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Ist das Tote Meer auf der neuen Erde?

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Re: Ist das Tote Meer auf der neuen Erde?

Beitragvon ThomasWeritz » 28. Januar 2018 14:03

Hallo Regula Falsi,

Regula, du meinst, die Propheten des AT haben das 1000 Jahre andauernde messianische Friedensreich gesehen und in der Offenbarung ist es die neue Schöpfung ?

So in etwas hatte ich das auch immer gesehen. Mich hat nur bei einem ähnlichen letzten Beitrag gewundert, warum die Hütte Gottes herabkommt , zu Menschen die noch Heilung brauchen und dazu aufgefordert werden, das Wasser des Lebens umsonst zu nehmen.Offenbarung 22, 2 Offenbarung 22, 17 In der neuen Schöpfung braucht doch niemand mehr Heilung ?

Was sind denn das überhaupt für Menschen und Völker, von denen in Offenbarung 21, 3Offenbarung 21, 24 die Rede ist ?

Da habe ich mir gedacht, daß die Hütte Gottes, wie das himmlische Jerusalem genannt wird zunächst einmal in die Umgebung des messianischen Friedensreiches herabkommt, also dem sogenannten 1000 jährigen Reich.
Ich glaube nicht, daß wir als Menschen auferstehen. Also werden wir geistiges Begleitpersonal für Menschen, die noch auf der Erde leben, so wie es die Engel auch tun. Lukas 20, 36

Die Stadt Jerusalem , von der in Off 21-22 die Rede ist, hat eine Größe von 2200 x 2200 km und eine Mauer von 70 m Höhe. Das ist keine Größe für die Millionen Bundesgenossen Gottes, die darin zu finden sein werden. Das sind ja diese 12000 x12000 Stadien bzw. 144 Ellen für die Mauer.
Also kann ich darin eigentlich nur eine Symbolik erkennen. 12 ist die Zahl der Erwählung. 12 Stämme Israels , 12 Apostel , die Stämme werden auf den Perlentoren erwähnt, die Apostel auf den Grundsteinen der Mauer. Das gibt Aufschluß darüber, wie Menschen in diese Stadt gekommen sind und wer sie beschützt hat. Die Perle ist für mich ein Symbol der Gnade und bei der Mauer denke ich an die Lehre und alles , was die Bundesgenossen Gottes von der häßlichen Außenwelt bewahrt .

Der Strom lebendigen Wassers, der aus dieser Stadt strömt , ist das Wasser des Lebens, also der Heilige Geist , der lebendig macht.

Ich habe mich übrigens etwas gebildet und Frage nachgegangen, wie Meerwasser salzig wird. Erstaunlicherweise wird es durch Süßwasser salzig. Süßwasser trägt Mineralien in das Meer. Aus dem Meer steigt durch Verdunstung nur entmineralisiertes Wasser auf . Die Mineralien der Zuflüße bleiben drin. Die werden nur von der Flora und Fauna des Meeres verbraucht und irgendwann stellt sich ein Gleichgewicht ein.
Das Tote Meer hat einen Salzgehalt von 28 Prozent. Im Vergleich dazu das normale Meer hat 3,5 Prozent Salzgehalt.
Wenn man das Tote Meer entsalzen wollte , müßte man einen Abfluß zum Mittelmeer schaffen.
Naja , für Gott ist das ein Kinderspiel .

Liebe Grüsse Thomas
1 Kor 13, 2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.
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Re: Ist das Tote Meer auf der neuen Erde?

Beitragvon Erich » 29. Januar 2018 09:23

Hallo!

Zur Zeit leben wir in einer vergänglichen Welt.
Himmel, Erde, Meer, Sonne, Mond und Sterne vergehen.
In dieser Welt müssen wir alle sterben.

Wir kommen in eine unvergängliche Welt.
Es gibt hier keine Sonne, Mond und Meer.
In dieser Welt gibt es keinen Tod mehr.

