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Fünffältiger Dienst: eine Reise in das Reich der Phantasie

Themen die das Neue Testament betreffen könnt ihr hier diskutieren.

Re: Fünffältiger Dienst: eine Reise in das Reich der Phantas

Beitragvon ThomasWeritz » 10. Januar 2017 13:32

Helmuth schreibt:
Meine Erfahrung ist diese: Je mehr man etwas strukturiert erstarrt es und die Geistewirkungen gehen zurück. Diese Wirkungen brauchen zu deren Entfaltung Freiheit. Ein strapaziertes Wort für Evangelikale, aber so habe ich es erlebt.

Das stimmt. Es ist schlecht, wenn besondere Autorithäten in der Gemeinde bestimmen, was gedacht und gemacht wird. Es besteht die Gefahr der Indoktrination und die kann zur Unmündigkeit führen und zu geistigem Stillstand.
Es ist auch schlecht, wenn nur Wenige in der Gemeinde aktiv sind und der Rest konsumiert bloß. Da fließt plötzlich nicht mehr viel Saft durch die Zweige. Alle Glieder im Leibe Christi wollen ja ermuntert und gefördert werden. Epheser 4, 1
Wäre schön, wenn das in den Gemeinden so umgesetzt würde, daß jeder, mit seiner Gabe, den Gottesdienst mitgestaltet.

Helmuth, du sagtest, "nennen wir ihn mal einen echten Apostel". Ist es nicht besser die Bezeichnung "Apostel" für diejenigen zu reservieren, die das Fundament gelegt haben ?
Da gab es eben einige Gesandte, die haben nur mit ein paar Schrifrollen in der Hand und Stift und Papier, vom Heiligen Geist inspiriert unsere neutestamentliche Gemeindeordnung geschaffen und die prophetische Schau auf die Heilsgeschichte abgeschlossen.
Wer will sich denn heute mit diesen Aposteln vergleichen. Wir arbeiten doch auf dem Fundament, daß diese uns hinterlassen haben. Wir gehen mit der Bibel in der Hand in die ganze Welt und übersetzen sie in alle Sprachen, aber als Apostelamt können wir diesen Dienst nicht begreifen, eher als missionarischen Dienst. Alles andere ist doch Hochstapelei.

Caramillus, ich habe schon so allerhand über die Verführung der Gemeinde gelesen. Ich habe schon gar keine große Lust mehr, mich damit zu beschäftigen. Was können wir machen ?
Sollen wir uns jetzt so sehr damit beschäftigen oder es einfach besser machen ?
Es wäre übrigens ganz schön, mal ein paar Videos zu sehen, was die sogenannten Apostel und Propheten da so alles reden.

Liebe Grüsse Thomas
1 Kor 13, 2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.
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Re: Fünffältiger Dienst: eine Reise in das Reich der Phantas

Beitragvon arved » 10. Januar 2017 20:29

Dass der "fünffältige Dienst" keineswegs eine "Reise in die Phantasie sein muss, schreibt der Schweizer Reinhold Scharnowski in seinem Artikel Warum eine Methode nicht genügt Der "fünffältige Dienst" und unser Auftrag in der Gesellschaft den hier mal zum Lesen verlinke.
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Re: Fünffältiger Dienst: eine Reise in das Reich der Phantas

Beitragvon Tiric » 11. Januar 2017 06:38

Brauchen wir heute noch Propheten? Kommt drauf an, welche. Falsche Propheten braucht niemand. Propheten die der Bibel etwas hinzufügen, braucht auch niemand. Propheten die auf besondere Situationen hinweisen, werden hingegen immer gebraucht.

Brauchen wir heute noch Apostel? Man möchte fast "ja!" ausrufen, aber gegen mangelnde Bildung und Unglauben unter Christen helfen auch Apostel nicht. Eines der biblischen Hauptkriterien, Jesus persönlich getroffen zu haben und von ihm untewiesen worden zu sein, wird von keinem mir bekannten Zeitgenossen in Anspruch genommen. Generell höre ich absetis von Einzelträumen und Drogentrips heute kaum etwas davon, dass Jesus einem Menschen persönlich begegnet sei. Die Erfüllung mit dem Heiligen Geist ersetzt so eine Begegnung mit nachfolgender Unterweisung nicht.

