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Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

Themen die das Neue Testament betreffen könnt ihr hier diskutieren.

Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

Beitragvon ruachpower » 7. September 2017 15:10

net.krel hat geschrieben:Gott straft - in meinen Augen - nicht. Das wäre Sinnlos...


Dann frage ich mich aber, net.krel, warum niemand so viel und ausführlich über die Strafe Gottes geredet hat, wie Jesus, der Sohn Gottes, selbst :critical:
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Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

Beitragvon net.krel » 7. September 2017 15:16

ruachpower hat geschrieben:Also ich distanziere mich davon das Ritual des Abendmahls so zu sehen wie es unter anderem die RKK sieht und zwar mit einer Realpresenz und einer echten Wandlung des Brotes und des Weines in den sprichwörtlichen Leib und das Blut Jesu Christi.

Ich natürlich auch... sowieso :-) Das ist imho solch eine "Verzerrung" die ich vorhin ansprach wenn Symbolisch gemeintes "biologisch" - oder sollte ich besser sagen "Buchstäblich" - aufgefasst wird.

Der Buchstabe "tötet" hier den spirituellen Sinn welcher hinter der Symbolik steckte... imho.

ruachpower hat geschrieben:Wir wissen aus dem Hebräerbrief folgendes:

Hebräer 9, 22 (Schlachter 2000):
und fast alles wird nach dem Gesetz mit Blut gereinigt, und ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung.


Ahh da bitte ich Dich den Kontext zu beachten. Im Kontext sagt der Autor lediglich aus daß das Opfern von Tieren zwar gängige Praxis war... daß die Leute dachten daß eben ohne Blutvergießen angeblich keine Vergebung geschehen könne ... aber der Autor negiert letztendlich daß mittels TierBlut jemals auch nur eine Sünde weg-gewischt werden konnte und kritisiert anschließend die Priester die das praktizierten.

Hebräer 10, 4 (Schlachter 2000):Denn unmöglich kann das Blut von Stieren und Böcken Sünden hinwegnehmen!



Allerdings stellt der Autor natürlich Jesus schon als "das letzte und endgültige Opfer" dar... muss man natürlich fairerweise noch dazu sagen. (fehlt aber nachwievor aus dem "Munde Jesus" :-) )

Aber findest Du es nicht "interesant" wie es nur dazu kommen konnte daß über Generationen hinweg das antik-jüdische Volk tatsächlich daran glaubte daß das Blut von Tieren ihre Sünden wegwischen würde... Volk samt Prieseterschaften... und die haben sich natürlich auf ihre mosaischen Gesetze und Schriften berufen...

Und der Autor des Hebräerbriefes schreibt daß geopfertes Tierblut noch niemals Sünden reinigen / vergeben / wegwischen konnte und schlussendlich Volk und Priester sich diesbzl. seit Generation irrten...

Hebräer 10, 11 (Schlachter 2000):Und jeder Priester steht da und verrichtet täglich den Gottesdienst und bringt oftmals dieselben Opfer dar, die doch niemals Sünden hinwegnehmen können; 


Wie würdest Du diesen jahrhundert gar Jahrtausendlangen Irrtum erklären?
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Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

Beitragvon Leser » 7. September 2017 15:32

net.krel hat geschrieben:Das mit dem Fisch-Symbol" aber hab ich nicht gelesen... da Danke ich Dir für den Hinweis. Das muss aufjedenfall Respektiert dann werden.

Allerdings wird es wie gesagt schwer werden dann --> denn auf der einene Seite glaube ich ja auch an Jesus und möcht mich austauschen aber ich glaub halt nicht an alles was über ihn gesagt bzw. die Bibel interpertiert wird... man kann das imho nur schwer bis gar nicht trennen im Dialog.

Bemühe mich aber... Fischsymbol ist immerhin gesetzt.

lg


Danke :-)
Zuletzt geändert von Leser am 7. September 2017 17:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

Beitragvon net.krel » 7. September 2017 15:35

ruachpower hat geschrieben:
net.krel hat geschrieben:Gott straft - in meinen Augen - nicht. Das wäre Sinnlos...


