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Biblische Schattenbilder

Allgemeine biblische Themen könnt ihr hier diskutieren.

Re: Biblische Schattenbilder

Beitragvon Helmuth » 12. November 2017 11:20

Servus Abischai,

Zuvor spricht Hesekiel von der Auferstehung. In diesem Zusammenhang denke ich muss man diese Weissagung des Propheten sehen, um den geistlichen Aspekt zu erfassen. Das Einssein ist auch ein großes Thema im Epheserbrief.

Abischai hat geschrieben:Das ist eineziemliche gewagte, aber interessante Deutung.
Aber ich beharre darauf, nicht Josef, sondern Jude hatte das Erstgeburtsrecht.

Zu diesem Einwand:
1. Chronik 5, 2 (Schlachter 2000):denn Juda war mächtig unter seinen Brüdern, so daß von ihm der Fürst kommen sollte; aber das Erstgeburtsrecht fiel Joseph zu),


Abischai hat geschrieben:Nehmen wir an, Josef steht für die vielen "anderen" (Nationen), so lehrt die Bibel eindeutig, daß Juda der Erstgeborene ist, der Ölbaum, in den "Josef" sozusagen eingefügt wird, nicht andersherum.

Ich denke nicht, dass Josef für dies und das "steht", sonst hätte es einer der biblischen NT-Ausleger schon für uns gefunden. Sagen wir, er ist ein Schattenbild. Er war auch Regent über das Heidenvolk der Ägypter. Ich bin nicht für unangebrachte Vergeistlichungen der Worte Gottes, aber Schattenbilder, das sind nicht unbedingt Vergeistlichungen, so wie ich sie verstehe, sondern in ihnen verbirgt sich zumeist ein tieferer Sinn. Nicht alles ist uns schon geoffenbart.

Man kann weiterforschen.
Herzliche Grüße
Helmuth
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Re: Biblische Schattenbilder

Beitragvon Regula Falsi » 12. November 2017 11:46

Helmuth hat geschrieben:- - -
Und danach werden alle heidnischen Städt samt Babylon zerstört:
Offenbarung 16, 19 (Schlachter 2000):Und die große Stadt wurde in drei Teile [zerrissen], und die Städte der Heidenvölker fielen, und Babylon, der Großen, wurde vor Gott gedacht, damit er ihr den Becher des Glutweines seines Zornes gebe. 

Was aber geschieht bzw. geschah mit den Städten der Nachkommen der Stämme Israels? Diese können sehr wohl mehrere hundert Millionen zählen. Die Einwohnerzahl des kleinen Staates Israel indes beträgt nur wenig mehr als acht Millionen...
Helmuth hat geschrieben:Wie gesagt es sind biblische Schatten, die sich zunächst in der irdisch historischen Wirklichkeit abspielen und dann eine neue geistliche Dimenson erlangen...

Oh nein, das vorhergesagte Schicksal der Nachkommen der Stämme ist genau so irdisch und wirklich wie in der Vergangenheit...
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Re: Biblische Schattenbilder

Beitragvon Ellipirelli » 12. November 2017 12:04

@Helmuth,
ein interessantes Thema, muss noch mehr und wohl auch länger darüber nachdenken.

Jakob sprach sterbend zu Ruben...
https://www.bibelkommentare.de/index.ph ... le_id=1104

Jakob sprach sterbend zu Ruben: „Mein Erstgeborener bist du, meine Kraft und der Erstling meiner Stärke! Vorzug an Hoheit und Vorzug an Macht!" Das war sein Charakter als Erstgeborener, aber aus sich selbst war er „überwallend wie die Wasser", und er sollte keinen Vorzug haben (1. Mo 49,3.4). Er verlor sein Erstgeburtsrecht, weil er das Bett seines Vaters entweiht hatte. Es wurde Joseph gegeben, der in Ephraim und Manasse ein doppeltes Erbteil unter den Stämmen bekam (1. Chr 5,1). Das Gesetz schrieb vor, dass, wenn der erstgeborene Sohn von einer Frau geboren wurde, die von ihrem Mann gehasst wurde, er nicht den Sohn einer anderen Frau an dessen Stelle setzen durfte. Der Erstgeborene musste einen doppelten Teil von allem bekommen, was der Mann besaß, „denn er ist der Erstling seiner Kraft, ihm gehört das Recht der Erstgeburt." (5. Mo 21,16.17). Esau wird ein Ungöttlicher genannt, weil er sein Erstgeburtsrecht verkaufte. Es war ein Vorrecht, das Gott ihm gegeben hatte, und das er als ein solches hätte würdigen sollen (1. Mo 25,31-34; Heb 12,16).


