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Ist das Tote Meer auf der neuen Erde?

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Re: Ist das Tote Meer auf der neuen Erde?

Beitragvon lütt-matten » 31. Januar 2018 17:09

Liebe Elli, lieber Jo,
ich antworte euch mal gemeinsam. Aus meiner Sicht gibt es einen Grund, warum Gott die Schöpfungsgeschichte des Menschen zwei mal erzählte. Es liegt an den Blickwinkeln, aus dem sie erzählt werden.

Die 7 Tage der Schöpfungswoche sind aus meiner Sicht ein Vision über die ganze Schöpfung. Ein Überblick aus der Sicht Gottes, der ja bereits das Künftige sah und erschaffen hatte. Danach, im 2. Kapitel, wird ein genauer Einblick in die Geschichte des Menschen gegeben. Dort werden ebenfalls die Tiere erschaffen. Wenn aber die Tiere & Adam laut 1. Kapitel am 6. Tag erschaffen wurden, warum geht ihr hier davon aus, dass die Erzählung nach dem 7. Tag stattfand?

Aus meiner Sicht war schon Adam auf dem Weg in den 7. Tag, jedoch versagte er. Christus ist der neue Adam, der in die künftige Welt eingegangen ist.
Hebräer 6, 19-20 (Schlachter 2000):Diese [Hoffnung] halten wir fest als einen sicheren und festen Anker der Seele, der auch hineinreicht ins Innere, hinter den Vorhang, wohin Jesus als Vorläufer für uns eingegangen ist, der Hoherpriester in Ewigkeit geworden ist nach der Weise Melchisedeks.
Hebräer 9, 24 (Schlachter 2000):Denn nicht in ein mit Händen gemachtes Heiligtum, in eine Nachbildung des wahrhaftigen, ist der Christus eingegangen, sondern in den Himmel selbst, um jetzt für uns vor dem Angesicht Gottes zu erscheinen; 

Dabei gibt es zu bedenken, dass auch Mose schon die künftige Welt sah, aber nicht eingehen konnte.
2. Mose 25, 40 (Schlachter 2000):Und achte sorgfältig darauf, daß du alles genau nach dem Vorbild machst, das dir auf dem Berg gezeigt worden ist!
Im Grunde haben schon Abraham, Isaak & Jakob die künftige Welt gesehen und Willkommen geheißen, sind aber unseretwegen im Glauben gestorben ohne das Verheißene empfangen zu haben.

So würde ich es sehen.

Gottes Segen! :)
Lütt Matten
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Re: Ist das Tote Meer auf der neuen Erde?

Beitragvon Jo2 » 31. Januar 2018 19:14

Hallo lütt,
lütt-matten hat geschrieben:ich antworte euch mal gemeinsam. Aus meiner Sicht gibt es einen Grund, warum Gott die Schöpfungsgeschichte des Menschen zwei mal erzählte. Es liegt an den Blickwinkeln, aus dem sie erzählt werden.

Eigentlich wollte ich mich nicht an die Schöpfungstagen vertiefen, wollte nur zeigen das der 6.Tag an dem Gott gesagt hat „siehe alles ist sehr gut gemacht“ schon längst vorbei ist und nicht immer noch an dauert so wie du es mit hypothetische Gedanken zu erklären versucht hast.

Wenn Gott damals mit seinem Werk völlig zufrieden war, erübrigt sich ein neues, besseres, größeres, nicht kaputt machbares Universum inkl. Erde (ohne totes Meer) zu bauen. Gott ist kein Hobby Bastler.
lütt-matten hat geschrieben:So würde ich es sehen.

Dann ist es halt für Dich so. :-)

Gruß
Jo
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Re: Ist das Tote Meer auf der neuen Erde?

Beitragvon Ellipirelli » 31. Januar 2018 19:43

Hallo lütt
lütt-matten hat geschrieben:Die 7 Tage der Schöpfungswoche sind aus meiner Sicht ein Vision über die ganze Schöpfung. Ein Überblick aus der Sicht Gottes, der ja bereits das Künftige sah und erschaffen hatte. Danach, im 2. Kapitel, wird ein genauer Einblick in die Geschichte des Menschen gegeben. Dort werden ebenfalls die Tiere erschaffen. Wenn aber die Tiere & Adam laut 1. Kapitel am 6. Tag erschaffen wurden, warum geht ihr hier davon aus, dass die Erzählung nach dem 7. Tag stattfand?

