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Adiaphora

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Re: Adiaphora

Beitragvon Bonnie » 12. Januar 2018 12:41

MOSE-OFFENBARUNG hat geschrieben:heilsnotwendig im engen Sinne ist nur, dass man durch Jesus Christus ein echtes Kind Gottes ist.

Hallo Mose-Offenbarung,

Danke für deinen Beitrag Bild.

Ich habe diesen Satz heraus gepickt, weil mir deine anderen Ausführungen klar sind und ich sie verstehe, hierzu aber eine Frage habe.

Was macht ein echtes Kind Gottes aus? Woran machst du das fest?
Liebe Grüße
Bonnie

λέγει αὐτῷ Ἰησοῦς: Ἐγώ εἰμι ἡ ὁδὸς καὶ ἡ ἀλήθεια καὶ ἡ ζωή οὐδεὶς ἔρχεται πρὸς τὸν Πατέρα εἰ μὴ δι’ ἐμοῦ.
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Re: Adiaphora

Beitragvon Bonnie » 12. Januar 2018 12:47

Tiric hat geschrieben:
MOSE-OFFENBARUNG hat geschrieben:heilsnotwendig im engen Sinne ist nur, dass man durch Jesus Christus ein echtes Kind Gottes ist.
Voraussichtlich ist ALLES was mit Jesus zu tun hat heilsentscheidend:

-> Wer oder was ist Jesus und
-> was hat er wann, wie und zu wem gesagt bzw. getan.

- tiric


Lieber Tiric,

Herzlichen Dank für deine Antwort. Damit kann ich etwas anfangen! Ich denke, deine Aussage umfasst das Zentrum, das wahre Christen eint, egal welcher Denomination sie sich zugehörig fühlt.
Liebe Grüße
Bonnie

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Re: Adiaphora

Beitragvon jorba » 12. Januar 2018 13:22

MOSE-OFFENBARUNG hat geschrieben:heilsnotwendig im engen Sinne ist nur, dass man durch Jesus Christus ein echtes Kind Gottes ist.


Ja, und im "engeren Sinne" heißt dann aber auch, daß man Jesus Christus, den Gekreuzigten meint. Einen Jesus, der nicht Sohn Gottes, der nur untergeordneter Prophet ist, und nicht gekreuzigt wurde (Islam), der bewirkt in meiner Seele gar nichts. Ebenso kein Jesus, der nur ein erschaffenes Wesen ist und irgendwie etwas göttliches an sich hat, aber nicht Gott ist (Zeugen Jehovas), der bringt es auch nicht. Ebenso kein Jesus, der nur ein jüdischer Wanderprediger war und tot ist. Wer an Gott glaubt, aber aus moralischen und ethischen Gründen die Botschaft von der blutigen Kreuzigung Jesu ablehnt, hat ebenfalls keinen Anteil an der Erlösung. Der Apostel Paulus bringt es auf den Punkt:

Galater 3, 1 (Schlachter 2000):O ihr unverständigen Galater, wer hat euch verzaubert, daß ihr der Wahrheit nicht gehorcht, euch, denen Jesus Christus als unter euch gekreuzigt vor die Augen gemalt worden ist? 


Galater 6, 14 (Schlachter 2000):Von mir aber sei es ferne, mich zu rühmen, als nur des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt. 


LG Jörg :-)
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Re: Adiaphora

Beitragvon MOSE-OFFENBARUNG » 13. Januar 2018 19:28

Bonnie hat geschrieben:
MOSE-OFFENBARUNG hat geschrieben:heilsnotwendig im engen Sinne ist nur, dass man durch Jesus Christus ein echtes Kind Gottes ist.

Hallo Mose-Offenbarung,

Danke für deinen Beitrag Bild.

_ _ _

Was macht ein echtes Kind Gottes aus? Woran machst du das fest?


Hallo Bonnie,

Mireille Mathieu singt:
Wir sind alle Kinder Gottes
Und wir werden's immer sein,
Jeder Mensch und jede Blume,
Jedes Tier und jeder Stein.


Hier verwendet jemand den Begriff "Kinder Gottes" anstelle von "Geschöpfe Gottes".
Und das ist ein weitverbreiteter Irrtum.
Auch Papst Franziskus nennt oft alle Menschen "Kinder Gottes".