Dann frage ich mich aber, net.krel, warum niemand so viel und ausführlich über die Strafe Gottes geredet hat, wie Jesus, der Sohn Gottes, selbst :critical:


Hat er soviel? Hab ich anders in Erinnerung... "Strafe Gottes" kommt in den Evngelien aus dem Munde Jesus imho eher nur selten vor...

Aber aufjedenfall war Jesus natürlich auch ein Mahner wie all seine prophetischen Vorgänger.

Alle AT Propheten warnten, mahnten, schimpften gegen den "aktuellen Stand der Dinge"... und belehrten und stellten Dinge richtig. Das ist quasi ihr "Job" ... kein Prophet im AT inkl. Jesus - der Sohn Gottes - kam ohne strenge Warnungen und Mahnungen aus...

Ist auch nicht verwunderlich... die antike führende Priesterschaft sträubten sich ja durch die Generationen hinweg dem heiligen Geist Gottes... welche von Gott gesandten Propheten haben sie nicht verfolgt oder am Ende ermordet inkl. den höchsten - und Sohn Gottes -Jesus?

Logisch daß da auch harte Worte in dieser Zeit von allen wahren Gott Gesandten vielen...
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Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

Beitragvon ruachpower » 7. September 2017 15:46

Dieser "Irrtum" wurde im alten Bund den Israeliten von Gott selbst gegeben, wie es im Buch Leviticus nachzulesen ist. Selbstverständlich handelt es sich hierbei um eine Symbolik die wiederum auf Jesus Christus "das makellose Opferlamm" hinzielt.
Diese Symbolik auf Jesus hin hat Gott mittels des Volkes Israel in gewisser Weise in die Menschheitsgeschichte verankert.
Ein ganz besonders deutliches Beispiel für solch eine Geschichtssymbolik ist Pessach:

2. Mose 12, 3 (Schlachter 2000):Redet zu der ganzen Gemeinde Israels und sprecht: Am zehnten Tag dieses Monats nehme sich jeder Hausvater ein Lamm, ein Lamm für jedes Haus; wenn aber das Haus zu klein ist für ein Lamm, so nehme er es gemeinsam mit seinem Nachbarn, der am nächsten bei seinem Haus wohnt, nach der Zahl der Seelen; dabei sollt ihr die Anzahl für das Lamm berechnen, je nachdem jeder zu essen vermag. Dieses Lamm aber soll makellos [c] sein, männlich und einjährig. Von den Schafen oder Ziegen sollt ihr es nehmen, und ihr sollt es aufbewahren bis zum vierzehnten Tag dieses Monats. Und die ganze Versammlung der Gemeinde Israels soll es zur Abendzeit schächten [d]. Und sie sollen von dem Blut nehmen und damit beide Türpfosten und die Oberschwellen der Häuser bestreichen, in denen sie essen. Und sie sollen das Fleisch in derselben Nacht essen: am Feuer gebraten, mit ungesäuertem Brot; mit bitteren Kräutern sollen sie es essen. Ihr sollt nichts davon roh essen, auch nicht im Wasser gekocht, sondern am Feuer gebraten, sein Haupt samt seinen Schenkeln und den inneren Teilen; und ihr sollt nichts davon übriglassen bis zum anderen Morgen. Wenn aber etwas davon übrigbleibt bis zum Morgen, so sollt ihr es mit Feuer verbrennen. So sollt ihr es aber essen: eure Lenden umgürtet [e], eure Schuhe an euren Füßen und eure Stäbe in euren Händen, und in Eile sollt ihr es essen; es ist das Passah des Herrn. [f]
Denn ich will in dieser Nacht durch das Land Ägypten gehen und alle Erstgeburt im Land Ägypten schlagen, vom Menschen bis zum Vieh, und ich will an allen Göttern der Ägypter ein Strafgericht vollziehen, ich, der Herr. 


2. Mose 12, 13 (Schlachter 2000):Und das Blut soll euch zum Zeichen dienen an euren Häusern, in denen ihr seid. Und wenn ich das Blut sehe, dann werde ich verschonend an euch vorübergehen; und es wird euch keine Plage zu eurem Verderben treffen, wenn ich das Land Ägypten schlagen werde.



