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Frage zur Auferstehung

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Re: Frage zur Auferstehung

Beitragvon Erich » 8. Juni 2018 11:24

Ellipirelli hat geschrieben:Unsere Auferstehung aus dem Grab, mit einem neuen verherrlichten Leib, erfolgt bei der Wiederkunft Jesus, am jüngsten Tag.

Ellipirelli hat geschrieben:
Regula Falsi hat geschrieben:Du hoffst also nicht auf die Teilnahme an der ersten Auferstehung, die ca. tausend Jahre vor der allgemeinen Auferstehung stattfindet?

Ich weiß, um die Auferstehung der toten Gläubigen am jüngsten Tag. Dieser Tag ist der letzte Tag.
Johannes 11, 24 (Schlachter 2000):Martha spricht zu ihm:
Ich weiß, daß er auferstehen wird in der Auferstehung am letzten Tag.


Johannes 11, 25-26 (Schlachter 2000):Jesus spricht zu ihr:
Ich bin die Auferstehung und das Leben.

Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; 
und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben.

Glaubst du das? 


Johannes 8, 51 (Schlachter 2000):Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:
Wenn jemand mein Wort bewahrt,
so wird er den Tod nicht sehen in Ewigkeit!


Johannes 5, 24 (Schlachter 2000):Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:
Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat,
der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht,
sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen. 


Johannes 3, 16 (Schlachter 2000):Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt,
daß er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit jeder, der an ihn glaubt,
nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.


LG! Erich
Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
(Johannes 3, 16)
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Re: Frage zur Auferstehung

Beitragvon Ellipirelli » 8. Juni 2018 13:56

Hallo,
Erich hat geschrieben:Nirgendwo, denn Maria Magdalena durfte ihn nicht berühren.
Hier steht (in meinen Augen) geschrieben, dass Jesus kurz nach seiner Auferstehung (nach der Begegnung mit Maria Magdalena) in den Himmel fuhr.
Joh 20,17 Spricht Jesus zu ihr: Rühre mich nicht an!
Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater.

Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen:
Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.

1. Warum sollte Jesus zu Maria Magdalena sagen,
"Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen:
Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott",
wenn er es dann nicht getan hätte? (Er hat nicht gesagt: In 40 Tagen ist Himmelfahrt.)

Nun, dass Jesus in den Himmel gefahren ist, wissen wir, dass er aber schon gleich danach zum Vater ging ist nicht richtig in der Schrift zu erkennen, aber durchaus möglich.
Ich denke, dass Maria Jesus nicht berühren durfte, wegen seines hohenpriesterlichen Dienstes. Wenn ein Hohepriester während des Jom Kippurs berührt wurde, musste er den ganzen Opferritus nochmal von vorne beginnen.

Erich hat geschrieben:2. Wo war denn Jesus Christus in der ganzen Zeit, von frühen Morgen bis zum Nachmittag, bis er dann (endlich) seinen anderen Jüngern erschien?
Darüber steht nichts geschrieben.
Erich hat geschrieben:Ellipirelli schrieb: Wo steht, dass nach dieser nicht definierten Himmelfahrt, der Leib Jesus verwandelt wurde?

Es steht nicht direkt geschrieben, aber durch Nachdenken kommt man zum Ziel.
Offenbarung 12, 5 (Luther 2017):
...
Und ihr Kind wurde entrückt zu Gott und seinem Thron.
- Jesus Christus wurde entrückt - er ist aufgefahren in den Himmel.
- Es gibt Menschen, die wurden und werden entrückt (z.B. bei der Wiederkunft Jesu Christi).
Auch hier wird der Leib verwandelt, weil nur ein geistlicher Leib im Himmelreich existieren kann. - Und so ist es auch bei Jesus Christus gewesen, als er in den Himmel auffuhr. - Zuerst war er sichtbar und dann unsichtbar, weil sein Leib verwandelt wurde in einen geistlichen Leib.
- Schau: Jesus Christus kann sich heutzutage (wieder) selbst verwandeln, denn er kann erscheinen mit seinem irdischen Leib und verschwinden, wenn er will. - Und wie gesagt: "Rucki-Zucki" ist er an anderen Orten (was er vorher als wahrer Mensch nicht konnte).
Erich, es steht nicht geschrieben, dass Jesus Körper nochmal verwandelt wurde, das ist nun mal so, du interpretierst hier. Der Vergleich, Jesus Auferstehungsleib aus dem Grab, mit unserem Auferstehungsleib aus dem Grab, wird beschrieben, mehr nicht.
Warum müssen Menschen immer wieder behaupten, dass es so oder so sein muss, obwohl es nicht geschrieben steht.
Erich hat geschrieben:Und ich habe von einer früheren Verwandlung noch nichts gelesen.
Wo, außer im Himmel, hätte Jesus denn seine Gottheit wieder bekommen können?
Wer, außer Gott, hat ihm denn seine ewige Macht, Ehre und Reich wieder gegeben?