Gott hat zwar die Menschen so sehr geliebt, dass ER SEINEN einziggezeugten Sohn in diese Welt sandte, um die Menschen zu retten.
Aber gemäß der Bibel werden die Menschen als "Kinder Gottes" bezeichnet, die in einer lebendigen Beziehung mit Gott leben.
Nach dem Evangelium des Herrn Jesus Christus geschieht das durch die geistliche Wiedergeburt, die mit der Gnade Gottes und dem echten christlichen Glauben zu tun hat.
Wenn das bei einem Menschen geschehen ist, dann ist er durch den Geist Gottes zu einem "Kind Gottes" gezeugt worden.
Die Menschen, die diese Gnade Gottes nicht im Glauben annehmen, werden im Wort Gottes nicht als "Kinder Gottes" bezeichnet, auch wenn sie von Mireille Mathieu, Papst Franziskus und vielen anderen so genannt werden.
Insofern gibt es "echte Kinder Gottes" und andere, die als "Kinder Gottes" bezeichnet werden, obwohl sie es nicht sind.
Johannes 1, 11-12 (Schlachter 2000):Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht [f], Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; 

Römer 8, 14 (Schlachter 2000):Denn alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes [h]. 

Galater 3, 26 (Neue Evangelistische Übersetzung):denn durch den Glauben an Jesus Christus seid ihr mündige Kinder Gottes geworden.

Galater 4, 1-7 (Neue Evangelistische Übersetzung):Ich will Folgendes sagen: Solange der Erbe minderjährig ist, unterscheidet er sich in nichts von einem Sklaven, obwohl ihm doch alles gehört.Bis zu dem Termin, den der Vater bestimmt hat, ist er von Vormündern und Vermögensverwaltern abhängig.Genauso ging es auch uns. Als Unmündige waren wir unter die Grundprinzipien der Welt versklavt.Als aber die Zeit herangekommen war, sandte Gott seinen Sohn. Er wurde von einer Frau geboren und unter das Gesetz gestellt.Er sollte die loskaufen, die unter der Herrschaft des Gesetzes standen, damit wir das Sohnesrecht bekämen.Weil ihr nun Söhne seid, gab Gott euch den Geist seines Sohnes ins Herz, der "Abba! [a] Vater!" in uns ruft.Du bist also nicht länger ein Sklave, sondern Sohn! Und wenn du Sohn bist, dann hat Gott dich auch zum Erben gemacht.

1. Johannes 3, 10 (Schlachter 2000):Daran sind die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels offenbar: Jeder, der nicht Gerechtigkeit übt, ist nicht aus Gott, ebenso wer seinen Bruder nicht liebt.



Liebe Grüße
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Re: Adiaphora

Beitragvon SebastianP » 13. Januar 2018 22:04

Heilsnotwendig ist: Der Mensch muss von neuem geboren werden. Dann ist er aus Gott geboren, ein Kind Gottes.

jonas.sw hat geschrieben:Aber wie sieht das dann aus. Nehmen wir an ein Alkoholsüchtiger findet zu Jesus, nur ist blöderweise die Sucht noch da.
Ich befürchte, dass er zusätzlich überwinden muss. Dazu ist die Kraft Christi da.

Es gibt Süchtige, die bei der Neugeburt frei werden. Ich denke, das sind die Schwachen. Die haben dann anderes zu überwinden.

Ich denke, jeder hat etwas, dass er überwinden muss,
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Re: Adiaphora

Beitragvon Bonnie » 14. Januar 2018 17:15

stereotyp hat geschrieben:Also zumindest aus der Sicht eines Informatikers, sind das ein und die selbe Frage. Weiß man das Eine, kennt man auch das Andere.

Ganz genau. Ich wollte aber vermeiden, dass mit einer Themenüberschrift "was ist heilsnotwendig" jeder nur stöhnt und denkt, boah, nicht schon wieder. Also habe ich die andere Möglichkeit gewählt, die sich ein wenig exotischer anhört, und den einen oder anderen aus Neugier dazu veranlasst, in den Strang reinzulesen und vielleicht auch zu antworten Bild.
stereotyp hat geschrieben:Als Baptist habe ich persönlich zwar kein Problem damit, wenn jemand seine Kindstaufe als ausreichendes Zeugnis betrachtet. Allerdings würde ich dann auch nachfragen, was uns dieses "Zeugnis" sagen soll.
Ich meine, wenn jemand sagt, die Kindstaufe sei "gültig".. was bedeutet das? Bedeutet das, dass diese Taufe jemanden gerecht macht? Oder dass man dadurch Anteil am Leib Christi bekommt? Falls das jemand glaubt, wüsste ich keinen Grund, aus dem er Mitglied ausgerechnet bei den Baptisten werden wollte. Wobei das natürlich möglich ist.. formal allerdings auch erst, wenn man sich zu unserem Herrn bekennt.

