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Fragen zur Dreieinigkeit

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Re: Fragen zur Dreieinigkeit

Beitragvon Ellipirelli » 22. Juli 2018 08:02

ThomasWeritz hat geschrieben:Ich hatte den Hebräervers zitiert, um zu verstehen, was er aussagt:
Hebräer 1, 3 (Schlachter 2000):
dieser ist die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck [c] seines Wesens und trägt alle Dinge durch das Wort seiner Kraft; [d] er hat sich, nachdem er die Reinigung von unseren Sünden durch sich selbst vollbracht hat, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt.

Was sagst du dazu ?

Das Wort Wesen entspringt dem griechischen Wort hypostasis , ein Wort das tiric eingebracht hat. Hier findet sich dieses Wort im Bibelvers wieder. Was bedeutet es, wenn gesagt wird, daß der Herr Jesus Christus der Ausdruck , in der ElbÜ steht Abdruck seines Wesens ist ?


Die Menge-Übersetzung finde ich besser, von Vers 1 an:
Hebräer 1, 1-4 (Menge):Nachdem Gott vorzeiten vielfältig (= zu vielen Malen) und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat in den Propheten,hat er am Ende dieser Tage (d.h. in dieser Endzeit) zu uns geredet im Sohn, den er zum Erben von allem eingesetzt (= bestellt), durch den er auch die Weltzeiten (oder: Welten) geschaffen hat.Dieser ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und die Ausprägung (= der Abdruck, oder: das Ebenbild) seines Wesens und trägt das Weltall durch sein Allmachtswort; er hat sich, nachdem er die Reinigung von den Sünden vollbracht hat, zur Rechten der Erhabenheit (= der Majestät Gottes) in den Himmelshöhen gesetzt und ist dadurch um so viel größer (= erhabener) geworden als die Engel, wie der Name, den er als Erbteil erhalten hat, den ihrigen überragt.


Die Parallele zu "Allmachtswort" oder Wort seiner Kraft (Schlachter),oder Macht seines Wortes (Evangelische Übersetzung), finden wir in Johannes Evangelium.

[b]Das "Wesen" oder "Abdruck Gottes"[/b] sollten wir im Zusammenhang, mit dem "Wort" betrachten
( Das Wort war Gott)
Johannes 1, 1-3 (Schlachter 2000):Im Anfang war das Wort [a], und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist.  


[b][b]Das "Wesen"
[/b]sehe ich mit folgenden Versen besser erklärt:
Johannes 14, 9 (Schlachter 2000):Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich noch nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen. Wie kannst du da sagen: Zeige uns den Vater? 

Johannes 12, 44-45 (Schlachter 2000):Jesus aber rief und sprach: Wer an mich glaubt, der glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat. Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat. 


LG
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Re: Fragen zur Dreieinigkeit

Beitragvon ThomasWeritz » 22. Juli 2018 08:57

Ellipirelli hat geschrieben:
ThomasWeritz hat geschrieben:Ich hatte den Hebräervers zitiert, um zu verstehen, was er aussagt:
Hebräer 1, 3 (Schlachter 2000):
dieser ist die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck [c] seines Wesens und trägt alle Dinge durch das Wort seiner Kraft; [d] er hat sich, nachdem er die Reinigung von unseren Sünden durch sich selbst vollbracht hat, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt.

Was sagst du dazu ?

Das Wort Wesen entspringt dem griechischen Wort hypostasis , ein Wort das tiric eingebracht hat. Hier findet sich dieses Wort im Bibelvers wieder. Was bedeutet es, wenn gesagt wird, daß der Herr Jesus Christus der Ausdruck , in der ElbÜ steht Abdruck seines Wesens ist ?