LG
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Re: Biblische Schattenbilder

Beitragvon ThomasWeritz » 12. November 2017 13:15

Hallo zusammen,

Schattenbilder gibt es viele. Die ganze Geschichte Israels ist ein Schattenbild für das Wirken Jesu und die Gemeinde. In 1. Korinther 10, 1-13 ist nur ein kleiner Ausschnitt beschrieben. Es wurden ja auch schon viele Beispiele genannt.

Das erste Erscheinen des Messias hatte seine Schattenbilder und das zweite Erscheinen des Messias hat auch seine Schattenbilder.

Es könnten z. Bsp. die judäischen Kriege , die 7 Jahre gedauert haben und deren Mitte der salomonische Tempel zerstört wurde ein Schattenbild für die Trübsal sein, die in der Offenbarung beschrieben wird.

Liebe Grüsse Thomas
1 Kor 13, 2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.
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Re: Biblische Schattenbilder

Beitragvon ThomasWeritz » 13. November 2017 13:16

Hallo zusammen,

es ist sicher interessant, sich die Schattenbilder anzusehen, die das Kommen des Messias ankündigen, in der Weise , wie es durch den Menschensohn Jesus Christus dann geschehen ist.

Aber damit ist die Prophetie des alten Testaments ja noch lange nicht erschöpft. Es ist mir immer aufgefallen, wieviele Verbindungen zwischen der Prophetie des AT und der Offenbarung bestehen. Die Tiergestalt in Offenbarung 13, hat eine auffallende Ähnlichkeit mit den Tiergestalten in Daniel 7,
Die beiden Zeugen aus Offenbarung 11,erinnern an die beiden Gesalbten in Sacharja 4,
Der Untergang der Stadt Babylon, die in der Offenbarung in den Kapiteln 18 und 19 Offenbarung 18,beschrieben erinnert an die prophetischen Worte eines Jeremia Jeremia 50,

Das erinnert auch daran, daß die Geschichte Israels ein Schattenbild an sich für die zukünftigen Ereignisse darstellt.
Es ist sogar zu vermuten, daß sich die Geschichte Israels mehrfach wiederholt. Wenn Christen den Auszug aus Ägypten ausdeuten, geht es um aus der Welt herausgerufene Menschen, die der Gemeinde zugerechnet werden. Der Auszug aus Babylon ist eine Befreiung aus religiösen Systemen.
Auf die Offenbarung bezogen hat es eine ganz eigene aber ähnliche Bedeutung . Der Auszug aus Ägypten wird von manchen Christen auf die Sammlung Israels bezogen. Das findet ja seit 1948 statt. Israel erwartet eine große Trübsal, sie werden mit Entsetzen Offenbarung deuten. Jeremia 28, 19
Der Auszug aus Babylon , der sich damals, nach der 70 jährigen Gefangenschaft vollzogen hat, könnte als Auszug des Volkes Israel aus dem bestehenden religiösen System der Trübsalzeit bestehen.
Der großen Hure Babylon sollen sie entfliehen, müßen aber oft mit dem Tode bezahlen. Jesaja 48, 20
Offenbarung 18, 4 (Schlachter 2000):Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt! 


Das Wort Gottes hatte für Menschen jeglicher Zeitalter etwas zu sagen. Was fällt eich zu den Schattenbildern ein, die das zweite Kommen des Messias vorwegnehmen ?

Liebe Grüsse Thomas
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Re: Biblische Schattenbilder

Beitragvon Helmuth » 13. November 2017 17:15

Danke Thomas für deine Worte. Ich kann nicht zu allem was sagen, aber dazu denk ich schon:
ThomasWeritz hat geschrieben:Das Wort Gottes hatte für Menschen jeglicher Zeitalter etwas zu sagen. Was fällt eich zu den Schattenbildern ein, die das zweite Kommen des Messias vorwegnehmen ?