Vor der Frage, ob ich meine Kindestaufe als gültig ansehe stand ich kurz auch. Sehr kurz. Bei uns in der FeG ist es auch möglich, diese Taufe für sich anzuerkennen. Für mich persönlich war aber rasch klar, dass ich meine Taufe als Baby nicht anerkennen konnte. Ich hatte ja zu der Zeit überhaupt kein Bewusstsein dafür, dass ich überhaupt getauft wurde. Ganz zu schweigen davon, dass es weder meine eigene Entscheidung war, noch der Glaube an Jesus Christus vorhanden sein konnte.
Ob die Taufe heilsnotwendig ist, darüber mag man streiten. Für mich war/ ist dieser Schritt unverzichtbar.
Liebe Grüße
Bonnie

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Re: Adiaphora

Beitragvon jorba » 15. Januar 2018 09:22

Bonnie hat geschrieben:Ob die Taufe heilsnotwendig ist, darüber mag man streiten. Für mich war/ ist dieser Schritt unverzichtbar.


Wohl nicht, denn man kann sich ja auch taufen lassen, obwohl man nicht wirklich im biblischen Sinne gläubig ist. Es ist einfach ein Schritt des Gehorsams, wenn man sich als bewusst gläubiger und neugeborener Mensch biblisch taufen lässt - als Zeugnis für die sichtbare und unsichtbare Welt und zur Ehre Gottes und des rettenden Evangeliums.

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Re: Adiaphora

Beitragvon ThomasWeritz » 15. Januar 2018 12:29

Hallo Bonnie,

mir fiel folgender Bibelvers ein:
Kolosser 2, 8 (Schlachter 2000):Habt acht, daß euch niemand beraubt [b] durch die Philosophie und leeren Betrug, gemäß der Überlieferung der Menschen, gemäß den Grundsätzen der Welt und nicht Christus gemäß.


Ich finde , wir sollten Begrifflichkeiten weglassen, die nicht in der Bibel stehen. Es gibt doch genug Themen, über die es sich zu sprechen lohnt. Du hast ja schon viele genannt. Dann können wir gemeinsam erörtern , was die Bibel dazu sagt.

Liebe Grüsse Thomas
1 Kor 13, 2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.
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Re: Adiaphora

Beitragvon Bonnie » 15. Januar 2018 14:07

ThomasWeritz hat geschrieben:Hallo Bonnie,

mir fiel folgender Bibelvers ein:
Kolosser 2, 8 (Schlachter 2000):Habt acht, daß euch niemand beraubt [b] durch die Philosophie und leeren Betrug, gemäß der Überlieferung der Menschen, gemäß den Grundsätzen der Welt und nicht Christus gemäß.


Ich finde , wir sollten Begrifflichkeiten weglassen, die nicht in der Bibel stehen


Hallo Thomas,

lieben Dank für die Bibelstelle, sie umfasst so viel zu meinem Thema. Was meinst du mit auf Begrifflichkeiten, die nicht in der Bibel stehen, zu verzichten? Wahrscheinlich bin ich ein wenig begriffsstutzig.
Kannst du mir ein Beispiel dafür nennen?

Ich würde dein Angebot/ Anregung nämlich gerne wahrnehmen.
ThomasWeritz hat geschrieben:Dann können wir gemeinsam erörtern , was die Bibel dazu sagt.
Liebe Grüße
Bonnie

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Re: Adiaphora

Beitragvon Christine » 15. Januar 2018 16:03

stereotyp hat geschrieben:
Bonnie hat geschrieben:Ursprünglich wollte ich meine Frage in Richtung „was ist heilsnotwendig“stellen, bin aber zu dem Schluss gekommen nach „Adiaphora“ zu fragen. Dinge, Sachen, Themen, Diskussionen, auf die es nicht ankommt .

Also zumindest aus der Sicht eines Informatikers, sind das ein und die selbe Frage. Weiß man das Eine, kennt man auch das Andere.
...
Die Sabbat-Frage ist (für mich) weniger eindeutig, deutet dafür aber auf eine andere Seite des Problems hin. Es mag nicht heilsentscheidend sein... aber unterschiedliche Vorstellungen in der selben Gemeinde führen automatisch zu (praktischen) Problemen. Auch bei der Taufpraxis.

Hallo,

zuerst dachte ich, ja, das stimmt. Aber dann kamen mir doch Zweifel, denn das Evangelium stimmt nur in "Reinform", denn fügt man ein Ding hinzu -sei es noch so nebensächlich- stimmt gar nichts mehr. Es gibt keinen neutralen Boden wenn es um das Evangelium geht.

Darum ist zum Beispiel der Sabbat nie neutral, denn er steht als Gesetz neben der Gnade und macht sie damit zunichte. Ein Hauptthema im Galaterbrief.

Gruß, Christine
Dies ist das Wort des Glaubens, das wir verkündigen. Denn wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, daß Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.
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