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Frage zur Auferstehung

Allgemeine biblische Themen könnt ihr hier diskutieren.

Re: Frage zur Auferstehung

Beitragvon Ellipirelli » 13. Juni 2018 17:45

Hallo,
wie eine Familie würde ich nicht sagen, ich mache eher einen menschlichen Vergleich.

Der Kopf ist die Steuerungszentrale. Der Körper kann nicht ohne Kopf existieren. Der Kopf auch nicht ohne Körper. Beides ist ein Ganzes und doch in der Funktion unterschiedlich. Das Sichtbare wird vom Unsichtbaren (Gehirnzellen) gesteuert. Wir erkennen nur den sichtbaren Teil. Wenn wir nur die Stimme eines Menschen hören, ihn nicht sehen, so wissen wir doch, dass ein Mensch spricht. Wir hören den Heiligen Geist.
Ein Kleinkind denkt, dass die Hand oder der Fuß eine eigene Persönlichkeit hat.Es kann den Zusammenhang nicht erfassen. In diesem Sinne können wir wohl auch nicht alles erfassen.

Der unsichtbare Teil, steht für den Vater. Der bewegliche Körper für Jesus und die Stimme für den Heiligen Geist. Mein Vergleich hinkt und passt nicht wirklich, ich weiß, aber im Moment finde ich kein besseres Bild.

LG
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Re: Frage zur Auferstehung

Beitragvon Erich » 14. Juni 2018 07:08

Hallo Elli!

Ellipirelli hat geschrieben:Ich lese Erich, und weil das so ist, kann ich mich wiederholen. Für deine Gedanken - hast du ja selbst geschrieben - gibts keine biblischen Belege.
Zitiere bitte, denn so habe ich das nicht geschrieben, denn ich gebe Dir genügend biblische Beweise, die Du aber nicht anerkennen willst, und Dir dann aus Deinen Gedanken etwas zusammenbastelst.

Deine Logik ist menschlich, aber nicht biblisch.
Das sind Deine menschlichen Gedanken.
Du glaubst wohl, was nicht wortwörtlich in der Bibel steht, kann nicht von Gott kommen? Es gibt so viele Dinge, die nicht in der Bibel stehen und trotzdem Realität sind und von Gott.

Unser Herr Jesus ( Gott)ist sichtbar als Mensch in den Himmel gefahren.
Das bezweifle ich. - In welchen Himmel? In den "Heaven" oder in den "Sky"? - Und was ist das denn für eine Wolke gewesen? Eine irdische Wasserwolke oder eine geistliche Wolke.
Apostelgeschichte 1, 9 (Schlachter 2000):Und als er dies gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf von ihren Augen weg. 
Er war nicht mehr sichtbar.

Er sitzt wie ein Mann oder als Mensch, erkennbar auf dem Thron Gottes.
Er sitzt zur Rechten Gottes. Aber erkennbar? - Ich sehe nichts.

Da nur ein Gott auf dem Thron sitzt, erkennen wir auch hier, dass Gott im Fleisch, als Jesus, auf die Erde kam.
Der Vater und der Sohn (Gott, das Wort) sitzen auf dem Thron (= Himmel).

Unser Gott ( Gott ist Geist)kann jeden Körper annehmen wie er will, er bleibt Gott.
Wenn Jesus Christus auf Erden noch wahrer Gott gewesen wäre, dann wäre die ganze Geschichte eine "Farce". - Da lädt er den Menschen seine Gesetze, Gebote, usw. auf, wohl wissend, dass sie sowieso kein Mensch, sondern nur er selber halten kann. - Dann kommt er vom Himmel und hält seine Gebote und lässt sich dann feiern. - Nein, so ist das aber nicht! - Jesus Christus war ein wahrer Mensch (ohne seine Gottheit, ohne Kraft, Macht, Stärke, Gewalt, Herrlichkeit), der als einziger Mensch (aus Fleisch und Blut, Staub von der Erde) Gottes Gesetz und Gebote gehalten hat.