Nein, der Schöpfungsbericht kann keine Vision sein. Die zwei Schöpfungsberichte widersprechen sich nicht. Der zweite Bericht, beschreibt den sechsten Tag nur genauer.
Am "siebten Tag" war alles gut. Gott sagt es doch selbst, deswegen ruhte er auch. Er fordert die Israeliten auf den Sabbat zu halten, weil er die Schöpfung an sechs Tagen schuf und am siebten Tage ruhte.
Wenn wir eine Vision hätten, warum dann die Aussage von Gott, "in sechs Tagen"...Ich sehe hier keine Symbolsprache. Wenn Gott direkt spricht und sogar noch mit seinem Finger in Stein schreibt...kann ich nicht von einer Vision ausgehen.
Unser Gott spricht Klartext. Jesus sprach oft in Gleichnissen, aber nicht in Visionen. Die Schöpfungswoche kann auch kein Gleichnis sein,wir haben Auslegungskriterien, an die wir uns halten müssen
Wird die Sünde mit ihren Folgen wieder abgeschafft, sind wir wieder dort, wo Adam und Eva waren, im Garten Eden.
Für mich leicht verständlich.

lütt-matten hat geschrieben:Aus meiner Sicht war schon Adam auf dem Weg in den 7. Tag, jedoch versagte er. Christus ist der neue Adam, der in die künftige Welt eingegangen ist.
Hebräer 6, 19-20 (Schlachter 2000):
Diese [Hoffnung] halten wir fest als einen sicheren und festen Anker der Seele, der auch hineinreicht ins Innere, hinter den Vorhang, wohin Jesus als Vorläufer für uns eingegangen ist, der Hoherpriester in Ewigkeit geworden ist nach der Weise Melchisedeks.

Hebräer 9, 24 (Schlachter 2000):
Denn nicht in ein mit Händen gemachtes Heiligtum, in eine Nachbildung des wahrhaftigen, ist der Christus eingegangen, sondern in den Himmel selbst, um jetzt für uns vor dem Angesicht Gottes zu erscheinen;
 

Adam brachte die Sünde in die Welt und Jesus bezahlte die Schuld Adams(unsere).
Adam versagte in einer perfekten Umgebung.Wir haben sein Erbe, einschließlich degenerierte Umgebung(Schöpfung).
Der Hebräerbrief beschreibt die "Stiftshütte" des neuen Bundes, in Jesus Christus. Die Stiftshütte im AT war ein Bild, ein Gleichnis, auf den wahren Tempel, in Jesus Christus..
Wie unsere Versöhnung zustande kam, ist komplizierter als so mancher Christ das denkt.
Deine zitierten Texte sagen mir, wie Jesus gegenwärtig, vor dem Thron des Vater, als Fürsprecher und Priester für uns eintritt. Dass Jesus zu Lebzeiten die zukünftige Welt schon sah, lassen die Texte über "das Reich Gottes" erkennen.

lütt-matten hat geschrieben:Dabei gibt es zu bedenken, dass auch Mose schon die künftige Welt sah, aber nicht eingehen konnte.
Im Grunde haben schon Abraham, Isaak & Jakob die künftige Welt gesehen und Willkommen geheißen, sind aber unseretwegen im Glauben gestorben ohne das Verheißene empfangen zu haben.
Ja, die Gläubigen im AT sahen schon, genauso wie wir, das Zukünftige.
Sie sind im Glauben gestorben, sie warten auf uns, damit wir alle gemeinsam, mit unserem Herrn, am Tag seiner Wiederkunft, entrückt werden.

LG
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Re: Ist das Tote Meer auf der neuen Erde?

Beitragvon Regula Falsi » 31. Januar 2018 20:38

Jo2 hat geschrieben:- - -
Wenn Gott damals mit seinem Werk völlig zufrieden war, erübrigt sich ein neues, besseres, größeres, nicht kaputt machbares Universum inkl. Erde (ohne totes Meer) zu bauen. Gott ist kein Hobby Bastler.
- - -

Die Schrift beschreibt einen fortlaufenden Prozess. Dieser dient der Erweiterung der Gott-Familie um Gottes-Söhne. Im Verlauf dieses Prozesses kam es zur dramatischen Verschlechterung der Lebensumstände. Die Vitalität von Menschen, Tieren und Pflanzen litt schwer durch die große Flut, gut zu sehen an den nach der Flut schnell zurückgehenden Lebensalter der Menschen. Mit der ursprünglichen Schöpfung hat die nachflutliche Welt nicht mehr viel gemein. Bis um die zwanzigtausend Meter hohe Ablagerungsschichten mit Abermilliarden Leichen umhüllen die Erde. So gesehen, stellt die jetzige winzige Erde nichts anderes als ein Friedhof dar. Die Reinheitsvorschriften des Alten Bundes belegen Gottes Abneigung gegen Leichen- und Leichenteile.

