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Das zweischneidige Schwert

Themen die das Neue Testament betreffen könnt ihr hier diskutieren.

Re: Das zweischneidige Schwert

Beitragvon Helmuth » 28. Dezember 2016 20:19

ThomasWeritz hat geschrieben:Helmuth, jetzt bitte ganz ruhig bleiben. Wenn es dich anstrengt, leg es einfach beiseite. ;)

Ja ich glaube ich höre auf den Rat :-)

Weißt was, schreib mal einen persönlichen Erfahrungsbericht zu Hebräer 4, 12 und reden wir konkret über das Erlebte. Ich kann's auch tun, lass dir aber den Vortritt.

Dies ist der Weg Mose vom Praxisfall das Gesetz her zu erklären. Probieren wir es mal so.
Herzliche Grüße
Helmuth
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Re: Das zweischneidige Schwert

Beitragvon ThomasWeritz » 29. Dezember 2016 12:56

Hallo Helmuth,

ThomasWeritz hat geschrieben:
Helmuth, jetzt bitte ganz ruhig bleiben. Wenn es dich anstrengt, leg es einfach beiseite. ;)

Ja ich glaube ich höre auf den Rat :-)

Weißt was, schreib mal einen persönlichen Erfahrungsbericht zu Hebräer 4, 12 und reden wir konkret über das Erlebte. Ich kann's auch tun, lass dir aber den Vortritt.

Dies ist der Weg Mose vom Praxisfall das Gesetz her zu erklären. Probieren wir es mal so.

Helmuth, wir können gern über das praktisch Erlebte mit dem Wort Gottes reden. Zuvor möchte ich noch ein paar Gedanken loswerden, die ich zu diesem Thema hatte.

Das Wort Gottes scheidet die Seele und den darin enthaltenen Geist. Zur Seele gehören alle Fähigkeiten der Wahrnehmung, Empfindungen, die Art, wie wir uns zum Ausdruck bringen.
Bedürfnisse des Leibes streiten nicht nur gegen die Seele, sondern erobern sie auch zuweilen. 1. Petrus 2, 11 Ach hierüber gedenkt das Wort Gottes ein Richter zu sein.

Gottes Wort will ein Richter sein über unsere Gedanken und Gesinnung des Herzens. Da sind so allerhand Gedanken in uns, die verschiedene Bereiche des Lebens betreffen. Angefangen mit der Befriedigung der Grundbedürfnisse bis hin zur Planung unseres Lebens und dem Umgang mit unseren Mitmenschen. Was denken wir so am Tag ?
Gesinnungen sind grobe Ausrichtungen unserer Seele. Es ist sicher eine gute Gesinnung, wenn wir bereit sind für andere da zu sein und mal eigene Interessen zurückzustellen. Habgier und Selbstsucht sind z. Bsp negative Aausrichtungen unseres Lebens. Der HG wird uns durch das Wort Gottes darauf aufmerksam machen.

Zur Seele gehört also auch das , was wir so tagtäglich wahrnehmen und wie wir darauf reagieren.
Gottes Wort urteilt über unsere Empfindungswelt und zeigt auf, welche Emfindungen nicht gut sind, z. Bsp. Neid , Hass, Zorn, ....
Gottes Wort zeigt auch auf, wie wir uns verhalten und zum Ausdruck bringen sollen. Da ist viel von Liebe und Sanftmut die Rede, von Rücksichtnahme , von Großzügigkeit im Geben und nicht zuletzt von Vergebung, wenn Unrecht geschehen ist.

Unsere menschliche Seele ist sehr komplex und eigentlich gehört der ganze Mensch irgendwie dazu, auch wenn wir die Seele als etwas Nichtmaterielles betrachten.