Erich hat geschrieben:Gott kann in Körper wohnen wie er will.
Richtig! - Aber dazu braucht es gewiss nicht eine Schwangerschaft von neun Monaten, wie sie bei Jesu Christi Menschwerdung nötig war, weil er wirklich wahrer Mensch wurde. Und sein Fleisch bekam er von Maria.
Brauchen, müssen...oder was noch.
Hast Du kein Hirn, das Du einschalten könntest? - Verstehst Du denn wirklich nichts?

Wir bekommen das gesagt, wie es geschrieben steht.
Wir bekommen doch noch mehr gesagt, nur willst Du das nicht sehen.

Neun Monate war unser Herr im Bauch seiner Mutter und weil das so ist, ist Jesus aus deiner Sicht, nur Mensch gewesen, oder sehe ich das falsch?
Von Maria hat er sein Fleisch und Blut bekommen, durch Maria ist er ein Nachkomme Adams, der aus Staub von der Erde gemacht wurde.

Du setzt Jesus vollkommen mit Adam vor dem Sündenfall gleich, dabei solltest du bedenken, dass Adam nicht im Bauch einer Mutter heranreifte
Schlaumeier, Du musst bedenken, dass er ein Nachfahre Adams ist, so wie Du auch einer bist.

Ich gehe davon aus, dass du die Textstelle kennst, die sagt, dass Jesus vom Heiligen Geist gezeugt wurde. Eine Eizelle ohne menschlichen Samen kann kein Mensch werden, deswegen kam unser Herr Jesus vom Himmel und nicht so wie wir, von der Erde.
Er kam aber nicht im Fleisch vom Himmel, wie Du das glauben möchtest, sondern er wurde erst auf Erden Fleisch und Blut, ein wahrer Mensch, wie wir.

Ich sehe das nun so: Die Seele unseres Herrn Jesus (Gott, das Wort) kam vom Himmel und durch den heiligen Geist und die Kraft des Höchsten konnte das Wunder geschehen, dass er im Bauch der Maria Fleisch und Blut angenommen hat, damit er ein wahrer Mensch werden konnte, der uns von Sünde, Tod, Teufel und Hölle erlöst und errettet.
Jesaja 53, 11; Matthäus 26, 38

Joh 11,49-52 (Luther):Einer aber unter ihnen, Kaiphas, der desselben Jahres Hoherpriester war, sprach zu ihnen: Ihr wisset nichts,
bedenket auch nichts; es ist uns besser ein Mensch sterbe für das Volk, denn dass das ganze Volk verderbe.
(Solches aber redete er nicht von sich selbst, sondern weil er desselben Jahres Hoherpriester war, weissagte er. Denn Jesus sollte sterben für das Volk;
und nicht für das Volk allein, sondern dass er auch die Kinder Gottes, die zerstreut waren, zusammenbrächte.)
Joh 18,14 (Luther):Es war aber Kaiphas, der den Juden riet, es wäre gut, dass EIN Mensch würde umgebracht für das Volk.
Also: EIN Mensch sollte sterben. - Wäre Jesus noch wahrer Gott gewesen, dann wäre er auch nicht gestorben, weil Gott nicht sterben kann.

LG! Erich
Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
(Johannes 3, 16)
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Re: Frage zur Auferstehung

Beitragvon Ellipirelli » 14. Juni 2018 21:01

Hallo
Erich hat geschrieben:
Ellipirelli schrieb: Unser Gott ( Gott ist Geist)kann jeden Körper annehmen wie er will, er bleibt Gott.

