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Anti-Natalismus, Avengers & Memes

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Re: Anti-Natalismus, Avengers & Memes

Beitragvon stereotyp » 11. Mai 2018 08:17

Hallo lütt-matten!

lütt-matten hat geschrieben:ch komme bei deinen ganzen Begriffen nicht ganz mit. Was hat Marx mit Geburtsfeindlichkeit oder diesem Film zu tun? Welchen Zusammenhang siehst du?

Ich selbst kann nicht sehen, dass man Marx sehr ernst nimmt.
Ja, der Zusammenhang ist schon etwas weit hergeholt. Und beim Versuch zu antworten, wird mir bewusst, wie groß das Fass ist, das ich aufgemacht habe.

Anti-Natalismus, also die Einstellung,durch Vermehrung würde bloß das Leid auf der Erde vermehrt, erinnerte mich an dieses eigentlich extreme Meme über Thanos und seine Absichten.
Statt die Umwelt zu kontrollieren um das Überleben der Bevölkerung zu sichern, heißt es da, sollte man vielleicht lieber die Bevölkerung kontrollieren (Euthanasie), um das Überleben der Umwelt zu sichern.
Das könnte also eine Schlussfolgerung des Anti-Natalismus sein, dass sich die Menschheit nicht (unkontrolliert) vermehren sollte.

Mir sagte mal einer, "Rechte" sollten keine Kinder haben dürfen. Ohne mit der Wimper zu zucken.

Es mag sein, dass "deine" Version (oder Vision) von Marx und seinen Theorien sich fundamental von den anderen Protagonisten unterscheiden. Aber wenn man das danach beurteilt, was Marx in der Welt letztendlich verursacht hat, möchte ich darauf lieber nicht wetten.

MfG
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Re: Anti-Natalismus, Avengers & Memes

Beitragvon stereotyp » 11. Mai 2018 08:18

Hi Aslan,

Aslan hat geschrieben:Es geht einerseits zwar immer um Kommerz, aber offenbar werden in solchen Filmen Ideen vermittelt, die eine Bevölkerungsreduktion "als Ausgleich des Universums" zum Ziel haben. Ich könnte mir vorstellen, dass die Filmemacher mit solchen Ideen kokettieren, oder einfach nur allegorisch den Zeitgeist eines militärisch- industriellen Komplexes abbilden, der ihre Filme finanziert.
Ja, ich habe auch oft darüber gerätselt.. und auch wenn mich dieser Gedanke als Aluhut-Träger nicht unbekannt ist, bevorzuge ich die simpelste Erklärung. Dass der Autor einfach eine Kontroverse gezeichnet hat. Im Film wird Thanos mit persönlichem Schicksal und einigen gefühlsbetonten Szenen bedacht. Es ist in meinen Augen also schon darauf ausgelegt, diesen Gedanken zumindest zu verfolgen.

Bemerkenswert ist in meinen Augen, dass es rational gesehen sogar Sinn macht. Selbst der Prediger sagt
Prediger 4, 2-3 (Schlachter 2000):Da pries ich die Toten, die längst gestorben sind, glücklicher als die Lebenden, die jetzt noch am Leben sind. Aber besser als beide ist der daran, der noch nicht geboren ist, weil er das böse Treiben, das unter der Sonne geschieht, gar nicht gesehen hat.


Das groteske daran ist, dass die Menschen, die mit diesem Gedanken spielen, die reichsten der Erde sind.

Bill Gates (und anderen Philanthropen) wird (von Verschwörungstheoretikern) oft vorgeworfen, sie wollten die Erdbevölkerung dezimieren. Einem der englischen Prinzen wird das Zitat nachgesagt:
Prinze Phillip von England hat geschrieben:If I were reincarnated I would wish to be returned to earth as a killer virus to lower human population levels.
Wenn ich wiedergeboren würde, wünschte ich als Killer-Virus zurückzukehren, um die menschliche Population zu dezimieren

Und so betrachtet handeln die Protagonisten der Bevölkerungskontrolle eigentlich inkonsistent. Anstatt der "Natur" seine Arbeit machen zu lassen, wir das Leid dort millionenfach vermehrt. Denn mehr als die Menschen gerade so am Leben zu lassen, tun die dort nicht.

MfG
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Re: Anti-Natalismus, Avengers & Memes

Beitragvon stereotyp » 11. Mai 2018 10:28

Hi.. also ich habe einen weiteren Thread aufgemacht, damit wir das Thema Marx separat diskutieren können.

Dieses Thema wurde, wie gesagt, einfach "übers Knie gebrochen", und ist nur ein flüchtiger Gedanke, eine Vermutung.

Nämlich die Vermutung, dass die Menschen zunehmend radikale Lösungen als einzigen Ausweg aus den aktuellen Problemen suchen. Nicht nur unbedingt technisch/politisch, sondern auch (oder gerade) ideologisch/philosophisch.

Vielleicht lassen sich noch andere Beispiele anbringen. Marxismus wäre auch so eine "radikale Lösung" - auch ohne das jetzt gleich mit der Kulturrevolution gleichzusetzen.

Vielleicht habt ihr ja noch andere, geeignetere Beispiele, oder Anekdoten...Oder seht ihr das ganz anders?

MfG
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