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Biblische Prophetien erkennbar in Weltereignissen?

Allgemeine biblische Themen könnt ihr hier diskutieren.

Re: Biblische Prophetien erkennbar in Weltereignissen?

Beitragvon Helmuth » 23. Juli 2016 13:48

PhilHippo hat geschrieben:Du erstaunst mich - denn ich weiß zur Zeit von keiner mir eigenen "vergeistlichten" Interpretation. :-)
Vielleicht klärt sich das etwas auf, wenn du deine Statements nicht nur postest, sondern auch erklärst. :geek:

Sorry, wie ich gerade nachsehe, habe ich dich mit Svens Kommentar verwechselt - mea culpa - das gäbe Hoffnung dass du nicht seiner "vergeistlichten" Interpretation von Jesaja 11, 11 folgst. Mal sehen. :-)
Herzliche Grüße
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Re: Biblische Prophetien erkennbar in Weltereignissen?

Beitragvon Helmuth » 23. Juli 2016 14:07

jonas.sw hat geschrieben:Woher kommt hier die große Annahne, das du Christ bist, wenn du Kirchensteuer zahlst und du es in deiner Geburtsurkunde stehen hast?

Haha, ... , ja, dann gibt es wirklich für solche kaum mehr eine Ausrede. Denn wenn sich hier z.B. etliche vom Religionsunterricht abmelden (wie ich es auch einst getan hatte), so setzt das ja eine Ablehnung voraus. Ein Ablehnung setzt eine zuvorige Kenntnis voraus. Eine Kenntnis setzt ... usw. usw., also da war schon mal wer da und hat das Evangelium verkündigt.

MOSE-OFFENBARUNG hat geschrieben:Aber die Definition von "unerreichten Völkern" kann unterschiedlich sein.

Danke für deine interessanten Einwände und den link - den werde ich mal genauer unter die Lupe nehmen. Aber auch wenn sie es in Englisch vermittelt bekommen haben, muss es gelten. Wichtig ist, dass es verkündigt worden ist. Ich habe schon von Berichten gehört, wo Missionare in deren "Zungen" geredet haben, und daraufhin haben sich viele bekehrt. Mit der heutigen Weltsprache Englisch sind aber mittlerweile alle in Berührung gekommen denke ich.

Heißt der Begriff "unerreicht" in diesen Gruppen nicht mehr "noch nicht angenommen"? Aber angekommen wäre das Evangelium irgendwann schon, denke ich zumindest. Allein schon die Auflistung im Internet samt Bildern zeigt schon eine erfolgte Kontaktaufnahme.

Ich denke, es war etwas ganz anderes hier z.B.
Apostelgeschichte 17, 18 (Schlachter 2000):Aber etliche der epikureischen und auch der stoischen Philosophen maßen sich mit ihm. Und manche sprachen: Was will dieser Schwätzer wohl sagen? Andere aber: Er scheint ein Verkündiger fremder Götter zu sein! Denn er verkündigte ihnen das Evangelium von Jesus und der Auferstehung.

Das war neu, so richtig neu für diese Menschen -+
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Re: Biblische Prophetien erkennbar in Weltereignissen?

Beitragvon Regula Falsi » 23. Juli 2016 14:19

PhilHippo hat geschrieben:- - -
Helmuth hat geschrieben:Und wo sollen wir verkünden? Auf den fernen Inseln. Was könnte hier wohl anders gemeint sein als andere Kontinente, die damals noch nicht einmal bekannt waren (Amerika, Australien)? Es ist immerhin ein prophetisches Wort.


Kann es sein, dass du etwas hohe Erwartungen an deine Leser hast? :-)
Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass ein/e Leser/in ohne einschlägige Vorbildung so deinen Ausführungen folgen kann.
- - -


Es gibt einige Schrift-orientierte Gruppen, die in den Bewohnern der anglo-keltischen Staaten Nachfahren der Stämme Israel erkennen. Das deckt sich übrigens mit dem 48. und 49. Kapitel des Buches Genesis...
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Re: Biblische Prophetien erkennbar in Weltereignissen?

Beitragvon PhilHippo » 23. Juli 2016 14:38

jonas.sw hat geschrieben:ich meine, um etwas über die Identität des Christentums in Bezug zu einen Land bewerten zu können, braucht es sozusagen die Geburtsstunde in der das Christentum in dieses Land kam.


Nun, wie du siehst, gibt es keinen einheitliche "Geburtsstunde" für die Christianisierung von Deutschland - es ist vielmehr eine Geschichte.