Jesus war Gott im Fleisch. Im Fleisch legte er seine Gottheit ab, dennoch blieb er Gott.
Sein Auferstehungsleib, besteht nicht aus Fleisch und Blut.
Ja, Jesus zeigt uns immer noch seine Wundmale.

Apostelgeschichte 17, 31 (Menge):denn er hat einen Tag festgesetzt, an welchem er den Erdkreis mit Gerechtigkeit richten will durch einen Mann, den er dazu ausersehen und den er für alle durch seine Auferweckung von den Toten beglaubigt hat
Die Berechtigung, am jüngsten Tag richten zu dürfen, bekam unser Herr Jesus Christus , mit seiner Auferstehung aus dem Grab, nicht erst nach einer Umwandlung seines Körpers im Himmel.
Erich hat geschrieben:esus Christus war ein wahrer Mensch aus Fleisch und Blut, geboren von Maria, die von Adam abstammt. Er hatte einen irdischen Leib, so wie ihn auch Adam hatte, der aus Staub von der Erde gemacht wurde.
Jetzt ist Jesus Christus im Himmel und hat selbstverständlich einen himmlischen Leib

Die Bibel sagt uns, dass Jesus, als Gott im Fleisch, aus dem Himmel kam, nicht aus Staub von der Erde, auch wenn du anders empfindest, es steht so geschrieben.

LG Elli
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Re: Frage zur Auferstehung

Beitragvon Ellipirelli » 8. Juni 2018 14:22

Hallo Erich,
Erich hat geschrieben:Johannes 11, 25-26 (Schlachter 2000):
Jesus spricht zu ihr:
Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; 
und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben.
Glaubst du das? 
Das glauben wir alle.

Erich hat geschrieben:Johannes 8, 51 (Schlachter 2000):
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:
Wenn jemand mein Wort bewahrt,
so wird er den Tod nicht sehen in Ewigkeit!
Der Sünde Sold ist der Tod. Wir sündigen und müssen sterben. Der Tod kann uns aber nicht halten, wir werden aus dem Grab wieder auferstehen.
1. Thessalonicher 4, 13-17 (Schlachter 2000):Ich will euch aber, Brüder, nicht in Unwissenheit lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht traurig seid wie die anderen, die keine Hoffnung haben. Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die Entschlafenen durch Jesus mit ihm führen.
Denn das sagen wir euch in einem Wort des Herrn: Wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrigbleiben, werden den Entschlafenen nicht zuvorkommen; denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zusammen mit ihnen entrückt [c] werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit. 

Erich hat geschrieben:Als Jesus auf Erden war, bis zu seiner Auferstehung, da war Jesus nicht Gott, sondern ein wahrer Mensch, denn er hatte sich ja seiner Gottheit entäußert, bevor er vom Himmel auf die Erde kam. Er hatte keine Kraft, Macht, Stärke, Gewalt und Herrlichkeit mehr. - Er war ein Mensch, so wir wir, nur ohne Sünde.
Doch, Jesus war Gott. Gott kann nicht sterben, dennoch starb Gott, im Fleisch, stellvertretend für uns. Im Fleisch nahm Gott eine Knechtgestalt an. Das heißt aber nicht, dass Jesus nicht Gott war.
Jesus sagte, nach seiner Tempelreinigung, dass sein Leib der Tempel sei und er selbst diesen nach drei Tagen wieder aufrichten werde. Ja, Jesus und der Vater ist Gott. Unser Gott( Geist) hat Jesus aus dem Grab auferstehen lassen.
Jesus hat seinen Tempel wieder nach drei Tagen, nicht nach 40 Tagen, selbst aufgerichtet.
Nun könnten wir noch über unseren Tempel, in dem unser Herr Jesus lebt, diskutieren.

