aussagen wie der in der Überschrift des Threads unterschiedlich aufgefasst werden, liegt wohl zu erst an dem mangelhaften Bibelwissen der Gottesdienstbesucher. Inhaltlich werden weiter dann Defizite im Glauben offenbar. Da müsste man im Einzelfall schauen.
stereotyp hat geschrieben:Während der "geübte" Sonntagsgänger darin seine alten theologischen Auffassungen wiederfinden kann, entziehen sich diese zugrundeliegenden Erkenntnisse aber jedem Neuling.
Hm, warst Du jetzt für oder gegen einen "Christen-Slang"?
stereotyp hat geschrieben:Worin diese Nähe besteht, oder die Lösung der Matheklausur, bleibt der Interpretation des Empfängers überlassen.
Das, oder man lässt zunächst auf sich wirken, dass Gott uns in seiner Allmacht trotz dem einfach nah sein will. Im Garten Eden kam er hinab, in der Herrlichkeit kam er in die Stiftshütte und in den Tempel und jedes Mal wurde er durch die Sünde der Menschen wieder auf Distanz gehalten. Dann im Neuen Bund kommt er uns in Jesus und final im Heiligen Geist erneut nah und man kann lernen; Gottes Nähe bedeutet Heil.
stereotyp hat geschrieben:Ich habe mich immer gefragt, warum in einer so alten Gemeinde wie meiner Heimatgemeinde, niemand etwas gegen solche Phrasen hat?
Vermutlich, weil Aussagen wie die im Titelthema gar nicht von Allen als "Phrase" wahrgenommen wird. Darüber hinaus bleiben selbst die besten Aussagen Gottes nicht davon verschont zur "Phrase" zu verkommen. Da sind wir Jesusnachfolger gefragt Wege zu finden, auf denen wir die Wahrheit der wir folgen nicht zur "Phrase" werden lassen.
stereotyp hat geschrieben:Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie kann man sowas am besten ansprechen?
In Predigten, Gesprächen, Hauskreisen oder Bibelstunden einfach die jeweilige "Phrase" thematisieren.

- tiric
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Re: Jesus kam auf die Erde, um uns nah zu sein

Beitragvon ThomasWeritz » 12. März 2018 13:31

Hallo zusammen,

stereotyp schreibt:
Man kann natürlich ein Problem daraus machen, wenn man bspw. gemeinsam Evangelisieren geht.
Aber der Teppich, unter den man sprichwörtlich seine Probleme kehrt, wird langsam immer größer. Es gibt da noch den Feminismus-Teppich, den Rassismus-Teppich, den Ordinations-Teppich, den Tauf-Teppich, den Abendmahls-Teppich.. wir können nicht einfach aufhören, darüber zu sprechen, aufhören, uns das vorzuhalten. Wenn wir das tun, leugnen wir ihre Bedeutung für uns. Schließlich hat es einen Sinn, dass wir gerade diesen Teppich hochhalten. Und mit Teppich meine ich insbesondere die Besonderheiten jeder Denomination.
"Taufe? Ach nicht so wichtig.. wie es dem Täufling halt passt"

Wir schmeißen die Unterschiede unter den Teppich und machen gemeinsam ProChrist, oder was ?
Da sind ja auch immer die AltKatholiken dabei. Tja, sollen wir das gut finden ? Wo gehen die Leute denn hin, wenn ProChrist zuende geht ?

Leider müßen wir zur Kenntnis nehmen, daß ein unterschiedliches Verständnis für manche Dinge in den jeweiligen Gemeinden vorhanden ist. Das zeugt nicht gerade von einem Gott , der Allmacht ausspielt. Wenn ich einige Gleichnisse Jesu richtig verstehe, soll das auch bis zum Ende der Gemeinde so bleiben und wir müßen es eben dem Heiligen Geist überlassen, wie er die Menschen weiterführt.Matthäus 13, 24-30