Wenn Jesus Christus auf Erden noch wahrer Gott gewesen wäre, dann wäre die ganze Geschichte eine "Farce". - Da lädt er den Menschen seine Gesetze, Gebote, usw. auf, wohl wissend, dass sie sowieso kein Mensch, sondern nur er selber halten kann. - Dann kommt er vom Himmel und hält seine Gebote und lässt sich dann feiern. - Nein, so ist das aber nicht! - Jesus Christus war ein wahrer Mensch (ohne seine Gottheit, ohne Kraft, Macht, Stärke, Gewalt, Herrlichkeit), der als einziger Mensch (aus Fleisch und Blut, Staub von der Erde) Gottes Gesetz und Gebote gehalten hat.
Nein, Gott muss sich nicht feiern lassen. Ein normaler Mensch kann Gottes Gebote nicht halten, das ist nun mal so. Jesus war ganz Mensch, mit menschlichen Empfindungen und Bedürfnissen, aber ohne Sünde.

Hätte ein Geschöpf Gottes uns auslösen können...nein, geht nicht, nur Gott der Gesetzgeber kann Gerechtigkeit und Barmherzigkeit zusammen vereinen.
Wenn Gott sagt, du musst sterben und anschließend, nein, habe mir das anders überlegt, dann widerspricht er sich selbst.
Gerecht ist, wenn du sündigst und anschließend sterben musst, warum ist das so, weil unser Schöpfer das so sagt. Die Bibel spricht über Barmherzigkeit, wenn jemand anders, unschuldig, stellvertretend, das Gesetzt einlöst.
Im AT opferten die JudenTiere. Diese Einlösung war aber nur ein Vorschatten, ein Hinweis auf den echten Erlöser. Das lag nicht daran, dass nur Tiere, statt eines Menschen geopfert wurden. Nein, es musste unser Schöpfer und Gesetzgeber selbst sein.

Laut Gesetz heißt es auch, wenn du nicht sündigst, musst du auch nicht sterben.
Jetzt ist Jesus, obwohl er nicht sündigte, doch gestorben. Kam Jesus nur als Geschöpf( als Mensch) Gottes, dann wäre sein Tod ungerecht und gegen den Aussagen Gottes gewesen.
Dazu kommt, dass Menschenopfer verboten waren.

Was nun, widerspricht Gott sich selbst, nein, geht nicht. Kann Gott seine eigenen Gebote brechen..?
JHWH sagt, ich bin der Heiland und sonst keiner. Wäre, wie du sagst, Jesus nur Mensch gewesen, dann wäre er auch, der eine Heiland. Schließlich hat Jesus uns mit seinem Blut gesühnt, nicht der Vater.
JHWH sagt aber, dass er der Heiland ist.

Gott kam im Fleisch. Er wurde ganz Mensch mit einer eigenen menschlichen Persönlichkeit. Als Mensch konnte Gott sterben,( Gott im Geist kann nicht sterben) ohne dabei ein Gesetz zu brechen.

Einerseits hat Gott dem Gesetz genüge getan und anderseits bekommt jeder, der im Glauben Jesus annimmt, seine Barmherzigkeit.
Gerecht ist, wenn mit Blut ausgelöst wird, dass heißt: Tod muss die Folge der Sünde sein. Gottes Barmherzigkeit wurde offenbart, als er im Fleisch stellvertrtend für uns starb.
Unschuldiges Blut überdeckt unreines Blut. Wir dürfen, das reine weiße Kleid Jesus tragen.

LG
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Re: Frage zur Auferstehung

Beitragvon Erich » 15. Juni 2018 12:31

Hallo Elli!