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Re: Frage zur Auferstehung

Beitragvon Erich » 9. Juni 2018 08:00

Ellipirelli hat geschrieben:
Erich hat geschrieben:1. Warum sollte Jesus zu Maria Magdalena sagen,
"Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen:
Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott",

wenn er es dann nicht getan hätte? (Er hat nicht gesagt: In 40 Tagen ist Himmelfahrt.)

Nun, dass Jesus in den Himmel gefahren ist, wissen wir, dass er aber schon gleich danach zum Vater ging ist nicht richtig in der Schrift zu erkennen, aber durchaus möglich.
- Gott gab uns Weisheit, Verstand, Einsicht und Erkenntnis durch seinen Heiligen Geist.
- Dass Jesus Christus zu seinem Vater und unserm Vater, zu seinem Gott und unserm Gott, aufgefahren ist, kurz nach seiner Auferstehung, das kann ich in der Heiligen Schrift, im Neuen Testament, Johannes Kapitel 20 Vers 17, deutlich sehen, denn so steht es ja hier geschrieben.

Also:
Warum sollte Jesus Christus diese Worte sagen, wenn er sie nicht getan hätte?
Johannes 20, 17 (Schlachter 2000):Jesus spricht zu ihr:
Rühre mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater.
Geh aber zu meinen Brüdern und sage ihnen:
Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.

Danach heißt es:
Joh 20,18 (Schlachter 2000):Da kommt Maria Magdalena und verkündet den Jüngern,
daß sie den Herrn gesehen und
daß er dies zu ihr gesprochen habe.
Maria Magdalena verkündet den Jüngern, daß sie den Herrn gesehen hat.
Da tauchten bei den Jüngern gewiss viele Fragen auf, z.B.:
"Wo und wann und wie, usw. hast Du ihn gesehen und was hat er zur Dir gesagt"?
Ja, was hat Maria Magdalena wohl zu ihnen gesagt (wenn sie Jesu Auftrag ausgeführt hat)?
Selbstverständlich hat sie zu seinen Jüngern seine Worte gesagt:
"Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott."

Ich denke, dass Maria Jesus nicht berühren durfte, wegen seines hohenpriesterlichen Dienstes. Wenn ein Hohepriester während des Jom Kippurs berührt wurde, musste er den ganzen Opferritus nochmal von vorne beginnen.
Jesu Christi Leib durfte noch nicht berührt werden, weil er noch nicht beim Vater war.
Und erst als er vom Vater wieder kam, da durften die Jünger seinen Leib berühren.

Erich hat geschrieben:2. Wo war denn Jesus Christus in der ganzen Zeit, von frühen Morgen bis zum Nachmittag, bis er dann (endlich) seinen anderen Jüngern erschien?
Darüber steht nichts geschrieben.
Jesus tut was er sagt. - Jesus tat was er sagte. - Somit steht es auch geschrieben, wo Jesus war, und zwar bei seinem Vater und unserm Vater, bei seinem Gott und unserm Gott.

Erich, es steht nicht geschrieben, dass Jesus Körper nochmal verwandelt wurde, das ist nun mal so, du interpretierst hier.
Jesu Leib wurde verwandelt in einen geistlichen Leib als er zum Vater in den Himmel fuhr, denn alle Lebewesen im Himmel haben einen geistlichen Leib. - Und dazu erhielt er auch seine Gottheit wieder, deren er sich vorher entäußert hatte. Und als er vom Himmel auf die Erde kam, da verwandelte er seinen himmlischen geistlichen Leib wieder in seinen irdischen natürlichen Leib und erschien seinen Jüngern (obwohl die Türen verschlossen waren).

Der Vergleich, Jesus Auferstehungsleib aus dem Grab, mit unserem Auferstehungsleib aus dem Grab, wird beschrieben, mehr nicht.
Jesus ist mit seinem Leib wahrhaftig auferstanden und in den Himmel aufgefahren und verwandelt worden, weil im Himmel alle einen geistlichen Leib haben. - Unser Leib wird verwesen, außer Jesus kommt und entrückt uns und verwandelt unsern natürlichen Leib in einen geistlichen Leib, der seinem verherrlichten Leibe gleich sein wird.

Warum müssen Menschen immer wieder behaupten, dass es so oder so sein muss, obwohl es nicht geschrieben steht.
Gott gab uns Weisheit, Verstand, Einsicht und Erkenntnis durch seinen Heiligen Geist.