Und: Die Vergänglichkeit wird die Unvergänglichkeit nicht erben.

LG! Erich
Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
(Johannes 3, 16)
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Re: Ist das Tote Meer auf der neuen Erde?

Beitragvon Jo2 » 29. Januar 2018 11:44

lütt-matten hat geschrieben:Ich habe mal eine Frage. Gibt es das "Tote Meer" auch auf der neuen Erde?

Ja, das "Tote Meer" wird es (immer noch) auf der „neuen Erde“ geben.
lütt-matten hat geschrieben:Bei Hesekiel wird aber auch angegeben wohin der Fluss fließt. Er fließt in das Tote Meer, welches danach wieder gesund wird.[…] Deshalb meine Frage. Wird das Tote Meer auf der neuen Erde gesund? Oder wie ist das zu verstehen?

Die Bibel wurde weder für die Berge noch für das Meer, sondern ausschließlich für die Menschen geschrieben. Es ist keine Glaubens erweiternde Information für uns Menschen, wenn wir näheres über die Zukunft des toten Meeres erfahren würden.Gott sagte über sich:
Jeremia 2, 13 (Schlachter 2000):Denn mein Volk hat eine zweifache Sünde begangen: Mich, die Quelle des lebendigen Wassers, haben sie verlassen, um sich Zisternen zu graben, löchrige Zisternen, die kein Wasser halten!
Die Vorkehrungen Gottes zur Heiligung der Menschheit, werden mit Wasser verglichen. Jeder der von diesem Wasser trinkt, oder in diesen Wasser „schwimmt“, wird lebendig.

Die Auswirkungen dieses „Wassers“ sind so stark, so das ein 100%-ig totes Meer, durch den Kontakt mit dem Lebens gebenden „Wasser“ wieder lebendig wird.

Kurz gesagt: Es geht in Hesekiel um Menschen und nicht um das Tote Meer. Ob das Tote Meer in der „neuen Erde“ noch da sein wird oder ob es mehr oder weniger salziger wird, ist es völlig „wurscht“ :-)

Gruß
Jo
"Und es wird geschehen, ein jeder, der den Namen Jahwes anrufen wird, wird errettet werden" Joel 3,5
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Re: Ist das Tote Meer auf der neuen Erde?

Beitragvon Regula Falsi » 29. Januar 2018 12:51

Erich hat geschrieben:- - -
In dieser Welt müssen wir alle sterben.
- - -

Nein, nicht alle, ein paar Ausnahmen gibt es: 1. Korinther 15,51-52
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Re: Ist das Tote Meer auf der neuen Erde?

Beitragvon ThomasWeritz » 29. Januar 2018 13:05

Hallo Erich ,

lange nichts von dir gehört.

Du knüpfst an folgende Worte an:
Offenbarung 21, 3-4 (Schlachter 2000):Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen; und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott.Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.

Das ist ein schönes Bild, daß uns der Johannes da vor Augen stellt. Nach all den schlimmen Ereignissen, die ihm in den vergangenen Kapiteln vor Augen waren, ein Ausblick in eine schöne Zukunft.
Offenbarung 21, 5-7 (Schlachter 2000):Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er sprach zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiß! Und er sprach zu mir: Es ist geschehen! Ich bin das A und das O [a], der Anfang und das Ende. Ich will dem Dürstenden geben aus dem Quell des Wassers des Lebens umsonst! Wer überwindet, der wird alles erben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein. 

Johannes schaut in die Zukunft der Gemeinde. Der Dürstende bekommt von dem Quell lebendigen Wassers und der Überwinder wird alles erben. Vom Quell des ewigen Lebens haben wir schon gekostet, aber das Erbe sehen wir noch nicht.