Mt 1,1-17 (Luther):1 Dies ist das Buch von der Geburt Jesu Christi,
der da ist ein Sohn Davids, des Sohnes Abrahams.
Aus den Vätern Abraham, Isaak, Jakob, Juda, ..., Isai, David, Salomo, ...,
ist Jesus Christus geboren nach dem Fleisch. Römer 1, 3; Römer 9, 5; 2. Samuel 7, 12

Hebräer 2,14-18 (Luther 2017):14 Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind,
hat auch er's gleichermaßen angenommen
,
damit er durch seinen Tod die Macht nähme dem,
der Gewalt über den Tod hatte, nämlich dem Teufel,
15 und die erlöste, die durch Furcht vor dem Tod
im ganzen Leben Knechte sein mussten.
16 Denn er nimmt sich nicht der Engel an,
sondern der Kinder Abrahams nimmt er sich an.
17 Daher musste er in allem seinen Brüdern gleich werden,
damit er barmherzig würde und ein treuer Hoherpriester vor Gott,
zu sühnen die Sünden des Volkes.
18 Denn worin er selber gelitten hat und versucht worden ist,
kann er helfen denen, die versucht werden.


Hebräer 10,5 (Schlachter 2000):Darum spricht er bei seinem Eintritt in die Welt:
»Opfer und Gaben hast du nicht gewollt;
einen Leib aber hast du mir bereitet. 


Joh 1,14 (Schlachter 2000):Und das Wort wurde Fleisch
und wohnte unter uns;
und wir sahen seine Herrlichkeit,
eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater,
voller Gnade und Wahrheit.


Römer 8,3 (Schlachter 2000):Denn was dem Gesetz unmöglich war
— weil es durch das Fleisch kraftlos war —,
das tat Gott, indem er seinen Sohn sandte
in der gleichen Gestalt wie das Fleisch der Sünde
und um der Sünde willen und die Sünde im Fleisch verurteilte, 


Philipper 2,6-7 (Luther 1984):6 Er, der in göttlicher Gestalt war,
hielt es nicht für einen Raub,
Gott gleich zu sein,
(Joh 1,1-2; 17,5)
7 sondern entäußerte sich selbst
und nahm Knechtsgestalt an,
ward den Menschen gleich
und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.


Mt 20,28 (Schlachter 2000):gleichwie der Sohn des Menschen nicht gekommen ist, um sich dienen zu lassen,
sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.


Lk 1,31-33 (Schlachter 2000):Und siehe,
du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären;
und du sollst ihm den Namen Jesus geben. 
Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden;
und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben; 
und er wird regieren über das Haus Jakobs in Ewigkeit,
und sein Reich wird kein Ende haben.


Jesaja 11,1 (Schlachter 2000):Und es wird ein Reis hervorgehen aus dem Stamm Isais
und ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen.
Jesaja 53,2-3 (Luther 1984):2 Er schoss auf vor ihm wie ein Reis und wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich.
Er hatte keine Gestalt und Hoheit.
Wir sahen ihn, aber da war keine Gestalt, die uns gefallen hätte.
3 Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit.
Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet.


2. Korinther 8,9 (Schlachter 2000):Denn ihr kennt ja die Gnade unseres Herrn Jesus Christus,
daß er, obwohl er reich war, um euretwillen arm wurde,
damit ihr durch seine Armut reich würdet. 


Hebräer 4,15 (Schlachter 2000):Denn wir haben nicht einen Hohenpriester,
der kein Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten,
sondern einen, der in allem versucht worden ist
in ähnlicher Weise [wie wir], doch ohne Sünde. 


Joh 19,5 (Schlachter 2000):Nun kam Jesus heraus und trug die Dornenkrone und den Purpurmantel.
Und er [Pilatus] spricht zu ihnen: Seht, welch ein Mensch!


Römer 5,15 (Schlachter 2000):Aber es verhält sich mit der Gnadengabe nicht wie mit der Übertretung.
Denn wenn durch die Übertretung des Einen die Vielen gestorben sind,
wieviel mehr ist die Gnade Gottes und das Gnadengeschenk
durch den einen Menschen Jesus Christus
in überströmendem Maß zu den Vielen gekommen. 


Auferstanden ist unser Herr Jesus Christus
mit seinem irdischen menschlichen Leib,
der die Verwesunng nicht gesehen hat.
Johannes 20, 11-18; Apg 13, 34-37

LG! Erich
Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
(Johannes 3, 16)
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