Wenn ich da auf mein praktisches Leben schaue, sehe ich eigentlich nicht soviel Zurechtweisung. Da waren wohl Bibelverse, wie Matthäus 28, 20 und Matthäus 11, 29 , die mir am Anfang meines Glaubenslebens besonders aufgefallen sind. Ermahnungen gab es wenig. Ich habe einfach alles gemacht, was Gott mir vor Augen geführt hat. Und das ging nicht immer über das Bibelwort. Oder vielleicht nach Philipper 2, 13.
Mal war es ein außergewöhnliches Ereignis. Nachts um zwei Uhr war ich sehr unruhig und ein Buch fiel vom Regal. Es hatte den Namen eines Autors, der mich sofort an einen Bruder der Gemeinde denken ließ.
Einmal wurde mir Sprüche 27, 8 deutlich und dann kam ein Bruder aus Jordanien in meine Wohnung.
Mal fiel mir bei einer Allianzgebetsgemeinschaft eine ältere Frau auf, die ich nach Hause gefahren habe. Dann habe ich sie immer besucht und durch sie wieder eine Familie kennengelernt, die für Israel Kleider sammelte. Dann habe ich dort geholfen und einen Pastor kennengelernt, der ein Waisenhaus in Rußland versorgt hat. Mit dem bin ich mehrfach in Rußland gewesen, um das Waisenhaus zu besuchen und Hilfsgüter hinzubringen.
Es gibt so viele Wege, sich von Gott gebrauchen zu lassen. Man braucht eigentlich nicht immer ein Bibelwort.
Meine Schwachstellen kenne ich auch mittlerweile, da brauch ich auch keine Bibelworte mehr. Es ist nur schwer sie zu beseitigen, weil Satan sie natürlich auch kennt und mit meinem Willen ist es auch nicht immer möglich , gegen alles anzugehen. Es ging mir schlecht genug, die letzten 15 Jahre.

Liebe Grüsse Thomas
1 Kor 13,1 LÜ84 Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.
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Re: Das zweischneidige Schwert

Beitragvon Helmuth » 1. Januar 2017 13:54

ThomasWeritz hat geschrieben:Helmuth, wir können gern über das praktisch Erlebte mit dem Wort Gottes reden. Zuvor möchte ich noch ein paar Gedanken loswerden, die ich zu diesem Thema hatte.

Danke, ich habe es gelesen. Ich werde jetzt ein Beispiel von mir bringen.

Vor einigen Jahren wurde ich von einem meiner besten Freunde um eine vereinbarte Leistung betrogen. Dem ging ein heftiger Wortwechsel auf offener Straße voraus. Dann trennten sich unsere Wege und die Leistung wurde nicht erbracht, obwohl ich bereits dafür bezahlt hatte.

Daraufhin sahen wir uns ca. 2 Jahre nicht mehr. Kein E-Mail, kein Anruf, keine SMS. Der Bruder reagierte nicht auf igendeine Kontaktaufnahme meinerseits.

Und nun zu Hebräer 4, 12.

Alles was ich fühlte war Trauer, Wut und Schmerz wegen des Bruderverlustes. Man versuchte mich zu trösten, aber das gelang nicht. Meine Seele war durchbohrt. Ein Schwert fuhr durch.

Etwas später eröffnete mir der HG, dass auch ich meinen Beitrag dazu geleistet hatte. Es fielen Wort von mir an ihn, die seine Seele ebenso durchbohrt hatten. Ich wähnte mich zwar im Recht, wegen der nicht erbrachten Leistung, aber der Schmerz, der seiner Seele zugfügt wurde, der dürfte das überdeckt haben.

Es ist also der HG als Richter meiner Gedanken zu mir gekommen, um mir mein eigenes Fehlverhalten aufzuzeigen.

Wir haben uns gegenseitig mit dummen Wortgezänk soweit aufgerieben, bis bestimmte Worte diesen Schmerz ausgelöst haben müssen. Da ich hierin robuster bin erkannte ich das nicht sofort. Mich traf der Schmerz dann wegen des Verlustes an Freundschaft. So etwas lässt mich wiederum sehr leiden.

Wir sind heute wieder die alten Freunde wie zuvor und haben einander vergeben, aber der Prozess, der hier in deinem Inneren in solchen Situationen abläuft, geschieht m.E. ganz nach Hebräer 4, 12. E beschreibt den inneren Menschen sehr gut mit seinen physischen Auswirkungen bis auf die schmerzhafte Durchdringung von Mark und Bein.

Jetzt war dies möglicherweise noch ein harmloser Fall. Ich möchte nicht wissen, wie das bei schweren Verfehlungen abläuft, etwa bei Ehebruch oder schwerer Körperverletzung.

