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Das zweischneidige Schwert

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Re: Das zweischneidige Schwert

Beitragvon Aslan » 18. Dezember 2016 16:14

arved hat geschrieben:Wenn unser Liebling in eine Ausnahmsituation kommt, reißt er einem neugeborenen Kind mal eben so den Schädel ab - ohne moralisches Bauchweh dabei zu haben.

Was? Das traust du M. tatsächlich zu...? :o
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Re: Das zweischneidige Schwert

Beitragvon arved » 18. Dezember 2016 16:18

Jedem Hund, der dazu körperlich in der Lage ist, ja. Das ist der Grund, warum es immer wieder so schlimme "Unfälle" mit Hunden gibt, weil die Menschen, die mit ihnen umgehen, keine Ahnung davin haben, wie gefährlich ein Hund in bestimmten Ausnamesituationen plötzlich sein kann. Einem befreundeten Elektriker hat sein eigener Hund in solch einer Situation mit dem Eckzahn glatt den Daumen durchgebissen. Auch der schien "lammfromm".
Aus gegebenen Anlässen bitte ich zu beachten, dass es sich bei meinen Aussagen um meine persönliche Meinung handelt, nicht um eine "Lehre". Zitate sind als solche gekennzeichnet.

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Re: Das zweischneidige Schwert

Beitragvon Aslan » 18. Dezember 2016 16:34

arved hat geschrieben:Jedem Hund, der dazu körperlich in der Lage ist, ja. Das ist der Grund, warum es immer wieder so schlimme "Unfälle" mit Hunden gibt, weil die Menschen, die mit ihnen umgehen, keine Ahnung davin haben, wie gefährlich ein Hund in bestimmten Ausnamesituationen plötzlich sein kann. Einem befreundeten Elektriker hat sein eigener Hund in solch einer Situation mit dem Eckzahn glatt den Daumen durchgebissen. Auch der schien "lammfromm".

Okay, verstehe, übertragen auf unseren friedfertigen Kuschelkater (der in den letzten 6 Jahren nichts und niemanden im Hause angekratzt hat) bedeutet dies: Es könnte jederzeit die Kralle kommen...
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Re: Das zweischneidige Schwert

Beitragvon Danik » 18. Dezember 2016 17:18

Und jetzt noch die letzte fun-Frage:
Was hat das nun alles mit dem zweischneidigen Schwert zu tun? xD
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Re: Das zweischneidige Schwert

Beitragvon arved » 18. Dezember 2016 17:58

OT

Du must wissen, Aslan, warum Du dieses Beispiel nun auf Deinen Kater übertragen möchtest. Davon habe ich nie geschrieben, denn ich kenne mich mit Hunden ganz gut aus, nicht mit Katzen. Insofern verstehe ich den Einwurf nicht.
Aus gegebenen Anlässen bitte ich zu beachten, dass es sich bei meinen Aussagen um meine persönliche Meinung handelt, nicht um eine "Lehre". Zitate sind als solche gekennzeichnet.

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Re: Das zweischneidige Schwert

Beitragvon Helmuth » 18. Dezember 2016 23:31

ThomasWeritz hat geschrieben:Den Zusammenhang zwischen Geist und Sprache kann ich nicht erkennen.

Ernsthaft? Starten wir also nochmals mit der Grundaussage Johannes 6,63.

ThomasWeritz hat geschrieben:Wieso kann ein Geschöpf Gottes keinen Geist haben, wenn es nicht sprechen kann ? Haben stumme Menschen auch keinen Geist ?

Nicht so. Mangelndes Sprechvermögen beim Menschen deutet nicht auf den fehlenden Geist hin, sondern dass eine Art der Behinderung oder Fehlfunktion des Körpers vorliegt. Ich habe aber noch kein Tier mit voll funktionierenden Sinnen und Organen sprechen hören. Das deute ich auf den fehlenden Geist. Ist dieser Schluss so schwer nachvollziehbar?

