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Historien...

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Historien...

Beitragvon Regula Falsi » 25. Februar 2018 16:14

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mens ... 94818.html

Zitat:
Experteninterview "Die Höhlenkunst der Neandertaler hat größere Bedeutung"

Der Neandertaler malte an Höhlenwände und schuf Muschelschmuck wie der moderne Mensch. Max-Planck-Wissenschaftler Dirk Hoffmann über die geistigen Fähigkeiten des Urmenschen.

Er galt lange als tumber Geselle. Nun wird er zum Künstler geadelt: der Neandertaler.
- - -
SPIEGEL: Die älteste bekannte Höhlenkunst ist von Neandertalern gemalt worden, nicht vom modernen Menschen. Sind wir rückständige Kunstbanausen?

Hoffmann: Nein. Aber Neandertaler waren uns, was die geistigen Fähigkeiten anbelangt, offenbar ebenbürtig. Wir haben das Alter von Höhlenkunst in drei spanischen Höhlen neu bestimmt: La Pasiega im Norden, Maltravieso im Westen und Ardales im Süden. Einige der Zeichnungen sind mindestens 64.000 Jahre alt. Die frühesten Spuren des Homo sapiens in Europa sind 20.000 Jahre jünger. Die Höhlenkunst muss also von Neandertalern geschaffen worden sein.


Auch die Malereien in der Höhle Tito Bustillo bei Ribadesella/ Asturien - ich hatte die Höhle mal besucht - sollen bis 22.500 Jahre alt sein.

Wären die Datierungen zutreffend, die historischen Schriften des Alten Bundes wären dann natürlich falsch. Dann aber hätte - den aktuellen Entwicklungen nach zu urteilen - die Menschheit keine Hoffnung, die kommenden Jahre zu überstehen. Scheint Gläubige nicht weiter zu stören...
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Re: Historien...

Beitragvon Tiric » 25. Februar 2018 16:58

Regula Falsi hat geschrieben:Wären die Datierungen zutreffend, die historischen Schriften des Alten Bundes wären dann natürlich falsch.
Was meinst Du da konrket?

- tiric
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Re: Historien...

Beitragvon Regula Falsi » 25. Februar 2018 19:08

Tiric hat geschrieben:
Regula Falsi hat geschrieben:Wären die Datierungen zutreffend, die historischen Schriften des Alten Bundes wären dann natürlich falsch.
Was meinst Du da konrket?

- tiric

Die Bibel beschreibt einen Geschichtsrahmen von insgesamt siebentausend Jahren, wovon um die sechstausend Jahre vergangen sind. Dass dieser Rahmen mit den genannten 64.000 Jahren nicht vereinbar ist, muss wohl nicht besonders ausgeführt werden...
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Re: Historien...

Beitragvon Abischai » 25. Februar 2018 21:22

Es ist nach wie vor so, daß die Altersbestimmung irgendwelcher Funde mit radiometrischen Methoden referenziert wird. Diese Methoden sind nicht plausibel, weil deren Referenzpunkte nicht real, sondern angenommen sind.

Wenn man die biblischen Datierungen (genaugenommen zeitlichen Andeutungen) mit den bekannten Zeittafeln vergleicht, sind die Proportionen identisch, nur die Angaben der Zeiträume differieren extrem.

Deshalb spricht man in seriösen Kreisen von "radiometrischen Jahren", wenn man die Zeitalter meint.
Das bedeutet so viel wie: "Wenn die radiometrischen Proportionen stimmen würden, entspräche das Alter dieses Gegenstandes 1,7 Mio Jahren".

Ich halte es da mit der Eingruppierung eines Paläontologen, der die Kambrische Schwelle als die Flut festgestellt hat (360 Tage), die war natürlich nicht vor abermillionen Jahren, sondern vor vielleicht 5.000a.

Wie alt die Erde ist, wissen wir nicht, das behauptet die Bibel auch nicht. Dort steht nur, daß Gott im Anfang die Himmel und die Erde geschaffen hat, und daß die Erde wüst und leer wurde, aber nicht wann das war, und wie lange das andauerte.

Was heute gemeinhin als "die Schöpfung" verstanden wird, beginnt mit dem Eingriff Gottes: "Und Gott sprach, es werde Licht..."
Und das war vor 6- max. 10.000a. Und auch der Mensch hat überhaupt keine Veranlassung, älter zu sein.

Homo erectus war hochbegabt, was nachgewisesen werden konnte. Die in irgendeiner nebulösen Absicht klein- und schlechtgeredeten Fähigkeiten unserer "Vorfahren", sind so nicht nachweisbar.

Die Bibel sagt, wer die "Urmenschen" waren, und was die alles konnten.
Man muß sich nur einfach mal mit dem Gedanken anfreunden, daß die "Urmenschen" vor der Flut, also im Präkambrium gelebt haben, und dennoch ziemlich hohe Technologien beherrschten und uns in keiner lebenswichtigen Kunst nachstanden, im Gegenteil !

Gehen wir einfach mal davon aus, daß dies nicht älter als 6.000a ist, wird der ganze Kreis in sich schlüssig.
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Re: Historien...

Beitragvon Aslan » 25. Februar 2018 21:31

Regula Falsi hat geschrieben:
Tiric hat geschrieben:
Regula Falsi hat geschrieben:Wären die Datierungen zutreffend, die historischen Schriften des Alten Bundes wären dann natürlich falsch.
Was meinst Du da konrket?

- tiric

Die Bibel beschreibt einen Geschichtsrahmen von insgesamt siebentausend Jahren, wovon um die sechstausend Jahre vergangen sind. Dass dieser Rahmen mit den genannten 64.000 Jahren nicht vereinbar ist, muss wohl nicht besonders ausgeführt werden...

Natürlich nicht. Die sechs- bis siebentausend Jahre halte ich nicht nur für glaubhaft, sondern für absolut zutreffend. Und 64.000 Jahre sind im Verhälltnis zu angeblichen Jahrmillionen und Jahrmilliarden ja noch relativ moderat.
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Re: Historien...

Beitragvon Bert80 » 25. Februar 2018 22:51

Hallo.

Die Altersangaben im ersten Moses buch schwanken in den verschiedenen Ausgaben (masoretischer Text, LXX, Peschitta). Wir benutzen hier im Abendland meist den masoretischen Text. Aber letztendlich kommt es nicht auf ein paar tausend Jahren an. Schöpfung täuscht ja auch ein gewisses, nicht vorhandenes Alter vor.

Ich habe mir die Malereien in der Höhle angeschaut, die man im deutschen Museum in München besichtigen kann. Also: Ich könnte nicht so malen wie meine Urahnen !

Vor etlichen Jahren, als lange, wilde Bärte mal Mode waren, schrieb ein frommer Mann: Wenn sie in der Straßenbahn neben einem Neanderthaler säßen, würden sie ihn garantiert nicht als solchen erkennen.
In der Tat leben sie sogar heute noch unter uns. Das Rijksmuseum in Amsterdam zeigt zwei Neanderthaler-Skelette (Vater und Sohn), von denen man sogar den Vornamen kennt. Da sind weder 60 000 noch 100 000 Jahre nötig.

L G v. Bert.
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