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Ist das Tote Meer auf der neuen Erde?

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Re: Ist das Tote Meer auf der neuen Erde?

Beitragvon Jo2 » 30. Januar 2018 00:53

Hallo lütt-matten, :-)
lütt-matten hat geschrieben:
Jo2 hat geschrieben:Hat Gott sich verschätzt als Er sagte: „Siehe alles ist sehr gut geworden“?

Hallo Jo,
ich tendiere immer mehr zu der Annahme, dass dieser Satz noch ein Blick in die Zukunft ist.


Der Satz wurde wie du schon geschrieben hast, am Ende des 6-ten Tages geschrieben und er betraf aber die Dinge welche Gott bis zu dieser Aussage (bis zum 6.Tag) getan hatte.Es steht geschrieben:
1. Mose 1, 31 (Schlachter 2000):Und Gott sah alles, was er gemacht hatte; und siehe, es war sehr gut. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag.
Hier werden die Dinge die schon von Gott erschaffen worden sind an gesprochen und nicht die zukünftige…
lütt-matten hat geschrieben:Man sagt heute zwar 2018 Jahre nach Christi, doch im Grunde sind wir noch gar nicht über den 6. Schöpfungstag hinaus, denn wir sind ja noch nicht in den 7. Tag eingegangen. Wie es denn heißt ..

Einverstanden.
lütt-matten hat geschrieben:Jeder, der ersten 6 Schöpfungstage, endet mit "und es wurde Abend und es wurde Morgen", doch nicht der 7. Tag, denn der 7. Tag hat kein Ende. In Ihm ruht Gott.

Nochmals einverstanden.
lütt-matten hat geschrieben:Ebenso hat er keine Nacht, da es nicht heißt: "Und es wurde Abend ..."
Offenbarung 22, 5 (Schlachter 2000):Und es wird dort keine Nacht mehr geben, und sie bedürfen nicht eines Leuchters, noch des Lichtes der Sonne, denn Gott, der Herr, erleuchtet sie; und sie werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Der 7. Schöpfungstag hat kein Abend und keine Nacht „erlebt“, weil er noch nicht vorbei ist. Es besteht kein Zusammenhang mit Offenb 22,5.

Dort wird eine Symbolische Stadt beschrieben. Diese „Stadt“ braucht kein Licht weil sie in der Nähe Gottes weilt.Diese wunderbare Stadt „ist“ die „Braut“ Jesu:
Offenbarung 21, 2 (Schlachter 2000):Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabsteigen, zubereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut


Grüße
Jo
"Und es wird geschehen, ein jeder, der den Namen Jahwes anrufen wird, wird errettet werden" Joel 3,5
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Re: Ist das Tote Meer auf der neuen Erde?

Beitragvon Ellipirelli » 30. Januar 2018 07:40

Hallo lütt-matten
lütt-matten hat geschrieben:
Er wird am Ende des 6. Tages gesprochen. Man sagt heute zwar 2018 Jahre nach Christi, doch im Grunde sind wir noch gar nicht über den 6. Schöpfungstag hinaus, denn wir sind ja noch nicht in den 7. Tag eingegangen. Wie es denn heißt .
Jeder, der ersten 6 Schöpfungstage, endet mit "und es wurde Abend und es wurde Morgen", doch nicht der 7. Tag, denn der 7. Tag hat kein Ende. In Ihm ruht Gott. Ebenso hat er keine Nacht, da es nicht heißt: "Und es wurde Abend ..."
[bquote=Offenbarung 22, 5;Schlachter 2000]Und es wird dort keine Nacht mehr geben, und sie bedürfen nicht eines Leuchters, noch des Lichtes der Sonne, denn Gott, der Herr, erleuchtet sie; und sie werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit.[/bquote