Einen Neujahrsgruß an Dich, mein Bruder :heart:
Herzliche Grüße
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Re: Das zweischneidige Schwert

Beitragvon ThomasWeritz » 2. Januar 2017 11:58

Hallo Helmuth,

auch dir wünsche ich ein frohes und gesundes neues Jahr. Da müßen wir allerdings auch dran arbeiten. Gute Ernährung, ausreichend Bewegung, was Nettes und Erbauliches für Seele und Geist. Daran solls nicht fehlen.

Dein Beispiel aus der Praxis finde ich gut. Das Bibelwort, daß mir dazu einfällt, ist:
Römer 2, 1-3 (Schlachter 2000):Darum bist du nicht zu entschuldigen, o Mensch, wer du auch seist, der du richtest! Denn worin du den anderen richtest, verurteilst du dich selbst; denn du, der du richtest, verübst ja dasselbe! Wir wissen aber, daß das Gericht Gottes der Wahrheit entsprechend über die ergeht, welche so etwas verüben. Denkst du etwa, o Mensch, der du die richtest, welche so etwas verüben, und doch das gleiche tust, daß du dem Gericht Gottes entfliehen wirst? 

Das ist so ein Sachverhalt, der sich auch bei Christen findet. Natürlich muß einem solche ein Bibelwort nicht immer wortwörtlich im Sinn sein. Es kann auch irgendwo im Hinterkopf schlummern und im Laufe der Zeit bekommen wir dann com HG in vielen Einzelsituationen gezeigt, daß wir oft dasselbe tun, was wir bei dem Anderen verurteilen.

Biblische Wahrheiten kommen einem immer mal wieder in den Sinn. Dummerweise vergesse ich das meiste. Eine Zeit lang war mir die Geschichte mit Isaak durch den Sinn gegangen, der immer ausgewichen ist, wenn er einen Brunnen hatte, an dem auch ein Anderer Interesse gezeigt hat. 1. Mose 26, 20-22 Das kam immer, wenn ich im Schwimmbad meine Bahnen zog und jemand kam mir in die Quere. Da mußte ich dann auf eine andere Bahn ausweichen.

So arbeitet der HG auch in geringen Situationen an unserer Einstellung bzw. Gesinnung.
Vielleicht fallen uns noch weitere Beispiele ein.

Liebe Grüsse Thomas
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Re: Das zweischneidige Schwert

Beitragvon Helmuth » 11. Januar 2017 22:18

Hallo Thomas, neue Gedanken, die mir heute gekommen sind:

Fürher plagten mich Gewissensbisse, einfach weil man mir z.B. einen bloßen Vorwurf machte. Dann drehten sich die Gedanken im Geist, wechselten sich ab zwischen Anklage und Rechtfertigung, aber das Spiel hörte oft lange nicht auf. Ging man dann auf die Person näher ein und sie beharrte auf der Anschuldigung, ging das oft lange so dahin. Derart wird das Gewissen belastet, aber falsch. Man legt sich dann eine Rechtfertigung zu oder anerkennt irgendein Schuldeingeständnis um des anderen wegen. Ich nenne das mal: So funktioniert Humanismus.

Mit Gottes Geist und dem Schwert durch die Seele funktioniert das anders und vor allem effizienter.

Nachdem ich mich bekehrt hatte, hatte sich das ja nicht gleich geändert, aber es kamen nun zwei äußerst wertvolle Hilfestellungen hinzu, die mir ohne Jesus fehlten.

1. Das Wort Gottes, ich hatte den rechten Maßstab
2. Das sog. wie ich nenne "Alarmsystem" durch das Gewissen

Mit der Zeit war es nämich so, dass sich sündhaftes Verhalten darin zeigt, dass mir frömlich das "Schwert" durch die Seele fährt. Es schmerzt und die Gewissensbisse nagen so heftig, dass du wahrlich das Gefühl hast, es werde ein Bein abgesägt oder man sticht dir mit einer Nadel ins Rückgrat.

Das erfordert Sensibilisierung und Training. Es ging nicht von heute auf morgen. Klare Sünde war mir früher auch bewusst, aber die feinen, kleinen Dinge, die man als "lächerlich" oder "na mach dir mal nicht gleich in die Hose" oft so verächtlich übergeht, derart tötet man das Gewissen einfach ab.

Heute ist es so, dass ich mich dadurch auch leiten lasse. Aus Erfahrung kann ich nun sagen, dass ich Vorwürfen heute so begegne:

Plagen mich diese Seelenstiche? Denn ich denke, derart führt Gott den Menschen durch sein Gewissen. Es offenbart zumeist rasch, worin ich mich verfehlt hatte. Da benötigt es kaum einer großartigen Offenbarung.

Wenn nicht, dan mach ich dies:

1. - Überprüfung meines Verhaltens durch das Wort
2. - Gebet, und das nicht zu wenig, vor allem um Klärung von Missverständnissen

Meistens ist es dann ein Missverständnis und das kann man klären, so der Partner will. Fruchtet das nicht, dann sage ich zwar, "es tut mir leid", aber ich anerkenne nicht den Vorwurf der Schuldzuweisung. Stattdessen bete ich für meinen Partner um Einsicht oder einfach Vergebung, denn das ist ja fast immer die Ursache.
Herzliche Grüße
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Re: Das zweischneidige Schwert

Beitragvon ThomasWeritz » 13. Januar 2017 12:31

Hallo Helmuth,

Es gibt sie halt, die Gewissensbisse. Man kann sich wohl manchmal ein schlechtes Gewissen einreden lassen Kolosser 2, 16, aber in der Regel ist es wohl sinnvoll, mal drüber nachzudenken, was da angemahnt wird. Bibelkenntnis kann dazu hilfreich sein. Zunächst ist es nur so ein Ziehen im Inneren oder Bedrücktsein oder auch Gedanken, die nicht verschwinden.

Mit der Zeit war es nämich so, dass sich sündhaftes Verhalten darin zeigt, dass mir frömlich das "Schwert" durch die Seele fährt. Es schmerzt und die Gewissensbisse nagen so heftig, dass du wahrlich das Gefühl hast, es werde ein Bein abgesägt oder man sticht dir mit einer Nadel ins Rückgrat.

Das ist aber schon sehr deutlich. Raubtiere brauchen auch hin und wieder einen Peitschenhieb, um gehorsam zu sein.
Luther gebrauchte das Bild von Pferd und Reiter. Sagte allerdings auch, daß wir von zweierlei geistiger Macht geritten werden können, von Gott oder dem Teufel.
Da ist es wichtig , die Bibel zu kennen, um die Dinge richtig beurteilen zu können. Und wenn man sie nicht kennt, bittet man eben um Rat.
Heute ist es so, dass ich mich dadurch auch leiten lasse. Aus Erfahrung kann ich nun sagen, dass ich Vorwürfen heute so begegne:

Plagen mich diese Seelenstiche? Denn ich denke, derart führt Gott den Menschen durch sein Gewissen. Es offenbart zumeist rasch, worin ich mich verfehlt hatte. Da benötigt es kaum einer großartigen Offenbarung.

Mensch übt sich.
Hebräer 12, 11 (Schlachter 2000):Alle Züchtigung aber scheint uns für den Augenblick nicht zur Freude, sondern zur Traurigkeit zu dienen; danach aber gibt sie eine friedsame Frucht der Gerechtigkeit denen, die durch sie geübt sind.

Gottes Wort bereichert unser Gewissen und mit der Zeit tun wir dann unwillkürlich das Richtige oder wissen zumindest, daß diese oder jene Aktion mal wieder nicht richtig war. Da bleibt zunächst der erste Schritt, sich das wenigstens mal zuzugeben.

Mir fiel auch noch ein Beispiel ein. Da kommt man in eine Gemeinschaft gläubiger Menschen. Der Heilige Geist führt Menschen zusammen. Man spricht auch schon mal ein paar Worte und bietet Hilfe an. Bisher geschieht das alles noch ohne Wort Gottes. Bei mir hat sich dabei ergeben, daß ich eine ältere Dame häufiger besucht habe. Es hat auch immer Freude gemacht. Natürlich hatte ich nicht immer Lust dazu, aber dann habe ich dem inneren Drängen nachgegeben und es war gut so.
Philipper 2, 13 (Schlachter 2000):denn Gott ist es, der in euch sowohl das Wollen als auch das Vollbringen wirkt nach seinem Wohlgefallen.