Paulus wusste um die beschränkte Zeitspanne, die der jetzigen Erde blieb:
Hebräer 13,14 (Schlachter 2000):Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.
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Re: Ist das Tote Meer auf der neuen Erde?

Beitragvon Jo2 » 31. Januar 2018 21:32

Regula falsi hat geschrieben:Die Schrift beschreibt einen fortlaufenden Prozess. Dieser dient der Erweiterung der Gott-Familie um Gottes-Söhne.

Jeder („guter“)Engel, ist ein Gottessohn. Sie alle werden im Himmel „produziert“. Die Erde als Brutstätte für Gottessöhnen zu missbrauchen, finde ich aus den Haaren gezogen.
Regula falsi hat geschrieben:Die Vitalität von Menschen, Tieren und Pflanzen litt schwer durch die große Flut, gut zu sehen an den nach der Flut schnell zurückgehenden Lebensalter der Menschen.
Die Vitalität und Gesundheit der Menschen, wird immer kleiner je mehr wir uns zeitlich vom idealen Zustand welchen Adam & Eva hatten entfernen.
Regula falsi hat geschrieben:Paulus wusste um die beschränkte Zeitspanne, die der jetzigen Erde blieb:
Hebräer 13, 14 (Schlachter 2000):Denn wir haben hier keine bleibende Stadt [f], sondern die zukünftige suchen wir.


Paulus wusste dass er im neuen Bund war, sein Ziel war der Himmel. Nicht jeder kann im neuen Bund sein, nicht jeder kommt im Himmel (siehe „Brutstätte“)
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Re: Ist das Tote Meer auf der neuen Erde?

Beitragvon lütt-matten » 31. Januar 2018 23:34

Ellipirelli hat geschrieben:Nein, der Schöpfungsbericht kann keine Vision sein.
Damit keine Missverständnisse auftreten. Mit Vision meine ich nicht Hellseherei, sondern einen geistigen Überblick über die ganze bestehende Schöpfung. Ähnlich, wie es Mose auf dem Berg ja auch sah. Er sah ja auch schon die künftige Welt. Ebenso sieht man hier schon den Sabbat der künftigen Welt, dem man im Judentum an jedem Sabbat gedenkt.

Gottes Segen! :)
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Re: Ist das Tote Meer auf der neuen Erde?

Beitragvon Ellipirelli » 1. Februar 2018 09:12

Guten Morgen lütt-matten

lütt-matten hat geschrieben:
Ellipirelli hat geschrieben:Nein, der Schöpfungsbericht kann keine Vision sein.
Damit keine Missverständnisse auftreten. Mit Vision meine ich nicht Hellseherei, sondern einen geistigen Überblick über die ganze bestehende Schöpfung. Ähnlich, wie es Mose auf dem Berg ja auch sah. Er sah ja auch schon die künftige Welt. Ebenso sieht man hier schon den Sabbat der künftigen Welt, dem man im Judentum an jedem Sabbat gedenkt.
.
Ich habe auch nicht "Hellseherei" verstanden. Unser Leben ist in einer sieben Tage Woche eingebettet. Einfach aus dem Grunde, damit wir erkennen dürfen, dass wir ein Teil in dieser Schöpfung sind, die sagt, dass alles vor dem Sündenfall gut war.
Alle Gläubigen, aus dem AT und NT, sahen/sehen mit der Hilfe des Heiligen Geistes, die zukünftige Welt.
Der wöchentliche Ruhetag, ist ein Gedenktag an den wahren Sabbat, für alle Gläubigen.
(möchte hier nicht über das 4. Gebot diskutieren)

Ich schrieb bereits, dass wir eines Tages im Himmel den wahren Sabbat, so wie Adam und Eva ihn hatten, bekommen werden. Das siehst du ja genauso.
Du wirst aber keine Stelle finden, die sagt, dass wir uns noch in der Schöpfungsgeschichte am 6. Tag befinden.

Mit dem Heiligen Geist erkennen wir den wahren Sabbat im Himmel.
Durch diese Erkenntnis, wissen wir auch, dass wir geistlich gesehen, schon im himmlischen Jerusalem wohnen.
Die Schöpfung wurde am 7. Tag vollendet. Es war alles sehr gut. Das galt nur bis zum Sündenfall.
Es gab eine Zeit, wo Gott sagt, es ist nicht gut...
1. Mose 6, 5-7 (Schlachter 2000):Als aber der Herr sah, daß die Bosheit des Menschen sehr groß war auf der Erde und alles Trachten [c] der Gedanken seines Herzens allezeit nur böse, da reute es den Herrn, daß er den Menschen gemacht hatte auf der Erde, und es betrübte ihn in seinem Herzen. Und der Herr sprach: Ich will den Menschen, den ich erschaffen habe, vom Erdboden vertilgen, vom Menschen an bis zum Vieh und bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln des Himmels; denn es reut mich, daß ich sie gemacht habe!

