• PM
  • Friendship
  • News
ACHTUNG: Leider hatten wir in den letzten Tagen einige Datenbankprobleme, wodurch auch einige Benutzer-Accounts betroffen sind (und Login-Probleme entstehen könnten)

Hier klicken für weitere Informationen und Hilfe

Gedanken zur Bergpredigt

Themen die das Neue Testament betreffen könnt ihr hier diskutieren.

Re: Gedanken zur Bergpredigt

Beitragvon Ellipirelli » 21. Januar 2018 12:57

Regula Falsi hat geschrieben:
Ellipirelli hat geschrieben:- - -
Die Bergpredigt spricht nicht von zwei oder drei Gruppen,( 1000 Jahre)...
- - -

Die Tausend-Jahr-Periode wird es jedenfalls geben (ihr Beginn liegt den aktuellen Entwicklungen nach zu urteilen dicht vor uns). Dass die während dieser Zeit lebenden Menschen für ihr Versagen keine Nachsicht mehr erwarten können, liegt auf der Hand. Trotz langer Zeit in Frieden und Wohlstand fallen sie auf die Versuchung des losgelassenen Satans herein (Offenbarung 20,7-10).

Von 1000 Jahren, nach der Wiederkunft Jesus (jüngste Tag), wird in der heiligen Schrift nicht berichtet.
Warum müssen Ungläubige noch durch ein Friedensreich gehen, wenn eh schon feststeht, dass sie am Ende dieser Zeit vernichtet werden. Wie sollen diese Menschen, während der sogenannten Friedenszeit, überhaupt leben..?

Ich lese in der Schrift, dass Weizen und Spreu, Schafe und Ziegen, Gesegnete und Verfluchte, gleichzeitig voneinander getrennt werden. Diese Trennung, findet bei der zweiten Wiederkunft Jesus statt.
LG
Benutzeravatar
Ellipirelli
 
Beiträge: 778
Registriert: 29. Juni 2016 15:16
Geschlecht: weiblich
Glaubensrichtung / Konfession: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde

Re: Gedanken zur Bergpredigt

Beitragvon Regula Falsi » 21. Januar 2018 15:06

Ellipirelli hat geschrieben:
Regula Falsi hat geschrieben:
Ellipirelli hat geschrieben:- - -
Die Bergpredigt spricht nicht von zwei oder drei Gruppen,( 1000 Jahre)...
- - -

Die Tausend-Jahr-Periode wird es jedenfalls geben (ihr Beginn liegt den aktuellen Entwicklungen nach zu urteilen dicht vor uns). Dass die während dieser Zeit lebenden Menschen für ihr Versagen keine Nachsicht mehr erwarten können, liegt auf der Hand. Trotz langer Zeit in Frieden und Wohlstand fallen sie auf die Versuchung des losgelassenen Satans herein (Offenbarung 20,7-10).

Von 1000 Jahren, nach der Wiederkunft Jesus (jüngste Tag), wird in der heiligen Schrift nicht berichtet.

Die tausend Jahre unter der Regierung Jesu sind in Offenbarung 20,2-7 sechsmal genannt. Erst danach kommt das Weltgericht. Das müsste nun doch Konsens sein...
Ellipirelli hat geschrieben:Warum müssen Ungläubige noch durch ein Friedensreich gehen, wenn eh schon feststeht, dass sie am Ende dieser Zeit vernichtet werden. Wie sollen diese Menschen, während der sogenannten Friedenszeit, überhaupt leben..?

Dass diese Menschen am Ende des Tausendjährigen den zweiten Tod erleiden werden, steht nicht geschrieben. Der von Gott mit den Menschen verfolgte Plan, die Gott-Familie um Gottes-Söhne zu erweitern, besteht aus mehreren Perioden, die letzte eben die tausendjährige.

Ellipirelli hat geschrieben:Ich lese in der Schrift, dass Weizen und Spreu, Schafe und Ziegen, Gesegnete und Verfluchte, gleichzeitig voneinander getrennt werden. Diese Trennung, findet bei der zweiten Wiederkunft Jesus statt.

Zur vorhergesagten Trennung kommt es nach dem Tausendjährigen Reich.