Was nun den Spruch angeht, der das Thema ausmacht, kann ich zwar Joeni verstehen, wenn er ihn für falsch hält. Aber wie das bei den meisten Sprüchen so ist. Ein Fünkchen Wahrheit ist doch dran.
Als Mensch konnte uns der Gottessohn eben näher sein, als er das als Geistwesen sein konnte. Als Mensch war er ein scheinendes Licht in der Finsternis. Da sprach ein Mensch Worte Gottes, so als wenn Gott mit Menschen reden würde.
Johannes 14, 8 (Schlachter 2000):Philippus spricht zu ihm: Herr, zeige uns den Vater, so genügt es uns! Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich noch nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen. Wie kannst du da sagen: Zeige uns den Vater? Glaubst du nicht, daß ich im Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht aus mir selbst; und der Vater, der in mir wohnt, der tut die Werke. 

tiric schreibt:
Das, oder man lässt zunächst auf sich wirken, dass Gott uns in seiner Allmacht trotz dem einfach nah sein will. Im Garten Eden kam er hinab, in der Herrlichkeit kam er in die Stiftshütte und in den Tempel und jedes Mal wurde er durch die Sünde der Menschen wieder auf Distanz gehalten. Dann im Neuen Bund kommt er uns in Jesus und final im Heiligen Geist erneut nah und man kann lernen; Gottes Nähe bedeutet Heil.
stereotyp hat geschrieben:
Ich habe mich immer gefragt, warum in einer so alten Gemeinde wie meiner Heimatgemeinde, niemand etwas gegen solche Phrasen hat?
Vermutlich, weil Aussagen wie die im Titelthema gar nicht von Allen als "Phrase" wahrgenommen wird. Darüber hinaus bleiben selbst die besten Aussagen Gottes nicht davon verschont zur "Phrase" zu verkommen. Da sind wir Jesusnachfolger gefragt Wege zu finden, auf denen wir die Wahrheit der wir folgen nicht zur "Phrase" werden lassen.

Müßte es nicht eher heißen, daß der Menschensohn Jesus Christus kam, damit Gott uns nahe kommen kann ? Das würde ich als wahr bezeichnen. Mit Blick auf die Gottheit Jesu, ist vielleicht sogar die ganze Aussage war.

Und der Herr Jesus Christus hatte schon die Absicht durch den Heiligen Geist denjenigen nahe zu sein, die an ihn glauben.
Matthäus 18, 20 (Schlachter 2000):Denn wo zwei oder drei in meinem Namen [b] versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.

Es ist eben immer nur bitter , wenn man sich im eigenen Leben etwas vernachlässigt vorkommt und die Nähe Jesu nicht so erfährt , wie man sich das erträumt. Aber wie gesagt, manche haben es ja auch mit dem Tode bezahlt, das sie dem Herrn nachgefolgt sind. Unser Herr Jesus hat uns kein glanzvolles Leben versprochen. Der Herr ist uns deswegen trotzdem nahe.

Mit einem bißchen gutem Willen, kann man also die Aussage des Themas als wahr befinden und tiric hat wohl den guten Willen.

Liebe Grüsse Thomas
1 Kor 13, 2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.
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Re: Jesus kam auf die Erde, um uns nah zu sein

Beitragvon stereotyp » 12. März 2018 13:57

Tiric hat geschrieben:Vielleicht achtest Du da in letzter Zeit verstärkt drauf. Vorhanden sind "Phrasen" vermutlich schon seit vielen Jahrhunderten.
Ja, auf jeden Fall. Das ist die andere Seite der Medaille. Ich kann der Predigt oft nicht mehr unbefangen zuhören, wenn ich überhaupt mal wieder zur Gemeinde gehen.
Wobei man das auch als eine Art "wirken lassen" verstehen könnte. Zumindest IST das eine Auseinandersetzung. Und obwohl man - wie gesagt - solche Phrasen nicht gleich als Lügen bezeichnen muss, so können sie im Grunde auch nichts zur Korrektur, oder "Zurechtbringung" beitragen, da man sie (größtenteils) mit beliebigen Inhalten füllen kann.

Und thematisiert wird das schon, aber auch schnell abgewiesen. Und was ich bisher gehört habe, ist nicht besonders aufmunternd. Natürlich ist das von Gemeinde zu Gemeinde und Person zu Person unterschiedlich. Aber grundsätzlich ist es niemals besser, das Wort Gottes anders zu verpacken, als wir es empfangen haben.