Die Menge-Übersetzung finde ich besser, von Vers 1 an:
Hebräer 1, 1-4 (Menge):Nachdem Gott vorzeiten vielfältig (= zu vielen Malen) und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat in den Propheten,hat er am Ende dieser Tage (d.h. in dieser Endzeit) zu uns geredet im Sohn, den er zum Erben von allem eingesetzt (= bestellt), durch den er auch die Weltzeiten (oder: Welten) geschaffen hat.Dieser ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und die Ausprägung (= der Abdruck, oder: das Ebenbild) seines Wesens und trägt das Weltall durch sein Allmachtswort; er hat sich, nachdem er die Reinigung von den Sünden vollbracht hat, zur Rechten der Erhabenheit (= der Majestät Gottes) in den Himmelshöhen gesetzt und ist dadurch um so viel größer (= erhabener) geworden als die Engel, wie der Name, den er als Erbteil erhalten hat, den ihrigen überragt.


Die Parallele zu "Allmachtswort" oder Wort seiner Kraft (Schlachter),oder Macht seines Wortes (Evangelische Übersetzung), finden wir in Johannes Evangelium.

Der Sohn trägt alles durch das Allmachtswort. Da denke ich daran, daß dem Sohn Gottes nach seiner Auferstehung alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben wurde. Er herrscht nach dem Willen des Vaters und hat dazu jegliche Macht Gottes, Vollmacht und Befehlsgewalt bekommen. Was er sagt, soll geschehen.
Desgleichen erinnert der Johannesprolog darauf hin, daß der Sohn Gottes auch als Schöpfungsmittler zu sehen ist. Also durch das Wort wurde alles geschaffen.

Der Sohn Gottes hatte göttliche Gestalt und diese war auch in dem Menschensohn Jesus Christus, obwohl kein Mensch sie sehen konnte.

Vielleicht läßt sich näher erörtern, wer diese göttliche Gestalt war ? Gott der Vater ist der raumerfüllende Geist, indem wir leben und weben, wie Paulus sagt.Apostelgeschichte 17, 24-28. Auch der Sohn Gottes lebt darin, in seinem Schoß, sagt der Johannesprolog.Johannes 17, 18
Welche Gestalt hat er nun ? Ist er auch ein raumerfüllender Geist oder ist seine Gestalt eher den großen Erzengeln vergleichbar ? Um sein Rettungswerk auszuführen kam er jedenfalls vom Himmel herab , kam in das Fleisch des Menschen Jesus wurde aber der Erscheinung nach als Mensch erkannt.

Welches Wesen hat er nun ?
.

[b]Das "Wesen" oder "Abdruck Gottes"[/b] sollten wir im Zusammenhang, mit dem "Wort" betrachten
( Das Wort war Gott)
Johannes 1, 1-3 (Schlachter 2000):Im Anfang war das Wort [a], und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist.  


[b][b]Das "Wesen"
[/b]sehe ich mit folgenden Versen besser erklärt:
Johannes 14, 9 (Schlachter 2000):Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich noch nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen. Wie kannst du da sagen: Zeige uns den Vater? 

Johannes 12, 44-45 (Schlachter 2000):Jesus aber rief und sprach: Wer an mich glaubt, der glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat. Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat. 


LG
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Wieso willst du das Wesen in Zusammenhang mit dem Wort betrachten ? Der Sohn Gottes war Gott , auch im AT, hatte göttliche Autorität und göttliche Gestalt. Am ehesten vergleichbar mit dem Boten bzw. Engel, der das Volk Israel aus der Wüste geführt hat.
Er hatte Vollmacht , Gott in jeder Weise auch auf Erden zu vertreten. In dem Boten bzw. Engel Jahwes war der Name Gottes genannt. Das hat ihm Autorität verliehen. Ist das nicht vergleichbar mit den Aussagen in Johannes 14, ?
Gottes Geist wirkt in dem Boten Jahwes oder in dem Menschensohn und das schafft einen Abdruck seines Wesens. Müßte man sich damit nicht erst mal zufrieden geben ?