Wir sollten aber die Diskussion an andere Stelle fortsetzen, bevor uns die Moderation auf die Abweichung vom Thema hinweist.
Regula Falsi
 
Beiträge: 6377
Registriert: 24. April 2010 16:25
Geschlecht: männlich
Glaubensrichtung / Konfession: -----

Re: Gedanken zur Bergpredigt

Beitragvon Ellipirelli » 21. Januar 2018 17:25

Regula Falsi hat geschrieben:Die tausend Jahre unter der Regierung Jesu sind in Offenbarung 20,2-7 sechsmal genannt. Erst danach kommt das Weltgericht. Das müsste nun doch Konsens sein...

Sechsmal wird die Zahl 1000 genannt. Keineswegs wird über ein 1000 jähriges Friedensreich berichtet. 1000 Jahre mit Jesus regieren, was sagt das denn schon...mehr Informationen habe wir im NT nicht. Immer wenn in der Bibel über die Zahl 1000 geschrieben wird, ist sie symbolisch zu verstehen. Dann das Wissen, dass die Offenbarung in einer Bilder-und Symbolsprache geschrieben ist.
Das Weltgericht findet am Tag der Wiederkunft Jesus statt. Die Erde wird dabei untergehen.
Für ein Friedensreich müsste die Erde erstmal wieder neu gemacht werden.
Regula Falsi hat geschrieben:Dass diese Menschen am Ende des Tausendjährigen den zweiten Tod erleiden werden, steht nicht geschrieben. Der von Gott mit den Menschen verfolgte Plan, die Gott-Familie um Gottes-Söhne zu erweitern, besteht aus mehreren Perioden, die letzte eben die tausendjährige.
Du widersprichst dich, du meintest, sie würden am Ende der 1000 Jahren so oder so ins Gericht kommen. Jetzt dann doch nicht....
Ich lese von keinem Friedensreich und dementsprechend auch nicht von mehreren Perioden.

Ja, wir kommen zu sehr vom Thema ab.
Beim Thema "Bergpredigt" geht es um unsere "Heiligung"
Unser Herr Jesus Christus möchte seinen Geist in unsere Herzen legen, unser Handeln, Denken und Tun, in seinem Geist erneuern.
Ein sehr wichtiges und wertvolles Thema

LG
Benutzeravatar
Ellipirelli
 
Beiträge: 778
Registriert: 29. Juni 2016 15:16
Geschlecht: weiblich
Glaubensrichtung / Konfession: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde

Re: Gedanken zur Bergpredigt

Beitragvon Bert80 » 21. Januar 2018 18:36

Jo 2 schreibt;
Die Strafe „für die persönliche Sünde“ die jemand während der 1000 Jahre macht, wird durch den Feuersee symbolisiert.

Hier wird deutlich, lieber Jo, dass wir die Bibel mit zweierlei "Programmen" aus legen: Du verwendest zum Auslegen die neumodische dispensationalistische Methode des irischen Pfarrers John N. Darby und ich die alte Methode, die schon Jesus und die Apostel anwendeten, die historische Methode.

Nach Offb. 20, wo die 1000 Jahre so nebenbei erwähnt werden, ist die Erde in dieser Zeit ein "abyssos", also in einem Zustand, wie in 1. Mose 1,2 beschrieben wird (Tiefe, Abgrund = abyssos). Sie wird in dieser Zeit lediglich von Satan und seinen Engeln, aber von keinem einzigen Menschen bewohnt.. In dieser Zeit kann niemand sündigen.

L G v. Bert
Bert80
 
Beiträge: 4528
Registriert: 10. Februar 2013 19:28
Geschlecht: männlich
Glaubensrichtung / Konfession: Siebenten-Tags-Adventisten

Re: Gedanken zur Bergpredigt

Beitragvon Bert80 » 21. Januar 2018 18:56

Regula Falsi schreibt:

Die Strafe für sie persönliche Sünde ist der zweite Tod im "feurigen Pfuhl", und der betrifft nur diejenigen, die sich nicht von Christus haben rein waschen lassen.
- - -
Das ist nicht richtig.


Lieber RF, Deine Ausführungen widersprechen überhaupt nicht meiner Aussage. In den Büchern des Himmels werden die persönlichen Sünden verzeichnet, aber auch vermerkt, ob der Sünder durch Jesu Blut Vergebung erfahren hat. So werden zwei Gruppen gebildet: erlöste, frei gekaufte Sünder und unerlöste Gottlose. Was mit den Menschen geschieht, die Paulus in Röm. 2 erwähn t, braucht uns nicht zu berühren. Gott wird ihnen ein gerechter Richter sein.