Erich hat geschrieben:Wo, außer im Himmel, hätte Jesus denn seine Gottheit wieder bekommen können?
Wer, außer Gott, hat ihm denn seine ewige Macht, Ehre und Reich wieder gegeben?

Jesus war Gott im Fleisch.
Gott war das Wort. - Das Wort wurde Fleisch!

Im Fleisch legte er seine Gottheit ab,
Falsch! Bevor er vom Himmel auf die Erde kam, da legte er seine Gottheit ab.

dennoch blieb er Gott.
Nein, er war ein wahrer Mensch (nicht Herkules).
Natürlich wusste er woher er kam und wohin er ging, aber zu diesem Zeitpunkt war er nicht mehr Gott, sondern ein Knecht, ein Mensch, der an seinen Gott und Vater glaubte.

Sein Auferstehungsleib, besteht nicht aus Fleisch und Blut.
Aus was soll er denn sonst bestehen?
Ja, Jesus zeigt uns immer noch seine Wundmale.
Ja, wenn er diesen Leib annimmt.

LG!
Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
(Johannes 3, 16)
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Re: Frage zur Auferstehung

Beitragvon Erich » 9. Juni 2018 18:39

Hallo Elli!

Ellipirelli hat geschrieben:
Apostelgeschichte 17, 31 (Menge):denn er hat einen Tag festgesetzt, an welchem er den Erdkreis mit Gerechtigkeit richten will durch einen Mann, den er dazu ausersehen und den er für alle durch seine Auferweckung von den Toten beglaubigt hat
Die Berechtigung, am jüngsten Tag richten zu dürfen, bekam unser Herr Jesus Christus , mit seiner Auferstehung aus dem Grab, nicht erst nach einer Umwandlung seines Körpers im Himmel.

Wurde unserem Herrn Jesus nicht schon vor der Auferstehung alles Gericht übergeben?
Johannes 5, 22-23.27.30 (Schlachter 2000):22 Denn der Vater richtet niemand, sondern alles Gericht hat er dem Sohn übergeben, 
23 damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren.
Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.

27 Und er hat ihm Vollmacht gegeben, auch Gericht zu halten, weil er der Sohn des Menschen ist. 

30 Ich kann nichts von mir selbst aus tun. Wie ich höre, so richte ich; und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen des Vaters, der mich gesandt hat.
Johannes 9, 39 (Schlachter 2000):Und Jesus sprach: Ich bin zum Gericht in diese Welt gekommen, damit die, welche nicht sehen, sehend werden und die, welche sehen, blind werden.



Erich hat geschrieben:Jesus Christus war ein wahrer Mensch aus Fleisch und Blut, geboren von Maria, die von Adam abstammt. Er hatte einen irdischen Leib, so wie ihn auch Adam hatte, der aus Staub von der Erde gemacht wurde.
Jetzt ist Jesus Christus im Himmel und hat selbstverständlich einen himmlischen Leib

Die Bibel sagt uns, dass Jesus, als Gott im Fleisch, aus dem Himmel kam, nicht aus Staub von der Erde, auch wenn du anders empfindest, es steht so geschrieben.
Wo steht denn so etwas in der Bibel geschrieben? - Bitte gib diese Bibelstellen an.
1. Timotheus 3, 16 (Schlachter 2000):Und anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottesfurcht: Gott ist geoffenbart worden im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, gesehen von den Engeln, verkündigt unter den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit.

Jesus Christus war ein wahrer Mensch mit einem Leib aus Fleisch und Blut.
In ihm und auf ihm war der Heilige Vater und der Heilige Geist, die ihn führten und leiteten.
Jesus Christus konnte nichts von sich selbst aus tun:
Johannes 5, 19 (Schlachter 2000):Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selbst aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn. 
Johannes 5, 30 (Schlachter 2000):Ich kann nichts von mir selbst aus tun. Wie ich höre, so richte ich; und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen des Vaters, der mich gesandt hat.
Matthäus 4, 1 (Schlachter 2000):Darauf wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt, damit er vom Teufel versucht würde. 
Matthäus 12, 28 (Schlachter 2000):Wenn ich aber die Dämonen durch den Geist Gottes austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen!
Wäre Jesus Christus auf Erden noch wahrer Gott gewesen, dann hätte er gewiss von sich selbst aus alles tun können und hätte dazu Gott, den Heiligen Vater und Gott, den Heiligen Geist nicht gebraucht, weil er ja allmächtig und allwissend (Mt 24,36) gewesen wäre.