Grundsätzlich gibt es irdische und himmlische Verheißungen. Dann das oberste Gesetz: Wenn du sündigst, muss du sterben. Das heißt natürlich auch: Wenn du nicht sündigst, muss du nicht sterben, du bleibst in der Gemeinschaft Gottes.
Adam und Eva lebten zunächst, bevor sie sündigten, im 7.Tag. Sie wurden am 6. Tag geschaffen und am siebten, hatten sie eine innige Gemeinschaft mit Gott. Sie starben nicht am 6.Tag.
In der Schöpfungsgeschichte wird nicht mehr der 7.Tag mit "Tag und Nacht" abgeschlossen, weil die Ruhe Gottes für Adam und Eva für immer vorhanden war, nicht nur für einen Tag. Sie verwarfen aber Gottes Ruhe, als sie sündigten.
Im geistlichen Sinne bleibt aber diese Ruhe, in der wir jetzt schon "im Geiste" eingehen können, bestehen. Das war auch während der Wüstenwanderung so..
Gott sagte ja, so heißt es im Hebräerbrief: "Sie wollten nicht in meine Ruhe eingehen". Sie sündigten und kamen nicht in die Ruhe Gottes. Wir sollen es ihnen nicht gleich machen, das heißt für uns auch, wenn wir sündigen, können wir nicht in die Ruhe Gottes kommen und wenn wir sie hatten, auch wieder verlieren. (Sie blieben nicht in der Ruhe Gottes, Hebräer 3, Hebräer 4,
Das Gesetz bleibt. Der Mensch stirbt, im Geist und im Fleisch, wenn er sündigt. Im Geist, im Glauben, können wir wieder zur Ruhe kommen (Hebräer 3 und 4), aber nicht wenn wir sündigen.

Wir sind leider noch nicht vollständig dort, wo Adam und Eva vor dem Sündenfall waren. Das eingehen in die vollkommene Ruhe (Sabbatruhe), so wie am 7.Tag, für Adam und Eva, werden wir erst haben, wenn wir mit einem neuen Leib in das himmlische Reich Gottes eingegangen sind. Diese Zusage haben wir, sie wird im Hebräerbrief gut beschrieben. Eine endgültige Sabbatruhe steht noch aus.
Wir gehen in das himmlische Jerusalem ein (himmlische Kanaan), das heißt, zurück in den Garten Eden, so wie es am 7.Tag war.
Es ist wichtig, dass wir irdische und himmlische Verheißungen auseinander halten.
Auch im AT gab es irdische und himmlische Verheißungen. Leider wird hier oft einiges durcheinander gewürfelt.
Offenbarung 22,5, sagt uns, dass wir keine Nacht mehr haben werden...ja,warum auch.?
Tag und Nacht geben uns ein Empfinden für die Zeit, in der wir gegenwärtig eingebettet sind.
Diese "Zeitgefühle" werden wir nicht mehr haben. Ebenso können wir nicht mehr altern und körperliche Schmerzen empfinden.

LG
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Re: Ist das Tote Meer auf der neuen Erde?

Beitragvon ThomasWeritz » 30. Januar 2018 12:32

Hallo zusammen,

Regula Falsi schreibt:
Johannes sah eine Welt auf völlig anderer physikalischer Grundlage. Diese zu beschreiben, war für ihn nicht einfach. Die Größe des neuen Jerusalems steht gewiss in einem vernünftigen Verhältnis zur Größe der neuen Erde, auf der ja erheblich mehr Menschen wohnen werden als auf der jetzigen kleinen vergänglichen Erde. Das alles zeigt übrigens, dass der jetzige Kosmos von vornherein nicht auf langen Bestand konzipiert war.

Für mich ist das immer noch fraglich, ob Johannes da eine neue Schöpfung sieht mit einer anderen physikalischen Grundlage oder eine Stadt, die symbolisch für diejenigen Menschen steht, die Gott erwählt hat, um auf einer neuen Erde zu leben.

Wie mißt du beispielsweise die Höhe der Stadt ? 12000 Stadien , das 2200 km. Johannes hat gesehen, wie die Stadt mit einem goldenen Rohr gemesssen wurde. Von welchem Punkt zu welchem Punkt hat dér Engel gemessen, der mit Johannes geredet hat ?
Regula Falsi:
Trotz den Unterschieden zur jetzige Erde sind doch viele Ähnlichkeiten zu erkennen. Selbstverständlich müssen die Völker regiert werden, die Könige brauchen Verwaltungspersonal. Wie Offenbarung 21,24.26 zeigt, werden auch Steuern erhoben.
Offenbarung 21,24.26 (Luther):
Und die Völker werden wandeln in ihrem Licht; und die Könige auf Erden werden ihre Herrlichkeit in sie bringen.
Und man wird die Pracht und den Reichtum der Völker in sie bringen.

Offenbarung 22,3-5 lässt die Unterschiede zwischen den Bewohnern Jerusalems und den übrigen Menschen erkennen. Die Völker stammen im Gegensatz zu den Knechten in Gottes Nähe nicht aus der ersten Auferstehung. Diese sind zwar auch unsterblich, jedoch können sie erkranken (Offenbarung 22,2).

Regula , seit wann existiert die Stadt ? Sie existiert , seit der Herr Jesus Christus die Grundlagen geschaffen hat. Diese Stadt ist unsere Mutter , heißt es. Galater 4, 26-28 Wir sind also schon Bewohner dieser Stadt.
Gläubige Menschen, auch Könige haben ihre Reichtümer zur Verfügung gestellt und wandeln in ihrem Licht.
Matthäus 4, 16 (Schlachter 2000):das Volk, das in der Finsternis wohnte, hat ein großes Licht gesehen, und denen, die im Land des Todesschattens wohnten, ist ein Licht aufgegangen«. [i] 


Seit wann existiert der Strom lebendigen Wassers ? Seitdem Gott ihn zum Fest der Erstlinge ausgegossen hat und das ist Pfingsten.
Die Völker, welche davon umsonst nehmen sollen, die leben schon seit der Ausgießung des Heiligen Geistes , kommen in den Genuss des Baumes des Lebens und werden durch seine Blätter geheilt.

Wir haben in der Offenbarung eigentlich noch keine Beschreibung der neuen Schöpfung. Wir haben schon ein paar Andeutungen, in welchem Zustand wir in der neuen Schöpfung sein werden. Es wird kein Leid mehr sein , die Tränen werden abgewischt. Niemand wird der alten Schöpfung nachtrauern, aber ich glaube nicht, daß wir aus den Beschreibungen der Stadt Jerusalem in der Offenbarung erkennen können , wie sie aussieht.

Und wenn du einen Unterschied machst , zwischen dem Volk , das innerhalb Jerusalems lebt und dem Volk das außerhalb lebt. Bist du dann nicht auf dem gleichen Weg, wie die Zeugen Jehovas ? Alle sind unsterblich, aber die außerhalb leben , können krank werden ?
Solch ein Eindruck wird erweckt, wenn man die Stadt als physische Realität in der Zukunft sieht.
Ich sehe diese Stadt im hier und jetzt und imaginär. Sie ist nicht wirklich vorhanden. Da sind aber noch Menschen die vom lebendigen Wasser kosten sollen und geheilt werden sollen. Insofern sie überhaupt verstehen, daß sie in Gottes Augen krank sind.
Offenbarung 22, 17 (Schlachter 2000):Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen da dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst!


Liebe Grüsse Thomas
1 Kor 13, 2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.
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Re: Ist das Tote Meer auf der neuen Erde?

Beitragvon lütt-matten » 30. Januar 2018 16:42

Hallo Jo,
Jo2 hat geschrieben:Der Satz wurde wie du schon geschrieben hast, am Ende des 6-ten Tages geschrieben und er betraf aber die Dinge welche Gott bis zu dieser Aussage (bis zum 6.Tag) getan hatte.Es steht geschrieben:
1. Mose 1, 31 (Schlachter 2000):Und Gott sah alles, was er gemacht hatte; und siehe, es war sehr gut. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag.
Hier werden die Dinge die schon von Gott erschaffen worden sind an gesprochen und nicht die zukünftige…
Beim ersten Punkt bin ich ganz bei dir.
Hebräer 4, 3-5 (Schlachter 2000):Denn wir, die wir gläubig geworden sind, gehen in die Ruhe ein, wie er gesagt hat: »Daß ich schwor in meinem Zorn: Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen«. Und doch waren die Werke seit Grundlegung der Welt beendigt; denn er hat an einer Stelle von dem siebten [Tag] so gesprochen: »Und Gott ruhte am siebten Tag von allen seinen Werken«, und an dieser Stelle wiederum: »Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen!«
Seit Grundlegung der Welt waren die Werke beendet. Zum weiten Punkt verstehe ich die Aussage so, dass wir noch nicht in den 7. Tag eingegangen sind und der 6. Tag somit noch andauert. Genauso, wie der 7. Tag schon besteht, wir aber noch nicht eingegangen sind, so besteht auch die Beurteilung des 6. Tages bereits, obgleich wir ihrer Verwirklichung in Christus noch entgegen sehen. So würde ich die Verse verstehen.