Nachdem alle Erlösten bei der Wiederkunft Jesu entrückt wurden, geht es ab Offb.20,5 nur noch um Gottlose und ihr Strafmaß im "Feurigen Pfuhl". Nach der Entrückung der Erlösten kann sich auf Erden niemand mehr bekehren.

L G v. Bert
Bert80
 
Beiträge: 4528
Registriert: 10. Februar 2013 19:28
Geschlecht: männlich
Glaubensrichtung / Konfession: Siebenten-Tags-Adventisten

Re: Gedanken zur Bergpredigt

Beitragvon jorba » 22. Januar 2018 07:44

Ziska hat geschrieben:Leider ist sich nicht jeder dieser geistigen Abhängigkeit bewußt. Sie fühlen sich nicht arm vor Gott...


Eher eine "geistliche" Abhängigkeit. Geistig wohl eher nicht - zumindest wenn es um das Evangelium der Gnade geht. Man kann auch sehr intelligent und geistig wach sein, und dennoch ahnungslos und ungläubig sein und bleiben.

Glückselig wer geistlich arm ist? Was hat das mit Glück zu tun?

Wer freut sich denn darüber, daß ihm jemand sagt, er sei geistlich arm? Und daß er dann für seine Dummheit auch noch belohnt werden soll? Freue dich über deine Einfältigkeit? Ein Lob auf die Beschränktheit? Das wäre ja Sarkasmus pur!

Nein, so kann es nicht gemeint sein. Zumindest nicht in der Weise wie wir das jetzt verstehen. Aber deuten wir das geistlich und im biblischen Sinne, sieht das schon anders aus.

Vor Gott sind wir alle reichlich arm im Geist – auch wenn wir studiert haben, vielleicht auch promovierten, gesellschaftlich anerkannt, beliebt und erfolgreich und vermögend sind. Wie viele von denen, die in der Welt auf der Sonnenseite leben, sind geistlich aufgeweckte Christen?

Wie viele von denen, die erfolgreich im Leben sind, sind von Gott tatsächlich gesegnet? Wer meint daß er von Gott gesegnet ist, weil er erfolgreich und das Leben sein Freund ist, hat es nicht wirklich verstanden.

Armut in diesem Sinne bedeutet: Ich kann mir das Leben von Gott nicht erarbeiten. Es muss mir geschenkt werden! Und das ist sehr befreiend, denn ich muss das Entscheidende im Leben und vor Gott nicht selbst leisten! Ein neues Herz wird nicht entwickelt, sondern geschenkt.

Es geht nicht darum, wie wir äußerlich und gesellschaftlich dastehen. Damit können wir uns gegenseitig vielleicht beeinflussen und beeindrucken. Aber vor Gott zählt das alles nichts. Es ist ihm sogar ein großes Ärgernis. In der Version der Bergpredigt in Lukas 6, 24-26 steht eine eindringliche Warnung für diejenigen, die meinen alles zu haben und keinen Heiland zu brauchen:

Lukas 6, 24-26 (Schlachter 2000):Aber wehe euch, ihr Reichen, denn ihr habt euren Trost schon empfangen! Wehe euch, die ihr satt seid; denn ihr werdet hungern! Wehe euch, die ihr jetzt lacht, denn ihr werdet trauern und weinen! Wehe euch, wenn alle Leute gut von euch reden! Denn ebenso haben es ihre Väter mit den falschen Propheten gemacht.


Wir sind in der Frage nach der Seligkeit und dem Weg dahin eine geistliche Null! Und wenn wir das begreifen und verstehen und glauben, dann sind wir im Hinblick auf das Evangelium die Seliggepriesenen.

Jörg :-)
Benutzeravatar
jorba
 
Beiträge: 1051
Registriert: 3. Januar 2008 17:13
Wohnort: Berlin
Geschlecht: männlich
Glaubensrichtung / Konfession: Brüdergemeinde

Re: Gedanken zur Bergpredigt

Beitragvon Christine » 22. Januar 2018 14:30

DanEl hat geschrieben:Wie wir wissen ist Abraham ja einer von vielen dem wir auf der neuen Erde begegnen werden. Sprich er gehört zur Braut Jesu...
Nach welchen Kriterien erlangt er das ewige Leben? Wenn wir im NT das ewige Leben durch die Wiedergeburt erhalten.
Hallo!

Diese Frage hat mich sehr beschäftigt.

