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Die Organisation der Festplatten
Wenn wir den Zellkern als das Gehäuse der Festplatten auffassen, dann wären 23 verschiedene Festplatten in diesem Gehäuse installiert, und jede Festplatte hätte noch eine eigene Backup-Festplatte. Somit wären dann 46 Festplatten in dem Gehäuse untergebracht.
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Bild 5 zeigt das Gehäuse der Festplatten mit den 23 verschiedenen Festplatten. |
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Die Informationskapazität der 23 verschiedenen Platten beträgt ca. 1 Gigabyte. Darauf sind alle Informationen gespeichert, die ein biologischer Computer zum Arbeiten braucht. (Weitere Information in Form von einer Festplatte ist ebenfalls in jeder Energieversorgungseinheit enthalten, aber diese Festplatte wollen wir bei unser jetzigen Ausführung nicht in Betracht ziehen)
Vom Festplattengehäuse aus führen Verbindungen zu den vielen CPUs, so daß Kopien von der Festplatteninformation nach außen durch diese Datenbusse zu den informationsverarbeitenden CPUs gelangen können.
Die Festplatten im biologischen Computer sind eigentlichen keine "Festplatten", sondern eher "Weichplatten". Bild 6 zeigt das Schema einer DNS-Doppelhelix. Sie besteht aus einem Phosphat-Zucker-Rücken. An jedem Zucker ist eine Base gebunden, die jeweils mit der gegenüberliegenden Base paart. So entsteht durch Drehung eine fadenartige Doppelhelix. Im Gegensatz zu den Festplatten im Computer, die fest verschraubt sind und sich drehen, liegen die insgesamt 46 DNS-Fäden als lose Knäuel im Zellkern vor.
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BILD 6. DNS-Doppelhelix |
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