Ähnlich ging es mir bei dem Besuch eines Waisenhauses in Russland. Die Reise war sehr gefährlich, mein Mitfahrer war mehr daran interessiert, wie ich. Deswegen habe ich viele male nachgegeben und ihn begleitet. Da habe ich mich schwer überwinden müssen, das hätte ganz übel ausgehen können. Aber ich habs gemacht und es war trotz aller großen Gefahr sicherlich im Interesse Gottes, diese Fahrt zu machen.
Jakobus 1, 27 (Schlachter 2000):Eine reine und makellose Frömmigkeit vor Gott, dem Vater, ist es, Waisen und Witwen in ihrer Bedrängnis zu besuchen [h] und sich von der Welt unbefleckt zu bewahren.


Liebe Grüsse Thomas
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Re: Das zweischneidige Schwert

Beitragvon Th.... » 13. Januar 2017 13:17

ThomasWeritz hat geschrieben:Luther gebrauchte das Bild von Pferd und Reiter. Sagte allerdings auch, daß wir von zweierlei geistiger Macht geritten werden können, von Gott oder dem Teufel.



Was eigentlich ein antibiblisches Bild ist. In den Psalmen steht, das wir nicht sein sollen wie Pferde denen man Saum anlegen muss. Ist nicht gut sich mit einem Pferd zu vergleichen bzw. wie ein Pferd zu sein. Gott will einen ja nicht reiten.
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Re: Das zweischneidige Schwert

Beitragvon Helmuth » 13. Januar 2017 13:38

Th..., erfasst du nicht Gleichnisse? Wer sagt denn dabei, dass der Mensch ein Pferd ist. Sorry, musste ein wenig lachen (nicht über dich, die Vorstellung ich sei ein Pferd). :-)

Das Bild gebraucht auch Jakobus:
Jakobus 3, 3 (Schlachter 2000):Siehe, den Pferden legen wir die Zäume ins Maul, damit sie uns gehorchen, und so lenken wir ihren ganzen Leib. 
Herzliche Grüße
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Re: Das zweischneidige Schwert

Beitragvon Th.... » 13. Januar 2017 13:40

Hier der passende Psalm dazu
Psalmen 32, 1-11 (Elberfelder):Von David. Ein Maskil. Glücklich der, dem Übertretung vergeben, dem Sünde zugedeckt ist. Glücklich der Mensch, dem der HERR die Schuld nicht zurechnet und in dessen Geist kein Trug ist. Als ich schwieg, zerfielen meine Gebeine durch mein Gestöhn den ganzen Tag. Denn Tag und Nacht lastete auf mir deine Hand; verwandelt wurde mein Kuchen in Sommergluten. Sela. So tat ich dir kund meine Sünde und deckte meine Schuld nicht zu. Ich sagte: Ich will dem HERRN meine Übertretungen bekennen; und du, du hast vergeben die Schuld meiner Sünde. Sela. Deshalb soll jeder Fromme zu dir beten, zur Zeit, da du zu finden bist; gewiss, bei großer Wasserflut - ihn werden sie nicht erreichen. Du bist ein Bergungsort für mich; vor Bedrängnis behütest du mich; du umgibst mich mit Rettungsjubel. Sela. Ich will dich unterweisen und dich lehren den Weg, den du gehen sollst; ich will dir raten, mein Auge ist über dir. Seid nicht wie ein Ross, wie ein Maultier, ohne Verstand; mit Zaum und Zügel ist sein Schmuck zu bändigen, sonst nahen sie dir nicht. Viele Schmerzen hat der Gottlose; wer aber auf den HERRN vertraut, den umgibt er mit Gnade. Freut euch an dem HERRN und jauchzt, ihr Gerechten, und jubelt, alle ihr von Herzen Aufrichtigen.
Zuletzt geändert von Th.... am 13. Januar 2017 14:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das zweischneidige Schwert

Beitragvon Th.... » 13. Januar 2017 13:41

Doch Helmuth ich verstehe Gleichnisse. Bitte lies nocheinmal was ich geschrieben habe.
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