Mit der Wiedergeburt erlangt man das ewige Leben. Das ist wohn unstrittig. Wir, die Gläubigen nach Pfingsten haben das ewiges Leben ab dem Zeitpunkt unsere Wiedergeburt. Darum sagt Jesus, dass, wer an ihn glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an ihn glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben.
Johannes 6, 47 (Schlachter 2000):Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der hat ewiges Leben. 


Die Gläubigen des Alten Bundes hatten aber nur die Hoffnung auf das Leben. Sie hatten wohl die Verheißung des Heils, aber sie zu Lebzeiten erlangten sie sie nicht.
3. Mose 18, 5 (Schlachter 2000):Darum sollt ihr meine Satzungen und meine Rechtsbestimmungen halten, denn der Mensch, der sie tut, wird durch sie leben. Ich bin der Herr!


Wann genau erlangte der AT Gläubige das ewige Leben aus Gott? Eigentlich erst bei seinem
Tod, denn die toten Gläubigen des AT leben für Gott, sagt Jesus:
Lukas 20, 38 (Schlachter 2000):Er ist aber nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebendigen; denn für ihn leben alle.


Die Bibel ist immer sehr genau. Darum sagt Jesus auch zu seinen Jüngern, dass sie das ewige Leben erst an dem Tag erlangen werden, wenn er aufgefahren ist.
Johannes 14, 19-20 (Schlachter 2000):Noch eine kleine Weile, und die Welt sieht mich nicht mehr; ihr aber seht mich; weil ich lebe, sollt auch ihr leben! An jenem Tag werdet ihr erkennen, daß ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch. 


Und Johannes schreibt, dass die Menschen, die Christus aufnahmen als er hier auf Erden wandelte, das Anrecht hatten, Kinder Gottes zu werden!
Johannes 1, 12 (Schlachter 2000):Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht [f], Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; 

Sie waren also noch keine Kinder Gottes als Jesus hier war. Sie wurden es erst an Pfingsten als der Geist gekommen ist, der lebendig macht.

Auch der Galaterbrief schreibt, dass wir nun Söhne Gottes sind, was vorher nur verheißen war:
Galater 4, 4-6 (Schlachter 2000):Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, damit er die, welche unter dem Gesetz waren, loskaufte, damit wir die Sohnschaft empfingen. Weil ihr nun Söhne seid, hat Gott den Geist seines Sohnes in eure Herzen gesandt, der ruft: Abba, Vater! 


Gruß, Christine
Dies ist das Wort des Glaubens, das wir verkündigen. Denn wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, daß Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.
Benutzeravatar
Christine
 
Beiträge: 8240
Registriert: 11. November 2008 12:16
Geschlecht: weiblich
Glaubensrichtung / Konfession: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde

Re: Gedanken zur Bergpredigt

Beitragvon MOSE-OFFENBARUNG » 23. Januar 2018 03:30

Jo2 hat geschrieben:
MOSE-OFFENBARUNG hat geschrieben:In Römer 6:7 geht es nicht um das Sterben, so wie es von den Zeugen Jehovas verstanden und gelehrt wird!!!
Sondern es geht um das Sterben bzw. den Tod des alten sündigen Menschen.
Das ist aus dem Kontext eindeutig ersichtlich.

Ich habe sehr wohl den Kontext berücksichtigt. Es geht hier um zwei Dinge: Den Sinnbildlichen Tod und den tatsächlichen Tod.

_ _ _



Hallo Jo,

Du tust hier etwas in den Text hineinlesen, was dort nicht geschrieben steht.
In Römer 6:7 geht es um einen geistlichen Vorgang, der in der wahren biblischen Taufe gut zum Ausdruck gebracht wird.
Nicht umsonst geht es im Kontext n.a. auch um die Taufe. :o
Paulus schrieb ja an Menschen, die biologisch quicklebendig waren und doch waren sie in Bezug auf ihren alten sündigen Menschen gestorben und deshalb von der Sünde freigesprochen.
Das geschieht nämlich, wenn man durch den Glauben in Christus stirbt und in Christus zu einem neuen Leben auferweckt wird, obwohl man biologisch nicht gestorben ist!!!
Der Kontext macht sehr deutlich, dass es darum geht!!!

Es gibt auch keine andere Bibelstelle, die besagt, dass ein Mensch durch seinen biologischen Tod "frei" von den Sünden wird und er für das, was er vorher gedacht, geredet und getan hat, nicht mehr zur Rechenschaft gezogen wird.