LG! Erich
Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
(Johannes 3, 16)
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Re: Frage zur Auferstehung

Beitragvon Erich » 10. Juni 2018 08:47

Hallo Elli!

Ellipirelli hat geschrieben:
Erich hat geschrieben:Als Jesus auf Erden war, bis zu seiner Auferstehung, da war Jesus nicht Gott, sondern ein wahrer Mensch, denn er hatte sich ja seiner Gottheit entäußert, bevor er vom Himmel auf die Erde kam. Er hatte keine Kraft, Macht, Stärke, Gewalt und Herrlichkeit mehr. - Er war ein Mensch, so wir wir, nur ohne Sünde.
Doch, Jesus war Gott.
- Ja, Jesus (das Wort) war im Anfang Gott. - Dann wurde er wahrer Mensch. - Und als er in den Himmel auffuhr, da wurde er wieder wahrer Gott, war aber nun auch wahrer Mensch.
Gott kann nicht sterben,
Richtig, deshalb wurde er auch wahrer Mensch.
dennoch starb Gott, im Fleisch, stellvertretend für uns.
Nicht Gott starb, sondern der Mensch, Jesus Christus, starb für uns.
Im Fleisch nahm Gott eine Knechtgestalt an.
Die Knechtsgestalt ist der Mensch aus Fleisch und Blut.
Das heißt aber nicht, dass Jesus nicht Gott war.
Auf Erden bis zur Auferstehung war Jesus Christus nicht Gott. - Erst wieder danach.
Jesus sagte, nach seiner Tempelreinigung, dass sein Leib der Tempel sei und er selbst diesen nach drei Tagen wieder aufrichten werde.
Ja, Jesu Christi Leib ist der Tempel Gottes, in dem der Vater und der Geist wohnt. - Sagte Jesus Christus nicht die Worte des Vaters?
Johannes 8, 28 (Schlachter 2000):Darum sprach Jesus zu ihnen: Wenn ihr den Sohn des Menschen erhöht haben werdet, dann werdet ihr erkennen, daß ich es bin; und ich tue nichts von mir selbst aus, sondern wie mich mein Vater gelehrt hat, so rede ich. 

Ja, Jesus und der Vater ist Gott.
Ja, der Vater und der Heilige Geist und Jesus Christus ist wahrer Gott. - Aber nur Jesus Christus ist (nun) auch wahrer Mensch, der als Mittler für uns eintritt.
1. Timotheus 2, 5-6 (Schlachter 2000):Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat. [Das ist] das Zeugnis zur rechten Zeit, 

Unser Gott( Geist) hat Jesus aus dem Grab auferstehen lassen.
Ja, Gott und der Heilige Vater und der Heilige Geist haben Jesus Christus auferweckt.
Jesus hat seinen Tempel wieder nach drei Tagen, nicht nach 40 Tagen, selbst aufgerichtet.
Ja, nicht nach 40 Tagen, sondern nach ca. 40 Stunden, also am dritten Tage stand Jesus Christus, mit seinem menschlichen Leib aus Fleisch und Blut, mit der Hilfe Gottes und des Vaters und des Heiligen Geistes, auf, ja, er hat sein Leben, das er selbst gab, auch wieder selbst empfangen, und fuhr kurz dach in den Himmel zu Gott, dem Vater, auf (Joh 20,17).
Johannes 10, 17-18 (Schlachter 2000):Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse, damit ich es wieder nehme. Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir aus. Ich habe Vollmacht, es zu lassen, und habe Vollmacht, es wieder zu nehmen. Diesen Auftrag habe ich von meinem Vater empfangen.
Apostelgeschichte 2, 24 (Schlachter 2000):Ihn hat Gott auferweckt, indem er die Wehen des Todes auflöste, weil es ja unmöglich war, daß Er von ihm festgehalten würde. 
Apostelgeschichte 2, 32 (Schlachter 2000):Diesen Jesus hat Gott auferweckt; dafür sind wir alle Zeugen. 
Galater 1, 1 (Schlachter 2000):Paulus, Apostel nicht von Menschen, auch nicht durch einen Menschen, sondern durch Jesus Christus und Gott, den Vater, der ihn auferweckt hat aus den Toten, 
Römer 8, 11 (Schlachter 2000):Wenn aber der Geist dessen, der Jesus aus den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird derselbe, der Christus aus den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt.

Nun könnten wir noch über unseren Tempel, in dem unser Herr Jesus lebt, diskutieren.
Ja, unser Leib ist der Tempel Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

LG! Erich
Zuletzt geändert von Erich am 10. Juni 2018 09:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Frage zur Auferstehung

Beitragvon Ellipirelli » 10. Juni 2018 09:08

Hallo Erich
Erich hat geschrieben:- Gott gab uns Weisheit, Verstand, Einsicht und Erkenntnis durch seinen Heiligen Geist.
- Dass Jesus Christus zu seinem Vater und unserm Vater, zu seinem Gott und unserm Gott, aufgefahren ist, kurz nach seiner Auferstehung, das kann ich in der Heiligen Schrift, im Neuen Testament, Johannes Kapitel 20 Vers 17, deutlich sehen, denn so steht es ja hier geschrieben.
Ja, sehe ich mittlerweile auch so, ich habe etwas sehr Wichtiges übersehen, obwohl das ja logisch ist.
Maria durfte Jesus nicht berühren, weil sein irdischer hoherpriesterlicher Dienst noch nicht abgeschlossen war, erst mit der Heimkehr zu seinem Vater war dieser Dienst erfüllt.
Danach durfte Thomas Jesus berühren.

Erich hat geschrieben:
Ellipirelli schrieb:Erich, es steht nicht geschrieben, dass Jesus Körper nochmal verwandelt wurde, das ist nun mal so, du interpretierst hier.

Jesu Leib wurde verwandelt in einen geistlichen Leib als er zum Vater in den Himmel fuhr, denn alle Lebewesen im Himmel haben einen geistlichen Leib. - Und dazu erhielt er auch seine Gottheit wieder, deren er sich vorher entäußert hatte. Und als er vom Himmel auf die Erde kam, da verwandelte er seinen himmlischen geistlichen Leib wieder in seinen irdischen natürlichen Leib und erschien seinen Jüngern (obwohl die Türen verschlossen waren).

Wir sollten nicht über das hinaus gehen, was die Schrift sagt.Du interpretierst hier.
https://www.bibelkommentare.de/?page=qa&answer_id=633

Erich hat geschrieben:Gott war das Wort. - Das Wort wurde Fleisch!

Ja, Gott wurde Fleisch, noch besser übersetzt, kam im Fleisch.
Johannes 1, 14 (Schlachter 2000):Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
Das Fleisch Gottes kam vom Himmel, nicht von der Erde.

Erich hat geschrieben:
Elllipirelli schrieb:Die Bibel sagt uns, dass Jesus, als Gott im Fleisch, aus dem Himmel kam, nicht aus Staub von der Erde, auch wenn du anders empfindest, es steht so geschrieben.

Wo steht denn so etwas in der Bibel geschrieben? - Bitte gib diese Bibelstellen an.

Habe ich doch schon mehrfach. Nun noch einmal:
1. Korinther 15, 47 (Neue Evangelistische Übersetzung):Der erste Mensch stammt von der Erde, vom Staub, der zweite Mensch vom Himmel.

1. Korinther 15, 47 (Menge):Der erste Mensch ist von der Erde her, ist erdig (oder: irdisch), der zweite Mensch (nämlich Christus) ist himmlischen Ursprungs.

Erich, wo steht, dass Jesus aus Staub gemacht wurde?
Erich hat geschrieben:Wurde unserem Herrn Jesus nicht schon vor der Auferstehung alles Gericht übergeben?
Gericht übergeben ja, aber beglaubigt erst mit der Auferstehung
Apostelgeschichte 17, 31 (Menge):denn er hat einen Tag festgesetzt, an welchem er den Erdkreis mit Gerechtigkeit richten will durch einen Mann, den er dazu ausersehen und den er für alle durch seine Auferweckung von den Toten beglaubigt hat.«
Das Gericht am jüngsten Tag liegt in der Zukunft. Die Beglaubigung dafür, dass er das Gericht halten darf, bekam Jesuserst mit seiner Auferstehung. Das Wort "Mann" sagt mir, Jesus(Gott) starb in seinem Fleisch, als Mensch, stellvertretend für uns.