Liebe Grüsse Thomas
1 Kor 13, 2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.
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Re: Fragen zur Dreieinigkeit

Beitragvon Ellipirelli » 22. Juli 2018 10:38

Hallo Thomas

ThomasWeritz hat geschrieben:Der Sohn trägt alles durch das Allmachtswort. Da denke ich daran, daß dem Sohn Gottes nach seiner Auferstehung alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben wurde. Er herrscht nach dem Willen des Vaters und hat dazu jegliche Macht Gottes, Vollmacht und Befehlsgewalt bekommen. Was er sagt, soll geschehen.


Im Kontext setze ich die Bedeutung das "Wort" bei Hebräer 1, 3wie Johannes 1, 1 gleich.Jesus benutzte sein "Wort" auch zu Lebzeiten. Ich denke gerade an die Auferweckung des Mädchen. Jesus, "Gott im Fleisch" hatte schon immer - ohne Anfang - die Allmacht des Wortes, in seiner Person, in Fleisch und Blut.

ThomasWeritz hat geschrieben:Er hatte Vollmacht , Gott in jeder Weise auch auf Erden zu vertreten.
Hier denke ich anders. Jesus hatte keine Volmacht , er war selbst Gott im Fleisch. Das Verwirrende ist , dass er sich niemals als Gott bezeichnete und immer wieder von dem wahren und einzigen Gott sprach.
Hier müssen wir uns fragen, wieso und warum das so geschah. Wenn wir hier Klarheit bekommen, dann ist vieles verständlicher.
Der Name "Jesus", gibt es im AT nicht. Nur Jesus sprach von seinem Vater. Im AT sehen wir Boten, wo viele nicht genau wissen...Die einen sagen, es war der (Sohn) und andere meinen ein Engel...
Ich sehe einen unsichtbaren Gott ( Gott ist Geist) und einen sichtbaren, der mit uns in Verbindung tritt. Im AT haben wir augenscheinlich auch Menschen, die mit Menschen Kontakt aufnahmen, von dem wir wissen, dass sie keine normale Menschen waren.

Das Wesen Gottes,Hebräer 1, 3 wird uns in den Evangelien beschrieben.

Vielleicht reden wir auch aneinander vorbei.

LG
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Re: Fragen zur Dreieinigkeit

Beitragvon ThomasWeritz » 22. Juli 2018 21:40

Ellipirelli hat geschrieben:Hallo Thomas

ThomasWeritz hat geschrieben:Der Sohn trägt alles durch das Allmachtswort. Da denke ich daran, daß dem Sohn Gottes nach seiner Auferstehung alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben wurde. Er herrscht nach dem Willen des Vaters und hat dazu jegliche Macht Gottes, Vollmacht und Befehlsgewalt bekommen. Was er sagt, soll geschehen.


Im Kontext setze ich die Bedeutung das "Wort" bei Hebräer 1, 3wie Johannes 1, 1 gleich.Jesus benutzte sein "Wort" auch zu Lebzeiten. Ich denke gerade an die Auferweckung des Mädchen. Jesus, "Gott im Fleisch" hatte schon immer - ohne Anfang - die Allmacht des Wortes, in seiner Person, in Fleisch und Blut.

Von der sprachlichen Wurzel her gibt es Unterschiede zwischen dem Wort im Hebräertext und dem Johannesprolog. Einmal ist es rhema , das andere logos. Was der Unterschied ist, ist mir noch nicht ganz klar. Im Hebräertext ist es ein Wort , das geschieht, wenn es ausgesprochen wird. Im Johannesprolog wird der logos mit dem Sohn Gottes personal verknüpft.
Durch dieses Wort ist alles geschaffen worden, steht im Johannesprolog. Aber geschaffen hat letztlich der Vater:
1. Korinther 8, 6 (Elberfelder):so ist doch für uns ein Gott, der Vater, von welchem alle Dinge sind, und wir für ihn, und ein Herr, Jesus Christus, durch welchen alle Dinge sind, und wir durch ihn.