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Re: Fünffältiger Dienst: eine Reise in das Reich der Phantas

Beitragvon Caramillus » 11. Januar 2017 17:24

ThomasWeritz hat geschrieben:Caramillus, ich habe schon so allerhand über die Verführung der Gemeinde gelesen. Ich habe schon gar keine große Lust mehr, mich damit zu beschäftigen. Was können wir machen ?

Tja, was können wir machen?

Das was Jesus gesagt hat: eintreten durch die enge Pforte.

Manche Christen meinen, wenn man an Christus glaubt, das sein das dann schon, aber es geht noch weiter.

Galater 2, 20 (Luther):Ich lebe aber; doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich in dem Glauben des Sohnes Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dargegeben.


Du mußt wie Paulus sagen können: nicht ich, sondern Christus lebt in mir.
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Re: Fünffältiger Dienst: eine Reise in das Reich der Phantas

Beitragvon Th.... » 11. Januar 2017 17:28

Bist du dann auch bereit die Lasten zu tragen? Auch der anderen?
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Re: Fünffältiger Dienst: eine Reise in das Reich der Phantas

Beitragvon Caramillus » 11. Januar 2017 18:17

Galater 6, 1-3 (Luther):Liebe Brüder, so ein Mensch etwa von einem Fehler übereilt würde, so helfet ihm wieder zurecht mit sanftmütigem Geist ihr, die ihr geistlich seid; und sieh auf dich selbst, dass du nicht auch versucht werdest. Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. So aber jemand sich läßt dünken, er sei etwas, so er doch nichts ist, der betrügt sich selbst.


Die Übertretung des anderen nicht zurechnen, vergeben. Sich nicht in Empörung üben, sondern in sanftmütigem Geiste den anderen wieder zurecht helfen. So trägt man des anderen Last.

Th...., warum sollte ich nicht bereit sein zu vergeben wo doch Christus mir zuerst vergeben hat?
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Re: Fünffältiger Dienst: eine Reise in das Reich der Phantas

Beitragvon Th.... » 11. Januar 2017 18:41

Ich glaube des anderen Lasten tragen, bedeutet noch weitaus mehr, aber da darf jeder selber darüber nachdenken.
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Re: Fünffältiger Dienst: eine Reise in das Reich der Phantas

Beitragvon Tiric » 11. Januar 2017 18:44

Hallo Caramillus,

Caramillus hat geschrieben:Manche Christen meinen, wenn man an Christus glaubt, das sein das dann schon, aber es geht noch weiter.
Galater 2, 20 (Luther):Ich lebe aber; doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich in dem Glauben des Sohnes Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dargegeben.
Du mußt wie Paulus sagen können: nicht ich, sondern Christus lebt in mir.

man könnte wohl mit Fug und Recht behaupten, dass "in Christus" zu sein eine Identitätsfrage ist. Anders ausgedrückt: Wer nicht "in Christus" ist, ist kein Christ.

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Re: Fünffältiger Dienst: eine Reise in das Reich der Phantas

Beitragvon Caramillus » 11. Januar 2017 18:49

"Identitätsfrage" ist gut getroffen! Aber neugeboren sein vom Geiste Gottes ist nicht dasselbe wie "in Christus zu sein".
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Re: Fünffältiger Dienst: eine Reise in das Reich der Phantas

Beitragvon Caramillus » 11. Januar 2017 18:58

@Th…: Ja, das glaube ich auch. Allerdings habe ich schon mal gehört, soziale Dienste und andere Hilfeleistungen dem anderen zu geben, würde auch dazu gehören. Dem ist nicht so. Das wäre noch mal eine andere Sache.
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