Erich hat geschrieben:Wäre Jesus Christus auf Erden noch wahrer Gott gewesen, dann hätte er gewiss von sich selbst aus alles tun können und hätte dazu Gott, den Heiligen Vater und Gott, den Heiligen Geist nicht gebraucht, weil er ja allmächtig und allwissend (Mt 24,36) gewesen wäre.
Nein, du siehst das nicht richtig. Gott kann im Geist nicht sterben. Gott kam im Fleisch, d.h. natürlich auch, im ganzen Menschen, der wie ein Mensch zum Vater betete und ihm in Anbetung die Ehre gab. Gott kam im Fleisch und starb im Fleisch. Die ganzen Texte, die immer wieder angeführt werde, um Jesus als Gott zu erkennen, spar ich mir jetzt. Ich denke, dass hier im Forum genug zitiert wurde.

LG Elli
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Re: Frage zur Auferstehung

Beitragvon Erich » 10. Juni 2018 13:44

Hallo Elli!

Ellipirelli hat geschrieben:
Erich hat geschrieben:- Gott gab uns Weisheit, Verstand, Einsicht und Erkenntnis durch seinen Heiligen Geist.
- Dass Jesus Christus zu seinem Vater und unserm Vater, zu seinem Gott und unserm Gott, aufgefahren ist, kurz nach seiner Auferstehung, das kann ich in der Heiligen Schrift, im Neuen Testament, Johannes Kapitel 20 Vers 17, deutlich sehen, denn so steht es ja hier geschrieben.
Ja, sehe ich mittlerweile auch so, ich habe etwas sehr Wichtiges übersehen, obwohl das ja logisch ist.
Maria durfte Jesus nicht berühren, weil sein irdischer hoherpriesterlicher Dienst noch nicht abgeschlossen war, erst mit der Heimkehr zu seinem Vater war dieser Dienst erfüllt.
- Ich denke aber, dass Jesus Christus zu diesem Zeitpunkt noch nicht mit Unreinem und Sünde in Berührung kommen durfte, denn Gott, zu dem er auffahren wollte, ist heilig und kann keine Unreinheit und Sünde bei sich dulden.
- Und soviel ich weiß, war Jesus Christus kein Priester oder Hoherpriester auf Erden, aber er wurde nach seiner Auferstehung und Himmelfahrt Hoherpriester in Ewigkeit, nach der Ordnung Melchisedek, ja, jetzt ist er unser Hoherpriester, der die Himmel durchschritten hat und sich zur Rechten des Thrones der Majestät im Himmel gesetzt hat .

Danach durfte Thomas Jesus berühren.
Ja, als Jesus Christus vom Himmel wieder kam, da durften ihn seine Jünger und Apostel, denen er sich 40 Tage lang als der Auferstandene zeigte, auch berühren.

Fortsetzung folgt.

LG! Erich
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Re: Frage zur Auferstehung

Beitragvon Regula Falsi » 10. Juni 2018 13:59

Erich hat geschrieben:- - -
- Und soviel ich weiß, war Jesus Christus kein Priester oder Hoherpriester auf Erden, aber er wurde nach seiner Auferstehung und Himmelfahrt Hoherpriester in Ewigkeit, nach der Ordnung Melchisedek, ja, jetzt ist er unser Hoherpriester, der die Himmel durchschritten hat und sich zur Rechten des Thrones der Majestät im Himmel gesetzt hat .
- - -

Mal 'ne Frage an das Forum: Wo befindet sich Eurer Meinung nach Melchisedek jetzt? Als er auf der Erde wirkte, hat er sich äußerlich offenbar von den Menschen nicht unterschieden...
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Re: Frage zur Auferstehung

Beitragvon Erich » 11. Juni 2018 08:28

Hallo Elli!

Ellipirelli hat geschrieben:
Erich hat geschrieben:Jesu Leib wurde verwandelt in einen geistlichen Leib als er zum Vater in den Himmel fuhr, denn alle Lebewesen im Himmel haben einen geistlichen Leib. - Und dazu erhielt er auch seine Gottheit wieder, deren er sich vorher entäußert hatte. Und als er vom Himmel auf die Erde kam, da verwandelte er seinen himmlischen geistlichen Leib wieder in seinen irdischen natürlichen Leib und erschien seinen Jüngern (obwohl die Türen verschlossen waren).

Wir sollten nicht über das hinaus gehen, was die Schrift sagt.Du interpretierst hier.