Bei der Heilung des Mädchens sprich zwar der Sohn Gottes die Worte : "Talita kum" und heilt das Mädchen, aber höchstwahrscheinlich heilt der Vater, denn der Herr Jesus sagt selbst in Johannes 14,, daß der Vater seine Werke tut.
ThomasWeritz hat geschrieben:Er hatte Vollmacht , Gott in jeder Weise auch auf Erden zu vertreten.
Hier denke ich anders. Jesus hatte keine Volmacht , er war selbst Gott im Fleisch. Das Verwirrende ist , dass er sich niemals als Gott bezeichnete und immer wieder von dem wahren und einzigen Gott sprach.
Hier müssen wir uns fragen, wieso und warum das so geschah. Wenn wir hier Klarheit bekommen, dann ist vieles verständlicher.

Johannes 1, 14 (Schlachter 2000):Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Zunächst einmal war der Herr Jesus das fleischgewordene Wort Gottes. Man kann dieses Wort als prophetisches Wort verstehen, weil durch das Erscheinen und das Werk Jesu so viele biblischen Vorhersagen eingetroffen sind.
Man könnte auch das Wort mit dem vorangehenden Text in Verbindung bringen, das Wort , das alles geschaffen hat , was auch naheliegend wäre. Durch das Wort wurde alles geschaffen und das Wort wurde Fleisch.
Und das Wort war Gott. Aber das bezieht sich auf die Autorität. Der Sohn kann dem Vater nicht in allen Punkten gleich sein. Denn sogar nach seiner Auferstehung wird der Sohn zur Rechten Gottes genannt. Das bedeutet gleiche Stellung , wie Gott mehr nicht.
Außerdem tritt der Sohn Gottes aus dem monotheistischen Gottesbild Jahwe heraus und wird selbst ein Gott , den die Apostel und wir heute auch anrufen und kraft des Heiligen Geistes , der Vater und Sohn in uns vertritt, werden diese Gebete auch erhört.
Man könnte jetzt sogar von zwei Göttern reden, denn wir können den Vater als Gott anrufen und den Sohn Gottes Jesus Christus anrufen, jenachdem , welches Anliegen wir haben. Beide haben sich gemeinsam Ziele gesteckt und sind Eins im Geist, ebenso wie der Heilge Geist , der sie vertritt.

Liebe Grüsse Thomas
1 Kor 13, 2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.
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Re: Fragen zur Dreieinigkeit

Beitragvon Ellipirelli » 23. Juli 2018 19:36

Hallo Thomas,
danke für deine Beiträge!

Ich verreise Morgen. Ich werde vor Freitagabend nicht antworten können.

Bitte betet für mich, ich habe Morgen eine sehr schwierige und lange Autofahrt vor mir.

Gott mit Euch

Bis Freitag, oder Samstag

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Re: Fragen zur Dreieinigkeit

Beitragvon Lydia. » 25. Juli 2018 17:16

Danke für Eure Antworten, mein Notebook funktioniert gerade nicht, deshalb werde ich momentan nichts meher schreiben. Ist mir zu mühsam über s Smartphone LG Lydia.
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Re: Fragen zur Dreieinigkeit

Beitragvon Ellipirelli » 28. Juli 2018 09:32

Hallo,
ich möchte heute ein Zeugnis geben.

Wegen eines Rückenleidens, mit starken Schmerzen , konnte ich im vergangenen Jahr kaum sitzen. Es wurde immer schlimmer und meine Ärzte sagten mir, dass man nichts machen könne. Schmerzen, mit der Aussicht auf Rolllator oder Krankenbett, machen keine gute Laune.

Im November betete ich eines Tages sehr intensiv, mit der Bitte um Linderung der Schmerzen zu Gott.. Zwei Tage später war ich bei einem Sphenologen. Er lächelte mich an und sagte, dass er mich erfolgreich behandeln könnte.
Noch in der ersten Sitzung, gelang es ihm, in 20 Minuten,vier Bandscheibenvorfälle wieder in die ursprüngliche Postion zurückzuführen.
In den folgenden Wochen und Monaten konnte ich durch leichte Übungen (Schwingungen) eine stärkere Stabilisation der Wirbelsäule erreichen.
Ich bin fast schmerzfrei...mache täglich nur noch ein paar Übungen, die keine fünf Minuten dauern. :-)
Wems interessiert: https://sphenologie.de/ Ich bin von dieser Art der Therapie begeistert. Sie wurde von einem intelligenten und weisen Mann entwickelt, bei dem ich auch in Behandlung war.
Ich habe noch andere Krankheiten die mich beeinträchtigen und für die ich auch Tabletten nehmen muss. Ohne Schmerzen( fast) wird auch hier vieles leichter.