Gerade auch die BERGPREDIGT zeigt deutlich, dass das Leben vor der Auferstehung entscheidend dafür ist, ob man Sündenvergebung und damit ewiges Leben im Frieden mit Gott hat oder nicht.
Matthäus 7, 21-27 (Schlachter 2000):Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wundertaten vollbracht? Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosen [c]!
Ein jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, den will ich mit einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute.  Als nun der Platzregen fiel und die Wasserströme kamen und die Winde stürmten und an dieses Haus stießen, fiel es nicht; denn es war auf den Felsen gegründet. Und jeder, der diese meine Worte hört und sie nicht tut, wird einem törichten Mann gleich sein, der sein Haus auf den Sand baute. Als nun der Platzregen fiel und die Wasserströme kamen und die Winde stürmten und an dieses Haus stießen, da stürzte es ein, und sein Einsturz war gewaltig.

NACH der Auferstehung wird keiner mehr vermeintlich ahnungslos und falsch "im Namen Jesu" Dämonen austreiben usw.
Es geht hier um das Leben VOR der Auferstehung.

Auch viele andere Aussagen der Bibel zeigen, dass es für das Gericht Gottes entscheidend ist, wie man VOR der Auferstehung gelebt hat.
Zum Beispiel in Römer 2, 1-29
Hier ein Auszug:
Römer 2, 12-16 (Schlachter 2000):alle nämlich, die ohne Gesetz gesündigt haben [e], werden auch ohne Gesetz verlorengehen; und alle, die unter dem Gesetz [f] gesündigt haben, werden durch das Gesetz verurteilt werden — denn vor Gott sind nicht die gerecht, welche das Gesetz hören, sondern die, welche das Gesetz befolgen, sollen gerechtfertigt werden. Wenn nämlich Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur aus tun, was das Gesetz verlangt, so sind sie, die das Gesetz nicht haben, sich selbst ein Gesetz, da sie ja beweisen, daß das Werk des Gesetzes in ihre Herzen geschrieben ist, was auch ihr Gewissen bezeugt, dazu ihre Überlegungen, die sich untereinander verklagen oder auch entschuldigen — an dem Tag, da Gott das Verborgene der Menschen durch Jesus Christus richten wird nach meinem Evangelium,.

Hier geht es auch um Menschen, die das in der Bibel geschriebene Gesetz Gottes nicht kennen.
Das ist eindeutig VOR der Auferstehung!!!

Ein wichtiger Punkt ist, dass das Erlösungswerk des Herrn Jesus Christus für die Menschen unnütz wäre, die sich mit ihrem eigenen Tod von ihrer Schuld befreien könnten und dann noch während eines 1000-jährigen Gerichtstages durch ihre eigenen Werke vor Gott gerecht sein müssten, um sich für das ewige Leben zu qualifizieren.
Das entspricht nicht dem Heil in Christus!!!
Epheser 2, 8 (Schlachter 2000):Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. Denn wir sind seine Schöpfung [d], erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.

Nur diejenigen, die auf geistliche Weise in Christus gestorben und freigesprochen sind, können mit dem Geist Gottes hoffnungsvoll gemäß den Vorgaben der BERGPREDIGT leben.
Und in den Bereichen, in denen es nicht so ganz klappt, darf man durch die Gnade Gottes die Sündenvergebung in Anspruch nehmen!!!


Liebe Grüße
Benutzeravatar
MOSE-OFFENBARUNG
 
Beiträge: 391
Registriert: 20. März 2016 12:32
Geschlecht: männlich
Glaubensrichtung / Konfession: Baptisten

Re: Gedanken zur Bergpredigt

Beitragvon Bonnie » 23. Januar 2018 07:32

MOSE-OFFENBARUNG hat geschrieben:
Epheser 2, 8 (Schlachter 2000):Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. Denn wir sind seine Schöpfung [d], erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.

Aus Gnade errettet sein war für mich bis nach meinem Weggang bei den ZJ vollkommen unbekannt. Ich kann mich an kein Bibel-/ Buchstudium oder Vortrag erinnern, bei denen darauf eingegangen wurde. Zeugen Jehovas werden nicht allein durch Gnade errettet, sondern durch Werke. Das wichtigste Werk, neben anderen, ist der Predigtdienst, bis zur vollkommenen Erschöpfung, der schriftlich detailliert festgehalten werden muss. Es gilt eine Mindestzahl an Stunden zu erreichen. Wer nicht ausreichend predigt lädt Blutschuld auf sich.
http://www.bruderinfo.de/allgemein/unser-predigtdienst-und-die-blutschuld/

Ein Überleben von Harmagedon hängt von Werken ab. Wer Harmagedon überlebt ist jedoch noch nicht gerettet. Eine Heilsgewissheit gibt es bei den Zeugen nicht.