Gottes Strafgericht kam, um die Schöpfung wieder zu reinigen. Übrig blieb Noah und seine Kinder. Es dauerte aber nicht lange, bis wieder Sünde in die Herzen der Menschen einzog.
Am Ende wird das Böse vollkommen ausgelöscht. Kein Tod, kein Leid, keine Tränen mehr.
Offenbarung 21, 4 (Schlachter 2000):Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.

In dieser Verheißung dürfen wir jeden Tag leben. Alles Böse, wird vertilgt werden. Kein Geschrei und kein Leid mehr...unser HERR ist groß :-)

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Re: Ist das Tote Meer auf der neuen Erde?

Beitragvon Regula Falsi » 2. Februar 2018 21:18

Jo2 hat geschrieben:
Regula falsi hat geschrieben:Die Schrift beschreibt einen fortlaufenden Prozess. Dieser dient der Erweiterung der Gott-Familie um Gottes-Söhne.

Jeder („guter“)Engel, ist ein Gottessohn. Sie alle werden im Himmel „produziert“. Die Erde als Brutstätte für Gottessöhnen zu missbrauchen, finde ich aus den Haaren gezogen.

Die Verwendung des Ausdrucks “Brutstätte” würde ich mir für den Planeten Erde als Ort der Vorbereitung der Menschen zu unsterblichen Gottes-Söhnen nicht erlauben.

Eine der schlimmsten Fehldeutungen ist die Gleichsetzung der in Johannes 10,34-36 erwähnten Götter mit “Richtern”. Jesus begriff sich eindeutig als Sohn Gottes, und Seine Gegner sahen dies gleich so. Daher erinnerte sie Jesus an die Schriftstelle Psalm 82,6, der zufolge alle Menschen Götter sind, allerdings sterbliche. Der Mensch wurde ja als Ebenbild Gottes geschaffen. Zur Vorbereitung auf das Ziel “unsterbliche Söhne Gottes” dient die Erde als Ausbildungsplatz. Nach siebentausend Jahren ist dieser Ausbildungsgang vorüber. So die Schrift.
Jo2 hat geschrieben:
Regula falsi hat geschrieben:Die Vitalität von Menschen, Tieren und Pflanzen litt schwer durch die große Flut, gut zu sehen an den nach der Flut schnell zurückgehenden Lebensalter der Menschen.
Die Vitalität und Gesundheit der Menschen, wird immer kleiner je mehr wir uns zeitlich vom idealen Zustand welchen Adam & Eva hatten entfernen.

Eindeutig nahm das Alter der Menschen nach der Flut erheblich ab (1. Mose 5; 1. Mose 11), um sich zur Zeit Davids auf 70 bis 80 Jahre einzupendeln.
Jo2 hat geschrieben:
Regula falsi hat geschrieben:Paulus wusste um die beschränkte Zeitspanne, die der jetzigen Erde blieb:
Hebräer 13, 14 (Schlachter 2000):Denn wir haben hier keine bleibende Stadt [f], sondern die zukünftige suchen wir.


Paulus wusste dass er im neuen Bund war, sein Ziel war der Himmel. Nicht jeder kann im neuen Bund sein, nicht jeder kommt im Himmel (siehe „Brutstätte“)

In Kürze, möglicherweise in weniger als fünfzig bis sechzig Monaten(!), beginnt das Tausendjährige Reich unter der Regierung Jesu. Danach kommt Gott mit Seiner Stadt Jerusalem zur neuen, weit größeren Erde.
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Re: Ist das Tote Meer auf der neuen Erde?

Beitragvon Regula Falsi » 3. Februar 2018 17:40

ThomasWeritz hat geschrieben:- - -
Für mich ist das immer noch fraglich, ob Johannes da eine neue Schöpfung sieht mit einer anderen physikalischen Grundlage oder eine Stadt, die symbolisch für diejenigen Menschen steht, die Gott erwählt hat, um auf einer neuen Erde zu leben.