Nun, musste ich zweimal 10 Stunden Autofahren. Durch die noch vorhandenen Wirbeleinbrüche machte ich mir zuvor große Sorgen.....

Jetzt bin ich wieder zu Hause und mir geht es gut, ohne Rückenschmerzen. :-) :-)
Die Fahrt verlief sehr gut, ohne Stau und Stress. In den Pausen machte ich meine leichten Schwingungen, ging ein Paar hundert Meter, bewegte die Muskulatur, es ging mir gut, hatte keine Schmerzen.
:-) :-) :-) :-)

Ja, unser Gott ist groß, gütig und barmherzig. Lob und Ehre ihm allein. :-)
Psalmen 34, 4 (Luther):Da ich den HERRN suchte, antwortete er mir und errettete mich aus aller meiner Furcht.

Matthäus 7, 8 (Luther):Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.

Johannes 16, 23 (Luther):Und an dem Tage werdet ihr mich nichts fragen. Wahrlich, wahrlich ich sage euch: So ihr den Vater etwas bitten werdet in meinem Namen, so wird er's euch geben.

Psalmen 86, 5 (Luther):Denn du, Herr, bist gut und gnädig, von großer Güte allen, die dich anrufen.


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Re: Fragen zur Dreieinigkeit

Beitragvon Ellipirelli » 28. Juli 2018 11:41

ThomasWeritz hat geschrieben:Von der sprachlichen Wurzel her gibt es Unterschiede zwischen dem Wort im Hebräertext und dem Johannesprolog. Einmal ist es rhema , das andere logos. Was der Unterschied ist, ist mir noch nicht ganz klar. Im Hebräertext ist es ein Wort , das geschieht, wenn es ausgesprochen wird. Im Johannesprolog wird der logos mit dem Sohn Gottes personal verknüpft.
Durch dieses Wort ist alles geschaffen worden, steht im Johannesprolog. Aber geschaffen hat letztlich der Vater:
1. Korinther 8, 6 (Elberfelder):
so ist doch für uns ein Gott, der Vater, von welchem alle Dinge sind, und wir für ihn, und ein Herr, Jesus Christus, durch welchen alle Dinge sind, und wir durch ihn
.


Ich sehe im "Wort" den aktiven Teil Gottes.
1) In der Schöpfungsgeschichte heißt es: Gott sprach und es geschah. Unser Gott muss nicht sprechen, er könnte einfach tun. Gott spricht, weil wir sprechen. Unser Gott spricht so, dass wir seinen Worten glauben können.
2) Der aktive Gott spricht , stellt sich in Jesus vor. Er zeigt uns, in Jesus, in den Evangelien, das Wesen Gottes. Ich habe erst vor einem Jahr erkannt, dass JHWH im AT als "der gute Hirte" vorgestellt wird. JHWH ist für uns nicht sichtbar. Er macht sich im Menschen Jesus sichtbar. Nicht nur das, Gott in Jesus,nimmt eine Vermittlerposition zwischen Mensch und Gott ein.
Korinther 8, 6, sagt, dass unser Herr Jesus der aktive Gott ist.

ThomasWeritz hat geschrieben:Bei der Heilung des Mädchens sprich zwar der Sohn Gottes die Worte : "Talita kum" und heilt das Mädchen, aber höchstwahrscheinlich heilt der Vater, denn der Herr Jesus sagt selbst in Johannes 14,, daß der Vater seine Werke tut.