Das ist eine Symbolik auf "das makellose Lamm" Jesus hin, dessen Blut bewirkt, dass das Verderben des Gerichts Gottes an uns vorrübergeht wenn die Türpfosten unseres Herzen mit dessen Blut bestrichen sind
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Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

Beitragvon net.krel » 7. September 2017 16:15

ruachpower hat geschrieben:Dieser "Irrtum" wurde im alten Bund den Israeliten von Gott selbst gegeben

Glaub ich nicht.

Und der Prophet Jeremia damals auch schon nicht...

Wenn folgende Jeremia Stelle authentisch ist (was ich wiederum glaube) berichtigt Gott selbst und verneint, daß ER damals zur Zeit Moses (= Auszug aus Ägypten) den Israeliten jemals was von Tieropfern "geboten" haben soll:

Jeremia 7, 21-23 (Luther):So spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels:

Tut eure Brandopfer und anderen Opfer zuhauf und esset Fleisch.

Denn ich habe euren Vätern des Tages, da ich sie aus Ägyptenland führte, weder gesagt noch geboten von Brandopfer und anderen Opfern;

sondern dies gebot ich ihnen und sprach:

Gehorchet meinem Wort, so will ich euer Gott sein,

und ihr sollt mein Volk sein; und wandelt auf allen Wegen, die ich euch gebiete, auf dass es euch wohl gehe.


Seh ich auch so.

Gott hat keine Schlachtopfer damals geboten aus welchem das "Passhah Fest" dann "geschnitzt" wurde mit dem zentralen Blutritual Tiere Gott zu opfern zur angeblichen Vergebung der eigenen Sünden...

Damals haben schon die verblendeten Schriftgelehrten mit ihren "Lügengriffeln" die Wahrheiten und Gesetze Gottes "zur Lüge" verzerrt und niedergeschrieben ...

Und "die Lüge" zur "Wahrheit" gemacht... und sich dabei noch "Weise" gedünkt... und so entstand in meinen Augen der Jahrhundertlange Irrtum daß mittels geopferten Tierblut als angebliches "Gesetz" oder "Forderung" Gottes einem die Sünden "vergeben" würden...

Jeremia 8, 7-9 (Elberfelder):Selbst der Storch am Himmel kennt seine bestimmten Zeiten, und Turteltaube und Schwalbe und Kranich halten die Zeit ihres Kommens ein;

aber mein Volk kennt das Recht Jahwes nicht.

Wie möget ihr sagen: Wir sind weise, und das Gesetz Jahwes ist bei uns?

Siehe, fürwahr, zur Lüge hat es gemacht der Lügengriffel der Schriftgelehrten.

Die Weisen werden beschämt, bestürzt und gefangen werden;

siehe, das Wort Jahwes haben sie verschmäht, und welcherlei Weisheit haben sie?


Selbst der Storch am Himmel kennt seine bestimmten Zeiten... aber das damalige Volk samt ihrer "Lügengriffel-Prieser" (<-- Zitat Jeremia) kannten weder die Gesetze noch die "Gerechtigkeit Gottes"...

Ja. Macht Sinn.
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Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

Beitragvon ruachpower » 7. September 2017 16:37

Naja, lieber net.krel - du legst dir die Bibel so zurecht, dass es mit deiner Sichtweise zusammengeht und hinhaut...das ist auch dein gutes Recht und ich werde/ kann dich von diesem Weg eh nicht abbringen wie ich feststelle.
Von daher mache ich es mir jetzt leicht und "gebe auf".

Aber mich würde echt interessieren, was deine Intention bei uns ist? Willst du deine eigene Weltsicht bestätigt sehen?
Wenn ich mit Menschen wie dir über solche Sachen rede, dann hat es das Ziel, dir einen Zugang zu Jesus zu schaffen und dem, was er für dich aus Liebe getan hat...

