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Grenzen der Bruderliebe und des Respekts

Wie lebt man das Christein aktiv im Alltag, worauf kommt es an? Wie geht mit Herausforderungen im Job um? Können wir als Christ einen Unterschied machen? SOLLEN wir als Christ einen Unterschied machen?

Re: Grenzen der Bruderliebe und des Respekts

Beitragvon beloved'nsaved » 21. Oktober 2017 17:15

Na also, das passt doch..
Thema "erledigt " - Thread kann geschlossen werden.. ^ ^
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Re: Grenzen der Bruderliebe und des Respekts

Beitragvon Tiric » 21. Oktober 2017 17:41

Hallo DanEl,
Hallo Zusammen,
DanEl hat geschrieben:
Helmuth hat geschrieben:Oder fragen wir umgekehrt: Was müsste man dir antun, damit du dich unter Berufung auf Jesu Wort von jemand löst?
Erstmal möchte ich sagen... Wenn ich mich von jemanden loslöse, so bedeutet es nicht dass ich meinen Bruder nicht mehr respektiere oder sogar nicht mehr liebe.
diese Fragestellung ist in der Tat "umgekehrt", da sie die Perspektive der Liebe umkehrt.

Aus diesem Grund kann man nur jedem raten, sich in diesem konkreten wie auch im allgemeinen Fall, nicht ernsthaft dieses Gedankens anzunehmen. Dieser Art zu denken haftet ein Schwefelgeruch an.

Weshalb nicht? Sie kehrt die Perspektive der Liebe um. Liebe schaut und sucht nicht nach dem was trennt. Schon gar nicht schreibt sie Situationen fest, in denen sie Trennungen Realität werden lässt.

In diese Falle liefen bereits die Schriftgelehrten in Bezug auf die Gebote. Und ja, die Liebe ist ebenfalls ein Gebot, und zwar DAS Gebot. Dieser Fakt scheint manchmal zu sehr in den Hintergrund gedrängt zu werden. Liebe ist kein "kann". Liebe ist ein Imperativ und dies gerade im Leib Christi.

Die Schriftgelehrten im NT schauten und suchten zu regeln, ab wann und bis wann man gehen kann, bevor ein Gebot als gebrochen gelten muss. Ihr Bestreben war es, die Gebote zu halten. Dabei übersahen sie, dass man die Gebote, in dem man sie hält, niemals würde erfüllen können.

Die die Perspektive der Gebote ist niemals die Grenze bis zu der man gehen kann. Die Perspektive jedes einzelnen Gebotes ist Christus, nämlich das Zentrum. Nur in und durch ihn ist Erfüllung zu erlangen. Denn die Erfüllung der Gebote ist Liebe.

Matthäus 18, 18 hat mit der Fragestellung des Threads noch immer nichts zu tun, was ich bereits in meinem Beitrag zuvor erläutert hatte.

Um diesen Beitrag nicht in einem ermahnenden Ton hängen zu lassen, zitiere ich gerne noch den Ausweg, also die Anweisung, wie man denken soll. Selbstredend kommt die nicht von mir. Sie kommt von Gott.

Die zitierte Denkweise ist die Denkweise der Welt. Derer entledigen wir uns derzeit in einem Prozess der sich "Nachfolge" nennt. Ich zitiere daher Römer 12,1+2 aus der NGÜ
1 Ich habe euch vor Augen geführt, Geschwister, wie groß Gottes Erbarmen ist. Die einzige angemessene Antwort darauf ist die, dass ihr euch mit eurem ganzen Leben Gott zur Verfügung stellt und euch ihm als ein lebendiges und heiliges Opfer darbringt, an dem er Freude hat. Das ist der wahre Gottesdienst, und dazu fordere ich euch auf. 2 Richtet euch nicht länger nach ´den Maßstäben` dieser Welt, sondern lernt, in einer neuen Weise zu denken, damit ihr verändert werdet und beurteilen könnt, ob etwas Gottes Wille ist – ob es gut ist, ob Gott Freude daran hat und ob es vollkommen ist.


In diesem Sinne wünsche ich euch gute Gedanken.