Und damit meine ich nicht, mit der Sprache oder Wörtern zu spielen. Das verändert sich natürlich.. dem kann man (und muss man vielleicht) in gewissem Rahmen begegnen. Aber es ist in meinen Augen ein Phänomen, das mit der grundsätzlichen Situation der Christen (Verwirrung) problematisch ist.

MfG
Sprüche 18,2 (Elberfelder):Der Tor hat keine Lust an Verständnis, sondern nur daran, daß sein Herz sich offenbare.
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Re: Jesus kam auf die Erde, um uns nah zu sein

Beitragvon Schoham » 12. März 2018 15:04

Der HERR Jesus Christus kam auf die Erde um zu leiden. Für Paulus war die Predigt des Gekreuzigten ein wichtiges Thema. Es hat mit 1. Kor 13, der Liebe zu tun. Wo nicht mehr das alte Kreuz gepredigt, das mit unserer Sünde und unserer Schuld zu tun hat, fehlt der Liebe die Kraft, auszuhalten und durchzuhalten. Christus verherrlichen schenkt Kraft von oben. Geschöpfe verherrlichen macht die Liebe zu etwas sehr wackligem.
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Re: Jesus kam auf die Erde, um uns nah zu sein

Beitragvon Danik » 13. März 2018 13:35

Ich habe auch hin und wieder ein Problemm mit dem einsietigen Evangelium.
Jesus kam ja wirklich nicht nur um uns nahe zu sein, naja um es auf den Punkt zu bringen: Er kam um uns zur Umkehr zu führen. Er hat die Menschen belehrt und tut es heute durch das Evangelium und die ganze Bibel. Letztendlich natürlich um uns nahe zu sein.
Natürlich ist Er gekommen, damit wir das leben in aller Fülle haben. Davor kommt eben aber Erkenntniss der Sünde, Reue, Umkehr... Diese Punkte die unser Herr betont hat, werden für mein Empfinden in den Predigten abgeflacht und der "kuschelige Gott" überbetont. Sry für den Ausdruck, dennoch zeigt es wie die Wahrheit verzerrt werden kann.
Auch der Heilige Geist der zu Pfingsten ausgesandt wurde, soll die Welt von der Sünde überführen, Umkehr wirken und dann natürlich das Happy End: Leben in Fülle mit Gott.
Die Predigt sollte Einleitung, Hauptteil + Schluss haben. Ob ich überempfindlich bin?... weiß ich nicht, aber ich höre nicht selten 45 Minuten lang den Schluss und frage mich wo ist der Hauptteil geblieben? Und wenn das einige Male hintereinander und in einigen Gemeinden passiert, scheint es ein Trend zu sein.
Grüße
Danik
 
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Re: Jesus kam auf die Erde, um uns nah zu sein

Beitragvon ThomasWeritz » 13. März 2018 14:15

Schoham hat geschrieben:Der HERR Jesus Christus kam auf die Erde um zu leiden. Für Paulus war die Predigt des Gekreuzigten ein wichtiges Thema. Es hat mit 1. Kor 13, der Liebe zu tun. Wo nicht mehr das alte Kreuz gepredigt, das mit unserer Sünde und unserer Schuld zu tun hat, fehlt der Liebe die Kraft, auszuhalten und durchzuhalten. Christus verherrlichen schenkt Kraft von oben. Geschöpfe verherrlichen macht die Liebe zu etwas sehr wackligem.

Es gibt also viele Antworten auf die Frage, "Warum ist der Herr Jesus auf die Welt gekommen"
Solch eine Frage könnte ich mir im Rahmen eines Sonntagsschulunterrichts vorstellen und dann wäre die Antwort " uns nahe zu sein" sicher auch ganz in Ordnung. Natürlich wundern sich die Kleinen , warum ihr Jesus dann bei der Mathearbeit nicht so geholfen hat, aber in diesem Rahmen scheint die Antwort doch plausibel.

Der Mensch Jesus konnte sich sein Schicksal nicht aussuchen. Er war auch nicht gekommen , sondern er wurde in einer Krippe in Bethlehem zur Welt gebracht und ahnte lange nichts von seinem schrecklichen Ende.
Der geistige Sohn Gottes, der Erstgeborene, dessen Namen wir nicht kennen, weil er sich immer mit den Namen Gottes präsentiert hat und deswegen keinen Eigennamen gebraucht hat, der wußte schon, warum er auf die Erde gekommen ist .
Nämlich , um diesen von Gott dem Vater gezeugten Leib zum Opfer für unsere Schuld darzubringen.
Aber als Mensch konnte Jesus erst mal so leben, wie alle Menschen zu der Zeit. Keiner kam auf die Idee , welche geistige Größe da in diesem Jesus steckte.