Gottes Segen! :)
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Re: Ist das Tote Meer auf der neuen Erde?

Beitragvon lütt-matten » 30. Januar 2018 16:50

Ellipirelli hat geschrieben:Wir sind leider noch nicht vollständig dort, wo Adam und Eva vor dem Sündenfall waren. Das eingehen in die vollkommene Ruhe (Sabbatruhe), so wie am 7.Tag, für Adam und Eva, werden wir erst haben, wenn wir mit einem neuen Leib in das himmlische Reich Gottes eingegangen sind.
Hallo Elli,
Du hast einen sehr interessanten Blick auf Adam & Eva gegeben. Könntest du kurz erklären, wann beide in den 7. Tag eingingen. So habe ich die Sache noch nie gehört.

Gottes Segen! :)
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Re: Ist das Tote Meer auf der neuen Erde?

Beitragvon Ellipirelli » 30. Januar 2018 19:26

lütt-matten hat geschrieben:
Ellipirelli hat geschrieben:Wir sind leider noch nicht vollständig dort, wo Adam und Eva vor dem Sündenfall waren. Das eingehen in die vollkommene Ruhe (Sabbatruhe), so wie am 7.Tag, für Adam und Eva, werden wir erst haben, wenn wir mit einem neuen Leib in das himmlische Reich Gottes eingegangen sind.
Hallo Elli,
Du hast einen sehr interessanten Blick auf Adam & Eva gegeben. Könntest du kurz erklären, wann beide in den 7. Tag eingingen. So habe ich die Sache noch nie gehört.
:)

Am 6.Tag wurden Adam und Eva geschaffen. Der folgende Tag war der siebente.

1. Mose 2, 2-3 (Schlachter 2000):Und Gott hatte am siebten Tag sein Werk vollendet, das er gemacht hatte; und er ruhte am siebten Tag von seinem ganzen Werk, das er gemacht hatte. Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn, denn an ihm ruhte er von seinem ganzen Werk, das Gott schuf, als er es machte.

Die Schöpfung wurde mit dem siebten Tag vollendet, das heißt, der Segen des siebten Tages, gehört mit zur Schöpfung. Wen segnet Gott..? Gott segnet nicht nur einen Tag, er segnet alles, was zur Schöpfung dazugehört.
Der Garten Eden war der Ort, an dem Gott und die Menschen in vollkommener Gemeinschaft miteinander lebten. Es gab dort keine Sünde, kein Leid und keinen Tod.Ohne Scham und Ängste konnten sie direkt mit ihren persönlichen Schöpfer sprechen.
Eine vollkommene Sabbatruhe, die uns noch verheißen wird, ist mit diesem Garten Eden vergleichbar. Ich sehe starke Parallelen.
Unser Gott muss nicht ruhen, wie wir uns das vorstellen. Ich denke eher, dass es um eine Freude geht, ähnlich der Freude einer Mutter, die ihren Säugling das erste Mal sieht. Sie empfindet Freude über jeden Finger, Arme , Beine Haare, Augen....soviel. Die Ruhe nach der Geburt ist wichtig, die Freude aber überwiegt in der Ruhe...Unser Schöpfer muss nicht körperlich ruhen, er ruht, um die Freude an der Schöpfung zu genießen. Natürlich segnet er diesen speziellen Tag, einschließlich seiner Geschöpfe. Wir feiern unseren Geburtstag. Es ist nur ein Bild, ein Hilfsmittel, das ich gerade habe.

Mit dem Sündenfall, ging natürlich der Segen des siebenten Tages, so wie er im Paradies war, verloren. Der Mensch musste erst erlöst werden.

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Re: Ist das Tote Meer auf der neuen Erde?

Beitragvon Bert80 » 30. Januar 2018 19:53

Hallo.

Die Bibel sagt, dass Gott in 6 Tagen die Welt und alles, was darin ist, erschaffen hat. Nichts spricht dagegen, dass es sich dabei um Tage wie heute mit 24 Stunden gehandelt hat. Und nirgendwo steht geschrieben, dass der Begriff "Tag" eine symbolische Bedeutung hat, etwa 7000 Jahre oder gar 49 000 Jahre, wie es mal im Paradiesbuch aus den 1950er/1960er Jahren stand.