ThomasWeritz hat geschrieben:Deine letzten Worte hat dir ein böser Geist in den Sinn gegeben, der wirk etwas spitzig auf mich .

Vielleicht wars Arveds Hund mit den spitzigen Ohren :mrgreen:
Nimm nicht alles so streng, das trollige Hundefoto ist doch super, oder? Wuff!
Herzliche Grüße
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Re: Das zweischneidige Schwert

Beitragvon ThomasWeritz » 22. Dezember 2016 14:23

Hallo zusammen,

arved schrieb:
An und für sich würde ich darüber weiter diskutieren - aber Du bist ja waffenlos. :geek:

Der Verstand ist auch eine Waffe, um gut von böse zu unterscheiden, arved. Du hast einen Verstand, um deinen Hund zu erziehen und dein Hund hat auch Verstand genug, um zu begreifen, was Herrchen gut oder schlecht findet.
Aber wahrscheinlich hast du ein braves Tier, das dir nicht "vors Bein pinkelt" und andere Menschen anspringt usw.

Helmuth schreibt:
Dann muss aber auch der brennende Dornbusch der zu Mose geredet haben, einen Geist haben, wenn das beim Esel für dich bereits der "Beweis" ist.

Ok, Helmuth, wollen wir uns nicht streiten. Es ist in beiden Fällen, der Engel des HERRN, der zu Mose bzw. Bileam spricht. 2. Mose 3,
Aber lies mal, was wortwörtlich in dieser Begebenheit mit Bileam gesagt wird:
4. Mose 22, 28 (Schlachter 2000):Da öffnete der Herr der Eselin den Mund; und sie sprach zu Bileam: Was habe ich dir getan, daß du mich nun dreimal geschlagen hast?

Der Esel spricht und Bileam redet mit ihm. Manchmal braucht es eben einen Esel, um Menschen auf den richtigen Weg zurückzubringen.

Helmuth schrieb:
Nehmen wir die Luft, den Wind, der Atem, das sind Übertragungsmedien für Schallwellen. Hat das einen Geist? Ich sage nein. Sie transportieren physische Wellen von Mund zu Ohr, dann erfolgte eine Umsetzung in elektrochemische Ströme via Ganglienzellen, gelangen weiter an das Sprachzentrum im Gehrin und dort erkennt dein Bewusstsein, dass Worte zu dir gesprochen worden sind.

Das ist die Funktion die Seele, die Wahrnehmung. Eine solche oder ähnliche Wahrnehmung haben alle seelische Lebewesen. Das mach noch nicht das geistiges Wesen aus, soweit ich das verstehe.

Der Geist aber, und ich sage nur der, ist nun imstande die gesprochenen Worte dem Sinn nach zu verstehen, mit dem du z.B. antworten kannst. Dazu ist Sprachverständnis notwendig.

Bewußtsein ? Der Geist des Menschen ist es , der sie verstehen läßt.
Hiob 32, 8 (Schlachter 2000):Aber der Geist ist es im Menschen, und der Odem des Allmächtigen, der sie verständig macht.

Und irgendwann versteht Mensch und Tier auch, was gut und böse ist. Dem Menschen hilft dazu das Gewissen und das Wort Gottes. Tiere brauchen dazu ein System von Strafe und Belohnung.
Der Geist versteht viele Dinge. Er versteht Worte, aber auch Gebärden, Gesten , Körpersprache. Der Geist der Tiere versteht vielleicht nicht unsere Sprache, aber dafür den Tonfall und eine bestimmte Körpersprache.

Liebe Grüsse Thomas
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Re: Das zweischneidige Schwert

Beitragvon Helmuth » 22. Dezember 2016 15:10

Lieber Thomas,

Es liegt mir fern zu streiten, aber wenn du mir Tiere als geistliche Wesen darstellst, dann nur anhand eines Schriftbelges bezeugt durch das Wort Gottes. Ansonsten reimst du dir da Gedanken selbst zusammen.