JHWH sagt im AT: Außer mir kein Heiland.
Jesaja 43, 11 (Luther):Ich, ich bin der HERR, und ist außer mir kein Heiland.
[bquote=Jesaja 43, 11;Elberfelder]Ich, ich bin Jahwe, und außer mir ist kein Heiland. [f]

Dann wird über das Kind Jesus gesagt:
Lukas 2, 11 (Luther):denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der HERR, in der Stadt Davids.


ThomasWeritz hat geschrieben:Und das Wort war Gott. Aber das bezieht sich auf die Autorität. Der Sohn kann dem Vater nicht in allen Punkten gleich sein. Denn sogar nach seiner Auferstehung wird der Sohn zur Rechten Gottes genannt. Das bedeutet gleiche Stellung , wie Gott mehr nicht.
Das Wort, ist ein Bild für den aktiven Gott, der im Fleisch zu uns auf Erden kam. Ein paar Verse weiter, heißt es: Er kam in sein Eigentum..und die Seinen nahmen ihn nicht an. Jesus kam zu den Menschen , die Gott schuf.Im Text erkennen wir deutlich, dass Jesus in seinem Eigentum kam, nicht im Auftrag des Vaters, im Eigentum seines Vaters. Es gibt hier keine Trennung in zwei Persönlichkeiten. Gott kam im Fleisch. Das Fleisch hatte eine eigenständige menschliche Persönlichkeit....Das macht das ganze so kompliziert

ThomasWeritz hat geschrieben:Außerdem tritt der Sohn Gottes aus dem monotheistischen Gottesbild Jahwe heraus und wird selbst ein Gott , den die Apostel und wir heute auch anrufen und kraft des Heiligen Geistes , der Vater und Sohn in uns vertritt, werden diese Gebete auch erhört.
Nein, das kann nicht. Wenn ich Jesus anbete, bete ich automatisch auch den Vater an und umgekehrt. Das aber nur, wenn ich daran glaube. Diejenigen die nicht so wie ich glauben, können/müssen anders beten.
Schlimm finde ich, wie die ZJ damit umgehen. Sie müssen ständig auf der Hut sein, dass sie ihren Erlöser nicht mehr die Ehre geben, als Jehova. Jesus hats gemacht, darf dafür aber nicht angebetet werden.

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Re: Fragen zur Dreieinigkeit

Beitragvon ThomasWeritz » 31. Juli 2018 20:32

freut mich, daß dir geholfen wurde.

Mir gehts leider nicht so gut. Ich leide an Depressionen und habe da noch kein wirksames Mittel gefunden, das keine Langzeitnebenwirkungen hat.
Also pausiere ich immer ein wenig und dann gehts weiter.

Ellipirelli hat geschrieben:
ThomasWeritz hat geschrieben:Von der sprachlichen Wurzel her gibt es Unterschiede zwischen dem Wort im Hebräertext und dem Johannesprolog. Einmal ist es rhema , das andere logos. Was der Unterschied ist, ist mir noch nicht ganz klar. Im Hebräertext ist es ein Wort , das geschieht, wenn es ausgesprochen wird. Im Johannesprolog wird der logos mit dem Sohn Gottes personal verknüpft.
Durch dieses Wort ist alles geschaffen worden, steht im Johannesprolog. Aber geschaffen hat letztlich der Vater:
1. Korinther 8, 6 (Elberfelder):
so ist doch für uns ein Gott, der Vater, von welchem alle Dinge sind, und wir für ihn, und ein Herr, Jesus Christus, durch welchen alle Dinge sind, und wir durch ihn
.


Ich sehe im "Wort" den aktiven Teil Gottes.
1) In der Schöpfungsgeschichte heißt es: Gott sprach und es geschah. Unser Gott muss nicht sprechen, er könnte einfach tun. Gott spricht, weil wir sprechen. Unser Gott spricht so, dass wir seinen Worten glauben können.