Aber du bist nicht doof, das merkt man ;-) und es ist auch für mich/uns eine Herausforderung im positiven Sinne, mit dir zu diskutieren.
Mal sehen, wann ich wieder einsteige ;-)
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Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

Beitragvon net.krel » 7. September 2017 17:11

oki.
(ich find überigens nicht daß ich mir die Bibel zurecht schnitze... hab ich wo was in Deinen Augen falsch oder "geschnitzt" wiedergeben? Hebräer oder Jeremia? Stimmen die von mir zitierte Vers-Aussagen in Deinen Augen nicht überein? )

ruachpower hat geschrieben:Aber mich würde echt interessieren, was deine Intention bei uns ist? Willst du deine eigene Weltsicht bestätigt sehen?


Ich glaub ich hatte es schon ein oder gar zweimal geschrieben... ich hab mich schon immer sehr mit dem Christentum beschäftigt... und tausche mich auch gern mit anderen darüber aus.

Ich lerne dabei... auch dann wenn man nicht (immer) einer Ansicht ist und ich betrachte mich - wie erwähnt - als reiner Schüler und alles was mich weiter bringt - auch "die Kontroverse" - ist mir willkommen.

Und Nein :-) Meine "Weltsicht" zu bestätigen wäre natürlich in einem "streng-konservativ Bibel-Gläubigen Bibelforum" (<-- richtig?) wahrlich nicht der rechte Platz :-) Da wäre vermutlich ein "New Age Forum" oder ähnlich- "freigeistliches" wesentlich passender... mir ist absolut klar daß meine Ansichten von den allermeisten hier und in anderen Foren wo das Thema "Jesus, Bibel + Christentum" ist, nicht geteilt wird und auch mit den meisten unvereinbar ist... logisch.

Also Nein... keine Bestätigungs-Suche.

Ich lebe zudem recht abgeschieden und "der Mensch" ist - glaub ich - ein "Kommunikations-Wesen"... sprich: Er such den Dialog... zumindest gehts mir so... daher ist es für mich gut daß es Foren gibt wo ich mich über die Themen die mich interessieren austauschen kann.

Hoffe Deine Frage bischen beantwortet zu haben.

ruachpower hat geschrieben:Wenn ich mit Menschen wie dir über solche Sachen rede, dann hat es das Ziel, dir einen Zugang zu Jesus zu schaffen und dem, was er für dich aus Liebe getan hat...

Warum meinst Du ich hätte (gar?) keinen Zugang zu Jesus? Nur weil ich nicht glaube daß er für meine Sünden stellvertretend gestorben ist?

Ist Jesus nicht auch in meinen Augen der Sohn Gottes... Gesandt von Gott (aus Liebe) um die Wahrheit zu lehren...
Römer 10, 6 (Luther):Aber die Gerechtigkeit aus dem Glauben spricht also:

"Sprich nicht in deinem Herzen: Wer will hinauf gen Himmel fahren ?" (Das ist nichts anderes denn Christum herabholen.)

Oder: "Wer will hinab in die Tiefe fahren ?" (Das ist nichts anderes denn Christum von den Toten holen.)

Aber was sagt sie ?

"Das Wort ist dir nahe, in deinem Munde und in deinem Herzen."
Dies ist das Wort vom Glauben, das wir predigen.

Denn so du mit deinem Munde bekennst Jesum, dass er der HERR sei, und glaubst in deinem Herzen, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du selig.

Denn so man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und so man mit dem Munde bekennt, so wird man selig.

Denn die Schrift spricht: "Wer an ihn glaubt, wird nicht zu Schanden werden."

Es ist hier kein Unterschied unter Juden und Griechen; es ist aller zumal ein HERR, reich über alle, die ihn anrufen.


All das glaube ich auch.

Aber anscheinend reicht das (in Deinen und den meisten "hier-mit-schreibenden-Augen" nicht)...

Es fehlt (angeblich) die (intellektuelle) Zustimmung daß Jesus stellvertretend am Kreuz sein Blut vergossen habe ansonsten gäbe es angeblich keine Möglichkeit "mit Christi Kommunion" zu haben (rkk Sprachgebracuh kurz ausgeliehne) ... obgleich jegliche zusammenhängende Aussage von Jesus selbst in den Evangelien dazu fehlt.

