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Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

Themen die das Neue Testament betreffen könnt ihr hier diskutieren.

Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

Beitragvon net.krel » 5. September 2017 07:17

Caramillus hat geschrieben:Aber ich glaube auch, wir reden hier ein Stück aneinander vorbei, weil wir unterschiedliche Vorstellungen haben, was "Ego auflösen" genau bedeutet.

Falls ja, dann würden sich die Unterschiede im laufe der Dialoge sicherlich noch bemerkbar machen.

Ist aber imho eine gute und grad passende Frage.

Was bedeutet: "Das Ego auflösen" ?

Wie würdest Du diese Frage beantworten @Caramillus?
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Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

Beitragvon Gesetzt » 5. September 2017 08:17

@Caramilllus: Mit "diese Worte" im genannten Gleichnis ist die Bergpredikt eingeschlossen.

net.krel hat geschrieben:bzgl Matthäus 7, 24-27 les ich es so daß es nichts bringt wenn man zwar den Gesetzen und Geboten Gottes äußerlich zustimmt (zB die Goldene Regel und Nächstenliebe) --> sie aber nicht wirklich einhält


Genau, das sagt auch die Bergpredikt, ein Beispiel:
Matthäus 5, 27-28 (Schlachter 2000):Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: »Du sollst nicht ehebrechen!« [k] Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, um sie zu begehren, der hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen. 


Und und aber, es gibt keine Ausreden, wenn man sich völlig und ganz einlässt und ganz heranreift, d.h. den engen Weg geht:
Matthäus 5, 29 (Schlachter 2000):Wenn dir aber dein rechtes Auge ein Anstoß [zur Sünde] wird, so reiß es aus und wirf es von dir! Denn es ist besser für dich, daß eines deiner Glieder verlorengeht, als daß dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird. 
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Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

Beitragvon Bert80 » 5. September 2017 12:59

Hallo.

Die breite und die enge Pforte sind ja Bilder, die Jesus benutzt und die seinen Zuhörern bekannt waren, und aber nur noch selten und meist nur in unseren Vorstellungen.

100 km südlich von Neapel liegt die antike griechische Stadt Paestum mit den schönsten und am besten erhaltenen griechischen Tempeln außerhalb Griechenlands. In einem hervorragend aus gestalteten Museum kann man alles bewundern, was man in den Gräbern und bei der Ausgrabung der Stadt gefunden hat. Meine Kinder waren davon so begeistert, dass sie immer wieder in diese alte Stadt wollten, wenn wir gerade mal nichts vor hatten.

Zum Thema "breit und schmal / eng" gab es dort ein schönes Stadt Tor. Es wart so breit zu öffnen, dass man mit 2 Wagen bequem nebeneinander hindurch fahren konnte. Solche Tore habe ich schon in vielen antiken Städten gesehen. Interessant für uns war en aber die schmalen Durchlässe in der wohl 15 m dicken Stadt Mauer, also die "Nadelöhre" bzw. die "engen Pforten". Die waren nicht mal mannshoch, mit glatten Wänden und so eng, dass sich zwei Begegnende ganz dünne machen mussten, wenn sie aneinander vorbei kommen wollten.. Wir haben damals die entsprechenden Bibelstellen gelesen, und haben sehr gut verstanden, was Jesus mit seinen Worten sagen wollte.

Durch diese engen Durchlässe konnten nur wenige , ganz kleine Waren transportiert werden. Nur für Fußgänger geeignet. Aber es konnten Reiche und Arme gleichermaßen hindurch gehen. Nur körperliche Lasten waren in diesen engen Tunneln nicht zu stemmen. Und im Kriegsfall waren sie leicht zu verschließen.

Wer durch die "enge Pforte" ins Himmelreich will (einziger Weg bzw. Zugang) muss alle Sündenlast vorher ablegen. Man kann keinen Ballast mit nehmen, der passt nicht hindurch. Und man kann nicht bequem mit dem Wagen fahren, sondern man muss sich zu Fuß wie ein Sklave hindurch quetschen. Die Bedingungen sind für alle gleich.

L G v. Bert
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Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

Beitragvon net.krel » 5. September 2017 13:15

Gesetzt hat geschrieben:
Matthäus 5, 27-28 (Schlachter 2000):Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: »Du sollst nicht ehebrechen!« [k] Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, um sie zu begehren, der hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen. 


Ja. Gedanken enthalten schon den ersten Teil "von Wirklichkeit".... zuminest meine Interpretation dieser Stelle.


Gesetzt hat geschrieben:Und und aber, es gibt keine Ausreden, wenn man sich völlig und ganz einlässt und ganz heranreift, d.h. den engen Weg geht:
Matthäus 5, 29 (Schlachter 2000):Wenn dir aber dein rechtes Auge ein Anstoß [zur Sünde] wird, so reiß es aus und wirf es von dir! Denn es ist besser für dich, daß eines deiner Glieder verlorengeht, als daß dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird.


Hoffentlich versteht diese Stelle niemand Buchstäblich :-)
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Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

Beitragvon net.krel » 5. September 2017 13:26

Bert80 hat geschrieben:Wer durch die "enge Pforte" ins Himmelreich will (einziger Weg bzw. Zugang) muss alle Sündenlast vorher ablegen. Man kann keinen Ballast mit nehmen, der passt nicht hindurch. Und man kann nicht bequem mit dem Wagen fahren, sondern man muss sich zu Fuß wie ein Sklave hindurch quetschen. Die Bedingungen sind für alle gleich.

@Bert80 --> fand ich eine gute Analogie was Du schriebst.
lg
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Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

Beitragvon Caramillus » 5. September 2017 15:30

net.krel hat geschrieben:Was bedeutet: "Das Ego auflösen" ?

Wie würdest Du diese Frage beantworten @Caramillus?

Das Selbst-Ich ans Kreuz zu hängen, bzw. zu sehen, ein-zu-sehen, daß es schon am Kreuz hängt. Und in das Christus-Ich einzuziehen.

Christen sagen "Jesus ist für dich gestorben" - ja, alta, wenn das so ist, dann bist du ja gestorben. Ja, ja, Christus ist für dich gestorben, aber wenn er das gemacht hat, dann bist du ja jetzt tot. Denn er ist ja für dich gestorben. Das Ego will aber weiterleben und weiterhin eine Existenz als Selbst-Ich außerhalb des Christus. Das gilt es abzulegen.
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Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

Beitragvon Caramillus » 5. September 2017 15:32

Galater 2, 20 (Luther):Ich lebe aber; doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich in dem Glauben des Sohnes Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dargegeben.
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Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

Beitragvon Isai » 5. September 2017 15:57

Kolosser 2, 6-7 (Elberfelder):Wie ihr nun den Christus Jesus, den Herrn, empfangen habt, so wandelt in ihm, gewurzelt und auferbaut in ihm und befestigt in dem Glauben, so wie ihr gelehrt worden seid, überströmend in demselben mit Danksagung.


Kolosser 2, 6-7 (Neue Evangelistische Übersetzung):Lebt nun auch so mit Jesus Christus, wie ihr ihn als Herrn angenommen habt! Seid in ihm verwurzelt, und gründet euch ganz auf ihn! Steht fest in dem Glauben, der euch gelehrt worden ist, und seid immer voller Dankbarkeit!
Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und er in Gott. (1. Johannes 4:15)

damit ihr einmütig mit einem Munde den Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus verherrlicht. (Römer 15:6)
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Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

Beitragvon net.krel » 5. September 2017 16:01

Kann mit Deinen letzten Beiträgen noch gut mitgehen @Caramillus

Weil Du den Kreuztod Jesus erwähntest... ich glaube nicht daß Jesus stellvertretend für unsere Sünden gestorben ist und wenn man daran glaubt --> daß all unsere Sünden aufgrund dieses Kreuztodglaubens angeblich vergeben und "weggewischt" seien ...

Ich glaub vielmehr daß wegen den Sünden der Menschen (<-- damals) es überhaupt erst möglich war, daß Jesus von der herrschenden Priesterschaft ermordet werden konnte... am Kreuz.

Aber das wär grad auch ein anderes Thema, wenngleich es natürlich auch an unseren Thema anschneidet...

Die von Dir zitierte Galater Stelle find ich übrigens sehr passend bzgl. "Kreuztod Jesus" und "Ego Aufgabe"...

Ich seh es auch so daß Paulus das damit gemeint hat.

Oder auch eine andere Stelle wo Paulus dazu aufrief --> Sinnzitat:

"... den Geist Gottes in uns zu lassen, welcher auch in Jesus war." Philipper 2, 5-6
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Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

Beitragvon Gesetzt » 5. September 2017 16:10

net.krel hat geschrieben:Hoffentlich versteht diese Stelle niemand Buchstäblich :-)


So ist es und genau da gibt es Probleme, Leute die schlechte Erfahrungen und Verletzungen durch gesetzliches Religionsverhalten gemacht haben und andere "vor Gott schützen" möchten, nehmen so eine Stelle heraus und sagen in etwa: Lies das mal, dort wird gesagt man solle sich ein Auge rausreißen, also sich selbst Verstümmeln und Kasteien, eben Christentum. Und damit nehmen sie anderen die Chance die Wahre Liebe Jesu kennenzulernen.

Jesus sagt in Johannes 14, 27: Er gibt uns Seinen Frieden, nicht den Frieden wie die Welt ihn gibt, sondern einen Frieden der uns nicht erschrecken und verzagen lässt. Und dort sehe ich auch den Unterschied zwischen dem engen und dem breiten Pfad, wie Bert es gesagt hat, dem breiten, bequemen Weg oder dem engen, mühseligen Weg.

Gott prüft uns und hilft uns dabei ein guter Christ zu werden, Fehlverhalten abzulegen und neue, gute Eigenschaften zu gewinnen. Letzenendes ist das die Probe für uns Menschen, durch unseren Glauben, gute Worte und gute Werke aus unserem, durch Gott geläutertem Herz, hervorzubringen.

Und dieser (schmale) Weg wird kein leichter sein, denn ganz ohne Schmerz (z.B. durch Erkenntnis über falsche Einstellungen im Leben und deren Folge) wird es nicht gehen.

Gruß
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