Gott hat am Anfang und nach Beendigung der Schöpfung den 7. Tag als §dhabath" geheiligt. Das bedeutet: Er gehört Gott und soll dazu benutzt werden, besondere Beziehungen mit dem Schöpfer zu pflegen. Ich lese aber im AT immer wieder, wie Gottes Geschöpfe, also die Menschen, sich kaum um Gottes Willen gekümmert haben und diesen Tag für alles Mögliche verwendet haben., So auch für wilde Spekulationen, wie sie hier vorgetragen werden.

Lasst uns immer daran denken, dass die Offenbarung wg. der mit lesenden römischen Polizei in Bildersprache geschrieben wurde. Und in Begriffen, die die Menschen vor 2000 Jahren verstanden. Eine Stadt von 2 200 km Länge, Breite und Höhe brächte allein durch ihr Gewicht unsere Erdkugel schon aus ihrer Bahn. Und natürlich gibt es auf der Neuen Erde Tag und Nacht, nur nicht in der Stadt Gottes selbst, wo Gott das Licht ist. Und natürlich wird sie nur von Erlösten bewohnt. Sünde und Sünder gibt es nicht mehr. Und der Strom des Lebens wird auch dort sein. Was aber das AT über die neue Erde schreibt, das muss man durch die Brille des AT sehen und kann es nicht unbedingt mit unseren heutigen physikalischen Erkenntnissen zur Deckung bringen. Doch über diese verfügten unsere Vorfahren nicht. Und so mussten die Propheten so schreiben, dass auch ihre Zeitgenossen etwas davon hatten.

Die Weltgeschichte lehrt mich, dass alle Berechnungen der Zukunft und der Ereignisse um die Wiederkunft Christi herum bisher ins Leere gelaufen sind. Viel besser wird es auch den Berechnungen nicht ergehen, die einige hier im Forum anstellen und propagieren.

L G v. Bert.
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Re: Ist das Tote Meer auf der neuen Erde?

Beitragvon lütt-matten » 30. Januar 2018 22:49

Ellipirelli hat geschrieben:Am 6.Tag wurden Adam und Eva geschaffen. Der folgende Tag war der siebente.
Hallo Elli,
der folgende Tag ist oder war der siebente?
1. Mose 2, 1-9 (Schlachter 2000):So wurden der Himmel und die Erde vollendet samt ihrem ganzen Heer. Und Gott hatte am siebten Tag sein Werk vollendet, das er gemacht hatte; und er ruhte am siebten Tag von seinem ganzen Werk, das er gemacht hatte. Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn, denn an ihm ruhte er von seinem ganzen Werk, das Gott schuf, als er es machte.
Dies ist die Geschichte des Himmels und der Erde, als sie geschaffen wurden, zu der Zeit, als Gott der Herr Erde und Himmel machte.
Es war aber noch kein Strauch des Feldes gewachsen auf der Erde, noch irgend ein Kraut auf dem Feld; denn Gott der Herr hatte es noch nicht regnen lassen auf der Erde, und es war kein Mensch da, um das Land zu bebauen. Aber ein Dunst stieg beständig von der Erde auf und bewässerte die ganze Fläche des Erdbodens.
Da bildete Gott der Herr den Menschen, Staub von der Erde, und blies den Odem des Lebens in seine Nase, und so wurde der Mensch eine lebendige Seele.
Und Gott der Herr pflanzte einen Garten in Eden, im Osten, und setzte den Menschen dorthin, den er gemacht hatte.
 Und Gott der Herr ließ allerlei Bäume aus der Erde hervorsprießen, lieblich anzusehen und gut zur Nahrung, und auch den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.
Wir sind uns einig, dass Gott Adam am 6. Tag schuf. Ich würde deshalb die obige Erzählung auch auf den 6. Tag datieren. Der Garten Eden würde so also auch am 6. Tag gepflanzt worden sein. Man kann ja im Sinn behalten, dass die ganze Schöpfung der Sterblichkeit unterworfen wurde, aber auf Hoffnung hin. Der Tod kam aber erst durch Adam in die Welt. Aus meiner Sicht ebenfalls am 6. Tag, in dem wir uns heute auch noch befinden. Am Ende des 6. Tages, wenn Christus alles wiederhergestellt hat, dann wird das Lob des 6. Tages erklingen, wie es geschrieben steht. Soweit mein aktueller Stand.

Gottes Segen! :)
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Re: Ist das Tote Meer auf der neuen Erde?

Beitragvon Jo2 » 31. Januar 2018 02:01

Hallo Lütt,
lütt-matten hat geschrieben:Zum weiten Punkt verstehe ich die Aussage so, dass wir noch nicht in den 7. Tag eingegangen sind und der 6. Tag somit noch andauert.

Der 6. Tag ist definitiv Geschichte. Am ENDE jedes Tages steht geschrieben:“ Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der xx Tag“. Der 6.Tag hat den gleichen „Lebenszyklus“ wie jeder anderer Tag zuvor „erlebt“. Der 6.Tag ist vorbei. Zeitlich gesehen, ist zur Zeit der 7.Tag „am Laufen“.
lütt-matten hat geschrieben:Genauso, wie der 7. Tag schon besteht, wir aber noch nicht eingegangen sind,

Ja, der 7.Tag besteht immer noch, jeder kann aber „hinein gehen“ wenn er Glauben ausübt. Was sagte Paulus?
Hebräer 4, 3 (Schlachter 2000):Denn wir, die wir gläubig geworden sind, gehen in die Ruhe ein, wie er gesagt hat: »Daß ich schwor in meinem Zorn: Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen«. Und doch waren die Werke seit Grundlegung der Welt beendigt; 

Hebräer 4, 11 (Schlachter 2000):So wollen wir denn eifrig bestrebt sein, in jene Ruhe einzugehen, damit nicht jemand als ein gleiches Beispiel des Unglaubens zu Fall kommt.

Zusätzlich wird derjenige von seinen eigenen Werken auch ruhen und stattdessen Gottes Werke tun.
Hebräer 4, 10 (Schlachter 2000):denn wer in seine Ruhe eingegangen ist, der ruht auch selbst von seinen Werken, gleichwie Gott von den seinen. 

Und hier nochmals der Grund wieso andere angefangen von Adam und Eva, nicht in Gottes Ruhe eingehen dürften:
Hebräer 4, 6 (Schlachter 2000):Da nun noch vorbehalten bleibt, daß etliche in sie eingehen sollen, und die, welchen zuerst die Heilsbotschaft verkündigt worden ist, wegen ihres Unglaubens [c] nicht eingegangen sind, 


Gruß
Jo
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Re: Ist das Tote Meer auf der neuen Erde?

Beitragvon Ellipirelli » 31. Januar 2018 07:43

Guten Morgen lütt-matten

Sie Schöpfungsgeschichte wird in keiner Symbolsprache geschrieben. Für mich ganz klar, immer ein Tag, mit Abend und Morgen.
Der Ruhetag bezieht sich auf die sieben Tage Woche. Gott sagt es selbst:
2. Mose 20, 11 (Schlachter 2000):Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darin ist, und er ruhte am siebten Tag; darum hat der Herr den Sabbattag gesegnet und geheiligt.

Adam und Eva können nicht an einem Tag geschaffen worden sein, und dann, am gleichen Tag wieder sterben. Wohl kaum, hätte dann der Schöpfer sagen können: "Siehe, alles ist gut".

Beide hatten eine innige Gemeinschaft mit Gott. Genau diese Gemeinschaft wird uns wieder verheißen. Sie wird als das himmlische Jerusalem, das himmlische Kanaan und der vollkommene Sabbat bezeichnet.
Wir leben noch nicht vollständig in dieser Gemeinschaft.
Aber auch hier, geistlich gesehen, sind wir schon in der Gemeinschaft Gottes ( siebter Tag), aber noch nicht im Fleisch. Genauso wie wir, im Geist, bereits im Reich Gottes sind, so stehen wir schon, im Glauben ,vor dem Thron Gottes.
Im Fleisch, erst mit der Auferstehung, in einem neuen Leib.

Wir dürfen uns hier nicht mit dem sechsten und siebten Tag verzetteln.
Im Hebräerbrief geht es nur um die Ruhe im Glauben. Woran sollten die Israeliten Glauben...woran glauben wir.? Wo steht etwas vom sechsten und siebten Tag.? Es geht nur noch um den verheißenden Sabbat, im Himmel.
In Heb. 3 und 4 geht es nicht, um das wöchentliche Halten des Sabbat, wobei ich diesen, für gottgewollt sehe. Das vierte Gebot darf niemand durchstreichen.
(Wir kommen vom Thema ab)

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