- tiric
"...und laß mein Denken und Fühlen vor dir spielen, so wie ein Kind im Sand."
Jer 17,14 Heile mich, HERR, so bin ich geheilt, hilf mir, so ist mir geholfen...
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Re: Grenzen der Bruderliebe und des Respekts

Beitragvon Helmuth » 21. Oktober 2017 18:08

Tiric hat geschrieben:Matthäus 18, 18 hat mit der Fragestellung des Threads noch immer nichts zu tun, was ich bereits in meinem Beitrag zuvor erläutert hatte.

Dann verstehst du es eben nicht. Vielleicht hältst du dich dann auch etwas zurück mit deinen übertheologischen Beiträgen hier. Sie nützen mir nicht viel.

Binden und Lösen kommt z.B. auch für die Ehe zur Anwendung. Durch Ehebruch kann die Bindung aufgehoben werden. Bei einer gebrochenen Ehe muss sich der betrogene Partner nicht mehr zwanghaft gebunden betrachten. Die Ehe gilt dann auch im Himmel als gelöst. Hier haben wir klare Regeln.

Bei theologischen oder chrakterlichen Disputen eben nicht. Da hat jeder Schuld und keiner will's gewesen sein. :-)

Du wendest es auf Gemeinde an, weil Jesus ein Beispiel für die Gemeinde gibt. Das kann aber jede Gruppe sein. Es ist ein geistliches Prinzip und kein strukturelles. In Wien hätte ich z.B. einen Bruder, der gar nicht in eine Gemeinde geht. Also wie sollte ihn dann die Gemeinde zurechtweisen?

Oder wie würde man es hier im Forum anwenden? Dennoch wirkt das geistliche Prinzip. Und ich wende es an, weil ich das kann, denn Jesus sagt "Ihr". Er sagt nicht, was die Gemeinde bindet, sondern was "ihr" bindet und löst. Klare Sache für mich.

Aber nochmals: Ich möchte wissen, wann ich es moralisch vertreten kann. Für klipp und klare Sünden habe ich keine Probleme. Mit einem Ehebrecher muss ich mich nicht treffen. Aber in etlichen anderen Fällen, wenn z.B. der x-te Versuch gütlicher Einigung misslingt, wie oft sollte man sich dann das antun? Ewig?
Zuletzt geändert von Helmuth am 21. Oktober 2017 18:44, insgesamt 1-mal geändert.
Herzliche Grüße
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Re: Grenzen der Bruderliebe und des Respekts

Beitragvon arved » 21. Oktober 2017 18:44

Nachdem ich eben die Worte von der "gütlichen Einigung" gelesen habe, sei dazu folgendes bemerkt.

Am gestrigen späten Abend - bis über Mitternacht hinaus - hatten Helmuth und ich noch einen ziemlich intensiven Austausch von PN's. Ein Wort gab das andere, es ging nicht grundsätzlich böse, jedoch schon "stramm" zur Sache. Helmut räumte mir gegenüber ein, sich möglicherweise gegen mich versündigt zu haben, wollte jedoch Einzelheiten. Da ich jedoch nicht dafür bin, den Abfall auch noch nach Geschmack zu sortieren, vergab ich ihm alles, was er an mir falsch gemacht hatte, verweigerte ihm jedoch die Einzelheiten. Seine Antwort darauf war so, wie man Helmuth ja schon häufiger lesen durfte. Dann allerdings brachte er meine Ehefrau mit ins böse Wortspiel - und da hört bei mir restlos jede Duldung auf. Hätte es wirklich noch eines Beweise bedurft, dass wir beide gewiss keine Brüder sind, hast Du ihn damit erbracht. Damit leuchtet vielleicht auch ein besonderes Licht auf diesen Thread.

@Helmuth, Ich wünsche Dir dennoch Gottes Segen, denn ich weiß, dass er Dich lieb haben muss. Mir wünsche ich, dass Du mir vergibst, wo ich an Dir falsch gehandelt habe.
4. Mose 6, 24-26 (Schlachter 2000):Der Herr segne dich und behüte dich! Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig! Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich [c] und gebe dir Frieden!
Zuletzt geändert von arved am 21. Oktober 2017 18:46, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Grenzen der Bruderliebe und des Respekts

Beitragvon Schoham » 21. Oktober 2017 18:45

Helmuth hat geschrieben:Es geht mehr um die Einschränkung des Umganges. bzw. um das Unterlassen weiterer Versuche einer gütigen Einigung wegen Aussichtslosigkeit auf Erfolg.