Bitte nicht falsch verstehen. Man darf ruhig Annahmen treffen, und diese müssen von vornherein nicht richtig sein. Dann geht's ans Lesen, Analysieren, Nachsinnen, Beurteilen, Hinterfragen und zuletzt ans gemeinsame Diskutieren.

Was du mir über den Geist von Tieren erzählen willst, da gackern innerlich in mir bereits die Hühner (klar, ist mein Hendlgeist :mrgreen: ). Scherz beiseite, das geht mir schon entschieden zu weit.

Also alles schön der Reihe nach. Zuerst das Wort Gottes, dann alles weitere. Ansonsten kannst du meine Linie weiterziehen, die ich schon, denk ich jetzt x-mal gezogen habe.
Herzliche Grüße
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Re: Das zweischneidige Schwert

Beitragvon ThomasWeritz » 22. Dezember 2016 17:24

Hallo Helmuth,

da gackern die Hühner ? Na, dann können sie ja doch sprechen. :-)

Mal im Ernst. Wo hast Du denn biblische Belege für dein Denken ?

Ich hatte dir folgende Bibelstelle genannt.

1. Mose 6, 17 (Schlachter 2000):Denn siehe, ich will die Wasserflut über die Erde bringen, um alles Fleisch, das Lebensodem in sich hat, zu vertilgen unter dem ganzen Himmel; alles, was auf der Erde ist, soll umkommen!

Hier wird das Wort "Lebensodem" aus dem Wort " ruach " abgeleitet. Alles Fleisch, also Mensch und Tier wurden bei der Sündflut umgebracht.

Oder lies mal im Prediger Salomo:
Prediger 3, 19 (Schlachter 2000):Denn das Geschick der Menschenkinder und das Geschick des Viehs ist ein und dasselbe: die einen sterben so gut wie die anderen, und sie haben alle denselben Odem [e], und der Mensch hat dem Vieh nichts voraus; denn es ist alles nichtig. 

Auch hier wird das Wort " Odem" aus dem Wort "ruach" abgeleitet. Mensch und Tier haben denselben Geist.
Quelle: https://www.bibelkommentare.de/index.ph ... rong=H7307

Menschen haben wohl etwas mehr Geist als Tiere. Sie sind ja auch zu der höheren Aufgabe berufen, über die Tiere zu herrschen.
Aber mit ihrem Geist können Menschen und Tiere denken , fühlen und wollen. Tiere sind doch keine Bioautomaten. Die verstehen übrigens auch Sprache. Ruf doch mal einen Hund beim Namen. Da hört er und kommt angelaufen. Und man kann Hunden bei weitem mehr beibringen. Die haben eine Menge Geist.

Liebe Grüsse Thomas
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Re: Das zweischneidige Schwert

Beitragvon Helmuth » 22. Dezember 2016 20:20

Hallo Thomas,

Ok geklärt, die Stelle 1. Mose 6, 17 setzt in der Tat den Begriff "ruach" ein. Dann folgt Schritt 2, die Bedeutungsbreite dieses Begriffs zu erfassen. Neben Geist verwenden die Übersetzer hier Odem. Meiner Meinung nach zurecht, denn es geht hier nicht um den Geist, der Gedanken bilden kann. Es gibt noch einer weitere bedeutung für Wind. Ruach ist also nicht automatisch "Geist"

Jetzt brauche ich den Beleg, dass der Begriff immer und ausschließlich in Zusammenhang mit dem Denk- und Urteilsvermögen in Verbindung zu setzen ist. Wegen der Bedeutungsbreite ist das aber nicht überall anwendbar, um Tieren diese Fähigkeit klar zuschreiben zu können. Ich tue das daher vorerst nicht, sondern brauche dazu eindeutigere Hinweise. Hast du welche?

In etwa in dieser Art müssen wir vorgehen, um wirklich Erkenntnis aus dem Wort Gottes zu schöpfen. Und bis dahin treffen wir Annahmen. Du Denkvermögen, ich keins. Mal sehen wie wir verbleiben werden.
Herzliche Grüße
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