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Alltagsbegriffe mit "bösem" Hintergrund

Wie lebt man das Christein aktiv im Alltag, worauf kommt es an? Wie geht mit Herausforderungen im Job um? Können wir als Christ einen Unterschied machen? SOLLEN wir als Christ einen Unterschied machen?

Re: Alltagsbegriffe mit "bösem" Hintergrund

Beitragvon Danik » 8. April 2018 17:43

Ok, jede uns bekannte Sprache hat eine Entwicklung. Ja jedes Wort hat eine Geschichte und kann im Verlaufe der Jahre seine Bedeutung ändern...
aaaaaber konkrete Begriffe die man heute noch empfehlen würde zu meiden, mag keiner nennen?
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Re: Alltagsbegriffe mit "bösem" Hintergrund

Beitragvon Abischai » 8. April 2018 18:33

Ein lieber Bruder wies mich darauf hin, daß "Oster" eine ethymologische Entwicklung aus "Auferstehung" sei. Sollte das stimmen (der Nachweis war mir noch nicht möglich), wäre das ja ein versöhnlicher Hinweis.
Aber da die gesamte Begrifflichkeit um "Ostern" mit einer völlig falschen Inhaltsangabe besetzt ist, meide ich exemplarisch den Begriff und wünsche niemandem "Frohe Ostern", ebenso nicht "Frohe Weihnachten".
Es gibt in meinem Sprachgebrauch keinen "schönen Männertag" oder "schönen Herrentag".

"Toi, toi, toi" soll soviel wie "alles Gute!" bedeuten. Geht aber eher in die Richtung "die Macht sei mit dir !"
Konkret geht das (soweit meine Quellen) auf "Teufel, Teufel, Teufel" zurück und bedeutet die schwarzmagische Formel: "in drei Teufels Namen", was eine abergläubische Verballhornung von "im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes" (typische kirchliche Formel) darstellt.

Das 3x auf Holz klopfen und das ebenfalls 3x malige Klopfen, Klatschen oder sonstwas der Maurer, sind identisch und stellen eine antichristliche "Brauchung" dar, also die Verwendung einer magischen Handlung.

Das gesamte Portfolio des Aberglaubens (d.h. "Gegenglaube") meide ich.
- Jemandem vorzeitig zum Geburtstag gratulieren bringt Unglück.
- Spiegelglas zerbrechen bringt sogar 7 Jahre Unglück.

Davon bin ich im Alltag häufig umgeben, ignoriere das aber hinweg.
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Re: Alltagsbegriffe mit "bösem" Hintergrund

Beitragvon Danik » 9. April 2018 18:12

Abischai hat geschrieben:Ein lieber Bruder wies mich darauf hin, daß "Oster" eine ethymologische Entwicklung aus "Auferstehung" sei.

Auf der wiki, steht da was, dass es auf Morgenröte und somit auf Pesah und Auferstehehung zurückgeführt werden kann, der Ursprung bleibt trotzdem im Heidentum. Vll kommst du an andere Quellen.
Das mit "Frohe Weihnachten" habe ich selbst kein Problem, da spüre ich immer wie deutlich das verstanden wird, wenn ich es den treuen Mohamedanern wünsche. Die wissen gleich was gemeint ist und mögen das gar nicht. Aber in den Meisten Fällen wünsche ich neutral "Schöne Feiertage" zu allen Festtagen.
Die abergläubischen Sprüche, habe ich soweit mir bekannt ist aus dem Sprachgebrauch erfolgreich verbannt.
Was mir hin und wieder passiert... wenn etwas sch**ß* läuft... dann sage ich auch wie es nun mal ist -> sch**ße :) Ja, ich arbeite dran es auch zu reduzieren, man soll sich nicht unbedingt in allem der Welt anpassen *facepalm*
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Re: Alltagsbegriffe mit "bösem" Hintergrund

Beitragvon Abischai » 9. April 2018 18:37

Inhaltlich ist mir die übliche Osterterminologie zuwider, weil sie mit der Schrft nicht plausibel übereinstimmt.
Wenn "Ostern" also etwas mit Morgenröte zu tun haben sollte, spräche das nicht für, sondern dagegen. Morgenröte ist in der Bibel immer die Gelegenheit zum Gericht, nicht aber für die Auferstehung Jesu. Der Herr wurde am Morgen gekreuzigt, das stimmt schon, aber die Auferstehung war niemals am Morgen!
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