Der Gläubige wird ständig in Unsicherheit gehalten und ich weiß von vielen ehemaligen ZJ, dass sie auch noch Jahre nach ihrem Ausstieg/ Ausschluss immer wieder mit Panik vor Harmagedon zu kämpfen haben. Diese Angst treibt manche Menschen zurück in die Arme der Organisation. Was ja auch im Sinne des Erfinders ist :( .

MOSE-OFFENBARUNG hat geschrieben:Nur diejenigen, die auf geistliche Weise in Christus gestorben und freigesprochen sind, können mit dem Geist Gottes hoffnungsvoll gemäß den Vorgaben der BERGPREDIGT leben.
Und in den Bereichen, in denen es nicht so ganz klappt, darf man durch die Gnade Gottes die Sündenvergebung in Anspruch nehmen!!!

Es ist eine unendliche Erleichterung und löst bei mir immer wieder tiefe Dankbarkeit aus, das zu erkennen. Vor meiner Bekehrung war ich hoffnungslos - ich kannte ja auch nichts anderes als das, was ich viele Jahre lang verbindlich vermittelt bekommen habe.
Die Bergpredigt beginnt dann Sinn zu machen, wenn man auf eine gute Bibelübersetzung zurückgreifen und intensiv mit ihr arbeiten darf.
Liebe Grüße
Bonnie

λέγει αὐτῷ Ἰησοῦς: Ἐγώ εἰμι ἡ ὁδὸς καὶ ἡ ἀλήθεια καὶ ἡ ζωή οὐδεὶς ἔρχεται πρὸς τὸν Πατέρα εἰ μὴ δι’ ἐμοῦ.
Joh 14,6
Benutzeravatar
Bonnie
 
Beiträge: 331
Registriert: 14. Mai 2017 17:01
Geschlecht: weiblich
Glaubensrichtung / Konfession: Freie Evangelische Gemeinde

Re: Gedanken zur Bergpredigt

Beitragvon Christine » 23. Januar 2018 12:58

Mose-Offenbarung hat geschrieben:Nur diejenigen, die auf geistliche Weise in Christus gestorben und freigesprochen sind, können mit dem Geist Gottes hoffnungsvoll gemäß den Vorgaben der BERGPREDIGT leben.
Und in den Bereichen, in denen es nicht so ganz klappt, darf man durch die Gnade Gottes die Sündenvergebung in Anspruch nehmen!!!
Das glaube ich nicht. Die Gnade ist kein Lückenbüßer für die Bereiche wo "es nicht so ganz klappt". Das ist nicht das Evangelium!

Galater 2, 20-21 (Schlachter 2000):Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich [selbst], sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat. Ich verwerfe die Gnade Gottes nicht; denn wenn durch das Gesetz Gerechtigkeit [kommt], so ist Christus vergeblich gestorben.
Römer 3, 21-23 (Schlachter 2000):Jetzt aber ist außerhalb des Gesetzes die Gerechtigkeit Gottes [g] offenbar gemacht worden, die von dem Gesetz und den Propheten bezeugt wird, nämlich die Gerechtigkeit Gottes durch den Glauben an Jesus Christus, die zu allen und auf alle [kommt], die glauben. Denn es ist kein Unterschied;
denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten, [h] 
Römer 1, 16-17 (Schlachter 2000):Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen;  denn es wird darin geoffenbart die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben zum Glauben, [i] wie geschrieben steht: »Der Gerechte wird aus Glauben leben«. [j]


Der Gerechte wird aus Glauben leben! Es geht nicht darum nach "Vorgaben" zu leben, sondern durch den Glauben.

Die Gnade kann nicht mit Werken vermischt werden, sonst ist die Gnade nicht mehr Gnade.
Eine Vermischung von Gnade und Werken nennt Paulus ein "anderes Evangelium".

Gruß Christine
Dies ist das Wort des Glaubens, das wir verkündigen. Denn wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, daß Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.
Benutzeravatar
Christine
 
Beiträge: 8240
Registriert: 11. November 2008 12:16
Geschlecht: weiblich
Glaubensrichtung / Konfession: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde

VorherigeNächste

Zurück zu Neues Testament/NT



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast