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Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

Themen die das Neue Testament betreffen könnt ihr hier diskutieren.

Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

Beitragvon net.krel » 7. September 2017 11:35

Hallo Bert

da verhält es sich sehr ähnlich wie bei Jesus. Es exitieren keine Aufzeichnungen von Buddha selbst wo er "der Nachwelt" etwas schriftlich überliefert hat... es existieren nur Aufzeichnungen der Nachfolgeschaft was sie von Buddha berichten.

Bei Interesse: https://info-buddhismus.de/Kanon_im_Bud ... llner.html

Bert80 hat geschrieben:Und darin spielen einmal viel Unduldsamkeit und zum Andern auch viel Tagewählerei, das Vertrauen in Horoskope und Astrologie eine große Rolle. Stammt das nun direkt von Buddha oder ist das später hinzu gekommen, etwa so, wie sich auch manches Stück Heidentum ins Christentum ein geschlichen hat ?

Ich lebe mein halbes Leben in einen zu 95% buddhistischen Land (aber nicht wegen dem Buddhismus... wollts nur kurz erwähnt haben) und kann in aller kürze sagen daß es dort von A-Z alles gibt was die Buddhisten dort anscheinend in Einklang mit den buddhistischen Lehren schaffen zu bringen... ein Grund warum ich dem Buddhismus auch nicht angehöre... ähnlich wie beim Christentum.. dort gibt es ja auch alles von A-Z unter dem Namen "Christentum"...

Buddha lehrte - in meinen Augen - natürlich kein "Horoskop" oder "Astrologie"... denn diese "Praktiken" sind ja zB mit der Lehre von Karma = "Saat und Ernte" unvereinbar...

Denn die Zukunft steht ja - in meinen Augen - nicht fest... auch nicht in "den Sternen", sondern hängt maßgeblich von dem Willen und den Entscheidungen des Menschens persönlich ab.

Ich persönlich lehne aufjedenfall Horoskop und Astrologie ab völlig unabhängig welche Religions-Anhänger das praktizieren... seien es Christen... seien es Buddhisten.

Ich stamme aus einem traditionell römisch katholischen gläubigen Elternhaus... und dort wurde ebenfalls mit Astrologie und Horoskopen und Pendeln und Zukunftsvoraussichten aller Arten gehandhabt... bin dem schon immer recht misstrauisch gegenüber gestanden...

Wenn mich jemand beraten soll dann Gott durch Inspiration... oder auch gern Menschen wo ich der Ansicht bin daß sie von Gott inspiriert sind... aber sicherlich nicht durch den "Stand der Sterne"... oder davon abgeleitete "Horoskope" die dann womöglich auch noch zu 99% mittels mathematischen Algorythmen im Computer errechnet wurden.

Aber hast Du gewußt daß die Geburt Jesus - laut Bibel - von "Magiern" oder je nach Übersetzung "Sterndeutern" (also antiken Astrologen) geortet wurde? Die im Nachhinein als sog. "heilige drei Könige" oder "die Weisen aus dem Morgenlande" bezeichneten Astrologen / Magier

Matthäus 2, 1-2 (Elberfelder):Als aber Jesus zu Bethlehem in Judäa geboren war, in den Tagen Herodes', des Königs, siehe, da kamen Magier [a] vom Morgenlande nach Jerusalem, welche sprachen:Wo ist der König der Juden, der geboren worden ist? Denn wir haben seinen Stern im Morgenlande gesehen und sind gekommen, ihm zu huldigen.


Bzw.:
Matthäus 2, 1-2 (Einheitsübersetzung)
Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem [...]


Man könnte also hier zB sagen: "Die Bibel stüzt sich bei der Geburt Jesu auf Magier und/oder Astrologen"... tuh ichjetzt aber nicht :-) Meine Kritik am traditionellen als auch Gegenwärtigen Christentum ist eher spritueller Natur.

lg :-)
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Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

Beitragvon net.krel » 7. September 2017 12:25

[quote="ruachpower"]Du fragtest nach einer Stelle, in der Jesus selbst einen Bezug zwischen seinem Blut und Sündenvergebung aufbaut:
Matthäus 26, 26-28 (Schlachter 2000):Als sie nun aßen, nahm Jesus das Brot und sprach den Segen, brach es, gab es den Jüngern und sprach: Nehmt, eßt! Das ist mein Leib. Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen denselben und sprach: Trinkt alle daraus! Denn das ist mein Blut, das des neuen Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden


Wie deutest du diese Stelle aus deiner Sichtweise?[/bquote]

Ich glaub ich erwähnte es hier im Thread schon mal wie ich die Abendmahlworte Jesus verstehe... auch speziell diese. Nämlich Symbolisch.

Das "Blut" in diesem Ritual steht - aus meiner Sicht - für den lebendigen Geist Christi. Und wer "sein Blut" - im Übertragenen Sinne - "trinkt" wird immer weniger und weniger Sündigen.

Bzw. anders gesagt: Wer seine Seele mit Jesus' und somit mit Gottes Geist vereint ("sein Blut trinken") sündigt entsprechend immer weniger.... erkennt seine Sünden arbeitet daran die Ursache zu erforschen... tut also Buße... und hat dann auch den unweigerlichen Drang das daraus verursachte Leid wieder gut zu machen falls andere dadurch zu Schaden kamen.

Ebenfalls wird - in meinen Augen - eine von Gottes Geist "ge- und er- füllte Seele" auch immer mehr und mehr Vergebungsbereit sein... denn Jesus lehrte zur Vergebung der Sünden daß diese uns nur dann vergeben werden wenn wir allen Menschen ihre Fehler ebenso vergeben... ansonsten nicht (Mt 18,23-35)

Was ja dem Richtmaß Gottes nur entspricht:
Matthäus 7, 1-2 (Schlachter 2000):Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Denn mit demselben Gericht, mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit demselben Maß, mit dem ihr [anderen] zumeßt, wird auch euch zugemessen werden.


Daher auch: Sind wir nicht bereit allen Menschen ihre Fehler zu vergeben so zeigen wir damit auch daß wir noch nicht vollständig vom Geist Gottes erfüllt sind, es noch lücken gibt. Diese gilt es in meinen Augen zu schließen bis wir allen Menschen - auch jene die uns Diskirinmineren und uns verfluchen und uns feindlich gegenüber stehen - innerlich das alles vergeben können so wie es Jesus am Kreuz auch seinen Folterern und Mördern gegenüber tat.

Das ist für mich elementarer Teil der Nachfolge Jesus. Ein schmaler Weg... denn "die Welt" lehrt uns diese Vergebung kaum bis gar nicht. Das Massenbewustsein bzgl. Rache und "nicht-Vergebung" ist - imho - sehr kräftig und weit verbreitet... (sonst gäbe es die vielen Kriege ja auch nicht wenn dem anders wäre)...

Jesus lehrte an anderer Stelle daß man sein "Fleisch" und sein "Blut" trinken müsse um in das Reich Gottes eintreten zu können... die damaligen Schrfitgelehrten verstanden dies aber nicht geistlich (typisch Theologen :-) ) - also auch nicht symbolisch - sondern Buchstäblich und hielten ihn für einen Verrückten oder Kanibalisten...

Johannes 6, 52-53 (Elberfelder):Die Juden stritten nun untereinander und sagten: Wie kann dieser uns sein Fleisch zu essen geben?Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Es sei denn, daß ihr das Fleisch des Sohnes des Menschen esset und sein Blut trinket, [h] so habt ihr kein Leben in euch selbst.


Auch das war natürlich rein symbolisch gemeint... er sprach nicht von seinem biologischen Blut noch von seinem biologischen Fleisch sondern assozierte damit das lebendige Wort Gottes welches er ausprach...

Und beim Abendmahl das gleiche... zumindest in meinen Augen.

Wie gesagt: Jesus lehrte zur Sündenvergebung daß wir nur dann Vergebung unserer eigenen Sünden erlangen wenn wir alllen anderen Menschen ebenfalls ihre Schuld und Sünden und Fehler aus unserem Herzen vergeben... ansonsten finden wir bei Gott keine Vergebung weil das Richtmaß Gottes immer jenes ist welches wir selbst anwandten . Das sage und glaube nicht nur ich sondern es steht so in den Evangelien (Bibelstelle(n) siehe oben)

Abschließend noch eine kleine Korrektur wenn es mir noch gestattet ist :-)
[quote="ruachpower"]Du fragtest nach einer Stelle, in der Jesus selbst einen Bezug zwischen seinem Blut und Sündenvergebung aufbaut[/bquote]
Nicht ganz... ich fragte wo Jesus in den Evangelien - zusammenhängend - das lehrte, was man sich ansonsten nur über verstreute und aus dem Kontext gerissene Einzelverse nur "zusammen" bekommt...

Nämlich daß es nur eine einzige Möglichkeit zur Sündenvergebung gäbe und diese sei der Glaube daran daß Jesus stellvertretend für unsere Sünden "die Strafe" auf sich nahm und man nur über diesen Glauben daran (<--- daran) Vergebung seiner Sünden erhalten könne...

Danach also fragte ich. Sinngemäß, zusammenhängend und von Jesus persönlich... im Kontext geblieben.
lg (PS: auf die anderen Stellen von Dir geh ich noch ein sonst wird es zu lang)
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Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

Beitragvon Leser » 7. September 2017 13:09

Hallo net.krel

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass jemand der sich neu anmeldet, sich zunächst mit den Gepflogenheiten und dem "Hausrecht" vertraut macht und dieses respektiert, bevor er loslegt. Umso mehr, wenn derjenige sich ausschliesslich anmeldet, um zu kritisieren.

Eine dieser Gepflogenheiten hier ist nun, dass ein Fischsymbol an einem Thread bedeutet, dass der Ersteller keine Antworten von Nichtchristen in diesem Thread möchte.

Weiterhin hast du ja sicher die Forenregeln gelesen, denen du mit der Anmeldung explizit zugestimmt hast. Falls nicht, hier nochmals der link: http://www.bibel.com/forenregeln.html

Im grünen Kasten findest du unser Selbstverständnis und unter Punkt 2 danach die Regel, dass Kritik dagegen auf den Bereich Bibelkritik begrenzt ist.

Spätestens jetzt sollte dir klar sein, dass deine Kritik in diesem Thread falsch platziert ist. Und als jemand, der den Lehren Jesu folgt, wirst du sicher auch die Regeln hier selbstverständlich respektieren und deine Kritik ab jetzt am richtigen Ort platzieren.

Danke.
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Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

Beitragvon ruachpower » 7. September 2017 13:15

Danke für deine Ausführungen! Dann kann ich nachvollziehen wie du das verstehst...

Ich finde aber, dass man der Stelle

Matthäus 26, 28 (Schlachter 2000):Denn das ist mein Blut, das des neuen Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.


schon Gewalt antun muss um nicht zu sehen, dass hier Jesus ganz klar von Sündenvergebung durch sein Blut redet und nicht von dem Heiligungsprozess, der selbstverständlich zum christlichen Leben klar dazugehört und mit dem Wirken des Heiligen Geistes beginnt (ein essentieller Teil davon ist natürlich, dass wir allen Menschen vergeben wie Jesus lehrte und du richtig erkannt hat).

Tatsächlich muss ich sagen, dass ich festgestellt habe und immer mehr feststelle, dass die Bibel im ihrer Gesamtheit das Evangelium, also die Vergebung der Sünden durch Jesu Tod lehrt. All die Prophezeiungen und all die Lehrbriefe....wir Christen sehen da die Bibel als Einheit die in allen Hinsichten auf Eines hinweist: Jesus den Messias und seine Tat am Kreuz. Deshalb haben wir auch weniger ein Problem damit "Kreuz und quer" zu zitieren ;-) Ich sehe einfach überall Jesus aber ich denke auch, dass einem für diese spezielle Sicht der Heilige Geist die Augen öffnen muss..

Du kannst ja Mal Gott ganz offen und objektiv fragen ob er wirklich für deine Sünden am Kreuz gestorben ist. Wenn du dies mit einem offenen Herzen machst wird Er dir die Wahrheit zeigen...
Ich hoffe das hilft dir
MfG
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Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

Beitragvon net.krel » 7. September 2017 13:40

ruachpower hat geschrieben:Danke für deine Ausführungen! Dann kann ich nachvollziehen wie du das verstehst...

Ich finde aber, dass man der Stelle

Matthäus 26, 28 (Schlachter 2000):Denn das ist mein Blut, das des neuen Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.


schon Gewalt antun muss um nicht zu sehen, dass hier Jesus ganz klar von Sündenvergebung durch sein Blut redet und nicht von dem Heiligungsprozess, der selbstverständlich zum christlichen Leben klar dazugehört und mit dem Wirken des Heiligen Geistes beginnt (ein essentieller Teil davon ist natürlich, dass wir allen Menschen vergeben wie Jesus lehrte und du richtig erkannt hat).

Das kommt imho ganz darauf an ob man an dieser Stelle sein biologisches Blut interpertiert oder es - wie ich - symbolisch als seinen "Geist und Wort" interpertiert.

Aus meiner Sicht wiederum kommt eine "Verzerrung" bei raus- ähnlich wie bei besagter Joh Stelle - wenn man auch hier "sein Blut" und "sein Fleisch/Leib" biologisch interpertiert...

Das müssen wir dann jetzt einfach so stehen lassen. Patt :-) Denn wir interpertieren jeweils "Blut" und "Fleisch / Leib" an dieser Stelle unterschiedlich ...

Du biologisch... und ich symbolisch.

Darf ich dann noch fragen ob Du ersten Teil des Kelchwortes Jesus bzgl. sein "Leib" auch biologisch interpertierst?

Matthäus 26, 26 (Schlachter 2000):Als sie nun aßen, nahm Jesus das Brot und sprach den Segen, brach es, gab es den Jüngern und sprach: Nehmt, eßt! Das ist mein Leib. 


Und falls ja, wie?

lg
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Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

Beitragvon net.krel » 7. September 2017 13:44

Leser hat geschrieben:Hallo net.krel

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass jemand der sich neu anmeldet, sich zunächst mit den Gepflogenheiten und dem "Hausrecht" vertraut macht und dieses respektiert, bevor er loslegt. Umso mehr, wenn derjenige sich ausschliesslich anmeldet, um zu kritisieren.

Wie kommst Du darauf daß ich mich ausschliesslich angemeldet habe um zu Kritisieren? Das Geht auch nicht aus meinen Beiträgen hervor...

Die Nutzungsbedingungen hatte ich gelesen und mir ist auch klar daß es eine Gradwanderung werden wird... ich reis mich ja eh schon so gut wie möglich zusammen :-)

Das mit dem Fisch-Symbol" aber hab ich nicht gelesen... da Danke ich Dir für den Hinweis. Das muss aufjedenfall Respektiert dann werden.

Allerdings wird es wie gesagt schwer werden dann --> denn auf der einene Seite glaube ich ja auch an Jesus und möcht mich austauschen aber ich glaub halt nicht an alles was über ihn gesagt bzw. die Bibel interpertiert wird... man kann das imho nur schwer bis gar nicht trennen im Dialog.

Bemühe mich aber... Fischsymbol ist immerhin gesetzt.

lg
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Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

Beitragvon jonas.sw » 7. September 2017 14:02

Die Frage ist, für was steht das Blut? Für das Blut, das Jesus am Kreuz vergossen hat zur Vergebung der Sünden und dann kommt der Heilige Geist?

Oder steht es direkt für den Geist und es braucht kein Kreuz? Die Schrift sagt mir, das es nur über das Kreuz und das Blut Christi geht. Erst dann kommt der Heilige Geist und wohnt in einen. Erst dann gibt es Vergebung.
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Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

Beitragvon stereotyp » 7. September 2017 14:10

net.krel hat geschrieben:
stereotyp hat geschrieben:Auf welche Weise bekommt man denn Anteil an diesem Leben?

Da lautet meine Antwort natürlich anders als Deine... denn ich halte ja - wie schon erwähnt - die Theologie / Lehre vom "Sünden-stellvertretend gekreuzigten Jesus" für Grundfalsch.

Sie ist in meinen Augen weder christlich und noch nichtmal sonderlich biblisch ... sondern eine Verzerrung der gesamten Bibel und der Lehren Jesus und ist nicht in Einklang zu bringen mit den Worten von Jesus in den Evangelien... erwähnte ich aber mehrmals schon.
Ja, das verstehe ich. Du bist ja nicht der Erste, der das tut. Aber du bist der Erste der mir begegnet ist und behauptet, Buddha hätte den Weg zum ewigen Leben gelehrt. Ich bin zwar sicher, dass der nächste Buddha das so lehren wird.. aber bis hierhin hört sich das nach Werkgerechtigkeit an. Aber eigentlich ist es schlimmer...
Wenn es keine Vergebung durch Jesus stellvertretenden Opfertod gibt, dann bist du darauf angewiesen, dass dir deine Sünden vergeben werden, weil ja sonst das Karma an dir haften bliebe. Wie willst du z.B. Ehebruch und Mord wieder "gut" machen, wenn dir der Betroffene nicht vergibt? Wie viele gute Werke sind dafür notwendig?
Das Gleichnis in Matthäus 18, 21-35 lehrt uns nicht, wie wir unsere eigenen Sünden entfernen können. Sondern dass wir nur deshalb gnädig sein können, weil Gott zuerst gnädig war. Gott hat uns alle unsere Schulden (egal bei wem wir sie gemacht haben) vergeben. So ist z.B. auch Markus 2, 10 zu verstehen. Wie könnte er sonst sagen:
Johannes 6, 47 (Schlachter 2000):Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der hat ewiges Leben. 
?

MfG
Sprüche 18,2 (Elberfelder):Der Tor hat keine Lust an Verständnis, sondern nur daran, daß sein Herz sich offenbare.
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Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

Beitragvon ruachpower » 7. September 2017 14:21

net.krel hat geschrieben:
Du biologisch... und ich symbolisch.

Darf ich dann noch fragen ob Du ersten Teil des Kelchwortes Jesus bzgl. sein "Leib" auch biologisch interpertierst?

Matthäus 26, 26 (Schlachter 2000):Als sie nun aßen, nahm Jesus das Brot und sprach den Segen, brach es, gab es den Jüngern und sprach: Nehmt, eßt! Das ist mein Leib. 


Und falls ja, wie?

lg


Also ich distanziere mich davon das Ritual des Abendmahls so zu sehen wie es unter anderem die RKK sieht und zwar mit einer Realpresenz und einer echten Wandlung des Brotes und des Weines in den sprichwörtlichen Leib und das Blut Jesu Christi.
Vielmehr ist aus meiner Sicht das Abendmahl zur Erinnerung an Jesus und das was Er für uns getan hat abzuhalten, wie er selbst sagt:

Lukas 22, 19 (Schlachter 2000):Und er nahm das Brot, dankte, brach es, gab es ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis


Ich mache da nicht wirklich einen Unterschied zwischen Leib und Blut (Brot und Wein), denn ich glaube beides symbolisiert, dass Er sein Leben (Leib und Blut) für uns gegeben hat.
Wir wissen aus dem Hebräerbrief folgendes:

Hebräer 9, 22 (Schlachter 2000):und fast alles wird nach dem Gesetz mit Blut gereinigt, und ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung.


Folglich symbolisiert der Kelch beim Abendmahl natürlich das, was den damaligen Juden längst klar war: Blut muss zur Vergebung der Sünden fließen (wie es damals im alten Bund bei den tierischen Sühneopfern floss und ich glaube daran, dass das Jesus - wie es der Hebräerbrief lehrt - das letztendliche Sühneopfer ist:

Hebräer 10, 10 (Schlachter 2000):Aufgrund dieses Willens sind wir geheiligt durch die Opferung [e] des Leibes Jesu Christi, [und zwar] ein für allemal.


Und du siehst ja selbst, dass eben in diesem Vers auch vom "Leib Jesu Christi" die Sprache ist -
Somit erinnern wir uns beim Abendmahl im Brot an Jesu Leib, den er für uns gegeben hat und im Wein an Jesu Blut, dass er für uns vergossen hat.
"Laß dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse durch das Gute!" - Römer 12:21
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Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

Beitragvon net.krel » 7. September 2017 14:49

stereotyp hat geschrieben:du bist der Erste der mir begegnet ist und behauptet, Buddha hätte den Weg zum ewigen Leben gelehrt.

:-) Was Jesus "das Reich Gottes" nennt nannte Buddha - nach meinen Verständnis "Nirvana" und "darin" löst man sich natürlich auch nicht "ins Nichts" auf wie es imho immer falsch gesagt wird... denn "ins Nichts" auflösen würde ja quasi "endgültiger Tod" bedeuten. Eben "Nichts".

stereotyp hat geschrieben:Wie willst du z.B. Ehebruch und Mord wieder "gut" machen, wenn dir der Betroffene nicht vergibt? Wie viele gute Werke sind dafür notwendig?

Gott straft - in meinen Augen - nicht. Das wäre Sinnlos...
Aber aus meiner Sicht kommt man dennoch nicht drum herum die Ursache für die begangene Mord-Tat in sich zu suchen... und diese dann "beheben" und einsehen wie falsch es war.
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