Dann zeigt einer der Engel , der die Schalengerichte ausgegossen hatte, eine Stadt, die auch Braut genannt wird, das himmlische oder heilige Jerusalem.
Sie hat Elemente, die auf eine Stadt zutreffen, sie hat eine Mauer, die abgrenzt und Tore, die auswählen, wer in die Stadt reindarf und wer nicht.
Ein lebenspendender Fluß fließt dort und Bäume stehen am Ufer , deren Früchte jeden Monat wachsen und deren Blätter Heilung bringen.
Die Straße der Stadt ist aus durchscheinendem Gold und die Mauern aus wertvollen Kristallen.
Da sind zwar alle Kennzeichen einer Stadt, so wie Johannes es kannte.

Und doch hat die Stadt etwas Unwirkliches.

Macht es Sinn ein Tor herzustellen, das aus einzigen Perle gestaltet ist ? Ist das nicht vielmehr ein Symbol ? Und die Straße aus durchscheinendem Gold. Geht es bei dem Gold nicht im übertragenden Sinne, um den durchläuterten Glauben, der Menschen in diese Stadt geführt hat ?
1. Petrus 1, 6-9 (Schlachter 2000):Dann werdet ihr euch jubelnd freuen, die ihr jetzt eine kurze Zeit, wenn es sein muß, traurig seid in mancherlei Anfechtungen [d], damit die Bewährung eures Glaubens (der viel kostbarer ist als das vergängliche Gold, das doch durchs Feuer erprobt wird) Lob, Ehre und Herrlichkeit zur Folge habe bei der Offenbarung Jesu Christi. Ihn liebt ihr, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt; an ihn glaubt ihr, obgleich ihr ihn jetzt nicht seht, und über ihn werdet ihr euch jubelnd freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude, wenn ihr das Endziel eures Glaubens davontragt, die Errettung der Seelen! [e]

Desgleichen könnte man sich Gedanken über die Kristalle machen, die der Stadt etwas Unwirkliches geben. Kristalle reflektieren das Licht der Sonne, welche mit der Herrlichkeit Gottes verglichen wird.
Auch die Höhenmasse weichen irgendwie von der Normalität ab. Die Stadt ist nämlich kubisch, oder aber sie liegt auf der stattlichen Höhe von 12000 Stadien, also 2200 km .

Die Stadt hat als Lebensader den Strom lebendigen Wassers , das ist in diesem Fall der Heilige Geist. Durch ihn erfahren wir Heilung und die Früchte erinnern mich an den Baum des Lebens.

Welche Stadt haben wir da also vor uns ? Die Stadt , in der wir leben. Das himmlische Jerusalem, die Stadt , in der wir geboren sind !

Jetzt habe ich viel über Jerusalem geredet, aber noch nicht, ob in der zukünftigen Welt das Tote Meer gesund wird. Aber ungeachtet dessen, ob es gesund wird.
Der geistige Sinn dieser Worte Hesekiels sollte beim Lesen der Offenbarung auch klarer werden.

Demzufolge sollen wir mithelfen, daß Ströme lebendigen Wassers fließen und das Tote Meer gesundet. Ich denke, so hat es Jo2 auch gemeint.
Johannes 7, 38 (Schlachter 2000):Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen. 

Liebe Grüsse Thomas
Zuletzt geändert von ThomasWeritz am 29. Januar 2018 13:26, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Ist das Tote Meer auf der neuen Erde?

Beitragvon Regula Falsi » 29. Januar 2018 13:16

Jo2 hat geschrieben:
lütt-matten hat geschrieben:Ich habe mal eine Frage. Gibt es das "Tote Meer" auch auf der neuen Erde?

Ja, das "Tote Meer" wird es (immer noch) auf der „neuen Erde“ geben.
- - -
Ob das Tote Meer in der „neuen Erde“ noch da sein wird oder ob es mehr oder weniger salziger wird, ist es völlig „wurscht“ :-)
- - -