Wir kommen wir der Sache näher, wenn wir uns ansehen, woraus sich das heutige Deutschland zur Zeit des römischen Reiches zusammensetzte: es waren unabhängige germanische Stämme.
Ein Teil der germanischen Stämme wurde christianisiert, weil sie zum Ausgang der Antike an den Nordostgrenzen des römischen Reiches siedelten (=> Arianismus). Ein weiterer Teil - nördlicher gelegen - wurde beim Übertritt des Frankenkönig Chlodwigs zum Katholizismus christianisiert, weil Chlodwig vorher diese germanischen Stämme unterworfen hatte. Zu einer echten Zwangschristianisierung schließlich kam es bei den Sachsen im weiteren frühen Mittelalter.

Die Christianisierung des Gebietes des heutigen Deutschland erfolgte also zum einen mit unterschiedlichen christlichen Richtungen - Arianismus vs. Katholizismus - und zum anderen unter sich verändernden Umständen. Heute sind Unterschiede erkennbar, welche die unterschiedliche Geschichte von Ost- und Westdeutschland zwischen zweiten Weltkrieg und Wiedervereinigung hinterlassen hat.


Woher kommt hier die große Annahne, das du Christ bist, wenn du Kirchensteuer zahlst und du es in deiner Geburtsurkunde stehen hast?


Offensichtlich kommt diese Annahme von einer "Veräußerlichung" des Christentums. So haben manche Parteien ein "christlich" in ihrem Namen, was aber nur noch für ein kompromiß-behaftetes vergesellschaftetes äußerliches Christentum (gute Taten usw.) steht und mit der geistlichen Botschaft des Evangeliusm nicht mehr viel zu tun hat.


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Re: Biblische Prophetien erkennbar in Weltereignissen?

Beitragvon jonas.sw » 23. Juli 2016 14:44

Hallo PhilHippo,

wie ist es mit der Verbreitung des Christentums unter Androhung von Gewalt, weil es nicht primär um die frohe Botschaft ging, sondern um die Erweiterung der eigenen Macht?
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Re: Biblische Prophetien erkennbar in Weltereignissen?

Beitragvon PhilHippo » 23. Juli 2016 14:49

Hallo Erwin!

Regula Falsi hat geschrieben:Es gibt einige Schrift-orientierte Gruppen, die in den Bewohnern der anglo-keltischen Staaten Nachfahren der Stämme Israel erkennen. Das deckt sich übrigens mit dem 48. und 49. Kapitel des Buches Genesis...


Ich kann mich erinnern, dass du schon einmal erklärungsfreudiger geschrieben hast. Oder hast du es gerade mehr mit "in der Kürze liegt die Würze"? :-)

Da steckt noch eine Menge "Stoff in der Pipeline"... wehe wenn sie losgelassen, sozusagen... :angel:
(ich muss ja auch nicht immer erklären, was ich meine, oder nicht? Und wenn, dann darf man mich gerne fragen...)


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Re: Biblische Prophetien erkennbar in Weltereignissen?

Beitragvon PhilHippo » 23. Juli 2016 14:54

Hallo Jonas!

jonas.sw hat geschrieben:wie ist es mit der Verbreitung des Christentums unter Androhung von Gewalt, weil es nicht primär um die frohe Botschaft ging, sondern um die Erweiterung der eigenen Macht?


Die Verbreitung des Christentums ging mit einem Zuwachs von Gewalt einher, welcher im späten Mittelalter seinen Höhepunkt erreichte. Leider ist immer wieder besonders die römische Kirche mit diesem Zuwachs an Gewalt verbunden - zwar nicht pauschal, aber einfach nicht davon zu trennen.

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Re: Biblische Prophetien erkennbar in Weltereignissen?

Beitragvon jonas.sw » 23. Juli 2016 15:00

Hallo PhilHippo,

auf welche Schriftstellen wurde sich da bezogen, das die Verbreitung des Evangeliums erobernd zerstörend erfolgen soll?
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Re: Biblische Prophetien erkennbar in Weltereignissen?

Beitragvon PhilHippo » 23. Juli 2016 16:09

Hallo Jonas!

Die Gewalt in Kriegen und Eroberungen unter "christlicher" Flagge wurde weniger mit Schriftstellen begründet - was eigentlich nicht verwundert. Die katholische Kirche hat offensichtlich schon früh neben der Bibel eine eigene Theologie entwickelt, aus welcher ihre Entscheidungen genausogut begründet werden konnten und können als aus der Schrift selbst.

Hier eine "kurze" Geschichte der Theologischen Rechtfertigung der Kreuzzüge.
(pdf-Download).


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Re: Biblische Prophetien erkennbar in Weltereignissen?

Beitragvon Tiric » 23. Juli 2016 16:12

Als "ehemaliges" Mitglied der RKK schäme ich mich für die außerbiblischen Lehrgebäude dieser "Kirche", besonders in Anbetracht dessen, zu welchen Irrungen, Leid und Tod diese Tradtionen bereits geführt haben.

- tiric
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Jer 17,14 Heile mich, HERR, so bin ich geheilt, hilf mir, so ist mir geholfen...
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