Erich hat geschrieben:Jesu Leib wurde verwandelt in einen geistlichen Leib als er zum Vater in den Himmel fuhr,
Offb 1,12-16 (Luther 2017):13 ... einen, der war einem Menschensohn gleich, der war angetan mit einem langen Gewand und gegürtet um die Brust mit einem goldenen Gürtel. 14 Sein Haupt aber und sein Haar war weiß wie weiße Wolle, wie Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme 15 und seine Füße gleich Golderz, wie im Ofen durch Feuer gehärtet, und seine Stimme wie großes Wasserrauschen; 16 und er hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand, und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht leuchtete, wie die Sonne scheint in ihrer Macht.

Erich hat geschrieben:denn alle Lebewesen im Himmel haben einen geistlichen Leib.
Mt 22,30 (Luther):In der Auferstehung werden sie weder freien noch sich freien lassen, sondern sie sind gleichwie die Engel Gottes im Himmel.
1. Johannes 3,2 (Luther):Meine Lieben, wir sind nun Gottes Kinder; und es ist noch nicht erschienen, was wir sein werden. Wir wissen aber, wenn es erscheinen wird, dass wir ihm gleich sein werden; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.
Wir werden gleichwie die Engel Gottes im Himmel sein, ja, wir werden Gott gleich sein.
Und wie wir wissen, sind Gott, Jesus und seine Engel alle Geister mit einem himmlischen geistlichen Leib.

Erich hat geschrieben:Und dazu erhielt er auch seine Gottheit wieder, deren er sich vorher entäußert hatte.
Daniel 7,13-14 (Luther):Ich sah in diesem Gesicht des Nachts, und siehe, es kam einer in des Himmels Wolken wie eines Menschen Sohn bis zu dem Alten und ward vor ihn gebracht.
Der gab ihm Gewalt, Ehre und Reich, dass ihm alle Völker, Leute und Zungen dienen sollten. Seine Gewalt ist ewig, die nicht vergeht, und sein Königreich hat kein Ende.
Philipper 2,6-7 (Luther):welcher, ob er wohl in göttlicher Gestalt war, hielt er's nicht für einen Raub, Gott gleich sein,
sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward gleich wie ein andrer Mensch und an Gebärden als ein Mensch erfunden;
Er war also nicht mehr Gott gleich, als er auf die Erde kam. Er war ein Mensch wie wir.
Hoffnung für Alle - Phil 2,6-7
6 Obwohl er in jeder Hinsicht Gott gleich war, hielt er nicht selbstsüchtig daran fest, wie Gott zu sein. 7 Nein, er verzichtete darauf und wurde einem Sklaven gleich: Er wurde wie jeder andere Mensch geboren und war in allem ein Mensch wie wir.

Erich hat geschrieben:Und als er vom Himmel auf die Erde kam, da verwandelte er seinen himmlischen geistlichen Leib wieder in seinen irdischen natürlichen Leib und erschien seinen Jüngern (obwohl die Türen verschlossen waren).
Johannes 20, 19-20 (Luther):Am Abend aber desselben ersten Tages der Woche, da die Jünger versammelt und die Türen verschlossen waren aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten ein und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch !
Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und seine Seite. Da wurden die Jünger froh, dass sie den HERRN sahen.
Jesus Christus erschien seinen Jüngern also nicht in seinem geistlichen Leib, den er im Himmel hat (Offb 1,12-16), sondern zeigte sich ihnen in seinen irdischen Leib aus Fleisch und Blut (Staub von der Erde), den er sein Leben lang auf Erden hatte, und mit dem er dann auch auferstanden ist.

Nochmal:
Johannes 20, 18 (Luther):Maria Magdalena kommt und verkündigt den Jüngern: Ich habe den HERRN gesehen, und solches hat er zu mir gesagt.
Jesus Christus konnte bei seiner Auferstehung also keinen himmlischen geistlichen Leib haben, weil ihn Maria Magdalena sonst nicht sehen hätte können. - Verstehst Du das?

1. Korinther 15,44 (Luther):Es wird gesät ein natürlicher Leib, und wird auferstehen ein geistlicher Leib.
Das trifft auf unsere Auferstehung zu, aber nicht auf Jesu Christi Auferstehung, weil man einen geistlichen Leib hier auf Erden nicht sehen kann.

Der Schreiber dieses Kommentars scheint ja wohl auch keine Ahnung zu haben, was den Leib Jesu Christi am Tage seiner Auferstehung, kurz vor seiner Himmelfahrt (Joh 20,17) betrifft.

LG! Erich
Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
(Johannes 3, 16)
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Erich
 
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