Bevor der zur Erde zurückkehrende Messias die politische Macht über die verbliebenen Menschen übernimmt, stellt Er zunächst den vorflutlichen Zustande der Erde in gewissem Umfang wieder her. Das heißt, die Falten der Erde (Himalaja, Alpen und andere Faltengebirge) werden geglättet. Die Folgen: der Meeresspiegel steigt um mehre Meter an, viele Inseln verschwinden (vgl. Offenbarung 16,20). Natürlich gibt es danach das Tote Meer nicht mehr. Die rund-erneuerte Erde braucht übrigens gerade mal noch für die Dauer von zehn Menschenleben halten, danach wird der Sarg Erde verbrannt. Dann erst gibt es den neuen Kosmos mit einer viel größeren Erde - natürlich auf einer völlig anderen physikalischen Grundlage. Denn im Gegensatz zum jetzigen vergänglichen Kosmos ist die Materie des künftigen von ewigem Bestand.

Dass Deine Gemeinschaft das nicht der Schrift entsprechend sieht, liegt an der heute üblichen naturalistischen Weltsicht, gegenüber der auch die Leitung Deiner Gemeinschaft nicht die nötige Distanz zeigt...
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Re: Ist das Tote Meer auf der neuen Erde?

Beitragvon Regula Falsi » 29. Januar 2018 19:53

ThomasWeritz hat geschrieben:- - -
Die Straße der Stadt ist aus durchscheinendem Gold und die Mauern aus wertvollen Kristallen.
Da sind zwar alle Kennzeichen einer Stadt, so wie Johannes es kannte.

Und doch hat die Stadt etwas Unwirkliches.

Macht es Sinn ein Tor herzustellen, das aus einzigen Perle gestaltet ist ? Ist das nicht vielmehr ein Symbol ? Und die Straße aus durchscheinendem Gold. Geht es bei dem Gold nicht im übertragenden Sinne, um den durchläuterten Glauben, der Menschen in diese Stadt geführt hat ?
- - -
Desgleichen könnte man sich Gedanken über die Kristalle machen, die der Stadt etwas Unwirkliches geben. Kristalle reflektieren das Licht der Sonne, welche mit der Herrlichkeit Gottes verglichen wird.
Auch die Höhenmasse weichen irgendwie von der Normalität ab. Die Stadt ist nämlich kubisch, oder aber sie liegt auf der stattlichen Höhe von 12000 Stadien, also 2200 km .

Die Stadt hat als Lebensader den Strom lebendigen Wassers , das ist in diesem Fall der Heilige Geist. Durch ihn erfahren wir Heilung und die Früchte erinnern mich an den Baum des Lebens.
- - -

Johannes sah eine Welt auf völlig anderer physikalischer Grundlage. Diese zu beschreiben, war für ihn nicht einfach. Die Größe des neuen Jerusalems steht gewiss in einem vernünftigen Verhältnis zur Größe der neuen Erde, auf der ja erheblich mehr Menschen wohnen werden als auf der jetzigen kleinen vergänglichen Erde. Das alles zeigt übrigens, dass der jetzige Kosmos von vornherein nicht auf langen Bestand konzipiert war.

Trotz den Unterschieden zur jetzige Erde sind doch viele Ähnlichkeiten zu erkennen. Selbstverständlich müssen die Völker regiert werden, die Könige brauchen Verwaltungspersonal. Wie Offenbarung 21,24.26 zeigt, werden auch Steuern erhoben.
Offenbarung 21,24.26 (Luther):Und die Völker werden wandeln in ihrem Licht; und die Könige auf Erden werden ihre Herrlichkeit in sie bringen.
Und man wird die Pracht und den Reichtum der Völker in sie bringen.

Offenbarung 22,3-5 lässt die Unterschiede zwischen den Bewohnern Jerusalems und den übrigen Menschen erkennen. Die Völker stammen im Gegensatz zu den Knechten in Gottes Nähe nicht aus der ersten Auferstehung. Diese sind zwar auch unsterblich, jedoch können sie erkranken (Offenbarung 22,2).
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Re: Ist das Tote Meer auf der neuen Erde?