Hier gibt uns Jesus selbst seine Antwort:
Matthäus 24, 32 (Schlachter 2000):Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon saftig wird und Blätter treibt, so erkennt ihr, daß der Sommer nahe ist. 

Denn Jesus verbindet das klar mit seinem Kommen, wenn er dazu sagt:
Matthäus 24, 33 (Schlachter 2000):Also auch ihr, wenn ihr dies alles seht, so erkennt, daß er nahe vor der Türe ist. 

Der Feigenbaum ist der Staat Israel. Er wurde 1948 gepflanzt. Jetzt warten wir eben was passiert.
Herzliche Grüße
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Re: Biblische Schattenbilder

Beitragvon Regula Falsi » 13. November 2017 17:38

Helmuth hat geschrieben:- - -
Der Feigenbaum ist der Staat Israel. Er wurde 1948 gepflanzt. Jetzt warten wir eben was passiert.

Hallo Helmuth!

Der Staat Israel ist nach Römer 11 sicher nicht der Feigenbaum. Aber nicht allein deswegen nicht, weil der Staat Israel aus gerade mal drei der insgesamt 12 Stämme besteht. Berücksichtigt man diese Tatsache nicht, versteht man die heutige Welt nicht wirklich. Na ja, das tun auch Spitzenpolitiker nicht...
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Re: Biblische Schattenbilder

Beitragvon ThomasWeritz » 14. November 2017 13:00

Hallo zusammen,

Helmuth schreibt:

Danke Thomas für deine Worte. Ich kann nicht zu allem was sagen, aber dazu denk ich schon:
ThomasWeritz hat geschrieben:
Das Wort Gottes hatte für Menschen jeglicher Zeitalter etwas zu sagen. Was fällt eich zu den Schattenbildern ein, die das zweite Kommen des Messias vorwegnehmen ?

Hier gibt uns Jesus selbst seine Antwort:
Matthäus 24, 32 (Schlachter 2000):
Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon saftig wird und Blätter treibt, so erkennt ihr, daß der Sommer nahe ist.

Denn Jesus verbindet das klar mit seinem Kommen, wenn er dazu sagt:
Matthäus 24, 33 (Schlachter 2000):
Also auch ihr, wenn ihr dies alles seht, so erkennt, daß er nahe vor der Türe ist.

Der Feigenbaum ist der Staat Israel. Er wurde 1948 gepflanzt. Jetzt warten wir eben was passiert.

Also ich kann Dir Recht geben, Helmuth. Den Feigenbaum kann ich dem Volk Israel zuordnen.Feigenbaum und Weinstock waren immer schon ein Symbol für Israels Wohlstand. 1. Könige 5, 5 Es werden sogar oft der Feigenbaum und der Weinstock metaphorisch mit dem Volk Israel gleichgesetzt. Wenn Israel dann nicht so lebte , wie es Gott gefiel, dann hat er Feinde erweckt und der Feigenbaum wurde kahlgefressen.
Joel 1, 6-7

Regula, was Paulus im Römer 11, 17-24 sagt, muß ja nicht der Weisheit letzter Schluß sein. Gott hat sein Volk Israel zu Fall gebracht und es ging ihm nun darum Menschen aus allen Nationen in den abgeschlagenen Ölbaum einzupfropfen. Was hätte das auch für einen Sinn gemacht, wenn Paulus vor 2000 Jahren von einer Wiederherstellung bzw. Sammlung des Volkes Israel gesprochen hätte ? Deswegen bleibt es bei einigen Andeutungen in Römer 11, 25-27
Mit der Wiederentstehung des Staates Israel hat sich ein Mann namens Herzl im letzten Jahrhundert beschäftigt und christliche Ausleger haben sich bemüht, die Ereignisse , die seit 1948 geschehen biblisch , prophetisch einzuordnen.

An dem Feigenbaum, also Israel können wir also erkennen, daß der Messias nahe vor der Tür steht. Jetzt fehlt bloß noch die Erscheinung des Antichristen, dem strahlenden weltlichen Messias, der alle unsere Probleme löst, aber die Andersdenkenden verschwinden läßt. 2. Thessalonicher 2,

Liebe Grüsse Thomas
1 Kor 13, 2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.
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