Dazu fiel mir sofort Psalm 29 ein:
Psalmen 29, 3 (Luther):Die Stimme des HERRN geht über den Wassern; der Gott der Ehren donnert, der HERR über großen Wassern. Die Stimme des HERRN geht mit Macht; die Stimme des HERRN geht herrlich.

Der Psalmist, meinte wohl, daß Gott durch Taten spricht.

Aber er hat auch biblische Offenbarung an uns. Und ob es im Schöpfungsgeschehen geschieht , durch die Propheten oder durch den Herrn Jesus. Da werden auch Worte gebraucht.
2) Der aktive Gott spricht , stellt sich in Jesus vor. Er zeigt uns, in Jesus, in den Evangelien, das Wesen Gottes. Ich habe erst vor einem Jahr erkannt, dass JHWH im AT als "der gute Hirte" vorgestellt wird. JHWH ist für uns nicht sichtbar. Er macht sich im Menschen Jesus sichtbar. Nicht nur das, Gott in Jesus,nimmt eine Vermittlerposition zwischen Mensch und Gott ein.
Korinther 8, 6, sagt, dass unser Herr Jesus der aktive Gott ist.

Gott offenbart sich in der Schöpfung , im AT offenbart er sich den Menschen durch Wort und Vision. Den Herrn Jesus Christus könnte man die fleischgewordene Offenbarung Gottes nennen.
Wer hat die Schöpfungsworte gesprochen , die in 1 Mo zitiert werden ? Ich gehe davon aus, daß es der Sohn Gottes war. Johannes 1, 1-3
Wer hat mit Mose in der Tür der Stiftshütte und auf dem Berg Sinai gesprochen ? Ich gehe davon aus, daß es der Sohn Gottes war , ohne das jetzt im Einzelnen beweisen zu wollen.
In dem fleischgewordenen Sohn Gottes sprach er die Worte seines Vaters. Insofern ist der Herr Jesus die sichtbare und die aktive Person Gottes und sein Vater hat ihn immer erhört.
Johannes 18, 37 (Schlachter 2000):Da sprach Pilatus zu ihm: So bist du also ein König? Jesus antwortete: Du sagst es; ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, daß ich der Wahrheit Zeugnis gebe; jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme.


.
ThomasWeritz hat geschrieben:Bei der Heilung des Mädchens sprich zwar der Sohn Gottes die Worte : "Talita kum" und heilt das Mädchen, aber höchstwahrscheinlich heilt der Vater, denn der Herr Jesus sagt selbst in Johannes 14,, daß der Vater seine Werke tut.

JHWH sagt im AT: Außer mir kein Heiland.
Jesaja 43, 11 (Luther):Ich, ich bin der HERR, und ist außer mir kein Heiland.
[bquote=Jesaja 43, 11;Elberfelder]Ich, ich bin Jahwe, und außer mir ist kein Heiland. [f]

Dann wird über das Kind Jesus gesagt:
Lukas 2, 11 (Luther):denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der HERR, in der Stadt Davids.


Hier hättest du glaube ich nicht die LutherÜ wählen dürfen. Denn der Christus wurde nicht unmittelbar mit dem HERRN in Verbindung gebracht, sondern mit dem Herrn, der zu seiner Rechten sitzt.
Psalmen 110, 1 (Luther):Ein Psalm Davids. Der HERR sprach zu meinem Herrn: "Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße lege."

Dieser Herr wurde als Christus bzw. Messias erwartet. Das beweisen die Wutausbrüche der Juden, als Stephanus gesteinigt wurde und andere Textstellen.

Fortsetzung folgt
Zuletzt geändert von ThomasWeritz am 31. Juli 2018 20:56, insgesamt 2-mal geändert.
1 Kor 13, 2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.
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Re: Fragen zur Dreieinigkeit

Beitragvon ThomasWeritz » 31. Juli 2018 20:44

Jahwe war Heiland im AT. Im NT kommt der Sohn Gottes als Heiland in sein Eigentum und zwar in der Gestalt eines Menschen, der Erscheinung nach als Mensch erkannt. Das ist schon interessant.
Vater und Sohn teilen sich viele Titel. Das wäre mal ein eigenes Thema wert.
"König aller Könige und Herr aller Herren"," der Erste und der Letzte ", "Alpha und Omega". Gemeinsam haben sie die Schöpfung geschaffen und gemeinsam bestimmen sie ihr Ende.
Gemeinsam haben sie der Welt die Botschaft des Evangeliums gebracht.
Und gemeinsam herrschen sie über die Schöpfung.