Beitragvon Erich » 29. Januar 2018 20:12

Regula Falsi hat geschrieben:
Erich hat geschrieben:- - -
In dieser Welt müssen wir alle sterben.
- - -

Nein, nicht alle, ein paar Ausnahmen gibt es: 1. Korinther 15,51-52
Ja, Ausnahmen bestätigen die Regel. - Wahre Gläubige und Christen werden verwandelt und aus dieser vergänglichen Welt entrückt, weil sie hier kein ewiges Leben haben können. - Aber im Normalfall, seit X-Tausend Jahren bis zum heutigen Tage, müssen wir in dieser vergänglichen Welt sterben.

Himmel und Erde werden vergehen!
Und wir warten auf einen neuen Himmel und eine neue Erde!
Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
(Johannes 3, 16)
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Re: Ist das Tote Meer auf der neuen Erde?

Beitragvon Jo2 » 29. Januar 2018 22:58

Regula Falsi hat geschrieben:Denn im Gegensatz zum jetzigen vergänglichen Kosmos ist die Materie des künftigen von ewigem Bestand.

Dann war Gott bei der Erschaffung des ersten Kosmos und der jetzigen Erde, zu „unerfahren“ und hatte nur „geübt“?? Wieso nicht gleich, alles richtig machen? Hat Gott sich verschätzt als Er sagte: „Siehe alles ist sehr gut geworden“? ;)
Regula Falsi hat geschrieben:Dass Deine Gemeinschaft das nicht der Schrift entsprechend sieht, liegt an der heute üblichen naturalistischen Weltsicht, gegenüber der auch die Leitung Deiner Gemeinschaft nicht die nötige Distanz zeigt...

Entschuldigung (Du fängst ja immer mit meiner Gemeinschaft an), Deine Träume sollen "Bibelfest“ sein? :-)

Gruß
Jo
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Re: Ist das Tote Meer auf der neuen Erde?

Beitragvon lütt-matten » 29. Januar 2018 23:53

Jo2 hat geschrieben:Hat Gott sich verschätzt als Er sagte: „Siehe alles ist sehr gut geworden“? ;)
Hallo Jo,
ich tendiere immer mehr zu der Annahme, dass dieser Satz noch ein Blick in die Zukunft ist.

Er wird am Ende des 6. Tages gesprochen. Man sagt heute zwar 2018 Jahre nach Christi, doch im Grunde sind wir noch gar nicht über den 6. Schöpfungstag hinaus, denn wir sind ja noch nicht in den 7. Tag eingegangen. Wie es denn heißt ..
Hebräer 4, 1-5 (Schlachter 2000):So laßt uns nun mit Furcht darauf bedacht sein, daß sich nicht etwa bei jemand von euch herausstellt, daß er zurückgeblieben ist, während doch die Verheißung zum Eingang in seine Ruhe noch besteht!
Denn auch uns ist eine Heilsbotschaft verkündigt worden, gleichwie jenen; aber das Wort der Verkündigung hat jenen nicht geholfen, weil es bei den Hörern nicht mit dem Glauben verbunden war. Denn wir, die wir gläubig geworden sind, gehen in die Ruhe ein, wie er gesagt hat: »Daß ich schwor in meinem Zorn: Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen«. Und doch waren die Werke seit Grundlegung der Welt beendigt; denn er hat an einer Stelle von dem siebten [Tag] so gesprochen: »Und Gott ruhte am siebten Tag von allen seinen Werken«, und an dieser Stelle wiederum: »Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen!«
Jeder, der ersten 6 Schöpfungstage, endet mit "und es wurde Abend und es wurde Morgen", doch nicht der 7. Tag, denn der 7. Tag hat kein Ende. In Ihm ruht Gott. Ebenso hat er keine Nacht, da es nicht heißt: "Und es wurde Abend ..."
Offenbarung 22, 5 (Schlachter 2000):Und es wird dort keine Nacht mehr geben, und sie bedürfen nicht eines Leuchters, noch des Lichtes der Sonne, denn Gott, der Herr, erleuchtet sie; und sie werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Gottes Segen! :)
Lütt Matten
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