Wie mißt du beispielsweise die Höhe der Stadt ? 12000 Stadien , das 2200 km. Johannes hat gesehen, wie die Stadt mit einem goldenen Rohr gemesssen wurde. Von welchem Punkt zu welchem Punkt hat dér Engel gemessen, der mit Johannes geredet hat ?
- - -
Wir haben in der Offenbarung eigentlich noch keine Beschreibung der neuen Schöpfung. Wir haben schon ein paar Andeutungen, in welchem Zustand wir in der neuen Schöpfung sein werden. Es wird kein Leid mehr sein , die Tränen werden abgewischt. Niemand wird der alten Schöpfung nachtrauern, aber ich glaube nicht, daß wir aus den Beschreibungen der Stadt Jerusalem in der Offenbarung erkennen können , wie sie aussieht.

Keine Frage, dass die Offenbarung - wörtlich genommen - das menschliche Vorstellungsvermögen stark in Anspruch nimmt. Die heute üblichen Bildungsinhalte lassen z.B. die Ausmaße des neuen Jerusalems absurd erscheinen, obwohl das Weltall den Kosmologen zufolge unendlich groß ist. Aber die Bezeichnung der Schrift als Offenbarung wäre nicht gerechtfertigt, wenn - wie behauptet - das meiste symbolisch zu verstehen ist. Wenn Symbole verwendet werden, wie z.B. die sieben Siegel, ist deren Bedeutung im allgemeinen erklärt.

Dass der Messstab, das goldene Rohr, mit dem die Stad und die Mauer gemessen wurden, erwähnt wird, dient wohl der nachdrücklichen Bestätigung, dass hier eine reale Stadt gemeint ist. Dass Johannes den gesamten Messvorgang verfolgt hat, ist nicht anzunehmen, d.h. die Maße wurden Johannes genannt.

Übrigens wird Größe und Macht Gottes von den Religionen einschließlich Christenheit nicht erkannt. Eigentlich müsste bereits die Existenz des Lebens für Staunen sorgen (dass dieser Effekt nicht eintritt, dafür sorgen die “Naturwissenschaften”).

Nur wenige Menschen kennen das Gottesbild der Bibel. Wir wissen z.B. von den dramatischen Folgen der zwei Weltkriege, durch die um die siebzig Millionen Menschen ihr Leben verloren. Die Völker nochmal zu solchen Kriegen zu bewegen, ist kaum vorstellbar. Und doch soll es den Vorhersagen zufolge zu zwei Schwerstkriegen kommen, durch die mindestens die Hälfte der Menschen getötet wird. Was aber viele am göttlichen Ursprung der Offenbarung zweifeln lässt, ist der Umstand, dass dieser Schrift zufolge diese Kriege von Gott selbst ausgelöst werden. Die Gesellschaft dazu bereitet, hat allerdings der Mensch selbst.

ThomasWeritz hat geschrieben:Und wenn du einen Unterschied machst , zwischen dem Volk , das innerhalb Jerusalems lebt und dem Volk das außerhalb lebt. Bist du dann nicht auf dem gleichen Weg, wie die Zeugen Jehovas ? Alle sind unsterblich, aber die außerhalb leben , können krank werden ?
Solch ein Eindruck wird erweckt, wenn man die Stadt als physische Realität in der Zukunft sieht.
Ich sehe diese Stadt im hier und jetzt und imaginär. Sie ist nicht wirklich vorhanden. Da sind aber noch Menschen die vom lebendigen Wasser kosten sollen und geheilt werden sollen. Insofern sie überhaupt verstehen, daß sie in Gottes Augen krank sind.
- - -

Wie bereits in dem in Kürze beginnenden Tausendjährigen Reich wird es auch in der künftigen Welt Regierende und Regierte geben. Mit den in Offenbarung 22,3 erwähnten Knechten, die in der unmittelbaren Umgebung Gottes leben, sind meines Erachtens die an der ersten Auferstehung Teilhabenden gemeint. Die weitaus größere Zahl an Personen, die die neue, im Vergleich zur jetzigen weitaus größere Erde bevölkern, sind die, die es in der Rechtsprechung (Offenbarung 20,11-15) geschafft haben. Diese sind zwar nicht mehr vom Tode bedroht, doch erkranken können diese nach der Schrift dennoch. Jedenfalls bedürfen diese der Heilung.
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Re: Ist das Tote Meer auf der neuen Erde?

Beitragvon Sascha » 1. Januar 2019 16:26

Fiel mir nachträglich noch ein und dachte ich poste es trotzdem mal noch, da es genau das Thema betrifft :-) :

The Greatest Mystery of Bible Prophecy: The Eternal State
https://archive.fo/43tVR

Google Übersetzung:
https://archive.fo/InThR

Edit: Diese Seite hier:
https://archive.fo/XyP7b

:heart: -+
Sascha
 
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