.
ThomasWeritz hat geschrieben:Und das Wort war Gott. Aber das bezieht sich auf die Autorität. Der Sohn kann dem Vater nicht in allen Punkten gleich sein. Denn sogar nach seiner Auferstehung wird der Sohn zur Rechten Gottes genannt. Das bedeutet gleiche Stellung , wie Gott mehr nicht.
Das Wort, ist ein Bild für den aktiven Gott, der im Fleisch zu uns auf Erden kam. Ein paar Verse weiter, heißt es: Er kam in sein Eigentum..und die Seinen nahmen ihn nicht an. Jesus kam zu den Menschen , die Gott schuf.Im Text erkennen wir deutlich, dass Jesus in seinem Eigentum kam, nicht im Auftrag des Vaters, im Eigentum seines Vaters. Es gibt hier keine Trennung in zwei Persönlichkeiten. Gott kam im Fleisch. Das Fleisch hatte eine eigenständige menschliche Persönlichkeit....Das macht das ganze so kompliziert

Also die Trennung in zwei Persönlichkeiten sehe ich schon. Der Sohn Gottes kam in sein Eigentum, denn der Vater hatte die Schöpfung ja für ihn geschaffen. Kolosser 1, 15-17. Er kam auch in seinem Auftrag . Auf diese Weise kam der Sohn Gottes in das Fleisch und Gott war in ihm. Da waren schon zwei Personen , der Sohn in seiner göttlichen Gestalt und seiner göttlichen Autorität und Gott der Vater , der seine Werke in ihm tat und seine Worte sprach, um die Welt mit sich selbst zu versöhnen.2. Korinther 5, 19
Ich sehe die Person Jesu auch als Mensch nicht mehr so kompliziert. Was macht denn die Persönlichkeit eines Menschen aus ? Das ist doch sein Geist und dieser Geist war der Sohn Gottes, der vom Himmel herabkam, die göttliche Gestalt, die wir Menschen nicht sehen können. Das ist doch ein und dieselbe Person, ob er in einer göttlichen Gestalt oder in einer menschlichen Gestalt erscheint .
Und in dieser Person war Gott der Vater als eigene Person. Und er war seinem Vater gehorsam, obwohl er durch das Fleisch geschwächt war.
ThomasWeritz hat geschrieben:Außerdem tritt der Sohn Gottes aus dem monotheistischen Gottesbild Jahwe heraus und wird selbst ein Gott , den die Apostel und wir heute auch anrufen und kraft des Heiligen Geistes , der Vater und Sohn in uns vertritt, werden diese Gebete auch erhört.
Nein, das kann nicht. Wenn ich Jesus anbete, bete ich automatisch auch den Vater an und umgekehrt. Das aber nur, wenn ich daran glaube. Diejenigen die nicht so wie ich glauben, können/müssen anders beten.
Schlimm finde ich, wie die ZJ damit umgehen. Sie müssen ständig auf der Hut sein, dass sie ihren Erlöser nicht mehr die Ehre geben, als Jehova. Jesus hats gemacht, darf dafür aber nicht angebetet werden.

LG
Elli

Wir reden wahrscheinlich , wenn wir beten, mit dem Heiligen Geist, der beide Personen Gottes in uns vertritt.
Ich bete zu dem Herrn Jesus, wenn es um das tägliche Einerlei geht und wie ich meinen Weg wählen soll, denn er ist ja mein Herr.
Zu dem Vater bete ich, wenn es um alle anderen Dinge geht.

Liebe Grüsse Thomas
1 Kor 13, 2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.
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