Der geistige Sohn Gottes hatte sicher kein großes Bedürfnis, uns auf dieser Welt nahe zu sein, vor allem, wenn er an das Ende gedacht hat. Aber im Gehorsam zu Gott dem Vater hat er getan, was lange zuvor geplant war.

Das uns nach Tod und Auferstehung eine Nähe zu Gott gewährt wird, ist sicherlich eine theologische Wahrheit, aber so richtig herrlich ist diese Gemeinschaft eigentlich auch nicht. Ich glaube nicht, daß sich der Herr Jesus Christus nach solch einer Gemeinschaft mit uns gesehnt hat. Er mußte ja auch viele seiner Lieben durch große Qualen zu sich holen.
Dieser Johannes Hus wurde mit List nach Konstanz gelockt. Die katholische Kirche versprach ihm noch freies Geleit und dann haben sie ihn verhaftet und ihn verbrannt. Der Herr Jesus war sicher anwesend und war bestimmt nicht erfreut darüber.

Seine Freude konzentriert sich mehr auf den Moment, wenn er mit einer auserwählten Schar im Himmel Gemeinschaft hat.
Johannes 14, 1-3 (Schlachter 2000):Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin. 


Der Sohn Gottes, der vom Himmel herabkam, der kam um zu leiden, da hast du Recht , Schoham.

Liebe Grüße Thomas
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Re: Jesus kam auf die Erde, um uns nah zu sein

Beitragvon Tiric » 13. März 2018 15:11

ThomasWeritz hat geschrieben:Der Mensch Jesus konnte sich sein Schicksal nicht aussuchen.
Hast Du dazu einen biblischen Beleg? Zum Einen ist der Begriff "Schicksal" in Bezug auf Gott etwas eigenartig. Er wählt seine Wege selbst und ist keinem "Schicksal" unterworfen. Zum Anderen wird nirgendwo in der Bibel erwähnt, dass Jesus als Mensch nicht genau gewusst hätte was er weshalb tut, woher er kam und worauf alles hinauslaufen würde.

Du unterscheidest einen geistigen und einen menschlichen Jesus. Außer in der Erscheinungsform und den biblisch erwähnten Einschränkungen, worin sollten da Unterschiede sein?
ThomasWeritz hat geschrieben:Der geistige Sohn Gottes, der Erstgeborene, dessen Namen wir nicht kennen, weil er sich immer mit den Namen Gottes präsentiert hat und deswegen keinen Eigennamen gebraucht hat, der wußte schon, warum er auf die Erde gekommen ist .
Liest sich sehr spekulativ. Woher willst Du wissen, dass Jesu Name nicht schon immer Jesus war? Außerdem implizierst Du mit der Aussage, dass wir den Namen des "geisten Jesus" nicht kennen, dass er als "geistiger Sohn" Gottes einen anderen Namen gehabt haben könnte. Biblische Belege wären auch für diese Deine Aussagen wichtig.

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Re: Jesus kam auf die Erde, um uns nah zu sein

Beitragvon jonas.sw » 13. März 2018 15:42

Diese Aufteilung in einen menschlichen und geistlichen Jesus erinnert doch sehr an den Jesus aus der Anthroposophie.
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Re: Jesus kam auf die Erde, um uns nah zu sein

Beitragvon Abischai » 13. März 2018 20:48

Nicht mal wir Menschen sind in "geistig" bzw. "geistlich" und "menschlich" zu differenzieren, wieviel weniger der einziggeborene Gottes ("monogenes theon").
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Re: Jesus kam auf die Erde, um uns nah zu sein

Beitragvon DanEl » 14. März 2018 09:11

ThomasWeritz hat geschrieben:Seine Freude konzentriert sich mehr auf den Moment, wenn er mit einer auserwählten Schar im Himmel Gemeinschaft hat.
...eher auf seine Kinder und das jetzt schon.
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