Habe ich mit einer Person ein Problem, so suche ich den Fehler bei mir. Auch wenn in meinen Augen die andere Person 90% im Fehler ist, so will ich doch die 10%, von meiner Seite her, beheben.
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Re: Grenzen der Bruderliebe und des Respekts

Beitragvon Helmuth » 21. Oktober 2017 18:53

PN's hier preiszugeben hätte mir voriges Jahr die Accountsperre durch dich eingebracht, aber du genießt hier möglicherweise Sonderrechte. Soll sein.

arved hat geschrieben:Ein Wort gab das andere, es ging nicht grundsätzlich böse, jedoch schon "stramm" zur Sache.
...
Dann allerdings brachte er meine Ehefrau mit ins böse Wortspiel
...

Merkst du etwas?

Meine Worte waren: "Behandelst du deine Ehefrau auch so? Gemeint war wie mich.

Und nach deiner veröffentlichten Ablehnung samt Rechtfertigung folgt im gleichen Atemzug deine Bitte um Vergebung hier? Ernst? Aber bitte doch gerne. Wenn du mir bitte auch wieder vergibst was deine Ehefrau betrifft, wäre ich dankbar.

Jetzt darf mal das Forum urteilen, ich will es selber nicht. Und arved mein Ziel bleibt: Dich mal umarmen zu dürfen ohne Heuchel-Sch(w)eiß!

(PS: Auch wenn du es mir wieder nicht abnimmst: Um dich geht es hier eigentlich gar nicht.)
Zuletzt geändert von Helmuth am 21. Oktober 2017 19:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Grenzen der Bruderliebe und des Respekts

Beitragvon arved » 21. Oktober 2017 19:13

Ich habe nicht eine PN hier "preisgegeben". Du warst es, der eben hier wörtlich wurde, weil Du glaubtest, Dich rechtfertigen oder verteidigen zu müssen. Dass wir beide keine ganz friedliche Beziehung pflegen, dürfte allgemein bekannt sein. Ansonsten sehe ich für weitere Äußerungen hier keinen Grund.
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Re: Grenzen der Bruderliebe und des Respekts

Beitragvon Tiric » 22. Oktober 2017 07:10

Hallo Schoham,

Schoham hat geschrieben:Habe ich mit einer Person ein Problem, so suche ich den Fehler bei mir. Auch wenn in meinen Augen die andere Person 90% im Fehler ist, so will ich doch die 10%, von meiner Seite her, beheben.
so mache ich das auch. Nicht selten stellt sich später heraus, dass sich die 90% und die 10 % nicht halten können. Zunächst das eigene Versagen in den Fokus der eigenen Aufmerksamkeit zu stellen ist genau das, was Gott uns in der Bibel rät.

Um Klarheit in die Situation zu bekommen, hat uns Gott zum Glück nicht allein gelassen. Durch Bibel, Geschwister, Nichtchristen, Situationen, eigene Gedanken und in allem den Heilige Geist, hat uns Gott ein breites Netz zur Wahrheitsfindung an die Hand gegeben.

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Re: Grenzen der Bruderliebe und des Respekts

Beitragvon jsc » 22. Oktober 2017 07:49

Hinzukommt, dass man in der Regel nur sich selbst ändern oder ändern lassen kann...
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Re: Grenzen der Bruderliebe und des Respekts

Beitragvon Helmuth » 22. Oktober 2017 08:24

jsc hat geschrieben:Hinzukommt, dass man in der Regel nur sich selbst ändern oder ändern lassen kann...

Korrekt, aber dazu kann der Herr auch zu drastischeren Mitteln greifen:
Matthäus 18, 34 (Schlachter 2000):Und voll Zorn übergab ihn sein Herr den Folterknechten, bis er alles bezahlt hätte, was er ihm schuldig war.

was Jesus damit verbindet:
Matthäus 18, 35 (Schlachter 2000):So wird auch mein himmlischer Vater euch behandeln, wenn ihr nicht jeder seinem Bruder von Herzen seine Verfehlungen vergebt.

Ich denke, was hier auf Erden nicht bereinigt wird, wird dann eben so ausgehen, auch wenn wir uns dann schon "im Himmel" befinden. Und dazu kann ich gegebenenfalls den Bruder, der mich so behandelt, "binden".
Herzliche Grüße
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