Das ist aber - in meinen Augen - nichts anderes als eine weitere Form von religiöser Gesezlichkeit die Jesus und Paulus und eigentlich alle die damals auf Seite von Jesus waren verneinten und ablehnten.

lg
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Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

Beitragvon ruachpower » 7. September 2017 17:34

Ok kann sein, dass ich da was überlesen habe - danke jedenfalls für die Erklärung macht soweit Sinn;-)
Ich denke du glaubst an eine Version von Jesus die so in der Bibel nicht gelehrt wird - an diese deine Jesus Version scheinst du wirklich zu glauben, da gebe ich dir Recht!
Mein momentaner Eindruck von dir ist, dass du da zumindest auf intellektueller Ebene auch recht fest gegründet bist, von daher meine Entscheidung, nicht mehr auf "intellektueller Ebene" weiterzumachen, sondern für dich zu beten, dass der Jesus der Bibel dir begegnet um dir diese Dinge selbst zu zeigen.

Im Endeffekt musst du mich da auch verstehen, denn du weißt ja jetzt wie meine "subjektive" Version des Jesus in der Bibel ist und was mit Menschen geschieht, die nicht an das Evangelium glauben.

Aber wie gehabt, danke für das friedliche Gespräch!
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Re: Die enge Pforte zum Leben ist der einzige Weg

Beitragvon Chrischi » 7. September 2017 21:03

Lieber net.krel,

heute ist einer dieser Tage, an denen ich – umgangssprachlich ausgedrückt – mal wieder mächtig “auf die Schnauze gefallen” bin. Mit anderen Worten: Das gefallene Wesen Adams, das ich mit dem Moment, da Christus in mein Leben gekommen ist, grundsätzlich hinter mir gelassen habe, das mir jedoch bis zum Schluss anhaftet und mich auf dem Weg in die himmlische Herrlichkeit auch hin und wieder hinfallen lässt, ist heute wieder in seiner ganzen Hässlichkeit zutage gekommen.

Im Licht des neuen Lebens, das ich empfangen habe, erkenne ich die Hässlichkeit und Verdorbenheit dieses “alten Menschen”. Was er tut und was in ihm vorgeht, kann ich nicht gutheißen – kann der Geist Gottes, der in mir wohnt, nicht gutheißen.

Wenn ich mir nun vorstelle, ich hätte keine neue Identität in Christus bekommen und wäre der alte Adam geblieben, der heute mal wieder bei mir durchgebrochen ist – ich wüsste nicht, wie dieser alte Adam vor einem dreimal heiligen Gott bestehen sollte … (Jes 6,3.5; Offb 4,8).

Um ’s kurz zu machen:

So, wie ich (von Adam her) bin, ist es für einen heiligen Gott unmöglich, mit mir Gemeinschaft zu haben. Das trifft auch in Bezug auf jeden anderen Menschen zu, der von Ada, abstammt – also auch auf dich. Auf jeden hier in diesem Forum und auf der ganzen Welt. Gott müsste sonst einen Kompromiss mit dem Unheiligen eingehen, und das tut er nicht. Die Sünde gehört gerichtet, und da die Sünde nun einmal untrennbar mit dem verbunden ist, der die Sünde tut, also dem Sünder, gehört der Sünder gerichtet – fern von Gott, muss er sein Dasein in der ewigen Verdammnis fristen, an einem Ort tiefster Finsternis und nie endender Verzweiflung.

Es gibt nur eine einzige Möglichkeit, den Menschen (der ein Sünder ist) von seiner Sünde zu trennen, nämlich indem jemand, der selbst kein Sünder ist, stellvertretend für die Sünde des Sünders bezahlt. Hat diese Bezahlung stattgefunden, steht die Sünde nicht mehr zwischen dem Menschen und Gott, sodass der Mensch wieder Gemeinschaft mit Gott haben und aus dieser Gemeinschaft heraus verändert werden und wieder mit Gott in Übereinstimmung kommen kann.

Diese stellvertretende Bezahlung fand statt, als unser lieber Herr und Heiland Jesus Christus am Kreuz auf Golgatha starb – als er sein Leben ließ, indem er sein kostbares Blut vergoss, das mehr als eine ausreichende Wiedergutmachung alles dessen ist, was wir mit unseren gottfernen Wegen angerichtet haben.

Fortsetzung folgt ...
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